Ostsee-Rundschau.de

Alltagserlebnisse II

Kunstkaten in Ostseebad Ahrenshoop


Alltagserlebnisse
Fortsetzung







    Nicht jeden Tag im Leben läuft immer alles so, wie gewollt!

Ein blühender Zierstrauch. Foto: Eckart Kreitlow

    Es wurde kürzlich berichtet, junge Schimpansen würden angeblich schlauer sein als wir Menschen. Zumindest jedoch würde ihr so genanntes Kurzzeitgedächtnis besser funktionieren. Dies hätten japanische Wissenschaftler in Experimenten herausgefunden.

    An manchen Tagen wie zum Beispiel dem gestrigen konnten wir das durchaus gut nachvollziehen, denn da bemühten wir uns vergeblich, während unserer Fortbildung zum IHK-Küchenmeister beim AFZ Rostock im Unterrichtsfach Kommunikation ein Psychorätsel zu lösen. Allerdings war dies selbstverständlich nicht der alleinige Unterrichtsinhalt!

    Schwer ist es für uns ohnehin mit den unterschiedlichen Ebenen der Wissensaneignung klarzukommen, zumal wir schon 4 Jahre am ZV-Institut in Beeskow und weitere 8 Semester an der Uni Leipzig studierten. Dennoch dürfte der Fortbildungsnachschlag nicht schaden. Ob wir an diesem Mittwochabend einen Blackout hatten oder es bereits erste Anzeichen der beginnenden Alzheimer sind? Wer weiß!

    Jedenfalls kamen wir nicht auf die Lösung des folgenden Rätsels, mit dem wahrscheinlich der IQ getestet werden kann. Offenbar entwickelten bzw. ersannen Psychologen derartige scheinbar oder tatsächlich praxistaugliche Methoden, die, so könnte man gelegentlich in Fachkreisen meinen, möglicherweise an Genialität kaum noch zu überbieten sind.

    Ein Mann wohnt im 20.Stock eines Hochhauses. Täglich fährt er mit dem Fahrstuhl nach unten und geht zur Arbeit. Auf dem Rückweg benutzt er, wenn die Sonne scheint, den Fahrstuhl nur bis zum 11.Stock und läuft von dort das letzte Ende bis zu seiner Wohnung die Treppe hinauf. An Regentagen fährt er immer mit dem Fahrstuhl gleich bis zum 20. Stock. Warum?

    Wir grübelten und grübelten, kamen aber leider nicht darauf. Natürlich ärgerte es uns sehr, dass unser Gehirn uns im Stich ließ. So etwas können wir leider nur schwer verkraften. Da fühlten wir uns irgendwie gleich niedergeschlagen, obwohl das Lernen eigentlich Spaß machen soll! Da kann man manche Schüler gleich viel besser verstehen, wenn sie hin und wieder "keinen Bock" auf Schule haben!

    Doch da muss man durch! Die Zähne zusammen beißen und hin zur Schule, liebe Mädchen und Jungen. Dann freut sich der Lehrer und der Weihnachtsmann kommt zu Euch nicht mit der Rute, sondern vielleicht mit Geschenken, die ihr Euch schon lange gewünscht habt, wenn schon der Nikolaus heute nichts in Eure Stiefel gepackt hat, obwohl sie fleißig von Euch geputzt worden sind?

    Die Lösung des vermeintlichen (von uns, oh weh, leider nicht gelösten) Intelligenztesträtsels:

    Es war ein sehr kleinwüchsiger Mann, vielleicht der vermutlich mit 1,69 m kleinste Moderator der Welt Uwe "1,69einhalb" Worlitzer von Ostseewelle HIT-Radio Mecklenburg-Vorpommern, der mit seinen Armen nur bis zum Bedienungsknopf des Fahrstuhls für die Fahrt bis zur 11.Etage reichte. Bei Regen hatte er seinen Regenschirm mit, den er dann mit zur Hilfe nehmen konnte!

    -     Beitragserstellung:  6.12.2007     -


    Eckart Kreitlow










    Mit den Jahren werden die Kundenbeziehungen oft viel enger!

Ein prachtvoller Anblick alljährlich im Frühling: Wunderschöne Blüten an einem  Süßkirschenbaum. Foto: Eckart KreitlowFrühlingsblumen. Foto: Eckart Kreitlow

    Seit Ende 1991 sind wir bereits im Versicherungsaußendienst tätig. Die ersten Erfahrungen in dieser Branche sammelten wir bei der Generalagentur Henkel der Nürnberger Versicherungen, wechselten dann zur ARAG Rechtsschutz AG und schliesslich zur Thuringia-Versicherung, die es aber heute nicht mehr gibt.

    Bei der Thuringia bauten wir als Bezirksleiter 23 nebenberufliche Agenturen auf, schulten und leiteten die selbst geworbenen Agenturinhaber an. Dabei spürten wir häufig einen sehr starken Leistungsdruck durch die Vorgabe eines bestimmten Solls, das zu erbringen war, was nicht selten zu Stresssituationen führte. Allerdings herrschte untereinander ein sehr kollegiales, teilweise sogar ein fast familiäres Verhältnis.

    Hauptsächlich wegen des enormen Leistungsdrucks entschieden wir uns 1994, fortan selbstständig und unabhängig als Versicherungsmakler tätig zu werden, so dass wir ab dem Zeitpunkt nicht mehr in das hierachische Weisungsgefüge einer Versicherungsgesellschaft eingebunden und frei in unseren Entscheidungen sind.

    Wir empfanden und empfinden beim Umgang mit den Menschen stets viel Spaß bzw. Freude. Ob das nun Glück oder Zufall war, ist schwer zu sagen. Richtig negative Erfahrungen sammelten wir noch nie, obwohl wir Tausende Menschen in der Zeit kontaktierten. Im Gegenteil! Irgendwie erfuhren wir durch diese überaus zahlreichen Kontakte eine ideelle Bereicherung.

    Mit den Jahren entwickelten sich sogar zu manchen der Kunden, die wir langjährig betreuen durften, weil sie es so wünschten, sehr enge Beziehungen. Wenn dann zum Beispiel einer plötzlich stirbt, empfindet man es beinahe so, als sei ein naher Verwandter von dieser Welt gegangen.

    So besuchte ich heute eine Witwe, die mich zuvor in einem Brief darüber informierte, dass ihr Mann in diesen Tagen verstorben sei. Ihren verstorbenen Mann lernte ich bereits vor Jahren kennen und schätzen, als er von Schleswig-Holstein nach Ribnitz-Damgarten zog und sich umgehend mit uns wegen seiner Versicherungen in Verbindung setzte.

    Jedes Mal entwickelte sich ein herzliches Gespräch, zumeist bei einer Tasse Kaffee. Es war ein sehr bescheidener und zugleich kompetenter Mensch, der vieles wusste. Und er war einer, der gegen seine schwere Krankheit kämpfte und sich nicht aufgab. Bis zuletzt!

    Zwei Tage nach der Goldenen Hochzeit, erzählte mir heute seine Witwe, sei er friedlich eingeschlafen. In dieser Situation der hinterbliebenen Ehefrau Worte des Trostes zu sprechen, ist nicht möglich, ohne davon nicht selbst emotional berührt zu sein!

    -     Beitragserstellung:  27.11.2007     -


    Eckart Kreitlow










    Nach 3 Jahren und 6 Monaten endlich heute die Baugenehmigung!

    Ob es in allen Ländern so lange dauert, eine Genehmigung zu erhalten, wie in Deutschland? Diese Frage kann man sicher seriös nicht so leicht beantworten. Jedoch scheint in der Bundesrepublik zumindest einiges dringend notwendig, es zu verbessern oder zu reformieren. Nach 3 Jahren und 6 Monaten bekamen wir endlich heute am 2. November 2007 die Baugenehmigung! Die eingereichten Unterlagen tragen den Eingangsstempel der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Nordvorpommern vom 11.Mai 2004!

    Nun haben wir es mit der Eröffnung unserer Gaststätte nicht so sehr eilig, denn wir wollen erst den IHK-Küchenmeisterabschluss erreichen. Doch dass es mit den offenbar erforderlichen Genehmigungen und Erlaubnissen für eine Gaststätte so lange dauern würde, hätten wir, wenn wir es nicht selbst nun quasi live erlebt hätten, nie für möglich gehalten. Hätte uns das damals einer erzählt, dann hätte uns bestimmt der Glaube gefehlt, dass es so überhaupt sein könnte.

    Zumal uns zudem noch, was lobend zu erwähnen ist, alle am Genehmigungsprozess beteiligten Entscheidungsträger (und das sind etliche) wohlgesonnen waren und unser Vorhaben von Anfang an unterstützten.

    Vermutlich deshalb, weil dadurch, dass neben dem Angebot einer niveauvollen Gastronomie auch noch zusätzlich Kulturveranstaltungen angeboten sowie eventuell ein bis zwei Ausbildungsplätze im Ausbildungsberuf Koch/Köchin geschaffen werden sollen und damit das Gaststättenvorhaben wahrscheinlich eher einen gemeinnützigen als nur alleine einen eigennützigen Charakter trägt bzw. tragen wird.

    Im September 2003 reichten wir zunächst bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Nordvorpommern in fünffacher Ausfertigung erst einmal so genannte Bauvorbescheidsunterlagen ein, da der Standort baurechtlich im Außenbereich liegt und dort sehr strenge Maßstäbe gelten, so dass es zu dem Zeitpunkt keinesfalls sicher war, eine Genehmigung zu erhalten.

    Gleichzeitig davon noch ein Exemplar sicherheitshalber (einmal mehr ist manchmal besser, als einmal zu wenig) an die Industrie- und Handelskammer zu Rostock und ein weiteres Exemplar an das Landesbauministerium (insgesamt schon mal Papier aus Zellulose von 5 Bäumen, kleiner Scherz!).

    Ende Februar 2004 (fast so schnell wie bei der Feuerwehr, aber nur fast!) erhielten wir einen positiven Bauvorscheid, so dass wir von nun davon ausgehen konnten, an der Stelle eine Gaststätte irgendwann betreiben zu dürfen, denn baurechtlich durfte die nun nicht mehr (zumindest nicht so ohne weiteres) abgelehnt werden.

    Jetzt ließen wir uns von einem Architekten ein Projekt mit den vorgeschriebenen Unterlagen machen, die dann am 11.Mai 2004 bei der zuständigen so genannten Unteren Bauaufsichtsbehörde eingereicht wurden. Damit nahm der bürokratische Hürdenlauf erst einmal seinen Anfang bis er schließlich in baurechtlicher Hinsicht (Konzession dauert auch nochmal 3 bis 4 Monate!) nach 42 Monaten mit einem glücklichen Finale endete!

    Zwischendurch mussten wir aber noch unzählige Nachforderungen erfüllen, die mit zum Teil erheblichen Kosten verbunden waren. Bei der Menge der Vorschriften, Änderungen und neuen Durchführungsbestimmungen können die Beamten alles wahrscheinlich kaum noch bewältigen, so dass normalerweise eine Vereinfachung angesagt wäre, weil dies ja tatsächlich auch ein Investitionshemmnis ist, doch statt mit weniger Bürokratie ist wohl eher mit dem Gegenteil zu rechnen.

    Hinzu kommt, dass die gesetzlichen Auflagen in dem Gastgewerbe so enorm kostenintensiv geworden sind, dass, wenn das so weiter geht, bald nur noch die Gebrüder Aldi (richtig heißen sie Karl und Theo Albrecht) oder andere Milliardäre, von denen es in Deutschland mittlerweile 122 geben soll, eine Gaststätte betreiben können.

    Unser kleiner Service, falls Sie einmal zu dem sehr geschätzten weltweit anerkannten PISA-Test eingeladen werden sollten, die entscheidende Frage: Kann man, auch wenn man unternehmerisch noch so top ist, alleine und durch redliche Arbeit (ohne Börsenspekulationen) ein Milliardenvermögen, also eintausend Millionen Euro und mehr, eine 1 mit neun Nullen dahinter, erwirtschaften?

    Eine richtige Antwort: Trotz nicht selten enormer Arbeit, besonders in der Saison, als Gastwirt auf keinen Fall! Die andere Frage: Was ist Glück? Ist ein Mensch mit so wahnsinnig viel Geld wirklich glücklich? Schwer zu beantworten! Das Allerwichtigste ist sicher die Gesundheit!

    -   Beitragserstellung:  2.11.2007    -


    Eckart Kreitlow   





Die zukünftige Gaststätte mit etwa 30 Sitzplätzen wird  in 1 bis 2 Jahren in einem schönen Antlitz und nach erfolgtem Umbau  vielleicht eröffnet.Südseite des  Ferienhof-Gästehauses Am Kiefernwald im Ortsteil Borg der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten. Von hier aus sind es bis zur Ostsee und zur Halbinsel Fischland nur wenige Kilometer. Seit dem Jahre 2001 führt sogar ein Radweg am Ferienhof-Gästehaus vorbei, der in das Ostseeradwegenetz integriert ist.












    Eine Supergastronomietechnik, aber wohl unbezahlbar!



Gastro 2007. Foto: Eckart Kreitlow.Gastro 2007. Foto: Eckart Kreitlow.


    Dieser 13. November 2007 war für uns wieder ein erlebnisreicher Tag. Nachdem wir morgens gegen 9:00 Uhr noch kurz in Gelbensande als Immobilienmakler eine Angelegenheit im Zusammenhang mit einer demnächst bevorstehenden Wohnungsübergabe zu erledigen hatten, mussten wir uns beeilen, um gegen 10:00 Uhr in der so genannten Rotunde auf dem Gelände der Hanse-Messe in Rostock-Schmarl an einer gemeinsamen Sitzung des Handels- und Tourismusausschusses der IHK zu Rostock pünktlich teilnehmen zu können, da wir als Mitglied in den Tourismusausschuss berufen wurden und unsere Teilnahme zugesagt hatten.

    Im Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion standen die Ladenöffnungszeiten an den Sonn- und Feiertagen in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere in den Badeorten, sowie die Förderpolitik bzw. Förderpraxis. Vertreter des Handels befürchten Umsatzverluste von über 6 Prozent, wenn die Läden an den bevorstehenden Sonn- und Feiertagen zum Jahreswechsel nicht geöffnet werden dürften.

    Zum Teil mit Verwunderung wurde darauf verwiesen, dass zum Beispiel in Schleswig-Holstein einiges gehe, was in Mecklenburg-Vorpommern hingegen nicht gestattet werden solle. Dazu war extra ein Referatsleiter aus dem Schweriner Wirtschaftsministerium erschienen, der zu der Thematik einiges ausführte und Fragen beantwortete.

    Im Anschluss an diese Zusammenkunft nutzten wir die Gelegenheit, um uns die 18. Fach- und Erlebnisausstellung für Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel, kurz Gastro genannt, die diesmal vom 11. bis 14. November stattfindet, anzuschauen sowie um uns zu informieren und um zu fotografieren.

    Angeblich sollen sich dort mehr als 200 Firmen präsentiert haben bzw. präsentieren. Ob es tatsächlich mehr als 200 Aussteller waren, wissen wir natürlich nicht, ist auch sicher nicht so wichtig, doch ein breites Branchenspektrum war auf jeden Fall auf der diesjährigen Gastro, übrigens der 5. seit der Neueröffnung des Hanse-Messe-Geländes, vertreten bzw. ist vertreten, denn die Messe kann ja auch noch am 14.November von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr besucht werden.

    Es ist ohne Zweifel beeindruckend, wie sich die Technik speziell in dieser Branche weiterentwickelt hat. Dadurch werden in letzter Konsequenz aber, was gesamtgesellschaftlich ohne Frage negativ ist, etliche Arbeitsplätze eingespart. Alleine zum Beispiel die modernen Geschirrspülmaschinen oder die mit neuester Elektronik "vollgestopften" Konvektomaten bzw. Kombidämpfer, die verschiedene Garverfahren ermöglichen, setzen in der Gastronomie Arbeitskräfte frei.

    Positive Effekte dieser Maschinen und Geräte sind vor allem in der Erreichung einer höheren Qualität in der Speisenzubereitung und in der enormen Verkürzung der Gar- bzw. Zubereitungszeit darstellbar. Außerdem gibt es neue Verfahren wie das Vakuumieren im Zusammenhang mit dem gleichzeitigen Niedertemperaturgaren, wodurch geschmackliche Verbesserungen etc. erzielt werden können.

    Ohne ins Fachchinesische abzugleiten, ist festzustellen, dass sich in der Gastronomie viele neue Möglichkeiten eröffnen, um künftig eine noch bessere Zufriedenheit der Gäste zu erreichen. Allerdings hat alles das einen "Pferdefuss": Die Technik ist (für die Gebrüder Aldi und Co garantiert kein Problem!) nahezu, zumindest für den Betreiber einer kleinen Gaststätte, unbezahlbar!

    Würde ein Gastwirt seine Gaststättenküche mit der dort angebotenen modernsten Technik ausstatten, wäre er schnell bei einer Investitionssumme von 100 000 Euro und mehr und könnte, wenn dann der Umsatz nicht käme, zumal die Kaufkraft der meisten Bundesbürger gering ist, bald die "weiße Fahne" hissen! Es sei denn, man bekäme die Lizenz zum Gelddrucken, doch wird der Staat diese mit größter Wahrscheinlichkeit keinem Gaststättenbetreiber erteilen!

    -     Beitragserstellung:  13.11.2007     -


    Eckart Kreitlow










    Ein gemütlicher Abend mit Unterhaltung und Eisbein!



Lukullische Kreationen vom Rewe-Pokalwettbewerb der Köche am 2. und 3. November 2007 im Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow.Lukullische Kreationen vom Rewe-Pokalwettbewerb der Köche am 2. und 3. November 2007 im Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow.


    Der Köcheverein "Fischland-Darß" e. V. hatte am heutigen Freitag, dem 9. November, zu um 17.00 Uhr seine Vereinsmitglieder und Sponsoren zum traditionellen Eisbeinessen eingeladen. Etwa 40 Personen waren der Einladung gefolgt.

    Sicherlich war diese Zusammenkunft im Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten nichts Außergewöhnliches, aber doch sehr gemütlich. Man konnte Gedanken austauschen. Vierlande mit dem Sitz einer Niederlassung in Roggentin bei Rostock, einer der Sponsoren des Köchevereins, bot zunächst neue Produkte zum Verkosten an.

    Dazu gehörten zum Beispiel Baramundi im Algenwickel, Party-Garnelen-Spieße mit Tintenfisch, Can Tho-Spieße, Pangasiusfilet-Spieße, Goldband-Fusilier mit Teriyaki-Sauce und anderes. Kleine Appetithäppchen mit kreativen Namen, was zudem sehr gut schmeckte, jedoch lediglich zum Probieren gedacht war.

    Zu einem späteren Zeitpunkt gab es schließlich noch das eigentliche traditionelle Hauptgericht, nämlich Eisbein mit Sauerkraut, Erbspüree und Kartoffeln. Getränke konnten frei gewählt werden. Wir tranken 2 Glas Apfelschorle und eine Tasse Capuccino.

    Da alle Kraftfahrer gegenwärtig so übermäßig an den bundesdeutschen Tankstellen geschröpft werden, ohne wirkliche Alternativen gegen diese Abzocke vor allem der OPEC und der Ölmultis zu haben, musste, welch eine Wohltat für unsere Geldbörse, keine Teilnehmerin und kein Teilnehmer zumindest an diesem Vereinsabend für das dort Verzehrte und Getrunkene etwas bezahlen.

    Kleiner Scherz! Sonst hätte man natürlich auch nichts bezahlen müssen! Jedenfalls bisher nicht bei derartigen Zusammenkünften des Vereins! Ist wahrscheinlich in dem jährlich zu entrichtenden Mitgliedsbeitrag enthalten!

    Wir saßen gemeinsam mit einem Pächter einer Ribnitz-Damgartener Gartengaststätte und seinem Koch am Tisch. Mit beiden konnte man sich gut unterhalten. Der eine Gastronom davon wollte, wie er erzählte, unmittelbar nach der Veranstaltung noch per Auto zu einem Kurztrip in die Niederlande fahren. Dafür hätte er sich allerdings besseres Wetter aussuchen sollen.

    -     Beitragserstellung:  9.11.2007     -


    Eckart Kreitlow










    Eine Tanke zurzeit in Deutschland - der absolute Schocker für Geldbörse und Kreislauf der Kraftfahrer!

    Nirgendwo sind für uns Verbraucher die Preissteigerungen deutlicher zu spüren als bei den Kraftstoffen und auf dem Energiesektor. Zugleich sind wir auch nirgendwo machtloser gegen diese Preistreiberei!

    1 Liter Normalbenzin kostete am 7.November 2007 gegen 21:00 Uhr zum Beispiel an der Total Station in der Rövershäger Chaussee in Rostock-Dierkow 1,449 Euro!

    Also gerundet auf die üblichen zwei Stellen nach dem Komma 1,45 Euro pro Liter! An anderen Tankstellen, so war im Radio zu hören, sollen die Preise in ähnliche fast schon astronomische Höhen geklettert sein.



Die gegenwärtig wahnsinnig hohen  Kraftstoffpreise  belasten sowohl die Geldbörse als auch den Kreislauf der Kraftfahrer auf das äußerste! Foto: Eckart Kreitlow.


    Der Höhenflug der Kraftstoffpreise geht weiter! Am 8. November 2007 gegen 18:15 Uhr kostete der Liter Normalbenzin bei Aral in Ribnitz-Damgarten bereits 1,479 Euro!



    Wahnsinn! Wie hoch steigt der noch?


    Dies wiederum hängt mit dem plötzlich wahnsinnig gestiegenen Rohölpreis auf dem Weltmarkt zusammen, der fast bei 100 Dollar je Barrel bzw. Fass liegen soll!

    Ohne Frage ärgern wir uns alle selbstverständlich darüber, doch es ändert eben nichts! Allerdings hat das schon wirtschaftliche Konsequenzen, zum Beispiel für die gesamte Transportbranche etc.. Aber auch für unsere Kaufkraft als private Verbraucher!

    Doch wir scheinen eben dagegen machtlos zu sein. Ähnlich sieht es beim Strom aus. Da bestimmen in Deutschland quasi 4 große Stromkonzerne, die zusätzlich noch bei den so genannten juristisch eigentlich nicht gestatteten "In-sich-Geschäften" an der Leipziger Strombörse äußerst gewinnbringend mitmischen, welche Musik gespielt wird!

    Momentan haben sie offenbar den wenig entspannenden Knallhart-Preisrock angesagt, der unser aller Gemüt kräftig aufwühlt! Ob die bundesdeutsche Kartellbehörde und die Bundesregierung da wirklich genügend Macht und dazu noch den Willen haben, etwas im Sinne der Verbraucher zu ändern? Eher unwahrscheinlich!

    -     Beitragserstellung:  7.11.2007 / 8.11.2007     -


    Eckart Kreitlow










    Kurios: Mann mit Schild fordert Kontakt zu erkranktem Sohn!


    Ribnitz-Damgartener Marktplatz mit dem Bernsteinbrunnen vorne und  der Stadtkirche Sankt Marien, ein Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert,  im Hintergrund. Donnerstags gestalten die Händler hier zumeist ihren Markttag. Foto: Eckart Kreitlow.Ärztehaus mit Praxen von Allgemeinmedizinern im Bereich des ehemaligen Klosters in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten. Im Vordergrund ein aus dem Mittelalter nachgestalteter Ziehbrunnen.  Foto: Eckart Kreitlow.


    An manchen Tagen könnte man glattweg glauben, dass man im Film sei, weil es einfach kurios ist. Da waren wir am heutigen Montag, dem 5.November 2007, in der Ribnitz-Damgartener Innenstadt unterwegs.

    Plötzlich kommt einem auf dem Bürgersteig ein etwa 30- bis 35-jähriger sehr schlanker dunkelhaariger Mann und einer sportlichen Figur in einem zügigen Schritt mit einem ca. 30 cm x 40 cm großen weißem Schild mit schwarzer Schrift an einem etwa 2 m langen Stiel entgegen.

    Auf dem Schild die Aufschrift: "Die Familie meines Sohnes verweigert mir, dem Vater, meinen erkrankten Sohn Paul zu sehen. Bitte helfen Sie mir!"

    Natürlich sind wir nicht der Superman, um alles perfekt bewerten zu können. Ist das normal? Ist das nicht normal? Traurig ist es für den Vater schon, seinen Sohn nicht sehen zu dürfen. Doch rennt man deshalb gleich mit einem Schild durch die Gegend?

    Angeblich soll der Mann, der seinen Sohn bestimmt sehr mag, schon seit ein paar Tagen so auf dem Bürgersteig in Ribnitz-Damgarten hin und her laufen, meinten Verkäuferinnen eines Obst- und Gemüseladens, denen ich diese eigentlich unglaubliche Begebenheit geschildert hatte!

    Vor allem ist zu befürchten, dass dieser Vater mit solcher doch sehr zweifelhaften Aktion das Gegenteil von dem erreichen wird, was er erreichen möchte! Ob er auf diese Weise wohl das Besuchsrecht für seinen Paul bekommen wird? Wer weiß! Traurig ist es schon!

    Außerdem: Wie sollen ihm die Passanten dabei helfen, weil in dem Text stand: "Bitte helfen Sie mir!" Der Vater wird verzweifelt sein, doch kurios ist das Verhalten auf jeden Fall!



    Kunterbuntes Leben - manche Tage stecken voller Überraschungen!


    Das Leben ist, wie dieses Beispiel beweist, voller Überraschungen. Jeden Tag erlebt man etwas anderes! Jeder Mensch ist ein Individuum. Jede und Jeder ist einmalig auf dieser in wenige Superreiche, mehr Reiche und um ein Vielfaches mehr Arme gespaltenen Welt.

    Der eine reagiert so, der andere anders. Alle kommen wir zunächst friedlich auf die Welt. Die Jahre vergehen. Erst später werden wir ein guter oder ein böser Mensch, wird aus uns das, was wir im Verlaufe unseres Lebens geworden sind.

    Oder aber es werden wollten und es leider nicht schafften, weil wir vielleicht weniger Glück hatten als andere unserer Mitmenschen. Sehr vieles ist vorhersehbar, einiges eben nicht! Manches hält man vorher sogar für schier unmöglich!

    Ratlos in puncto zutreffender Bewertung zu sein ob des Erlebten, das von der Regel abweicht, bleibt sicher nach wie vor eher die Ausnahme und bezieht sich wahrscheinlich nur auf Begegnungen wie der heutigen!

    -     Beitragserstellung:  5.11.2007     -


    Eckart Kreitlow










    Ohne ein Steckenpferd zu haben ist es sicher nicht optimal!


    Altenburger Spielkarten mit dem so genannten Französischen Bild


    Die Freizeitinteressen bzw. Hobbys sind sicher sehr verschieden. Einer liebt zum Beispiel die Gartenarbeit. Der nächste geht vielleicht gerne angeln oder spielt Schach, denn schliesslich einseitig nur ständig an die beruflichen Aufgaben und Pflichten oder Probleme zu denken, ist wahrscheinlich auch nicht gerade das Optimale bzw. das Gelbe vom Ei?

    Wir waren am 3.November wieder zum Preisskatnachmittag nach Saal, weil es uns dort gefällt und wir uns auf diese Weise entspannen können. In der ersten Runde am Vierertisch erspielten wir 904 Punkte und in der zweiten Runde, ebenfalls am Vierertisch, 570 Punkte.

    Diese 1.474 Punkte reichten in der Tageswertung nur für den 24.Platz bei 42 Teilnehmern und für den vorletzten Preis, für den wir uns einen Schweinebraten aussuchen durften! Der nächste Preisskat findet in Saal nun erst am 24.November statt, so dass auch die Zeit da ist, um etwas anderes zu planen.

    Vielleicht mal bei schönem Wetter einen Ausflug zum Vogelpark Marlow unternehmen, um dort zu fotografieren?


    -     Beitragserstellung:   3.11.2007     -


    Eckart Kreitlow










    Nach 3 Jahren und 6 Monaten endlich heute die Baugenehmigung!

    Ob es in allen Ländern so lange dauert, eine Genehmigung zu erhalten, wie in Deutschland? Diese Frage kann man sicher seriös nicht so leicht beantworten. Jedoch scheint in der Bundesrepublik zumindest einiges dringend notwendig, es zu verbessern oder zu reformieren. Nach 3 Jahren und 6 Monaten bekamen wir endlich heute am 2. November 2007 die Baugenehmigung! Die eingereichten Unterlagen tragen den Eingangsstempel der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Nordvorpommern vom 11.Mai 2004!

    Nun haben wir es mit der Eröffnung unserer Gaststätte nicht so sehr eilig, denn wir wollen erst den IHK-Küchenmeisterabschluss erreichen. Doch dass es mit den offenbar erforderlichen Genehmigungen und Erlaubnissen für eine Gaststätte so lange dauern würde, hätten wir, wenn wir es nicht selbst nun quasi live erlebt hätten, nie für möglich gehalten. Hätte uns das damals einer erzählt, dann hätte uns bestimmt der Glaube gefehlt, dass es so überhaupt sein könnte.

    Zumal uns zudem noch, was lobend zu erwähnen ist, alle am Genehmigungsprozess beteiligten Entscheidungsträger (und das sind etliche) wohlgesonnen waren und unser Vorhaben von Anfang an unterstützten.

    Vermutlich deshalb, weil dadurch, dass neben dem Angebot einer niveauvollen Gastronomie auch noch zusätzlich Kulturveranstaltungen angeboten sowie eventuell ein bis zwei Ausbildungsplätze im Ausbildungsberuf Koch/Köchin geschaffen werden sollen und damit das Gaststättenvorhaben wahrscheinlich eher einen gemeinnützigen als nur alleine einen eigennützigen Charakter trägt bzw. tragen wird.

    Im September 2003 reichten wir zunächst bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Nordvorpommern in fünffacher Ausfertigung erst einmal so genannte Bauvorbescheidsunterlagen ein, da der Standort baurechtlich im Außenbereich liegt und dort sehr strenge Maßstäbe gelten, so dass es zu dem Zeitpunkt keinesfalls sicher war, eine Genehmigung zu erhalten.

    Gleichzeitig davon noch ein Exemplar sicherheitshalber (einmal mehr ist manchmal besser, als einmal zu wenig) an die Industrie- und Handelskammer zu Rostock und ein weiteres Exemplar an das Landesbauministerium (insgesamt schon mal Papier aus Zellulose von 5 Bäumen, kleiner Scherz!).

    Ende Februar 2004 (fast so schnell wie bei der Feuerwehr, aber nur fast!) erhielten wir einen positiven Bauvorscheid, so dass wir von nun davon ausgehen konnten, an der Stelle eine Gaststätte irgendwann betreiben zu dürfen, denn baurechtlich durfte die nun nicht mehr (zumindest nicht so ohne weiteres) abgelehnt werden.

    Jetzt ließen wir uns von einem Architekten ein Projekt mit den vorgeschriebenen Unterlagen machen, die dann am 11.Mai 2004 bei der zuständigen so genannten Unteren Bauaufsichtsbehörde eingereicht wurden. Damit nahm der bürokratische Hürdenlauf erst einmal seinen Anfang bis er schließlich in baurechtlicher Hinsicht (Konzession dauert auch nochmal 3 bis 4 Monate!) nach 42 Monaten mit einem glücklichen Finale endete!

    Zwischendurch mussten wir aber noch unzählige Nachforderungen erfüllen, die mit zum Teil erheblichen Kosten verbunden waren. Bei der Menge der Vorschriften, Änderungen und neuen Durchführungsbestimmungen können die Beamten alles wahrscheinlich kaum noch bewältigen, so dass normalerweise eine Vereinfachung angesagt wäre, weil dies ja tatsächlich auch ein Investitionshemmnis ist, doch statt mit weniger Bürokratie ist wohl eher mit dem Gegenteil zu rechnen.

    Hinzu kommt, dass die gesetzlichen Auflagen in dem Gastgewerbe so enorm kostenintensiv geworden sind, dass, wenn das so weiter geht, bald nur noch die Gebrüder Aldi (richtig heißen sie Karl und Theo Albrecht) oder andere Milliardäre, von denen es in Deutschland mittlerweile 122 geben soll, eine Gaststätte betreiben können.

    Unser kleiner Service, falls Sie einmal zu dem sehr geschätzten weltweit anerkannten PISA-Test eingeladen werden sollten, die entscheidende Frage: Kann man, auch wenn man unternehmerisch noch so top ist, alleine und durch redliche Arbeit (ohne Börsenspekulationen) ein Milliardenvermögen, also eintausend Millionen Euro und mehr, eine 1 mit neun Nullen dahinter, erwirtschaften?

    Eine richtige Antwort: Trotz nicht selten enormer Arbeit, besonders in der Saison, als Gastwirt auf keinen Fall! Die andere Frage: Was ist Glück? Ist ein Mensch mit so wahnsinnig viel Geld wirklich glücklich? Schwer zu beantworten! Das Allerwichtigste ist sicher die Gesundheit!

    -   Beitragserstellung:  2.11.2007    -


    Eckart Kreitlow   





Die zukünftige Gaststätte mit etwa 30 Sitzplätzen wird  in 1 bis 2 Jahren in einem schönen Antlitz und nach erfolgtem Umbau  vielleicht eröffnet.Südseite des  Ferienhof-Gästehauses Am Kiefernwald im Ortsteil Borg der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten. Von hier aus sind es bis zur Ostsee und zur Halbinsel Fischland nur wenige Kilometer. Seit dem Jahre 2001 führt sogar ein Radweg am Ferienhof-Gästehaus vorbei, der in das Ostseeradwegenetz integriert ist.












    Plötzlich auf B 105 bei Rostock ein greller Blitz in der Dunkelheit!

    Nachdem uns an diesem 1.November 2007 innerhalb des etwa zweijährigen Kurses zum IHK-Küchenmeister beim AFZ Rostock ein Rechtsanwalt (nach eigenen Angaben absolvierte er als Jurist sogar zwei Staatsexamen und war schon als Richter tätig) in weiteren 4 Stunden Unterricht Kenntnisse seines Metiers vermittelt hatte, begaben wir uns gegen 21:00 Uhr auf den Nachhauseweg in Richtung Ribnitz-Damgarten.

    Stofflich voll gestopft mit Begriffen wie Rechtssubjekte, Rechtsobjekte, Rechtsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit, Stellvertretung, Willenserklärungen, Privatautonomie, Verjährung, Unternehmensformen, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Individualvereinbarungen, Wirksamkeit von Rechtsgeschäften und den entsprechenden Inhalten mussten wir uns nun natürlich wieder auf das Autofahren konzentrieren, um nicht schlimmstenfalls einen Unfall zu verursachen.

    Wir ärgern uns selbst immer, sicher genauso wie alle anderen vernünftigen Autofahrer, über die Raser, denn ohne Zweifel ist gerade die Raserei eine der Hauptunfallursachen mit oft sehr schwerwiegenden Folgen. Normalerweise halten wir uns auch ganz bewusst zum Beispiel an vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und da darf es außer für Rettungsfahrzeuge keine weiteren Ausnahmen geben, denn wieviele, insbesondere junge Menschen, rasten leider schon in den Tod!

    Wir fahren zwar zu vielleicht 99 Prozent vorbildlich. Doch offenbar ist wohl niemand fehlerfrei. So wurden wir wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von ca. 10 km/h an diesem späten Donnerstagabend geblizt und werden wohl demnächst entsprechende Post mit einem teuren Foto bekommen.

    Der plötzliche grelle Blitz in der Dunkelheit in der Rövershäger Chaussee in Rostock-Dierkow in der Nähe des Bahr-Baumarktes und des Gartenfachmarktes Grönfingers an einer kleinen Anhöhe jagte uns einen schönen Schreck ein! Künftig müssen wir eben noch vorsichtiger fahren.

    Der eigentliche Witz bei der Sache war:   Ich hörte zu der Zeit   Ostseewelle HIT-Radio Mecklenburg-Vorpommern. Gerade einmal etwa 20 Meter waren wir nach dem Blitzen gefahren, da warnte der vermutlich mit 1,69 m kleinste Moderator der Welt, wie dieser das Radioprogramm mitgestaltende Journalist Uwe "1,69einhalb" Worlitzer auf sympathische Art selbst von sich hinsichtlich seiner Körpergröße behauptet, vor dem Blitzer in der Rövershäger Chaussee!

    Bloß ob die wirklichen Raser, die mit 150 Kilometer pro Stunde und mehr unterwegs sind, wo vielleicht 50 oder 70 erlaubt sind, auch immer ertappt werden? Allerdings darf bzw. sollte man nicht seine eigenen Fehler mit den Fehlern oder Verfehlungen der anderen Mitmenschen entschuldigen.

    Insofern muss ich mich selbstkritisch erst einmal an meine eigene Nase fassen, denn bevor man andere kritisiert, sollte man nicht vergessen, wenn es angebracht ist, gelegentlich auch mal Selbstkritik zu üben!

    -     Beitragserstellung:  1.11.2007     -


    Eckart Kreitlow





HerbstblumenHerbstblumen












    Einkaufsmarktdiskussion glich der Aktivität eines jungen Wespenvolkes!


    Wir haben die gute oder schlechte Gabe, je nachdem, wie man das betrachtet, fast immer außerordentlich kontaktfreudig zu sein, indem wir in den unterschiedlichsten Situationen uns bereits bekannte oder zu dem Zeitpunkt uns noch unbekannte Menschen einfach ansprechen, ohne ihnen dabei natürlich auf den Geist gehen zu wollen.

    Im Versicherungsaußendienst allerdings, in dem wir bereits seit 1992 tätig sind, ist diese Kontaktfreudigkeit, zumindest aus unserer Sicht, sogar eine Grundvoraussetzung, um überhaupt in dem Metier bzw. der Branche geschäftlich die Spur einer Chance zu haben!

    Nach dem Motto, wenn du 50 Leute ansprichst, kommst du etwa mit 10 Leuten ins Gespräch und mit etwa 2 oder 3 schliesst du eine Versicherung ab, was auch gemäss unserer Berufserfahrungen in etwa tatsächlich so zutrifft!

    Bei den ersten Verkaufstrainings im Versicherungsgewerbe (zeitweise fühlte man sich da wie auf der Schauspielschule mit Rollenspiel, Körpersprache, Mimik, Gestik, Video etc.) wurde uns dies auch so in etwa eingetrichtert.



    Amerikas Starverkäufer Bill Gove - vom Tellerwäscher zum Millionär!

    Mit der Methode soll es angeblich der Amerikaner Bill Gove (nicht Bill Gates, der hat ja mehr als 48 Milliarden! Für den sind Millionen peanuts, zu deutsch: Erdnüsse!) vom Tellerwäscher zum Millionär geschafft haben.

    Uns hingegen hat damals der rotbeinige Klapperstorch (lateinisch: Ciconia ciconia klapperix adebaris) von der Gattung Weißstorch (nicht der seltene Schwarzstorch, der vorwiegend in Wäldern lebt!), als wir auf die Welt kamen, leider mit zu wenig Intelligenz (IQ deutlich unter 50) ausgeliefert, so dass wir das deshalb objektiv, wir können es aber verkraften, nie schaffen werden bzw. schaffen können!

    Es sei denn, unser Psychologiedoktor damals an der Uni Leipzig hatte wirklich Recht? Er wollte uns nämlich mehrmals einreden, dass angeblich das Gehirn eines jeden Menschen noch beträchtliche Reserven haben soll und deshalb die Gehirnleistung durchaus im Verlaufe der Jahre zunehmen könne.

    Leider haben wir dieses biologische Wunder bisher bei uns bzw. an uns selbst aber noch nicht bemerkt. Oder hatte vielleicht derzeit der promovierte Psychologiedozent uns Märchen erzählt?

    Recht drollig waren die Vorlesungen ja manchmal, denn gelegentlich gab es auch etwas zu lachen. Das dürfte aber eigentlich nicht sein, denn der war ein sehr kompetenter Hochschullehrer, der auch sogar nach eigenen Angaben bei den Medizinern Vorlesungen gehalten hatte.

    Darüber hinaus machte er wiederholt glaubhaft, dass er niemals weder davor noch nebenbei Chefredakteur einer Baron Münchhausen-Zeitung gewesen war. Auch nicht einer solchen, die bundesweit unter einem anderen Namen erschienen ist oder erscheint. Egal, wir hoffen weiter und werden die Hoffnung nicht aufgeben!



    Wunderschöne Dahlien, die seit über 20 Jahren alljährlich Anfang September während eines Dahlienfestes in Bad Sülze, Landkreis Nordvorpommern, zu bewundern sind. Foto: Eckart KreitlowWunderschöne Dahlien, die seit über 20 Jahren alljährlich Anfang September während eines Dahlienfestes in Bad Sülze, Landkreis Nordvorpommern, zu bewundern sind. Foto: Eckart Kreitlow



    Doch manchmal, eigentlich eher selten, kann einem diese Kontaktfreudigkeit, die in der Regel mehr Vor- als Nachteile bringt, unangenehme Situationen bescheren, denn die Menschen, die wir nicht kennen, können wir selbstverständlich vorher nicht genau einschätzen, so dass man sich auch quasi hin und wieder in die "Nesseln" setzen kann. Ein erster Eindruck stimmt oft, aber nicht jedes Mal!

    Im Einkaufsmarkt holten wir uns am 30. Oktober mittags tiefgefrorene Kohlrouladen. 3 Stück in einer Packung für 1,99 EURO! Davon nahmen wir zwei Packungen und legten die in den Einkaufswagen. Dazu noch einen Beutel Kartoffeln.



    "Willkommen im Klub! In Mecklenburg-Vorpommern geht es vielen so!"

    Vor uns standen zwei Herren, die sage und schreibe mit 3 Kästen voller Bier an der Kasse anstanden und dabei lauthals stöhnten bzw. verkündeten, dass sie kein Geld hätten. Wir darauf: "Willkommen im Klub! In Mecklenburg-Vorpommern soll sogar jeder sechste Haushalt überschuldet sein! Deshalb geht es vielen so!"

    Mit diesen Worten hatten wir offensichtlich eine gefährliche Lawine losgetreten, weil sich spontan gleich mehrere an der Kasse anstehende Kunden in die Diskussion einmischten und wütend wegen der ständig steigenden Preise auf die gegenwärtige Regierung schimpften. Oh weh, was hatten wir angerichtet?

    Von immer größerer Abzocke der da oben war plötzlich die Rede. Die Regierenden selbst würden dabei in Saus und Braus leben, meinte eine ältere Frau, die einen sehr vernünftigen Eindruck machte und nur eine Tüte Mehl, ein Stück Butter, Milch und eine Tüte Zucker im Wagen hatte. Laufend würden die Steuern erhöht. Strom könne kaum noch einer bezahlen. Die Renten reichten gerade so.

    Im Grunde genommen wollten wir nur kurz völlig harmlos ein paar Worte wechseln, nicht mehr und nicht weniger. Leider hatten wir diesmal wohl scheinbar das Pech, unbeabsichtigt in mit diesen angriffslustigen Stechtieren voll besetzten Wespennestern herumgestochert zu haben.

    So kann ein geplanter Smalltalk plötzlich eben eskalieren, aber das ist das Leben! Zuweilen hat man schon den Eindruck, überall wo wir sind, scheint plötzlich was los zu sein! Aber das sind stattdessen wahrscheinlich immer nur kuriose oder merkwürdige Zufälle.

    Beziehungsweise wir reden uns das irgendwie bloß ein? Oder wir träumten davon? Träumen mögen wir sehr gerne, weil es in der Traumwelt oft schöner ist als im wirklichen Leben! Andererseits schöpfen wir daraus auch viel Kraft, um unaufhörlich die Probleme des täglichen Lebens zu lösen, mit denen wir mehr oder wenig alle konfrontiert sind.

    -     Beitragserstellung:  30.10.2007     -


    Eckart Kreitlow





Blick auf den  Sportboothafen in Langendamm am Saaler Bodden. Foto: Eckart Kreitlow












    Ein ungewöhnliches "Haustier" - Stippvisite von Reinicke Fuchs!


    An diesem Sonntagmorgen gegen 8:00 Uhr, es ist der 28.Oktober 2007, hatten wir wieder ungewöhnlichen Besuch auf unserem Grundstück. Auf dem Hof hinter dem Haus machte sich, es war zu dieser Stunde noch etwas nebelig, Reinicke Fuchs bei den dort gelagerten Abfällen zu schaffen.

    "Doktor" Fuchs besuchte uns in den vergangenen Tagen schon öfter. Leider, denn Füchse können ja auch Krankheitsüberträger sein, obwohl diese Pelz tragenden Gesellen sehr possierlich aussehen. Bloss wie wird man diesen ungebetenen Gast dauerhaft los?

    Gar nicht so einfach, denn er scheint sich bei uns wohl zu fühlen. Bei den Gästen unserer Zimmervermietung würden wir uns darüber freuen, doch bei diesem Vierbeiner sieht das natürlich anders aus.



    Hühner und Kaninchen hat Gevatter Fuchs sicher nur zum Fressen gern!

    Zumal wir noch ein paar Hühner und Kaninchen haben, die mit Reinecke Fuchs bestimmt auch nicht gerne zusammenleben möchten und deshalb auf diese rothaarige Gesellschaft ebenso lieber verzichten würden.

    Doch etwas Gutes hat das schon: Wenn wir nun demnächst einmal wütend werden sollten, was normalerweise bei uns nur äußerst selten vorkommt, werden wir das auf den Fuchs schieben und sagen, der Fuchs hat uns im Oktober mit Tollwut angesteckt.

    Aber andererseits sollte man mit der gefährlichen Krankheit wie dieser Tollwut besser keine Scherze machen, denn die kann sogar tödlich enden. Doch wir wurden ja nicht von dem Tier gebissen, deshalb ist sicher noch alles im grünen Bereich!

    Außerdem sollen die Füchse in unserer Gegend zurzeit nicht mit dem Krankheitserreger infiziert sein. Ja, ja, es gibt immer wieder Situationen in unser aller Leben, die wir uns eben nicht aussuchen können. Sie sind einfach da und dann müssen wir damit fertig werden!


    Wurde der Fuchs, der uns morgens besuchte, am selben Tag überfahren?

    Ob es der selbe Fuchs war, ist schwer zu sagen. Manchmal passieren merkwürdige Zufälle zwischen Himmel und Erde. Noch am selben Tag wurde nachmittags etwa gegen 15:00 Uhr 50 m von unserem Grundstück entfernt auf der Bundesstraße 105 ein solcher vierbeiniger Mäusejäger überfahren.

    Jedenfalls lag dort ein Fuchs tot am Straßenrand, als wir zu dem Zeitpunkt mit dem Auto nach Ribnitz-Damgarten fuhren. Es könnte der Besucher des Sonntagmorgens gewesen sein, der uns alle zu dieser frühen Morgenstunde in Aufregung versetzt und somit zugleich für einen plötzlichen Blutdruckanstieg gesorgt hatte.

    Offenbar lösen sich einige Probleme von alleine! Die Straße ist sehr oft leider Endstation für vierbeinige Gesellen, für Igel, Marder, Füchse, Katzen, Hunde, Rehe und gelegentlich auch für Wildschweine. Schön ist das sicher nicht, doch kann man dagegen wohl kaum etwas machen.


    Auch einem Waschbären war die Straße zum Verhängnis geworden!

    Am Donnerstagnachmittag (25.10.2007) sahen wir auf dem Weg zu unserem IHK-Küchenmeisterkurs im AFZ Rostock, um dort unsere eher (was soll 's?) bescheidene Anzahl "grauer" Zellen mit einigen betriebswirtschaftlichen Grundlagen zu animieren, kurz vor der Einfahrt zum Hansecenter Rostock-Bentwisch ebenfalls am Straßenrand nördlich der B 105 sogar einen toten Waschbären liegen.

    Das bedeutet, dass sich die Waschbären mittlerweile bis in den Norden Deutschlands ausgebreitet haben. Diese Tiere waren früher bei uns nämlich nicht heimisch! Zuvor war aus Mitteldeutschland von der starken Zunahme dieser Populationen berichtet worden.

    Die an sich niedlichen Tiere können bei Hausbesitzern an den Dächern größere Schäden anrichten, weil sie beim Versuch, auf dem Dachboden ihr Quartier einzurichten, gelegentlich nicht einmal davor zurückschrecken sollen, mit ihren messerscharfen Zähnen die Bretter des so genannten Dachstuhls durchzubeißen, um dorthin zu gelangen.

    -     Beitragserstellung:  28.10.2007     -


    Eckart Kreitlow





Ein Fuchs auf unserem  in Nebelschwaden gehüllten  Hof hinter dem Haus am 28.Oktober 2007 morgens gegen 8:00 Uhr. Ob der wohl  Leckereien findet? Foto: Eckart KreitlowEin Fuchs auf unserem in Nebelschwaden gehüllten Hof hinter dem Haus am 28.Oktober 2007 morgens gegen 8:00 Uhr. Was macht der da? Es sieht irgendwie drollig aus!  Will der etwa mit dem Ball spielen? Foto: Eckart Kreitlow












    Der 13. Oktober 2007 war dank Preisskat ein Happy day!


    Am "13." ist das immer so eine Sache. Besonders wenn der auf einen Freitag fällt, so hört man sehr oft, werden einige unserer Mitmenschen manchmal von sehr merkwürdigen Gefühlen befallen.

    Wenn man dann vielleicht noch eine schwarze Katze am Morgen sieht, dürfte an diesem Tag alles zu spät sein. Da könnte womöglich sogar alles schief laufen, soll der eine oder andere zumindest denken. Besonders ängstliche Mitbürger trauen sich dann vor lauter Furcht und Panik nicht einmal aus dem Haus, wird berichtet.



    Schon 24 Jahre besteht der Skatclub im nordvorpommerschen Saal!

    Doch der 13.Oktober 2007 fiel ja diesmal auf einen Samstag, so dass deswegen auch die etwas abergläubisch Veranlagten an diesem Tag keine Probleme gehabt haben dürften. Deshalb machten wir uns auch weiter keine Gedanken und fuhren zum Preisskat, der um 14:00 Uhr begann.

    In dem Ort mit dem Namen Saal in Nordvorpommern gibt es einen Skatclub, der bereits schon über 20 Jahre besteht. Die am 22. September 2007 begonnene gegenwärtige ist mittlerweile sogar die 24. Saison. Die jeweilige Saison beginnt alljährlich regelmäßig jeweils im September und endet im April des Folgejahres.


    Leider bei der 24. Saaler Preisskatveranstaltung nur 2 bis 3 Frauen!

    Es wird während dieser Zeit an insgesamt 10 Spieltagen gespielt. 9 Spieltage davon nehmen an der Gesamteinzel- und Gesamtmannschaftswertung teil. Die Anzahl der Spielteilnehmer schwankt an den einzelnen Spieltagen immer und liegt in der Regel zwischen 30 bis 50 Personen, von denen leider höchstens 2 bis 3 Frauen sind.

    An jedem Spieltag gibt es für die besten Spieler zwischen 20 bis 25 Fleisch- oder Wurstpreise zu gewinnen. Der beste Spieler sowie die beste Mannschaft der jeweiligen Saison, bei der nur die besten Wertungen von 4 Spieltagen berücksichtigt werden, erhalten als Auszeichnung bei der letzten Veranstaltung im April einen Pokal.



    Altenburger Spielkarten, Französisches Bild. Mit den oberen 10 Karten könnte man sicher problemlos einen Grand Hand spielen. Foto: Eckart KreitlowLinks im Bild ist auch ein Grand Hand zu sehen. Foto: Eckart Kreitlow



    Der am meisten Pech im Spiel hatte, bekommt die so genannte Rote Laterne, sollte sie aber wegen der dann gelegentlich zu erwartenden Missverständnisse möglichst nicht an seinen Hauseingang hängen.

    Wir hatten am 13. Oktober Glück. In den 2 Spielserien mit jeweils 40 Spielen an Vierertischen (30 Spiele an Dreiertischen) konnten wir, obwohl wir es immer noch nicht richtig fassen können, insgesamt 1675 Punkte (1. Runde 831 Punkte, 2. Runde 844 Punkte) erspielen, was an diesem Spieltag den 15. Platz bedeutete und mit einem Schweinebraten honoriert wurde.



    Gewonnener Schweinebraten mit Rotkohl oder für eine Kalte Platte?

    Den Rotkohl dazu besorgen wir uns natürlich selbst. Als Sättigungsbeilage werden wir Salzkartoffeln nehmen. Statt Rotkohl bietet sich durchaus auch Rosenkohl an. Der Braten ist jedoch ebenso prädestiniert dafür, um ihn für eine so genannte Kalte Platte zu verwenden. Da müssen wir unsere Abnehmperiode erst einmal verschieben.

    Der nächste Spieltag ist am 3. November geplant. Dann wird es ab 14:00 Uhr wieder heißen: "18, 20, 22 , 24, passen!". Auch wenn es dann keinen Preis geben sollte, würde es trotzdem Spass machen, denn man kennt sich und trifft bzw. traf dort bisher nur verträgliche Typen. Bestimmt wird dies aber leider nicht überall so sein?


    Der nächste Preisskat des Saaler Skatclubs ist am 3. November!

    Selbst an die Pausenversorgung ist jedes Mal gedacht. Man kann bzw. konnte stets wählen zwischen verschiedenen Getränken, belegten Brötchen, selbstgebackenem Kuchen und Bockwurst. Alles wird dort sehr preiswert angeboten. Darum kümmern sich immer lobenswerterweise ein bis zwei Frauen in ihrer Freizeit.

    Außerdem kann man sich nebenbei, man ahnt es sicher kaum (kleiner Scherz!), mit den Mitspielern meistens sehr gut unterhalten, erfährt so manche Neuigkeit, dies zudem sogar, ohne extra eine Zeitung lesen zu müssen, und kommt dabei gleichzeitig noch auf andere Gedanken.



Der Spieler oder die Spielerin mit dem Blatt links  kann mit den 10  Karten einen Null ouvert spielen. Der mit den Karten oben wird auf Grand reizen. Foto: Eckart KreitlowHier ist bei einem Spieler oder einer Spielerin  durchaus ein Farbspiel oder Null  drin. Foto: Eckart Kreitlow




    Nebenbei erfährt man sogar noch interessante Neuigkeiten!

    So unterhielt ich mich zum Beispiel mit dem einen Mitspieler über seine Bienenzucht, was sehr interessant war. Mit der Varoamilbe, eine weitverbreitete gefährliche Bienenseuche, hat er das offenbar gut im Griff. Er habe ein wirksames Mittel, das diese Parasiten gut in Schach halten würde.

    Mit dem Honigertrag war der Imker 2007 nicht ganz zufrieden. Er meinte, der viele Regen habe angeblich daran Schuld gehabt. Nur beim Rapshonig konnte er in diesem Jahr allerhand schleudern, denn er sei mit seinen Bienenvölkern rechtzeitig zur Blütezeit direkt zu den Rapsflächen gezogen.

    Er betreibe eine so genannte Wanderimkerei. Gegen die sicher doch sehr unangenehmen nicht selten vorkommenden Bienenstiche wäre er angeblich immun. Ein Bienenstich würde ihm nichts ausmachen.

    Andererseits sollen die fleißigen Honigsammler, die er habe, nicht häufig stechen, denn die in Europa anzutreffende Honigbiene wäre nicht sehr stechlustig, meinte er. Nachdem wir nach unserem Gespräch kräftig gereizt hatten, sagte der eine Skatspieler einen Grand Hand an, der dann zügig gespielt wurde.

    Am Ende wurde dieses Spiel trotz der 4 Buben nur sehr knapp mit 61 Augen gewonnen, denn die Karten waren für den Alleinspieler sehr ungünstig verteilt. Außerdem war das Beiblatt nicht die "Sahne", weil drei Asse fehlten, aber knapp gewonnen ist eben auch gewonnen.

    -     Beitragserstellung:  13.10.2007     -


    Eckart Kreitlow










    Ein schöner Abend am 6. Oktober 2007 mit Frank Schöbel!


    Frank Schöbel mit seiner Band während eines Auftritts im Rahmen des Oktoberfestes am 6.10.2007 in Kuhlrade, Landkreis Nordvorpommern. Seine Musik kommt nach wie vor noch immer sehr gut an. Fotos (2): Eckart Kreitlow



    Erst kurz zuvor von Auftritt Frank Schöbels in Nordvorpommern erfahren!

    Beim Durchstöbern bzw. beim Lesen der Internetseiten von Frank Schöbel erfuhren wir davon, dass der Schlagersänger, der vielen Fans vor allem noch aus der DDR-Zeit bekannt ist, am Samstag, dem 6.Oktober 2007, in Kuhlrade, Landkreis Nordvorpommern, etwa 10 km von unserem Wohnort Ribnitz-Damgarten entfernt, einen Auftritt hat.

    Spontan entstand bei uns der Wunsch, den uns immer wieder nicht "nur" wegen seiner tollen Musik, sondern auch wegen seines sozialen Engagements und seiner Ansichten sehr sympathisch erscheinenden Künstler einmal live auf der Bühne zu erleben. Doch es war gar nicht so einfach, noch Karten zu bekommen.

    Da wir am 12. September 2007 beim AFZ Rostock eine etwa zweijährige Ausbildung zum IHK-Küchenmeister begannen, weil wir glauben, später möglicherweise nach erfolgreicher Fortbildung eventuell mehr Lehraufträge als Dozent oder Lehrausbilder im Gastgewerbe zu erhalten, hatten wir an diesem Samstag zu unserem Pech bis etwa 15:00 Uhr Unterricht.

    Wir konnten uns also nicht selbst um die Beschaffung von Eintrittskarten kümmern. Plötzlich gegen 13:00 Uhr klingelte unser Handy. Wir hatten gerade das etwas trockene Fach "Volkswirtschaftslehre" bei einer jungen Dozentin. Da war eine Abwechslung natürlich besonders willkommen.

    Meine Frau meldete sich und verkündete die freudige Botschaft, dass sie über ihre Frisörmeisterin (sie ließ sich gerade die Haare in ihren "Stammsalon" frisieren) zwei Karten für das Schöbel-Konzert an der Abendkasse gegen 19:00 Uhr abholen könne.


    Seine Musik kannten und mochten wir schon in unserer Jugendzeit!

    Wir müssten aber pünktlich um 19:00 Uhr an der Kasse sein, sonst wären die Karten weg. Alles klappte. Details erfuhren wir erst kurz vor der Veranstaltung. Ziel war es eigentlich, Frank Schöbel zu erleben, dessen Musik wir schon aus unserer Jugendzeit kannten und mochten.

    Im Schrank haben wir heute noch aus den 60er und 70er Jahren von ihm und anderen Künstlern Amiga-Schallplatten. Darunter Titel wie "Vom Nordpol zum Südpol zu Fuß ..." , "Wie ein Stern ...", "Gold in deinen Augen ..." oder von den Puhdys "Alt wie ein Baum ...".

    Können sie aber nicht mehr abspielen, denn der damalige Plattenspieler, den wir uns von unserem ersten Lehrlingsentgelt 1968, wir erlernten als ersten Beruf von 68 bis 70 in Rostock elektronische Datenverirrung, pardon, elektronische Datenverarbeitung EDV, am derzeit einmal modernen Rechner Robotron 300 (heute ist das selbstverständlich Museumstechnik), mühsam ersparten, hat schon längst das Zeitliche gesegnet.

    In einem großem Festzelt am Anfang des im Landkreis Nordvorpommern befindlichen Ortes Kuhlrade, wir saßen in Reihe 18, Platz 424 und 425, fand ein Oktoberfest, das sicher in Anlehnung an die Bezeichnung des "großen Bruders" in München von den Veranstaltern so benannt worden war, statt.

    Leif Tennemann (bekannt aus dem Radio auch als Hausmeister Erwin) und Helene Fischer gestalteten zuerst etwa zwei Drittel des Programms, was auch sehr gut ankam und mit großem Beifall des Publikums bedacht wurde.



    Frank Schöbel mit seiner Band während eines Auftritts im Rahmen des Oktoberfestes am 6.10.2007 in Kuhlrade, Landkreis Nordvorpommern. Seine Musik kommt nach wie vor noch immer sehr gut an. Fotos (2): Eckart Kreitlow



    Der unumstrittene Höhepunkt war allerdings der Auftritt Frank Schöbels mit seiner Band, auf den seine Fans jedoch ungefähr bis gegen 21:30 Uhr (etwa 2 Stunden seit Veranstaltungsbeginn um 19:30 Uhr) ausharren mussten.

    Doch am Ende hatte sich das lange Warten gelohnt. Frank Schöbel ist nach wie vor der Alte geblieben: natürlich, ohne Abgehobenheit, mit Charme und Esprit, frisch, locker und voller Ideen mit einem breiten musikalischen Repertoire und Arrangement seines vielseitigen künstlerischen Schaffens.

    Womit er an diesem Abend wahrscheinlich die Herzen und den Verstand vieler Oktoberfestbesucher verzauberte. So wie es ihm sicher überall bei seinen Auftritten landauf landab heute noch nach langer Bühnenerfahrung tadellos gelingt.

    Dies beweisen aber nicht zuletzt auch seine zahlreichen Auszeichnungen, unter anderem 10 Mal als Fernsehliebling des DDR-Fernsehens und ebenso nach der Wende 1995 zum Beispiel mit dem Publikumspreis "Goldene Henne" der Super Illu, um nur einige zu nennen.


    -   Beitragserstellung:  8.10.2007    -


    Eckart Kreitlow










    Freudige Überraschung in ersten Septembertagen dieses Jahres!


    Völlig überraschend erhielt ich Anfang September ( genau am 4.!) einen Brief von einem ehemaligen Kollegen, mit dem ich bis zur Wende in einer Redaktion bei der "Ostsee-Zeitung" einige Jahre zusammenarbeitete und mit dem ich mich wirklich stets immer sehr gut verstand.

    Nicht selten waren wir als Redakteure beide alleine in der Redaktion und mussten gemeinsam ackern, damit am Erscheinungstag der Tageszeitung möglichst keine zu großen weißen Flecken auf den Zeitungsseiten zu finden waren, denn das mochten wir unseren Lesern nicht antun. Für die Zeitung fotografierten wir damals mit einer Spiegelreflexkamera. Praktika L nannte sich die fotografische Zauberkiste.

    Zum Entwickeln der Fotos hatten wir in der Redaktion eine Dunkelkammer mit allerhand Chemie. Fotopapier, Fixierbad und Entwicklerlösung gehörten dazu. Der journalistische Zeitungsjob war sehr interessant, weil immer andere Themen anstanden. Nicht selten aber auch verdammt stressig, denn das Blatt musste täglich eben fertig sein. Und natürlich nicht irgendwie, sondern so, dass die Leser als unsere ständigen Kontrolleure damit zufrieden waren. Zumindestens versuchten wir Redakteure es!



    Ehemaliger OZ-Redakteur und sympathischer Kollege feierte seinen
    80. Geburtstag und seltenes Fest der "Diamantenen Hochzeit"!


BlütenprachtBlütenprachthttp://www.eckart-kreitlow.de/Blütenpracht



    Er zog nach der Wende wieder dorthin zurück, wo er ursprünglich mal herkam, nach Hohenmölsen in Sachsen-Anhalt. Das Verhältnis war so gut, dass wir auch hin und wieder mal in gemütlicher Runde zusammen grillten.

    Ich hatte damals nebenbei noch einen etwa 400 m² großen Kleingarten und als Vorsitzender der Kleingärtnersparte immer mit einer gewissen Vorbildfunktion zu kämpfen. Soll heißen, das Unkraut in meinem Schrebergarten musste so eingeschüchtert werden, dass es sich nicht heraustraute. Dafür waren dann aber Terrasse und Kleingarten für eine Fete sehr einladend und gemütlich.

    Über den Brief freute ich mich sehr. Darin schrieb er unter anderem, dass er im Januar 80 Jahre alt geworden sei, seine Frau und er sogar das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit gefeiert hätten und seine Enkeltochter in diesem Jahr geheiratet habe. Natürlich werde ich den Brief sehr nett demnächst beantworten.

    Er fragte auch, wie es meiner Mutter gehen würde, die in diesem Jahr 85 geworden ist, da er sie damals kennengelernt hatte, und wie es mir gehen würde. Seiner Frau und ihm gehe es bis auf ein paar kleine Wehwehchen, die man in dem Alter hat, noch recht gut.

    Ausgangspunkt bzw. Anlass für das Schreiben seines Briefes war offenbar, dass ich an ihn und seine Frau über eine mir bekannte Dame, von der ich wusste, dass sie nebst Ehemann mit meinem ehemaligen Kollegen und seiner Frau befreundet sind, die ich in Ribnitz-Damgarten vor einer Kaufhalle traf und ansprach, herzliche Grüße bestellen ließ.

    So ist das manchmal im Leben. Etwa 17 Jahre gab es keinerlei Kontakt und ganz plötzlich existiert er wieder! Zur Kontaktaufnahme reicht gelegentlich schon sogar eine Grußübermittlung!

    -     Beitragserstellung:   17.09.2007     -


    Eckart Kreitlow










    Nachbarin lud uns zu ihrem "runden" Geburtstag ein!


    Rhododendron in verschiedenen Farben ist alljährlich im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz in der Nähe der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten  zu bestaunen. Foto: Eckart KreitlowRhododendron in verschiedenen Farben ist alljährlich im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz in der Nähe der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten  zu bestaunen. Foto: Eckart Kreitlow


    Wir haben das Glück, gute Nachbarn zu haben und seit Jahren in guter Nachbarschaft zu leben. Das spürt man auf vielfältige Weise. So lud zum Beispiel eine unserer Nachbarinnen (wir haben ja mehrere, die mit ihren Familien neben uns wohnen) anlässlich ihres "runden" Geburtstages am 16.September meine Frau und mich zu einem so genannten Brunch ein, worüber wir uns sehr freuten, zumal wir uns dort nicht zuletzt neben dem Essen und Trinken mit einigen Gästen nett unterhalten konnten.

    Zuweilen waren wir auch traurig gestimmt, als wir von traurigen Schicksalen erfuhren. So verunglückte ein junger Mensch kurz nach der Wende durch die Schuld eines anderen, der sogar noch Fahrerflucht beging, mit einem Moped schwer, zog sich dabei schlimme Kopfverletzungen zu und wurde so zum Pflegefall. Für die Eltern, dessen einziger Sohn er ist, kaum zu verkraften.









    "Alltagserlebnisse" erblickte am 31.Juli 2007 das Licht der Welt!

    Wir hatten, wenngleich Geistesblitze leider bei uns eine eher seltene Erscheinung sind, die Idee, in unsere Internetpräsenz noch diese weitere Webseite zu integrieren, auf der seit dem 31.Juli 2007 etwas über die kleinen Erlebnisse und Banalitäten des Alltags zu finden sein wird.

    Natürlich gibt es, wie wir selbstverständlich alle wissen, gute und schlechte Ideen. Als welche sich die Seite "Alltagserlebnisse" erweisen wird, kann man sicher erst nach einiger Zeit, vielleicht aber auch schon nach wenigen Minuten einschätzen.

    Sollten wir wann auch immer meinen, sie sei Unsinn, könnten wir sie schließlich ja wieder problemlos entfernen, was wir dann natürlich auch täten.

    Allerdings glauben wir eher, dass Alltagserlebnisse von Interesse sein könnten, weil wir mehr oder weniger alle wahrscheinlich Ähnliches erleben und wir deshalb mal gerne lesen, was der andere in dieser oder jener Situation erlebte?








    Leseschwäche in der Kantine!

    Den Einfall mit der neuen Webseite über Alltagserlebnisse bekam ich am letzten Julitag 2007 beim Mittagessen in der öffentlichen Kantine der Kreisverwaltung in Ribnitz-Damgarten. Dort kann man preiswert und gut essen. Wählte Kohlrouladen und eine Tasse Kaffee. Der Chef war mal mein ehemaliger Kollege, als ich zu DDR-Zeiten etwa 7 Jahre im regionalen Führungsstab Zivilverteidigung / Katastrophenschutz arbeitete.

    Wenn ich an die Zeit zurückdenke, an den harten Winter 1978/1979 mit Schneewehen 3 Meter hoch, Züge waren eingeschneit oder an die Zeiten mit gefährlichen Tierseuchen etc , wo die Anforderungen besonders hoch waren ...

    Wir mussten alle kräftig lachen. Auf dem Verkaufstresen stand ein kleiner so genannter Aufsteller. Darauf stand: "Am 3.August geschlossen!" Ich hatte mich verlesen, las statt "am 3.August" ab 3.August und fragte meinen ehemaligen Kollegen, ob er ab dann Urlaub habe!

    Darauf erwiderte er, dass auf dem Schild nicht ab, sondern am 3.August stehe. Ich antwortete: "Mit dem Schreiben, Lesen und Rechnen hatte ich schon immer arge Schwierigkeiten, habe in der Schule nie richtig aufgepasst!"

    Seine Erwiderung: "Nanu, du hast doch sogar Abitur gemacht!" "Ja, das ist aber schon sehr lange her!", scherzte ich. In dem Speisesaal begannen alle, plötzlich laut zu lachen.


















Überblick über die NUOZ-Sonderseiten













Ostsee-Rundschau.de



Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



Ferienhof-Report.de






Ostseeküsten-Report



Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



Ostseetourismus
















Eine wunderschöne Wildrose. Foto: Eckart Kreitlow







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