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Hier finden Sie unsere nicht mehr aktuellen, aber vielleicht dennoch lesenswerten Beiträge.








    Große Freude über Besuch des ehemaligen Journalistenkollegen Fred Neubert


    Wir freuten uns natürlich sehr darüber, dass unser ehemalige Journalistenkollege Fred Neubert, mit dem wir damals bei der Ostsee-Zeitung  in der Lokalredaktion Ribnitz-Damgarten mehrere Jahre zusammenarbeiteten, uns Mitte September 2009  zusammen mit seiner Familie besuchte.Wir freuten uns natürlich sehr darüber, dass unser ehemalige Journalistenkollege Fred Neubert, mit dem wir damals bei der Ostsee-Zeitung in der Lokalredaktion Ribnitz-Damgarten mehrere Jahre zusammenarbeiteten, uns Mitte September 2009 zusammen mit seiner Familie besuchte.


    Wir freuten uns natürlich sehr darüber, dass unser ehemalige Journalistenkollege Fred Neubert, mit dem wir damals bei der Ostsee-Zeitung in der Lokalredaktion Ribnitz-Damgarten mehrere Jahre zusammenarbeiteten, uns Mitte September 2009 zusammen mit seiner Familie besuchte. Gemeinsam mit seiner Familie kehrte er ein paar Tage in unserer Zimmervermietung ein.

    Mit ihm hat damals die Zusammenarbeit in der Ribnitz-Damgartener Lokalredaktion der Ostsee-Zeitung sehr viel Spaß gemacht, obwohl es manchmal allerdings auch sehr stressig war. Die Fotos mussten wir zu der Zeit noch in der Dunkelkammer entwickeln. Heute funktioniert hingegen alles digital, was natürlich viel leichter und besser ist.

    Fred Neubert, Jahrgang 1927, zog mit Beginn seines Ruhestandes nach der so genannten Wende wieder zurück nach Hohenmölsen. Das ist eine Stadt im Burgenlandkreis im Süden von Sachsen-Anhalt.

    Zuvor wohnte der inzwischen 82-Jährige über 25 Jahre in Ribnitz-Damgarten, wo er sehr gerne lebte, wie er das sogar mehrmals immer wieder zum Ausdruck brachte.

    Fred Neubert hofft, mit seiner Frau Elli, mit der er bereits seit 1947 glücklich verheiratet ist, nach 65 Ehejahren im März 2012 noch die Eiserne Hochzeit feiern zu können, was wir natürlich den beiden Eheleuten von Herzen und bei bester Gesundheit wünschen.


    -     Beitragserstellung:     20.September 2009     -


    Eckart Kreitlow




Burgenlandkreis: Ostsee hin und zurück







    Beliebter Schlagersänger Frank Schöbel feiert 65.Geburtstag!

Herzlichen Glückwunsch! Frank Schöbel, hier mit Sohn Alexander, beliebter Schlagersänger, begeht am heutigen 11.Dezember 2007 seinen 65.Geburtstag. Das MDR-Fernsehen veranstaltete ihm zu Ehren bereits am 9.Dezember  die  Geburtstagspartysendung Lass es einmal richtig krachen! Foto: Eckart KreitlowHöhepunkt der MDR-Geburtstagsgala am 9.Dezember 2007 zu Frank Schöbels 65.Geburtstag war zweifellos zum Schluss der gemeinsame Auftritt von  Vater Schöbel und Tochter Dominique Lacasa. Dominique sang den Schlager  Da lag Gold in Deinen Augen, Gold in Deinem Haar! Foto:Eckart Kreitlow

    Herzlichen Glückwunsch, lieber Frank, zu Deinem, so wie Du aussiehst, heutigen "45."?

    Am heutigen 11.Dezember feiert der vielseitige und beliebte Künstler Frank Schöbel seinen 65.Geburtstag. Vor allem wurde er als Sänger bekannt. Doch seine Vielseitigkeit stellte er auch als Komponist, Produzent, Moderator, Buchautor und Texter sehr erfolgreich unter Beweis.

    Abgesehen davon, dass man sich über das Fernsehprogramm, über Kunst, Künstler und Geschmack immer streiten kann und sicher auch soll, fanden wir, und bestimmt nicht nur wir, sondern mit uns Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer, die Geburtstagspartysendung des MDR zu Ehren des Jubilars unter dem Motto "Lass es einmal richtig krachen" am Abend des 9.Dezember große klasse, weil da neben einer anspruchsvollen Unterhaltung sehr viele Emotionen zu spüren waren.

    Diese Emotionen berührten nicht nur die Akteure auf der Bühne, sondern ebenso die Betrachter vor den Bildschirmen, denn sie waren, obwohl ansonsten eher selten, echt und nicht gekünstelt. Besonders starke Gefühle entfachte an dem Sonntagabend offensichtlich bei Frank Schöbel das Zusammentreffen mit seinen beiden bildhübschen und zugleich hochtalentierten (bei dem Vater und der Mutter Aurora Lacasa natürlich kein Wunder!) Töchtern Dominique und Odette sowie mit dem Sohn Alexander, der wahrscheinlich in Neuseeland offenbar seine neue Heimat gefunden hat.

    Zweifellos der Höhepunkt kam zum Schluss als Vater Frank Schöbel und Tochter Dominique gemeinsam den Schlager "Da lag Gold in Deinen Augen, Gold in Deinem Haar..." sangen. Alles in allem dürfte man sich mit dem großen Frank-Schöbel-Abend im MDR, den man wohl nicht so schnell vergessen wird, wechselseitig Freude bereitet haben! Zuschauer und Jubilar werden mit Sicherheit gleichermaßen glückliche Momente empfunden haben!

    Bleibt nur zu wünschen, dass Frank Schöbel den vielen Fans und Liebhabern seiner Musik als Künstler und als großartiger Mensch noch möglichst lange und bei bester Gesundheit erhalten bleibt!

    -     Beitragserstellung:  11.12.2007     -


    Eckart Kreitlow









Frank Schöbel gemeinsam mit Schlagersänger Olaf Berger während der  Geburtstagspartysendung des MDR Lass es einmal richtig krachen am 9.Dezember! Foto: Eckart KreitlowFrank Schöbel gemeinsam mit Schlagersänger Olaf Berger während der  Geburtstagspartysendung des MDR Lass es einmal richtig krachen am 9.Dezember! Foto: Eckart Kreitlow



    Verzeihung! Ein kleiner Fehler in dem Beitrag zu Frank Schöbels 65.Geburtstag!


    Frank machte mich in seiner Email, die ich am 14.12. um 15:20 Uhr erhielt und über die ich mich natürlich sehr freute, vielen Dank dafür, darauf aufmerksam, dass mir in dem Beitrag zu seinem Geburtstag ein kleiner Fehler unterlaufen ist!

    Frank Schöbel schreibt:


    Hallo Eckart,

    danke für Deine lieben Wünsche zum Geburtstag. Hier ist Dir ein kleiner Fehler unterlaufen:

    "...Schluss als Vater Frank Schöbel und Tochter Dominique gemeinsam "Gold in Deinen Augen" sangen."

    Den Titel hat Dominique alleine gesungen. Wir sangen "Spiegelbild". Das nur am Rande.

    Liebe Grüße und alles Gute!

    Dein Frank









    Eintrag in das Gästebuch von Frank Schöbel   ( www.frank-schoebel.de)

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    Name: Eckart Kreitlow (eckartkreitlow@aol.com)

    Datum: Di 11 Dez 2007 14:35:02 CET

    Betreff: Glückwünsche zum Geburtstag, lieber Frank! Zu Deinem, so wie Du aussiehst, heutigen "45."?

    Hallo lieber Frank,

    sah am Sonntag Deine Geburtstagspartysendung im MDR "Lass es einmal richtig krachen"! Es war ein schönes Fernseherlebnis sicher nicht nur für mich! Vor allem rein menschlich und ebenso als Sänger gefällst Du mir ausgezeichnet! Deine Kinder liebst Du offensichtlich sehr. Das spürte man an Deinen gezeigten Emotionen, was auch mich stark an dem Abend berührte! Fotografierte sogar einige Fernsehbilder, die ich zusammen mit einem Beitrag auf die Webseite "www.eckart-kreitlow.de/Alltagserlebnisse" bringe! Herzlichen Glückwunsch zu Deinem 65.Geburtstag und alles erdenklich Gute!

    Beste Grüße und Wünsche!

    Eckart Kreitlow, www.eckart-kreitlow.de








    Weihnachtsmann brachte Enkelin Puppe und Puppenwagen!

Die Enkelin freute sich sehr über eine Puppe und einen Puppenwagen vom Weihnachtsmann! Foto: Eckart KreitlowDer Kater Örni machte es sich bequem neben dem Tannenbaum. Foto: Eckart Kreitlow


    Weihnachten hat jedes Jahr etwas Besonderes. Für all jene, die religiös gebunden sind, auf jeden Fall. Die Christen feiern am Heiligabend die Geburt Jesus Christus bzw. Jesus von Nazaret als den Messias.

    Dies kennen wir noch aus eigenem Erleben, da wir bis zu unserem 19. Lebensjahr Mitglied der Evangelischen Kirche waren, derzeit getauft und konfirmiert wurden.

    Damals dazu gehörend nahmen wir ebenso gerne an der so genannten Christenlehre, dem Konfirmandenunterricht und an Gottesdiensten teil.

    Aber auch all jene Menschen, die nicht religiös gebunden sind, wie wir heute, spüren sicherlich eine besondere Atmosphäre in diesen Tagen!

    Unsere Enkelin, obwohl sie im Februar 2008 bereits 8 Jahre alt wird, freute sich noch über den Weihnachtsmann. So wie wahrscheinlich alle Kinder.

    Noch mehr allerdings neben Süßigkeiten, Apfelsinen und Nüssen über ihr Geschenk, einen Puppenwagen und einer Puppe. Beides hatte sie sich gewünscht!

    Nach der Bescherung saßen wir, die ganze Familie, die Frau, die Kinder, der Schwiegersohn, die 85jährige Mutter, die Enkeltochter, eben alle Familienmitglieder beim gemeinsamen Abendessen zusammen.

    Auch die Katze Funny und der Kater Örni fühlten sich wohl. Sie verwöhnte der Weihnachtsmann diesmal mit einer Extraportion Whiskas mit Thunfisch, die ihnen vermutlich gut schmeckte, denn sie ließen nichts davon übrig!



    -     Beitragserstellung:  25.12.2007, 1.Weihnachtsfeiertag     -


    Eckart Kreitlow








7. Oktober 1949 - Tag der Gründung der DDR


    Eine Betrachtung 58 Jahre nach Gründung des damaligen Arbeiter- und Bauern-Staates


    Insbesondere bzw. vor allem im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges ist am 7.Oktober 1949 auf dem Gebiet der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone die Deutsche Demokratische Republik gegründet worden. 58 Jahre sind seit jenem historischen Tag vergangen. Den ersten deutschen Arbeiter- und Bauern-Staat auf deutschem Boden gibt es seit 17 Jahren nicht mehr. Seine Existenz als eigenständiges souveränes Staatsgebilde wurde am 3.Oktober 1990 mit dem Vollzug der politischen Einheit beendet. Über die Form des Einigungsprozesses ließe sich streiten, brächte aber keinen auch nur einen Millimeter weiter.

    Besser wäre vermutlich bis zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West ein deutscher Staatenverbund mit der Option der späteren Wiedervereinigung gewesen. Dann hätte es die aktuellen Probleme in der gravierenden Form womöglich nicht gegeben. Aber wahrscheinlich hätte man die Zeit dafür nicht gehabt, denn die politische Großwetterlage bzw. die ehemaligen Alliierten gestatteten möglicherweise nur in einem sehr schmalen Zeitfenster den historischen Prozess der Wiedervereinigung? Letztendlich bleibt alles nur Spekulation!

    Etwa drei Viertel der Ostdeutschen mit fallender Tendenz sind, zumindest was einige durchgeführte Umfragen laut jüngsten Medienberichten ergeben haben sollen, froh darüber. Etwa 25 Prozent von ihnen mit zunehmender Tendenz beklagen es, vor allem in Sachsen-Anhalt!

    Woran die DDR wirklich zugrunde ging, ist schwer einzuschätzen. War es damals die Politik Gorbatschows, die zu tiefgreifenden weltpolitischen Veränderungen führte und die Wiedervereinigung ermöglichte? Waren es gar die Amerikaner und die Nato, die im Kalten Krieg als Sieger hervorgingen und starken Druck ausübten, dem die andere Seite am Ende nicht standhalten konnte? Waren es nur äußere oder nur innere Faktoren bzw. war es ein Mix aus mehreren Einflüssen und Einwirkungen?

    Oder aber stimmt es doch? Trugen derzeit die so genannten Montagsdemonstrationen entscheidend bzw. maßgeblich zur deutschen Wiedervereinigung bei, wie von den bundesdeutschen Medien immer wieder propagiert und es von der öffentlichen Meinung mittlerweile überwiegend auch so reflektiert wird?

    Ist es, was keiner vermutet, weil doch eher unwahrscheinlich, das Werk eines damaligen und inzwischen zum notorischen Wendehals gewandelten Politbüromitglieds, der zu früh einen Zettel aus der Tasche holte, vorzeitig eine Meldung verlas und so die Grenzöffnung veranlasste? Dann wäre sein Beitrag zusammen mit der Würdigung seiner in den Folgejahren vollzogenen politischen 180 Grad-Drehung vielleicht noch gar nicht gebührend anerkannt worden?

    Andererseits, warum der eine Mensch in der entsprechenden Situation sich so und der andere wiederum in der selben Situation sich ganz anders entscheidet bzw. verhält, bleibt ein Geheimnis der menschlichen Gattung und ist sicher eher ein interessantes und anspruchsvolles Forschungsprojekt für einen Psychologen. Wer zu dem steht, was er tut oder getan hat, unabhängig davon, ob es ihm nützt oder nicht, dürfte jedoch stets wahre menschliche Größe beweisen und der charakterlich bessere Mensch sein.

    So richtig wird diese Fragen der deutschen Einheit wahrscheinlich wohl keiner beantworten können. Letztendlich ist es auch egal, denn, ob man es wahrhaben möchte oder nicht, geschichtliche Prozesse kann man nicht zurückdrehen.

    Deshalb sollten wir nach vorne blicken und versuchen, die Einheit mitzugestalten, damit sich weder wir, die Bürger in Ost, noch die Mitbürger in West benachteiligt fühlen müssen und sich die Lebensverhältnisse auf einem zunehmend höheren Niveau beiderseits der ehemals innerdeutschen Grenze Schritt für Schritt in den nächsten Jahren weiter angleichen.

    Dabei sollte, vor allem an die Ausgrenzung fördernde Gauck-/ Birthlerbehörde gerichtet, keiner weder in Ost
    noch in West den Oberlehrer, den ewig Unfehlbaren oder lupenreinen Saubermann spielen und jahrelang über die Biografien einzelner Mitbürger herziehen, denn im Leben kann jeder möglicherweise auch mal Fehlentscheidungen treffen bzw. getroffen haben, die keinem ein Leben lang vorgehalten werden sollten!


    -   Beitragserstellung:  7.10.2007    -


    Eckart Kreitlow




Schöne Herbstblumen



3. Oktober - Tag der deutschen Einheit


Im Freilichtmuseum Klockenhagen fand eine Erntekronenausstellung des Bauernverbandes Nordvorpommern e. V. statt. Die Krone in der Mitte des Fotos wurde  am 22.September 2007  als die Schönste von insgesamt 17 wunderschönen Erntekronen ausgezeichnet. Foto: Eckart Kreitlow


Gedanken zum 17.Tag der Deutschen Einheit am 3.Oktober!


    Die Zeit vergeht. 17 Jahre sind bereits seit der politischen Wiedervereinigung vergangen, doch die Grenze in den Köpfen zwischen den Deutschen in Ost und denen in West scheint noch lange nicht überwunden zu sein. Wie sollte das auch gelingen, wenn sich, um nur zwei Beispiele von vielen anzuführen, die Lebensbedingungen und die Einkommensverhältnisse noch nach wie vor gravierend unterscheiden?


Die Ostdeutschen werden seit der Wende in der Tarifpolitik zumeist massiv benachteiligt!


    Alleine die Arbeitslosigkeit ist im Osten fast doppelt so hoch wie die im Westen. Das Einkommen unterscheidet sich bis zu 41 Prozent (!) von dem der Westdeutschen. Für die selbe Tätigkeit wohlgemerkt, denn unseriös wäre es selbstverständlich, "Äpfel mit Birnen" vergleichen zu wollen! Allerdings wird auch von der Politik wenig getan, um die beträchtlichen Unterschiede und die Gräben zwischen Ost- und Westdeutschland zu beseitigen.

    Eine Ursache für diese Realität könnte sein, dass die Schlüsselpositionen in den Behörden, Organisationen, Verbänden und der Wirtschaft etc. nach der Wende überwiegend mit Entscheidungsträgern aus den alten Bundesländern besetzt worden sind? Selbst die Medien, die so genannte vierte Gewalt im Staat, werden zumeist, bis auf geringe wenig einflußreiche Ausnahmen, vom Westen aus gesteuert.


Wohnsitz der Medienentscheider und Strippenzieher war oder ist zumeist westlich der Elbe!


    Die Herausgeber und Chefredakteure bedeutender Tageszeitungen haben oder hatten in der Regel ihren Wohnsitz westlich der Elbe. Wo das einige Jahre nach der Wende anders war, das Beispiel einer großen Zeitung an der Ostsee, bei der wir sogar einmal als Redakteur tätig sein durften, beweist es, werden die ostdeutschen Chefredakteure mittels zum Teil fadenscheiniger Vorwände aus dem Amt gemobbt, um den Weg für deren Nachfolger freizumachen. 3 Mal darf man raten, wo die her kommen und würde sicher 3 Mal richtig liegen!

    Die bisherigen Mitarbeiter und Redakteure mussten, ist jedenfalls naheliegend und deshalb zu vermuten, auch wenn sie es ob ihres mehr oder weniger gut bezahlten Jobs niemals zugeben dürften und zugeben würden, bestimmt noch zu diesem Drama derzeit Beifall klatschen.


Wer nicht im Gleichklang und nach dem Taktstock des Dirigenten spielt, wird ausgewechselt!


    So sieht in Deutschland im Übrigen auch die wirkliche viel beschworene bzw. hochgelobte journalistische Freiheit aus. Wer nicht im Orchester im Gleichklang und genau nach dem Taktstock des Dirigenten spielt, wird ausgewechselt! Deshalb wird nur geschrieben oder produziert, selbst wider besseren Wissens, was der Chef absegnet.

    Jüngstes Beispiel für die eindeutige Benachteiligung der Ostdeutschen in der Tarifpolitik sind die unterschiedlichen Mindestlöhne bei der Post. Zwischen der Post AG und der Gewerkschaft Verdi wurde ein Tarifvertrag ausgehandelt. Demnach soll der darin vereinbarte Mindestlohn für Briefzusteller in Deutschland West 9,80 Euro und in Deutschland Ost für die selbe Arbeit nur 9,00 Euro betragen.


Plattmachen von Produktionsstandorten führt zur Abwanderung und Verödung ganzer Regionen!


    Zu den weiteren Ursachen, dass in Ostdeutschland die Bedingungen in einzelnen Problemfeldern zumeist schlechter sind als die in den alten Bundesländern, dürften insbesondere die Abwanderung junger Leute aus dem Osten infolge ihrer mangelnden beruflichen Perspektive und, was vor allem unter anderem ihre Abwanderung bedingt, das Plattmachen einer nicht geringen Anzahl von ostdeutschen Produktionsstandorten, Betrieben, Zweigniederlassungen oder Filialen westdeutscher Mutterkonzerne bzw. Mutterunternehmen etc. zählen.

    Aktuelles Beispiel hierzu, kurz vor dem Tag der deutschen Einheit vermeldet, die zum Jahresende angekündigte Schließung der Anfang der 90er Jahre aufwändig modernisierten Zuckerfabrik der Nordzucker AG im mecklenburg-vorpommerschen Güstrow mit derzeit 147 Beschäftigten, obwohl die Auftragsbücher voll sind und das Werk schwarze Zahlen schreibt, sprich Gewinn erwirtschaftet!

    Zuvor wurden jedoch, wie könnte es anders sein, in diesem konkreten Fall vom niedersächsischen Mutterbetrieb, wie Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus berechtigt scharf kritisierte, kräftig Fördermittel in Millionenhöhe abgesahnt und die Bindefrist abgewartet, um die eingestrichenen besonders üppigen Subventionen behalten zu dürfen. Gleichzeitig dürfte man auch noch so nebenbei, zwar nicht ganz so wie in dem Märchen der Gebrüder Grimm vom tapferen Schneiderlein sieben auf einen Streich, Konkurrenz in Ostdeutschland ausgeschaltet haben? Nichts dran? Alles nur Unsinn?


Bei Beschäftigten der Güstrower Zuckerfabrik herrschen Betroffenheit, Wut und Verzweiflung!


    Wenn angeblich der Grund für die angekündigte Güstrower Werksschließung die um etwa 13 Prozent Deutschland niedriger von der EU zugewiesene Zuckerquote sein soll, wie Geschäftsführung und Aufsichtsrat der mit ihrem Hauptsitz im niedersächsischen Braunschweig ansässigen Nordzucker AG gegenüber der Güstrower Belegschaft behaupteten, warum schließt man dann aber wohl zuerst das Werk im Osten?

    Übrigens kam die Hiobsbotschaft aus Braunschweig plötzlich wie aus heiterem Himmel und ist von allen Güstrower Kolleginnen und Kollegen inmitten der gerade begonnenen Zuckerrübenkampagne mit großer Betroffenheit und Bestürzung aufgenommen worden. Ältere Arbeitnehmer sollen sogar, nachdem sie von dieser skandalösen Entscheidung erfuhren, in Tränen ausgebrochen sein.

    Hängt das nicht doch etwa mit der Besetzung der Schlüsselpositionen durch westdeutsche Entscheidungsträger zusammen, wie eingangs erwähnt? Oder sind das alles gar nur Hirngespinste? Wobei es natürlich besser ist, in Ost und West die Produktionskapazitäten zu erweitern und neue Werke zu eröffnen, um die Arbeitslosigkeit zu senken, als umgekehrt, welche zu schließen.







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Anachronistische Gauck-/ Birthler-Behörde schürt seit Jahren Hass und fördert Ausgrenzung!


    So gäbe es sicher noch zahlreiche weitere Beispiele wie die überfällige politische Entscheidung im Jahre 17 (!) nach der deutschen Einheit zur sofortigen Auflösung der Ausgrenzung von Mitmenschen produzierenden und Hass schürenden bzw. verstärkenden Gauck-/ Birthler-Behörde, durch deren Wirken nachweisbar selbst der zehnte Radierer, die Putzfrau und die nie in Erscheinung getretene "Karteileiche" betroffen waren und sind.

    Und vor allem durch das von ihr im Zusammenwirken mit den größten bundesdeutschen konservativen Medien-Flaggschiffen ausgehende Kesseltreiben, wovon in den überwiegend von westdeutschen Strippenziehern kontrollierten Medien kaum bzw. gar nicht berichtet wird, viele Betroffene sogar in den Selbstmord getrieben worden sind, wie es wiederholt der ehemalige Innenminister und Rechtsanwalt Dr. Peter-Michael Diestel in Interviews offenbarte.


Dürfen sich einige sogar über bestehende Gesetze hinwegsetzen und ungestraft diffamieren?


    Aktuell wird gerade der Sponsor der Feierlichkeiten zur deutschen Einheit in Schwerin in aller Öffentlichkeit, sogar im Internet, als Stasi-Spitzel verunglimpft. Andererseits, wer weiß inwieweit er damals darin überhaupt verstrickt war, wenn es denn so gewesen sein sollte?

    Und selbst wenn, damit wollen wir Spitzelei und Gesinnungsschnüffelei damals wie heute natürlich nicht gut heißen, muss damit irgendwann auch mal Schluss sein! Möglicherweise war er nur eine so genannte "Karteileiche"? Im Grunde genommen stellt die Anprangerung nach 17 Jahren deutscher Einheit, selbstverständlich auch schon vorher, juristisch betrachtet, Rufmord dar! Doch scheinbar stehen einige über dem Gesetz und dürfen sich darüber ungestraft hinwegsetzen?


Soll ein erfolgreicher Werbeunternehmer aus dem Osten als Konkurrent ausgeschaltet werden?


    Höchstwahrscheinlich dient aber die perfide Stasidiffamierung in Wirklichkeit nur dazu, auf diese widerwärtige Weise einen erfolgreichen Konkurrenten aus dem Osten auszuschalten, denn der vermeintliche oder tatsächliche Stasispitzel soll ein Werbeunternehmer in der Erfolgsspur mit etwa 1200 Beschäftigten sein, deren Firma sogar schwarze Zahlen schreibt und einen Großauftrag zum Tag der deutschen Einheit bekam?

    Statt Unterschiede zu beseitigen, wenigstens jedoch zu verringern, wird die Serie der Ungleichheiten zwischen Ost und West nicht nur in der Tarifpolitik fortgesetzt. Und das, obwohl es dafür keinen einzigen sachlichen Grund gibt!

    Das ändert sich auch nicht dadurch, indem zum Beispiel der so genannte Vizechef des Konvents für Deutschland, der auch schon in der in Ostdeutschland bestens bekannten Treuhand Furore machte bzw. vertreten war, anderslautende Erklärungsversuche unternimmt.

    Außerdem suggeriert er zudem, was sicher nur bei den Leichtgläubigen verfängt, dass vermeintlich die DDR den Westdeutschen nur gekostet hätte, was eindeutig nicht wahr ist. Die angeblichen Billionen-Kosten für die DDR dürften dabei vielleicht eher aus der Fantasiewelt und den Büttenreden der 5.Jahreszeit am goldenen Rhein als aus der Realität stammen!


Nach der Maueröffnung nahm die Zahl der Millionäre in den alten Bundesländern sprunghaft zu!


    Denen, die nicht wissen, wieviel DDR-Volksvermögen unter Federführung der Treuhand in den Westen transferiert worden ist und wie sprunghaft unmittelbar nach der Maueröffnung die Zahl der Millionäre in den alten Bundesländern zunahm, kann man das vielleicht auch einreden? Es ist ebenso nicht wahr, wie fantasievolle Anekdotenerzähler behaupten, dass in der DDR alles Produktionsvermögen marode gewesen sei.

    Warum wären dann wohl so manche hochwertigen Maschinen und Anlagen aus den zuvor im Zusammenhang mit den zu oft unsäglichen Treuhand-Machenschaften plattgemachten ostdeutschen Betrieben in den Westen verbracht und dort weiter als Produktivkapital verwendet worden, wenn sie nichts getaugt hätten?

    So ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl derer in den neuen Bundesländern stetig zunimmt, die sich die ehemalige DDR wieder zurückwünschen. Die Tageszeitung junge Welt berichtete in ihrer Ausgabe vom 25.09.2007, dass es in Sachsen-Anhalt zum Beispiel jeder vierte sei.


Sprichwort "Der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht!" mahnt, nicht zu übertreiben!


    Warum ist das wohl so? Das Sprichwort "Der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht!" * sollte manchen Berichterstattern und DDR-Hass beseelten Schreiberlingen vor Augen führen, bei der Wahrheit zu bleiben und den Bogen nicht zu überspannen, denn es war damals in der DDR eben nicht alles schlecht, wie es leider nicht selten lauthals medial verkündet wird.

    * Obwohl wir in der Schule damals leider nicht sehr aufmerksam waren und es bereuen: Das Sprichwort beinhaltet das so genannte dialektische Gesetz vom Umschlagen von Quantität in Qualität und umgekehrt, das ähnlich wie die Naturgesetze in der Natur in der Gesellschaft objektiv wirkt bzw. wirken soll.

    Außerdem sollte man endlich aufhören, die alten dutzendfach vorgekochten Stasikamellen immer wieder aufzuwärmen, da die Kost seit 1990 in allen möglichen Varianten schon zu oft serviert worden ist und bei übermäßigem Verzehr sicher Allergien hervorrufen könnte und vielleicht auch schon bei vielen ehemaligen DDR-Bürgern Allergien und zeitweilige Magenverstimmungen hervorgerufen hat.






Das Doberaner Münster mit  Park und einem Teich mit Wildenten. Foto: Eckart Kreitlow









Die DDR war in ihrer Gesamtheit entgegen der Behauptung kein Unrechtsstaat!


    Egal, wann und wo Unrecht auf der Welt passiert, ist dies selbstverständlich überall zu verurteilen. Jeder Fall von Unrecht, vollkommen klar, ist ein Fall zu viel. Doch es war ganz eindeutig nicht so, dass in der damaligen DDR massenweise Unrecht geschehen ist und die DDR deshalb gar als Ganzes ein Unrechtsstaat gewesen sei, wie landauf und landab immer wieder in den Medien behauptet wird.

    Völlig absurd ist es allerdings, die DDR-Zeit gar mit der Zeit des so genannten Dritten Reiches, also mit der finsteren bzw. finstersten Zeit des Hitlerfaschismus zu vergleichen. Die Zeit des Faschismus war die finsterste Zeit in der deutschen Geschichte überhaupt. Da kann man nur hoffen und wünschen, dass sich eine solche Zeit nie wiederholt.


Zeit des Faschismus war die finsterste Zeit in der deutschen Geschichte überhaupt!


    Wer solche Vergleiche anstellt, muss dauerhaft in der Schule im Geschichtsunterricht gefehlt haben oder hat da ständig geschlafen bzw. der Lehrer sah nicht durch, so dass er seinen Schülern nichts beibringen konnte, denn die Nazis haben millionenfach nachweisbar so schwerwiegende Verbrechen begangen, dass man diese nur schwer in Worte fassen kann!

    Bedauerliche Einzelfälle der DDR-Geschichte, die es leider gab,   -   die Betroffenen, denen tatsächlich Unrecht angetan worden war bzw. angetan wurde, verdienen Entschuldigung, Mitgefühl und Wiedergutmachung   -   werden dabei so aufgebauscht, dass dieser falsche Gesamteindruck entstanden ist bzw. entstehen könnte oder entstehen soll. Hier wird entgegen den Tatsachen offensichtlich ein Zerrbild vermittelt, was viele Ostdeutsche mittlerweile offenbar durchschaut bzw. erkannt haben.

    Fernseh-Talkshows zur deutschen Einheit verkommen zur Märchenstunde, da aufgrund der westdeutschen Medienhoheit und des scheinbar oder real vorherrschenden Mainstreams überwiegend nur Protagonisten eingeladen werden, die entweder nicht im Stoff stehen, also keine Ahnung haben oder gar nicht bzw. kaum authentisch sind. Insbesondere mit dem was sie sagen wird das sehr schnell offensichtlich.


Oscar-Preis gekrönter Film "Das Leben der Anderen" leider mit zweifelhaftem Inhalt!


    Selbst aufwändig inszenierte Spielfilme über die Stasi konnten bzw. können daran scheinbar nichts ändern, denn die Wahrheit ist zu allen Zeiten langfristig stets stärker. Obwohl es tatsächlich einige Auserwählte gibt, die die glaubende Wahrheit nach eigenem Ermessen bestimmen wollen.

    Doch die Wahrheit wirkt dennoch objektiv, das heißt, unabhängig vom Wollen des Menschen. Auch ein Auserwählter kann objektive Gesetze, Sachverhalte, Dinge, Erscheinungen und Prozesse nicht beeinflussen, selbst wenn dieser Auserwählte noch soviel Macht hat. Man kann die Gesetze bzw. Gesetzmäßigkeiten eben nur erkennen oder nicht erkennen.

    Die schauspielerischen Leistungen in dem Film "Das Leben der Anderen" des Sohns einer schlesischen Adelsfamilie Florian Henckel von Donnersmarck waren zwar top, so dass dieser Film wahrscheinlich deshalb sogar mit einem Oscar geehrt worden ist.


Mit dem Fehlverhalten Einzelner nicht pauschal eine ganze Gruppe verunglimpfen!


    Sollte die Preisverleihung allerdings wegen des eher zweifelhaften realitätsfernen Inhalts erfolgt sein, müsste man dies sicher darauf zurückführen, dass die Jury die tatsächliche DDR-Realität nie kennenlernen konnte oder aber einfach ignoriert, denn das Leben in der damaligen DDR war keinesfalls so düster, wie den Zuschauern mit der Produktion suggeriert bzw. glaubhaft gemacht werden soll.

    Unabhängig davon kann kein Staat ausschließen, dass es nicht hin und wieder einzelne Typen gibt, denen man keine leitende bzw. besser keine Funktion hätte übertragen sollen, doch darf man nicht wegen dem Fehlverhalten Einzelner pauschal eine ganze gesellschaftliche Gruppe verunglimpfen, wie es leider im Osten seit den 90er Jahren nicht selten zum Alltag gehört. Hoffentlich war die pauschale Verunglimpfung einer ganzen gesellschaftlichen Gruppe nicht die Absicht des schlesischen Adelssohns von Donnersmarck mit seinem Film?


Bundesdeutsche Entscheidungsträger sollten Ost und West gleich behandeln!


    Der richtige Weg dürfte aber sicher der sein, das vereinigte Deutschland so zu gestalten, dass sich weder die Bürger in Ost noch in West benachteiligt fühlen müssen und sich die Lebensverhältnisse auf einem zunehmend höheren Niveau beiderseits der ehemals innerdeutschen Grenze Schritt für Schritt in den nächsten Jahren weiter angleichen.

    Ostdeutschland darf nicht nur einseitig als Absatzmarkt für westdeutsche Produkte, sondern muss insbesondere auch als Produktions- und Dienstleistungsstandort gesehen werden. Dazu wäre es allerdings dringend erforderlich, dass die Entscheidungsträger in der Politik und der Wirtschaft gesamtdeutsch denken und handeln, was im gegenwärtigen politischen Alltag, wie zuvor dargestellt, häufig leider noch nicht festzustellen ist.


    -   Beitragsersterstellung:  25.09.2007,    Überarbeitung und Ergänzungen am 28.09. / 29.09. / 30.09. / 1.10. / 2.10.2007  -


    Eckart Kreitlow











    Bundespräsident Horst Köhler in seiner Berliner Rede am 1.Oktober: "Der Aufstieg der einen darf nicht der Abstieg der anderen sein!"

    Dem überwiegenden Teil der Ausführungen des Bundespräsidenten Horst Köhler in seiner Berliner Rede am 1.Oktober kann man sicher uneingeschränkt zustimmen. So forderte das Staatsoberhaupt zum Beispiel eine gerechtere Globalisierung, kritisierte die Rücksichtslosigkeit der Stärkeren, an der auch Deutschland beteiligt sei, und plädierte unter anderem für eine bessere Kontrolle der Finanzmärkte und mehr Mitspracherechte der Schwellen- und Entwicklungsländer in Weltbank und IWF.

    Des Weiteren trat das deutsche Staatsoberhaupt dafür ein, den ärmsten Ländern zu helfen und die Welthandels- und Zollpolitik der Industriestaaten gegenüber der Dritten Welt dementsprechend zu reformieren. Vor allem müssten die "Doppelstandards in der Weltpolitik" beseitigt werden.

    Ob Bundespräsident Horst Köhler allerdings im zweiten Teil seiner beeindruckenden Rede die gravierende Ungleichentwicklung in Ost- und Westdeutschland meinte, scheint gegenwärtig noch unklar. Jedenfalls sprach er sich auch dafür aus, dass "der Aufstieg der einen nicht der Abstieg der anderen sein dürfe!" und merkte zugleich kritisch an, dass die Einkünfte aus Kapitalerträgen der Aktionäre in Deutschland viel stärker gestiegen seien als die Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer.

    Bleibt nur hinzuzufügen, den Worten des Bundespräsidenten müssen nun die Taten der Akteure folgen. Absichtserklärungen sind sicher notwendig, richtig und wichtig, doch entscheidend bleiben die Taten bzw. die Umsetzung und daran haperte es bisher in der Vergangenheit sehr oft. Doch warum soll sich das nicht nun künftig ändern?

    Wenngleich die Rede des Bundespräsidenten bei einer Mehrheit bestimmt überwiegend Zustimmung fand, da brennende Probleme in das Blickfeld gerückt wurden, dürfte ihm jedoch das konservative Lager die kritischen und völlig berechtigten Anmerkungen zur Abschottungspolitik Europas an seinen Außengrenzen, zum IWF und zur Weltbank wahrscheinlich übel genommen haben?

    Und von denen jedoch benötigt Horst Köhler nun einmal die Stimmen zu seiner Wiederwahl für eine zweite Amtsperiode. Gerade vor diesem Hintergrund verdient sein Plädoyer, das weit über die sonst üblichen eher nichts sagenden Politikerreden hinausgeht, für die brennendsten Fragen in der Welt wie die Bekämpfung von Armut und Ungerechtigkeit umso mehr den besonderen Respekt!

    -   Beitragserstellung:  1.10.2007,    -


    Eckart Kreitlow




Den gesamten Inhalt der Berliner Rede des Bundespräsidenten finden Sie auf der
Internetpräsenz des Staatsoberhauptes unter    www.bundespraesident.de!



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Ribnitz-Damgartener Marktplatz mit dem Bernsteinbrunnen vorne und  der Stadtkirche Sankt Marien, ein Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert,  im Hintergrund. Foto: Eckart Kreitlow





    Bildung soll nicht schaden und unserem Gehirn sogar gut tun!

    Gehirnforscher fanden heraus, dass unser aller Gehirne offenbar noch beträchtliche Reserven haben sollen. Im Regelfall seien sie nur zu 8 bis 10 Prozent ausgelastet. Die Gehirntätigkeit würde angeblich in dem Maße zunehmen, wie unsere "grauen Zellen" gefordert werden würden, meinen die Wissenschaftler.

    Obwohl wir bislang immer davon ausgingen, dass bei uns Hopfen und Malz verloren sei, begannen wir am 12.September 2007 beim AFZ Rostock noch in dem traditionsreichen Gewerbe der kulinarischen Genüsse einen Fortbildungskurs zum IHK-Küchenmeister und glauben, uns richtig entschieden zu haben, da wir vorhaben, eine Gaststätte zu eröffnen. Darüber hinaus hoffen wir, nach Kursabsolvierung und bestandenen Prüfungen, sofern wir dabei nicht mit Pauken und Trompeten durchfallen sollten, als Lehrausbilder und Dozent im Gastgewerbe eher Aufträge zu bekommen.

    Amüsant ist so ein Kurs nach unserem Empfinden allemal, weil man Vergleiche anstellen kann. So studierten wir zum Beispiel 4 Jahre an einem ZV-Institut in Beeskow und erreichten dort den Fachschul-Abschluss Ingenieur-Ökonom. An der Uni Leipzig erhielten wir noch einen Nachschlag von 8 Semestern Journalismus. Ökonomie nahm bei beiden Studien breiten Raum ein.

    Bei dem Meisterkurs haben wir unter anderem Betriebs- und Volkswirtschaftslehre als Bestandteil der Prüfungsteile "Grundlegende Qualifikationen" bzw. "Handlungsspezifische Qualifikationen" bei einer jungen Dozentin, die durchaus Fachkompetenzen zu haben scheint, doch muss sie dort letztendlich auch die offizielle Lehrmeinung vermitteln, wo man manchmal zwangsläufig schmunzeln muss.



Die Marktwirtschaft in Deutschland ein "Idealtypisches System"?



    So sei zum Beispiel die Marktwirtschaft ein "Idealtypisches System". Das Wort "Ideal" suggeriert ja, dass alles bestens ist. Wenn man aber weiß, dass in Deutschland über 3 Millionen Haushalte überschuldet sein sollen und in über 17 Prozent der bundesdeutschen Haushalte Kinderarmut herrscht, fragt man sich, ob da das Wort "Ideal" nicht missbraucht wird?

    Der größte Teil des Dargelegten ist natürlich nicht zu beanstanden, gehört ohne Frage zum betriebswirtschaftlichen bzw. volkswirtschaftlichen Einmaleins. Jedoch ein weiteres Detail ist sehr fragwürdig. Vielleicht gibt nach der Lesart auch die Bundesagentur für Arbeit ihre allmonatlichen Arbeitslosenstatistiken heraus?


Aufgrund "genialer" Theorie gar bundesweit Vollbeschäftigung?



    Der Wirtschaftswissenschaftler, der Urheber dieser Theorie ist, verdient vermutlich den Nobelpreis? So sollen die registrierten Arbeitslosen angeblich auch zu den Erwerbstätigen zählen. Wenn das stimmen würde, kämen wir in Deutschland demnächst unter der Ägide des Bundesarbeitsministers Franz Müntefering sogar auf einhundert Prozent Vollbeschäftigung.

    -   Beitragserstellung:  15.09.2007   -


    Eckart Kreitlow br>











    In Deutschland sollen in manchen Pflegeeinrichtungen
    zum Teil katastrophale Zustände herrschen!

    Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) hat in jüngster Zeit Untersuchungen durchgeführt und jetzt einen Prüfbericht veröffentlicht. Demzufolge scheinen in manchen Pflegeeinrichtungen und bei der Pflege überhaupt zum Teil katastrophale Zustände zu herrschen.

    Natürlich haben die älteren und pflegebedürftigen Menschen unbestritten zwar ein Recht auf ein würdevolles Leben, doch davon ist man offenbar in der Praxis mancherorts in Deutschland weit entfernt, wenn sogar, wie es der Prüfbericht des MDK unter anderem zum Ausdruck bringt, noch nicht einmal nahezu jeder dritte Pflegebedürftige genug zu essen und zu trinken bekommt.

    Notwendige Umbettungen würden nicht oder nicht rechtzeitig erfolgen, so dass es nicht selten zum Wundliegen mit den damit verbundenen akuten Schmerzzuständen komme, Inkontinenzversorgung bleibt häufig aus etc.. Sicherlich gibt es in diesem Zusammenhang eine umfangreiche Liste mit Details, die die Gesamtaussage des MDK-Prüfberichtes, die letztendlich das Wesentliche ist, untermauert.

    Noch wesentlicher wäre es allerdings, nachdem diese Zustände nun festgestellt worden sind, sie auch schleunigst zu verändern! Stattdessen schlägt nun aber wieder wie so oft vermutlich die Stunde der Schönredner, der Schönschreiber und der Relativierer. Am Ende bleibt dann alles wie bisher. Bleibt zu hoffen, dass es diesmal nicht so ist!

    Prompt wies dann auch gleich der MDK-Bundesgeschäftsführer Peter Pick die Medienberichte über die skandalösen Pflegezustände zurück, indem er von angeblichen Zuständen spricht und sich die Zustände in den vergangenen drei Jahren verbessert hätten. Gleichauf tuten weitere Verbandsfunktionäre aus den Chefetagen genauso oder so ähnlich in das Horn.

    Wenig hilfreich wäre es hingegen selbstverständlich ebenso, Zustände zu beschreiben, die so in der eklatanten Form nicht existierten. Doch es ist nicht das erste Mal, dass über derartige offensichtliche Missstände berichtet wird. Also wird es schon so sein, so dass dringender Handlungsbedarf besteht bzw. sich ergibt. Wenn jedoch von schlimmen Zuständen die Rede ist, bedeutet es aber nicht bzw. muss es nicht gleich bedeuten, dass es generell so ist.

    Es gibt sicherlich gute Beispiele, doch die scheinen in Deutschland leider gegenwärtig noch eher die Ausnahme zu sein! Auch kann und sollte man nicht pauschal dem Pflegepersonal die Schuld in die Schuhe schieben, das häufig wegen Personalmangel bis an die Grenzen belastet und hier und da sogar physisch und psychisch überlastet ist. Viele der Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger leisten Tag für Tag hervorragende Arbeit, die zu Recht Anerkennung und ein Dankeschön verdienen!



Eckart Kreitlow





Scheinbar Zoff in der Linkspartei wegen Statements
von Oskar Lafontains Ehefrau Christa Müller?

    Natürlich darf auch in einer Partei jeder eigene Ansichten haben und seine Meinung vertreten. Das ist sogar erwünscht. Etwas komplizierter kann es mitunter jedoch werden, wenn man Ehefrau eines prominenten Politikers wie von Oskar Lafontaine und darüber hinaus familienpolitische Sprecherin der Linkspartei im Saarland ist. Zwar ist Christa Müller eine ausgewiesene Wirtschaftsexpertin, was aber noch lange nicht zwangsläufig auch für ihre Kompetenz in der Familienpolitik gelten muss bzw. gilt.

    Während im Programm der Linkspartei sinnvollerweise unter anderem von der Schaffung von weiteren Kita-Plätzen mit Ganztagsbetreuung die Rede ist, um den Kindern vor allem eine bessere Bildung bereits im Vorschulalter zu ermöglichen, und von der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie von der Wahlfreiheit für Frauen und Männer bei der Kindererziehung und -betreuung etc., vertritt Christa Müller offenbar eher konservative Positionen, die den heutigen gesellschaftlichen Anforderungen nicht gerecht werden und einen Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten bedeuten.

    Allerdings gemäß einem Sprichwort, dass eine Schwalbe noch keinen Frühling mache, ist eine Ansicht noch nicht die der gesamten Partei. Andererseits kommt Jede und Jeder im Verlaufe der Zeit auch zu neuen Erkenntnissen! Deshalb bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass dieser Erkenntnisprozess bei Oskar Lafontains Ehefrau keinen Halt macht.

    Eckart Kreitlow






Schießbefehl der Grenztruppen offenbar ein Märchen!

    Dass es auf deutschem Boden zwei deutsche Staaten gab, ist eine Folge des Zweiten Weltkrieges gewesen. In dem Zusammenhang entstand damals auch die innerdeutsche Grenze. Die damalige Entwicklung mag zu bedauern sein. Ebenso natürlich, dass Menschen an der Grenze getötet oder verletzt wurden.

    Jedoch musste Jeder, der eine Flucht geplant hat, gewusst haben, dass ein illegaler Grenzdurchbruch eine Gefahr für Leib und Leben bedeutet. Jeder Toter ist natürlich einer zu viel. Dies gilt natürlich genauso für die Grenztruppen, von denen nicht wenige ermordet wurden wie Reinhold Huhn, Egon Schultz, Ulrich Steinhauer, Jörgen Schmidtchen, Peter Göring, Günter Seling, Siegfried Widera, Rolf Henniger und andere.

    Während unseres Studiums an der Uni Leipzig, Sektion Journalistik, von 1986 bis 1990 waren auch mehrere Offiziere der Grenztruppen immatrikuliert, mit denen wir uns oft unterhielten. Niemand hat von denen jemals behauptet, es habe einen Schießbefehl gegeben. Hätte es einen solchen gegeben, wäre auch darüber gesprochen worden.

    Zwar gab es, so wie die Offiziere erzählten, die Anweisung, Grenzdurchbrüche zu verhindern und eine so genannte Schusswaffengebrauchsvorschrift, doch legten die Mitstudenten für uns glaubhaft dar, dass es niemals vorsätzlich um das Töten, was selbstverständlich schrecklich gewesen wäre, ging, sondern um die Verhinderung eines Grenzdurchbruchs. Der Einsatz der Waffe hatte dabei immer an letzter Stelle zu stehen. So in etwa soll es in den Anweisungen und Befehlen fixiert gewesen sein.


Abschaffung der Birthler - Behörde im Jahre 17 deutscher Einheit überfällig!


    Deshalb scheint es mehr als zweifelhaft zu sein, dass es jetzt angeblich eindeutige Beweise für einen derartigen Befehl geben würde, wie die anachronistische Birthler-Behörde 17 Jahre nach der deutschen Einheit behauptet. Von einer ehrlichen Aufarbeitung der jüngsten deutschen Geschichte scheint man sich offenbar immer weiter zu entfernen. Vielleicht ist man daran auch nicht interessiert?

    Durch das enge Zusammenwirken verschiedener Medien mit der Gauck- /Birthler-Behörde ist die Beeinflussung der öffentlichen Meinung bereits ausgezeichnet gelungen. Selbst der zehnte Radierer, die Putzfrau, die zweimal in der Woche sauber machte und der inaktive nicht in Erscheinung getretene IM als Karteileiche wurden und werden als Täter angeprangert. Wenn man in den neuen Bundesländern zum Beispiel einen lästigen Konkurrenten los werden will, reicht es, wenn selbst der größte Dummkopf, auch wenn es nicht stimmt, ihn der früheren Stasimitarbeit bezichtigt und die Sache ist geritzt.

    Deshalb wäre die politische Entscheidung im Jahre 17 nach der deutschen Einheit richtig und überfällig, die Ausgrenzung von Mitmenschen produzierende und Hass schaffende bzw. verstärkende Birthler-Behörde umgehend aufzulösen.


Einige vermeintlich lupenreine religiöse Saubermänner ignorieren Bibelgrundsätze!


    Mit dem weiteren Schwingen der Stasikeule, das steht hundertprozentig fest, wird jedenfalls die innere Einheit in Deutschland nicht befördert. Stattdessen werden aber die Gräben weiter vertieft, denn schließlich kann keiner seine Biografie einfach wie im PC mit der Entfernen-Taste löschen, selbst wenn er dies gerne möchte oder sich wünschte.

    Im Übrigen sollte, wer religiös gebunden ist, gelegentlich mal in die Bibel schauen. Darin ist unter anderem auch von Nächstenliebe und Vergebung die Rede!

    Offenbar scheinen aber einige vermeintlich lupenreine Saubermänner, vor allem - besonders auffällig - überwiegend in den Chefetagen der alten Bundesländer, ähnlich wie damals Pastor Joachim Gauck, der erste so genannte Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der DDR, diese Bibelgrundsätze zu ignorieren.

    Durch das Wirken von Pastor Gauck, der sich zeitweilig in seiner Rolle als oberster Behördenchef gegenüber den ehemals bei der Stasi beschäftigten Personen an Unbarmherzigkeit selbst offenbar immer wieder zu übertreffen versuchte, und anderen politisch Verantwortlichen wurden, wie unter anderem zum Beispiel aus Interviews des ehemaligen Innenministers und Rechtsanwalts Dr. Peter-Michael Diestel hervorging, nicht wenige Menschen zum größten Teil in Ostdeutschland in den Selbstmord getrieben, da sie den durch das öffentliche Kesseltreiben ausgeübten Druck nicht widerstanden.

    Eckart Kreitlow







In über 17 Prozent der Familien herrscht Kinderarmut!

    Der Namensgeber der so genannten Hartz IV - Gesetze nebst anderer Gutsituierter in Deutschland will und könnte es sich ob seiner weit über dem Durchschnitt liegenden Einkommenssituation wahrscheinlich nicht vorstellen, was dieses unsoziale und ungerechte Gesetzeswerk in der Bundesrepublik bisher schon angerichtet hat.

    Hartz IV und Agenda 2010 werden zwar in manchen Medien schöngeschrieben, doch in Wahrheit sollen vor allem die Hartz IV - Gesetze dazu beigetragen haben, dass zum Beispiel die Kinder in über 17 Prozent der Familien in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze leben. Das ist natürlich in der Tat ein schlimmer Zustand, der umgehend geändert werden sollte und müsste.

    Darüber hinaus wird natürlich jedem, der in der Schule bei der Addition und Substraktion gut aufgepasst hat, sofort klar, dass damit auch die Kaufkraft abnimmt. Und das greift permanent in den Wirtschaftskreislauf ein, denn weniger Geld zum Ausgeben führt zu weniger Umsätzen in den Geschäften usw..

    Während vor Inkrafttreten das Arbeitslosengeld II im Verhältnis zum Arbeitslosengeld I gerade mal 5 Prozent weniger war, sinkt man jetzt schlagartig auf den Regelsatz von 345 EURO im Monat! Nur Märchenerzähler können da jemandem plausibel machen, dass man damit auf einen grünen Zweig kommen könne.

    Besonders ungerecht ist zudem noch, dass auf den Regelsatz noch das Kindergeld und das Wohngeld angerechnet werden. Auch für die Betriebskosten seiner Wohnung muss der ALG II - Empfänger selbst aufkommen. Demzufolge reicht es mit Hartz IV hinten und vorne nicht.

    Im Übrigen vertritt diese Ansicht neben Teilen der Gewerkschaften schon lange die Linkspartei. Nach dem Oskar Lafontaine den Anfang machte, scheint bei der SPD, der eigentlichen Urheberin von Hartz IV, Praxisgebühren und Rente mit 67, die Luft immer dünner zu werden.

    Selbst SPD-Sozialexperte Rudolf Dreßler, einer der Leuchttürme der Sozialdemokraten, erwägt nach bisher unbestätigten Meldungen offenbar den Club der Ehemaligen in der Linkspartei zu verstärken, weil er der jetzigen neoliberalen Linie seiner Partei nicht mehr zu folgen bereit zu seien scheint bzw. diese Politik nicht mehr mit seinem sozialen Gewissen vereinbaren kann.

    Eckart Kreitlow







Führt die Mindestlohnkampagne bald spürbar zum Erfolg?

    Gesetze sind die eine Seite, deren Einhaltung die andere. Was nützen sie, wenn sie nicht eingehalten werden? Am 23.Juli 2007 berichtete die ARD am Abend in der Sendung "Fakt" über skandalöse Vorfälle in einigen Handelsketten. Minijobber werden dort, und sicher nicht nur dort, ohne Skrupel ausgebeutet. Einige betroffene Frauen trauten sich nur, anonym vor der Kamera zu sprechen, zu groß ist ihre Angst vor möglichen Konsequenzen, insbesondere vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes, und das, obwohl die Arbeit in diesen Unternehmen nur mit einem Hungerstundenlohn von fünf EURO und weniger bezahlt wird.

    Wenn es eine verlässliche Statistik gäbe, ließe sich das Sinken des Reallohneinkommens des überwiegenden Teils der Bevölkerung deutschlandweit schon alleine anhand der Zahlen eindeutig nachweisen. Doch die Aussagen der Betroffenen reichen aus, um ein klares Bild über die Prozesse zu erhalten, die sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern ablaufen. Bezeichnend der Kommentar einer Frau, die vor Arbeitsplatzsorgen mit zittriger Stimme sagte, dass jeder nur für sich kämpfe. Die Entsolidarisierung der Gesellschaft ist auf dem Vormarsch. Gewerkschaften verlieren deutlich an Einfluss.

    So geht nicht rein zufällig der DGB-Chef Michael Sommer jetzt deutlich auf Distanz zur SPD als er erklärte, dass der DGB eine parteiunabhängige Einheitsgewerkschaft sei und es schon deshalb für die Gewerkschaften in der Politik keinen natürlichen Bündnispartner gäbe. Neben den Gewerkschaften engagiert sich insbesondere DIE LINKE im Bundestag nicht nur für einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von wenigstens 8 Euro, sondern auch für die konsequente Bekämpfung der Ursachen des Niedriglohnsektors, gegen Befristungen, Leiharbeit, Minijobs und Hartz IV.

    Demgegenüber fährt die SPD nachweisbar gegenwärtig leider immer mehr, zumindest auf Bundesebene, einen neoliberalen Kurs und verliert somit als Arbeiterpartei dadurch nach und nach ihre ursprüngliche Identität. Wen wundert es dann, wenn die Tendenz spürbar wird, dass verstärkt SPD-Mitglieder ihrer Partei den Rücken kehren und bei der Linkspartei an die Tür klopfen? Oskar Lafontaine kann bei seiner neuen Partei, wenn das so weiter geht, bald einen Club der Ehemaligen gründen, aber Spaß beiseite!

    Den meisten Unternehmern, natürlich nicht allen, freut es, wenn die Gewerkschaften geschwächt sind, denn so haben sie für Lohndumping bei den Beschäftigten sowie für die beispiellose Erhöhung des Drucks und die Schürung eines Klimas von Angst und Schrecken ein leichtes Spiel. Zum Beispiel wagen die Beschäftigten kaum noch zum Arzt zu gehen etc.. Wo führt das bloß hin?

    Teile und herrsche! Das, was bei dem römischen Kaiser schon funktionierte, funktioniert bis in die Gegenwart. Wenn jeder seine eigene Suppe kocht, mag die Suppe zwar schmecken, doch die Menge der Energie ist wesentlich größer, als würden alle zusammen eine Suppe kochen. Soll heißen, nur gemeinsam ist man stark

    Eckart Kreitlow






Droht statt blühender Landschaften womöglich ein Armenhaus?





Wahnsinn! Ostdeutsche verdienen bis zu 41 Prozent weniger!

    Die Katze ist endlich aus dem Sack! Wie bundesdeutsche Nachrichtensender vermeldeten, verdienen die Ostdeutschen für die selbe Arbeit bis zu 41 Prozent weniger als die Westdeutschen! Angeblich stammen die brisanten Daten aus einer kürzlich durchgeführten Gehaltsumfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Das besonders Unverschämte dabei dürfte sein, dass einige führende Vertreter aus dem westdeutschen Arbeitgeberlager versuchten, diese 17 Jahre nach der deutschen Einheit durch nichts zu rechtfertigende Ungerechtigkeit in Interviews mit dem Hinweis auf eine vermeintlich geringere Arbeitsproduktivität und Ertragsleistung im Osten zu relativieren und als notwendig und richtig darzustellen. Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl sprach damals von blühenden Landschaften in Ostdeutschland. Droht stattdessen in Neufünfland jetzt ein Armenhaus?






Der Saarländer Oskar Lafontaine meldet sich zurück!


    Vor ein paar Jahren wähnten ihn die meisten schon für immer von der politischen Bühne, doch Oskar Lafontaine fand sein Comeback bei der Linkspartei. Ist einer ihrer beiden Vorsitzenden neben Lothar Bisky. Durch die Vereinigung von PDS und WASG geht es mit den Linkskräften in Deutschland stetig aufwärts. Auch in Europa wollen sie ihr Wirken für Frieden und soziale Gerechtigkeit verstärken, kämpfen für eine Sozialunion. So traf sich jüngst der Medienwissenschaftler Professor Bisky in seiner Funktion als Linkspartei-Vorsitzender im Pressesaal des Europäischen Parlaments in Straßburg mit Francis Wurtz, dem Fraktionsvorsitzenden der GUE/NGL, und mit Gabi Zimmer, der Sprecherin der deutschen Delegation in der GUE/NGL, zu Absprachen über ein gemeinsames Handeln der Linkskräfte auf europäischer Ebene. Lothar Bisky will sich nicht als Nein-Sager ohne das Aufzeigen von Lösungsansätzen verstehen, sondern als jemand, der sich konstruktiv mit einbringt und praxistaugliche Alternativen anbietet, ließ er in einem seiner Statements verlauten. Bei der nächsten Bundestagswahl könnten die Linken durchaus drittstärkste Kraft in Deutschland werden. Oskar Lafontaine bekäme vielleicht dann sogar die Chance zum Kanzlermacher. Wer hätte das gedacht? Seine früheren SPD-Genossen bestimmt nicht oder? Einigen von denen schwillt sicher der Kamm, wenn sie an ihren ehemaligen Oskar denken.

    Eckart Kreitlow






Wird der ISAF - Einsatz der NATO in Afghanistan ein Debakel?

    Wer eine Mission erfüllt, sollte nach einer gewissen Zeit eine Zwischenbilanz ziehen. In Afghanistan dürfte sie für die ISAF-Schutztruppe nicht gut ausfallen: Gefallene deutsche Soldaten sind leider zu beklagen und ebenso natürlich bedauernswerterweise bei den Verbündeten gibt es Tote und Verletzte. Ganz zu schweigen von dem Leid der Zivilbevölkerung, das ihnen nicht nur alleine von den Taliban zugefügt wurde und wird. Das Ansehen der ISAF hat stark gelitten und leidet weiter, da vor allem die USA mit ihren robusten militärischen Angriffen, in die auch die NATO involviert ist, kaum die Zivilbevölkerung schont. Afghanistan braucht Frieden, doch den kann man mit militärischen Mitteln keinesfalls erreichen. Unterstellen wir einfach, dass es dort nicht um strategische Interessen und um den Zugang zu den Ölquellen in Mittelasien geht, sondern darum, den Afghanen eine friedliche Zukunft zu bescheren, dann sollte man nicht auf die militärische Karte setzen und die Soldaten schnellstmöglich wieder abziehen, bevor aus dem offensichtlichen Debakel eine Katastrophe wird. Lieber heute als morgen sollten unsere Soldaten nicht weiter den Gefahren ausgesetzt werden. Und das zudem noch in einer Situation, in der es wahrscheinlich nur Verlierer gibt!

    Eckart Kreitlow









Sensationell! Gentleman Henry Maske gelang am 31.März 2007 nach 10 Jahren Ringpause wunderbares Comeback gegen den amtierenden WBA-Weltmeister im Cruisergewicht Virgil Hill klar nach Punkten!



Der FC Hansa hat den Aufstieg geschafft!

Von den 34 Spielen wurden sechzehn gewonnen, vierzehn verliefen unentschieden. Lediglich vier gingen verloren! Mit 62 Punkten auf Platz 2 in der Tabelle hinter dem Karlsruher SC auf Platz 1 (70 Punkte) und vor dem MSV Duisburg (Platz 3) und dem SC Freiburg (Platz 4), alle mit jeweils 60 Zählern, steigt neben dem Karlruher SC und dem FC Hansa Rostock wegen des besseren Torverhältnisses gegenüber dem FC Freiburg als dritte Mannschaft der MSV Duisburg auf!



Der FC Hansa Rostock gewann im heimischen Ostseestadion in einer glänzenden Partie das
letzte Spiel der Saison gegen Unterhaching mit 3 : 1 und ist in die 1. Bundesliga aufgestiegen!





Fischerfest der Bernsteinstadt war klasse!

Die Ferienhof-Report.de - Reportage um Mitternacht







Freitagabend, 19. August 2005, 23.25 Uhr: Vor wenigen Minuten konnte man am Ribnitz-Damgartener Hafen ein wunderbares Höhenfeuerwerk erleben.

Es begann um 23.00 Uhr. Im Hintergrund wurde " Freude, schöner Götterfunken" intoniert. Das Farbspiel am abendlichen Himmel war prächtig.

Auf dem Bodden wurden die Silhouetten einiger Segelschiffe, darunter auch eine Zeese, durch den Funken- und Sternenregen sichtbar. Ein Riesenrad erstrahlte.

Zuvor gab es auf zwei Bühnen Livemusik. Bei den Klängen der Puhdys "Alt wie ein Baum möchte ich werden. Genau wie ein Dichter es beschreibt ..." singen sehr viele der Anwesenden mit.

Gegen 22.10 Uhr kehrt ein Fahrgastschiff von einer Lampionfahrt zurück.

Die Zahl der Besucher des Fischerfestes 2005 ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Nicht zuletzt tragen Volksfeste dieser Art dazu bei, unser Urlaubsland noch attraktiver zu machen.

Öbrigens, ick häv twee mol dor de Pilzpfann probiert. De hätt schmeckt, säck ick sei.

Dat wier würklich wunderbor, so wie dat Fest! Denn Äten unn Drinken hält Liew unn Seel to zusammen, nich wohr?

Eckart Kreitlow










Die Erwachsenen waren vom Ribnitz- Damgartener Fischerfest ebenso begeistert wie die Kids. Von den vielen bunten Ständen, dem Riesenrad, dem Autoscooter, den Plüschtieren, die es beim Losen zu gewinnen gab, dem leckeren Eis ...

Fotos (3): Eckart Kreitlow







95 Köche verderben doch nicht den Brei!

Ribnitz-Damgarten ( E.K.). Am 19.Januar 2007 wählte der Verein der Köche „Fischland – Darss“ e. V. im Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten auf der Generalversammlung seinen neuen Vorstand. Mit überwältigender Mehrheit wurden als 1.Vorsitzender Hans Martens, als 2. Vorsitzender Walter Heinze, als Schriftführer Jürgen Schönemann, als Jugendwarte Carolin Crohn-Fischer, Mathias Lubs und Peter Meyer sowie als Kassierer Joachim Schwob wiedergewählt. Neu in den Vorstand kamen mit dem Votum der Wähler Marlies Schuchardt und Eckart Kreitlow. 1995 gegründet, zählt der Verein mittlerweile 95 Mitglieder.

Zu den künftigen Vereinszielen verwies der 1. Vorsitzende, zugleich Küchenchef im Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten, darauf, dass sich der Verein der Köche "Fischland - Darss" e. V. gemeinsam mit den Sponsoren auch weiterhin für die Nachwuchsförderung der Köchezunft einsetze. So nehmen am 21.Februar 2007 zwei Auszubildende des Bildungszentrums Ribnitz-Damgarten in Ostrava in Tschechien am Internationalen AHOLL - Cup-Kochwettbewerb teil. Dort gilt es, zwei Goldmedaillen erfolgreich zu verteidigen.

Der 11.Köcheball startet am 23. Februar 2007 um 19.00 Uhr im Hotel "Vier Jahreszeiten" im Ostseebad Zingst. Die zurückliegenden Veranstaltungen dieser Art waren alljährliche Höhepunkte. Ausgezeichnete Unterhaltung und exzellente Gaumenfreuden, angerichtet auf einem wunderbar dekorierten Büfett, sind auch diesmal wieder zu erwarten.

Beim REWE- Landespokal-Wettbewerb am 10. und 11.November 2006 im Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten belegten Andy Bandlow vom Hotel und Cafe "Namenlos" aus dem Ostseebad Ahrenshoop den 1.Platz sowie Peter Wildow und Sven Schlukowski, beide vom Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten, den 3. und 4.Platz. Platz 2 ging an eine Teilnehmerin von der Insel Rügen. Herzlichen Glückwunsch!

Als ein ganz besonderer Höhepunkt findet vom 13. bis 15. April 2007 im Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten der Internationale Küstenfischpokal-Wettbewerb statt. Die Vorbereitungen für dieses gastronomische Ereignis sind in vollem Gange, denn es wird mit zahlreichen leistungsstarken Teilnehmern gerechnet, die bei ähnlichen Wettkämpfen sogar auf Spitzenplätze und Medaillen verweisen können, so dass dieser bedeutende Wettstreit renommierter Köche aus dem In- und Ausland sehr viel Spannung und Kochkunst auf hohem Niveau verspricht!

Den Sponsoren, aktiven Vereinsmitgliedern und zahlreichen bisherigen Unterstützern spricht der Vorstand ein herzliches Dankeschön aus und hofft auf weiteres Engagement!

Ohne sie, so der Vereinsvorsitzende, müsse man klar sagen, wären die vielen Aktivitäten wie die Nachwuchsförderung und die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben nicht möglich und ohne sie wäre der Verein nicht dort, wo er jetzt ist.

Allerdings betonte Hans Martens, müssen die Öffentlichkeits- und Pressearbeit weiter verbessert werden, denn es geht darum, dass Gastgewerbe insgesamt voran zu bringen und die Kochkunst in den gastronomischen Einrichtungen weiter zu befördern. Dem dient auch die Einrichtung der Domain www.koecheverein-fischland-darss.de , und die Neugestaltung der Internetpräsenz, die laufend aktualisiert werden soll.



Erinnerungen an den Sommer 2005!

Ein Kompliment für Sie!






Die Rettungsschwimmer der DLRG Michael Döring, Student der Sportwissenschaften, aus dem thüringischen Suhl und Martin Hinderberger, Gymnasiast aus dem bayerischen Salem in der Nähe des Bodensees, sorgten für 3 Wochen am Strand des Ostseebades Zingst für die Sicherheit der Badegäste. Der 27. August verlief für sie sehr ruhig, so dass eine kleine Abwechselung willkommen war und sie gerne mit mir sprachen.


Foto: Eckart Kreitlow




Wir gratulieren Egon Krenz
zu seinem 70. Geburtstag!



Am 19. März 1937 in Kolberg im damaligen Pommern geboren, begeht der ehemalige Generalsekretär des ZK der SED und Staatsratsvorsitzende der DDR Egon Krenz nunmehr seinen 70.Geburtstag! Zu diesem Jubiläum auch unseren herzlichsten Glückwunsch! Wenngleich seine Rolle hierzulande unterschiedlich bewertet wird, eines steht ohne Zweifel jedoch fest:

Er blieb sich und seinen Ideen bisher stets treu! Als ZK-Sekretär und Politbüromitglied, zuständig für Sicherheit, Staats- und Rechtsfragen, nutzte Egon Krenz seine Macht, damit es bei den Montagsdemonstrationen und den Wendeereignissen zu keinem Blutvergießen kam. Dafür an dieser Stelle und bei diesem Anlass von uns auch ein Dankeschön!


* * * * *

Dr. Sigmund Jähn, der 1. Kosmonaut
der ehemaligen DDR wurde "70"!

Unseren herzlichsten Glückwunsch!


Kosmonautenzentrum "Sigmund Jähn" Chemnitz
www.kosmonautenzentrum.de

Die Eintragung von mir in das Gästebuch des Kosmonautenzentrums:


Glückwünsche zum "70." an Sigmund Jähn!

Eingetragen von: Eckart Kreitlow

E-Mail: eckartkreitlow@aol.com

Homepage: www.eckart-kreitlow.de

Datum: 10.02.2007 16.48 Uhr


Lieber Sigmund Jähn!


Auch von uns natürlich die herzlichsten

Glückwünsche zu Deinem "70."!


Beste Grüße und Wünsche!


Eckart Kreitlow, www.eckart-kreitlow.de [aktuelle Domain www.ostsee-rundschau.de]


PS: Habe auf www.eckart-kreitlow.de [aktuell auf www.ostsee-rundschau.de] zur Website
"Kosmonautenzentrum" einen Hyperlink gesetzt!
Kannst ja mal reinschauen! Würde mich natürlich
sehr freuen! Alles Gute!



*



Übrigens, nicht vergessen:

www.ostsee-rundschau.de, die Domain, hinter der sich stets viel Interessantes verbirgt -
immer kreativ und nicht synchron geschaltet!





Von Begegnungen mit sympathischen Zeitgenossen,
mit seriösen Geschäftsleuten und mit Schlitzohren!

Mehr oder weniger hat jeder von uns täglich allerhand zwischenmenschliche Kontakte. Das ist natürlich auch gut so. Doch das Traurige in unserer Gesellschaft ist, wer nicht aufpasst, der wird leider schnell "untergebuttert".

Besonders schlimm ist es, und da sind wir uns sicher alle einig, wenn einige Schlitzohren sich Schwächere oder von vornherein Unterlegene aussuchen und diese ausnutzen bzw. hereinlegen, obwohl eine solche Handlungsweise selbstverständlich prinzipiell zu verurteilen ist.

Ich hatte mir ein Angebot für eine elektrische Flächenspeicher-Heizung machen lassen, allerdings 1999 schon einmal von dem selben Außendienstmitarbeiter. Völlig schockiert war ich zunächst darüber, welche Preisentwicklung alleine bei diesem einen Produkt von ein und der selben Firma und von ein und dem selben Vertreter zu verzeichnen war.

Am meisten"geplättet" war ich aber, als ich im Internet bei einer Handelsplattform hineinschaute. Ich dachte, mich trifft der Schlag!

Dass jeder Handelsvertreter verdienen soll und verdienen muss, ist quasi das Grundgesetz jeden unternehmerischen Handelns, aber die Kirche muss im Dorf bleiben! Schliesslich arbeite ich auch seit 1992 im Versicherungsaußendienst und versuche, auf seriöse Art und Weise Einnahmen zu erzielen.

Klar ist, dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen kann, doch die im Internet angebotenen Elektro-Flächenspeicher-Heizungen und die von dem Außendienstmitarbeiter offerierten sind von den technischen Parametern und der Qualität nahezu identisch, jedoch im Preis liegen Welten dazwischen.

Die Preisdifferenz betrug sage und schreibe

400 Prozent (!)

und das ist absolut nicht zu tolerieren!

Eckart Kreitlow

Kurze Anmerkung zu dem Beitrag zuvor:

Zunächst stellen wir sehr erfreut fest, dass die Webseiten von

www.eckart-kreitlow.de - eine Webseite mit Vielfalt - präsentiert:

Themen - immer mitten aus dem Leben!



gelesen werden. Doch diese Tatsache zeigt uns zugleich auch unsere journalistische Verantwortung auf, die wir wahrnehmen wollen und wahrnehmen müssen.

Deshalb möchten wir aufgrund des Anrufs des Außendienstmitarbeiters mit dem höheren Preisangebot eindeutig feststellen: Wir sehen diesen Außendienstmitarbeiter nicht als Schlitzohr, obwohl es natürlich Schlitzohren gibt!

Richtig ist auch, dass sein Angebotspreis von 1999 bis 2007 nicht um das Vierfache gestiegen ist, sondern nur um etwa 10 Prozent!

Richtig ist aber ebenso, dass eine Preisdifferenz zwischen dem Angebot des Internetanbieters und dem Angebot des Außendienstmitarbeiters von etwa 400 Prozent besteht.

Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die beiden elektrischen Flächenspeicher-Heizungstypen in der Qualität vergleichbar sind und diese Qualitätsparameter in letzter Konsequenz mit großer Wahrscheinlichkeit nicht so beträchtlich voneinander abweichen.

E. K.



Kennen Sie unseren Hoppel?


Foto: Eckart Kreitlow


Nein, noch nicht? Dürfen wir Ihnen unseren Hoppel dann kurz vorstellen? Ja? Gut! Hoppel ist ein Multitalent. Er arbeitet nämlich alljährlich einige Wochen auch als Osterhase ! In der übrigen Zeit kontrolliert er immer das Gemüse, besonders die Möhren, und hält das Gras auf unserer Rasenfläche kurz! Seinen großen Auftritt hat er in diesem Jahr erst am 8. und 9. April! Allerdings müssen bis dahin noch sehr viele Ostereier gefärbt werden.

Das ist aber noch nicht alles, was unser Hoppel kann. In seiner Freizeit lernt er noch Gedichte, denn, wer weiß, vielleicht müssen demnächst auch noch die Hasen zum PISA - Test? Er ist dann dafür jedenfalls gewappnet und könnte den bundesweiten Durchschnitt wahrscheinlich in dem Fach "Deutsche Sprache und Literatur" spürbar verbessern.

Wir sind sehr stolz auf unseren Hoppel. Neulich kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Er rezitierte von Johann Wolfgang von Goethe, dem größten deutschen Dichter, er lebte von 1749 bis 1832, und dem großen deutschen Dichter Heinrich Heine (1797 - 1856) wunderbare Verse.






Osterspaziergang

von Johann Wolfgang von Goethe


"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche.

Durch des Frühlings holden,

belebenden Blick.


Im Tale grünet Hoffnungsglück.

Der alte Winter, in seiner Schwäche,

zog sich in rauhe Berge zurück.


Von dort her sendet er, fliehend, nur

ohnmächtige Schauer körnigen Eises

in Streifen über die grünende Flur ..."






Dank allen Fleißigen dieser Saison, den Rettungsschwimmern, Gastronomen, Krankenschwestern, Erntehelfern und vielen, vielen anderen Genannten und Ungenannten!


Die Sonne lacht. Viele Gäste sind zu ihren Urlaubsquartieren unterwegs. Deshalb herrscht besonders auf den Straßen Hochbetrieb.

Zeitweise reihen sich auf den Bundesstraßen und Autobahnen Stossstange an Stossstange. Auf der B105 zwischen Rövershagen und der Hansestadt Rostock staut es sich manchmal gewaltig.

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Gastronomen und Vermieter jetzt in der Saison alle Hände voll zu tun, denn, so ein altes Sprichwort, mit seinen Pfunden soll man wuchern.

Aber auch die Rettungskräfte, Ärzte, Krankenschwestern leisten Schwerstarbeit, da leider durch die Unvorsichtigkeit vieler Kraftfahrer, besonders der Fahranfänger, und dem erhöhten Verkehrsaufkommen die Zahl der Unfälle in dieser Saison drastisch gestiegen ist.

Denken wir nur mal an die Tragödie auf Rügen zurück, wo vier junge Leute wegen eines unverantwortlichen Rasers sterben mussten. Dies muss, nein, dies sollte Jeden traurig stimmen.

Ebenso haben die Verkäufer im Getränkehandel, vor allem aber die Eisverkäufer, wegen der anhaltenden Hitze Konjunktur, schließlich will jeder Geschäftsmann, der etwas auf sich hält, die Leere in seiner Geldbörse überwinden.

Sehr empfehlenswert sind die Strände der Ostseebäder Graal-Müritz und Dierhagen, meine nächsten Reportagestationen. Mit dem Auto dort hinzukommen kein Problem. Ob des gut ausgebauten Radwegenetzes auch mit dem Fahrrad bequem in wenigen Minuten zu erreichen.

Die Ostsee ist herrlich und ich friere nicht ein bisschen, denn das Wasser hat sage und schreibe an diesem Sommertag sogar 20 Grad, obwohl die Sonne nun plötzlich nicht mehr lacht, denn, sorry, das mit der lachenden Sonne entstammte heute nur meiner Fantasie. Ansonsten lacht sie sehr häufig in unserem Ostseeland. Aber Vorsicht, schnell kann es auch einen Sonnenbrand geben, wenn man sich zu lange in Klärchens Nähe aufhält!


Eckart Kreitlow



Übrigens, nicht vergessen:

www.ferienhof-report.de ,

die Domain, hinter der sich stets

viel Interessantes verbirgt -

immer kreativ und nicht synchron geschaltet!







Historischer Festumzug mit 4 Kapellen,
15 Bildern und 200 Mitwirkenden am 17.Juni!

1.100 Einwohnerdorf Klockenhagen an der Ostsee feiert 675Jähriges Gründungsjubiläum


Zahlreiche Einwohner des zum Amt Ribnitz-Damgarten gehörenden Ortes Klockenhagen und der Ortsteile Klein Müritz, Hirschburg und Altheide, bundesweit bekannt wegen des Freilichtmuseums sowie der Naturschatzkammer und des Paradiesgartens Neuheide mit Jahr für Jahr jeweils weit über 100.000 Besuchern, kamen zur Ortsbeiratssitzung am 27.März in die Pension in Neu Hirschburg, um Neues zu hören, ihre Probleme anzusprechen bzw. ansprechen zu können und den Stand der Vorbereitungen für die 675-Jahrfeier vom 15. bis 17.Juni zu erfahren.

Es ging alles andere als langweilig auf dieser Bürgerzusammenkunft zu, der mittlerweile 17. in dieser Legislaturperiode! Besonders gefordert war der Amtsleiter des Stadtbauamtes Ribnitz-Damgarten Stefan Krause, zugleich auch 2.Stellvertreter des Bürgermeisters der Bernsteinstadt. Im Fokus des Bürgerzorns stand nicht nur auf dieser, sondern mindestens schon auf den vergangenen 3 Sitzungen ein im Ort errichtetes Bauwerk, das offenbar jeglichen Rahmen sprengt. Keiner kennt den privaten Investor persönlich, man stochert im Dunkeln. Angeblich soll der aus Berlin sein ... Keiner weiß es im Ort genau! Obwohl sonst im Ortsbeirat jede Baumaßnahme auf den Tisch kommt und beraten wird, war dies hierbei überhaupt nicht so. Alles scheint dubios. Die Genehmigung soll die Untere Bauaufsichtsbehörde vom Landkreis Nordvorpommern erteilt haben, meint Bauamtsleiter Krause. Diese soll wahrscheinlich auf den Bebauungsplan kurz nach der Wende im Jahre 1992 zurückzuführen sein. Demzufolge sei alles legal. Die Größe entspricht in etwa der von 3 Einfamilienhäusern. Die Bausumme soll sich auf über 700.000 EURO belaufen.

Krause dazu: "Ich habe dabei auch mächtige Bauchschmerzen, trotzdem sei bis auf die Dacheindeckung mit grünen Ziegeln, weshalb ein Baustopp verfügt worden ist, alles nun einmal so auf der Grundlage des Bebauungsplanes von 1992 durch die Bauaufsicht genehmigt und von dem Privatinvestor gebaut worden! Ich kann Sie aber verstehen, der Bogen wurde da eindeutig überspannt!"

Was die Einhaltung des zeitlichen Rahmens für die Klockenhagener Feierlichkeiten zum Gründungsjubiläum anbelangt, so liegt offenbar alles im grünen Bereich. Eine Festschrift mit etwa 100 Seiten geht demnächst in Druck. Am Freitag, dem 15.Juni, erfolgt die Eröffnungsveranstaltung, zu der etwa 100 aktive bzw. derzeit aktiv gewesene Bürger eingeladen werden. Danach wird ein Film gezeigt. Musik fehlt natürlich an keinem Tag. Samstag und Sonntag zeigen Tanzgruppen ihr Können, ein Fanfarenzug ist dabei, eine Trommlergruppe aus Ribnitz-Damgarten, die Kabarettgruppe "Die Kletten" aus Barth, die Kapelle Hochgräber, 2 Shantychöre, die Original Mecklenburgische Blaskapelle, die Feuerwehrkapelle aus Grimmen, die bekannte und beliebte NDR-Showband Back To Music mit der NDR-Moderatorin Ira Stukenberg und Tanzmusik der Extraklasse ...

Der Höhepunkt wird aber eindeutig der Historische Festumzug am 17.Juni. Viele erklärten ihre Bereitschaft zum Mitmachen. Etwa 140 Mitwirkende in Trachten von damals gestalten 15 historische Bilder. Mit den Mitgliedern von 4 Kapellen werden etwa 200 Leute im Zug mitmarschieren, der um 9.00 Uhr in Neu Hirschburg startet und gegen 13.00 Uhr im Freilichtmuseum ankommen wird, wo dann das Volksfest erst so richtig bei freiem Eintritt auf dem Museumsgelände losgeht. Handwerker bieten Waren an. Eine Tombola gibt es. Für das leibliche Wohl ist gesorgt ...


Eckart Kreitlow




Kurz nachbemerkt!

Wie in einer ersten Reaktion der Ortsbeiratsvorsitzende von Klockenhagen Ulrich Borchert telefonisch informierte, sei in dem Beitrag alles richtig dargestellt worden. Jedoch sei der Amtsleiter des Stadtbauamtes nicht 2., sondern 3. Stellvertreter des Bürgermeisters. Außerdem sei der Investor bekannt. Es soll der Chef des Hausbauunternehmens AMEX sein, der dieses Bauwerk im Stile einer Luxusvilla errichtete.





Kennen Sie unseren Hoppel?


Foto: Eckart Kreitlow


Nein, noch nicht? Dürfen wir Ihnen unseren Hoppel dann kurz vorstellen? Ja? Gut! Hoppel ist ein Multitalent. Er arbeitet nämlich alljährlich einige Wochen auch als Osterhase ! In der übrigen Zeit kontrolliert er immer das Gemüse, besonders die Möhren, und hält das Gras auf unserer Rasenfläche kurz! Seinen großen Auftritt hat er in diesem Jahr erst am 8. und 9. April! Allerdings müssen bis dahin noch sehr viele Ostereier gefärbt werden.

Das ist aber noch nicht alles, was unser Hoppel kann. In seiner Freizeit lernt er noch Gedichte, denn, wer weiß, vielleicht müssen demnächst auch noch die Hasen zum PISA - Test? Er ist dann dafür jedenfalls gewappnet und könnte den bundesweiten Durchschnitt wahrscheinlich in dem Fach "Deutsche Sprache und Literatur" spürbar verbessern.

Wir sind sehr stolz auf unseren Hoppel. Neulich kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Er rezitierte von Johann Wolfgang von Goethe, dem größten deutschen Dichter, er lebte von 1749 bis 1832, und dem großen deutschen Dichter Heinrich Heine (1797 - 1856) wunderbare Verse.



Osterspaziergang


von Johann Wolfgang von Goethe


"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche.

Durch des Frühlings holden,

belebenden Blick.


Im Tale grünet Hoffnungsglück.

Der alte Winter, in seiner Schwäche,

zog sich in rauhe Berge zurück.


Von dort her sendet er, fliehend, nur

ohnmächtige Schauer körnigen Eises

in Streifen über die grünende Flur ..."






Feierliche Einweihung des Ribnitz-Damgartener Marktplatzes

Für Freitag, den 13.Juli 2007, um 16.00 Uhr ist die feierliche Einweihung des Marktplatzes im Zentrum der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten geplant, zu der auch die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel und Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Dr. Otto Ebnet erwartet werden.

Der Platz wurde in etwa einjähriger Bauzeit mit Investitionen von fast 4 Millionen EURO in Anteilen aus Fördermitteln der EU, Bundes- und Landesmitteln sowie Mitteln der Stadt völlig neu gestaltet. In Kürze werden dazu auch Fotos veröffentlicht. Alles in allem ist die Gestaltung mit verschiedenen Elementen, unter anderem mit einem Springbrunnen, und der Einbeziehung des Kirchenumfeldes sehr gut gelungen. Das attraktive Gesamtensemble wird deshalb sicher Einheimische und Gäste gleichermaßen erfreuen. Ein Gebäude mit dem Namen "Bernsteinhaus", in dem sich ein Cafe befinden soll, kommt später noch dazu. Im Anschluss an die feierliche Einweihung wird das Bernsteinfest eröffnet, das bis Sonntag, dem 15.Juli, den Besuchern ein buntes Show- und Unterhaltungsprogramm bietet. Mit von der Partie sind die "Boddenspökers", die eigens für die Bernsteinstadt ein Heimatlied komponiert bzw. arrangiert haben.





6. Internationales Ostblock-Fahrzeugtreffen

Das 6. Internationale Ostblock-Fahrzeugtreffen vom 6. bis 8. Juli 2007 auf dem ehemaligen sowjetischen Militärflugplatz Pütnitz bei Ribnitz-Damgarten scheint ein Riesenerfolg zu werden. Wir werden am 8.Juli dort vorbeischauen, um uns live einen Eindruck zu verschaffen, zumal es uns interessiert, aber auch, um zu fotografieren und um detaillierter darüber berichten zu können.

Aus ersten Unterhaltungen mit Besuchern der Veranstaltung, die am 7.Juli dort waren, erfuhren wir, dass angeblich allein am Samstag über 2000 Fahrzeuge des Ostblocks daran teilgenommen haben sollen. Die Zahl der Besucher soll wohl am 2. Veranstaltungstag auf über 20.000 geschätzt worden sein. Wie erwähnt, stammen die Informationen aus Unterhaltungen, wir haben es also nicht selbst festgestellt, so dass möglicherweise durchaus auch etwas Übertreibung dabei sein kann.

Was wir hingegen genau wissen ist, dass Flugvorführungen stattfanden. Über unserem Ferienhof-Gästehaus flog zum Beispiel mehrmals ein Flugzeug, aus Pütnitz kommend, hinweg, das waghalsige Loopings am Himmel vollzog. Wer darin mitfliegen wollte, vorausgesetzt, er oder sie hatten den notwendigen überdurchschnittlichen Mut und keine Höhenangst, konnte dies nach Aussagen unserer Gesprächspartner für etwa 90 € pro Stunde tun. Eine normale Flugstunde soll wohl 36 € kosten.





Fotos vom 6. Ostblockfahrzeugtreffen



vom 6. bis 8. Juli 2007 in Pütnitz











    Zu der feierlichen Übergabe des Ribnitz-Damgartener Marktplatzes am Freitag, dem 13.Juli, gegen 16.00 Uhr kamen neben den prominenten Gästen wie die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel und der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern Dr. Otto Ebnet auch erstaunlich viele Veranstaltungsbesucher, Einwohner der Bernsteinstadt, Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung und Urlauber aus anderen Bundesländern.

    Die Jüngsten ergriffen unmittelbar nach der Übergabe Besitz von dem Bernsteinbrunnen mit dem von dem Rostocker Künstler Thomas Jastram erschaffenen Bronze-Ensemble, das mehrere Figuren aus dem Märchen der Gebrüder Grimm "De Fischer un sin Fru" darstellen soll.



















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Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



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Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



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Blick auf die Eigenheimsiedlung Achterberg in Klockenhagen. Foto: Eckart Kreitlow






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