Wunderschöner Rhododendron. Foto: Eckart KreitlowWunderschöner Rhododendron. Foto: Eckart KreitlowWunderschöner Rhododendron. Foto: Eckart KreitlowWunderschöner Rhododendron. Foto: Eckart KreitlowWunderschöner Rhododendron. Foto: Eckart Kreitlow




Eckart Kreitlow - Journalistik-Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig - 8 Semester - Immatrikulation 1986 -  Sektion Journalistik an der damaligen Karl-Marx-Universität  Leipzig im Dezember 1990 aufgelöst  -  infolgedessen 1990 Studienabbruch während der Diplom-Arbeit





Nachruf Prof. Dr. rer. pol. habil. Günter Raue - Karl-Marx-Universität Leipzig - Prof. in Leipzig: 1986-1988 ao. Professor für Geschichte des Journalismus - 1988-1990 o. Professor für Mediengeschichte - Fakultät: 1961-69 Fakultät für Journalistik (1954-1969) - 1969-90 Fakultät für Kultur-, Sprach- u. Erziehungswissenschaften – Sektion Journalistik (1968-1990) - Lehr- und Geschichte des Journalismus - Forschungsgebiete: Geschichte und Zeitgeschichte der sowjetischen Presse.



Mit dem Mauerfall begannen in der DDR auch die Abwicklungen - PDF









    Eckart Kreitlow -  Aus unserer Studienzeit an der Karl-Marx-Universität Leipzig, der heutigen  Alma mater Lipsiensis:





    Aus unserer Studienzeit an der Karl-Marx-Universität Leipzig, der heutigen Alma Mater Lipsiensis:

    Dreimonatige Beschäftigung mit Diplomthema war Prophylaxe gegen Alzheimer!

    Das Diplomthema war plötzlich nicht mehr up to date, obwohl ich mich damit schon drei Monate intensiv beschäftigt hatte.

    Na ja, vielleicht war es Prophylaxe gegen die gefürchtete und weit verbreitete Alzheimer Krankheit?

    Die Zeitung unterstützte uns nicht mehr, wir und nahezu alle anderen Kommilitoninnen und Kommilitonen schmissen wendebedingt 1990,

    leider ohne das Diplom bekommen zu haben, das Handtuch ...

    Aufgrund der besonderen Bedingungen während der so genannten Wendezeit im Jahre 1990 sahen wir uns veranlasst, das Journalistik-Studium an der

    Karl-Marx-Universität Leipzig während der Diplomarbeit abzubrechen, ohne am Ende unserer Hochschulausbildung als Abschluss diesen akademischen Grad erworben zu haben.

    Es war andererseits für uns auch objektiv nicht mehr möglich, dort das Diplom für Journalismus zu erwerben, da die Sektion Journalistik an der damaligen

    Karl-Marx-Universität Leipzig im Dezember 1990 aufgelöst wurde.

    Wir bedauern natürlich auch heute noch sehr, das Diplom nicht erworben gekonnt zu haben, zumal das Diplom in greifbarer Nähe war.

    Es erfolgte jedoch bereits die Teilnahme an der Abschlussprüfung im Studienfach Psychologie, die von uns mit der Gesamtnote "sehr gut" absolviert wurde.

    Gern erinnere ich mich noch an die Seminare, die überwiegend in Berlin in einem Gebäude in der Wallstraße stattfanden, zwei U-Bahn-Stationen vom Alexanderplatz entfernt,

    in der Nähe der Leipziger Straße.

    Kaufte dort zumeist Südfrüchte, die bei uns zu Hause damals nur äußerst selten in den Geschäften zu bekommen waren.

    Das hin und wieder verzehrte Gericht für Kalorienbewusste "Eisbein mit Erbsenpüree und Sauerkraut" in der nahegelegenen Gaststätte "Spitteleck" hinterließ bei mir

    auch einen guten und nachhaltigen Eindruck.



    Hurra, wir haben Hoffnung! Das Gehirn, fanden Gehirnforscher angeblich heraus, hat bei jedem Menschen noch beträchtliche Reserven!



    Probleme Eckart Kreitlows mit dem kleinen Einmaleins - ein noch völlig unbekanntes Drama inmitten des europäischen Kontinents!


    Bei unser aller Gehirne vermuten die Forscher noch beträchtliche Reserven!

    Besonders gerne hatte ich das Studienfach Psychologie.

    Der Dozent, ein Doktor, war wirklich eine Kapazität auf diesem Gebiet. Er hielt sogar Vorlesungen bei den Medizinern, wie er uns erzählte.

    Mich jedenfalls hat der immer tief beeindruckt und tatsächlich moralisch wieder aufgerichtet.

    Bis dato war ich quasi am Boden zerstört.

    Bei den regelmäßig auftretenden Reflexionen über die zu geringe Größe und den bedenklichen Zustand meines Gehirns spitzte sich dies bei mir

    gemütsmäßig hin und wieder noch zu.




    Eckart Kreitlow und das kleine Einmaleins - Unsere Welt scheint voller Rätsel zu stecken. Eines dieser Rätsel ist zum Beispiel, warum ich bereits beim kleinen Einmaleins so große Schwierigkeiten habe?




    Es ist fast nicht zu glauben, aber ich hatte mir ernsthaft eingeredet, dass bei mir Hopfen und Malz verloren sei, war deswegen damals total deprimiert.

    Dies änderte sich aber dann, als ein bis heute und bestimmt auch noch weit in die Zukunft hinein anhaltender Verdienst dieses Doktors, schlagartig.

    In einer seiner Vorlesungen, die in Leipzig stattfanden und sich gleichzeitig stets vor allem durch eine große Wissensfülle,

    Locker- und Interessantheit auszeichneten, ging bei mir plötzlich die Sonne auf.

    Der so genannte Aha-Effekt setzte ein. Zugegeben, so eine Erleuchtung kommt bei mir nicht ständig vor, eher selten,

    aber dies war für mich derzeit im Grunde genommen ein Schlüsselerlebnis.

    Herein kam der Psychologie-Doktor in den Hörsaal mit einem gewöhnlichen Ziegelstein und legte den vorne auf sein Pult.

    Dann begann er mit seinen Ausführungen, meinte, wir sollten uns vorstellen, dass der Ziegelstein unser Gehirn sei.

    Da dachte ich im ersten Moment, der Doktor sei völlig durchgedreht, ist verrückt geworden, wollte schon medizinische Hilfe holen,

    zum Glück waren Mediziner gleich an der Uni, um am Ende nicht womöglich noch gar bannigen Ärger wegen unterlassener Hilfeleistung

    zu kriegen, denn man kann ja nie wissen ...

    Wenige Augenblicke später legte er richtig los und versuchte uns glaubhaft zu machen, dass die Wissenschaftler

    im Verlaufe ihrer langjährigen Forschungen am menschlichen Gehirn herausgefunden hätten,

    dass angeblich bei jedem Menschen das Gehirn nur zu höchstens 8 bis 10 Prozent ausgelastet sei,

    also bei jedem noch mindestens 90 Prozent mehr Denkleistung möglich ist.

    Man muss das Gehirn bloß häufig fordern, zum Beispiel Kreuzworträtsel raten, sich mit seinen

    Mitmenschen unterhalten, dabei möglichst interessante Themen wählen, Schach spielen ...

    Seitdem schöpfe ich Hoffnung und werde nie mehr weder denken noch behaupten,

    dass bei irgend einem meiner Mitmenschen Hopfen und Malz verloren sei.

    Dafür, dass es derzeit dem Psychologiedoktor der Leipziger Universität offenbar tatsächlich gelungen sein könnte, mir

    angesichts meines stark unterprivilegierten Gehirns, wie ich bis dato immer wieder glaubte, wieder Hoffnung zu geben

    und mich auf diese Weise wieder aufrichtete, möchte ich ihm auch an dieser Stelle recht herzlichen Dank sagen!




    Eckart Kreitlow -  Aus unserer Studienzeit an der Karl-Marx-Universität Leipzig - PDF









    Journalistik-Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig - Immatrikulation 1986 - Exmatrikulation 1990 - Alma mater Lipsiensis seit 1409 - Karl-Marx-Universität Leipzig Namensverleihung 1953 - Umbennennung 1991






    Eckart KreitlowJournalistik-Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig





    Wir fühlten uns damals sehr geehrt, an der Alma Mater Lipsiensis mit ihrer Jahrhunderte alten Geschichte studieren zu dürfen.

    Dieses Gefühl werden wir fortwährend in uns tragen, denn die heute zweitälteste Universität Deutschlands war schon im Jahre 1409 gegründet worden

    und seit der Gründung hatten an ihr bedeutende Persönlichkeiten gelehrt und oder ein Studium absolviert. So der herausragende deutsche Dichter

    Johann Wolfgang von Goethe und der Theologe und revolutionäre Bauernführer Thomas Müntzer.

    Aufgrund der besonderen Bedingungen während der so genannten Wendezeit im Jahre 1990 sahen wir uns jedoch veranlasst, das Journalistik-Studium

    an der Karl-Marx-Universität Leipzig während der Diplomarbeit abzubrechen, ohne am Ende unserer Hochschulausbildung als Abschluss diesen

    akademischen Grad erworben zu haben.

    Es war andererseits für uns auch objektiv nicht mehr möglich, dort das Diplom für Journalismus zu erwerben, da die Sektion Journalistik

    an der damaligen Karl-Marx-Universität Leipzig, die 1991 von den neuen Entscheidungsträgern bzw. Machthabern leider wieder in Universität

    Leipzig umbenannt worden ist, im Dezember 1990 aufgelöst wurde.

    Wir bedauern natürlich auch heute noch sehr, das Diplom nicht erworben gekonnt zu haben, zumal das Diplom in greifbarer Nähe war.

    Es erfolgte jedoch bereits die Teilnahme an der Abschlussprüfung im Studienfach Psychologie, die von uns mit

    der Gesamtnote "sehr gut" absolviert wurde.

    Durch das Studienfach Psychologie erhielten wir viele neue Erkenntnisse von den Vorgängen des geistigen Lebens

    sowie von den Wechselwirkungen und den Inhalten bzw. Zusammenhängen des Zusammenlebens der Menschen unter den jeweiligen

    gesellschaftlichen Bedingungen, was uns sehr motivierte und inspirierte.

    Gelehrt wurde dieses Studienfach, das uns besonders gefiel, an der Alma Mater Lipsiensis derzeit von einem promovierten

    Dozenten, der dieses Wissen auch in weiteren Studiengängen an der damaligen Karl-Marx-Universität, der heutigen

    Universität Leipzig, vermittelte.





    Mit dem Mauerfall begannen in der DDR auch die Abwicklungen - Ostsee-Rundschau.de




    Abwicklungsbeschluss der sächsischen Landesregierung bedeutete das Aus für die Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität Leipzig -
    derartige verhängnisvolle Beschlussfassungen waren vor der Öffnung der innerdeutschen Grenze und dem Mauerfall Ende 1989 undenkbar



    Mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze und dem Mauerfall Ende 1989 begann leider auch an der Sektion Journalistik der

    Karl-Marx-Universität Leipzig in Bezug auf die Hochschulausbildung der Journalisten, quasi analog mit dem Untergang der DDR

    als eigenständiger souveräner Staat auf deutschem Boden, allmählich der Untergang.

    Wo zuvor für uns immatrikulierte Studentinnen und Studenten noch die universitäre Ausbildung nach unserem, zumindest nach

    meinem Eindruck in geregelten Bahnen, also völlig normal verlief, schien nun auf einmal nach und nach alles aus dem Ruder zu laufen.

    Die Zusammenkünfte innerhalb unseres Matrikels gestalteten sich im Verlaufe des Jahres 1990 zeitweise wie in einem konzeptlosen Debattierclub.

    Vernünftige Lösungsvorschläge, um unser Journalistik-Studium in gewohnter Qualität fortsetzen zu können, wurden nicht unterbreitet.

    Natürlich war unser Ziel die Erreichung des Diploms als Abschluss unseres Hochschulstudiums.

    Wenngleich wir bereits das Diplomthema bekommen hatten und dabei waren, die Diplomarbeit gemäss den Vorgaben zu erstellen,

    tauchten im Verlaufe des Jahres 1990 an der Sektion Journalistik immer mehr Hindernisse struktureller, personeller, inhaltlicher und organisatorischer Art auf,

    in deren Folge die Erreichung unseres Ziels zunehmend in Frage gestellt wurde.

    Den Gipfel dieser von uns so nicht erwarteten Entwicklung stellte letztendlich der Abwicklungsbeschluss der sächsischen Landesregierung unter Ministerpräsident Kurt Biedenkopf dar.

    Dieser für unser Journalistik-Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig verhängnisvolle Beschluss war in letzter Konsequenz auch ein Ausdruck der veränderten gesamtdeutschen Machtverhältnisse.

    In der DDR wäre vor der plötzlich auf der Tagesordnung stehenden Öffnung der innerdeutschen Grenze und dem Mauerfall Ende 1989 eine derartige verhängnisvolle Beschlussfassung undenkbar gewesen.

    Dadurch konnten wir unser Ziel, das Journalistik-Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig mit dem Diplom abzuschließen, nicht erreichen.

    Genau deshalb aber hatten wir dort an der Karl-Marx-Universität studiert, unsere Kraft und nicht wenig Zeit über mehrere Jahre investiert.

    Das Diplom zu erwerben, was noch in der DDR unser unumstrittenes Recht war, wurde von der neuen Elite, die plötzlich das Sagen hatte, ad absurdum geführt.

    Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft setzte den Abwicklungsbeschluss der sächsischen Landesregierung auf der Basis der Dienstberatung der Rektoren vom 11.12.1990 in Vollzug.

    Dies bedeutete Ende 1990 definitiv das Aus für die Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig und gleichzeitig dort das Ende unseres Journalistik-Studiums.

    Eckart Kreitlow



















Eckart Kreitlow - Mitglieds-Ausweis für 2020 des Deutschen Verbandes der Pressejournalisten - Internationaler Presseausweis wird jährlich aktualisiert



Eckart Kreitlow - Mitglieds-Zertifikat Deutscher Verband der Pressejournalisten



Das etwas längere Kurzprofil!  Eckart Kreitlow - Beruflicher Werdegang, Kompetenzen, gesellschaftliche Aktivitäten  und persönliche Ansichten - PDF



















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Meinungsmacht - Dr. Uwe Krüger Universität Leipzig Abteilung Journalistik -  Autor vom Buch Meinungsmacht – Verflechtung der Presse zu den Thinktanks – Rede bzw. Video  von Dr. Uwe Krüger, Universität Leipzig Abteilung Journalistik,  aufgenommen auf der 13. Münchener Friedenskonferenz 2015 unter http://www.no-natom-krieg.de/2015/10/30/dr-uwe-krueger-meinungsmacht/





Eckart Kreitlow - Journalistik-Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig - 8 Semester - Immatrikulation 1986 -  Sektion Journalistik an der damaligen Karl-Marx-Universität  Leipzig im Dezember 1990 aufgelöst  -  infolgedessen 1990 Studienabbruch während der Diplom-Arbeit















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Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



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Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



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