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Informatives rund um Berufsausbildung und Bildungspolitik




Bildungsserver
Mecklenburg-Vorpommern










    Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2006


    04.09.2006


    Thema Bildung und Forschung


    Frage an Prof. Dr. Wolfgang Methling (DIE LINKE) auf abgeordnetenwatch.de:


    Hemmt in Deutschland die restriktive Forschungspolitik auf dem Gebiet der Gentechnologie den Fortschritt bei der Bekämpfung unheilbarer Krankheiten?


    Sehr geehrter Herr Professor Methling,

    warum tut man sich in Deutschland so schwer mit der Genforschung?

    Meines Wissens würde ein weiterer Fortschritt gerade auf diesem Gebiet zum Beispiel ganz entscheidend dazu beitragen, auch Krankheiten zu heilen, die zurzeit noch als unheilbar bzw. schwer heilbar gelten.

    In China scheint man damit schon weiter zu sein. Im Fernsehen sah ich eine Sendung, wie einem an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankten Patienten mittells veränderten Stammzellen wirksam geholfen werden konnte, nachdem ihm die konventionelle Medizin schon aufgegeben hatte.

    Wie sehen Sie die Einschränkungen in Deutschland auf dem Gebiet der Gentechnologie, insbesondere jedoch auf dem Gebiet der Stammzellenforschung?


    Eckart Kreitlow, Makler- und PR-Büro, 18311 Ribnitz-Damgarten




    07.09.2006


    Antwort von Prof. Dr. Wolfgang Methling (DIE LINKE) auf abgeordnetenwatch.de:


    Sehr geehrter Herr Kreitlow,

    das Land muss die gesetzlichen Beschränkungen, die zu einer restriktiven Forschungspolitik im Bundesrecht führen, akzeptieren.

    Es ist unstrittig, dass diese Forschungen medizinische Fortschritte bringen können.

    Mir ist deshalb die Hoffnung von Kranken, die sich davon Heilung oder wenigstens Linderung versprechen, verständlich.

    Das Problem liegt jedoch nicht so sehr in der Nutzung der Möglichkeiten, sondern vor allem im ethischen Bereich.

    Die grundgesetzlich zugesicherte Freiheit der Wissenschaft und Forschung gilt deshalb nicht unbeschränkt.

    Nach Art. 7 der Landesverfassung M-V ist deshalb geregelt, dass die Forschung gesetzlichen Beschränkungen unterliegt, "wenn sie die Menschenwürde zu verletzen oder die natürlichen Lebensgrundlagen zu gefährden droht".

    Die Linkspartei.PDS ist nicht generell gegen die Stammzellenforschung, sondern nur gegen die embryonale Stammzellenforschung, weil sie die Gefahr der "Produktion" von Leihmüttern in sich birgt.

    Ich bin aber für diese Forschung, wenn die Stammzellen aus dem Knochenmark von Spendern entnommen werden.

    Gegenwärtig wird im Bund an einer Lockerung der Genomforschung gearbeitet.

    Wir halten eine intensive Grundlagenforschung für wichtig, meinen aber, dass dies auch ohne embryonale Stammzellen möglich ist.


    Mit freundlichen Grüßen

    Wolfgang Methling










    Inhalte des zweiten Teils "Handlungsspezifische Qualifikationen" der Fortbildung zum Fachwirt der IHK / Fachwirtin der IHK im Gastgewerbe:


  • Gästeorientierung und Marketing


  • Branchenbezogenes Management


  • Branchenbezogenes Recht


  • Gastronomische Angebotsformen


  • Zum Themenspektrum "Gast und Gästeorientierung":

    (15 Unterrichtsstunden zu diesem Themenspektrum im AFZ Rostock am 01.11., 10.11. und 17.11.2010, jeweils von 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr)


    Natürlich gibt es nicht den Gast an sich, sondern wir Menschen haben alle unsere individuellen Merkmale, sind auch nicht jeden Tag immer gleich drauf. Manche Menschen sind sehr freundlich, einige nicht. Es gibt sehr anspruchsvolle und weniger anspruchsvolle Gäste. Der eine oder andere Gast will unterhalten werden, sucht das Gespräch, ist gesellig. Es treten uns gebildete Gäste gegenüber oder zum Beispiel welche wie wir, die während der Schulzeit zum Verdruss unserer Lehrer leider nie richtig aufgepasst haben, doch es allerdings inzwischen heute zutiefst bereuen, denn so etwas geht einfach nicht. Wir sollten alle in der Schule immer aufpassen.

    Zuweilen hat man es aber auch, hoffentlich nur in Einzelfällen, besser gar nicht, mit schwierigeren Typen von Gästen zu tun, die stets gleich aus Bagatellen ein Problem machen und sich dabei zudem noch mächtig aufplustern, um sich besonders wichtig zu tun oder aber einfach um auf diese Weise nur einmal "Dampf" ablassen zu wollen. Der nächste Gast wiederum liebt eher die Ruhe, wandert gerne, freut sich über die wunderbare Natur, über die Landschaft, hört gerne das Rauschen des Meeres, mag die Berge und Seen, die Flora und Fauna.

    Ein anderer Gast möchte in einem Hotel oder in einer gemütlichen Pension ein paar Tage entspannen bzw. will in einem Restaurant mit gepflegtem Ambiente alleine, zu zweit, mit Geschäftspartnern oder mit guten Freunden einmal schön essen gehen. Der Umgang mit den Gästen kann also sehr vielgestaltig, vielfältig und vor allem oft sehr interessant sein.

    Der Umgang mit den Gästen erfordert nicht zuletzt die Beachtung und Einhaltung von Grundregeln und bestimmten Verhaltensweisen seitens der Gastgeber bzw. des Managements und der Mitarbeiter der Unternehmen des Gastgewerbes, damit sich die Gäste wohl fühlen, gerne wieder kommen und darüber hinaus bereit sind, das Hotel, die Pension, die gastronomische Einrichtung, in das oder die sie einkehrten, weiter zu empfehlen.

    Der Kunde bzw. Gast erwartet heute von seinem touristischen Anbieter Freundlichkeit, Qualität sowie mehr Individualität statt der häufig angebotenen unpersönlichen Massenarrangements. Der heutige Gast bzw. der heutige Kunde ist zugleich durch seine steigenden Reiseerfahrungen hinsichtlich des gebotenen Services meistens kritischer geworden und hat zum überwiegenden Teil eine andere Erwartungshaltung als noch vor ein paar Jahren.

    Außerdem sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit die Hotel- und Restaurantketten leider verstärkt auf dem Vormarsch, wodurch der Wettbewerb im Gastgewerbe, und nicht nur dort, häufig zu Lasten der vielen klein- und mittelständischen Unternehmen dieser Branche natürlich enorm verschäft wird. Für das Gastgewerbe gilt gegenwärtig deshalb mehr denn je, nicht zuletzt alle sich bietenden Möglichkeiten der Kundenbindung und insbesondere dadurch zur Umsatzsteigerung zu nutzen, um im immer stärker werdenden Wettbewerb zu bestehen.

    Viele nette Stammgäste aus den neuen und alten Bundesländern, zum Beispiel aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, fühlten sich in unserem Ferienhof-Gästehaus "Am Kiefernwald" im Ribnitz-Damgartener Ortsteil Borg bisher sehr wohl. Darüber freuen wir uns ganz besonders und tun alles, dass dies auch künftig so bleibt! Wir hatten auch schon Gäste aus den Niederlanden, aus Österreich, aus Dänemark, aus Polen, aus Tschechien, aus Schweden, aus Finnland, aus der Slowakei, aus der Schweiz, aus der Ukraine und aus Russland, von denen einige wiederholt bei uns ein Ferienzimmer buchten.

    Aus Russland waren es Mitglieder eines Kosakenchores, die uns sogar ein herzergreifendes Ständchen sangen und aus Tschechien eine Professorenfamilie von der Prager Karls-Universität sowie nette Leute aus der Region des Adlergebirges, die Verwandte in Deutschland besuchten. Aus Polen kommen schon einige Jahre zwei ganz nette Handelsvertreter, die immer auch gerne Gespräche über sehr unterschiedliche, aber stets sehr interessante Themen in einer angenehmen Atmosphäre mit uns führen möchten.

    Darüber hinaus freuten wir uns ebenso über eine Frau aus der Ukraine mit ihrem Söhnchen in Begleitung einer befreundeten deutschen Familie wie über ein österreichisches Ehepaar, das für 3 Tage bei uns einkehrte und in der näheren Umgebung unseres Ferienhof-Gästehauses das Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten, das Freilichtmuseum in Klockenhagen und den Vogelpark in Marlow besuchte. Zum Kuchen essen und Kaffee trinken fuhren die Eheleute Goriupp aus dem niederösterreichischen Waldegg, deren Namen wir mit ihrer Erlaubnis nennen dürfen, in Karl's Erlebnishof nach Rövershagen. Alles in allem ist es uns jedoch egal, woher die Gäste kommen. Bei uns sind alle Gäste gleichermaßen herzlich willkommen! Das Fazit der Goriupps aus Niederösterreich kurz vor ihrer Abreise:

    "Wir kommen wieder! 3 Tage sind viel zu wenig, um alles zu sehen. Das nächste Mal bleiben wir bei Ihnen mindestens 10 bis 14 Tage. Die Gegend bei Ihnen ist wunderschön. Es hat uns sehr gut gefallen! Und bei ostseelandnachrichten.at werden wir bei uns zu Hause in Österreich bestimmt öfter mal hineinklicken, um Neues oder Interessantes aus Mecklenburg-Vorpommern zu erfahren!"


    -   Beitragserstellung:   16.11.2010    -


    Eckart Kreitlow   







    Ein gutes Marketing ist nicht nur im Gastgewerbe einer der Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg!

    Wenngleich es sicher nicht immer besonders angenehm ist, selbst noch am Wochenende acht Unterrichtsstunden lang "die Schulbank" zu drücken, so werden wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei solcher Fachwirt-Fortbildung stets vor allem doch durch das Angebot verschiedener, zumeist sehr interessanter Lerninhalte entschädigt. Am 6.November 2010 drehte sich bei der Fortbildungsveranstaltung von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr beim AFZ Rostock alles rund um das Thema Marketing.

    Für den Absatz von Waren und Dienstleistungen ist ein gutes Marketing unverzichtbar, schon erst recht, wenn es diverse Anbieter auf dem Markt gibt, wie es ja nicht zuletzt insbesondere auch im Gastgewerbe der Fall ist, Anbieter wie zum Beispiel Hotels, Restaurants, Pensionen, Gaststätten, die Gleiches oder Ähnliches anbieten, so dass also quasi ein gutes Marketing sicher nicht nur in dieser Branche des Gastgewerbes der Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg ist.

    Völlig klar ist aber natürlich auch, dass Marketing nur ein wichtiges Element zum unternehmerischen Erfolg sein kann. Des Weiteren sind selbstverständlich ebenso Kreativität, also viele neue Ideen, und nicht selten beträchtliche finanzielle Mittel gefragt. Finanzstarke Investoren sind leider stets im Vorteil, auch im Gastgewerbe, denn die neueste Technik erfordert sehr oft immense Investitionsmittel. Dies wird nicht zuletzt gerade auf Gastromessen deutlich. Kleine Gaststätten können sich zum Beispiel die meiste innovative Technik gar nicht leisten.

    Zunächst ist zu klären, was verstehen wir unter Marketing? Marketing wurde in einer veralteten Definition auch vereinfacht als Absatzwirtschaft definiert. Es gibt unterschiedliche Marketing-Definitionen. Ausgangspunkt sind aber bei ihnen übereinstimmend zunächst das Herausfinden der Kundenwünsche durch eine geeignete bzw. sinnvolle Marktforschung, sowie die Festlegung von Marketingzielen bzw. Marketingstrategien.

    Die Beantwortung der Frage, was unternehmerisch konkret erreicht werden soll, steht dabei im Mittelpunkt der Überlegungen, um ein Marketingkonzept bzw. einen Marketingplan zu entwickeln. Mit dem Marketingplan kann man zugleich den Marketingprozess abbilden. Durch eine effektive Markt-, Kunden- und Wettbewerbsanalyse inklusive der Marktforschung können nicht zuletzt bestehende Chancen und Risiken für das Unternehmen besser erkannt werden.

    Zu den so genannten Marketinginstrumenten gehören das Angebot, der Preis (bzw. die Preisdifferenzierung), die Distribution (Verkauf/Vertrieb) und die Kommunikation (Werbung,PR, Öffentlichkeitsarbeit). Mittels der Festlegung der Marketingsziele und der Kontrolle deren Umsetzung in der unternehmerischen Praxis soll sichergestellt werden, dass die investierten Mittel wieder zurückfließen (Minimalziel) bzw. möglichst mehr zurückfließen (Gewinnmaximierung), als zuvor eingesetzt worden sind.

    Offenbar stammen die Begriffe Marketing, Marketing-Mix, Marketing-Instrumente etc. aus den USA, der Führungsmacht bzw. dem Kernland des marktwirtschaftlichen (kapitalistischen) Systems, als sich dort eine so genannte Überflussgesellschaft (Angebot ist größer als die Nachfrage) herausbildete. Insbesondere nach dem Übergang von der Mangelwirtschaft (Verkäufermarkt / Nachfrage größer als Angebot) zu einer Überflussgesellschaft (Käufermarkt / Angebot ist größer als die Nachfrage) gewann Marketing in dem System der Marktwirtschaft zunehmend an Bedeutung, um in einem stetig stärker werdenden Konkurrenzkampf die Unternehmensgewinne zu maximieren.

    Dabei kommt es leider immer mehr, auch im Gastgewerbe, zu einer Konzentration und Monopolbildung, da die kleinen Hotels und gastronomischen Unternehmen dem Finanzkapital letztendlich unterlegen sind. So ist gerade gegenwärtig im Gastgewerbe festzustellen, dass sich immer mehr Hotel- und Restaurantketten ausbreiten und kleine Gaststätten nach und nach vom Markt verschwinden, was natürlich zu bedauern ist, da sie der übermächtigen finanzstarken Konkurrenz vor allem durch ihre ruinöse Preispolitik nicht gewachsen sind und auf der Strecke bleiben. Damit geht natürlich auch gleichzeitig ein Stück urige Beherbergungs- und Gaststättenkultur verloren.


    -   Beitragserstellung:   07.11.2010    -


    Eckart Kreitlow   






    Übrigens laut Wikipedia versteht man unter Marketinginstrumente diejenigen Mittel und Maßnahmen, die das Marketing bzw. die Leitung eines Unternehmens einsetzen kann, um auf den Markt (z. B. Lieferanten, Konkurrenten und Kunden) einzuwirken und diesen entsprechend den definierten Unternehmenszielen zu beeinflussen.

    Zum Beispiel kann eine bestimmte Zielgruppe anvisiert werden, nach deren Bedürfnissen man seine Produkte/sein Sortiment gestaltet. Die gebräuchlichsten Marketinginstrumente sind laut Wikipedia die Produkt- und Sortimentspolitik, die Distributionspolitik, die Kommunikationspolitik sowie die Preispolitik.

    Die Kombination dieser Marketinginstrumente wird als Marketing-Mix bezeichnet.

    Es dient der Umsetzung von Strategien im Rahmen eines Business- oder Marketingplans.










    Hygiene und Lebensmittelsicherheit sind im Gastgewerbe außerordentlich wichtig - und sicher nicht nur dort!

    Während der Fachwirt-Fortbildung wird man mit einem breiten Themenspektrum konfrontiert, denn im Kern wollen wir ja schließlich einen weiteren Wissenszuwachs erreichen. Am 7.September 2010 ging es vor allem um "Allgemeine Grundlagen und praktische Beispiele bei der Ausarbeitung eines HACCP-Konzeptes".

    Dabei wurde schwerpunktmäßig darauf eingegangen, wie man im Bereich der Gastronomie insbesondere leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Geflügel und Eier herstellt, behandelt und in den Verkehr bringt bzw. gemäß der Gesetzesgrundlagen, Vorschriften und Verordnungen in den Verkehr zu bringen hat. Vor allem ist dies in der Lebensmittelhygiene-Verordnung geregelt.

    HACCP klingt zunächst eher spanisch, japanisch oder chinesisch, kommt aber aus dem Englischen und heißt Hazard Analysis Critical Control Point, was übersetzt ins Deutsche "Gefahrenanalyse und kritischen Kontrollpunkte" bedeutet. Diese Thematik ist sehr umfangreich. Ein HACCP-Konzept ist zwar seit dem 1.Januar 2006 für jeden Lebensmittelbetrieb gesetzliche Pflicht, doch gibt es offenbar sicher nichtsdestotrotz noch in so manchem Gastronomiebetrieb zum Teil erhebliche Defizite und Unkenntnisse bei deren Betreibern.

    Gegenüber dem Gast hat ein Betreiber eines Lebensmittelbetriebes natürlich eine sehr große Verantwortung, um die Gäste nicht zuletzt auch vor gefährlichen Krankheitskeimen zu schützen. Einige Lebensmittel sind zum Beispiel besonders gefährlich wie zum Beispiel Hühnereier, die getrennt von anderen Lebensmitteln gelagert werden müssen, da an der Schale vor allem die gefährlichen Salmonellen-Erreger anhaften können. Aber auch Hackfleisch ist im rohen Zustand ein idealer Nährboden für Krankheitskeime. Deshalb gibt es dazu extra eine so genannte Hackfleisch-Verordnung, die vor allem besagt, dass rohes Hackfleisch unverzüglich noch am selben Tag verarbeitet werden muss.

    Sehr interessant ist auch, was nicht jeder weiß, dass wir gar nicht alleine sind, wenn wir glauben, alleine zu sein. Es hört sich an, wie ein Märchen, ist aber keines! Wir sind besiedelt von Milliarden Mikroorganismen, die sich etwa alle 20 Minuten vermehren. Dabei benötigen wir viele, um existieren zu können. Einige machen uns oder andere aber auch krank. In diesem Zusammenhang ist sehr viel zu beachten.

    Ein weit verbreiteter Trugschluss ist, dass man denkt, allein mit Seife könnten beim Händewaschen die Keime auf den Handflächen zu einhundert Prozent beseitigt werden. Sie werden lediglich von etwa 10 Millionen Keime pro cm² auf etwa 100 000 Keime pro cm² reduziert. Erst durch die Verwendung von Desinfektionsmitteln können die Keime auf eine nicht mehr krankmachende Anzahl von 10 Keimen pro cm² reduziert werden.

    Durch das Erhitzen der Lebensmittel auf eine Temperatur von über 65 Grad Celsius werden zwar die meisten Keime abgetötet, so auch die Erreger der Salmonellen-Erkrankung. Allerdings halten einige Mikroorganismen auch höhere Temperaturen aus, unter anderem wenn sie sich zum Beispiel in Sporen einkapseln. Leider umfasst das Spektrum der Mikroben aber auch verschiedene Arten von krankmachenden thermofilen Bakterien, die sich in der Warmhalteeinrichtung, in der Gastronomie auch Bain Marie genannt, für die Speisen zum Beispiel im Reis befinden können.

    Alles in allem ist das Thema Hygiene und Lebensmittelsicherheit aber ein sehr komplexes Thema, dass sich natürlich nicht in wenigen Sätzen erschöpfend darlegen lässt. Hier ist es schon erforderlich, sich tiefgründig mit zu befassen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden zu können.


    -   Beitragserstellung:   12.09.2010    -


    Eckart Kreitlow   









    Große Freude über gute Nachrichten von der IHK zu Rostock - Fortbildungsprüfung wurde bestanden!

    Aktuell bilden wir uns vor allem zwecks künftiger Chancenerhöhung für den weiteren Erhalt von Lehr- und Ausbildungsaufträgen als Dozent und Lehrausbilder im Gastgewerbe bis zum Jahre 2011 während eines insgesamt etwa vierjährigen Kurses zum IHK-Dienstleistungsfachwirt bzw. zum Fachwirt der IHK im Gastgewerbe fort. Zunächst beabsichtigten wir zwar, IHK-Küchenmeister zu werden, änderten jedoch in den vergangenen Wochen kurzerhand die Fortbildungsrichtung, in der nun statt wie zuvor die Kochkunst künftig offenbar mehr das Kaufmännische im Vordergrund stehen wird.

    Sehr erfreulich ist in dem Zusammenhang, dass die Industrie- und Handelskammer zu Rostock nach über drei Monaten die Periode des Wartens bzw. der Ungewissheit für uns beendete, indem sie uns in einem heute erhaltenen Schreiben mitteilte, dass wir die Prüfung, Teil I "Dienstleistungsfachwirt - Handlungsfeldübergreifende Qualifikationen" am 12.Oktober 2009 bei der IHK zu Rostock erfolgreich absolviert haben.

    Demzufolge können wir uns nun in der nächsten Zeit uneingeschränkt auf die Folgeprüfungen zum Fachwirt im Gastgewerbe konzentrieren. Wahrscheinlich müssen wir allerdings wohl unser Gehirn noch besser mit Traubenzucker oder Lecithin versorgen? Kleiner Scherz, denn wer weiß, ob Traubenzucker oder Lecithin überhaupt helfen würden bzw. unseren "grauen Zellen" gut täten!


    -   Beitragserstellung:   15.01.2010    -


    Eckart Kreitlow   










    Die Fortbildungsprüfung "Dienstleistungsfachwirt - Handlungsfeldübergreifende Qualifikationen" war kein "Zuckerschlecken", sondern ein stressiges Unterfangen!

    Es gibt Leute, die sich etwas aufnacken, ohne es eigentlich tatsächlich zu müssen. Ob das nun verrückt ist, sei dahingestellt. So sind wir nun schon seit September 2007 dabei, uns trotz Abitur, Hoch- und Fachschulbildung mit der Fortbildung zum Fachwirt der IHK im Gastgewerbe herumzuplagen, da uns schwerpunktmäßig vor allem die kaufmännischen Lerninhalte mehr interessieren, nachdem wir zunächst allerdings jedoch längere Zeit die Fortbildung zum IHK-Küchenmeister avisiert und favorisiert hatten, bei der stattdessen mehr die Beherrschung und Umsetzung der praktischen Techniken der Kochkunst im Vordergrund stehen.


    Der erste Teil dieser Art der weiteren Aneignung von vorrangig beruflichem Wissen nennt sich Fortbildung zum Dienstleistungsfachwirt. Am 12.Oktober 2009 hatten wir dazu die erste Prüfung in der IHK zu Rostock. Die Schriftliche Prüfung bestand aus drei Teilen:


    Teil 1:   Aspekte der Volks- und Betriebswirtschaft, Recht und Steuern

    Teil 2:   Unternehmensführung, Controlling und Rechnungswesen

    Teil 3:   Personalwirtschaft, Informationsmanagement und Kommunikation

    Begonnen hatte die stressige Veranstaltung an dem Tag um 08.30 Uhr und gegen 14:00 Uhr war alles erledigt. In welcher Qualität bzw. mit welchem Ergebnis? Wir wissen es noch nicht! Über das Resultat werden wir erst in etwa vier bis fünf Wochen informiert.

    Natürlich ist es sicher völlig klar und geht auch in Ordnung, dass jemand, der aus dem "Tal der Ahnungslosen" kommt, durch die Prüfungen fällt. Es soll aber gelegentlich auch passieren, dass Prüfungsteilnehmer mit solidem Wissen die eine oder andere Prüfung nicht bestehen. Deshalb gibt es offenbar zunächst immer auch bei allen Prüfungen bzw. in solchen oder ähnlichen Situationen ein nicht zu ignorierendes Gefühl der Unsicherheit, das uns allen wahrscheinlich mehr oder weniger innewohnt.

    -   Beitragserstellung:   13.10.2009    Ergänzungen:   06.11.2009    -


    Eckart Kreitlow   










    Neues zur Bildungspolitik in Europa, über EQR, die Lissabon-Strategie und anderes!

    Interessante Veranstaltung der IHK zu Rostock mit Barbara Fabian, Referatsleiterin der EU-Bildungspolitik beim DIHK in Brüssel



    Sicherlich dürfen Hypothesen formuliert werden, doch sollten sie natürlich möglichst zutreffen. Sprüche wie "Wissen ist Macht, nichts zu wissen macht auch nichts!" sind jedoch eher kontraproduktiv und nicht auf der Höhe der Zeit. Wäre da damals nicht während der 8 Semester Journalistikstudium an der Universität Leipzig der Psychologiedoktor gewesen, der uns mit seinen Thesen und den vermeintlichen oder tatsächlichen Erkenntnissen der Gehirnforscher auf die Sprünge geholfen hätte, würden wir wahrscheinlich auch unserem Gehirn lieber den Ruhestand gegönnt haben?

    Aber nein, er konnte es einfach nicht lassen. Der Doktor der Psychologie erzählte uns recht plausibel, dass unsere aller Gehirne nur zu etwa 8 bis 10 Prozent ausgelastet seien. Wir könnten durchaus auf mehr Denkleistung kommen, wenn wir das Gehirn mehr fordern würden. Dies versuchte er uns immer wieder in seinen Vorlesungen einzutrichtern. Deshalb dürften die europäischen Bildungspolitiker sicher den Nagel auf den Kopf treffen, wenn sie bei uns allen lebenslanges Lernen jetzt und in der Zukunft ansagen, um unsere grauen Zellen zu aktivieren, mit dem Ziel, das Wissen und Können der Bürger Europas zu vergrößern.

    Doch nützen verständlicherweise die in den Beschlüssen des Europäischen Parlaments fixierten Sprüche der europäischen Bildungspolitiker nur etwas, wenn sie auch in die Praxis umgesetzt bzw. überführt und nicht auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden. Gerade aber daran, also an der zügigen und konsequenten Umsetzung der EU-Beschlüsse in die europäische Realität, scheint es jedoch zum Teil noch ernsthaft zu hapern, wie von der Referatsleiterin der EU-Bildungspolitik beim DIHK in Brüssel Barbara Fabian in dem jüngsten IHK-Forum in Rostock unter anderem zu hören war.

    Deutschland befände sich bildungspolitisch lediglich im Mittelfeld, wurde konstatiert. Der PISA-Test lässt grüßen. So würde zum Beispiel Deutschland in puncto jährlicher Ausgaben für die geistigen Ressourcen nur etwa 3,6 Prozent des so genannten Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Bildung ausgeben. Der Durchschnitt der Europäischen Union bei den Bildungsausgaben liege bei 3,8 Prozent des BIP. Währenddessen Finnland die Bedeutung des Faktors Bildung erkannt zu haben scheint. Die Suomis sind Spitzenreiter der EU. Sie geben, da muss man staunen, sogar ca. 6 Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes für die Aktivierung der grauen Zellen der finnischen Bevölkerung aus.



Das neu erbaute Richard-Wossidlo- Gymnasium im Stadtteil Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow



    Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sollen 2005 deutschlandweit mehr als 78 000 junge Leute keinen Bock mehr auf Schule gehabt haben und die Hauptschulen ohne Abschluss (2004: 82 212) abgebrochen haben, eine Quote von 8,2 Prozent. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft kosteten die Schulabbrecher und die Berufsabbrecher angeblich dem Staat 2005 zusammen etwa 1,4 Milliarden Euro. Auch in Bezug auf die Schulabbrecher würde Deutschland, so Barbara Fabian, sich nur im europäischen Mittelfeld befinden.

    Wir geben bereuend die schwere Sünde zu, damals häufig während der Schulzeit geschlafen zu haben, insbesondere in Mathematik, so dass wir heutzutage ohne Taschenrechner völlig am Ende sind, aber an das Schuleabbrechen haben wir nie gedacht. Dies mag unter anderem daran gelegen haben, dass wir zu der Zeit sehr nette Lehrerinnen hatten, die einerseits sehr attraktiv aussahen und andererseits uns immer wieder auf 's Neue motivierten, sehr gerne in die Schule zu kommen bzw. zu gehen.

    In Physik hingegen waren wir stets mit unserem Hirn und mit ganzem Herzen dabei. Vielleicht ahnten wir derzeit, mit guten Physikleistungen bessere Chancen im Beruf zu haben? Denn schließlich schaffte, was sicher alle noch heute mit großem Staunen zur Kenntnis nehmen, Angela Merkel es als erste Frau in der Geschichte der Bundesrepublik und als Doktor der Physik in Deutschland sogar bis zur Bundeskanzlerin.

    Uns jedoch blieb solch eine steile Karriere nicht vergönnt. Dies hat aber wiederum den Vorteil, dass wir unseren Kontostand und unser Vermögen jederzeit relativ leicht überblicken können, was einigen unserer Landsleute, denken wir nur einmal an die Gebrüder Aldi, mit jeweils 17 bis 20 Milliarden auf dem Konto schon weitaus schwerer fallen dürfte.

    Gegenwärtig versuchen wir, seit dem 12. September 2007 beim Aus- und Fortbildungszentrum Schiffahrt und Hafen (AFZ) in Rostock während der etwa zweijährigen Fortbildung zum IHK-Küchenmeister nicht die selben Fehler wie in unserer Schulzeit zu begehen. Schlafen ist für uns da, wir geben unser Ehrenwort, völlig tabu. In der Hoffnung, dass die Methode helfen könnte, legen wir sogar uns noch regelmäßig einige Fachbücher unter unser Kopfkissen.

    Wir wollen dort gerne mit guten Leistungen aufwarten, also der Wille ist vorhanden, doch ist leider nicht genau vorhersehbar, ob es auch gelingen wird, die gestrenge Prüfungskommission zum vorgegebenen Zeitpunkt von unseren Leistungen zu überzeugen, da die Anforderungen bei den Meisterprüfungen vermutlich höher als beim PISA-Test sein könnten. Aber Angst bzw. Bange machen gilt nicht. Warten wir es ab, denn bekanntlich soll seit eh und je der Abend stets klüger sein als der Morgen, weil der nämlich weiß, was am Tage alles passiert ist.

    Sorry! Spass beiseite. Auf dem im Jahre 2000 in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon durchgeführten Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs hat sich die Europäische Union zwar ehrgeizige Ziele gestellt, die in einem als   Lissabon-Strategie  bezeichneten Programm festgeschrieben sind. Dazu heisst es bei Wikipedia (Zitat): "Mit der Lissabon-Strategie soll die EU bis zum Jahre 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt" gemacht werden. Messlatte seien dabei die Konkurrenten Japan und vor allem die USA.

    Doch nach den sehr umfangreichen und tiefgründigen Ausführungen der EU-Bildungspolitikerin in Brüssel Barbara Fabian während der gemeinsamen Veranstaltung des Berufsbildungs- und des Bildungsausschusses der IHK zu Rostock am 20.Februar 2008 dürften zumindest hinsichtlich der Einhaltung des Zeitplanes von zehn Jahren bei der Umsetzung der anspruchsvollen Ziele der Lissabon-Strategie wie zum Beispiel die Schaffung einer gesamteuropäischen Wissensgesellschaft berechtigte Zweifel angebracht sein.

    "Wir sind nicht mehr Motor im Bildungsbereich. Wir brauchen in Deutschland als europäisches Kernland mehr Ingenieure und Mathematiker. Ein Strang der europäischen Bildungsstrategie ist die Lissabon-Strategie. Wenn wir diesen Druck nicht hätten, der von der Lissabon-Strategie ausgeht," so Frau Fabian weiter, "wären wir wahrscheinlich noch schlechter."

    Darüber hinaus nahmen in dem Referat von Frau Fabian die Ausführungen zum Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) inklusive der Erläuterung der Strukturierung des Dokumentes in 8 Referenzniveaus bzw. in 8 Labels oder Stufen, die etwa mit "Lernergebnisse" übersetzt werden können, ein. Mit dem EQR wird insbesondere bezweckt, die unterschiedlichen Qualifikationen im Kontext mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes europaweit leichter vergleichbar zu machen. Zwischen den nationalen Qualifikationssystemen der 27 Mitgliedsstaten der EU und dem Europäischen Qualifikationsrahmen soll bis zum Jahre 2009 eine Anpassung bzw. Koppelung vorgenommen werden.


    -     Beitragserstellung:   27.02.2008 / 28.02.2008   Ergänzungen:   29.02.2008    -

    Eckart Kreitlow










    Bildung soll nicht schaden und unserem Gehirn sogar gut tun!

    Gehirnforscher fanden heraus, dass unser aller Gehirne offenbar noch beträchtliche Reserven haben sollen. Im Regelfall seien sie nur zu 8 bis 10 Prozent ausgelastet. Die Gehirntätigkeit würde angeblich in dem Maße zunehmen, wie unsere "grauen Zellen" gefordert werden würden, meinen die Wissenschaftler.

    Obwohl wir bislang immer davon ausgingen, dass bei uns Hopfen und Malz verloren sei, begannen wir am 12.September 2007 beim AFZ Rostock noch in dem traditionsreichen Gewerbe der kulinarischen Genüsse einen Fortbildungskurs zum IHK-Küchenmeister und glauben, uns richtig entschieden zu haben, da wir vorhaben, eine Gaststätte zu eröffnen. Darüber hinaus hoffen wir, nach Kursabsolvierung und bestandenen Prüfungen, sofern wir dabei nicht mit Pauken und Trompeten durchfallen sollten, als Lehrausbilder und Dozent im Gastgewerbe eher Aufträge zu bekommen.

    Amüsant ist so ein Kurs nach unserem Empfinden allemal, weil man Vergleiche anstellen kann. So studierten wir zum Beispiel 4 Jahre an einem ZV-Institut in Beeskow und erreichten dort den Fachschul-Abschluss Ingenieur-Ökonom. An der Uni Leipzig erhielten wir noch einen Nachschlag von 8 Semestern Journalismus. Ökonomie nahm bei beiden Studien breiten Raum ein.

    Bei dem Meisterkurs haben wir unter anderem Betriebs- und Volkswirtschaftslehre als Bestandteil der Prüfungsteile "Grundlegende Qualifikationen" bzw. "Handlungsspezifische Qualifikationen" bei einer jungen Dozentin, die durchaus Fachkompetenzen zu haben scheint, doch muss sie dort letztendlich auch die offizielle Lehrmeinung vermitteln, wo man manchmal zwangsläufig schmunzeln muss.



Die Marktwirtschaft in Deutschland ein "Idealtypisches System"?



    So sei zum Beispiel die Marktwirtschaft ein "Idealtypisches System". Das Wort "Ideal" suggeriert ja, dass alles bestens ist. Wenn man aber weiß, dass in Deutschland über 3 Millionen Haushalte überschuldet sein sollen und in über 17 Prozent der bundesdeutschen Haushalte Kinderarmut herrscht, fragt man sich, ob da das Wort "Ideal" nicht missbraucht wird?

    Der größte Teil des Dargelegten ist natürlich nicht zu beanstanden, gehört ohne Frage zum betriebswirtschaftlichen bzw. volkswirtschaftlichen Einmaleins. Jedoch ein weiteres Detail ist sehr fragwürdig. Vielleicht gibt nach der Lesart auch die Bundesagentur für Arbeit ihre allmonatlichen Arbeitslosenstatistiken heraus?


Aufgrund "genialer" Theorie gar bundesweit Vollbeschäftigung?



    Der Wirtschaftswissenschaftler, der Urheber dieser Theorie ist, verdient vermutlich den Nobelpreis? So sollen die registrierten Arbeitslosen angeblich auch zu den Erwerbstätigen zählen. Wenn das stimmen würde, kämen wir in Deutschland demnächst unter der Ägide des Bundesarbeitsministers Franz Müntefering sogar auf einhundert Prozent Vollbeschäftigung.

    -   Beitragserstellung:  15.09.2007   -


    Eckart Kreitlow





Mediales Echo zu Auszeichnung Hans Martens als Top-Ausbilder

Gleich in mehreren überregionalen Medien fand die Auszeichnung des Küchenchefs vom Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten und Vorsitzenden des Köchevereins "Fischland-Darß" e. V. Hans Martens vom Verband der Köche Deutschlands und der Fachzeitschrift "Küche" als Top-Ausbilder des Jahres 2007 ein Echo. In den Beiträgen wird sein Wirken vor allem in der Erstausbildung des Köchenachwuchses gewürdigt. Dies auch völlig zurecht, denn er engagiert sich tatsächlich seit Jahren immer über das normale Maß hinaus. Viele Azubis erreichten nicht zuletzt dank seiner Hilfe hervorragende Ausbildungsergebnisse. Einige von ihnen errangen mit ihren Spitzenleistungen bei verschiedenen, teilweise sogar internationalen Köchewettbewerben vordere Plätze, Bronze-, Silber- oder Goldmedaillen.

Eckart Kreitlow






Vergabepraktiken bei Köche-Ausbildung kritisch angesprochen!

Auf der 2.Sitzung des Bildungsausschusses der IHK zu Rostock am 22.Mai, die im AFZ Rostock stattfand, wurden von uns die Vergabeprinzipien der regionalen Arbeitsagentur im Fall der Köche-Ausbildung, bei der das Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten trotz ausgezeichneter Ausbildungsbedingungen nicht berücksichtigt worden war, heftig kritisiert.

Eckart Kreitlow







Leuchtturm der Köche-Ausbildung wird das Licht ausgeblasen!

Das ist kaum zu glauben, aber leider wahr: Die Köche-Schule des Bildungszentrums Ribnitz-Damgarten, eine gastronomische Ausbildungsstätte ersten Ranges in Deutschland, wird demnächst für immer ihre Pforten schließen und ihre ausgezeichneten Top-Ausbilder entlassen müssen, da die regionale Arbeitsagentur entschied, die überbetriebliche Köche-Ausbildung künftig nicht mehr dort im mit vielen Fördermillionen hochmodernen Bildungszentrum, sondern bei einem Billiganbieter durchführen zu lassen. Dass die Bundesbehörde eine Entscheidung nur einzig und allein unter Kostengesichtspunkten trifft, ist äußerst fragwürdig. Während im Bildungsausschuss der IHK zu Rostock, dessen Mitglied wir sind, gerade auf der Sitzung im April diskutiert wurde, wie die Qualität der Bildung inklusive der beruflichen weiter verbessert werden kann, vollzieht sich in der Praxis offenbar eine gegenteilige Entwicklung. Hier geht es um die Zukunft, denn Bildung bedeutet ohne Zweifel Zukunft! Nur wer solide Kenntnisse und Fertigkeiten erwirbt, wird sich selbst verwirklichen können und eine gute berufliche Perspektive haben. Bei diesem skandalösen Vorgang fehlen einem einfach die Worte. Hoffentlich werden in Deutschland nicht flächendeckend solche bildungspolitischen Fehlentscheidungen getroffen?

Eckart Kreitlow



Erste Reaktion vom Verband der Köche Deutschlands!


Sehr geehrter Herr Kreitlow,

vielen Dank für die Information. Wir werden aktiv werden.
Das Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten und Herr Martens haben eine
super Ausbildung ermöglicht und auch den Verband immer in vielerlei
Hinsicht unterstützt.

Mit freundlichen Grüßen

Monika Jaekel

Verband der Köche Deutschlands e.V.

Steinlestr. 32

60596 Frankfurt am Main

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Bildungsausschuss der IHK zu Rostock konstituiert

Am 19. April 2007 führte der Bildungsausschuss der IHK zu Rostock seine konstituierende Sitzung durch. Im Mittelpunkt der Beratung dieses Gremiums standen vor allem der Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland von 2007 bis 2010, die Bildungspolitische Position der IHK zu Rostock und die Sicherung der Unterrichtsversorgung für 2007/2008.




Berufung in den Bildungsausschuss der
Industrie- und Handelskammer zu Rostock


Sehr erfreut nahmen wir zur Kenntnis, dass wir auf der Vollversammlung der IHK zu Rostock am 12. März in den Bildungsausschuss der Industrie- und Handelskammer zu Rostock berufen worden sind. In der Einladung zur konstituierenden Sitzung des Bildungsausschusses der IHK zu Rostock am 28. März 2007 heisst es unter anderem, dass dieses Gremium zur Meinungsbildung im Sinne einer bedarfsgerechten Weiterbildung des Bildungswesens beitragen wolle. Die Aus- und Weiterbildung werde in den kommenden Jahren in den Unternehmen noch stärker in den Fokus rücken. Eine zielgerichtete, langfristige Personalentwicklungspolitik als wettbewerbsstrategischer Faktor gewinne für die ansässigen Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Über interessante Details aus der Arbeit des Bildungsausschusses werden wir Sie selbstverständlich immer aktuell informieren. Die Beiträge finden Sie dann unter www.eckart-kreitlow.de/Ausbildung !

Eckart Kreitlow


Inzwischen wurde der Sitzungstermin aus organisatorischen Gründen auf den 19. April, um 14.00 Uhr verschoben!







Das Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten wurde "Top-Ausbilder des Jahres 2007"! Herzlichen Glückwunsch!
Nachfolgenden Bericht und ein Foto dazu von Uta Schmidtbauer, verantwortliche Redakteurin des "Boddenanzeigers":


Bildungszentrum jetzt Top-Ausbilder

Höchste Qualität in der Koch-Ausbildung


Hans Martens, 1.Vorsitzender des Köchevereins Fischland-Darß e.V., wurde als Top-Ausbilder des Jahres 2007 geehrt. Foto: Uta Schmidtbauer


Damgarten - Das Bildungszentrum wurde am 11. März mit dem Titel „Top-Ausbilder des Jahres 2007“ geehrt. Mit dieser Auszeichnung werden hervorragende Leistungen in der Koch-Ausbildung gewürdigt. Der Verband der Köche Deutschlands e. V. und das Fachmagazin „Küche“ haben vor fünf Jahren die Initiative für höchste Qualität in der Koch-Ausbildung ins Leben gerufen. Gastronomische Unternehmen aus ganz Deutschland haben sich in verschiedenen Kategorien um den Titel beworben. Zehn Betriebe wurden von der Jury, deren Vertreter sich nicht nur an die Bewerbungsunterlagen hielten, sondern sich vor Ort ein Bild machten, nomininiert und erhielten eine Einladung nach Hamburg. Küchenmeister Hans Martens, der die Auszeichnung entgegennahm, freute sich sehr über die Wertschätzung der Arbeit des Bildungszentrums.


Uta Schmidtbauer







Der Lehrausbilder muss auch ein guter Motivator sein!


In jedem Jahr gibt es eine nicht geringe Anzahl junger Menschen, die ihre Ausbildung einfach abbrechen. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Manche haben plötzlich keinen "Bock" mehr zum Lernen, andere wiederum stellen auf einmal fest, dass der Beruf, den sie ursprünglich erlernen wollten, wohl doch nun nicht der richtige ist ...

Wir Menschen sind zwar von der Anatomie her alle gleich, doch im Verhalten, in unserem Fühlen und Handeln, in unseren Neigungen, Fähig- und Fertigkeiten unterscheiden wir uns beträchtlich. Wir reagieren verschieden und finden den einen sympathisch, den anderen unsympathisch! Das ist natürlich sicher alles normal und würde bestimmt jeder Psychologe bestätigen.

Klar ist aber ebenso, dass die Ursachen nicht immer in jedem Fall bei den jungen Ausbildungsabbrechern selbst liegen müssen. Zum Beispiel könnten die Bedingungen in dem einen oder anderen Ausbildungsbetrieb daran Schuld sein, dass die Lehrzeit vorzeitig beendet wird. Hin und wieder wird die Ursache in der Person des einen oder anderen Lehrausbilders zu suchen sein, der keinen vernünftigen Draht zu den Azubis findet, vielleicht noch nicht einmal versucht hat, ihn zu finden ...

Mir hat die Tätigkeit als Lehrausbilder bisher ohne Zweifel überwiegend sehr viel Spaß gemacht, weil ich zu aller erst die Verantwortung den jungen Menschen gegenüber sehe und mich darum bemühe, dass ihnen die Ausbildung gefällt, dass der Spass beim Lernprozess nicht zu kurz kommt. Und dass sich wechselseitig eine vernünftige Beziehung und Atmosphäre entwickelt!

Allerdings wird es wohl eher eine Illusion bleiben, eine Einhundertprozentquote zu erreichen, auch wenn es das Ziel ist! Dass jeder Azubi einem als Lehrausbilder mag, ist vermutlich eine äußerst seltene Ausnahme.

Eine besondere Freude war es für mich, wenn ich um Rat in dieser oder jener Situation gefragt wurde, wenn ich den einen oder anderen bzw. die eine oder andere wieder moralisch aufbauen konnte und sie aus dem tiefen Tal, in dem sie sich zeitweilig befanden, wieder herauskamen ...

Schwer zu verkraften war es, von den jungen Leuten live gehört zu haben, was in manchen Familien so los ist, wo die Eltern zum Beispiel Alkoholiker sind und sogar die geringe Ausbildungsvergütung der Kinder noch mit verbraucht wird, wo die brutale Gewalt zu Hause ist, wo kaum ausreichend zu essen da ist ...

Aus meiner Sicht hat ein Lehrausbilder nicht nur alleine eine große Verantwortung dafür, dass die in den Ausbildungsrahmenplänen vorgegebenen Inhalte nachhaltig vermittelt werden, sondern kann auch maßgeblich die Entscheidung der Auszubildenden beeinflussen, ob die Lehre abgebrochen wird oder nicht. Der Lehrausbilder muss auch ein guter Motivator sein!






Blick auf den Neuen Markt der Hansestadt Rostock.














Medizinische Fakultät Heidelberg:   Auswahlrunde 2008





Harter Kampf um die intelligentesten Deutschen








    Wahr, kaum vorstellbar - einfach genial - die erst 14-Jährige (!) Schülerin Minu Dietlinde Tizabi schaffte Abitur mit Traumnote von 1,0!

    Während unsereins immer von dem Prinzip Hoffnung lebt, gelegentlich schon bei dem kleinen Einmaleins enorme Schwierigkeiten hat und in aller Bescheidenheit vermutlich mit der größten Wahrscheinlichkeit vergeblich hofft, dass der Intelligenzquotient irgendwann vielleicht doch einmal auf wenigstens 30 oder 40 Prozent eines bundesdeutschen Durchschnittsbürgers ansteigt, soll hingegen eine vierzehnjährige Schülerin namens Minu Dietlinde Tizabi aus Pforzheim sogar laut jüngsten Meldungen im Internet bereits als 14-Jährige das Abitur erworben haben und das noch mit der Traumnote von 1,0!

    Herzlichen Glückwunsch kann man da nur sagen! Die erste und zweite Klasse übersprang sie, weitere Klassen schaffte sie in nur wenigen Wochen! Diese Gehirnleistung ist natürlich so etwas von genial, dass zumindest wir uns das kaum vorstellen können.

    Wenn unser Psychologiedoktor an der altehrwürdigen Karl-Marx-Universität Leipzig uns damals nicht während unseres Journalistik-Studiums mit auf den Weg gegeben hätte, was die Gehirnforscher herausfanden, würden wir wahrscheinlich bei unserem mehr als mickrigen IQ schier verzweifeln.

    Die Forschungsergebnisse besagen nämlich, zumindest laut den Aussagen des Leipziger Psychologiedoktors der im Jahre 1409 gegründeten Alma mater Lipsiensis, dass das Gehirn angeblich bei jedem Menschen nur maximal zu 8 bis 10 Prozent ausgelastet sei und aufgrund dessen bei Jedem und bei Jeder noch beträchtliche Reserven vorhanden sein sollen. Man muss das Gehirn bloss häufig fordern, zum Beispiel Kreuzworträtsel raten, Schach spielen ...


    -     Beitragserstellung:   08.09.2007    -

    Eckart Kreitlow





>>>>>     Einfach genial - 14-Jährige schafft 1,0 - Abitur     >>>>>












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Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



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Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



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