Mit dem "Boddensegler" zum Deutschen


Blick in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin. Foto: Eckart KreitlowDas Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages, benannt nach einem Sozialdemokraten, der Gegner des Hitlerregimes gewesen sein soll und zu Zeiten der Weimarer Republik einige Jahre Reichstagspräsident war. Foto: Eckart Kreitlow




Bundestag und zum Berliner Weihnachtsmarkt



10. Internationales
Friedensfest



Karl Marx und
seine Lehren





Parteienreflexion




DIE LINKE
im Nordosten










In der DDR gab es keine gigantische Kluft zwischen Arm und Reich








Eine wunderschöne Erntekrone. Foto: Eckart Kreitlow










Eindeutig überwog die Positivseite    -    der Zusammenhalt war gut







    Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Das Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages, benannt nach einem Sozialdemokraten, der Gegner des Hitlerregimes gewesen sein soll und zu Zeiten der Weimarer Republik einige Jahre Reichstagspräsident war. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart KreitlowDer Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart KreitlowDer Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart KreitlowDer Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart KreitlowDer Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart KreitlowDer Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart Kreitlow
    Inschriften von Soldaten der Roten Armee nach der Erstürmung des Reichstages am Ende des Zweiten Weltkrieges Anfang Mai 1945 an einer Wand in der Nähe des Plenarsaales des Deutschen Bundestages. Foto: Eckart KreitlowInschriften von Soldaten der Roten Armee nach der Erstürmung des Reichstages am Ende des Zweiten Weltkrieges Anfang Mai 1945 an einer Wand in der Nähe des Plenarsaales des Deutschen Bundestages. Foto: Eckart KreitlowInschriften von Soldaten der Roten Armee nach der Erstürmung des Reichstages am Ende des Zweiten Weltkrieges Anfang Mai 1945 an einer Wand in der Nähe des Plenarsaales des Deutschen Bundestages. Foto: Eckart Kreitlow
    Inschriften von Soldaten der Roten Armee nach der Erstürmung des Reichstages am Ende des Zweiten Weltkrieges Anfang Mai 1945 an einer Wand in der Nähe des Plenarsaales des Deutschen Bundestages. Foto: Eckart Kreitlow






    Mit dem "Boddensegler" zum Deutschen Bundestag und zum Berliner Weihnachtsmarkt
       



    Auf Einladung des stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE des Deutschen Bundestages Dr. Dietmar Bartsch unternahmen am Freitag, dem 16.Dezember 2011, etwa 50 Genossinnen und Genossen sowie Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei DIE LINKE mit einem modernen Reisebus des in Marlow im Landkreis Vorpommern-Rügen ansässigen Reiseunternehmens "Boddensegler" eine Fahrt nach Berlin, um dort den Deutschen Bundestag und den Weihnachtsmarkt zu besuchen.

    Leider ist allerdings diesmal die Nachfrage wesentlich größer gewesen als die Zahl der angebotenen Plätze, so dass, wie zu hören war, im Frühjahr 2012 wahrscheinlich noch einmal eine Fahrt nach Berlin organisiert werden soll.

    Von Marlow aus ging es zunächst nach Stralsund und Grimmen, bevor dann der sehr nette Fahrer des Reisebusses dem eigentlichen Reiseziel Berlin über die A 20 und die A 19 entgegenfuhr.

    Klärchen zeigte sich überhaupt nicht, stattdessen regnete es unaufhörlich, was wettermäßig an diesem Tag kein gutes Omen zu sein schien.

    Bei strömenden Regen kamen wir gegen 11:30 Uhr in der Nähe der Schweizer Botschaft unweit des Deutschen Bundestages und des Bundeskanzleramtes an.

    Ausgerechnet bei diesem Wetter vergaßen wir als der wahrscheinlich nahezu dämlichste Vertreter unserer Gattung Homo sapiens recens natürlich noch unseren Regenschirm.

    Von dort gingen wir dann zur Einlasskontrolle im Paul-Löbe-Haus, das mit einem Tunnel mit dem Reichstagsgebäude, dem Sitz des Deutschen Bundestages, verbunden ist.

    Der Deutsche Bundestag zog im Jahre 1999 von Bonn nach Berlin um. Die notwendigen Personenkontrollen erfolgten zügig, die Damen und Herren vom Sicherheitspersonal waren freundlich.




    Sozialdemokrat Paul Löbe war zu Zeiten der Weimarer Republik einige Jahre Reichstagspräsident
       






    Angekommen im Paul-Löbe-Haus, benannt nach einem Sozialdemokraten, der Gegner des Hitlerregimes gewesen sein soll und zu Zeiten der Weimarer Republik einige Jahre Reichstagspräsident war, begaben wir uns zum Mittagessen in das Besucherrestaurant mit Ausblick zur Spree.

    Es gab Putenmedaillons mit Tomatenreis sowie ein vegetarisches Gericht zur Auswahl. Nach dem Mittagessen hatte, wer wollte, die Möglichkeit, in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages auf die Besuchertribüne zu kommen.

    Dort fand gerade eine rentenpolitische Debatte statt. Es soll die letzte Sitzung des Deutschen Bundestages in diesem Jahr gewesen sein.

    Vor allem, weil man uns das Fotografieren im Plenarsaal nicht gestatten wollte, verzichteten wir auf das Angebot, einen Besucherplatz im Plenarsaal einnehmen zu dürfen.

    Stattdessen unterhielten wir uns während der Zeit mit einer älteren Dame und einem älteren Herren vom Sicherheitspersonal.

    Auf unsere Frage hin, ob täglich so viele junge Menschen den Bundestag besuchen, wie an diesem 16.Dezember 2011, entwickelte sich ein intensives und interessantes Gespräch.

    Wir alle waren uns darin einig, dass es gut sei, wenn bei den jungen Menschen schon möglichst früh Interesse für politische Themen und die Struktur des bundesdeutschen Parlamentarismus mit dem Bundestag an der Spitze geweckt wird.




    CDU-Bundestagsabgeordneter Eckhardt Rehberg erwiderte bei der Begegnung die Begrüßung nicht
       






    Während unseres Gespräches bemerkten wir, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg, wohnhaft bei uns in der Nähe von Ribnitz-Damgarten in Bartelshagen I, bei uns vorbeikam.

    Obwohl er uns kennt, wurde unser Gruß nicht erwidert, aber damit können wir leben. Sicherlich weiß er, dass wir als Linker nicht zu seinen Wählern gehören. Deshalb ist uns die Reaktion verständlich, wenngleich wir sie nicht gut finden.

    Inschriften an einer Wand in der Nähe des Plenarsaales des Deutschen Bundestages (siehe Fotos oben) erinnern an die Erstürmung des Reichstages Anfang Mai 1945 am Ende des Zweiten Weltkrieges durch die Soldaten der Roten Armee.

    Wie aus historischen Dokumenten hervorgeht, soll unter anderem auch das sowjetische Regiment unter Führung des Kommandeurs Beliaev damals an der Erstürmung des Reichstages beteiligt gewesen sein.



    Fragen zu Karl Marx und seine Lehren an Dr. Dietmar Bartsch, Fraktion DIE LINKE des Deutschen Bundestages, während unseres Bundestagsbesuches am 16.Dezember 2011.





    Zerbricht der Kapitalismus an seinen eigenen antagonistischen Widersprüchen?


    Nach dem Ende der rentenpolitischen Debatte und der Debatte über den Stand der deutschen Einheit im Jahre 2011 im Plenarsaal des Deutschen Bundestages hatte Dr. Dietmar Bartsch im Anschluss an seine zuvor während dieser Debatte im Bundestag gehaltenen Rede (zum Inhalt klick hier!) für uns etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die wir auf seine Einladung mit dem Bus an diesem Tag nach Berlin kamen, etwas Zeit.

    Dr. Bartsch sprach zunächst über ein breites Spektrum aktueller Politik der Linken. Danach durfte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer der Berlinfahrt aus unserer Gruppe Fragen stellen, die er versuchte, anschließend nacheinander zu beantworten.







       Befinden wir uns bereits in einer Epoche des Übergangs zu einer neuen Gesellschaftsordnung?    




       Ist die europäische Finanzkrise gar ein Zeichen für das Ende des kapitalistischen Systems?    




       Zerbricht der Kapitalismus an seinen eigenen antagonistischen Widersprüchen?    




       Stimmt das, was Karl Marx herausfand?    




       Ist die marktwirtschaftliche bzw. kapitalistische Gesellschaftsordnung wirklich nicht reformierbar?   




       Wirken tatsächlich ähnlich wie in der Natur auch in der Gesellschaft objektive Gesetze?


       













    Sind die Marx'sche Gesellschaftsanalyse und seine Lehren heute noch aktuell?


    Wir konfrontierten Dr. Dietmar Bartsch in unserem Fragekomplex mit Karl Marx und seinen Lehren. Dabei verwiesen wir auf die Erkenntnisse des genialen Denkers des 19.Jahrhunderts, der am 5.Mai 1818 in Trier geboren wurde und am 14.März 1883 in London gestorben ist, und auf seine wissenschaftlichen Analysen, wonach ähnlich wie in der Natur auch in der Gesellschaft objektive Gesetze wirken würden.

    Wir fragten Dr. Bartsch, ob die fundierte Marx'sche Gesellschaftsanalyse und seine Lehren aus der Zeit seiner Schaffensperiode im 19.Jahrhundert auch heute noch unverändert aktuell und deshalb die gegenwärtige europäische Finanzkrise bereits ein Zeichen für das Ende des marktwirtschaftlichen bzw. kapitalistischen Systems seien.

    Denn wenn es tatsächlich objektive Gesetze gäbe, wie Karl Marx herausfand, die in der Gesellschaft ähnlich wie in der Natur wirkten, dann müsste zwangsläufig früher oder später auch eine neue Gesellschaftsordnung folgen. Darauf erhielten wir jedoch leider keine zufriedenstellende Antwort. Zur gegenwärtigen Eurokrise meinte Dr. Bartsch, dass niemand heute wisse, was vielleicht in zwei oder drei Monaten sei, da die Entwicklung so rasant verlaufe. Vieles sei denkbar.










    Wir danken allen, die diese Fahrt ermöglicht haben und dem Busfahrer für seine Freundlichkeit!
       






    Nach dem Bundestagsbesuch ging es noch für kurze Zeit auf den Berliner Weihnachtsmarkt dort beim so genannten Gendarmenmarkt in der Nähe des Löwenbräuhauses. Wegen des Regenwetters stand dafür nur etwa eine halbe Stunde zur Verfügung. Da bekanntlich nach einem Sprichwort Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhalten soll, genehmigten wir uns in einem Imbissstand mit Zelt eine Portion Grünkohl mit Knacker für 5,50 EURO und einen Glühwein für 3,50 EURO sowie für den Rückweg eine Tüte mit 100 Gramm gebrannte Mandeln für 3,00 EURO.

    Anschließend ging es dann wieder gemeinsam mit dem "Boddensegler" gen Heimat. Unterwegs auf der Rückfahrt schneite es sogar. Wir danken allen, die diese Fahrt organisiert bzw. ermöglicht haben und dem Busfahrer des Unternehmens "Boddensegler" für seine Freundlichkeit und dafür, dass er uns sicher hin und wieder zurück brachte.


    -  Beitragsfertigstellung:   19.Dezember 2011   -


    Eckart Kreitlow  







Ostsee-Rundschau.de



EUROPA-Friedensforum auf Ostsee-Rundschau.de



Friedensforum mit Dr. André Brie, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern und Sprecher der Fraktion DIE LINKE für Europa- und Verbraucherschutzpolitik, am 6. Oktober 2014 in Ribnitz-Damgarten. Dr. André Brie ist auch Mitglied des Lenkungsausschusses des Petersburger Dialoges zwischen Russland und Deutschland. Foto: Eckart Kreitlow



Friedensforum mit Dr. André Brie




Dr. André Brie war von 1999 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments. In der Mitte der achtziger Jahre (1985 und 1986) gehörte Dr. André Brie unter anderem als Wissenschaftlicher Berater der DDR-Delegation bei der Genfer Abrüstungskonferenz an. Darüber hinaus engagierte sich Dr. André Brie von 1986 bis 1991 in der nach dem kanadischen Konferenzort benannten im Jahre 1957 gegründeten Pugwash-Bewegung für nukleare Abrüstung.







Offizielle Homepage von Dr. André Brie













Die DDR und ihre Geschichte - Fahne mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz. Skizze/Zeichnung: Eckart Kreitlow

Die DDR und ihre Geschichte

Die DDR und ihre Geschichte - Fahne mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz. Skizze/Zeichnung: Eckart Kreitlow






Gedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014 in Ribnitz-Damgarten



Grab und Gedenkstein des am 4.November 1980 im Grenzabschnitt Schönwalde, Kreis Nauen, an der damaligen Staatsgrenze zu Berlin (West) ermordeten Grenzsoldaten der DDR Unteroffizier Ulrich Steinhauer. Foto: Ingrid Hoffmann
Gedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014. Foto: Ingrid HoffmannGedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014. Foto: Ingrid Hoffmann
Gedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014. Foto: Ingrid HoffmannGedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014. Foto: Ingrid Hoffmann
Gedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014. Foto: Ingrid Hoffmann




Rede von Eckart Kreitlow, Ortsvorsitzender DIE LINKE Ribnitz-Damgarten, zum Gedenken
an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren
ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014



(ES GILT DAS GESPROCHENE WORT)


Meine Damen und Herren,

liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

verehrte Anwesende,

liebe Angehörige,

liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer heutigen Veranstaltung zum Gedenken an die

Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren

ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR,


wir sind heute hier am Grab des Grenzsoldaten der DDR


Ulrich Steinhauer (* 13. März 1956; † 4. November 1980)


zusammengekommen, um sowohl Unteroffizier Ulrich Steinhauer zu gedenken, der heute auf den Tag genau vor 34 Jahren

am 4.November 1980 im Grenzabschnitt Schönwalde, Kreis Nauen, an der damaligen Staatsgrenze zu Berlin (West)

während des Grenzdienstes heimtückisch ermordet worden ist.


Der im Alter von 24 Jahren ermordete DDR-Grenzsoldat Ulrich Steinhauer stammte aus unserer Region.


Sein Vater arbeitete im Faserplattenwerk Ribnitz-Damgarten. Seine Mutter war Hausfrau.

Ulrich Steinhauer wurde am 13.März 1956 in Behrenshagen bei Ribnitz-Damgarten als einer

von fünf Geschwistern geboren. Bis 1970 besuchte Ulrich Steinhauer zunächst die Grundschule

und dann die Rudolf-Harbig-Oberschule in Damgarten. In der damaligen Zwischenbetrieblichen

Einrichtung (ZBE) Landbau Damgarten erlernte Ulrich Steinhauer bis 1973 den Beruf eines Zimmermanns.


Danach arbeitete er in seinem erlernten Beruf als Zimmerei-Facharbeiter bis 1979 in der ZBE Landbau

Damgarten, bevor Ulrich Steinhauer schließlich im November 1979 zum achtzehnmonatigen Wehrdienst

in das Grenzausbildungsregiment 40 in Oranienburg einberufen und ab Mai 1980 im Grenzregiment 34

in Groß Glienicke eingesetzt wurde.


Zur Tatzeit am 4.November 1980 gegen 16 Uhr war Ulrich Steinhauer mit seinem späteren Mörder,

der ihn heimtückisch ermordete, als Fahrradstreife und Postenführer im Grenzabschnitt

zwischen Schönwalde im Kreis Nauen und dem Westberliner Bezirk Spandau unterwegs.


Ein heimtückischer Mord war es deshalb, weil der Grenzposten, der ihn erschoss, dies ergab übrigens

zweifelsfrei die spätere Obduktion durch den weltweit anerkannten Gerichtsmediziner der DDR

Professor Dr. Dr. hc. Otto Prokop (* 29. September 1921; † 20.Januar 2009), mit der Dienstwaffe

in den Rücken aus kurzer Distanz in einer Folge von fünf Schuss, von denen mindestens ein tödlicher

Schuss das Herz traf, erschossen hat.


Von einem Kameraden kann man ganz sicher deshalb hierbei nicht sprechen,

weil ein Kamerad laut Duden stets jemand ist, der positiv ist und das gleiche

Schicksal mit Jemanden teilt. Der Mörder Egon B. beging anschließend Fahnenflucht in die BRD.


Dort erhielt er allerdings später nur eine geringe Strafe, die dieser heimtückischen Mordtat

natürlich auf gar keinem Fall angemessen war.


Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer heutigen Gedenkveranstaltung!


Gleichzeitig mit dem heutigen Gedenken an den Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer,

der posthum nach seiner Ermordung zum Unteroffizier befördert worden war, möchten wir heute

am 4. November 2014 aber auch aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten

der DDR gedenken, indem wir jetzt nachfolgend hier am Grab von Ulrich Steinhauer auf dem

Alten Friedhof in Ribnitz-Damgarten ihren Dienstgrad, ihren Namen, den Tag ihrer Ermordung

sowie ihr Alter am Tag ihrer Ermordung verlesen.


VP-Wachtmeister Gerhard Hofert 03.08.1949 25 Jahre

VP-Wachtmeister Fritz Otto 01.09.1949 25 Jahre

VP-Wachtmeister Siegfried Apportin 02.07.1950 19 Jahre

VP-Wachtmeister Herbert Liebs 21.02.1951 21 Jahre

VP-Wachtmeister Werner Schmidt 02.03.1951 21 Jahre

VP-Wachtmeister Heinz Janello 02.03.1951 19 Jahre

VP-Hauptwachtmeister Manfred Portwich 27.10.1951 26 Jahre

VP-Oberwachtmeister Ulrich Krohn 16.05.1952 20 Jahre

VP-Unterwachtmeister Helmut Just 30.12.1952 19 Jahre

VP-Wachtmeister Waldemar Estel 03.09.1956 24 Jahre

Gefreiter Jörgen Schmidtchen 18.04.1962 20 Jahre

Gefreiter Manfred Weiss 19.05.1962 18 Jahre

Gefreiter Peter Göring 23.05.1962 21 Jahre

Unteroffizier Reinhold Huhn 18.06.1962 20 Jahre

Hauptmann Rudi Arnstadt 14.08.1962 35 Jahre

Gefreiter Siegfried Widera 23.08.1963 22 Jahre

Unteroffizier Egon Schultz 05.10.1964 21 Jahre

Gefreiter Rolf Henniger 15.11.1968 26 Jahre

Leutnant Lutz Meier 18.01.1972 23 Jahre

Gefreiter Klaus-Peter Seidel 19.12.1975 21 Jahre

Soldat Jürgen Lange 19.12.1975 20 Jahre

Unteroffizier Ulrich Steinhauer 04.11.1980 24 Jahre

Feldwebel Klaus-Peter Braun 01.08.1981 22 Jahre

Gefreiter Eberhard Knospe 05.05.1982 23 Jahre

Gefreiter Uwe Dittmann 22.03.1985 20 Jahre













Die DDR und ihre Geschichte - Fahne mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz. Skizze/Zeichnung: Eckart Kreitlow

Die DDR und ihre Geschichte

Die DDR und ihre Geschichte - Fahne mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz. Skizze/Zeichnung: Eckart Kreitlow





Zu den am meisten behördlich und medial diffamierten Personen gehört Prof. Dr. theol. Heinrich Fink aus Berlin. Er ist Bundesvorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA). Die gegen ihn verbreiteten Darstellungen beruhen auf Lügen. Was wirklich mit Heinrich Fink geschah, schildert dieser in Nr. 9 von Ossietzky.


Wie die Humboldt-Universität gewendet wurde. Erster frei gewählter Rektor Prof. Dr. Heinrich Fink stellt seine Erinnerungen vor. Ein neuer Dekan, ehemaliger Generalsstabsoffizier der Waffen-SS, verkündete ... [Zitat]









Eine Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen


Eine Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen. Foto: Eckart Kreitlow

















Karl Marx in den Thesen über Feuerbach:



Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert;



es kommt aber darauf an, sie zu verändern.


















Überblick über die NUOZ-Sonderseiten













Ostsee-Rundschau.de



Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



Ferienhof-Report.de






Ostseeküsten-Report



Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



Ostseetourismus
















Das Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages, benannt nach einem Sozialdemokraten, der Gegner des Hitlerregimes gewesen sein soll und zu Zeiten der Weimarer Republik einige Jahre Reichstagspräsident war. Foto: Eckart Kreitlow



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