Fortbildung zum Fachwirt der IHK im Gastgewerbe



Farbenprächtige Blumenrabatten und Koniferen vor dem Ferienhof-Gästehaus  erfreuen die Sinne. Fotos: Eckart KreitlowSüdseite des  Ferienhof-Gästehauses Am Kiefernwald im Ortsteil Borg der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten. Von hier aus sind es bis zur Ostsee und zur Halbinsel Fischland nur wenige Kilometer. Seit dem Jahre 2001 führt sogar ein Radweg am Ferienhof-Gästehaus vorbei, der in das Ostseeradwegenetz integriert ist.



Ersten Teil der IHK-Fortbildung zum Dienstleistungsfachwirt bzw. Fachwirt im Gastgewerbe 2009 mit IHK-Prüfung erfolgreich absolviert



Vor allem zwecks Chancenerhöhung für den angestrebten bzw. erwünschten weiteren Erhalt von Lehr- und Ausbildungsaufträgen als Dozent und Lehrausbilder


im Gastgewerbe erfolgte mit zeitweiligen Unterbrechungen eine Fortbildung zum IHK-Dienstleistungsfachwirt bzw. Fachwirt der IHK im Gastgewerbe, die von


uns bereits im September 2007 begonnen wurde.


Derzeit erhielten wir zeitweise in der Erwachsenenqualifizierung bei einer Bildungseinrichtung auf dem ehemaligen Fracht- und Ausbildungsschiff der Deutschen


Seereederei MS "Georg Büchner", das von 2003 bis Ende Mai 2013 fest vertäut im Stadthafen der Hansestadt Rostock lag sowie zum Hotelschiff umgebaut


und bis 2012 auch als Jugendherberge genutzt wurde, Aufträge als Dozent im Gastgewerbe.




  • Als Dozent in der Erwachsenenqualifizierung im Gastgewerbe positive Erfahrungen gesammelt






  • Bei der Bildungsarbeit als Dozent in der Erwachsenenqualifizierung sammelten wir positive Erfahrungen.


    Nach einigen gemeinsamen Veranstaltungen entwickelte sich zumeist wechselseitig zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die alle aus dem


    gastronomischen Bereich kamen, und uns ein gutes Verhältnis.


    Die Atmosphäre während der mehrwöchigen Bildungsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themenkomplexen von der Lebensmittelhygiene


    über Bier- und Weinherstellung, Weinanbaugebiete, alkoholische Gärung, Methoden zur Haltbarmachung von Lebensmitteln,


    Formen der Ernährung, Kräuterkunde, gesunde Ernährung, Diäten, moderne Gartechnik und schonende Garverfahren,


    gewerbliche Versicherungen für das Gastgewerbe, Warenkalkulation, Unternehmensformen und Marketing


    war häufig sehr entspannt sowie angenehm und bereitete daher Freude.




  • Atmosphäre während der mehrwöchigen Bildungsveranstaltungen häufig sehr entspannt sowie angenehm und bereitete daher Freude






  • Dies bestärkte uns zu dem Zeitpunkt ganz wesentlich darin, eine IHK - Fortbildung zum Fachwirt im Gastgewerbe zu beginnen,


    um fachlich noch kompetenter zu werden und eher eventuell weitere Lehraufträge zu erhalten.


    Sehr erfreulich ist in dem Zusammenhang, dass der erste fachtheoretische Prüfungsteil "Dienstleistungsfachwirt -


    Handlungsfeldübergreifende Qualifikationen" am 12.Oktober 2009 bei der IHK zu Rostock erfolgreich gleich


    im ersten Anlauf von uns absolviert worden ist.


    Zur schriftlichen Prüfung am 12.Oktober 2009 bei der IHK zu Rostock gehörten die Themenkomplexe "Aspekte der


    Volks- und Betriebswirtschaft, Recht und Steuern", "Unternehmensführung, Controlling und Rechnungswesen" sowie


    "Personalwirtschaft, Informationsmanagement und Kommunikation".




  • Zweiter Teil der IHK-Fortbildung zum Fachwirt im Gastgewerbe wegen zu hoher Lehrgangskosten nicht absolviert






  • Den zweiten Teil "Handlungsspezifische Qualifikationen" der Fortbildung zum Fachwirt der IHK / Fachwirtin der IHK im Gastgewerbe absolvierten


    wir jedoch wegen der zu hohen Lehrgangskosten leider später nicht mehr.


    Deshalb haben wir gemäß der rechtsverbindlichen Fortbildungsordnungen den Fachwirt-Abschluss der IHK im Gastgewerbe als Ganzes nicht erworben,


    denn nur beide erfolgreich abgeschlossenen Teile führen aufgrund der Rechtsverordnungen zum anerkannten Fachwirt-Abschluss der IHK im Gastgewerbe.




    Eckart Kreitlow











      Inhalte des zweiten Teils "Handlungsspezifische Qualifikationen" der Fortbildung zum Fachwirt der IHK / Fachwirtin der IHK im Gastgewerbe:


    • Gästeorientierung und Marketing


    • Branchenbezogenes Management


    • Branchenbezogenes Recht


    • Gastronomische Angebotsformen


    • Zum Themenspektrum "Gast und Gästeorientierung":

      (15 Unterrichtsstunden zu diesem Themenspektrum im AFZ Rostock am 01.11., 10.11. und 17.11.2010, jeweils von 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr)

      Natürlich gibt es nicht den Gast an sich, sondern wir Menschen haben alle unsere individuellen Merkmale, sind auch nicht jeden Tag immer gleich drauf. Manche Menschen sind sehr freundlich, einige nicht. Es gibt sehr anspruchsvolle und weniger anspruchsvolle Gäste. Der eine oder andere Gast will unterhalten werden, sucht das Gespräch, ist gesellig. Es treten uns gebildete Gäste gegenüber oder zum Beispiel welche wie wir, die während der Schulzeit zum Verdruss unserer Lehrer leider nie richtig aufgepasst haben, doch es allerdings inzwischen heute zutiefst bereuen, denn so etwas geht einfach nicht. Wir sollten alle in der Schule immer aufpassen.

      Zuweilen hat man es aber auch, hoffentlich nur in Einzelfällen, besser gar nicht, mit schwierigeren Typen von Gästen zu tun, die stets gleich aus Bagatellen ein Problem machen und sich dabei zudem noch mächtig aufplustern, um sich besonders wichtig zu tun oder aber einfach um auf diese Weise nur einmal "Dampf" ablassen zu wollen. Der nächste Gast wiederum liebt eher die Ruhe, wandert gerne, freut sich über die wunderbare Natur, über die Landschaft, hört gerne das Rauschen des Meeres, mag die Berge und Seen, die Flora und Fauna.

      Ein anderer Gast möchte in einem Hotel oder in einer gemütlichen Pension ein paar Tage entspannen bzw. will in einem Restaurant mit gepflegtem Ambiente alleine, zu zweit, mit Geschäftspartnern oder mit guten Freunden einmal schön essen gehen. Der Umgang mit den Gästen kann also sehr vielgestaltig, vielfältig und vor allem oft sehr interessant sein.

      Der Umgang mit den Gästen erfordert nicht zuletzt die Beachtung und Einhaltung von Grundregeln und bestimmten Verhaltensweisen seitens der Gastgeber bzw. des Managements und der Mitarbeiter der Unternehmen des Gastgewerbes, damit sich die Gäste wohl fühlen, gerne wieder kommen und darüber hinaus bereit sind, das Hotel, die Pension, die gastronomische Einrichtung, in das oder die sie einkehrten, weiter zu empfehlen.

      Der Kunde bzw. Gast erwartet heute von seinem touristischen Anbieter Freundlichkeit, Qualität sowie mehr Individualität statt der häufig angebotenen unpersönlichen Massenarrangements. Der heutige Gast bzw. der heutige Kunde ist zugleich durch seine steigenden Reiseerfahrungen hinsichtlich des gebotenen Services meistens kritischer geworden und hat zum überwiegenden Teil eine andere Erwartungshaltung als noch vor ein paar Jahren.

      Außerdem sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit die Hotel- und Restaurantketten leider verstärkt auf dem Vormarsch, wodurch der Wettbewerb im Gastgewerbe, und nicht nur dort, häufig zu Lasten der vielen klein- und mittelständischen Unternehmen dieser Branche natürlich enorm verschäft wird. Für das Gastgewerbe gilt gegenwärtig deshalb mehr denn je, nicht zuletzt alle sich bietenden Möglichkeiten der Kundenbindung und insbesondere dadurch zur Umsatzsteigerung zu nutzen, um im immer stärker werdenden Wettbewerb zu bestehen.

      Viele nette Stammgäste aus den neuen und alten Bundesländern, zum Beispiel aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, fühlten sich in unserem Ferienhof-Gästehaus "Am Kiefernwald" im Ribnitz-Damgartener Ortsteil Borg bisher sehr wohl. Darüber freuen wir uns ganz besonders und tun alles, dass dies auch künftig so bleibt! Wir hatten auch schon Gäste aus den Niederlanden, aus Österreich, aus Dänemark, aus Polen, aus Tschechien, aus Schweden, aus Finnland, aus der Slowakei, aus der Schweiz, aus der Ukraine und aus Russland, von denen einige wiederholt bei uns ein Ferienzimmer buchten.

      Aus Russland waren es Mitglieder eines Kosakenchores, die uns sogar ein herzergreifendes Ständchen sangen und aus Tschechien eine Professorenfamilie von der Prager Karls-Universität sowie nette Leute aus der Region des Adlergebirges, die Verwandte in Deutschland besuchten. Aus Polen kommen schon einige Jahre zwei ganz nette Handelsvertreter, die immer auch gerne Gespräche über sehr unterschiedliche, aber stets sehr interessante Themen in einer angenehmen Atmosphäre mit uns führen möchten.

      Darüber hinaus freuten wir uns ebenso über eine Frau aus der Ukraine mit ihrem Söhnchen in Begleitung einer befreundeten deutschen Familie wie über ein österreichisches Ehepaar, das für 3 Tage bei uns einkehrte und in der näheren Umgebung unseres Ferienhof-Gästehauses das Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten, das Freilichtmuseum in Klockenhagen und den Vogelpark in Marlow besuchte. Zum Kuchen essen und Kaffee trinken fuhren die Eheleute Goriupp aus dem niederösterreichischen Waldegg, deren Namen wir mit ihrer Erlaubnis nennen dürfen, in Karl's Erlebnishof nach Rövershagen. Alles in allem ist es uns jedoch egal, woher die Gäste kommen. Bei uns sind alle Gäste gleichermaßen herzlich willkommen! Das Fazit der Goriupps aus Niederösterreich kurz vor ihrer Abreise:

      "Wir kommen wieder! 3 Tage sind viel zu wenig, um alles zu sehen. Das nächste Mal bleiben wir bei Ihnen mindestens 10 bis 14 Tage. Die Gegend bei Ihnen ist wunderschön. Es hat uns sehr gut gefallen! Und bei Ferienhof-Gästehaus "Am Kiefernwald" werden wir bei uns zu Hause in Österreich bestimmt öfter mal hineinklicken, um Neues oder Interessantes aus Mecklenburg-Vorpommern zu erfahren!"


      -   Beitragserstellung:   16.11.2010    -


      Eckart Kreitlow   









      Ein gutes Marketing ist nicht nur im Gastgewerbe einer der Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg!

      Wenngleich es sicher nicht immer besonders angenehm ist, selbst noch am Wochenende acht Unterrichtsstunden lang "die Schulbank" zu drücken, so werden wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei solcher Fachwirt-Fortbildung stets vor allem doch durch das Angebot verschiedener, zumeist sehr interessanter Lerninhalte entschädigt. Am 6.November 2010 drehte sich bei der Fortbildungsveranstaltung von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr beim AFZ Rostock alles rund um das Thema Marketing.

      Für den Absatz von Waren und Dienstleistungen ist ein gutes Marketing unverzichtbar, schon erst recht, wenn es diverse Anbieter auf dem Markt gibt, wie es ja nicht zuletzt insbesondere auch im Gastgewerbe der Fall ist, Anbieter wie zum Beispiel Hotels, Restaurants, Pensionen, Gaststätten, die Gleiches oder Ähnliches anbieten, so dass also quasi ein gutes Marketing sicher nicht nur in dieser Branche des Gastgewerbes der Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg ist.

      Völlig klar ist aber natürlich auch, dass Marketing nur ein wichtiges Element zum unternehmerischen Erfolg sein kann. Des Weiteren sind selbstverständlich ebenso Kreativität, also viele neue Ideen, und nicht selten beträchtliche finanzielle Mittel gefragt. Finanzstarke Investoren sind leider stets im Vorteil, auch im Gastgewerbe, denn die neueste Technik erfordert sehr oft immense Investitionsmittel. Dies wird nicht zuletzt gerade auf Gastromessen deutlich. Kleine Gaststätten können sich zum Beispiel die meiste innovative Technik gar nicht leisten.

      Zunächst ist zu klären, was verstehen wir unter Marketing? Marketing wurde in einer veralteten Definition auch vereinfacht als Absatzwirtschaft definiert. Es gibt unterschiedliche Marketing-Definitionen. Ausgangspunkt sind aber bei ihnen übereinstimmend zunächst das Herausfinden der Kundenwünsche durch eine geeignete bzw. sinnvolle Marktforschung, sowie die Festlegung von Marketingzielen bzw. Marketingstrategien.

      Die Beantwortung der Frage, was unternehmerisch konkret erreicht werden soll, steht dabei im Mittelpunkt der Überlegungen, um ein Marketingkonzept bzw. einen Marketingplan zu entwickeln. Mit dem Marketingplan kann man zugleich den Marketingprozess abbilden. Durch eine effektive Markt-, Kunden- und Wettbewerbsanalyse inklusive der Marktforschung können nicht zuletzt bestehende Chancen und Risiken für das Unternehmen besser erkannt werden.

      Zu den so genannten Marketinginstrumenten gehören das Angebot, der Preis (bzw. die Preisdifferenzierung), die Distribution (Verkauf/Vertrieb) und die Kommunikation (Werbung,PR, Öffentlichkeitsarbeit). Mittels der Festlegung der Marketingsziele und der Kontrolle deren Umsetzung in der unternehmerischen Praxis soll sichergestellt werden, dass die investierten Mittel wieder zurückfließen (Minimalziel) bzw. möglichst mehr zurückfließen (Gewinnmaximierung), als zuvor eingesetzt worden sind.

      Offenbar stammen die Begriffe Marketing, Marketing-Mix, Marketing-Instrumente etc. aus den USA, der Führungsmacht bzw. dem Kernland des marktwirtschaftlichen (kapitalistischen) Systems, als sich dort eine so genannte Überflussgesellschaft (Angebot ist größer als die Nachfrage) herausbildete. Insbesondere nach dem Übergang von der Mangelwirtschaft (Verkäufermarkt / Nachfrage größer als Angebot) zu einer Überflussgesellschaft (Käufermarkt / Angebot ist größer als die Nachfrage) gewann Marketing in dem System der Marktwirtschaft zunehmend an Bedeutung, um in einem stetig stärker werdenden Konkurrenzkampf die Unternehmensgewinne zu maximieren.

      Dabei kommt es leider immer mehr, auch im Gastgewerbe, zu einer Konzentration und Monopolbildung, da die kleinen Hotels und gastronomischen Unternehmen dem Finanzkapital letztendlich unterlegen sind. So ist gerade gegenwärtig im Gastgewerbe festzustellen, dass sich immer mehr Hotel- und Restaurantketten ausbreiten und kleine Gaststätten nach und nach vom Markt verschwinden, was natürlich zu bedauern ist, da sie der übermächtigen finanzstarken Konkurrenz vor allem durch ihre ruinöse Preispolitik nicht gewachsen sind und auf der Strecke bleiben. Damit geht natürlich auch gleichzeitig ein Stück urige Beherbergungs- und Gaststättenkultur verloren.


      -   Beitragserstellung:   07.11.2010    -


      Eckart Kreitlow   






      Übrigens laut Wikipedia versteht man unter Marketinginstrumente diejenigen Mittel und Maßnahmen, die das Marketing bzw. die Leitung eines Unternehmens einsetzen kann, um auf den Markt (z. B. Lieferanten, Konkurrenten und Kunden) einzuwirken und diesen entsprechend den definierten Unternehmenszielen zu beeinflussen.

      Zum Beispiel kann eine bestimmte Zielgruppe anvisiert werden, nach deren Bedürfnissen man seine Produkte/sein Sortiment gestaltet. Die gebräuchlichsten Marketinginstrumente sind laut Wikipedia die Produkt- und Sortimentspolitik, die Distributionspolitik, die Kommunikationspolitik sowie die Preispolitik.

      Die Kombination dieser Marketinginstrumente wird als Marketing-Mix bezeichnet.

      Es dient der Umsetzung von Strategien im Rahmen eines Business- oder Marketingplans.











      Hygiene und Lebensmittelsicherheit sind im Gastgewerbe außerordentlich wichtig - und sicher nicht nur dort!

      Während der Fachwirt-Fortbildung wird man mit einem breiten Themenspektrum konfrontiert, denn im Kern wollen wir ja schließlich einen weiteren Wissenszuwachs erreichen. Am 7.September 2010 ging es vor allem um "Allgemeine Grundlagen und praktische Beispiele bei der Ausarbeitung eines HACCP-Konzeptes".

      Dabei wurde schwerpunktmäßig darauf eingegangen, wie man im Bereich der Gastronomie insbesondere leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Geflügel und Eier herstellt, behandelt und in den Verkehr bringt bzw. gemäß der Gesetzesgrundlagen, Vorschriften und Verordnungen in den Verkehr zu bringen hat. Vor allem ist dies in der Lebensmittelhygiene-Verordnung geregelt.

      HACCP klingt zunächst eher spanisch, japanisch oder chinesisch, kommt aber aus dem Englischen und heißt Hazard Analysis Critical Control Point, was übersetzt ins Deutsche "Gefahrenanalyse kritischer Kontrollpunkte" bedeutet. Diese Thematik ist sehr umfangreich. Ein HACCP-Konzept ist zwar seit dem 1.Januar 2006 für jeden Lebensmittelbetrieb gesetzliche Pflicht, doch gibt es offenbar sicher nichtsdestotrotz noch in so manchem Gastronomiebetrieb zum Teil erhebliche Defizite und Unkenntnisse bei deren Betreibern.

      Gegenüber dem Gast hat ein Betreiber eines Lebensmittelbetriebes natürlich eine sehr große Verantwortung, um die Gäste nicht zuletzt auch vor gefährlichen Krankheitskeimen zu schützen. Einige Lebensmittel sind zum Beispiel besonders gefährlich wie zum Beispiel Hühnereier, die getrennt von anderen Lebensmitteln gelagert werden müssen, da an der Schale vor allem die gefährlichen Salmonellen-Erreger anhaften können. Aber auch Hackfleisch ist im rohen Zustand ein idealer Nährboden für Krankheitskeime. Deshalb gibt es dazu extra eine so genannte Hackfleisch-Verordnung, die vor allem besagt, dass rohes Hackfleisch unverzüglich noch am selben Tag verarbeitet werden muss.

      Sehr interessant ist auch, was nicht jeder weiß, dass wir gar nicht alleine sind, wenn wir glauben, alleine zu sein. Es hört sich an, wie ein Märchen, ist aber keines! Wir sind besiedelt von Milliarden Mikroorganismen, die sich etwa alle 20 Minuten vermehren. Dabei benötigen wir viele, um existieren zu können. Einige machen uns oder andere aber auch krank. In diesem Zusammenhang ist sehr viel zu beachten.

      Ein weit verbreiteter Trugschluss ist, dass man denkt, allein mit Seife könnten beim Händewaschen die Keime auf den Handflächen zu einhundert Prozent beseitigt werden. Sie werden lediglich von etwa 10 Millionen Keime pro cm² auf etwa 100 000 Keime pro cm² reduziert. Erst durch die Verwendung von Desinfektionsmitteln können die Keime auf eine nicht mehr krankmachende Anzahl von 10 Keimen pro cm² reduziert werden.

      Durch das Erhitzen der Lebensmittel auf eine Temperatur von über 65 Grad Celsius werden zwar die meisten Keime abgetötet, so auch die Erreger der Salmonellen-Erkrankung. Allerdings halten einige Mikroorganismen auch höhere Temperaturen aus, unter anderem wenn sie sich zum Beispiel in Sporen einkapseln. Leider umfasst das Spektrum der Mikroben aber auch verschiedene Arten von krankmachenden thermofilen Bakterien, die sich in der Warmhalteeinrichtung, in der Gastronomie auch Bain Marie genannt, für die Speisen zum Beispiel im Reis befinden können.

      Alles in allem ist das Thema Hygiene und Lebensmittelsicherheit aber ein sehr komplexes Thema, dass sich natürlich nicht in wenigen Sätzen erschöpfend darlegen lässt. Hier ist es schon erforderlich, sich tiefgründig mit zu befassen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden zu können.


      -   Beitragserstellung:   12.09.2010    -


      Eckart Kreitlow   









      Große Freude über gute Nachrichten von der IHK zu Rostock - Fortbildungsprüfung wurde bestanden!

      Vor allem zwecks künftiger Chancenerhöhung für den weiteren Erhalt von Lehr- und Ausbildungsaufträgen als Dozent und Lehrausbilder im Gastgewerbe bilden wir uns während eines Kurses zum IHK-Dienstleistungsfachwirt bzw. zum Fachwirt der IHK im Gastgewerbe fort.

      Zunächst beabsichtigten wir zwar, IHK-Küchenmeister zu werden, änderten jedoch in den vergangenen Wochen kurzerhand die Fortbildungsrichtung, in der nun statt wie zuvor die Kochkunst künftig offenbar mehr das Kaufmännische im Vordergrund stehen wird.

      Sehr erfreulich ist in dem Zusammenhang, dass die Industrie- und Handelskammer zu Rostock nach über drei Monaten die Periode des Wartens bzw. der Ungewissheit für uns beendete, indem sie uns in einem heute erhaltenen Schreiben mitteilte, dass wir die Prüfung, Teil I "Dienstleistungsfachwirt - Handlungsfeldübergreifende Qualifikationen" am 12.Oktober 2009 bei der IHK zu Rostock erfolgreich absolviert haben.

      Demzufolge können wir uns nun in der nächsten Zeit uneingeschränkt auf die Folgeprüfungen zum Fachwirt im Gastgewerbe konzentrieren. Wahrscheinlich müssen wir allerdings wohl unser Gehirn noch besser mit Traubenzucker oder Lecithin versorgen? Kleiner Scherz, denn wer weiß, ob Traubenzucker oder Lecithin überhaupt helfen würden bzw. unseren "grauen Zellen" gut täten!


      -   Beitragserstellung:   15.01.2010    -


      Eckart Kreitlow   









      Die Fortbildungsprüfung "Dienstleistungsfachwirt - Handlungsfeldübergreifende Qualifikationen" war kein "Zuckerschlecken", sondern ein stressiges Unterfangen!

      Es gibt Leute, die sich etwas aufnacken, ohne es eigentlich tatsächlich zu müssen. Ob das nun verrückt ist, sei dahingestellt. So sind wir nun schon seit September 2007 dabei, uns trotz Abitur, Hoch- und Fachschulbildung mit der Fortbildung zum Fachwirt der IHK im Gastgewerbe herumzuplagen, da uns schwerpunktmäßig vor allem die kaufmännischen Lerninhalte mehr interessieren, nachdem wir zunächst allerdings jedoch längere Zeit die Fortbildung zum IHK-Küchenmeister avisiert und favorisiert hatten, bei der stattdessen mehr die Beherrschung und Umsetzung der praktischen Techniken der Kochkunst im Vordergrund stehen.


      Der erste Teil dieser Art der weiteren Aneignung von vorrangig beruflichem Wissen nennt sich Fortbildung zum Dienstleistungsfachwirt. Am 12.Oktober 2009 hatten wir dazu die erste Prüfung in der IHK zu Rostock. Die Schriftliche Prüfung bestand aus drei Teilen:


      Teil 1:   Aspekte der Volks- und Betriebswirtschaft, Recht und Steuern

      Teil 2:   Unternehmensführung, Controlling und Rechnungswesen

      Teil 3:   Personalwirtschaft, Informationsmanagement und Kommunikation

      Begonnen hatte die stressige Veranstaltung an dem Tag um 08.30 Uhr und gegen 14:00 Uhr war alles erledigt. In welcher Qualität bzw. mit welchem Ergebnis? Wir wissen es noch nicht! Über das Resultat werden wir erst in etwa vier bis fünf Wochen informiert.

      Natürlich ist es sicher völlig klar und geht auch in Ordnung, dass jemand, der aus dem "Tal der Ahnungslosen" kommt, durch die Prüfungen fällt. Es soll aber gelegentlich auch passieren, dass Prüfungsteilnehmer mit solidem Wissen die eine oder andere Prüfung nicht bestehen. Deshalb gibt es offenbar zunächst immer auch bei allen Prüfungen bzw. in solchen oder ähnlichen Situationen ein nicht zu ignorierendes Gefühl der Unsicherheit, das uns allen wahrscheinlich mehr oder weniger innewohnt.


      -   Beitragserstellung:   13.10.2009    Ergänzungen:   06.11.2009    -


      Eckart Kreitlow   









      Neues zur Bildungspolitik in Europa, über EQR, die Lissabon-Strategie und anderes!

      Interessante Veranstaltung der IHK zu Rostock mit Barbara Fabian, Referatsleiterin der EU-Bildungspolitik beim DIHK in Brüssel



      Sicherlich dürfen Hypothesen formuliert werden, doch sollten sie natürlich möglichst zutreffen. Sprüche wie "Wissen ist Macht, nichts zu wissen macht auch nichts!" sind jedoch eher kontraproduktiv und nicht auf der Höhe der Zeit. Wäre da damals nicht während der 8 Semester Journalistikstudium an der Universität Leipzig der Psychologiedoktor gewesen, der uns mit seinen Thesen und den vermeintlichen oder tatsächlichen Erkenntnissen der Gehirnforscher auf die Sprünge geholfen hätte, würden wir wahrscheinlich auch unserem Gehirn lieber den Ruhestand gegönnt haben?

      Aber nein, er konnte es einfach nicht lassen. Der Doktor der Psychologie erzählte uns recht plausibel, dass unsere aller Gehirne nur zu etwa 8 bis 10 Prozent ausgelastet seien. Wir könnten durchaus auf mehr Denkleistung kommen, wenn wir das Gehirn mehr fordern würden. Dies versuchte er uns immer wieder in seinen Vorlesungen einzutrichtern. Deshalb dürften die europäischen Bildungspolitiker sicher den Nagel auf den Kopf treffen, wenn sie bei uns allen lebenslanges Lernen jetzt und in der Zukunft ansagen, um unsere grauen Zellen zu aktivieren, mit dem Ziel, das Wissen und Können der Bürger Europas zu vergrößern.

      Doch nützen verständlicherweise die in den Beschlüssen des Europäischen Parlaments fixierten Sprüche der europäischen Bildungspolitiker nur etwas, wenn sie auch in die Praxis umgesetzt bzw. überführt und nicht auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden. Gerade aber daran, also an der zügigen und konsequenten Umsetzung der EU-Beschlüsse in die europäische Realität, scheint es jedoch zum Teil noch ernsthaft zu hapern, wie von der Referatsleiterin der EU-Bildungspolitik beim DIHK in Brüssel Barbara Fabian in dem jüngsten IHK-Forum in Rostock unter anderem zu hören war.

      Deutschland befände sich bildungspolitisch lediglich im Mittelfeld, wurde konstatiert. Der PISA-Test lässt grüßen. So würde zum Beispiel Deutschland in puncto jährlicher Ausgaben für die geistigen Ressourcen nur etwa 3,6 Prozent des so genannten Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Bildung ausgeben. Der Durchschnitt der Europäischen Union bei den Bildungsausgaben liege bei 3,8 Prozent des BIP. Währenddessen Finnland die Bedeutung des Faktors Bildung erkannt zu haben scheint. Die Suomis sind Spitzenreiter der EU. Sie geben, da muss man staunen, sogar ca. 6 Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes für die Aktivierung der grauen Zellen der finnischen Bevölkerung aus.



    Das neu erbaute Richard-Wossidlo- Gymnasium im Stadtteil Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow



      Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sollen 2005 deutschlandweit mehr als 78 000 junge Leute keinen Bock mehr auf Schule gehabt haben und die Hauptschulen ohne Abschluss (2004: 82 212) abgebrochen haben, eine Quote von 8,2 Prozent. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft kosteten die Schulabbrecher und die Berufsabbrecher angeblich dem Staat 2005 zusammen etwa 1,4 Milliarden Euro. Auch in Bezug auf die Schulabbrecher würde Deutschland, so Barbara Fabian, sich nur im europäischen Mittelfeld befinden.

      Wir geben bereuend die schwere Sünde zu, damals häufig während der Schulzeit geschlafen zu haben, insbesondere in Mathematik, so dass wir heutzutage ohne Taschenrechner völlig am Ende sind, aber an das Schuleabbrechen haben wir nie gedacht. Dies mag unter anderem daran gelegen haben, dass wir zu der Zeit sehr nette Lehrerinnen hatten, die einerseits sehr attraktiv aussahen und andererseits uns immer wieder auf 's Neue motivierten, sehr gerne in die Schule zu kommen bzw. zu gehen.

      In Physik hingegen waren wir stets mit unserem Hirn und mit ganzem Herzen dabei. Vielleicht ahnten wir derzeit, mit guten Physikleistungen bessere Chancen im Beruf zu haben? Denn schließlich schaffte, was sicher alle noch heute mit großem Staunen zur Kenntnis nehmen, Angela Merkel es als erste Frau in der Geschichte der Bundesrepublik und als Doktor der Physik in Deutschland sogar bis zur Bundeskanzlerin.

      Uns jedoch blieb solch eine steile Karriere nicht vergönnt. Dies hat aber wiederum den Vorteil, dass wir unseren Kontostand und unser Vermögen jederzeit relativ leicht überblicken können, was einigen unserer Landsleute, denken wir nur einmal an die Gebrüder Aldi, mit jeweils 17 bis 20 Milliarden auf dem Konto schon weitaus schwerer fallen dürfte.

      Gegenwärtig versuchen wir, seit dem 12. September 2007 beim Aus- und Fortbildungszentrum Schiffahrt und Hafen (AFZ) in Rostock während der etwa zweijährigen Fortbildung zum IHK-Küchenmeister nicht die selben Fehler wie in unserer Schulzeit zu begehen. Schlafen ist für uns da, wir geben unser Ehrenwort, völlig tabu. In der Hoffnung, dass die Methode helfen könnte, legen wir sogar uns noch regelmäßig einige Fachbücher unter unser Kopfkissen.

      Wir wollen dort gerne mit guten Leistungen aufwarten, also der Wille ist vorhanden, doch ist leider nicht genau vorhersehbar, ob es auch gelingen wird, die gestrenge Prüfungskommission zum vorgegebenen Zeitpunkt von unseren Leistungen zu überzeugen, da die Anforderungen bei den Meisterprüfungen vermutlich höher als beim PISA-Test sein könnten. Aber Angst bzw. Bange machen gilt nicht. Warten wir es ab, denn bekanntlich soll seit eh und je der Abend stets klüger sein als der Morgen, weil der nämlich weiß, was am Tage alles passiert ist.

      Sorry! Spass beiseite. Auf dem im Jahre 2000 in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon durchgeführten Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs hat sich die Europäische Union zwar ehrgeizige Ziele gestellt, die in einem als   Lissabon-Strategie  bezeichneten Programm festgeschrieben sind. Dazu heisst es bei Wikipedia (Zitat): "Mit der Lissabon-Strategie soll die EU bis zum Jahre 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt" gemacht werden. Messlatte seien dabei die Konkurrenten Japan und vor allem die USA.

      Doch nach den sehr umfangreichen und tiefgründigen Ausführungen der EU-Bildungspolitikerin in Brüssel Barbara Fabian während der gemeinsamen Veranstaltung des Berufsbildungs- und des Bildungsausschusses der IHK zu Rostock am 20.Februar 2008 dürften zumindest hinsichtlich der Einhaltung des Zeitplanes von zehn Jahren bei der Umsetzung der anspruchsvollen Ziele der Lissabon-Strategie wie zum Beispiel die Schaffung einer gesamteuropäischen Wissensgesellschaft berechtigte Zweifel angebracht sein.

      "Wir sind nicht mehr Motor im Bildungsbereich. Wir brauchen in Deutschland als europäisches Kernland mehr Ingenieure und Mathematiker. Ein Strang der europäischen Bildungsstrategie ist die Lissabon-Strategie. Wenn wir diesen Druck nicht hätten, der von der Lissabon-Strategie ausgeht," so Frau Fabian weiter, "wären wir wahrscheinlich noch schlechter."

      Darüber hinaus nahmen in dem Referat von Frau Fabian die Ausführungen zum Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) inklusive der Erläuterung der Strukturierung des Dokumentes in 8 Referenzniveaus bzw. in 8 Labels oder Stufen, die etwa mit "Lernergebnisse" übersetzt werden können, ein. Mit dem EQR wird insbesondere bezweckt, die unterschiedlichen Qualifikationen im Kontext mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes europaweit leichter vergleichbar zu machen. Zwischen den nationalen Qualifikationssystemen der 27 Mitgliedsstaten der EU und dem Europäischen Qualifikationsrahmen soll bis zum Jahre 2009 eine Anpassung bzw. Koppelung vorgenommen werden.


      -     Beitragserstellung:   27.02.2008 / 28.02.2008   Ergänzungen:   29.02.2008    -

      Eckart Kreitlow









      Bildung soll nicht schaden und unserem Gehirn sogar gut tun!


      Gehirnforscher fanden heraus, dass unser aller Gehirne offenbar noch beträchtliche Reserven haben sollen. Im Regelfall seien sie nur zu 8 bis 10 Prozent ausgelastet. Die Gehirntätigkeit würde angeblich in dem Maße zunehmen, wie unsere "grauen Zellen" gefordert werden würden, meinen die Wissenschaftler.

      Obwohl wir bislang immer davon ausgingen, dass bei uns Hopfen und Malz verloren sei, begannen wir am 12.September 2007 beim AFZ Rostock noch in dem traditionsreichen Gewerbe der kulinarischen Genüsse einen Fortbildungskurs zum IHK-Küchenmeister und glauben, uns richtig entschieden zu haben, da wir vorhaben, eine Gaststätte zu eröffnen. Darüber hinaus hoffen wir, nach Kursabsolvierung und bestandenen Prüfungen, sofern wir dabei nicht mit Pauken und Trompeten durchfallen sollten, als Lehrausbilder und Dozent im Gastgewerbe eher Aufträge zu bekommen.

      Amüsant ist so ein Kurs nach unserem Empfinden allemal, weil man Vergleiche anstellen kann. So studierten wir zum Beispiel 4 Jahre an einem ZV-Institut in Beeskow und erreichten dort den Fachschul-Abschluss Ingenieur-Ökonom. An der Uni Leipzig erhielten wir noch einen Nachschlag von 8 Semestern Journalismus. Ökonomie nahm bei beiden Studien breiten Raum ein.

      Bei dem Meisterkurs haben wir unter anderem Betriebs- und Volkswirtschaftslehre als Bestandteil der Prüfungsteile "Grundlegende Qualifikationen" bzw. "Handlungsspezifische Qualifikationen" bei einer jungen Dozentin, die durchaus Fachkompetenzen zu haben scheint, doch muss sie dort letztendlich auch die offizielle Lehrmeinung vermitteln, wo man manchmal zwangsläufig schmunzeln muss.


      Die Marktwirtschaft in Deutschland ein "Idealtypisches System"?


      So sei zum Beispiel die Marktwirtschaft ein "Idealtypisches System". Das Wort "Ideal" suggeriert ja, dass alles bestens ist. Wenn man aber weiß, dass in Deutschland über 3 Millionen Haushalte überschuldet sein sollen und in über 17 Prozent der bundesdeutschen Haushalte Kinderarmut herrscht, fragt man sich, ob da das Wort "Ideal" nicht missbraucht wird?

      Der größte Teil des Dargelegten ist natürlich nicht zu beanstanden, gehört ohne Frage zum betriebswirtschaftlichen bzw. volkswirtschaftlichen Einmaleins. Jedoch ein weiteres Detail ist sehr fragwürdig. Vielleicht gibt nach der Lesart auch die Bundesagentur für Arbeit ihre allmonatlichen Arbeitslosenstatistiken heraus?


      Aufgrund "genialer" Theorie gar bundesweit Vollbeschäftigung?


      Der Wirtschaftswissenschaftler, der Urheber dieser Theorie ist, verdient vermutlich den Nobelpreis? So sollen die registrierten Arbeitslosen angeblich auch zu den Erwerbstätigen zählen. Wenn das stimmen würde, kämen wir in Deutschland demnächst unter der Ägide des Bundesarbeitsministers Franz Müntefering sogar auf einhundert Prozent Vollbeschäftigung.


      -   Beitragserstellung:  15.09.2007   -


      Eckart Kreitlow






      Weiter- bzw. Fortbildung zum Küchenmeister IHK beim AFZ Rostock ab 12.September 2007!

      Manchmal trifft man Entscheidungen, die einen Außenstehenden zum Zweifeln an uns Anlass geben könnten. Ein Fall für Sherlock Holmes und Dr. Watson, pardon, für den Psychiater?

      Solch eine Entscheidung könnte zum Beispiel unsere kürzlich getroffene sein, trotz unseres derzeitigen Bildungsstandes (siehe Profiling) ab 12. September 2007 beim Aus- und Fortbildungszentrum Schiffahrt und Hafen (AFZ) Rostock noch zusätzlich mit der Fortbildung zum Küchenmeister IHK zu beginnen.

      Warum haben wir uns dazu entschieden? Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe: Der erste Grund ist, dass der Kochberuf uns Freude bereitet und wir uns von der Fortbildung versprechen, nach dem Erwerb der Qualifikation als Dozent und Lehrausbilder im Gastgewerbe möglicherweise mehr Aufträge zu bekommen.

      Vielleicht könnten wir dann später seitens der IHK zu Rostock sogar auch in den Prüfungsausschuss berufen werden? Ob diese Rechnung aufgeht, muss sich zeigen. Die Praxis ist letztendlich immer der Prüfstein für die Wahrheit bzw. für jede Theorie.

      Der zweite Grund, der uns zu dieser Entscheidung bewog, ist, dass wir seit Jahren bereits vorhaben, eine eigene Gaststätte auf unserem Grundstück zu eröffnen. Und dabei könnte es alleine für das Image gut sein, Küchenmeister zu sein. Natürlich spielen beim erfolgreichen Betreiben einer Gaststätte, wie wir alle wissen, diverse Faktoren eine Rolle.

      Genug des Philosophierens! Wir haben uns dazu entschlossen und nun werden wir in den nächsten zwei Jahren diesen Entschluss bestmöglich umsetzen, denn ein schlechter Meisterabschluss ist nicht unser Ziel. Somit ist es also für uns auch eine nicht geringe Herausforderung!

      Bei den späteren Prüfungen nehmen wir der Prüfungskommission einen großen Schinken mit! Sorry! Wir erklären hiermit ausdrücklich: Letzteres ist selbstverständlich nur ein Scherz, denn egal wo, der Humor sollte nicht fehlen!


      -     Beitragserstellung:   10.09.2007    -

      Eckart Kreitlow









    Einfach genial - die erst 14-jährige (!) Schülerin Minu Dietlinde Tizabi schaffte das Abitur mit der Traumnote 1,0









    Medizinische Fakultät Heidelberg:   Auswahlrunde 2008




    Zukunft gestalten - Portraits aus medizinischer Forschung und Lehre




    Harter Kampf um die intelligentesten Deutschen









      Wahr, kaum vorstellbar - einfach genial - die erst 14-jährige (!) Schülerin Minu Dietlinde Tizabi schaffte Abitur mit der Traumnote von 1,0!

      Bei dem Thema "Intelligenzquotient" komme ich leider immer sehr schnell in eine emotionale Ausnahmesituation. Einerseits verfalle ich dabei sofort in Selbstreflexion und denke an meinen eigenen äußerst bescheidenen Intelligenzquotienten. Andererseits denke ich dabei aber auch an das Genie Albert Einstein mit seiner von ihm erschaffenen Relativitätstheorie oder zum Beispiel an Stephen Hawking, dem genialen theoretischen Physiker, Mathematiker und Astrophysiker, der unter anderem bisher unbekannte Strahlungen im Zusammenhang mit den Schwarzen Löchern in unserem Universum entdeckte.

      Zu den überaus zahlreichen und vielfältigen Entdeckungen Stephen Hawkings gehörte auch, dass sich alleine in unserer Heimatgalaxie Tausende so genannter Schwarzer Löcher befinden sollen, mit unvorstellbar großen Supermassen, Millionen Mal massereicher als unsere Sonne. Beide herausragende Wissenschaftler sollen einen IQ von 160 gehabt haben. Bevor ich damals von diesem britischen Astrogenie Stephen Hawking und seinen bahnbrechenden Erkenntnissen in der Astrophysik, insbesondere von unserem scheinbar unendlichen Universum, hörte, ließ mich bis dato mein geringer Verstand glauben, mein eigenes Körpergewicht sei supermassereich, wodurch sich in mir plötzlich ein Zwang zum rigorosen Abnehmen entwickelte.

      Während unsereins also im Grunde genommen immer von dem Prinzip Hoffnung lebt, gelegentlich schon bei dem kleinen Einmaleins enorme Schwierigkeiten hat, die Erzielung eines richtigen Ergebnisses beim kleinen Einmaleins bei mir zuweilen eher an die geringe Wahrscheinlichkeit bei der Erzielung eines Hauptgewinns im Lotto erinnert und wir in aller Bescheidenheit vermutlich mit der größten Wahrscheinlichkeit vergeblich hoffen, dass der Intelligenzquotient irgendwann vielleicht doch einmal bei uns auf wenigstens 30 oder 40 Prozent eines bundesdeutschen Durchschnittsbürgers ansteigt, soll hingegen eine vierzehnjährige Schülerin namens Minu Dietlinde Tizabi aus Pforzheim sogar laut jüngsten Meldungen im Internet bereits als 14-Jährige das Abitur erworben haben und das noch mit der Traumnote von 1,0!

      Herzlichen Glückwunsch kann man da nur sagen! Die erste und zweite Klasse übersprang sie, weitere Klassen schaffte sie in nur wenigen Wochen! Diese Gehirnleistung ist natürlich so etwas von genial, dass zumindest wir uns das kaum vorstellen können.

      Wenn unser Psychologiedoktor an der altehrwürdigen Karl-Marx-Universität Leipzig (so hieß die Karl-Marx-Universität von 1953 bis zur Wiederumbenennung in Universität Leipzig 1991) uns damals nicht während unseres Journalistik-Studiums mit auf den Weg gegeben hätte, was die Gehirnforscher herausfanden, würden wir wahrscheinlich bei unserem mehr als mickrigen IQ schier verzweifeln.

      Besonders anmerken möchte ich in diesem Zusammenhang, dass es sicher nicht "nur" für die hohen fachlichen Kompetenzen unseres derzeitigen Psychologiedoktors hinsichtlich der zu vermittelnden Lerninhalte sprechen dürfte, sondern gleichzeitig auch für seine ausgezeichneten pädagogischen Fähigkeiten, dass es ihm anscheinend gelungen sein könnte, es selbst mir durchaus verständlich und einleuchtend herüberzubringen, wie unsere aller menschlichen Gehirne offenbar funktionieren könnten oder tatsächlich in der Realität funktionieren.

      Die Forschungsergebnisse besagen nämlich, zumindest laut den Aussagen des Leipziger Psychologiedoktors der im Jahre 1409 gegründeten Alma mater Lipsiensis, dass das Gehirn angeblich bei jedem Menschen nur maximal zu 8 bis 10 Prozent ausgelastet sei und aufgrund dessen bei Jedem und bei Jeder noch beträchtliche Reserven vorhanden sein sollen. Man muss das Gehirn bloß häufig fordern, zum Beispiel Kreuzworträtsel raten, sich mit den Mitmenschen unterhalten, dabei möglichst interessante Themen wählen, Schach spielen ...

      Seitdem uns der Psychologiedoktor der Leipziger Universität, er soll übrigens auch die Medizinstudentinnen und Medizinstudenten an der Universität doziert haben, damals die tatsächlichen oder vermeintlichen Erkenntnisse der Gehirnforscher vermittelte, schöpfe ich, es ist fast wie ein Wunder, bezüglich der Denkleistung meines offensichtlich stark unterprivilegierten Gehirns neue Hoffnungen und vertraue darauf, dass es nicht nur ein schnell vorübergehender Placeboeffekt ist.

      Neben der Hoffnung, die unser Psychologiedoktor bei mir derzeit erzeugte, erfreute er mich auch, weil ich mir bis zu dem Zeitpunkt ernsthaft immer wieder einredete, bei mir sei dauerhaft der Hopfen und Malz verloren. Zeitweise glaubte ich sogar, immer wenn ich an mein mickriges Gehirn dachte, bei mir bereits ausgeprägte Anzeichen von Depressionen entdeckt zu haben. Dieser Zustand hat sich seither deutlich verbessert. Recht herzlichen Dank dem Psychologiedoktor der Leipziger Universität dafür auch noch einmal an dieser Stelle!


      -     Beitragserstellung:   08.09.2007    -

      Eckart Kreitlow





    Einfach genial - die erst 14-jährige (!) Schülerin Minu Dietlinde Tizabi schaffte das Abitur mit der Traumnote 1,0






    >>>>>     Einfach genial - 14-Jährige schafft 1,0 - Abitur     >>>>>










      Eckart Kreitlow -  Aus unserer Studienzeit an der Karl-Marx-Universität Leipzig, der heutigen  Alma mater Lipsiensis:





      Aus unserer Studienzeit an der Karl-Marx-Universität Leipzig, der heutigen Alma Mater Lipsiensis:

      Dreimonatige Beschäftigung mit Diplomthema war Prophylaxe gegen Alzheimer!

      Das Diplomthema war plötzlich nicht mehr up to date, obwohl ich mich damit schon drei Monate intensiv beschäftigt hatte.

      Na ja, vielleicht war es Prophylaxe gegen die gefürchtete und weit verbreitete Alzheimer Krankheit?

      Die Zeitung unterstützte uns nicht mehr, wir und nahezu alle anderen Kommilitoninnen und Kommilitonen schmissen wendebedingt 1990,

      leider ohne das Diplom bekommen zu haben, das Handtuch ...

      Aufgrund der besonderen Bedingungen während der so genannten Wendezeit im Jahre 1990 sahen wir uns veranlasst, das Journalistik-Studium an der

      Karl-Marx-Universität Leipzig während der Diplomarbeit abzubrechen, ohne am Ende unserer Hochschulausbildung als Abschluss diesen akademischen Grad erworben zu haben.

      Es war andererseits für uns auch objektiv nicht mehr möglich, dort das Diplom für Journalismus zu erwerben, da die Sektion Journalistik an der damaligen

      Karl-Marx-Universität Leipzig im Dezember 1990 aufgelöst wurde.

      Wir bedauern natürlich auch heute noch sehr, das Diplom nicht erworben gekonnt zu haben, zumal das Diplom in greifbarer Nähe war.

      Es erfolgte jedoch bereits die Teilnahme an der Abschlussprüfung im Studienfach Psychologie, die von uns mit der Gesamtnote "sehr gut" absolviert wurde.

      Gern erinnere ich mich noch an die Seminare, die überwiegend in Berlin in einem Gebäude in der Wallstraße stattfanden, zwei U-Bahn-Stationen vom Alexanderplatz entfernt,

      in der Nähe der Leipziger Straße.

      Kaufte dort zumeist Südfrüchte, die bei uns zu Hause damals nur äußerst selten in den Geschäften zu bekommen waren.

      Das hin und wieder verzehrte Gericht für Kalorienbewusste "Eisbein mit Erbsenpüree und Sauerkraut" in der nahegelegenen Gaststätte "Spitteleck" hinterließ bei mir

      auch einen guten und nachhaltigen Eindruck.



      Hurra, wir haben Hoffnung! Das Gehirn, fanden Gehirnforscher angeblich heraus, hat bei jedem Menschen noch beträchtliche Reserven!



      Probleme Eckart Kreitlows mit dem kleinen Einmaleins - ein noch völlig unbekanntes Drama inmitten des europäischen Kontinents!


      Bei unser aller Gehirne vermuten die Forscher noch beträchtliche Reserven!

      Besonders gerne hatte ich das Studienfach Psychologie.

      Der Dozent, ein Doktor, war wirklich eine Kapazität auf diesem Gebiet. Er hielt sogar Vorlesungen bei den Medizinern, wie er uns erzählte.

      Mich jedenfalls hat der immer tief beeindruckt und tatsächlich moralisch wieder aufgerichtet.

      Bis dato war ich quasi am Boden zerstört.

      Bei den regelmäßig auftretenden Reflexionen über die zu geringe Größe und den bedenklichen Zustand meines Gehirns spitzte sich dies bei mir

      gemütsmäßig hin und wieder noch zu.




      Eckart Kreitlow und das kleine Einmaleins - Unsere Welt scheint voller Rätsel zu stecken. Eines dieser Rätsel ist zum Beispiel, warum ich bereits beim kleinen Einmaleins so große Schwierigkeiten habe?




      Es ist fast nicht zu glauben, aber ich hatte mir ernsthaft eingeredet, dass bei mir Hopfen und Malz verloren sei, war deswegen damals total deprimiert.

      Dies änderte sich aber dann, als ein bis heute und bestimmt auch noch weit in die Zukunft hinein anhaltender Verdienst dieses Doktors, schlagartig.

      In einer seiner Vorlesungen, die in Leipzig stattfanden und sich gleichzeitig stets vor allem durch eine große Wissensfülle,

      Locker- und Interessantheit auszeichneten, ging bei mir plötzlich die Sonne auf.

      Der so genannte Aha-Effekt setzte ein. Zugegeben, so eine Erleuchtung kommt bei mir nicht ständig vor, eher selten,

      aber dies war für mich derzeit im Grunde genommen ein Schlüsselerlebnis.

      Herein kam der Psychologie-Doktor in den Hörsaal mit einem gewöhnlichen Ziegelstein und legte den vorne auf sein Pult.

      Dann begann er mit seinen Ausführungen, meinte, wir sollten uns vorstellen, dass der Ziegelstein unser Gehirn sei.

      Da dachte ich im ersten Moment, der Doktor sei völlig durchgedreht, ist verrückt geworden, wollte schon medizinische Hilfe holen,

      zum Glück waren Mediziner gleich an der Uni, um am Ende nicht womöglich noch gar bannigen Ärger wegen unterlassener Hilfeleistung

      zu kriegen, denn man kann ja nie wissen ...

      Wenige Augenblicke später legte er richtig los und versuchte uns glaubhaft zu machen, dass die Wissenschaftler

      im Verlaufe ihrer langjährigen Forschungen am menschlichen Gehirn herausgefunden hätten,

      dass angeblich bei jedem Menschen das Gehirn nur zu höchstens 8 bis 10 Prozent ausgelastet sei,

      also bei jedem noch mindestens 90 Prozent mehr Denkleistung möglich ist.

      Man muss das Gehirn bloß häufig fordern, zum Beispiel Kreuzworträtsel raten, sich mit seinen

      Mitmenschen unterhalten, dabei möglichst interessante Themen wählen, Schach spielen ...

      Seitdem schöpfe ich Hoffnung und werde nie mehr weder denken noch behaupten,

      dass bei irgend einem meiner Mitmenschen Hopfen und Malz verloren sei.

      Dafür, dass es derzeit dem Psychologiedoktor der Leipziger Universität offenbar tatsächlich gelungen sein könnte, mir

      angesichts meines stark unterprivilegierten Gehirns, wie ich bis dato immer wieder glaubte, wieder Hoffnung zu geben

      und mich auf diese Weise wieder aufrichtete, möchte ich ihm auch an dieser Stelle recht herzlichen Dank sagen!




      Eckart Kreitlow -  Aus unserer Studienzeit an der Karl-Marx-Universität Leipzig - PDF

















    Überblick über die NUOZ-Sonderseiten













    Ostsee-Rundschau.de



    Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



    Ferienhof-Report.de






    Ostseeküsten-Report



    Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



    Ostseetourismus
















    Blick auf die Eigenheimsiedlung Achterberg in Klockenhagen. Foto: Eckart Kreitlow


    Handy



    Touristenportal








    Impressum