G e d e n k v e r a n s t a l t u n g e n


Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Mühlenstraße in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowMahnmal für die Opfer des Faschismus in der Mühlenstraße in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow





Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Gruppe Hansestadt Stralsund




Gedenkwanderungen




Der Faschismus  -   das dunkelste
Kapitel der deutschen Geschichte















Gedenken an Überfall auf Sowjetunion durch Nazis: Putin erweist seine Ehre im strömenden Regen










Pressemitteilung

Aufruf zum Gedenken an den Tag der Befreiung



Aufruf zum Gedenken an den Tag der Befreiung - Wann: 8.5.17 - Tag der Befreiung – 16 Uhr - Wo: Ehrenmal – Neuer Markt Stralsund










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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: 7. Mai in Stralsund - Erinnerung
    Datum: 2017-04-30T20:50:39+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

    ein solidarisches Hallo in die Runde zum bevorstehenden 1. Mai!

    Nachfolgend eine kleine Erinnerung an unsere nächste Veranstaltung des Bündnisses von "Rock gegen Rechts Stralsund":

    1. Am 07.05.2017, dem Vorabend des Tages der Befreiung, findet um 16 Uhr im STi-Cer-Theater, Frankenstr. 61 die Eröffnung einer Wanderausstellung,

    gestaltet von der Gedenkstätte des Deutschen Widerstandes Berlin in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband VVN-BdA,

    unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung MV und dem Landesverband VVN-BdA MV, statt.

    Thema: "Deutschland muss leben, deshalb muss Hitler fallen!" Über die Geschichte der Nationalkomitees Freies Deutschland (NKFD)

    2. Anschließend (Beginn 18.00 Uhr) nehmen wir die Gelegenheit zu einem ehrenden Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal auf dem Neuen Markt.


    Mit solidarischen Grüßen


    i. A.

    Marianne Linke









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-----Original-Nachricht-----
Betreff: Tag der Opfer des Faschismus und Krieg
Datum: 2016-09-11T17:31:11+0200
Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de




Das Wochenende 10. / 11. September 2016 in Stralsund stand ganz im Zeichen des Antifaschismus.

Am Sonnabend, dem Vorabend des Tages für die Opfer des Faschismus, fanden in der Kulturkirche eine Lesung und ein Konzert mit Esther Bejarano und der Band Microphone-Mafia statt.

Der Saal war überfüllt, die Stimmung unbeschreiblich. Während der Lesung war außer Esthers Stimme nichts zu hören, kein störender Laut, nur Spannung, Aufmerksamkeit.

Esther, die Deutsche, die Jüdin, die Antifaschistin, die Kommunistin, die Frau - die das Leben liebt und deshalb nie den Widerstand fürchtet - sie beeindruckte, begeisterte ihre Zuhörer.

Dann die Lieder - voller Temperament und Solidarität, Kutlu's Dialoge mit dem Publikum - ideenreich, pointiert, einfach mitreißend, wie der ganze Abend.

Für die sehr jungen, die jungen und die älteren Anwesenden war das ein wunderbares Erlebnis, gerade in dieser Zeit, in der deutsch-nationalistische Töne wieder unüberhörbar vernehmbar sind.

Esther war schon lange wieder in Richtung Hamburg aufgebrochen, da standen immer noch kleine Gruppen vor der Kulturkirche, diskutierten und mochten nach diesem anregenden Abend

einfach nicht nach Hause gehen.


Am Sonntagmorgen trafen sich Stralsunder und viele junge Gäste aus dem Umland, aus Hamburg zu einem antirassistisches Fußball-Spiel.

Auch hier die Stimmung - wie das Wetter - voller Sonne und Freundlichkeit.

Unsere Kindergeneration aus ungezählten Ländern dieser Erde sauste rum, spielte Ball, spielte Fußball, diskutierte miteinander oder schaute einfach zu.

Nicht zu fassen, dass einige von ihnen hier nicht geduldet werden und mit dem nächstmöglichen Flugzeug wieder dorthin müssen,

wo deutsche, europäische oder US-amerikanische Waffen gerade keinen Frieden schaffen.


Ein Dankeschön an das Bündnis "Rock gegen Rechts Stralsund" und den Verein "Ajuku" für dieses tolle Wochenende.


Marianne Linke








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-----Original-Nachricht-----
Betreff: Re: WG: Pressemitteilung der VVN-BdA MV e.V.
Datum: 2016-09-11T09:01:44+0200
Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
An: "Axel Holz" axelholz@msn.com





Es gab mal Zeiten, da sprachen wir vom Faschismus.

Liebe Freunde,

es gab mal Zeiten, da sprachen wir vom Faschismus.

Sprache ist Denken!!!

War es nicht so, dass der Magistrat von Berlin 1945 den Beschluss gefasst hatte,

am zweiten Sonntag im September der Opfer des Faschismus und des Krieges zu gedenken, sich dabei natürlich auch auf die Buchenwald-Losung bezog?

Ich weiß es nicht, würde deshalb gern hören, was Ihr meint.

Auf jeden Fall sollten wir nicht die rechte, demagogische Wortwahl "Nationalsozialistische-Diktatur" in unseren Sprachgebrauch aufnehmen.

Wir hatten gestern einen wunderbaren Tag mit Esther Bejarano, am Abend dann ein Konzert, volles Haus, sehr junge, junge, ältere Menschen, tolle Stimmung, bei über 30 Grad im Schatten.

Es geht - wir können mobilisieren, mit klaren Botschaften und freundlich/solidarischer Ausstrahlung,

beste Grüße und einen großen Dank für die finanzielle Unterstützung des Landesverbandes VVN,


Marianne Linke, Stralsund






     1.Mai 2016   



22. Gedenkwanderung
Barth – Ribnitz-Damgarten am 1.Mai 2016


Gedenken in Barth am Ehrenmal und
Abschlussveranstaltung am Rathaus Ribnitz



Mit dem Leitgedanken



„Gemeinsam gegen jede Form des Rechtsextremismus
für ein friedliches Miteinander“





rufen zum diesjährigen Gedenken an die Opfer des Faschismus der Norddeutsche Wanderbund und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten M-V

zur Teilnahme an der 22. Gedenkwanderung am 1.Mai 2016 von Barth nach Ribnitz auf.

Auch in diesem Jahr ist die Gedenkwanderung wiederum dem Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth gewidmet, deren Ermordung damals vor nunmehr 71 Jahren

am 1.Mai 1945 durch mutige und couragierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Ribnitzer Marktplatz verhindert wurde.

Für die Teilnehmer aus Ribnitz-Damgarten fährt dazu ein Bus um 7.30 Uhr vom Ribnitzer Marktplatz nach Barth.

Den Auftakt zur Wanderung bildet auch diesmal wieder um 8 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Barther Ehrenmal für die Opfer des Faschismus.

Die Gedenkwanderung erfolgt auf der Strecke der damaligen Häftlinge des Todesmarsches. Die Wanderung wird durch ein Kleinbus begleitet, so dass Teilstrecken möglich sind.

Gegen 16.30 Uhr, eventuell auch schon etwas früher, werden am Rathaus in Ribnitz die Wanderfreunde erwartet.

Unmittelbar nach der Ankunft der Wanderfreunde gegen 16.30 Uhr, eventuell auch etwas früher, in Ribnitz-Damgarten erfolgt eine Abschlussveranstaltung auf dem Marktplatz am Ribnitzer Rathaus,

zu der alle Bürgerinnen und Bürger von und um Ribnitz-Damgarten herzlich eingeladen sind, um durch ihre Teilnahme an dieser Abschlussveranstaltung an den Todesmarsch

und die weiteren unzähligen Schreckenstaten des Hitlerregimes zu erinnern.


    Streckenführung   -   Rast   -   Etappenorte



    07:30   Abfahrt mit dem Bus vom Markt Ribnitz


    08:00    Gedenken am Barther Ehrenmal


    08:30   Beginn der Wanderung


    → Alter Bahndamm - Barther Stadtholz - Fuhlendorf - Neuendorf-Heide

    12:30    Mittagsrast in Neuendorf


    → Langendamm – Beiershagen – Pütnitz – Stadthafen Damgarten


    16:30    Ankunft Rathaus Ribnitz    Ankunft eventuell auch etwas früher!


    → Empfang der Wanderfreunde, Abschlussveranstaltung




    Leichte Abweichungen von der Zeitplanung sind je nach Wetterlage und Teilnehmerzahl möglich.

    Entsprechend der Tagesform sind Teilstrecken möglich, ein Begleitfahrzeug ist vorhanden.

    Dazu erforderliche Transporte sind gewährleistet.




    Ansprechpartner:

    Eckhard Krüger Tel. 0162 49 64 130

    Johann Scheringer   Tel. 038222 - 265




    Flyer 22. Gedenkwanderung Barth  –  Ribnitz-Damgarten am 1.Mai 2016 Gedenken in Barth am Ehrenmal und Abschlussveranstaltung am Rathaus Ribnitz Foto: Eckart Kreitlow












•     Die linke Stimme    Mitteilungsblatt Nr.9    Ausgabe März 2016 / April 2016 - PDF







6. Antifaschistische Hafentage Hamburg 2016 Wolf Hoffmann vom 27. bis 29. Mai 2016 - Programm 6. Antifaschistische Hafentage Hamburg 2016 Wolf Hoffmann vom 27. bis 29. Mai 2016 - Programm


























Russen und trojanische Pferde – ein offener Brief
Von Dr. Günter Hering




Subject: Einladung 8. Mai ++++ Wahlkampfbetrachtung - genaue Auswertung erfolgt am 8. Mai bei der Versammlung! - PDF




















Gedenkveranstaltung aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen
Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges




Gedenkveranstaltung aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8.Mai 2015 am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Mühlenstraße in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Gedenkveranstaltung aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8.Mai 2015 am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Mühlenstraße in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkveranstaltung aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8.Mai 2015 am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Mühlenstraße in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Gedenkveranstaltung aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8.Mai 2015 am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Mühlenstraße in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkveranstaltung aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8.Mai 2015 am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Mühlenstraße in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Gedenkveranstaltung aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8.Mai 2015 am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Mühlenstraße in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkveranstaltung aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8.Mai 2015 am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Mühlenstraße in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow



Johannes Scheringer, Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, in der Gedenkrede am 8.Mai 2015 am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in Ribnitz-Damgarten:


"Der Schwur von Buchenwald hat sich nicht erfüllt!"


In seiner emotional sehr stark beeindruckenden Rede aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8.Mai 2015 am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in Ribnitz-Damgarten ging Genosse Johannes Scheringer, Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, vor allem auf den Schwur von Buchenwald ein, in dem es unter anderem heißt:

"Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach: Wir schwören! ..."


Auf die Gegenwart eingehend zog Genosse Johannes Scheringer im weiteren Verlauf seiner Rede das Fazit, dass der Schwur von Buchenwald in Deutschland nicht erfüllt worden sei. Einerseits erlebten wir eine enorme Zunahme von Fremdenfeindlichkeit und der Naziideologie in der Gesellschaft. Andererseits müssen wir feststellen, dass wir keine friedliche Welt haben. Selbst in Europa gebe es Krieg und die Kriegsgefahr nehme immer weiter zu.

Nach der Gedenkrede des Genossen Johannes Scheringer wurden am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Mühlenstraße in Ribnitz-Damgarten rote Nelken und Blumengebinde niedergelegt.

Leider nahmen an der Gedenkveranstaltung am 8.Mai 2015 in Ribnitz-Damgarten nur wenige Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil. Dies bedauerte auch die Ribnitz-Damgartener Stadtvertreterin Rita Falkert (Bürgerbündnis) zum Abschluss im Gespräch. Ihr habe die Gedenkveranstaltung gefallen, doch hätte sie eine größere Beteiligung erwartet. Vor allem habe sie den Bürgermeister und noch mehr Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter erwartet.

An der Gedenkveranstaltung aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8.Mai 2015 am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in Ribnitz-Damgarten nahm auch Egon Krenz, ehemaliger Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzender des Staatsrates der DDR, mit seiner Gattin teil.

Eckart Kreitlow














     1.Mai 2015   



70 Jahre nach der Befreiung
21. Gedenkwanderung Barth – Ribnitz-Damgarten am 1.Mai 2015


Gedenken in Barth am Ehrenmal und
Abschlussveranstaltung am Rathaus Ribnitz



Mit dem Leitgedanken



„Gemeinsam gegen jede Form des Rechtsextremismus
für ein friedliches Miteinander“





rufen zum diesjährigen Gedenken an die Opfer des Faschismus der Norddeutsche Wanderbund und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten M-V zur Teilnahme an der 21. Gedenkwanderung am 1.Mai 2015 von Barth nach Ribnitz auf.

Auch in diesem Jahr ist die Gedenkwanderung wiederum dem Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth gewidmet, deren Ermordung damals vor nunmehr 70 Jahren am 1.Mai 1945 durch mutige und couragierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Ribnitzer Marktplatz verhindert wurde.

Für die Teilnehmer aus Ribnitz-Damgarten fährt dazu ein Bus um 7.30 Uhr vom Ribnitzer Marktplatz nach Barth. Den Auftakt zur Wanderung bildet auch diesmal wieder um 8 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Barther Ehrenmal für die Opfer des Faschismus.

Die Gedenkwanderung erfolgt auf der Strecke der damaligen Häftlinge des Todesmarsches. Die Wanderung wird durch ein Kleinbus begleitet, so dass Teilstrecken möglich sind. Gegen 16.30 Uhr werden am Rathaus in Ribnitz die Wanderfreunde erwartet.

Unmittelbar nach der Ankunft der Wanderfreunde gegen 16.30 Uhr in Ribnitz-Damgarten erfolgt eine Abschlussveranstaltung auf dem Marktplatz am Ribnitzer Rathaus, zu der alle Bürgerinnen und Bürger von und um Ribnitz-Damgarten herzlich eingeladen sind, um durch ihre Teilnahme an dieser Abschlussveranstaltung an den Todesmarsch und die weiteren unzähligen Schreckenstaten des Hitlerregimes zu erinnern.


    Streckenführung   -   Rast   -   Etappenorte



    07:30   Abfahrt mit dem Bus vom Markt Ribnitz


    08:00    Gedenken am Barther Ehrenmal


    08:30   Beginn der Wanderung


    → Alter Bahndamm - Barther Stadtholz - Fuhlendorf - Neuendorf-Heide

    12:30    Mittagsrast in Neuendorf


    → Langendamm – Beiershagen – Pütnitz – Stadthafen Damgarten


    16:30    Ankunft Rathaus Ribnitz


    → Empfang der Wanderfreunde, Abschlussveranstaltung




    Leichte Abweichungen von der Zeitplanung sind je nach Wetterlage und Teilnehmerzahl möglich.

    Entsprechend der Tagesform sind Teilstrecken möglich, ein Begleitfahrzeug ist vorhanden.

    Dazu erforderliche Transporte sind gewährleistet.




    Ansprechpartner:

    Alexander Scheringer   Tel. 0176 - 20 40 40 99










Gegen Kriegshetze und Russland-Bashing!


Frieden mit Russland! Einladung von Wladimir Putin zum 70. Jahrestag des Endes des II. Weltkrieges am 8. Mai 2015 nach Berlin


Frieden mit Russland! Einladung von Wladimir Putin zum 70. Jahrestag
des Endes des II. Weltkrieges am 8. Mai 2015 nach Berlin






Einladung Wladimir Putins zum 70.Jahrestag des Endes des II.Weltkrieges in den Deutschen Bundestag am 8.Mai 2015
Kommentar von Eckart Kreitlow, Journalist, DIE LINKE
Ortsverband Ribnitz-Damgarten auf openPetition - 06.02.2015 15:32 Uhr:


Gerade wir als Linke sind ohne Wenn und Aber gegen Krieg und Kriegshetze und für Frieden und Völkerverständigung überall auf der Welt. Wir verurteilen sehr scharf die Sanktionspolitik und das fortlaufende Bashing gegen Russland, weil es sowohl dem russischen Volk als auch den europäischen Völkern schadet und die Friedensordnung nach dem Zweiten Weltkrieg unterminiert. Russland leistete ebenso wie alle Völker der damaligen Sowjetunion unter millionenfachen Opfern vor siebzig Jahren den Hauptanteil an der Befreiung von der faschistischen Barbarei. Deshalb unterstütze ich die Einladung Wladimir Putins als obersten Repräsentanten der damaligen Befreier, der Roten Armee!









Unser Kurs liegt an! Für Frieden und Völkerverständigung! Gegen Krieg und Kriegshetze!









Einladung an die Russische Botschaft in Deutschland zum 8.Mai 2015 nach Ribnitz-Damgarten aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges.





Gegen Kriegshetze und Russland-Bashing!


Frieden mit Russland! Einladung von Wladimir Putin zum 70. Jahrestag des Endes des II. Weltkrieges am 8. Mai 2015 nach Berlin


Frieden mit Russland! Einladung von Wladimir Putin zum 70. Jahrestag
des Endes des II. Weltkrieges am 8. Mai 2015 nach Berlin







Frieden mit Russland! Einladung von Wladimir Putin zum 70. Jahrestag des Endes des II. Weltkrieges am 8. Mai 2015 nach Berlin




Frieden mit Russland!

Appell zur Unterstützung des Vorschlags des Fraktionsvize der Linkspartei Wolfgang Gehrcke und des Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei Gregor Gysi, den russischen Präsidenten Wladimir Putin
zum 70. Jahrestages des Endes des II. Weltkrieges am 8. Mai 2015 nach Berlin einzuladen.

Wir veröffentlichen diesen Appell vor dem Hintergrund weltweit eskalierender militärischer Konflikte,
jetzt auch mitten in Europa. Wir wenden uns gegen die fortwährende Einmischung der USA
und der Nato in der Ukraine und die Mobilmachung in den Medien gegen Russland.


Wir wollen Frieden.
Mit Russland.
Und weltweit.



Wir bitten um Veröffentlichung dieses Appells und eigener Erklärungen. (siehe unten)

Internationale Solidarität ist notwendig.



UnterzeichnerInnen:

Ana Barbara von Keitz, Keramikerin, Berlin
Heinrich Bücker, Coop Antikriegscafe Berlin
Werner Lutz, Vertreter der Initiative "Unruhe stiften" 2000 KünstlerInnen und Künstlern gegen RECHTS
Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e. V. (GBM e.V.)
David Swanson, Director of World Beyond War, USA
Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung, Berlin
Marie Hanulak, Berlin
Reinhard Dowe, ehem. Bergmann, Betriebsrat, Gewerkschaftsberater, Gelsenkirchen
Dr. Klaus Steiniger, Chefredakteur der Zeitschrift "RotFuchs"
Simon Spill, Mitglied im Aktionsbündnis Freiheit statt Angst e.V.
Abel Doering, Hinterhof-Antiquariat, Berlin
Else Tonke, Grossmütter gegen Krieg, Berlin
Olga Scholz, Friedensaktivistin, Berlin
Dietrich Antelmann, Berlin
Daniel Palloks, Friedensaktivist, Berlin
Johanna Hoek, Biologin/Eurythmistin, Kassel
Ilona und Johannes Schäfer, Berlin
Karl-Heinz Wendt, Bundesvorsitzender der GBM
Klaus Eichner, stellv. Bundesvorsitzender der GBM e.V.
Konstantin Brandt, Mitglied des Vorstandes des RotFuchs-Fördervereins, Berlin
Hans Bauer, Jurist, Berlin
Carsten Hanke (Rotfuchs), Lambrechtshagen
Eckart Kreitlow, Journalist, DIE LINKE Ortsverband Ribnitz-Damgarten
Dr. Thomas Köhler, Olympiasieger
Waltraud Tegge, Regionalvorsitzende DIE LINKE, Mecklenburg-Strelitz
Ulrich Boje, die Linke, Berlin
Ulrike Massard, Farschweiler
Dr. phil. habil. Peter Kroh, Neubrandenburg
Hannelore und Wolfgang Ewerling, Berlin
Andreas Hallbauer, Sozialwissenschaftler, Berlin
Dieter Becker, Bernau
Dr. Andreas Bräutigam, Vorstandsmitglied der Berliner Geschichtswerkstatt e.V.
Sabine Borngesser, Berlin
Michael Knischka, Die Linke, Lambrechtshagen
Prof. Dr. Götz Dieckmann,"RotFuchs"- Förderverein e.V.
Beate Taufer, Freie Journalistin und Übersetzerin
Dieter Ammer, Dipl.-Ing./ Rentner, Chemnitz
Dr. Walter Siegert Staatssekretär a. D.
Brigitte Queck, Vertreterin f. Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg
Johannes Fuchs, Musiker, Berlin
Max Pfeiffer, Stimmenrausch, Berlin
Ulla Jelpke, MdB, Innenpolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag
Jürn-Hinrich Volkmann und Miriam Volkmann, Friedensaktivisten, Berlin
Manfred und Elke Fehling, Kamsdorf
Stanislaw Sandezki, Düsseldorf
Horst Berndt, Berlin
Nasrin Parsa, Berlin, Publizistin, Filmemacherin, Soziologin
Jörn Baumann, Unternehmer, Wassertechnik, Stocksee
Kathleen Baumann, Mutter von 5 Kindern, Stocksee
Anja Böttcher, Bochum
Georg Kappes, Bochum
Franca Kappes, Bochum
Andrea und Thilo Schwarz, Weimar
Dr. Olaf Schäfer, Pädagoge / Musiker
Dr. HC Ralph Glocker, Bremen
Dieter Angel, Worms
Traude Fuchs, Künstlerin, Willstätt
Larissa Glöckler, Mannheim
Raphaela H. Langenberg, Labenz
Maren Müller, Leipzig
Jörg Tauss, West-Ost-Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.
Bernd Ebert
Eva Schmuecker
Irmgard Tauss
Elke Zwinge-Makamizile, Berlin
Jörg Bansemer, Bad Langensalza
Tatjana Garsiya, Präsidentin des Tolstoi-Institutes, Berlin



weitere UnterzeichnerInnen bitte melden
email@hbuecker.net
oder den Aufruf bei Facebook unterstützen



GeDANKen der InitiatorInnen des Aufrufs:

Einladung an den Präsidenten Rußlands Wladimir Putin

Gute Gedanken brauchen Unterstützung.

Es geht um den Vorschlag des Fraktionsvize der Linkspartei Wolfgang Gehrcke und die Gutheißung dieses Vorschlags durch den Fraktionschef der Linkspartei Gregor Gysi, den russischen Präsidenten zum 70. Jahrestages des Endes des II. Weltkrieges nach Berlin einzuladen und ihn zu bitten, eine Gedenkrede zu halten.

Die Sowjetunion war 1941 von dem faschistisch orientierten Deutschen Reich mit dem Ziel weitreichender Vernichtung und geplanter Ausbeutung der am Leben gelassenen sowie der Bodenschätze überfallen worden.

Wir alle hier in Deutschland haben das Glück, daß dieses Ziel nicht erreicht wurde.

Der Dank dafür gilt den Völkern der Sowjetunion. Sie haben in ihrem Befreiungskampf große Verluste erlitten. Land, Dörfer und Städte westlich von Moskau waren bis in ihre Festen zerstört.

27 Millionen Menschen verloren ihr Leben. Körperlich Versehrte, lebenslang Erkrankte und Traumatisierte sahen am 8. bzw. 9. Mai 1945 hoffnungsvoll einem Frieden entgegen.

Wir unterstützen den Vorschlag der Vertreter der Linken, den russischen Präsidenten am 8. Mai 2015 zum Gedenken an den 70. Jahrestag des Sieges über das faschistische Deutschland nach Berlin einzuladen. Wir könnten an diesem Tag auch endlich etwas tun, was bisher keine Regierung der Bundesrepublik Deutschland getan hat: wir könnten endlich die Völker der Sowjetunion für das ihnen von uns zugefügte Leid um Vergebung bitten.

Zum 8. Mai 1985 hatte die Berliner Friedenskoordination als Ehrengast Wladimir Gall aus Moskau eingeladen. Wladimir Gall, vor dem Krieg Student der Germanistik, war im April 1945, zusammen mit Konrad Wolf - dem späteren Regisseur in der Deutschen Demokratischen Republik, der als Rotarmist nach Deutschland zurück kam - als Parlamentär auf einen der Dachböden in der Spandauer Zitadelle geklettert, wissend, daß sich dort Generäle der Wehrmacht zurück gezogen hatten, um sie zur Kapitulation zu bewegen. Die Generäle waren nicht allein. Neben ihnen befanden sich dorthin geflüchtete Frauen und Kinder und die Giftgaslabore der Wehrmacht.

Wir unterstützen die Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin zum 8. Mai 2015 nach Berlin.


Ana Barbara von Keitz, Keramikerin, Berlin
Heinrich Bücker, Coop Antikriegscafe Berlin



Wir bitten um Veröffentlichung dieses Appells und eigener Erklärungen. Senden Sie uns bitte eine Nachricht. -
email@hbuecker.net


Entsprechende Veröffentlichungen werden auf dieser Webseite veröffentlicht













-----Original-Nachricht-----
Betreff: Einladung zur Gedenkveranstaltung am 8.Mai 2015 in Ribnitz-Damgarten
Datum: Tue, 07 Apr 2015 16:52:48 +0200
Von: "Eckart Kreitlow" eckartkreitlow@t-online.de
An: "Russische Botschaft in Deutschland" info@russische-botschaft.de, "Russische Botschaft - Büro für Gedenkarbeit" bfkg@list.ru




Einladung zur Gedenkveranstaltung am 8.Mai 2015 in Ribnitz-Damgarten



Botschaft der Russischen Förderation in Deutschland

Unter den Linden 63 - 65

10117 Berlin

Email: info@russische-botschaft.de




Seine Exzellenz Herr Botschafter Wladimir M. Grinin

Büro für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit

Seine Exzellenz Herr 1.Botschaftssekretär Wladimir V. Kukin



Sehr geehrte Exzellenzen,

wir beabsichtigen vom Ortsverband DIE LINKE Ribnitz-Damgarten aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges in Ribnitz-Damgarten am Mahnmal für die Opfer des Faschismus am 8.Mai 2015 eine Gedenkveranstaltung durchzuführen.

Unser Genosse Johannes Scheriger, Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) und ehemaliger Fraktionsvorsitzender sowie 2.Vizepräsident des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, hat bereits zugesagt, eine Gedenkrede zu halten.

Wir haben auch den Bürgermeister unserer Bernsteinstadt Herrn Frank Ilchmann (parteilos) herzlich eingeladen, auf dieser Gedenkveranstaltung auch einige Worte des Gedenkens zu sprechen.

Aufgrund des bleibenden historischen Verdienstes der damaligen Sowjetunion bei der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus sowie darüber hinaus angesichts der nach unserer Wahrnehmung bedauerlichen Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und Deutschland und der Zunahme der Kriegsgefahr in Europa hielten wir es für angebracht, wenn einer von Ihnen, Exzellenzen, von der Russischen Botschaft in Deutschland am 8.Mai 2015 zu unserer geplanten Gedenkveranstaltung in unsere Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten käme, um als exponierte Vertreter des russischen Volkes und des Nachfolgestaates der damaligen Sowjetunion zuallererst oder in der weiteren Folge, ganz wie Sie es wünschen, ebenfalls aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges Worte des ehrenden Gedenkens zu sprechen.

Wir laden Sie hiermit, Exzellenzen, recht herzlich zu unserer am 8.Mai 2015 um 16.00 Uhr geplanten Gedenkveranstaltung in Ribnitz-Damgarten aus Anlass des 70.Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus und des 70.Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am Mahnmal für die Opfer des Faschismus ein und würden uns sehr freuen, wenn wir Sie, Exzellenzen, zu dieser Gedenkveranstaltung in Ribnitz-Damgarten begrüßen könnten.


Mit vorzüglicher Hochachtung!

Eckart Kreitlow, Ortsvorstand DIE LINKE Ribnitz-Damgarten









Unser Kurs liegt an! Für Frieden und Völkerverständigung! Gegen Krieg und Kriegshetze!











Aus unserer elektronischen Postmappe "Das Leserecho"







-----Original-Nachricht-----
Betreff: [Kpf-informationen] Auch wir verlangen: Putin sollte nach Auschwitz eingeladen werden
Datum: Sun, 18 Jan 2015 20:08:19 +0100
Von: "wtegge@t-online.de" wtegge@t-online.de




Bitte unterzeichnet die Erklärung bis zum 27.01.15 (siehe unten)


Herzliche solidarische Grüße


Waltraud






-----Original-Nachricht-----
Betreff: [Kpf-informationen] Auch wir verlangen: Putin sollte nach Auschwitz eingeladen werden
Datum: Sun, 18 Jan 2015 10:46:46 +0100
Von: "Thomas Hecker" thomas.hecker@email.de
An: kpf-informationen@info.die-linke.de





In vielen Gesprächen äußern nicht nur Mitglieder sowie Sympathisantinnen und Sympathisanten der LINKEN ihre Empörung darüber, dass der russische Präsident anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee keine offizielle Einladung zu den Gedenkfeierlichkeiten erhielt.

»Begründungen« für dieses geschichtsvergessene Verhalten sind fadenscheinig.

Wir – der Bundessprecherrat der Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE und die Erstunterzeichner – fühlen uns politisch und moralisch verpflichtet, hier etwas zu tun.

Bitte unterzeichnet die nachfolgende Erklärung, damit dem politischen Willen vieler in diesem Land zu diesem Skandal Ausdruck verliehen wird.

Helft auch mit, diese Erklärung möglichst weit zu verbreiten.



18. Januar 2015

Auch wir verlangen: Putin sollte nach Auschwitz eingeladen werden [1]

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit.

Auschwitz – allein das Wort erzeugt bis heute und für alle Zeiten ein Gefühl abgrundtiefen Grauens.

Die bestialischsten Verbrechen wurden dort begangen.

Millionenfach. Die Rote Armee setzte dem ein Ende.

Es ist empörend, dass der russische Präsident Wladimir Putin zu den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz nicht offiziell eingeladen wurde – unabhängig davon, ob es allgemein üblich ist, Staats- und Regierungschefs hierzu einzuladen.

Sieht man von der dankenswerten Erklärung des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Jerusalem[1] ab, so regt sich über diesen politisch-moralischen Skandal kaum jemand auf.

Sieben Jahrzehnte nach der maßgeblich durch die Sowjetunion unter unglaublichen Opfern bewirkten Zerschlagung des Faschismus hat der Russenhass wieder monströse Ausmaße angenommen.

Irrationalität regiert.

Es ist irrational, den Repräsentanten des Landes nicht direkt zur Gedenkveranstaltung in Auschwitz einzuladen, dessen Armee den Überlebenden dieser Mordfabrik die Freiheit brachte.

Das ist Geschichtsrevisionismus perfidester Art.

Wir verlangen die offizielle Einladung des höchsten russischen Repräsentanten.

27 Millionen sowjetischer Menschen verloren im Kampf gegen die faschistische Barbarei ihr Leben.

Wo bleibt der ihnen gebührende Respekt? Wir fordern ihn ein!


Erstunterzeichner:
Ellen Brombacher, Thomas Hecker, Heidrun Hegewald, Jürgen Herold, Prof. Dr. Hermann Klenner, Horsta Krum, Prof. Dr. Moritz Mebel, Prof. Dr. Sonja Mebel, Inge Gutmann, Kurt Gutmann, Friedrich Rabe, Dr. Andrej Reder, Joachim Traut, Dr. Volkmar Vogel.

Weitere Unterstützerunterschriften bitte bis zum 27. Januar 2015 an: kpf@die-linke.de


[1] Vgl.: Efraim Zuroff, Simon Wiesenthal Center: »Putin should be invited to Auschwitz«, 14.01.2015.


http://www.i24news.tv/en/opinion/57693-150114-putin-should-be-invited-to-auschwitz










Die DDR und ihre Geschichte - Fahne mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz. Skizze/Zeichnung: Eckart Kreitlow

Die DDR und ihre Geschichte

Die DDR und ihre Geschichte - Fahne mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz. Skizze/Zeichnung: Eckart Kreitlow






Gedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014 in Ribnitz-Damgarten



Grab und Gedenkstein des am 4.November 1980 im Grenzabschnitt Schönwalde, Kreis Nauen, an der damaligen Staatsgrenze zu Berlin (West) ermordeten Grenzsoldaten der DDR Unteroffizier Ulrich Steinhauer. Foto: Ingrid Hoffmann
Gedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014. Foto: Ingrid HoffmannGedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014. Foto: Ingrid Hoffmann
Gedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014. Foto: Ingrid HoffmannGedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014. Foto: Ingrid Hoffmann
Gedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014. Foto: Ingrid Hoffmann




Rede von Eckart Kreitlow, Ortsvorsitzender DIE LINKE Ribnitz-Damgarten, zum Gedenken
an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren
ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR am 4. November 2014



(ES GILT DAS GESPROCHENE WORT)


Meine Damen und Herren,

liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

verehrte Anwesende,

liebe Angehörige,

liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer heutigen Veranstaltung zum Gedenken an die

Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren

ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR,


wir sind heute hier am Grab des Grenzsoldaten der DDR


Ulrich Steinhauer (* 13. März 1956; † 4. November 1980)


zusammengekommen, um sowohl Unteroffizier Ulrich Steinhauer zu gedenken, der heute auf den Tag genau vor 34 Jahren

am 4.November 1980 im Grenzabschnitt Schönwalde, Kreis Nauen, an der damaligen Staatsgrenze zu Berlin (West)

während des Grenzdienstes heimtückisch ermordet worden ist.


Der im Alter von 24 Jahren ermordete DDR-Grenzsoldat Ulrich Steinhauer stammte aus unserer Region.


Sein Vater arbeitete im Faserplattenwerk Ribnitz-Damgarten. Seine Mutter war Hausfrau.

Ulrich Steinhauer wurde am 13.März 1956 in Behrenshagen bei Ribnitz-Damgarten als einer

von fünf Geschwistern geboren. Bis 1970 besuchte Ulrich Steinhauer zunächst die Grundschule

und dann die Rudolf-Harbig-Oberschule in Damgarten. In der damaligen Zwischenbetrieblichen

Einrichtung (ZBE) Landbau Damgarten erlernte Ulrich Steinhauer bis 1973 den Beruf eines Zimmermanns.


Danach arbeitete er in seinem erlernten Beruf als Zimmerei-Facharbeiter bis 1979 in der ZBE Landbau

Damgarten, bevor Ulrich Steinhauer schließlich im November 1979 zum achtzehnmonatigen Wehrdienst

in das Grenzausbildungsregiment 40 in Oranienburg einberufen und ab Mai 1980 im Grenzregiment 34

in Groß Glienicke eingesetzt wurde.


Zur Tatzeit am 4.November 1980 gegen 16 Uhr war Ulrich Steinhauer mit seinem späteren Mörder,

der ihn heimtückisch ermordete, als Fahrradstreife und Postenführer im Grenzabschnitt

zwischen Schönwalde im Kreis Nauen und dem Westberliner Bezirk Spandau unterwegs.


Ein heimtückischer Mord war es deshalb, weil der Grenzposten, der ihn erschoss, dies ergab übrigens

zweifelsfrei die spätere Obduktion durch den weltweit anerkannten Gerichtsmediziner der DDR

Professor Dr. Dr. hc. Otto Prokop (* 29. September 1921; † 20.Januar 2009), mit der Dienstwaffe

in den Rücken aus kurzer Distanz in einer Folge von fünf Schuss, von denen mindestens ein tödlicher

Schuss das Herz traf, erschossen hat.


Von einem Kameraden kann man ganz sicher deshalb hierbei nicht sprechen,

weil ein Kamerad laut Duden stets jemand ist, der positiv ist und das gleiche

Schicksal mit Jemanden teilt. Der Mörder Egon B. beging anschließend Fahnenflucht in die BRD.


Dort erhielt er allerdings später nur eine geringe Strafe, die dieser heimtückischen Mordtat

natürlich auf gar keinem Fall angemessen war.


Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer heutigen Gedenkveranstaltung!


Gleichzeitig mit dem heutigen Gedenken an den Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer,

der posthum nach seiner Ermordung zum Unteroffizier befördert worden war, möchten wir heute

am 4. November 2014 aber auch aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten

der DDR gedenken, indem wir jetzt nachfolgend hier am Grab von Ulrich Steinhauer auf dem

Alten Friedhof in Ribnitz-Damgarten ihren Dienstgrad, ihren Namen, den Tag ihrer Ermordung

sowie ihr Alter am Tag ihrer Ermordung verlesen.


VP-Wachtmeister Gerhard Hofert 03.08.1949 25 Jahre

VP-Wachtmeister Fritz Otto 01.09.1949 25 Jahre

VP-Wachtmeister Siegfried Apportin 02.07.1950 19 Jahre

VP-Wachtmeister Herbert Liebs 21.02.1951 21 Jahre

VP-Wachtmeister Werner Schmidt 02.03.1951 21 Jahre

VP-Wachtmeister Heinz Janello 02.03.1951 19 Jahre

VP-Hauptwachtmeister Manfred Portwich 27.10.1951 26 Jahre

VP-Oberwachtmeister Ulrich Krohn 16.05.1952 20 Jahre

VP-Unterwachtmeister Helmut Just 30.12.1952 19 Jahre

VP-Wachtmeister Waldemar Estel 03.09.1956 24 Jahre

Gefreiter Jörgen Schmidtchen 18.04.1962 20 Jahre

Gefreiter Manfred Weiss 19.05.1962 18 Jahre

Gefreiter Peter Göring 23.05.1962 21 Jahre

Unteroffizier Reinhold Huhn 18.06.1962 20 Jahre

Hauptmann Rudi Arnstadt 14.08.1962 35 Jahre

Gefreiter Siegfried Widera 23.08.1963 22 Jahre

Unteroffizier Egon Schultz 05.10.1964 21 Jahre

Gefreiter Rolf Henniger 15.11.1968 26 Jahre

Leutnant Lutz Meier 18.01.1972 23 Jahre

Gefreiter Klaus-Peter Seidel 19.12.1975 21 Jahre

Soldat Jürgen Lange 19.12.1975 20 Jahre

Unteroffizier Ulrich Steinhauer 04.11.1980 24 Jahre

Feldwebel Klaus-Peter Braun 01.08.1981 22 Jahre

Gefreiter Eberhard Knospe 05.05.1982 23 Jahre

Gefreiter Uwe Dittmann 22.03.1985 20 Jahre










    Rote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart Kreitlow



    E I N L A D U N G

    zu einer


    Kranzniederlegung zum Gedenken an die Ermordung des Grenzsoldaten der DDR Ulrich Steinhauer und aller weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR


    am Dienstag, dem 4. November 2014, um 15.00 Uhr am Grab Ulrich Steinhauers auf dem Alten Friedhof in Ribnitz-Damgarten, Mühlenberg 27.

    Zu der Gedenkveranstaltung aus Anlass des 34. Jahrestages der Ermordung des Grenzsoldaten der DDR


    Ulrich Steinhauer (* 13. März 1956; † 4. November 1980) sowie zum Gedenken an
    alle weiteren ermordeten Grenzsoldaten und Grenzpolizisten der DDR



    sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, auch überregional, sehr herzlich eingeladen.


    Herzliche Grüße!

    Eckart Kreitlow, Ortsvorstand DIE LINKE Ribnitz-Damgarten







    Ehrentafel zum Gedenken an die ermordeten Grenzpolizisten und Grenzsoldaten der DDR

       Dienstgrad

       Name

       geboren

       ermordet

       VP-Wachtmeister

       Gerhard Hofert

       02.02.1924

       03.08.1949

       VP-Wachtmeister

       Fritz Otto

       22.10.1923

       01.09.1949

       VP-Wachtmeister

       Siegfried Apportin

       30.11.1930

       02.07.1950

       VP-Wachtmeister

       Herbert Liebs

       11.05.1929

       21.02.1951

       VP-Wachtmeister

       Werner Schmidt

       26.06.1929

       02.03.1951

       VP-Wachtmeister

       Heinz Janello

       11.12.1931

       02.03.1951

       VP-Hauptwachtmeister

       Manfred Portwich

       07.05.1925

       27.10.1951

       VP-Oberwachtmeister

       Ulrich Krohn

       28.08.1931

       16.05.1952

       VP-Unterwachtmeister

       Helmut Just

       02.07.1933

       30.12.1952

       VP-Wachtmeister

       Waldemar Estel

       05.02.1932

       03.09.1956

       Gefreiter

       Jörgen Schmidtchen

       28.06.1941

       18.04.1962

       Gefreiter

       Manfred Weiss

       01.12.1943

       19.05.1962

       Gefreiter

       Peter Göring

       28.12.1940

       23.05.1962

       Unteroffizier

       Reinhold Huhn

       08.03.1942

       18.06.1962

       Hauptmann

       Rudi Arnstadt

       03.09.1926

       14.08.1962

       Gefreiter

       Siegfried Widera

       12.02.1941

       23.08.1963

       Unteroffizier

       Egon Schultz

       04.01.1943

       05.10.1964

       Gefreiter

       Rolf Henniger

       30.11.1941

       15.11.1968

       Leutnant

       Lutz Meier

       20.10.1948

       18.01.1972

       Gefreiter

       Klaus-Peter Seidel

       22.10.1954

       19.12.1975

       Soldat

       Jürgen Lange

       08.12.1955

       19.12.1975

       Gefreiter

       Ulrich Steinhauer

       13.03.1956

       04.11.1980

       Feldwebel

       Klaus-Peter Braun

       21.10.1958

       01.08.1981

       Gefreiter

       Eberhard Knospe

       12.05.1958

       05.05.1982

       Gefreiter

       Uwe Dittmann

       08.08.1964

       22.03.1985









-----Ursprüngliche Mitteilung-----
Von: DIE LINKE Stralsund
Verschickt: Do, 28 Aug 2014 4:54 pm
Betreff: PM 01.09.2014



Liebe Genossinnen, liebe Genossen, liebe Freunde, Ihr seid herzlich eingeladen:

Pressemitteilung

Am 01.09.2014 jährt sich zum 75. Male der Beginn des 2. Weltkrieges durch das faschistische Deutschland. Millionen Menschen wurden Opfer dieses Krieges - im Befreiungskampf gegen die deutschen Faschisten - als Angehö­rige der Roten Armee, der alliierten Armeen, der Partisanenarmeen, als Op­fer der über 1.000 Konzentrationslager der deutschen Faschisten oder als un­schuldige Frauen, Kinder und Ältere, die im Zuge der Kampfhandlungen ihr Leben lassen mussten.

Der Kreisverband der Partei DIE LINKE Stralsund lädt Sie ein, mit uns ge­meinsam am 01. September um 16.30 Uhr auf dem Zentralfriedhof Stral­sund, Heinrich-Heine-Ring 77, an der Buchenwalder Gedenktafel der Opfer des faschistischen Terrors zu gedenken.


i. A. Dr. Marianne Linke
Kreisvorsitzende


DIE LINKE
Kreisvorstand Stralsund


Heinrich-Heine-Ring 123
18435 Stralsund
Telefon: (0 38 31) 30 67 40
Fax: (0 38 31) 30 67 40

www.die-linke-stralsund.de







   

   Aufruf gegen Kriegspropaganda und Kriegsvorbereitung




      31.05.14: Demo "Ukraine: Stoppt Eskalation und drohenden Krieg!" - ein Album auf Flickr




      Brecht das Schweigen: Ein Weltkrieg droht!





   


   Friedenskundgebung am 31.05.2014 mit Wolfgang Gehrcke, MdB, in Kassel

   

   Wenn erst die Gewerkschaftshäuser brennen...!

   

   Brandanschlag in Odessa

   

   Bomben auf Lugansk
   











EUROPA - Friedensforum



Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung aus Anlass des 80. Todestages des Antifaschisten und Vorsitzenden der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD Hans Burmeister auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten


Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag des Gründers der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD und Antifaschisten Hans Burmeister auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten am 22.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowKranzniederlegung und Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag des Gründers der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD und Antifaschisten Hans Burmeister auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten am 22.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag des Gründers der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD und Antifaschisten Hans Burmeister auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten am 22.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowKranzniederlegung und Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag des Gründers der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD und Antifaschisten Hans Burmeister auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten am 22.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag des Gründers der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD und Antifaschisten Hans Burmeister auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten am 22.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowKranzniederlegung und Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag des Gründers der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD und Antifaschisten Hans Burmeister auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten am 22.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag des Gründers der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD und Antifaschisten Hans Burmeister auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten am 22.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowKranzniederlegung und Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag des Gründers der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD und Antifaschisten Hans Burmeister auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten am 22.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow





Wir dürfen im Kampf gegen den Faschismus nicht ruhen und nicht nachlassen. Das sind wir Hans Burmeister und all den weiteren Opfern der Nazibarbarei schuldig!

Ribnitz-Damgarten. Aus Anlass des 80. Todestages des Gründers der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD und Antifaschisten, des Genossen Hans Burmeister, hatten am 22.Mai 2014 der Regionalverband DIE LINKE Recknitz-Fischland und der Ortsverband DIE LINKE Ribnitz-Damgarten des Kreisverbandes DIE LINKE Vorpommern-Rügen gemeinsam an dem Grab des Genossen Hans Burmeister auf dem Neuen Friedhof im Stadtteil Ribnitz eine Gedenkveranstaltung und eine Kranzniederlegung durchgeführt.

Die Gedenkrede hielt Johannes Scheringer, Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommern. Genosse Johannes Scheringer ging zunächst auf die zahlreichen beispiellosen Verbrechen der Nazis ein und erinnerte in diesem Kontext dann insbesondere an die vielen Opfer des Faschismus, zu denen auch sehr viele aufrechte Antifaschisten wie der Genosse Hans Burmeister gehörten. Hans Burmeister sei nach einem längeren Martyrium von den Nazis in dem Gefängnis in Bützow erschlagen worden.

Im weiteren Verlauf seiner Gedenkrede aus Anlass des 80. Todestages des Genossen Hans Burmeister verwies Johannes Scheringer nicht zuletzt auch auf den Schwur der ehemaligen Häftlinge des KZ Buchenwald, in dem es unter anderem heißt:

"Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach: WIR SCHWÖREN!"

Abschließend hob Johannes Scheringer mahnend hervor, dass es leider in Deutschland bisher nicht gelungen sei, die NPD zu verbieten, worüber er sehr besorgt sei. Ebenso sehe er mit großer Sorge, wie gegenwärtig in der Ukraine die Faschisten auf dem Vormarsch seien und Verbrechen begingen, wie zum Beispiel den Brandanschlag in Odessa mit über 40 Toten. Wir dürften im Kampf gegen den Faschismus nicht ruhen und nicht nachlassen. Das seien wir Hans Burmeister und all den weiteren Opfern der Nazibarbarei schuldig!

Eckart Kreitlow











20. Gedenkwanderung Barth – Ribnitz-Damgarten am 1.Mai 2014



     1.Mai 2014   



Das Vermächtnis der Überlebenden des HOLOCAUST "NIE WIEDER KRIEG!
NIE WIEDER FASCHISMUS!" heute aktueller denn je!






Hannelore Rabe
"Über die Recknitzbrücke mussten sie alle"

Erinnerungen an den Todesmarsch der Häftlinge des KZ-Außenlagers Barth
SCHEUNEN-VERLAG 2010 ISBN: 978-3-938398-93-7






Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Barth sprachen Worte ehrenden Gedenkens und der Mahnung der Bürgermeister der Stadt Barth Dr. Stefan Kerth und  von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommern Johannes Scheringer (links auf dem Bild). Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung  und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Spontan ergriff auch der Teilnehmer der Gedenkveranstaltung Genosse Peter Schäfer vom Kreisverband DIE LINKE Vorpommern-Rügen das Wort, um an die unzähligen Verbrechen des Faschismus zu erinnern. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowAn der 20.Gedenkwanderung nahm auch der ehemalige Vorsitzende des Staatsrates der DDR und Generalsekretär des ZK der SED Egon Krenz, zusammen mit seinen Enkelkindern,  teil. Trotz seines Lebensalters von mittlerweile 77 Jahren ist der ehemalige Partei- und Staatschef der DDR Egon Krenz immer noch erstaunlich fit. Er wanderte sogar noch die gesamte Strecke über die Distanz von etwa 38 Kilometern von Barth nach Ribnitz. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung  und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung  und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung  und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung  und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung  und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow





Begegnungen
Ein Modellprojekt zur Erziehung nach Auschwitz
Begegnung mit Ulrich






Die Gedenktafel am Ribnitzer Rathaus mit der Aufschrift Am 1.Mai 1945 verhinderte hier die Bevölkerung unserer Stadt die Ermordung von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth, die sich auf dem Todesmarsch befanden. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung  und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung  und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Worte ehrenden Gedenkens sprach in Ribnitz-Damgarten auch Christiane Latendorf, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Vorpommern-Rügen. Foto: Eckart KreitlowWorte ehrenden Gedenkens sprach in Ribnitz-Damgarten auch Christiane Latendorf, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Vorpommern-Rügen. Foto: Eckart Kreitlow
Worte ehrenden Gedenkens sprach in Ribnitz-Damgarten auch Christiane Latendorf, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Vorpommern-Rügen. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart KreitlowFotos von der 20. Gedenkwanderung  und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow
Eine Gedenkrede in Ribnitz-Damgarten nach der Ankunft der Wanderer  hielten der Bürgermeister der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (links auf dem Bild) und Johannes Scheringer von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow
Fotos von der 20. Gedenkwanderung  und den Gedenkveranstaltungen in Barth und Ribnitz am 1.Mai 2014. Foto: Eckart Kreitlow




FÜR EINE POLITIK DES FRIEDENS!
FÜR ZUSAMMENARBEIT UND VÖLKERVERSTÄNDIGUNG!
GEGEN EINE POLITIK DER KONFRONTATION! GEGEN SANKTIONEN!
GEGEN FASCHISMUS UND RASSISMUS ÜBERALL AUF DER WELT!
FÜR EINE EHRLICHE PRESSE! GEGEN LÜGENDE MEDIEN!








Ulrich Rabe: “Das ist mein Credo: alles zu tun,
dass das nicht wieder vorkommt.”







Der Wissenschaftler und Dozent Dr. Ulrich Rabe, Überlebender des HOLOCAUST, vor der Gedenktafel am Ribnitzer Rathaus, die an den Todesmarsch der 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth erinnert. Dr. Ulrich Rabe wurde während der Zeit der Nazibarbarei von den Faschisten als Halbjude verfolgt und zur Zwangsarbeit nach Frankreich deportiert. Foto: Eckart KreitlowDr. Ulrich Rabe und seine Ehefrau Hannelore beim Niederlegen eines Blumengebindes vor der Gedenktafel am Ribnitzer Rathaus. Foto: Eckart Kreitlow
Dr. Ulrich Rabe und seine Ehefrau Hannelore. Foto: Eckart KreitlowKurz vor dem Beginn der Gedenkveranstaltung in Ribnitz-Damgarten unterhielten sich Dr. Ulrich Rabe und seine Ehefrau Hannelore mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Staatsrates der DDR und Generalsekretär des ZK der SED Egon Krenz, der an der 20.Gedenkwanderung mit seinen Enkelkindern  teilnahm und sogar die gesamte Strecke von Barth nach Ribnitz schaffte. Foto: Eckart Kreitlow






Der Faschismus  -   das dunkelste
Kapitel der deutschen Geschichte







20. Gedenkwanderung wiederum ganz im Zeichen des Vermächtnisses "NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS!"


Barth/Ribnitz-Damgarten. Auch die 20.Gedenkwanderung von Barth nach Ribnitz-Damgarten am 1.Mai 2014 und die Gedenkveranstaltungen mit der Niederlegung von Blumengebinden am Mahn- und Ehrenmal für die Opfer des Faschismus in Barth und vor der Gedenktafel am Eingang des Ribnitzer Rathauses auf dem Marktplatz standen wieder ganz im Zeichen des Vermächtnisses der Überlebenden und der millionenfachen Opfer des HOLOCAUST

"NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS!".

Zur Teilnahme an der 20. Gedenkwanderung zur Erinnerung an die NAZIBARBAREI vor 69 Jahren und zum Gedenken an die Opfer und an den Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth sowie gegen das Vergessen der massenhaften Naziverbrechen und unzähligen Gräueltaten hatten, wie bereits in all den Jahren zuvor, der Norddeutsche Wanderbund und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen.

Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Barth sprachen Worte ehrenden Gedenkens und der Mahnung der Bürgermeister der Stadt Barth Dr. Stefan Kerth und von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommern Johannes Scheringer. Spontan ergriff auch der Teilnehmer der Gedenkveranstaltung Genosse Peter Schäfer vom Kreisverband DIE LINKE das Wort, um an die unzähligen Verbrechen des Faschismus zu erinnern.

Eine Gedenkrede in Ribnitz-Damgarten nach der Ankunft der Wanderer hielten der Bürgermeister der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann und wie bereits am Morgen in Barth Johannes Scheringer von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommern sowie Christiane Latendorf, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Vorpommern-Rügen. Von den anfänglich sechsundvierzig Wanderern, die in Barth starteten, wanderten neunzehn Wanderer die gesamte Strecke über 38 Kilometer.

Sehr bewegend war in Ribnitz-Damgarten das Zusammentreffen mit dem HOLOCAUST-Überlebenden Dr. Ulrich Rabe und seiner Ehefrau Hannelore. Hannelore Rabe ist Autorin der Erinnerungen an den Todesmarsch der Häftlinge des KZ-Außenlagers Barth "Über die Recknitzbrücke mussten sie alle".

Das Buch erschien 2010 im SCHEUNEN-VERLAG und wurde vom Förderverein Dokumentations- und Begegnungsstätte Barth e. V. herausgegeben. Hannelore Rabe, Antifaschistin und Ehefrau von Dr. Ulrich Rabe, ist auch Autorin des Buches "Die Hofers, Theresienstadt – Kabarett – Rostock", das von dem Schauspielerehepaar Hans und Lisl Hofer aus Prag und Wien handelt, die als Juden 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert wurden.

Insbesondere wird in dem Buch von Hannelore Rabe der Frage nachgegangen: "Wie konnte es der SS im Ghetto gelingen, die Juden und die Weltöffentlichkeit monatelang zu täuschen und zu belügen?". Der Ehemann von Hannelore Rabe, der Wissenschaftler und Dozent Dr. Ulrich Rabe, wurde während der Zeit der Nazibarbarei von den Faschisten als "Halbjude" verfolgt und zur Zwangsarbeit nach Frankreich deportiert. Ihm gelang die Flucht. So konnte er sein Leben retten. Sein Credo ist seitdem, alles zu tun, dass das nicht wieder vorkommt.

Kurz vor dem Beginn der Gedenkveranstaltung in Ribnitz-Damgarten unterhielten sich Dr. Ulrich Rabe und seine Ehefrau Hannelore mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Staatsrates der DDR und Generalsekretär des ZK der SED Egon Krenz, der an der 20.Gedenkwanderung mit seinen Enkelkindern teilnahm. Trotz seines Lebensalters von mittlerweile 77 Jahren ist der ehemalige Partei- und Staatschef der DDR Egon Krenz immer noch erstaunlich fit. Er wanderte sogar noch die gesamte Strecke über die Distanz von etwa 38 Kilometern von Barth nach Ribnitz.


Eckart Kreitlow






20. Gedenkwanderung Barth – Ribnitz-Damgarten











Der Faschismus -  das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte







     1.Mai 2014   



20. Gedenkwanderung Barth – Ribnitz-Damgarten am 1.Mai 2014

Mit dem Leitgedanken „Gemeinsam gegen jede Form des Rechtsextremismus für ein friedliches Miteinander“ rufen zum diesjährigen Gedenken an die Opfer des Faschismus der Norddeutsche Wanderbund und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten M-V zur Teilnahme an der 20. Gedenkwanderung am 1.Mai 2014 von Barth nach Ribnitz auf.

Auch in diesem Jahr ist die Gedenkwanderung wiederum dem Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth gewidmet, deren Ermordung damals vor nunmehr 69 Jahren am 1.Mai 1945 durch mutige und couragierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Ribnitzer Marktplatz verhindert wurde.

Für die Teilnehmer aus Ribnitz-Damgarten fährt dazu ein Bus um 7.30 Uhr vom Ribnitzer Marktplatz nach Barth. Den Auftakt zur Wanderung bildet auch diesmal wieder um 8 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Barther Ehrenmal für die Opfer des Faschismus.

Die Gedenkwanderung erfolgt auf der Strecke der damaligen Häftlinge des Todesmarsches. Die Wanderung wird durch ein Kleinbus begleitet, so dass Teilstrecken möglich sind. Gegen 16.30 Uhr werden am Rathaus in Ribnitz die Wanderfreunde erwartet.

Unmittelbar nach der Ankunft der Wanderfreunde gegen 16.30 Uhr in Ribnitz-Damgarten erfolgt eine Abschlussveranstaltung auf dem Marktplatz am Ribnitzer Rathaus, zu der alle Bürgerinnen und Bürger von und um Ribnitz-Damgarten herzlich eingeladen sind, um durch ihre Teilnahme an dieser Abschlussveranstaltung an den Todesmarsch und die weiteren unzähligen Schreckenstaten des Hitlerregimes zu erinnern.


    Streckenführung   -   Rast   -   Etappenorte



    07:30   Abfahrt mit dem Bus vom Markt Ribnitz

    08:00    Gedenken am Barther Ehrenmal

    08:30   Beginn der Wanderung

    Alter Bahndamm - Barther Stadtholz - Fuhlendorf - Neuendorf-Heide

    12:30    Mittagsrast in Neuendorf

    Langendamm – Beiershagen – Pütnitz – Stadthafen Damgarten


    16:30    Ankunft Rathaus Ribnitz

    Empfang der Wanderfreunde, Abschlussveranstaltung


    Leichte Abweichungen von der Zeitplanung sind je nach Wetterlage und Teilnehmerzahl möglich. Entsprechend der Tagesform sind Teilstrecken möglich, ein Begleitfahrzeug ist vorhanden und gewährleistet dazu erforderliche Transporte.




    Ansprechpartner:

    Alexander Scheringer   Tel. 0176 - 20 40 40 99






80. Todestag des Antifaschisten Hans Burmeister am 22.Mai 2014


Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung aus Anlass des 80. Todestages des Antifaschisten und Vorsitzenden der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD Hans Burmeister


Da sich am 22.Mai 2014 zum 80. Mal der Todestag des Antifaschisten und Vorsitzenden der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD Hans Burmeister jährt, führt der Regionalverband DIE LINKE Recknitz-Fischland und der Ortsverband DIE LINKE Ribnitz-Damgarten an dem Tag um 16.00 Uhr an seinem Grab auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten eine gemeinsame Gedenkveranstaltung und eine Kranzniederlegung durch.

Worte ehrenden Gedenkens wird der Genosse Johannes Scheringer, Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommerns, von 1990 bis 2002 Abgeordneter im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, zeitweise auch Fraktionsvorsitzender und 2. Vizepräsident des Landtages, sprechen.









Nachruf



Der Antifaschist und Gründer der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD Hans Burmeister. Foto: Archiv



  80. Todestag des Gründers der Ribnitzer
Ortsgruppe der KPD Hans Burmeister



Am 22. Mai 1934 verstarb im Zuchthaus Bützow-Dreibergen der Antifaschist Hans Burmeister an seinen Misshandlungen.

Mit gerade einmal 31 Jahren wurde dem Mecklenburger ein Schicksal zuteil, dass in der Anfangsphase der nationalsozialistischen Herrschaft hunderten sozialistischen, kommunistischen und katholischen Gegnern des Nationalsozialismus wiederfuhr.

Hans Burmeister wurde am 16. Oktober 1902 in Dierhagen geboren.

Nach dem Besuch der Volksschule begann er, zur See zu fahren.

Er fuhr sowohl auf deutschen, als auch auf ausländischen Schiffen.

Durch den Kontakt mit fortschrittlichen Arbeitern trat er 1926 in die KPD an.

Nachdem er im Januar 1929 durch einen schweren Arbeitsunfall im Hafen von Accra (Ghana) zum Invalidenrentner wurde, widmete er sich verstärkt dem organisatorischen Aufbau der kommunistischen Partei vor Ort.

Noch im selben Jahr gehörte er zusammen mit seiner Frau Emmy und den Arbeitern Hermann Meier und Karl Waack zu den Begründern der KPD-Ortsgruppe Ribnitz.

Seit Beginn der Weltwirtschaftskrise galt ihm und seinen Mitstreitern der Kampf gegen Demokratie- und Sozialabbau, die von den Reichsregierungen ab 1930 dem deutschen Volk zugemutet wurden.

Ihre Aktivitäten umfassten sowohl das Verteilen von Propagandamaterial und Plakataktionen als auch die Durchführung von Mitgliederversammlungen und Sprechabenden.

Nach dem starken Abschneiden der Nationalsozialisten bei der Reichstagswahl 1930 begann deren stürmisches Wachstum.

Ende des Jahres gründete auch die NSDAP aufgrund der starken Mitgliederzuwächse ihre erste Ortsgruppe in Ribnitz.

Von nun an hatte die finanz- und mitgliederschwache KPD es mit einem Gegner zu tun, deren militantes, aggressives Auftreten eine enorme Brutalisierung der politischen Kultur auch in der mecklenburgischen Kleinstadt Ribnitz zur Folge hatte.

Seit den Amtsvertreterwahlen 1931 waren die folgenden Wahlkämpfe bis zur Machtergreifung der NSDAP auch in Ribnitz durch Handgreiflichkeiten, Beleidigungen und anderen Rüpeleien geprägt.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten setzte Hans Burmeister zusammen mit Friedrich Kummerow, Erwin Fretwurst und Wilhelm Kruse diese Tätigkeit in der Illegalität fort.

Nachdem er bereits mehrfach verhaftet worden war, überstellte die Sicherheitspolizei ihn im April 1934 ins Zuchthaus Dreibergen-Bützow.

Aufgrund der mehrfachen Misshandlungen, die er von seinen Peinigern ertragen musste, verstarb er am 22. Mai 1934 in der Haftanstalt.

Sein Martyrium hatte ein Ende gefunden, aber die Qualen der Aktivisten der Arbeiterbewegung in Deutschland und in Europa sollten noch bis 1945 andauern.


Bertel Bräutigam



Fahnenweihe der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD im Jahre 1931. Foto: Archiv










Der Machtwechsel in der Ukraine und das Referendum auf der Krim

Veranstaltung mit Torsten Koplin, Mitglied des Landtages, am 22.Mai 2014 um 18.00 Uhr im Landhotel "Zum Honigdieb" Klockenhagen


Nach der Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag des Antifaschisten und Gründers der Ribnitzer Ortsgruppe der KPD Hans Burmeister findet am 22.Mai 2014 um 18.00 Uhr eine weitere Veranstaltung im Landhotel "Zum Honigdieb" in Klockenhagen statt.

Zu der Veranstaltung zu dem aktuellen Thema "Der Machtwechsel in der Ukraine und das Referendum auf der Krim" mit Torsten Koplin, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern und Sprecher der Fraktion DIE LINKE für Kulturpolitik des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Torsten Koplin weilte als Wahlbeobachter auf der Krim. Bei dem Referendum am 16.März 2014 stimmten 96,77 Prozent der Wählerinnen und Wähler für den Anschluss an Russland.



Eckart Kreitlow

















    Fotos vom Gedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge in Ribnitz-Damgarten



    Gedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart KreitlowGedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart KreitlowGedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart Kreitlow
    Gedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart KreitlowGedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart KreitlowGedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart Kreitlow
    Gedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart KreitlowGedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart KreitlowGedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart Kreitlow
    Gedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart KreitlowGedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart KreitlowGedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der  Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren. Foto: Eckart Kreitlow




    Oberstleutnant Henke: "Friede kommt nicht von allein und Friede bleibt nicht von allein!"

    Gedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. auf dem Neuen Friedhof in Ribnitz-Damgarten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 68 Jahren und die Nazi-Barbarei am 8.Mai 2013, bei dem auch der Chef des Stabes und stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der Bundeswehr, Oberstleutnant Dietmar Henke, und der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) zugegen waren.

    Oberstleutnant Henke hob in einer kurzen Ansprache vor allem hervor, dass die Arbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. Friedensarbeit sei und betonte unter anderem: "Friede kommt nicht von allein und Friede bleibt nicht von allein!". Die Kriegsgräber der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten seien Stätten der Mahnung.

    Zum Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch führte Oberstleutnant Henke aus, dass er selber bereits fünf Mal in Afghanistan gewesen sei und mit tiefer Trauer an die dort im Rahmen des Einsatzes der ISAF ums Leben gekommenen Kameraden denke. Mittlerweile sei am 3.Mai in Farah in Nordafghanistan der 53. Soldat der Bundeswehr, ein Elite-Soldat des Kommandos Spezialkräfte (KSK), bei einem Angriff der Taliban getötet worden.

    Am 19.Mai 2013 werde er am Grab des Hauptmanns der Reserve Matthias Standfuß, der zusammen mit zwei weiteren Kameraden der Bundeswehr auf dem Tag genau vor sechs Jahren am 19.Mai 2007 bei einem Selbstmordattentat in Afghanistan ums Leben gekommen sei, in Stralsund eine Gedenkrede halten, um an seinen Tod und den Tod der anderen Kameraden in Afghanistan zu erinnern.

    Anneliese Sahr, ehemalige Schulleiterin und Pädagogin aus Ribnitz-Damgarten, die sich als Rentnerin mit ihren fast 79 Lebensjahren in sehr beeindruckender und anerkennenswerter Weise seit Jahren in dem 1991 gegründeten Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e.V. engagiert und regelmäßige Spendensammlungen für die Kriegsgräbervorsorge durchführt, würdigte besonders in der Rede die Mithilfe ihrer ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützer wie zum Beispiel von Brunhilde Mickley, Mario Günther und vielen weiteren, ohne das alles nicht zu schaffen wäre. Bei dem Gedenken am 8.Mai 2013 habe sie allerdings mit einer größeren Beteiligung gerechnet, doch sei das erst in diesem Jahr die erste Gedenkveranstaltung gewesen.

    -   Beitragserstellung:   9. Mai 2013    -


    Eckart Kreitlow









    Gedenken des Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge e. V. in Ribnitz-Damgarten










    Fotos von der 19.Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz-Damgarten



    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 19.Gedenkwanderung aus Ribnitz-Damgarten wurden morgens mit dem Bus zum Barther Ehrenmal gebracht, wo sich etwa 50 Bürgerinnen und Bürger zu einer Gedenkveranstaltung und einer Kranzniederlegung versammelt hatten. Foto: Eckart Kreitlow19.Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow19.Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    19.Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow19.Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow19.Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    19.Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow19.Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow19.Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    19.Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowZu den am Barther Ehrenmal Versammelten sprachen ehrende Worte des Gedenkens der Bürgermeister der Stadt Barth Dr. Stefan Kerth, das Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommerns Johannes Scheringer und die Vorsitzende des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE von Vorpommern-Rügen und Bundestagskandidatin Kerstin Kassner. Foto: Eckart Kreitlow19.Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow



    Johannes Scheringer erinnerte in Gedenkrede am Barther Ehrenmal an Schwur von Buchenwald


    Am 1.Mai 2013 wurde von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommerns und vom Norddeutschen Wanderbund mittlerweile die 19.Gedenkwanderung von Barth nach Ribnitz organisiert, an der sich diesmal zur Erinnerung an den Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth und zur Erinnerung an die grausamen Verbrechen des Hitlerregimes insgesamt 27 Bürgerinnen und Bürger auf die Strecke der damaligen Häftlinge des Todesmarsches begaben, von denen 19 Bürgerinnen und Bürger die gesamte Strecke von etwa 35 Kilometern Länge bis zum Ribnitzer Marktplatz durchhielten und 8 Bürgerinnen und Bürger nur eine Teilstrecke mitwanderten.

    Dabei ist sicher schon mehr oder weniger jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer dieses 19. Gedenkmarsches ins Bewusstsein gerückt worden, unter welchen kaum beschreibbaren und nicht vergleichbaren, weil sehr grausamen Bedingungen und Torturen die damaligen KZ-Häflinge auf diesen Weg von den Schergen des KZ getrieben wurden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Ribnitz-Damgarten wurden morgens mit dem Bus zum Barther Ehrenmal gebracht, wo sich etwa 50 Bürgerinnen und Bürger zu einer Gedenkveranstaltung und einer Kranzniederlegung versammelt hatten.

    Zu den am Barther Ehrenmal Versammelten sprachen ehrende Worte des Gedenkens der Bürgermeister der Stadt Barth Dr. Stefan Kerth, das Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommerns Johannes Scheringer und die Vorsitzende des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE von Vorpommern-Rügen und Bundestagskandidatin Kerstin Kassner. An der Kranzniederlegung am Barther Ehrenmal nahmen außerdem auch die Vorsitzende der Kreistagsfraktion DIE LINKE von Vorpommern-Rügen Christiane Latendorf und die Kreisvorsitzende der Hansestadt Stralsund der Partei DIE LINKE Dr. Marianne Linke teil.

    Johannes Scheringer ging in seiner Gedenkrede vor allem auf den Schwur von Buchenwald ein, in dem es unter anderem heißt: "Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel." Dieser Schwur, der am 19. April 1945 im befreiten Konzentrationslager Buchenwald von etwa 21000 ehemaligen Häftlingen auf einer Trauerkundgebung in französischer, russischer, polnischer, englischer und deutscher Sprache abgelegt wurde, habe bis heute nichts an seiner Aktualität verloren.

    In Ribnitz-Damgarten war mit der Ankunft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gedenkwanderung ursprünglich gegen 16.30 Uhr gerechnet worden, doch kamen die 19 Wanderer bereits früher an, so dass die Abschlussveranstaltung vor dem Ribnitzer Rathaus, an dem auch die Gedenktafel angebracht worden ist, die an den Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth erinnert, deren Ermordung damals am 1.Mai 1945 durch mutige und couragierte Bürgerinnen und Bürger verhindert wurde, früher als geplant stattfand.

    Der neu gewählte Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann, dessen Amtszeit am 1.Mai 2013 begann, und Johannes Scheringer von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommerns sprachen in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten Worte des ehrenden Gedenkens und legten vor der Gedenktafel Blumengebinde nieder. Zugegen war auch die Bürgermeisterkandidatin von Ostseebad Dierhagen Christiane Müller. In Ostseebad Dierhagen finden am 12.Mai 2013 Bürgermeisterwahlen statt.


    Eckart Kreitlow





    Fotos von der Abschlussveranstaltung auf dem Ribnitz-Damgartener Marktplatz



    Bilder von der Abschlussveranstaltung der 19.Gedenkwanderung auf dem Ribnitz-Damgartener Marktplatz. Foto: Ingrid HoffmannBilder von der Abschlussveranstaltung der 19.Gedenkwanderung auf dem Ribnitz-Damgartener Marktplatz. Foto: Ingrid HoffmannBilder von der Abschlussveranstaltung der 19.Gedenkwanderung auf dem Ribnitz-Damgartener Marktplatz. Foto: Ingrid Hoffmann
    Die Gedenktafel am Ribnitzer Rathaus erinnert an den Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth, deren Ermordung damals am 1.Mai 1945 durch mutige und couragierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Ribnitzer Marktplatz verhindert wurde. Foto: Eckart Kreitlow
    Bilder von der Abschlussveranstaltung der 19.Gedenkwanderung auf dem Ribnitz-Damgartener Marktplatz. Foto: Ingrid HoffmannBilder von der Abschlussveranstaltung der 19.Gedenkwanderung auf dem Ribnitz-Damgartener Marktplatz. Foto: Ingrid HoffmannBilder von der Abschlussveranstaltung der 19.Gedenkwanderung auf dem Ribnitz-Damgartener Marktplatz. Foto: Ingrid Hoffmann







     1.Mai 2013   



    19. Gedenkwanderung Barth – Ribnitz-Damgarten am 1.Mai 2013

    Mit dem Leitgedanken „Gemeinsam gegen jede Form des Rechtsextremismus für ein friedliches Miteinander“ rufen zum diesjährigen Gedenken an die Opfer des Faschismus der Norddeutsche Wanderbund und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten M-V zur Teilnahme an der 19. Gedenkwanderung am 1.Mai 2013 von Barth nach Ribnitz auf.

    Auch in diesem Jahr ist die Gedenkwanderung wiederum dem Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth gewidmet, deren Ermordung damals vor nunmehr 68 Jahren am 1.Mai 1945 durch mutige und couragierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Ribnitzer Marktplatz verhindert wurde.

    Für die Teilnehmer aus Ribnitz-Damgarten fährt dazu ein Bus um 7.30 Uhr vom Ribnitzer Marktplatz nach Barth. Den Auftakt zur Wanderung bildet auch diesmal wieder um 8 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Barther Ehrenmal für die Opfer des Faschismus.

    Die Gedenkwanderung erfolgt auf der Strecke der damaligen Häftlinge des Todesmarsches. Die Wanderung wird durch ein Kleinbus begleitet, so dass Teilstrecken möglich sind. Gegen 16.30 Uhr werden am Rathaus in Ribnitz die Wanderfreunde erwartet.

    Unmittelbar nach der Ankunft der Wanderfreunde gegen 16.30 Uhr in Ribnitz-Damgarten erfolgt eine Abschlussveranstaltung auf dem Marktplatz am Ribnitzer Rathaus, zu der alle Bürgerinnen und Bürger von und um Ribnitz-Damgarten herzlich eingeladen sind, um durch ihre Teilnahme an dieser Abschlussveranstaltung an den Todesmarsch und die weiteren unzähligen Schreckenstaten des Hitlerregimes zu erinnern.




    Streckenführung   -   Rast   -   Etappenorte



    07:30   Abfahrt mit dem Bus vom Markt Ribnitz

    08:00    Gedenken am Barther Ehrenmal

    08:30   Beginn der Wanderung

    Alter Bahndamm - Barther Stadtholz - Fuhlendorf - Neuendorf-Heide

    12:30    Mittagsrast in Neuendorf

    Langendamm – Beiershagen – Pütnitz – Stadthafen Damgarten


    16:30    Ankunft Rathaus Ribnitz

    Empfang der Wanderfreunde, Abschlussveranstaltung


    Leichte Abweichungen von der Zeitplanung sind je nach Wetterlage und Teilnehmerzahl möglich. Entsprechend der Tagesform sind Teilstrecken möglich, ein Begleitfahrzeug ist vorhanden und gewährleistet dazu erforderliche Transporte.




    Ansprechpartner:

    Alexander Scheringer   Tel. 0176 - 20 40 40 99







    Fotos von der 18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten



    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow18.Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow





    18.Gedenkwanderung von Barth nach Ribnitz-Damgarten gegen das Vergessen wieder mit guter Beteiligung

    An der diesjährigen, der mittlerweile 18.Gedenkwanderung von Barth nach Ribnitz-Damgarten, die am 1.Mai 2012 stattfand und die so wie bereits in den vielen Jahren zuvor wieder gemeinsam von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommerns und dem Norddeutschen Wanderbund organisiert worden war, nahmen erfreulicherweise wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger teil.

    Den Organisatoren der Veranstaltung, die unter dem Leitgedanken „Gemeinsam gegen jede Form des Rechtsextremismus für ein friedliches Miteinander" stand, sei auch diesmal wieder für ihre Mühen bei der Vorbereitung und Durchführung herzlich gedankt. Auch in diesem Jahr war die Gedenkwanderung wiederum dem Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth gewidmet, deren Ermordung damals vor nunmehr 67 Jahren am 1.Mai 1945 durch mutige und couragierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Ribnitzer Marktplatz verhindert wurde.

    Die Bürgerinnen und Bürger aus Ribnitz-Damgarten und Umgebung sowie einige aktive Wanderfreunde vom Norddeutschen Wanderbund fuhren zunächst mit einem Reisebus vom Ribnitzer Marktplatz zum Barther Ehrenmal für die Opfer des Faschismus, wo gegen 8:00 Uhr morgens eine Kranzniederlegung erfolgte. Worte ehrenden Gedenkens sprachen dort Johannes Scheringer vom Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten sowie der Barther Bürgermeister Dr. Stefan Kerth.

    Zu Beginn der 18. Gedenkwanderung in Barth im Anschluss an die Gedenkveranstaltung waren es 33 Wanderfreunde, die mitwanderten. Von denen wanderten drei etwa 5 km mit und die anderen 30 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde etwa 20 km bis Neuendorf, wo eine kurze Mittagsrast eingelegt wurde. 26 von ihnen nahmen an der Gedenkwanderung 2012 die gesamte etwa 34 km lange Strecke bis Ribnitz-Damgarten teil.



    An 18.Gedenkwanderung am 1. Mai 2012 nahm auch der ehemalige DDR-Staatsratsvorsitzende Egon Krenz teil

    Zu denen, die die gesamte Strecke mitwanderten, gehörte auch der ehemalige DDR-Staatsratsvorsitzende Egon Krenz, der mit seinem Alter von inzwischen 75 Jahren offensichtlich doch noch erstaunlich fit und in guter gesundheitlicher Verfassung ist. Egon Krenz hatte am 19. März seinen 75.Geburtstag. Er wurde 1937 im pommerschen Kolberg, der heutigen polnischen Hafenstadt Kołobrzeg, geboren.

    Am 17.Oktober 1989 wurde Egon Krenz nach dem Sturz Erich Honeckers bis zum Antritt der Modrow-Regierung für etwa sieben Wochen Staatsratsvorsitzender der DDR. 1984 nahm Egon Krenz allerdings bereits durch seine Ernennung zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR die zweithöchste Führungsposition in dem 1990 untergegangenen sozialistischen deutschen Staat ein.






    Unter grausamsten Bedingungen waren damals 1945 auf der Strecke von Barth über Fuhlendorf, Neuendorf, Saal und Damgarten nach Ribnitz (die Doppelstadt Ribnitz-Damgarten wurde erst 1952 gegründet) die KZ-Häftlinge von den Nazis auf ihren Todesmarsch vor 67 Jahren entlang getrieben worden, mit dem Ziel ihrer physischen Vernichtung. Wer nicht durch die Strapazen umkam, sollte erschossen werden. Zum Glück wurde dies durch die Ribnitzer Bürger verhindert.

    Auch bei der Ankunft auf dem Marktplatz in Ribnitz-Damgarten gegen 16:00 Uhr fand eine kurze Gedenkveranstaltung statt. Hier ergriffen die 2. Stellvertreterin des Bürgermeisters von Ribnitz-Damgarten Kathrin Meyer und erneut wie bereits schon zuvor am Morgen in Barth Johannes Scheringer vom Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten das Wort. Auch sie beide brachten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die schlimmen unzähligen Schreckenstaten der Nazis in Erinnerung und verurteilten jede Form von Faschismus.

    Sehr ergreifend war darüber hinaus die Rede des Zeitzeugen Peter Laudan. Er, der Sohn eines damaligen evangelischen Pastors, habe mit eigenen Augen gesehen, wie unmenschlich die etwa 800 weiblichen KZ-Häftlinge aus Barth von den Nazi-Schergen auf ihrem Todesmarsch 1945 wenige Tage vor Kriegsende durch die Stadt getrieben wurden. Deshalb seien die meisten von ihnen, als sie in Ribnitz ankamen, am Ende ihrer Kräfte gewesen. Wie der Zeitzeuge weiter berichtete, seien damals am 1.Mai 1945 die Nazis von den Ribnitzer Bürgerinnen und Bürger auf dem Markt entwaffnet worden. So gelang es, die unmittelbar bevorstehende Ermordung dieser Frauen zu verhindern.



      →     Beitragserstellung: 10.06.2012    -

    Eckart Kreitlow










„Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“

Kranzniederlegung zum 67.Jahrestag der Befreiung vom Faschismus in Ribnitz-Damgarten



Unter dem Motto „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ fand aus Anlass des 67.Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am Dienstag, dem 8.Mai 2012, um 15:00 Uhr in Ribnitz-Damgarten eine Kranzniederlegung an der Mahn- und Gedenkstätte beim Alten Friedhof in der Mühlenstraße statt.

Eckart Kreitlow vom Ribnitz-Damgartener Sprecherrat der Partei DIE LINKE erinnerte in einer kurzen Ansprache an die während der Naziherrschaft von 1933 bis 1945 begangenen unzähligen Gräueltaten der Faschisten, an die verbrecherische Rassenwahnpolitik und damit verbunden an die in den zahlreichen Konzentrations- und Vernichtungslagern über sechs Millionen ermordeten Juden sowie an die Zigtausenden ermordeten Andersdenkenden und Menschen anderer Ethnien.

Mit dem Überfall auf Polen, der Sowjetunion und weiterer Völker Europas zettelte das Hitlerregimes den verheerenden Zweiten Weltkrieg an, der mit über fünfzig Millionen Toten und gigantischen Zerstörungen unermessliches Leid brachte.

Vor allem durch die siegreiche Rote Armee, die die Hauptlast des Krieges trug, aber auch durch die Armeen der Antihitlerkoalition wurde schließlich am 8.Mai 1945 das faschistische Deutschland besiegt und der Hitlerfaschismus zerschlagen. Kreitlow forderte, dass sich eine derartige Tragödie nie wiederholen dürfe.

DIE LINKE verurteile jede Form von Faschismus, trete kompromisslos für Frieden und gegen den Krieg ein und sei für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Auf die jüngsten Ereignisse eingehend betonte der Redner, dass die schrecklichen Morde der Zwickauer Terrorzelle NSU mit über zehn Mordopfern deutlich das Gesicht des Faschismus zeige. Diese Mordtaten werden nicht nur von den Linken, sondern bundesweit von allen Demokraten schärfstens verurteilt.


-   Beitragserstellung:   8. Mai 2012    -

E. K.







     1.Mai 2012   



    18. Gedenkwanderung Barth – Ribnitz-Damgarten am 1.Mai 2012

    Mit dem Leitgedanken „Gemeinsam gegen jede Form des Rechtsextremismus für ein friedliches Miteinander“ rufen zum diesjährigen Gedenken an die Opfer des Faschismus der Norddeutsche Wanderbund und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten M-V zur Teilnahme an der 18. Gedenkwanderung am 1.Mai 2012 von Barth nach Ribnitz auf.

    Auch in diesem Jahr ist die Gedenkwanderung wiederum dem Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth gewidmet, deren Ermordung damals vor nunmehr 67 Jahren am 1.Mai 1945 durch mutige und couragierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Ribnitzer Marktplatz verhindert wurde.

    Für die Teilnehmer aus Ribnitz-Damgarten fährt dazu ein Bus um 7.30 Uhr vom Ribnitzer Marktplatz nach Barth. Den Auftakt zur Wanderung bildet auch diesmal wieder um 8 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Barther Ehrenmal für die Opfer des Faschismus.

    Die Gedenkwanderung erfolgt auf der Strecke der damaligen Häftlinge des Todesmarsches. Die Wanderung wird durch ein Kleinbus begleitet, so dass Teilstrecken möglich sind. Gegen 16.30 Uhr werden am Rathaus in Ribnitz die Wanderfreunde erwartet.

    Unmittelbar nach der Ankunft der Wanderfreunde gegen 16.30 Uhr in Ribnitz-Damgarten erfolgt eine Abschlussveranstaltung auf dem Marktplatz am Ribnitzer Rathaus, zu der alle Bürgerinnen und Bürger von und um Ribnitz-Damgarten herzlich eingeladen sind, um durch ihre Teilnahme an dieser Abschlussveranstaltung an den Todesmarsch und die weiteren unzähligen Schreckenstaten des Hitlerregimes zu erinnern.




    Streckenführung   -   Rast   -   Etappenorte



    07:30   Abfahrt mit dem Bus vom Markt Ribnitz

    08:00    Gedenken am Barther Ehrenmal

    08:30   Beginn der Wanderung

    Alter Bahndamm - Barther Stadtholz - Fuhlendorf - Neuendorf-Heide

    12:30    Mittagsrast in Neuendorf

    Langendamm – Beiershagen – Pütnitz – Stadthafen Damgarten


    16:30    Ankunft Rathaus Ribnitz

    Empfang der Wanderfreunde, Abschlussveranstaltung


    Leichte Abweichungen von der Zeitplanung sind je nach Wetterlage und Teilnehmerzahl möglich. Entsprechend der Tagesform sind Teilstrecken möglich, ein Begleitfahrzeug ist vorhanden und gewährleistet dazu erforderliche Transporte.




    Ansprechpartner:

    Alexander Scheringer   Tel. 0176 - 20 40 40 99







    Rote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart Kreitlow










    Kranzniederlegung sowie Worte ehrenden Gedenkens an der Mahn- und Gedenkstätte in Ribnitz-Damgarten aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Faschismus

    Unter dem Motto "Gegen Faschismus und Krieg - gemeinsam für eine bessere und friedliche Welt!" fand auf Einladung des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates der Partei Die Linke aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Faschismus am Freitag, dem 27.Januar 2012, um 14:00 Uhr eine Kranzniederlegung verbunden mit Worten ehrenden Gedenkens an der Mahn- und Gedenkstätte beim Alten Friedhof in der Ribnitz-Damgartener Mühlenstraße statt. Leider nahmen jedoch an dieser Gedenkveranstaltung in diesem Jahr nur wenige Bürgerinnen und Bürger teil.

    Um künftig wieder eine höhere Beteiligung bei Veranstaltungen dieser Art zu erreichen, halten wir es für richtig, rechtzeitig im Vorfeld verstärkt das Gespräch mit allen demokratischen Kräften der Stadt zu suchen mit dem Ziel, sie zu einer gemeinsamen Gedenkkultur zur Ehrung der Opfer des Faschismus zu bewegen. Dabei liegt es uns besonders am Herzen, auch die jungen Menschen einzubeziehen und die Gedenkstätten unserer Stadt in einen gepflegten und ansprechenden Zustand zu versetzen.

    Eckart Kreitlow








    Kranzniederlegung sowie Worte ehrenden Gedenkens an der Mahn- und Gedenkstätte in Ribnitz-Damgarten aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Faschismus. Foto: Eckart KreitlowKranzniederlegung sowie Worte ehrenden Gedenkens an der Mahn- und Gedenkstätte in Ribnitz-Damgarten aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Faschismus. Foto: Eckart Kreitlow


















Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus








Jüngste Teilnehmerinnen der 17. Gedenkwanderung waren die Zwillinge Karla und Timea Pick

Nach sehr ergreifenden Worten von Johannes Scheringer von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten und des Bürgermeisters von Barth Dr. Stefan Kerth vor etwa 60 Versammelten am Barther Mahnmal für die Opfer des Faschismus, das sich auf dem ehemaligen Gelände des KZ-Außenlagers Barth befindet, und einer anschließenden Kranzniederlegung gemeinsam mit Dr. Marianne Linke begann in diesem Jahr am 1.Mai die Gedenkwanderung von Barth nach Ribnitz.

Übrigens mittlerweile schon zum 17.Mal und wiederum über eine Strecke von etwa 37 Kilometern, auf der damals die weiblichen KZ-Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen von den SS-Schergen auf einen Todesmarsch getrieben wurden. Mit dem Leitgedanken „Gemeinsam gegen jede Form des Rechtsextremismus für ein friedliches Miteinander!" begaben sich anfangs 37 Wanderfreunde auf den Weg, von denen aber nur 15 die Gesamtstrecke bis zum Schluss durchhielten.

Die Zwillinge Karla und Timea des Ehepaares Wenke Brüdgam-Pick und Lothar Pick waren die beiden jüngsten Teilnehmerinnen der diesjährigen Gedenkwanderung. Zu der Veranstaltung hatten der Norddeutsche Wanderbund und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten M-V aufgerufen.

Auch in diesem Jahr war die Gedenkwanderung wiederum dem Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth gewidmet, deren Ermordung damals vor nunmehr 66 Jahren am 1.Mai 1945 durch mutige und couragierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Ribnitzer Marktplatz verhindert wurde.

Daran erinnerte gemeinsam mit Johannes Scheringer von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten auch Kathrin Meyer, 2.Stellvertretender Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten, vor der Gedenktafel am Ribnitzer Rathaus während der Abschlussveranstaltung. Abschließend wurden vor der Gedenktafel Blumen niedergelegt.


-     Beitragserstellung: 02.05.2011    -

Eckart Kreitlow





Fotos von der 17.Gedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten



Gedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Gedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Der Bürgermeister von Barth Dr. Stefan Kerth, Johannes Scheringer vom Bund der Antifaschisten und Dr. Marianne Linke, Spitzenkandidatin der Partei Die Linke für die Landtagswahlen in M-V am 4. September 2011 (v. l. n. r.). Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Der Bürgermeister von Barth Dr. Stefan Kerth, Johannes Scheringer vom Bund der Antifaschisten und Dr. Marianne Linke, Spitzenkandidatin der Partei Die Linke für die Landtagswahlen in M-V am 4. September 2011 (v. l. n. r.). Foto: Eckart Kreitlow
Gedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Der Bürgermeister von Barth Dr. Stefan Kerth, Johannes Scheringer vom Bund der Antifaschisten und Dr. Marianne Linke, Spitzenkandidatin der Partei Die Linke für die Landtagswahlen in M-V am 4. September 2011 (v. l. n. r.). Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Die Zwillinge Karla und Timea des Ehepaares Wenke Brüdgam-Pick und Lothar Pick waren die beiden jüngsten Teilnehmerinnen der diesjährigen Gedenkwanderung. Foto: Eckart Kreitlow
Gedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Die Zwillinge Karla und Timea des Ehepaares Wenke Brüdgam-Pick und Lothar Pick waren die beiden jüngsten Teilnehmerinnen der diesjährigen Gedenkwanderung. Foto: Eckart Kreitlow
Gedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Gedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Gedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Gedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Gedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Auf dem Bild links Johannes Scheringer vom Bund der Antifaschisten und Kathrin Meyer (2. v. l.), 2.Stellvertreter des Bürgermeisters von Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowGedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz-Damgarten. Die Zwillinge Karla und Timea des Ehepaares Wenke Brüdgam-Pick und Lothar Pick waren die beiden jüngsten Teilnehmerinnen der diesjährigen Gedenkwanderung. Inmitten der glücklichen Eltern und ihrer Zwillinge Karla und Timea der Geschäftsführer des Kreisverbandes Nordvorpommern der Partei Die Linke Rolf Zaspel. Foto: Eckart Kreitlow








    Warum bin auch ich für ein Verbot der NPD?


    Der Faschismus gehörte zweifellos zu dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Wer nicht dafür mitverantwortlich werden möchte, dass sich die damaligen kaum beschreibbaren Verbrechen in den zahlreichen Vernichtungs- und Konzentrationslagern



    Der Faschismus  -   das dunkelste
    Kapitel der deutschen Geschichte




    der Nazis in Auschwitz-Birkenau, Buchenwald, Majdanek, Bergen-Belsen, Neuengamme, Belzec, Theresienstadt, Sachsenhausen, Sosibor, Ravensbrück, Mauthausen, Dachau, Treblinka und anderswo wiederholen, denen über 6 Millionen ermordete Juden, Sinti und Roma und Menschen anderer Ethnien sowie zigtausende Andersdenkende zum Opfer fielen, sollte für ein NPD-Verbot sein. Deshalb bin ich für ein NPD-Verbot!


    -    18311 Ribnitz-Damgarten,   17.03.2009,   Eckart Kreitlow,   57 Jahre,   Makler & Journalist    -







     1.Mai 2011   



    17. Gedenkwanderung Barth – Ribnitz-Damgarten am 1.Mai

    Mit dem Leitgedanken „Gemeinsam gegen jede Form des Rechtsextremismus für ein friedliches Miteinander“ rufen zum diesjährigen Gedenken an die Opfer des Faschismus der Norddeutsche Wanderbund und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten M-V zur Teilnahme an der 17. Gedenkwanderung am 1.Mai 2011 von Barth nach Ribnitz auf.

    Auch in diesem Jahr ist die Gedenkwanderung wiederum dem Todesmarsch von 800 Frauen des KZ-Außenlagers Barth gewidmet, deren Ermordung damals vor nunmehr 66 Jahren am 1.Mai 1945 durch mutige und couragierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Ribnitzer Marktplatz verhindert wurde.

    Für die Teilnehmer aus Ribnitz-Damgarten fährt dazu ein Bus um 7.30 Uhr vom Ribnitzer Marktplatz nach Barth. Den Auftakt zur Wanderung bildet auch diesmal um 8 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Barther Ehrenmal für die Opfer des Faschismus.

    Die Gedenkwanderung erfolgt auf der Strecke der damaligen Häftlinge des Todesmarsches. Die Wanderung wird durch einen Kleinbus begleitet, so dass Teilstrecken möglich sind. Gegen 16.30 Uhr werden am Rathaus in Ribnitz die Wanderfreunde erwartet.

    Gegen 16.45 Uhr erfolgt eine Abschlussveranstaltung auf dem Marktplatz am Ribnitzer Rathaus, zu der alle Bürgerinnen und Bürger von und um Ribnitz-Damgarten herzlich eingeladen sind, um durch ihre Teilnahme an dieser Abschlussveranstaltung an den Todesmarsch und die weiteren unzähligen Schreckenstaten des Hitlerregimes zu erinnern und um gleichzeitig damit zu bekunden, dass sie zunehmenden Aktivitäten rechtsextremistischer Kräfte nicht tatenlos zusehen.








     1.Mai 2011   



17. Gedenkwanderung   Barth  –  Ribnitz–Damgarten
Abschlussveranstaltung am Rathaus Ribnitz





Gemeinsam
gegen jede Form des Rechtsextremismus
für ein friedliches Miteinander




Zum Gedenken an die Opfer des Faschismus rufen der Wanderbund M-V und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten M-V zur Teilnahme an der Wanderung und der Abschlusskundgebung auf.





    Streckenführung   -   Rast   -   Etappenorte



    07:30   Abfahrt mit dem Bus vom Markt Ribnitz

    08:00    Gedenken am Barther Ehrenmal

    08:30   Beginn der Wanderung

    Alter Bahndamm - Barther Stadtholz - Fuhlendorf - Neuendorf-Heide

    12:30    Mittagsrast in Neuendorf

    Langendamm – Beiershagen – Pütnitz – Stadthafen Damgarten


    16:30    Ankunft Rathaus Ribnitz

    Empfang der Wanderfreunde, Abschlussveranstaltung


    Leichte Abweichungen von der Zeitplanung sind je nach Wetterlage und Teilnehmerzahl möglich. Entsprechend der Tagesform sind Teilstrecken möglich, ein Begleitfahrzeug ist vorhanden und gewährleistet dazu erforderliche Transporte.




    Ansprechpartner:

    Alexander Scheringer   Tel. 0176 - 20 40 40 99






    Rote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart Kreitlow



    Herzlichen Glückwunsch zu Deinem 75. Geburtstag, lieber Professor Dr. Heinrich Fink!


    Professor Dr. Heinrich Fink ist Vorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). Am 31.März 2010 beging er seinen 75.Geburtstag. Professor Fink kann auf ein sehr schaffensreiches und engagiertes Leben zurückblicken. Unter anderem war er von 1979 bis 1992 Professor für Praktische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und deren Rektor von 1990 bis 1992.

    Wir hatten die Ehre, vor einiger Zeit in Ribnitz-Damgarten einmal Gast einer seiner interessanten und gut besuchten Vorträge über den deutschen antifaschistischen Widerstandskämpfer und Theologen Dietrich Bonhoeffer sein zu dürfen. Dietrich Bonhoeffer wurde vor nunmehr 65 Jahren am 9. April 1945 von den Nazis im KZ Flossenbürg hingerichtet.

    Als Gast unserer Zimmervermietung Ferienhof-Gästehaus "Am Kiefernwald" lernten wir Professor Dr. Heinrich Fink als einen sehr bescheidenen und zu keiner Zeit abgehoben wirkenden Menschen kennen und schätzen, und das zudem trotz seines ohne jeden Zweifel enormen Wissens und Könnens als Hochschulprofessor und seiner darüber hinaus großen Verdienste, was uns gerade deshalb besonders beeindruckte und uns bei Professor Fink auch weiterhin tief beeindruckt!

    Vor allem aber beeindruckt nicht nur uns, sondern sehr vielen Menschen natürlich sein jahrzehntelanges engagiertes Wirken für Gerechtigkeit, Frieden, Toleranz und Völkerverständigung und gegen Faschismus und Krieg! Herzlichen Glückwunsch zu Deinem 75. Geburtstag, lieber Professor Dr. Heinrich Fink!


    -     Beitragserstellung:  02.04.2010    -

    Eckart Kreitlow



    Rote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart Kreitlow








    15.Gedenkwanderung von Barth nach Ribnitz am 1.Mai 2009

    Am 1.Mai 1945 ereignete sich auf dem Marktplatz in Ribnitz etwas Ungewöhnliches. Mutige Bürger unserer Stadt verhinderten die Ermordung von 800 Frauen, die am 30.April vom KZ Barth aus in Richtung Westen getrieben worden waren, um ihre Befreiung durch die anrückenden Truppen der sowjetischen Streitkräfte zu verhindern.

    Zum Gedenken an das Leiden der vom Faschismus verfolgten und gequälten Menschen und das beherzte Handeln von Bürgern, die sich dem Mordkommando in den Weg stellten, rufen der Wanderbund Mecklenburg-Vorpommern und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten zur 15.Gedenkwanderung von Barth nach Ribnitz am 1.Mai 2009 auf. Die Wanderung steht in diesem Jahr unter dem Gedenken:


    Gemeinsam gegen jede Form des Rechtsextremismus - für ein friedliches Miteinander!


    Den Auftakt bildet um 08:00 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Barther Ehrenmal für die Opfer des Faschismus. Für die Teilnehmer aus Ribnitz fährt dazu ein Bus um 7:30 Uhr ab Ribnitz, Marktplatz nach Barth.

    Die Gedenkwanderung wird mit dem Empfang der Wanderer und einer Abschlußveranstaltung am Rathaus von Ribnitz um 16:30 Uhr beendet. Zur Teilnahme daran laden wir die Bürgerinnen und Bürger von Ribnitz-Damgarten herzlich ein.

    Die zunehmenden Aktivitäten rechtsextremer und neofaschistischer Parteien und Organisationen in Staaten der Europäischen Union, auch in unserem Land, unter demagogischer Nutzung der aktuellen Krise, erfordern entschlossenen Widerstand aller demokratischen Kräfte.

    Mit der Teilnahme an den Veranstaltungen zum Gedenken an das Geschehen auf dem Ribnitzer Markt am 1.Mai 1945 bekunden wir, dass der Rechtsextremismus bei uns keine Chance hat.

    Peter Bach







    14. Gedenkwanderung aus Anlass des 63.Jahrestages des Todesmarsches der Häftlinge des KZ-Lagers Barth

    Am Samstag, dem 26.April 2008, findet aus Anlass des 63.Jahrestages des Todesmarsches der Häftlinge des KZ-Lagers Barth und der mutigen Tat der Ribnitzer Bürger zur Verhinderung von deren Erschießung auf dem Ribnitzer Marktplatz die 14.Gedenkwanderung von Barth nach Ribnitz-Damgarten statt.


Ihr Vermächtnis lebt in unseren Taten fort.

Wir wollen weder Faschismus noch Krieg auf dieser Welt.

Gemeinsam wollen wir für ein friedvolles Miteinander demonstrieren.




    Streckenführung - Rast- und Etappenorte

    07:30   Abfahrt vom Rathaus Ribnitz-Damgarten nach Barth

    08:00   Gedenken am Barther Ehrenmal für die Opfer des Faschismus

    08:30   Beginn der Wanderung - Alter Bahndamm - Barther Stadtholz - Forst - Fuhlendorf - Neuendorf-Heide - Saal

    12:00   Mittagrast Gaststätte "Daddeldu"

    13:00   Saal - Boddenwanderweg

    13:45   Langendamm

    15:00   Pütnitz - alter Bahndamm, Damgarten

    15:30   Hafen Damgarten - Recknitz-Brücke - Stadion am Bodden

    16:15   Ankunft Rathaus Ribnitz-Damgarten - Empfang der Wanderfreunde

    16:45   Gedenkworte zum Abschluss




    Zur Teilnahme an der Wanderung und an der Abschlussveranstaltung auf dem Marktplatz rufen der Norddeutsche Wanderbund und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Mecklenburg-Vorpommern auf.

    Die gesamte Strecke von Barth nach Ribnitz-Damgarten umfasst etwa 35 Kilometer. Für all jene, die nur eine Teilstrecke mitwandern können oder möchten, ist ein Bus eingesetzt, so dass gegebenenfalls die restliche Strecke bis zum Ribnitz-Damgartener Marktplatz auch gefahren werden kann.


    Ansprechpartner:

    Eckard Krüger   Tel. 0162 - 4964130

    Johann Scheringer   Tel. 038222 - 265

    Peter Bach   Tel. 03821 - 3909737

    Alexander Scheringer   Tel. 0160 - 5336196

















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Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



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