Green World   -   der Umwelt-Report

Wunderschöne Wildrose. Foto: Eckart KreitlowEine unter Naturschutz stehende 700-jährige Eiche im Schlemminer Schlosspark in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow

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GREENPEACE:   Trinkwasserversorgung bei Atomunfall gefährdet




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Das Märchen von der angeblichen Strom-Verteuerung durch erneuerbare Energien









    Der Biokraftstoff E 10 offenbar eine umweltpolitische Mogelpackung?


    Natürlich sollte der Umweltschutz im Spektrum wichtiger Aufgaben immer Priorität haben. Doch nicht alles, was uns von so manchen Politikern als umweltfreundlich verkauft wird, ist es auch. Zwar ist eine der Zielstellungen für die Einführung des Vergaserkraftstoffes E 10 insofern sicher sinnvoll, mit einer höheren Beimengung von etwa 10 Prozent Bioethanol vor allem die Abhängigkeit vom Erdöl schrittweise zu reduzieren.

    Allerdings wird Bioethanol insbesondere aus Getreide wie zum Beispiel aus Roggen und Weizen sowie aus Zuckerrüben und Mais gewonnen. Dafür sind riesige Ackerflächen erforderlich, die für die Produktion von Nahrungsgetreide dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Diese Entwicklung verschärft somit also den Hunger in der Welt, denn wir dürfen bzw. sollten nicht vergessen, dass weltweit, und das ist natürlich eine Riesentragödie, etwa eine Milliarde Menschen, etwa ein Siebtel der Gesamtbevölkerung unserer Erde, heute schon hungern.

    In einigen Ländern wie in Brasilien, in afrikanischen oder asiatischen Ländern werden sogar Teile des tropischen Regenwaldes gerodet, eine gewaltige Umweltsünde, denn der Regenwald ist nicht nur unsere grüne Lunge, obwohl das die wichtigste Funktion ist, sondern auch ein wertvolles Biotop für viele Tiere und Pflanzen. Arten sterben aus.

    Andererseits können den neu eingeführten Kraftstoff E 10 offenbar bei weitem nicht alle Fahrzeuge vertragen. Es kann zu Motorschäden bei den Kraftfahrzeugen kommen etc.. Einige Experten behaupten sogar, dass angeblich alle Fahrzeuge, die E 10 tanken, geschädigt werden können. Somit scheint die Einführung von E 10 wohl ein Flop zu werden oder zu sein.

    Aber angesichts der apokalyptischen Jahrtausendkatastrophe in Japan scheinen diese Probleme wohl eher nebensächlich zu sein. Die armen Menschen dort. Es fehlen dafür die Worte. Die Lage ist so außerordentlich schlimm, dass das Wort "schrecklich" da als Beschreibung fast tatsächlich noch zu harmlos zu seien scheint! Vor allem die gewaltigen Verstrahlungen großer Gebiete durch den Super-GAU in dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima 1 sind neben den Erdbeben- und Tsunami-Zerstörungen mit tausenden Toten wahrscheinlich die Steigerungsform von schlimm.

    In einer Katastrophe mit solcher Dimension ist alleine die Organisation von Hilfsmaßnahmen in dem gewaltigen Umfang eine nahezu unlösbare Aufgabe, zumal die Infrastruktur teilweise total zerstört ist. Wahrscheinlich müssen sogar noch die 30 Millionen Menschen der Hauptstadt Tokio evakuiert werden, wenn die Radioaktivität weiter bedrohlich ansteigt. Es wird wohl mindestens ein Jahrzehnt und vielleicht sogar noch länger dauern, bis die Schäden des Erdbebens der Stärke 9,0 auf der Richterskala und des gewaltigen Tsunamis nach nachträglichen Ermittlungen mit bis zu 23 m hohen Wellen, die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 900 Stundenkilometern auf die Küsten zu rasten, beseitigt sein werden.

    -   Beitragserstellung:   16.03.2011    -

    Eckart Kreitlow













    Atomarer   Super-GAU   in Japan gefährdet auch die Nachbarstaaten der Region











    Greenpeace: Höchste INES-Stufe 7 für Atomunfälle gilt für Fukushima





    Physiker:   Fukushima  könnte "schlimmer als Tschernobyl" werden









    Japans selbstlose Helden kämpfen in der Strahlenhölle von Fukushima gegen das atomare Inferno


    In der Strahlenhölle auf dem Gelände der schwer beschädigten bzw. weitestgehend zerstörten Reaktoren des Atomkraftwerkes von Fukushima kämpfen selbstlose Menschen, die wahre Helden sind, weil sie höchstwahrscheinlich sogar dort ihr eigenes Leben für das Leben tausender anderer Menschen opfern, verzweifelt, um den Strahlenaustritt zu reduzieren und die Lage eventuell doch noch zu stabilisieren. Ob es gelingt, können wir nur hoffen. Die Informationen dazu sind sehr widersprüchlich. Im Zentrum der verzweifelten Anstrengungen stehen Versuche, die Kühlung der Brennstäbe wieder in Gang zu setzen. Sollte dies nicht mehr gelingen, bliebe vermutlich nur noch der Bau einer riesigen Betonhülle, ähnlich wie damals vor etwa 25 Jahren bei der gewaltigen Tschernobyl-Katastrophe.



    Schlimmstes Erdbeben in der Geschichte, gewaltige Tsunami und sogar Atomkatastrophe in Japan



    Der viertgrößte Inselstaat Japan, der mit seinen etwa 130 Millionen Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten Ländern der Welt zählt, wurde am 11.März 2011 um 14:45 Uhr Ortszeit (6:45 Uhr MEZ) von dem wahrscheinlich in seiner langen Geschichte verheerendsten Erdbeben und danach von mehreren schweren Nachbeben sowie mindestens einer riesigen Flutwelle nach nachträglichen Ermittlungen von sage und schreibe bis zu 23 m Höhe, einem so genannten Tsunami mit ungeheurer Energie, heimgesucht.

    Um die Welt gehende erschütternde Fotos von den Orten des Geschehens vermitteln zum Teil apokalyptische Eindrücke. Das Hauptbeben hatte die Stärke 8,9 auf der Richterskala, nachträglich hochgestuft auf 9,0. Die Zerstörungen sind gewaltig. Es ist mit einer sehr hohen Anzahl von Toten und Verletzten zu rechnen. Nach Satellitenmessungen via GPS in den USA, wie Agenturen berichten, sollen sich durch das Erdbeben sogar die Landmassen der japanischen Hauptinsel Honshū um 2,4 Meter verschoben haben.

    Wissenschaftler des italienischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie vermeldeten topaktuell, das 1999 gegründete Institut ist eines der renommiertesten geowissenschaftlichen Forschungseinrichtungen mit Sitz in Rom, nach ihren Ermittlungen habe sich die Erdrotationsachse um etwa 10 Zentimeter verschoben. Dies sei die größte Verschiebung der Erdrotationsachse seit dem schweren Erdbeben 1960 in Chile.



    Das Horrorszenario in Japan nimmt kein Ende:   Sogar im dritten Atomkraftwerk droht ein GAU



    Japan liegt in einem der erdbebenreichsten Gebiete der Welt überhaupt, zu denen unter anderem auch das Gebiet in und um den Japangraben gehört, in deren Nähe auch das Zentrum des jüngsten und bisher schwersten Erdbebens in Japans Geschichte lag. Das Epizentrum befand sich im Meer etwa 130 km von der Millionenstadt Sendai in der Region Töhoku am Pazifik und etwa 400 km von der japanischen Hauptstadt Tokio entfernt.

    Menschen in aller Welt bekunden ihre Anteilnahme. Die Japaner sind in diesen schweren Stunden und Tagen ob des ihnen widerfahrenen Schicksals zu bedauern. Bewunderung aber für die Menschen in Japan, deren Land auch "das Land der aufgehenden Sonne" genannt wird, rufen Berichte über ihren Zusammenhalt hervor sowie darüber, wie man sofort daran geht, die verheerenden Katastrophenfolgen zu überwinden.

    Tief betroffen versuchen die japanische Regierung und Premierminister Naoto Kan persönlich sich ein Bild über das gewaltige Ausmaß der Katastrophe zu machen und den von den schicksalsreichen Naturereignissen schwer Betroffenen Mut zuzusprechen sowie unverzüglich Hilfsmaßnahmen einzuleiten. Regierungen in aller Welt sagten Hilfen zu, darunter auch Deutschland, wie dies die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel dem japanischen Regierungschef übermittelte.

    Nach jüngsten Meldungen der japanischen Nachrichtenagentur musste sogar Atomalarm ausgerufen werden, da es offenbar, man mag es sich gar nicht vorstellen, ähnlich wie in Tschernobyl vor fast 25 Jahren, im Kernkraftwek Fukushima 1 zu einer Kernschmelze, also zu einem so genannten Supergau, dem schlimmsten aller Fälle, gekommen sein soll. Das Reaktorgebäude ist offenbar durch Explosionen vollständig zerstört, zumindest jedoch schwer beschädigt.



    Erschütternde Fotos vom Geschehen in Japan vermitteln zum Teil apokalyptische Eindrücke



    Radioaktives Cäsium sei bereits außerhalb, ein wichtiges Indiz für die offenbar bereits stattgefundene Kernschmelze, im Umkreis des AKW gefunden worden. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) wurde verständigt. Das zwölf Kilometer von dem AKW Fukushima 1 entfernte Atomkraftwerk Fukushima 2 meldete auch eine sehr besorgniserregende Havarie im Kühlsystem des Reaktors.

    Die 55 japanischen AKW erfüllen bzw. genügen zwar hohen und höchsten Sicherheitsstandards, doch zeigen die aktuellen Ereignisse den Kernkraftbetreibern das selbst die leider nicht in jedem Fall ausreichen, um Gefährdungen der Menschen zu vermeiden und extremen Naturgewalten zu widerstehen.

    Nicht zuletzt deshalb warnen weltweit von der Atomlobby unabhängige Forscher sowie verantwortungsvolle Politiker, vor allem jene, die nicht von der Atomindustrie direkt oder indirekt abhängig sind und die Gefahren erkannt haben, vor den schwer bzw. gar unkalkulierbaren Risiken der Nutzung der Kernenergie, doch leider bisher ohne Erfolg.

    Allerdings wird die gigantische Naturkatastrophe in Japan, die leider gleichzeitig noch zu einer gewaltigen Atomkatastrophe wurde, sicher dazu führen, dass die Atomprofiteure und ihre Lobbyisten es künftig schwerer haben werden, die Risiken der Kernenergie zu bagatellisieren oder gar zu negieren.



    Atomindustrie darf Risiken der Kernenergie nicht weiter bagatellisieren oder gar negieren



    Laut der Übersicht "Kernenergie nach Ländern" von Wikipedia deckte Japan im Jahre 2010 etwa ein Drittel (29 Prozent) seines Energiebedarfs durch Kernenergie. Zwei weitere Kernkraftwerke sind seit 2010 noch im Bau. Nach ihrer Fertigstellung liefern dann 57 AKW Strom aus Kernenernergie. 12 AKW sind in Japan in Planung, doch wird nun wohl mit größter Wahrscheinlichkeit das Zeitalter der Nutzung von Kernenergie nach diesen furchtbarsten Ereignissen insbesondere wegen der offensichtlichen Nichtbeherrschbarkeit der Technologie in unvorhersehbaren Extremsituationen nicht nur in Japan endgültig vorbei sein.

    Völlig klar ist, dass wir Menschen zwar gegen Naturkatastrophen weitestgehend machtlos sind. Bestenfalls können wir die Folgen mildern, bei Erdbeben zum Beispiel durch eine entsprechende mehr oder weniger erdbebensichere Bauweise, doch Atomkatastrophen sind zu verhindern, indem man unter anderem künftig verstärkt auf die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien setzt, die Grundlagenforschung dazu forciert und die Atomkraftwerke lieber früher als später abschaltet.

    Die gebetsmühlenartigen Beteuerungen der Energiekonzerne und ihrer ihnen de facto offenbar hörigen bzw. treu ergebenen gut dotierten Steigbügelhalter in der Politik, die Atomkraftwerke seien angeblich sicher, denen es vermutlich allerdings in Wirklichkeit nur um die in der so genannten Marktwirtschaft vordergründigen Sicherung von Maximalgewinn bzw. Maximalprofit geht, werden zumindest seit dieser größten Katastrophe in Japans Geschichte in diesen Märztagen des Jahres 2011, aber auch schon vorher von der Atomlobby unabhängigen und an humanistischen Werten wie Verantwortungsgefühl, Moral und Ethik orientierten Wissenschaftlern, ad absurdum geführt und sind deshalb verantwortungslos.

    Zusätzlich zu den Problemen der Reaktorsicherheit und einer Reihe weiterer Probleme kommen noch die Probleme mit der Endlagerung des Atommülls, denn auch die Problematik der Endlagerung ist weltweit unbefriedigend gelöst. Der Super-GAU in Japans AKW Fukushima 1 beweist, dass selbst alte Brennstäbe in so genannten Abklingbecken bei Verdampfung des Kühlwassers infolge von Katastrophen oder Havarien sich selbst entzünden und dann im weiteren Verlauf der Ereignisse zu Strahlenschleudern werden können.



    Spät, aber noch nicht zu spät: Ändert die Bundesregierung nun endlich ihre Atompolitik?




    -     Beitragserstellung:   12.März 2011    Ergänzungen:   13.März 2011   /   19.März 2011    -

    Eckart Kreitlow









GREENPEACE - Globaler Aufruf
gegen Patente auf Pflanzen und Tiere










    Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll nach Greifswald-Lubmin gebracht

    Die etwa 2500 Brennstäbe stammen aus dem Kernforschungszentrum Karlsruhe und vom ehemaligen nuklearangetriebenen Frachtschiff "Otto Hahn"


    Trotz des sehr ungemütlichen Winterwetters demonstrierten am 16.Dezember 2010  auch am Ribnitzer Bahnhof  einige Atomkraftgegner gegen den aus Frankreich kommenden Castor-Transport auf Spezialwaggons der Deutschen Bundesbahn zum ehemaligen Kernkraftwerk Bruno Leuschner in Greifswald-Lubmin. Foto: Eckart KreitlowTrotz des sehr ungemütlichen Winterwetters demonstrierten am 16.Dezember 2010  auch am Ribnitzer Bahnhof  einige Atomkraftgegner gegen den aus Frankreich kommenden Castor-Transport auf Spezialwaggons der Deutschen Bundesbahn zum ehemaligen Kernkraftwerk Bruno Leuschner in Greifswald-Lubmin. Foto: Eckart Kreitlow
    Trotz des sehr ungemütlichen Winterwetters demonstrierten am 16.Dezember 2010  auch am Ribnitzer Bahnhof  einige Atomkraftgegner gegen den aus Frankreich kommenden Castor-Transport auf Spezialwaggons der Deutschen Bundesbahn zum ehemaligen Kernkraftwerk Bruno Leuschner in Greifswald-Lubmin. Foto: Eckart KreitlowTrotz des sehr ungemütlichen Winterwetters demonstrierten am 16.Dezember 2010  auch am Ribnitzer Bahnhof  einige Atomkraftgegner gegen den aus Frankreich kommenden Castor-Transport auf Spezialwaggons der Deutschen Bundesbahn zum ehemaligen Kernkraftwerk Bruno Leuschner in Greifswald-Lubmin. Foto: Eckart Kreitlow


    Trotz des sehr ungemütlichen Winterwetters demonstrierten am 16.Dezember 2010 auch am Ribnitzer Bahnhof einige Atomkraftgegner gegen den aus Frankreich kommenden Castor-Transport auf Spezialwaggons der Deutschen Bundesbahn zum ehemaligen Kernkraftwerk Bruno Leuschner in Greifswald-Lubmin, dem so genannten Zwischenlager Nord. Das Zwischenlager Nord in Greifswald Lubmin sollte zunächst nur Nuklearmaterial aus den beiden 1990 stillgelegten bzw. abgeschalteten Kernkraftwerken Rheinsberg und Lubmin aufnehmen. Lubmin wurde erst 1995 als KKW endgültig stillgelegt.

    Gegen den Willen der damaligen Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern mit Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) an der Spitze und des damaligen Umweltministers Professor Dr. Wolfgang Methling (Die Linke), der mehrfach auf die entsprechenden Festlegungen im Atomgesetz verwies und sich bei der damaligen Bundesregierung und dem Bundesamt für Strahlenschutz gegen zusätzliche Einlagerungen von Atommüll in Greifswald-Lubmin aussprach, setzte jedoch die damalige rot-grüne Bundesregierung im Zusammenwirken mit den Atomkonzernen und der Atomlobby die Änderung durch, so dass fortan offenbar auch westdeutscher Atommüll regelmäßig nach Greifswald-Lubmin verbracht werden darf.

    Die etwa 2500 Brennstäbe stammen ursprünglich aus dem Kernforschungszentrum Karlsruhe und von dem ehemaligen nuklearangetriebenen Frachtschiff "Otto Hahn", das 1979 stillgelegt wurde. Laut Wikipedia sollen dessen Druckbehälter und die Kernbrennstäbe zunächst in Geesthacht eingelagert worden sein, bevor die 52 Kernbrennstäbe der "Otto Hahn" im Sommer 2010 in das südfranzösische Kernforschungszentrum Cadarache gebracht worden waren, wo bereits zu dem Zeitpunkt auch Kernbrennstäbe aus Karlsruhe lagerten. Von dort aus ist das behandelte Nuklearmaterial nunmehr in diesen Tagen in das Zwischenlager Nord in Lubmin bei Greifswald überführt worden.




    Ist bereits der nächste Castor-Transport mit Atommüll nach Greifswald-Lubmin geplant?




    Obwohl es inzwischen zur sehr umstrittenen Nutzung der Atomenergie vor allem wegen der nicht geklärten sicheren Endlagerung, aber auch wegen eines möglichen Störfalles oder gar wegen eines Supergaus, die verheerende Katastrophe von Tschernobyl in der Ukraine damals vor über 24 Jahren am 26.April 1986 ist sicher noch vielen Menschen in böser Erinnerung, durch die erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind und Biomasse effektive Alternativen gibt, wurden unverantwortlicherweise die Laufzeiten für Kernkraftwerke um durchschnittlich 12 Jahre verlängert. Demzufolge wird erst voraussichtlich im Jahre 2036 der letzte Atomreaktor abgeschaltet.

    Übrigens nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ist die Problematik der Endlagerung unbefriedigend gelöst. Das häufig im Atommüll enthaltene Plutonium 239 hat eine Halbwertzeit von etwa 24.000 Jahre. Dies bedeutet, so lange gehen mindestens von diesen Stoffen für den Menschen gefährliche radioaktive Strahlungen aus. Dabei ist die Dosis entscheidend, die ein Mensch an Radioaktivität aufnimmt. Von der Atomlobby unabhängige Forscher sind zu der Erkenntnis gekommen, dass mit der Zunahme der Dosis auch das Krebsrisiko steigt.

    Diese Politik ist unverantwortlich, weil dadurch Gefährdungen der Menschen vergrößert werden. Schlimm ist es auch, dass diese verfehlte Energiepolitik nicht zuletzt auch zu Lasten der Polizistinnen und Polizisten geht, die bei den berechtigten Demonstrationen der Bürgerinnen und Bürger oft ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft sowie an Verantwortungsgefühl für einen friedlichen Verlauf der Bürgerproteste zeigen und nicht selten dabei an ihre physischen Grenzen gelangen.

    -  Beitragserstellung:   18.Dezember 2010    Ergänzungen:   20.Dezember 2010 / 23.Dezember 2010   -

    Eckart Kreitlow













    Ein zweites Ground Zero nach 9/11 vor Amerikas Küsten!

    Droht im Golf von Mexiko gar die größte Umweltkatastrophe aller Zeiten?

    Mittlerweile strömen bereits täglich 6,5 Millionen Liter Öl in die Tiefen des Golfs!


    Am 20.April 2010 wurde plötzlich während der äußerst riskanten Tiefseebohrungen am Meeresgrund im Golf von Mexiko in etwa 1500 m Tiefe die Bohrplattform "Deepwater Horizon" durch eine gewaltige Erdgasexplosion und dem anschließenden Brand vollständig zerstört. 11 Arbeiter starben bei dem Unglück am Rande des Atlantischen Ozeans.

    Seitdem strömen bisher pro Tag unaufhaltsam mehr als 700 Tonnen Öl ins Meer. Damit sind in den zurückliegenden 40 Tagen bereits mehr als 28 000 Tonnen Rohöl in den Golf von Mexiko gelangt. Riesige Küstenflächen auf einer Länge von mindestens 240 Kilometern Länge sind schon ölverseucht, eher weitaus mehr als weniger.

    Nach den jüngsten Horrormeldungen aus den USA sollen mittlerweile sogar bereits schon täglich mehr als 6,5 Millionen Liter Rohöl in die Tiefen des Golfs strömen! Und die Katastrophenbekämpfer von British Petroleum agieren zudem zunehmend rat- und hilfloser! Die Umweltkatastrophe ist kaum beschreibbar. Wahrscheinlich müsste man dazu sogar noch neue Worte erfinden, um dieses gigantische Desaster zu beschreiben, so verheerend hat sich die Ölpest bereits ausgebreitet.

    Als wäre alles nicht schon schlimm genug, so lässt sich das Bohrloch bisher nicht verschließen, um das Ausströmen des Öls zu verhindern. Das eigentliche Problem ist der enorme Druck in der Tiefe. Etwa 150 bar Druck herrschen dort ungefähr, zum Vergleich: eine Hauswasserleitung hat demgegenüber nur einen Wasserdruck von etwa 6 bar! Also unvorstellbare Kräfte wirken dort unten in der Tiefsee.

    Die Ölquelle selbst, die im Auftrage des britischen Ölkonzerns BP angebohrt wurde, soll sogar einen Druck von sage und staune 500 bis 700 bar aufweisen. Somit ist es außerordentlich schwierig, diese Katastrophe zu stoppen. Die Operation "Top Kill" scheiterte bereits. Man versuchte leider erfolglos, mit Schlamm und Gummiteilen sowie danach mit Zement die Bohrung zu verschließen und ist offenbar mit seinem Latain fast am Ende.

    Hoffentlich gelingt es überhaupt? Sicher ist das keinesfalls, da die Technologien in der Tiefsee noch kaum vorhanden bzw. erprobt sind. Wegen des gewaltigen Megadrucks am Grund des Meeres kann man nur spezielle Tauchroboter in diese Tiefe herunterschicken. So würden Menschen in Taucherausrüstungen zum Beispiel sofort so leicht wie Zitronen zerdrückt werden.

    Die grenzenlose Profitgier der Großkonzerne in der so genannten Marktwirtschaft ist offenbar auch die eigentliche Ursache für diesen jüngsten ökologischen Supergau vor Amerikas Küsten. Profit geht über alles, koste es, was es wolle! Nicht der Mensch mit all seinen Bedürfnissen ist in der von den Verfechtern dieses Systems hochgelobten Marktwirtschaft das Maß aller Dinge, sondern der Superprofit insbesondere der großen multinationalen Konzerne bzw. die möglichst exorbitante Dividende der Aktionäre. So sollen bereits 2009 auf der Ölplattform gravierende Sicherheitsmängel festgestellt worden sein, die aber einfach ignoriert worden sind.

    Im Interesse der Gewinnmaximierung des Ölkonzerns BP, früher British Petroleum, wurde auch zum Beispiel die Bohrung selbst kaum mit dem notwendigen Material stabilisiert. Man entschied sich, wen wundert es, von vornherein für die Billigstvariante. Die Arbeiter mussten zudem ständig unter enormen Zeitdruck arbeiten, wodurch die Fehlerhäufigkeit sich natürlich zwangsläufig erhöht. Droht jetzt gar im Golf von Mexiko die größte Umweltkatastrophe aller Zeiten?


    -     Beitragserstellung:   30.Mai 2010     Ergänzungen:   14.Juni 2010    -

    Eckart Kreitlow












    -----Original Message-----
    From: Umweltinstitut München e.V. [mailto:newsletter@umweltinstitut.org]
    Sent: Tuesday, December 23, 2008 2:29 PM
    Subject: Cholera-Kartoffeln stören unser Weihnachtsfest

    Newsletter des Umweltinstituts München e.V.
    Dienstag, den 23. Dezember 2008

    Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts München,

    schöne Bescherung! Die Universität Rostock will von 2009 bis 2012 einen
    Freilandversuch mit genmanipulierten Kartoffeln in Ostdeutschland durchführen.
    Die Pflanzen sollen Arzneimittel produzieren, weshalb sie unter anderem Teile
    des Cholera-Bakteriums enthalten. Simbabwe kämpft gegen die Cholera, und bei uns
    sollen Pflanzen mit Genen des Erregers auf den Acker! Weitere Linien der
    manipulierten Kartoffeln sollen z.B. einen Impfstoff gegen die Kaninchenseuche
    RHD herstellen.

    Heute, einen Tag vor Weihnachten, hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und
    Lebensmittelsicherheit (BVL) den Antrag der Universität Rostock zur
    Einsichtnahme ausgelegt. Rund 80 Prozent der Bundesbürger wollen keine
    Gentechnik auf dem Acker, und schon gar keine Pharma-Pflanzen. Der Zeitpunkt, zu
    dem das gentechnikfreundliche BVL den Antrag auslegt, ist eindeutig dazu
    geeignet, diese kritische Öffentlichkeit möglichst zu umgehen. Denn so liegt ein
    großer Teil der knappen Zeit, der für Einwendungen gegen das gefährliche
    Experiment bleibt, in den Weihnachtsferien.

    Gentechnisch manipulierte Pflanzen lassen sich im Freiland nicht kontrollieren.
    Das gilt auch für Pharma-Pflanzen. Es droht eine Kontamination der Nahrungskette
    mit Arzneimitteln aus transgenen Pflanzen.

    Das Umweltinstitut München ruft alle Verbraucherinnen und Verbraucher auf,
    Protest-E-Mails gegen den geplanten Anbau der genmanipulierten Kartoffeln an die
    Bundesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner (CSU), zu
    schicken. Wir haben eine Muster-E-Mail an die Ministerin auf unsere Homepage
    gestellt, die Sie nach Belieben auch ändern können.
    www.umweltinstitut.org/cholerakartoffel

    Zum Download gibt es zudem eine Mustereinwendung gegen den geplanten Versuch zum
    Ausdrucken.
    www.umweltinstitut.org/download/Einwendung_Kartoffeln_UIM.pdf

    Sie können die Einwendung - gern auch in größerer Stückzahl - bei uns bestellen
    (Versand ab 7. Januar).
    www.umweltinstitut.org/ueber-uns/ueber-uns/infomaterial_bestellen-519.html

    Schicken Sie uns die ausgefüllten Einwendungslisten bis spätestens 19. Februar
    zurück. Wir übergeben sie dann gesammelt der Zulassungsbehörde.

    Alle Informationen und die Materialien gibt es hier:
    www.umweltinstitut.org/cholerakartoffel

    Unsere Pressemitteilung:
    www.umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2008/2008_12_23-662.html

    Mit herzlichen Grüßen, Ihr

    Harald Nestler
    Vorstand

    --
    Umweltinstitut München e.V. | Landwehrstraße 64 a | 80336 München |
    http://www.umweltinstitut.org/









    Ein Diskussionsforum des gemeinnützigen Vereins "Grüne Welt & M-V Kulinaris" i. G. mit Prof. Dr. Wolfgang Methling zum Thema Klimaschutz und Energiepolitik

    Solaranlage auf einem Einfamilienhaus in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowEine moderne Windkraftanlage zur regenerativen Energieerzeugung in der Nähe der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow"


    Professor Dr. Wolfgang Methling, gegenwärtig Oppositionsführer im Schweriner Landtag und von 1998 bis 2006 zwei Legislaturperioden Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, schaffte es sogar noch ein paar Minuten vor dem abgesprochenen Veranstaltungsbeginn um 19:00 Uhr am Freitag, dem 26.September, in das Ferienhof-Gästehaus in Ribnitz-Damgarten zu kommen, obwohl er zunächst an dem Tag wegen der stattgefundenen Landtagssitzung in Schwerin Bedenken hatte, pünktlich zu sein.

    Gleich von Beginn an entwickelte sich eine interessante Diskussion zu der Thematik Klimaschutz und Energiepolitik. Im Mittelpunkt stand die Nutzung regenerativer Energien wie die der Windkraft, der Sonne, der Erdwärme und die aus Biomasse in Biogasanlagen etc.. Professor Methling hob in seinen einleitenden Worten unter anderem hervor, dass es alleine schon die Vernunft gebiete, auf die Nutzung regenerativer Energien zu setzen.

    Einerseits gebiete es der Klimaschutz, um die Emissionen schädlicher Treibhausgase drastisch zu senken und die Erderwärmung mit all ihren dramatischen Folgen für die Umwelt zu stoppen. Andererseits seien die Ressourcen an fossilen Brennstoffen wie Erdöl, Erdgas und Kohle nur noch in einem begrenzten Zeitraum verfügbar. Die Vorräte der fossilen Energieträger werden damit immer knapper und zugleich teurer. Jetzt und in der Zukunft müsste deshalb, nicht zuletzt auch in Mecklenburg-Vorpommern, die Nutzung der Erneuerbaren Energien eine stetig wachsende Rolle spielen.

    Auf die Frage eines Veranstaltungsteilnehmers, er würde sich bereits seit Jahren darum bemühen, sich auf dem Dach seines Wohnhauses eine Fotovoltaik-Anlage installieren zu lassen, da er selbst davon überzeugt sei, dass sich diese Anlage für ihn und seine Familie mittel- bzw. langfristig durch die relativ hohe Einspeisungsvergütung rechnen würde. Er habe sich zudem sogar von Experten die Dacheignung begutachten lassen.

    Die Experten kamen übereinstimmend zu dem Schluss, dass die Dachfläche, die Dachausrichtung und die Dachneigung optimal seien. Doch leider bekam er als Selbstständiger für die Finanzierung der Investitionssumme bisher von keiner Bank einen Kredit, obwohl sich der Kredit durch die 20 Jahre lang vom regionalen Energieversorger regelmäßig zu zahlende Einspeisungsvergütung, im EEG-Gesetz von 2004 gesetzlich fixiert, nicht nur nach seiner Meinung quasi alleine tragen würde.

    Professor Wolfgang Methling verwies darauf, dass dies offenbar auch nach seinen Erkenntnissen ein häufiges Problem sei. Er glaube auch, dass die Erträge durch die Einspeisungsvergütung weitestgehend die Finanzierungskosten decken würden. Die Banken würden sich aber leider oft mit der Finanzierung schwer tun, was er natürlich eben so wenig gut finde, wie die Antragsteller, denen die Solarfinanzierung kurzerhand abgelehnt wurde.

    Zwar gäbe es zum Beispiel günstige Förderdarlehen bei der KfW-Bank, doch müssten diese zunächst über die Hausbank beantragt werden. Da die Hausbanken aber kaum etwas an den Förderdarlehen der KfW Bankengruppe verdienen würden, böten die Hausbanken meistens zuallererst ihre hauseigenen Produkte an oder lehnten gar gleich von vornherein aus nicht immer nachvollziehbaren Gründen eine Finanzierung von Investitionen in Erneuerbare Energien ab.

    Auf den Vorschlag des Vorsitzenden des Vereins "Grüne Welt & M-V Kulinaris" i. G., in der Küstenregion Mecklenburg-Vorpommerns eine Regionale Zweckgemeinschaft für Erneuerbare Energien nach dem Beispiel von Initiativen in den alten Bundesländern zu gründen, reagierten alle Anwesenden positiv. Professor Dr. Wolfgang Methling sagte dafür seine Unterstützung zu.

    Die Zusammenkunft müsse aber gründlich vorbereitet und möglichst müsse schon im Vorfeld mit potentiellen Interessenten aus der Region und darüber hinaus gesprochen werden, meinte Professor Methling. Deshalb sollte der Termin für ein solches Treffen, an dem auch Professor Methling zusammen mit weiteren Experten bereit ist teilzunehmen, erst frühestens für das I.Quartal 2009 festgelegt werden.

    -     Beitragserstellung:  05.Oktober 2008    -

    Eckart Kreitlow




Regionale Energiegemeinschaft Jülich

Solarthermisches Kraftwerk Jülich

Rosenheimer Solarförderverein













    Gewaltige Naturkatastrophen mit unvorstellbar vielen Opfern, Millionen Obdachlosen und gigantischen Ausmaßen an Verwüstungen und Zerstörungen in der VR China und Birma!

    Welch unglaublichen Tragödien Naturkatastrophen verursachen und Kräfte freisetzen können, mussten in diesen Tagen die Menschen in der Volksrepublik China und in Birma erleben. Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Man schätzt die Zahl der Toten des extremen Erbebens vom 12.Mai in der VR China auf bis zu
    100 000 Menschen und die des Zyklons vom 3.Mai in Birma auf bis zu 78 000 Menschen.

    Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass die Opferzahlen eher noch höher liegen könnten. Außerdem sind die Helfer personell, physisch und psychisch von dem unsäglichen Elend und dem menschlichen Leid, was sich in den Einsatzgebieten zeigt, offenbar total überfordert. Für die Dimensionen, um die es dort geht, lassen sich kaum Worte finden.

    Alleine darüber zu schreiben ist schon schwierig. Um wieviel schwieriger ist es erst, dort vor Ort zu helfen. Wahrhaft Übermenschliches wird da von jeder Helferin und jedem Helfer abverlangt. Viele werden das ihr Leben lang nicht vergessen, ja nicht vergessen können, weil sie sicher neben der Erschöpfung traumatisiert sein werden. Die chinesische Regierung hat von heute an (19.05.) eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Dies verdeutlicht zugleich ebenso die Schwere des Ereignisses.

    Während man der chinesischen Staatsführung in diesem konkreten Fall Lob zollen muss, weil sie unverzüglich und umfassend mit dem massiven Einsatz von Kräften und Mitteln gehandelt hat, soll angeblich die politische Führung in Birma zunächst die Rettung und Hilfsaktionen vor allem aus dem Ausland behindert haben.

    Sollte dies zutreffen, wäre das natürlich eine schärfstens zu verurteilende Menschenverachtung. Doch weiß man gelegentlich nicht, ob es nur Propaganda bestimmter Interessengruppen oder die Wahrheit ist. Letzteres wäre natürlich für die birmaische Regierung entlarvend und selbstverständlich sehr schlimm!

    -     Beitragserstellung:  19.05.2008   -

    Eckart Kreitlow












    Perverse Umweltpolitik mit nachwachsenden Rohstoffen verstärkt Welthunger und Elend!

    Gegenwärtig ist ein explosionsartiger Anstieg der Lebensmittelpreise in der Welt zu verzeichnen, in deren Folge Hungerkatastrophen in bisher nie gekannten Ausmaßen und größere Unruhen zu erwarten sind. Selbst zahlreiche Hilfsorganisationen schlagen Alarm.

    Für diese verhängnisvolle Entwicklung gibt es verschiedene Ursachen. Eine davon ist neben den unfairen Welthandelsbedingungen für die Entwicklungsländer die perverse Umweltpolitik mit nachwachsenden Rohstoffen, wodurch die Anbauflächen für Pflanzen, die der Ernährung dienen, drastisch reduziert werden.

    In dem jüngsten Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen wird die Zahl der weltweit hungernden Menschen pro Jahr auf etwa 852 Millionen (!) geschätzt. Etwa 10 Millionen Menschen sterben nach Angaben der UNO jährlich an Nahrungsmangel. Angesichts dieser gigantischen Tragödie ist es sehr bedenklich, ja ein Irrweg, Nahrungsmittel zur Energieerzeugung zu verwenden.

    Unbestritten ist der sich dramatisch vollziehende Klimawandel eines der größten Herausforderungen der Menschheit, doch darf man natürlich nicht bei der Lösung dieses Kardinalproblems quasi das Kind mit dem Bade ausschütten, was aber vor allem mit der zunehmenden Prioritätensetzung in der Energiepolitik auf den Einsatz nachwachsender Rohstoffe geschieht.

    Sogar Getreide wird dafür in großem Maßstab genutzt und in Kraftwerken zur Energieerzeugung verbrannt, obwohl es statt dessen andere effektive Alternativen wie die Nutzung der Erdwärme, der Meeresströmungen, Solar- oder Windkraftanlagen, Kraft-Wärmekopplung, Wasserkraftwerke etc. gibt.

    Da im kapitalistischen bzw. marktwirtschaftlichen System das Verhältnis von Angebot und Nachfrage entscheidenden Einfluss auf den Preis hat, klettern zum Beispiel die Preise für Nahrungsgetreide und Reis infolge der mit der Verringerung der Anbaufläche einhergehenden Verknappung in astronomische Höhen, so dass sie sich bereits in einigen Ländern vervielfacht haben.

    -     Beitragserstellung:  14.04.2008   -

    Eckart Kreitlow












    Weltklimafolgen noch dramatischer: Schluss mit lustig!

    Das Nobelpreiskomitee im norwegischen Oslo zeichnete den ehemaligen USA-Vizepräsidenten und jetzigen prominenten Vorreiter aus den USA in der Weltklimapolitik und Warner vor den sich abzeichnenden dramatischen Folgen im Zusammenhang mit der Erderwärmung und dem Klimawandel Al Gore sowie den UN-Klimarat IPCC mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis aus.




    Congratulations decoration

    Nobel Peace Prize, Mister Al Gore!





    Damit wurden richtige Zeichen mit symbolischer Bedeutung zur richtigen Zeit gesetzt. Sicher wurde nicht von ungefähr ein Amerikaner gewählt, gilt bzw. galt doch deren gegenwärtige Administration unter Präsident Bush als weltweit größter Bremsklotz bei der Durchsetzung von effektiven Klimaschutzmaßnahmen. Zudem ist dies natürlich eine sehr kurzsichtige Politik, die selbst dem eigenen Land und seinen Bürgern schadet.

    Allerdings scheint man jetzt wohl auch im US State Department aufzuwachen, weil der Druck auf sie spürbar zunahm bzw. zunimmt und sie hoffentlich erkannten, dass es nicht mehr 5 vor 12, sondern bereits eher 5 nach 12 ist!

    Wissenschaftler und Politiker treffen sich vom 13. bis 17. November 2007 im spanischen Valencia, um eine neue Studie zu beraten, wonach, soviel bereits vorab bekannt wurde, die Erderwärmung mit größter Wahrscheinlichkeit bis zum Jahre 2099 weltweit um etwa 6 Grad steigen soll.




    13. bis 17. November 2007 - Tagung des

    Weltklimarates IPCC in Valencia!





    Und, was ebenso oder sogar noch wichtiger ist, dort bei dieser Zusammenkunft wollen die Wissenschaftler des Klimarates und Politiker notwendige effektive Gegenmaßnahmen bzw. Maßnahmen zur Milderung der Folgen des bevorstehenden Klimawandels erörtern.

    Hinter diesem auf den ersten Anschein zunächst harmlos wirkenden Wert von 6 Grad Temperaturanstieg verbergen sich gravierende Auswirkungen, mit denen zu rechnen sein wird: Abschmelzen der Eismassen an den Polen, Anstieg des Meeresspiegels, Zunahme von Windgeschwindigkeiten mit enormer Intensität und verheerenden Folgen bzw. Schäden für die Volkswirtschaften der betroffenen Länder.

    Das Ausbleiben von Niederschlägen in einigen Regionen, in anderen das Gegenteil mit verheerenden Überschwemmungen, eventuell das Versiegen des Golfstromes, der einen enormen Einfluss auf das Klima hat, vor allem infolge seiner Wechselwirkungen auf die Ökosysteme im globalen Maßstab, und vieles andere mehr!


    -   Beitragserstellung:  13.10.2007    -


    Eckart Kreitlow












Naturlandschaft Prerowstrom




Deutschland mausert sich zum Vorreiter beim Klimaschutz!

    Im Gegensatz zur Bush-Administration, die eher in der Klimapolitik ein Bremsklotz ist, entwickelt sich Deutschland offenbar immer mehr zum Vorreiter. So beschloss das Kabinett, wie auf den Internetseiten des Bundesumweltministeriums nachzulesen ist, auf seiner Klausursitzung Ende August in Meseberg ein Paket von 30 konkreten Einzelmassnahmen und entsprechende Eckpunkte, um zum Beispiel die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken.

    Die finanziellen Mittel für den Klimaschutz sollen im Bundeshaushalt 2008 sogar um 1,8 Milliarden Euro gegenüber 2005 steigen und pro Jahr 2,6 Milliarden Euro betragen. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtenergieerzeugung soll bis 2020 sogar auf bis zu 25 Prozent, je mehr um so besser, erhöht werden! Zu den sehr komplexen Sachverhalten gehört auch, dass die Häuser künftig bessere Wärmedämmwerte aufweisen müssen. Dies will man in Gesetzen verbindlich fixieren.

    Konkret bedeutet dies natürlich auch, dass dort, wo nicht effizient gedämmt wurde, eine Nachrüstung zu erfolgen hat, um große Heizverluste zu vermeiden bzw. Heizenergie zu sparen. Die Bauwirtschaft wird davon profitieren, denn da sind lukrative Aufträge zu erwarten. Gleichzeitig könnten neue Arbeitsplätze entstehen.

    Biogaserzeugung wird wohl in Zukunft ähnlich wie im Gesetz über Erneuerbare Energien von 2004, kurz EEG-Gesetz genannt, für Solar- und Windenergie bereits festgelegt, dadurch gefördert, dass es eine Abnahmepflicht und eine für den Erzeuger lohnende Einspeisungsvergütung ins öffentliche Netz geben wird.

    Eckart Kreitlow







Apokalyptisches Brandgeschehen in Griechenland!

    Es ist nicht zu fassen: Halb Griechenland befindet sich im Flammeninferno. Die Hilfe aus den Ländern der EU läuft nur sehr schleppend. Deutschland soll zunächst 3 Löschflugzeuge in das Katastrophengebiet gesandt haben. Angeblich sollen vor allem Brandstiftungen die Ursache für die höllischen Brandherde sein.

    Wer kann so skrupellos sein, um Brände mit solchen Ausmaßen zu legen? Wie krank muss das Gehirn eines solchen Menschen sein? Für Hinweise zur Ergreifung dieser schlimmen Täter setzten die Behörden eine Belohnung in Höhe von bis zu einer Million Euro aus.

    Einmalige historische Stätten sollen unwiederbringlich verloren oder schwer beschädigt sein, darunter die Wiege des antiken Olympia. Dutzende Menschen, insbesondere auf der Insel Peloponnes, kamen in der Flammenhölle bereits um. Die Ereignisse sollen bereits beispiellos in der jüngeren griechischen Geschichte sein.

    Anteil am verheerenden Brandgeschehen haben auf alle Fälle auch die extreme Trockenheit und die ungewöhnlich hohen Temperaturen der letzten Wochen. Sind das schon deutliche Zeichen der bevorstehenden Klimakatastrophe? Gelingt es uns, sie noch abzuwenden oder zumindest abzuschwächen?

    Eckart Kreitlow








Bush-Administration größter Bremsklotz beim Klimaschutz?

    Selbst die Umweltbewegung in den USA scheint in puncto Klimaschutz weiter zu sein, als die Regierung Bush. Von allen Seiten hagelt es Kritik, sogar höchstrichterliche, doch US-Präsident Georg Bush beeindruckt dies offenbar wenig, denn er dämpfte deutlich die Erwartungen, dass es während seiner Amtszeit noch zu einer klimapolitischen Kehrtwende kommen könnte.

    Eckart Kreitlow





Greenpeace








Zum Glück beim Klima noch nicht alle Messen gesungen

Beim Supergau wären der "kleine Mann" und die Mächtigsten gleichermaßen betroffen!


    In der thailändischen Hauptstadt Bangkok wurde eine weitere Studie des UN-Welt-Klimarates IPCC veröffentlicht. Darin kommt man unter anderem zu dem Schluss, dass in Bezug auf unser Klima durchaus noch nicht alle Messen gesungen zu seien scheinen! Es gäbe klare Lösungsansätze, was zu Mut und Optimismus berechtige, meinte der Direktor des UN-Umweltprogramms, Achim Steiner, bei der Vorstellung des Reports. Ähnlich äußerten sich weitere renommierte Wissenschaftler, die in dem UN-Klimarat vertreten sind und auf der Konferenz zugegen waren. Doch habe man leider nur etwa 8 Jahre Zeit, um insbesondere die Geschichte mit den Treibhausgasen in den Griff zu bekommen. Würde man es jedoch schaffen, die Emissionen der Treibhausgase ab 2015 zumindest nicht weiter ansteigen zu lassen und sie schrittweise bis zum Jahre 2050 um mehr als die Hälfte zu reduzieren, wären die globalen Folgen der Erderwärmung offenbar mit großer Wahrscheinlichkeit beherrschbar. Natürlich müssen da alle Staaten an einem Strang ziehen. Die Kosten für die Klimarettung werden auf etwa 0,1 Prozent der Weltwirtschaftsleistung geschätzt, dürften also aufzubringen sein. Alleine schon bei den Rüstungsausgaben ließen sich weltweit locker Milliarden Dollar einsparen. Hoffnung, dass die Klimarettung auf unserem Planeten gelingen könnte, ist vor allem daraus zu schöpfen, dass quasi die ganze Menschheit in einem Boot sitzt. Im Falle des Klimasupergaus wären der "kleine Mann" ebenso betroffen wie die Mächtigsten! Darüber hinaus schreitet mit Sicherheit der wissenschaftlich-technische Fortschritt weltweit weiter voran und wird neue umweltfreundliche Innovationen hervorbringen.

    Eckart Kreitlow








Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow




Die Gentechnik mit vielen Chancen, aber auch mit Risiken!

    Unbestritten wurden in verschiedenen Bereichen durch die Anwendung der Gentechnik schon große Fortschritte erzielt und in den kommenden Jahren wird die Genforschung noch sicher Bedeutendes hervorbringen, denken wir nur an die Bekämpfung unheilbarer Krankenheiten etc., doch leider sind auch gelegentlich Rückschläge zu verzeichnen. Ein solcher scheint die Geschichte mit dem Bt-Mais zu sein. Dies wird allerdings von den Experten sehr unterschiedlich bewertet bzw. kontrovers diskutiert. Im Kern geht es darum, dass diese Pflanzen so gentechnisch verändert wurden, dass sie in der Lage sind, selbst bestimmte Toxine zu bilden, um mit diesen ihre Schädlinge abzutöten. Natürlich ist das soweit positiv, doch jetzt kommt das Problem: Schaden diese Toxine am Ende nicht auch Mensch und Tier? Werden die Mikroorganismen im Boden beeinträchtigt? Kurioserweise verendeten einige Kühe nach dem Verzehr des Bt-Maises.

    Eckart Kreitlow







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Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



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Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



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Ein Blick auf die Narturlandschaft Prerowstrom in Ostseebad Prerow auf dem Darß. Foto: Eckart Kreitlow



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