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Im Nordosten Deutschlands - unser schönes Ostseeland Mecklenburg-Vorpommern  - Blick auf den Alten Strom in Rostock - Warnemünde. Foto: Eckart Kreitlow

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       Literaturnobelpreisträger Günter Grass warnt eindringlich vor der Gefahr eines Dritten Weltkrieges



    Selten wurde in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik wohl eine prominente Persönlichkeit so einhellig gescholten, unisono insbesondere von den Konzernmedien und dazu noch völlig zu Unrecht, wie der herausragende Schriftsteller der Gegenwart und Literaturnobelpreisträger Günter Grass, der am 27.Oktober 1927 in Danzig, der heutigen polnischen Stadt Gdańsk, geboren wurde und damals unter relativ ärmlichen Verhältnissen aufwachsen musste.

    Der Haupttenor dabei, er sei sogar ein Antisemit und ein Feind Israels, was natürlich bei Günter Grass mit nichten so ist, einfach völlig absurd, als ginge es um eine völlig andere Person. Genau das Gegenteil scheint bei Günter Grass der Fall zu sein. Er sieht sich als Freund Israels und bekundet ausdrücklich seine Verbundenheit zum jüdischen Staat.



       Unverständnis bei Bürgerinnen und Bürgern über zum Teil heftige in- und ausländische Reaktionen



    Allerdings nimmt er sich in seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" das Recht heraus, die gegenwärtige israelische Politik zu kritisieren. In dem Gedicht von Günter Grass gibt es von Antisemitismus keine Spur. Kann auch nicht, denn Literaturnobelpreisträger Günter Grass war und ist kein Antisemit!

    Der Anstoss für diese hysterische Kampagne im In- und Ausland, die selbst oder besonders in Israel hohe Wellen schlägt, ist sein jüngst in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichtes Gedicht "Was gesagt werden muss". Günter Grass sieht sich offenbar als Künstler und Mann des Wortes, und dafür verdient er nicht Hasstiraden und üble Beschimpfungen, sondern Respekt und Anerkennung. Er sieht sich in der Verantwortung, die Menschheit vor der drohenden Gefahr eines Dritten Weltkrieges zu warnen.



       Günter Grass sieht als Künstler und Mann des Wortes seine Verantwortung für den Frieden in der Welt






    Käme es tatsächlich zu einem Dritten Weltkrieg, der, sollte er nicht verhindert werden, zumal die Lage im Nahen und Mittleren Osten angesichts der Konzentration von waffenstarrenden Kriegsschiffen und Flugzeugträgern im Persischen Golf hoch explosiv ist, mit größter Wahrscheinlichkeit zu einem atomaren Inferno führen würde bzw. führen könnte.

    Die heute existierenden Kernwaffen, abgesehen davon, dass darüber hinaus noch weitere verheerende Massenvernichtungswaffen verfügbar sind, haben eine weitaus höhere Zerstörungskraft als die Atombomben, die am 6. und 9. August 1945 die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki in Schutt und Asche legten, Hunderttausende Menschen sofort und in der Folgezeit töteten und weite Gebiete radioaktiv verseuchten.

    Daher kann und vor allem darf verantwortliche Politik in der heutigen Zeit nur darin bestehen, in den internationalen Beziehungen nach diplomatischen Lösungen zu suchen und gefährliche Konfliktherde zu entschärfen. Drohungen mit Erstschlägen sind da völlig fehl am Platze.

    So warnt zum Beispiel ganz sicher der ehemalige Chef der internationalen Atomenergiebehörde Mohammed al-Baradei in einer Ausgabe von Welt Online nicht ohne Grund vor einem Krieg Israels gegen den Iran, indem er unter anderem ausführt: "Das würde die gesamte Region zerfetzen."

    Übrigens wurden trotz intensiver Suche von Experten der Atomenergiebehörde und von Geheimdiensten bis zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Beweise dafür gefunden, dass der Iran, wie immer wieder behauptet wird, tatsächlich den Bau der Atombombe betreibt bzw. vorhat, Nuklearwaffen herzustellen.








       Antikriegsgedicht von Günter Grass "Was gesagt werden muss" erregt weltweit großes Aufsehen



    Nicht zuletzt deshalb heisst es sicher in dem weltweit so viel Aufmerksamkeit erregenden Gedicht "Was gesagt werden muss" von Günter Grass unter anderem:


    [ Auszug aus dem Gedicht 'Was gesagt werden muss' von Günter Grass ]

    ...

    Jetzt aber, weil aus meinem Land,

    das von ureigenen Verbrechen,

    die ohne Vergleich sind,

    Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,

    wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch

    mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,

    ein weiteres U-Boot nach Israel

    geliefert werden soll, dessen Spezialität

    darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe

    dorthin lenken zu können, wo die Existenz

    einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,

    doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,

    sage ich, was gesagt werden muß.

    ...



    -     Beitragserstellung:   10. April 2012     -

    Eckart Kreitlow





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Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



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Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



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