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Wem gehört der Boden? – Die wichtigste Frage für die Landwirtschaft - Erklärung des agrarpolitischen Sprechers der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern Dr. Wolfgang Weiß zum 75. Jahrestag des Beginns der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone - Pressemeldung vom 25.September 2020



Wem gehört der Boden? – Die wichtigste Frage für die Landwirtschaft - Erklärung des agrarpolitischen Sprechers der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern Dr. Wolfgang Weiß zum 75. Jahrestag des Beginns der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone - Pressemeldung vom 25.September 2020














Aus der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten und den Fachausschüssen der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten





Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten nahmen am 20. August 2020 an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des biologisch wirtschaftenden Gutes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider teil!



Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hatten am 20. August 2020 die Möglichkeit, an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des 100 % biologisch wirtschaftenden Gutes und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider (Bildmitte) teilzunehmen. Foto: Eckart Kreitlow



Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten am 20. August 2020 zu Besuch im Bio-Gut und Mutterkuhbetrieb Klockenhagen

Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hatten am 20. August 2020 die Möglichkeit, an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des 100 % biologisch wirtschaftenden Gutes und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider (Bildmitte) teilzunehmen. Foto: Eckart Kreitlow
Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hatten am 20. August 2020 die Möglichkeit, an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des 100 % biologisch wirtschaftenden Gutes und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider (Bildmitte) teilzunehmen. Foto: Eckart Kreitlow
Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hatten am 20. August 2020 die Möglichkeit, an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des 100 % biologisch wirtschaftenden Gutes und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider (Bildmitte) teilzunehmen. Foto: Eckart Kreitlow
Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hatten am 20. August 2020 die Möglichkeit, an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des 100 % biologisch wirtschaftenden Gutes und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider (Bildmitte) teilzunehmen. Foto: Eckart KreitlowMitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hatten am 20. August 2020 die Möglichkeit, an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des 100 % biologisch wirtschaftenden Gutes und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider (Bildmitte) teilzunehmen. Foto: Eckart Kreitlow
Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hatten am 20. August 2020 die Möglichkeit, an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des 100 % biologisch wirtschaftenden Gutes und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider (Bildmitte) teilzunehmen. Foto: Eckart Kreitlow
Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hatten am 20. August 2020 die Möglichkeit, an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des 100 % biologisch wirtschaftenden Gutes und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider (Bildmitte) teilzunehmen. Foto: Eckart Kreitlow
Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hatten am 20. August 2020 die Möglichkeit, an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des 100 % biologisch wirtschaftenden Gutes und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider (Bildmitte) teilzunehmen. Foto: Eckart Kreitlow
Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hatten am 20. August 2020 die Möglichkeit, an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des 100 % biologisch wirtschaftenden Gutes und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider (Bildmitte) teilzunehmen. Foto: Eckart Kreitlow
Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hatten am 20. August 2020 die Möglichkeit, an einer Betriebsführung des Geschäftsführers des 100 % biologisch wirtschaftenden Gutes und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider (Bildmitte) teilzunehmen. Foto: Eckart Kreitlow




Der Geschäftsführer des Gutes Klockenhagen und Mutterkuhbetriebes Klockenhagen Herr Ralf Schneider während seiner Betriebsführung:
"Der Betrieb muss als Lebendorganismus im Einklang mit der Natur und der Umwelt nachhaltig weiterentwickelt werden.
Dies ist eine langfristige Aufgabe. Dieser Herausforderung stellen wir uns."



Die hochmodernen Stallanlagen wurden im Gut Klockenhagen nach den neuesten tierpsychologischen Forschungen und Erkenntnissen an den Rindern und den Schweinen gebaut, was dem Wohl der Tiere unmittelbar zu Gute kommt. Die Tiere wachsen stressfrei auf und können sich frei bewegen!

Klockenhagen. Die Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten besuchten am 20. August 2020 das Gut Klockenhagen. Rechtlich betrachtet sind es eigentlich zwei Unternehmen, nämlich das Gut Klockenhagen GmbH & Co. KG und der Mutterkuhbetrieb Klockenhagen GmbH & Co. KG, die aber als einhundert Prozent biologisch wirtschaftende Unternehmen unter der Leitung des Geschäftsführers Herrn Ralf Schneider eng zusammenarbeiten und im Grunde genommen auch nicht zu trennen sind, weil sie nur wechselseitig miteinander funktionieren.

Siebenundzwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie vier Auszubildende engagieren sich gegenwärtig um die Erfüllung der täglich anfallenden sehr vielseitigen Aufgaben in den bereits seit 1994 ökologisch arbeitenden Unternehmen, wie Herr Schneider uns informierte. Für die Auszubildenden seien ein Ausbilder für die Ausbildung in der Pflanzenproduktion und zwei Ausbilder für die Ausbildung in der Tierproduktion zuständig. Von der etwa 2.500 Hektar umfassenden landwirtschaftlichen Nutzfläche des Gutes Klockenhagen sind etwa die Hälfte Grünland und die andere Hälfte Ackerland. Etwa siebzig Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche sind Pachtland.

Zu Beginn der Betriebsführung, zu der Geschäftsführer Ralf Schneider eingeladen hatte, gab Herr Schneider uns einen sehr umfassenden Einblick in das gesamte Betriebsgeschehen, vom Anfang der neunziger Jahre bis in die heutige Gegenwart und erwähnte auch, dass es schon zu DDR-Zeiten an der Stelle das Gut Klockenhagen gegeben habe. Diplomingenieur Ralf Schneider, der in dem zur Universität Kassel gehörenden nordhessischen Studienort Witzenhausen Ökologische Agrarwissenschaften studierte, vermittelte den Anwesenden zugleich auf sehr interessante Weise, wie im Bio-Gut Klockenhagen und im Mutterkuhbetrieb Klockenhagen die neuesten Erkenntnisse aus der agrarwissenschaftlichen Forschung und der Verhaltensforschung der Tiere in die tägliche Praxis vor Ort umgesetzt werden.

So wurden zum Beispiel die hochmodernen Stallanlagen nach den neuesten tierpsychologischen Forschungen und Erkenntnissen an den Rindern und den Schweinen gebaut, was wir selbst sehen konnten. Dies kommt natürlich somit dort auch dem Wohl der Tiere unmittelbar zu Gute. Die Tiere wachsen in Klockenhagen stressfrei auf. Die Rinder können sich frei zwischen Stallanlage und der angrenzenden Weide bewegen. Die Schweine müssen nicht in engen Buchten leben und können frei zwischen dem Aufenthalt im Stall oder draußen im Freien wählen. Von den etwa 2000 Rindern sind etwa 850 Mutterkühe und etwa 550 Mastbullen.

Die Rinder gehören zur hornlosen Rasse Aberdeen Angus, die erstmals 1870 im Osten Schottlands gezüchtet worden ist. Seit den 1950er Jahre wurde die Rinderrasse Aberdeen Angus jedoch vor allem in Westdeutschland noch mit einheimischen Rinderrassen wie der Rasse Deutsche Holstein in der Farbrichtung Schwarzbunt oder Rotbunt und oder mit der Rasse Fleckvieh eingekreuzt, so dass man auch zum Teil heute bei dieser Rinderrasse von der Rinderrasse Aberdeen Deutsch spricht.

Als ein weiteres wirtschaftliches Standbein gibt es im Gut Klockenhagen seit etwa 20 Jahren die Schweinehaltung mit etwa 480 Sauen und etwa 1.900 Mastschweinen. Aufgrund der Verhaltensmuster der Tiere erfolgte auch bei den Schweinen derzeit der gesamte Bau der Stallanlage mit Buchten, die alle einen Auslauf ins Freie haben. Bemerkenswert dabei ist, dass die Schweine aufgrund ihres natürlichen Verhaltens einen Teil ihrer Bucht selbst sauber halten und nur in einem weiteren Teil der Bucht quasi ihre "Toilette" haben, die sie auch stets nur dort benutzen. Dieses natürliche Verhalten der Schweine widerspricht auch der vorherrschenden Meinung unserer Mitmenschen, die die Schweine gedanklich immer grundsätzlich mit dreckig verbinden, wobei sicher auch hier gilt, keine Regel ohne Ausnahme.

Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang auch zu erwähnen, dass im Komplex der Umsetzung der baulichen Maßnahmen bei der derzeitigen Erbauung und Modernisierung der Stallanlage unter gleichzeitiger Beachtung des natürlichen Verhaltensmusters der Schweine und der teilweisen Güllebindung durch den regelmäßigen Stroheinstreu auf den Liegeflächen, dem Gülleablauf durch schräge Ebenen sowie den Transport durch Rohrleitungen in geschlossene Auffangbehälter die Geruchsemissionen für die Umwelt deutlich unterhalb der gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte reduziert werden konnten.

In der Vergangenheit gab es hin und wieder Kritiken einiger Bürgerinnen und Bürger aus Klockenhagen hinsichtlich der Geruchsemissionen, vor allem als damals noch ein Teil der Schweine in einem Stall an der Straßenkreuzung zum Fischland und nach Ostseebad Graal-Müritz innerhalb der Ortslage von Klockenhagen gehalten wurde.

Lange Weile kam zu keiner Zeit während der Betriebsführung durch das Gut und dem Mutterkuhbetrieb Klockenhagen auf. Es ist schon außergewöhnlich, was dort in vielerlei Hinsicht in Klockenhagen abläuft. Es geht nicht "nur" um die wirtschaftlichen Abläufe mit Gewinnerzielungsabsicht im Gut Klockenhagen, sondern auch um einen wirksamen und nachhaltigen Beitrag für unsere Natur und die Umwelt. Geschäftsführer Ralf Schneider hat auch Visionen, die er gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schritt für Schritt umsetzt.

Dazu führte der Geschäftsführer Herr Ralf Schneider unter anderem aus: "Der Betrieb muss als Lebendorganismus im Einklang mit der Natur und der Umwelt nachhaltig weiterentwickelt werden. Dies ist eine langfristige Aufgabe. Dieser Herausforderung stellen wir uns. Dabei geht es auch um die, die nach uns kommen, um die nachfolgende Generation. Zwar ist die Gewinnerzielungsabsicht ganz wichtig, aber nicht nur. Wir unterstützen örtliche Vereine und Organisationen wie den Dorfverein Klockenhagen, das Freilichtmuseum und die Freiwillige Feuerwehr. Wir legen Gewässerschutzstreifen, Blühstreifen für Bienen und andere Insekten an. Verschiedene Wildbienenarten fliegen nur ca. 50 Meter weit, also sie brauchen ihre Nahrung in ihrem unmittelbaren Lebensraum. Regelmäßig führen wir Maßnahmen zum Tier- und Artenschutz durch und zur Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit.

In den Altgrasbeständen, die wir auf verschiedenen der von uns genutzten Flächen anlegten, findet man im Frühjahr nistende Vögel. Auch andere Tiere und Insekten sind dort nicht nur im Frühjahr zu sehen. Die Rinder auf der Weide, stellten wir fest, halten auch die heimischen Raubtiere von den Brutplätzen fern. Auf dem Weg nach Neuhaus wachsen seltene Wildpflanzen. Zwischen den von uns angebauten Feldfrüchten auf den Ackerflächen drillen wir schmale Streifen mit Wildkräutern, um etwas für die Artenvielfalt zu tun. Wir verzichten auf chemisch-synthetische Mittel, Hormone und Wuchsstoffe. Wir überlegen, wie wir die Salzwiesen zurückgewinnen können. Das geht aber nur, wenn wir das Schilfrohr zurückdrängen. Darüber hinaus überlegen wir, wie wir das Schilfrohr noch außerhalb der Dacheindeckung wirtschaftlich nutzen könnten, zum Beispiel durch ein Verfahren zur Herstellung von Bio-Kohle. Natürlich müssen wir neben der Landschaftspflege, Ökologie und Renaturierung aufpassen, dass wir die anderen Bereiche nicht vernachlässigen."




Eckart Kreitlow





•   Bericht von der Betriebsführung des Geschäftsführers des biologisch wirtschaftenden Gutes Klockenhagen Herrn Ralf Schneider am 20. August 2020 - PDF









Die Wohlfühloase für Insekten am Ferienhof-Gästehaus 'Am Kiefernwald' Ribnitz-Damgarten. Auf den Sonnenblumen und den vielen weiteren Blühpflanzen tummeln sich die geflügelten Ferienhof-Gäste wie Bienen und Hummeln, aber auch Schmetterlinge und verschiedene Käfer.
Die Wohlfühloase für Insekten am Ferienhof-Gästehaus 'Am Kiefernwald' Ribnitz-Damgarten. Auf den Sonnenblumen und den vielen weiteren Blühpflanzen tummeln sich die geflügelten Ferienhof-Gäste wie Bienen und Hummeln, aber auch Schmetterlinge und verschiedene Käfer. Übrigens in der Satzung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten über die Erhebung einer Kurabgabe wurde für die geflügelten Gäste keine Kurabgabe vorgesehen!












Aus der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten und den Fachausschüssen der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten





OZ-Beitrag vom 05.11.2019 - Ostsee-Zeitung Ribnitz-Damgarten - Dienstag, 05.11.2019 | Seite 9 - Neue Blühwiesen für die Bernsteinstadt





OZ-Beitrag vom 05.11.2019 - Ostsee-Zeitung Ribnitz-Damgarten - Dienstag, 05.11.2019 | Seite 9 - Neue Blühwiesen für die Bernsteinstadt











Aus der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten und den Fachausschüssen der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten





Der langjährige Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. Wilfried Lenschow berichtete im Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten


Ribnitz-Damgarten (NUOZ / OR). Am Donnerstag, dem 1. September 2016, fand im Rathaussaal des Rathauses Damgarten die 12. Sitzung des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten statt, an der auch der langjährige geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. Wilfried Lenschow und der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e. V. (VfAQ) Jan Berg teilnahmen. Geleitet wurde die Sitzung diesmal in Abwesenheit des Ausschussvorsitzenden Ulrich Borchert von Axel Zühlsdorff von der Fraktion Die Unabhängigen.

Der Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. Wilfried Lenschow vermittelte den Ausschussmitgliedern und anwesenden Gästen, eine Bürgerin und ein Bürger waren zur öffentlichen Ausschusssitzung gekommen, einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Genossenschaft. Die Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. sei im März 1991 gegründet worden, bestehe nunmehr bereits 25 Jahre. Dieses Jahr 2016 allerdings sei für die Genossenschaft ein besonders schwieriges Jahr, denn es gab keine gute Ernte. Die Ernteergebnisse seien katastrophal. Etwa 500 Hektar seien komplett ausgewintert. Zuerst kam die Witterungsperiode mit den Kahlfrösten im Januar, dann die längere Trockenperiode. Zudem seien dann auch noch auf dem Markt die Aufkaufpreise für Getreide und die Ölfrüchte im Keller, obwohl sie hofften, dass die wenigstens gestiegen wären, um die Verluste etwas zu kompensieren.



Vorstandsvorsitzender Wilfried Lenschow: "Die gegenwärtigen Milchpreise versetzen mich in Wut! Das seien Ramschpreise!"


Darüber hinaus würden ihn auch die Milchpreise, so der Vorstandsvorsitzende Lenschow, geradezu in Wut versetzen. Das seien Ramschpreise. Zwanzig Cent zahle man ihnen gegenwärtig für einen Liter Milch. Um kostendeckend zu arbeiten, bräuchten sie aber mindestens 35 Cent pro Liter Milch. Wie das bei der Milchproduktion weitergehen soll, wisse er im Moment noch nicht. Jedenfalls machten sie bei der Milchproduktion ein dickes Minus und ein Ende sei noch nicht in Sicht. Negativ auf die Preise wirkten sich hier nicht zuletzt auch die Russland-Sanktionen aus, weil damit für uns ein wichtiger Absatzmarkt weggefallen sei, so Lenschow.

Die Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. betreibe Feldwirtschaft, Milchproduktion und Geflügelproduktion. Es werde eine landwirtschaftliche Nutzfläche von rund 3450 Hektar bewirtschaftet. Davon seien ca. 2900 Hektar Ackerland und etwa 550 Hektar Grünland. Auf den Ackerflächen würde Getreide angebaut, davon vor allem Weizen und Gerste, weniger Roggen. Roggen werde kaum noch gebraucht. Hinzu kämen noch Raps, Rüben, Lupinen und Sonderkulturen wie Rasengras und Weidegras sowie Mais als Futter für die Kühe.



Agrargenossenschaft Bartelshagen I e.G. engagiert sich auch im Natur- und Umweltschutz


Die Böden seien überwiegend leichte Böden mit Bodenpunkten zwischen 30 bis 35. Nach Saal hin seien auch Böden mit der Bodenwertzahl 60 zu finden. Die Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. betreibe konventionelle Landwirtschaft. Sie arbeiteten nur wenig mit der "chemischen Keule", sondern pflügten ca. 60 Prozent der Ackerfläche, führte der Vorstandsvorsitzende Wilfried Lenschow weiter aus. Es werde auch viel für den Natur- und Umweltschutz getan. So lasse man zum Beispiel breite Streifen an Gräben, Söllen und Feldrändern unbearbeitet stehen, damit sich dort die Flora und Fauna entwickeln könnte. So fände man dort auch sogar Feldhasen, die leider mancherorts kaum noch zu finden seien. Ein großes Problem hätten sie allerdings mit den Wildschweinen, die sich übermäßig stark entwickelt hätten und allerhand Schäden verursachten. Hier seien vor allem die Jäger gefragt.

Bei der Tierhaltung werde auf die tierartgerechte Haltung besonderer Wert gelegt, wozu auch moderne Ställe und Stallanlagen beitragen würden. Von den etwa 1100 Rindern seien etwa 450 Milchkühe und etwa 100 Mutterkühe. Etwa 6000 Gefügel würden jährlich produziert, davon etwa 1000 Gänse, etwa 3000 Enten, zumeist Mularden-Enten, aber auch Flugenten und Stockenten, Perlhühner, Puten sowie aus Frankreich stammende Freilandhähnchen.



Einsatz der "Chemischen Keule" erfolgt in der Agrargenossenschaft Bartelshagen I nur sehr sparsam!


Auf die Frage einer Bürgerin zum Glyphosat-Einsatz auf den Ackerflächen der Genossenschaft verwies Vorstandsvorsitzender Wilfried Lenschow darauf, dass sich generell in der Genossenschaft durchgesetzt habe, die "Chemische Keule" nur sehr sparsam einzusetzen und nur dort, wo es unumgänglich sei. Dadurch, dass sie prinzipiell breite Streifen in der Nähe von Gräben und anderen kleinen Gewässerflächen unbearbeitet lassen würden, könnte auch somit nichts in die Gewässer gelangen. Außerdem würde Glyphosat auch manchmal sogar geringere Erträge verursachen. So wie Herr Lenschow zu Beginn bereits ausführte, würden etwa 60 Prozent der Ackerflächen gepflügt und mechanisch bearbeitet.


Eckart Kreitlow




















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-----Original-Nachricht-----
Betreff: Soll Agrarminister Till Backhaus aus dem Amt gemobbt werden?
Datum: 2016-02-18T18:55:52+0100
Von: "Eckart Kreitlow" eckartkreitlow@t-online.de
An: "lokalredaktion.ribnitz-damgarten@ostsee-zeitung.de" lokalredaktion.ribnitz-damgarten@ostsee-zeitung.de








Soll Agrarminister Till Backhaus aus dem Amt gemobbt werden?

Erst der in der Öffentlichkeit und den Medien breit ausgetragene Rosenkrieg mit seiner früheren Partnerin, wo es nach der Trennung der beiden ehemals Verliebten

um die Eigentumsrechte an Trecker und Audi ging und alles mächtig aufgebauscht wurde.

Dann die von den Medien wiederum in die Öffentlichkeit lancierte Behauptung eines Autofahrers aus Nordrhein-Westfalen, es sei angeblich zu einer Rempelei zwischen

ihm und Agrarminister Till Backhaus bei seinem Fahrradausflug in der Nähe von Rostock gekommen . Dabei hätte ihn Till Backhaus geschlagen.

Und nun soll schließlich Agrarminister Backhaus angeblich bei seiner Doktorarbeit geschummelt haben, obwohl die Doktorarbeit schon mindestens dreimal von einem

hochkarätigen wissenschaftlichen Gremium der Humboldt-Universität zu Berlin überprüft wurde und die Gelehrten bei der Überprüfung keinerlei Anhaltspunkte

für ein Plagiat entdeckt haben.

Irgendwie wird man den Verdacht nicht los, dass an Mecklenburg-Vorpommerns „Agrarministerstuhl“ kräftig gesägt wird.

Minister Till Backhaus soll wohl offenbar mit derartigen Medienkampagnen aus dem Amt gemobbt werden.


Eckart Kreitlow, 18311 Ribnitz-Damgarten









Warnstreik bei der Ostsee-Zeitung wegen Nordopfer | Weiterlesen: http://www.qualitaet-und-vielfalt-sichern.de/aktion/warnstreik_bei_ostsee-zeitung_gegen_nordopfer












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Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



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Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



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