Der Ostseeküsten-Report


Blick aus der Gondel eines Riesenrades in 38 m Höhe auf Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow


Interessantes aus der Ostseeküstenregion




Ostseeküsten-Report   Archiv








Aus der Stadtvertretung
und den Ausschüssen

Ribnitz-Damgarten








Hortkosten für Eltern und Stadt steigen zum neuen Jahr | Schulausschuss empört über stagnierende Zuschüsse von Land und Kreis | Ostsee-Zeitung Lokal Ribnitz-Damgarten und die Region vom 24. November 2016, Seite 12
Hortkosten für Eltern und Stadt steigen zum neuen Jahr | Schulausschuss empört über stagnierende Zuschüsse von Land und Kreis | Ostsee-Zeitung Lokal Ribnitz-Damgarten und die Region vom 24. November 2016, Seite 12














  •    Die linke Stimme    Mitteilungsblatt Nr.14    Ausgabe November 2016 / Dezember 2016    -    PDF



















"Anne Will"-Talkshow zur Rentenreform zum Teil sehr ermüdend

Bundestagsabgeordneter Dr. Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE, kritisiert
in "Anne Will"-Talkshow der ARD geplante Rentenreform als unzureichend und stößt dabei
auf erbitterten verbalen Widerstand



Eigentlich sind zumeist die Talkshows bei der ARD wegen der Einseitigkeit des Debattierens und der Auswahl der Debattierer schwer zu ertragen.

Wenn doch einmal kritische Geister in den Debattierclub des öffentlich-rechtlichen Fernsehens eingeladen werden und diese dann häufig kaum zu Wort

kommen oder fortlaufend während ihrer Rede unterbrochen werden, wird dieses Gefühl sogar noch verstärkt.

Da besinnt man sich dann, dass es eine Fernbedienung gibt und so schnell damit ein anderes Programm gewählt werden kann.

In der "Anne Will"-Talkshow der ARD am Sonntag, den 27.November 2016, ging es diesmal um das Thema

"Renten-Reförmchen statt Reform - Ist die Regierung schon im Ruhestand?".

Eingeladen zu dieser Talkshow waren die Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD),

Carsten Linnemann von der CDU, Elisabeth Niejahr von der Wochenzeitung "Die Zeit"

und der Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Deutschen Bundestag Dr. Dietmar Bartsch.

Zumindest zum Teil war die ARD-Sendung sehr ermüdend.

Vor allem schon deshalb, weil wenig Neues in der Debatte zu hören war und Vieles schöngeredet wurde.

So ist zum Beispiel auch nicht die Frage beantwortet worden, warum die Ost-West-Angleichung der Renten um weitere fünf Jahre verschoben wurde.

Des Weiteren schien beispielsweise der Nachwuchspolitiker von der CDU Carsten Linnemann noch nie etwas von der gravierenden Altersarmut

in der Bundesrepublik gehört zu haben.

Natürlich ist die Bekämpfung der Kinderarmut genauso wichtig wie die Bekämpfung der Altersarmut.

Da gibt es nur ein Sowohl als Auch, doch Frau Elisabeth Niejahr von der "Zeit" sprach von der Bekämpfung der Kinderarmut,

ließ hingegen aber die Bekämpfung der Altersarmut außen vor und drückte sich so aus, als sei die Bekämpfung der Altersarmut kein aktuelles Problem.

Einzig und allein der Bundestagsabgeordnete der Linken Dr. Dietmar Bartsch ging auf die tatsächlichen Defizite in der geplanten Rentenreform ein,

wobei er damit auf den erbitterten verbalen Widerstand der Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) und des CDU-Politikers

Carsten Linnemann stieß, die offenbar die Wahrheit nicht ertragen konnten.


Eckart Kreitlow













Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte Busfahrten mit
dem Reisebüro "Boddensegler" nach Hamburg



Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow



Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart KreitlowDer Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart KreitlowDer Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart KreitlowDer Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart KreitlowDer Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Günter Jauch im Hamburger Miniatur Wunderland -  Im Miniatur Wunderland in der historischen Speicherstadt im Hamburger Hafen findet man auch das Konterfei des beliebten Wer wird Millionär? - Moderators von RTL Günter Jauch, aber auch  zum Beispiel von dem britischen Rock- und Pop-Sänger Rod Stuart, dem amerikanischen Schauspieler Larry Hagman und dem deutschen Schauspieler Götz George, der vor allem durch viele Krimirollen als Horst Schimanski  im Tatort bekannt wurde. Foto: Eckart KreitlowGünter Jauch im Hamburger Miniatur Wunderland  - Im Miniatur Wunderland in der historischen Speicherstadt im Hamburger Hafen  findet man auch das Konterfei des beliebten Wer wird Millionär? - Moderators von RTL Günter Jauch. Foto: Eckart Kreitlow



Im Miniatur Wunderland in der historischen Speicherstadt im Hamburger Hafen findet man auch das Konterfei des beliebten "Wer wird Millionär?" - Moderators von RTL Günter Jauch, aber auch zum Beispiel von dem britischen Rock- und Pop-Sänger Rod Stuart, dem amerikanischen Schauspieler Larry Hagman und dem deutschen Schauspieler Götz George, der vor allem durch viele Krimirollen als Horst Schimanski im Tatort bekannt wurde.

Foto: Eckart Kreitlow





Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart KreitlowDer Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart KreitlowDer Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart KreitlowDer Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart KreitlowDer Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart KreitlowDer Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow
Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart KreitlowDer Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte an vier Tagen im November 2016 Busfahrten mit dem  Reisebüro Boddensegler nach Hamburg. Foto: Eckart Kreitlow




Ist das Miniatur Wunderland in der Hansestadt Hamburg die größte Modelleisenbahnanlage der Welt?


Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte im November 2016 an vier Tagen mit der Reisebüro-Boddensegler-GmbH Ribnitz-Damgarten Busfahrten in die Hansestadt Hamburg. Bei allen vier Tagesausflügen standen jeweils der Besuch des Miniatur Wunderlandes in der historischen Speicherstadt im Hamburger Hafen sowie Besuche des Hamburger Weihnachtsmarktes St. Pauli und des Historischen Weihnachtsmarktes am Domplatz in der Nähe des Rathausmarktes auf dem Programm.

Wir nahmen an dem am Samstag, den 19.November 2016, vom Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierten Tagesausflug teil. Am Vormittag gegen 9.30 Uhr ging es mit einem modernen Reisebus von Ribnitz-Damgarten los. Sehr herzlich wurden wir im Bus vom Präsidenten des Ribnitzer Sportvereins 1919 e. V. Herrn Horst Schacht und vom Busfahrer, Herrn Thomas Krauschke begrüßt. Etwa gegen 12.30 Uhr kamen wir in der historischen Speicherstadt in Hamburg an und begaben uns dann in das Gebäude in der Hafen-City, in dem das Miniatur Wunderland sein Domizil hat.

Nach eigenen Angaben soll das Miniatur Wunderland die größte Modelleisenbahnanlage der Welt sein. Ob sie nun tatsächlich die größte Modelleisenbahnanlage der Welt ist, können wir nicht einschätzen. Fakt jedoch ist, dass zurzeit neun Abschnitte auf einer Gleislänge von rund fünfzehntausendvierhundert Metern fertiggestellt sind.

Zu den bereits neun von den beiden Zwillingsbrüdern Frederik und Gerrit Braun und ihren fleißigen und kreativen Helferinnen und Helfern seit dem Jahre 2000 fertiggestellten Abschnitten der Modelleisenbahnanlage gehören Mitteldeutschland, Knuffingen und Österreich. Hiermit wurde zunächst begonnen. Weiter hinzu kamen dann die Abschnitte Hamburg, Knuffingen Airport, Skandinavien, Amerika, Italien und die Schweiz. Geplant sind noch weitere Abschnitte. Die Planung geht schon bis zum Jahre 2028.

Natürlich ist das tatsächlich schon ein großes Miniatur Wunderland, wenn man bedenkt bzw. live sehen kann, was da alles so geschaffen worden ist. So etwas können nur Leute mit großem Können, gepaart mit sehr viel Enthusiasmus vollbringen. Das Konzept scheint aufzugehen. Eine riesige Menge Besucherinnen und Besucher bildeten mit uns gemeinsam am Eingang eine lange Warteschlange, aber dennoch kam man schnell in das Miniatur Wunderland hinein, da der Kartenverkauf und der Einlass sehr gut funktionierten.

Etwas kurios war allerdings für uns ein Blick inmitten des Miniatur Wunderlandes. Plötzlich dachten wir da an die RTL-Fernsehsendung "Wer wird Millionär?", als uns der beliebte Moderator Günter Jauch von einer Wandtafel aus anschaute. Aber nicht nur er, sondern auch zum Beispiel der britische Rock- und Pop-Sänger Rod Stuart, der amerikanische Schauspieler Larry Hagman und der am 19. Juni in diesem Jahr in Hamburg verstorbene deutsche Schauspieler Götz George, der vor allem durch viele Krimirollen als Horst Schimanski im Tatort bekannt wurde, waren dort mit ihren Konterfeis zu sehen.

Bis 16 Uhr hätten wir zwar zur Besichtigung des Miniatur Wunderlandes Zeit gehabt, da dann der Bus der Reisebüro-Boddensegler-GmbH uns zu den Weihnachtsmärkten St. Pauli und am Domplatz bringen sollte. Doch wir wollten unbedingt noch ein paar Fotos machen.

Vor allem von der gerade mit etwas Verzögerung fertig gewordenen Elbphilharmonie. Denn dieses einhundertzehn Meter hohe und vor allem besonders attraktive Gebäude in der Nähe der Hamburger Landungsbrücken in der Hafen-City ist irgendwie ein Muss, um es digital abzubilden. Ganz sicher ist es ein weiteres Wahrzeichen Hamburgs, dessen Baukosten allerdings deutlich höher ausfielen, als es ursprünglich geplant worden war.

Ebenso wie die weithin sichtbare Hauptkirche Sankt Michaelis, von den Einheimischen liebevoll Hamburger Michel genannt. Doch demgegenüber hat der Hamburger Michel stattdessen eine Jahrhunderte alte Geschichte, die sogar bis in das 17.Jahrhundert reicht. Mehrmals musste der Hamburger Michel wieder aufgebaut werden, weil Brände und Krieg ihn stark zerstört hatten. Auch Witterungseinflüsse fügten dem historischen Bauwerk immer wieder kleinere und größere Schäden zu, die Investitionen und Bauarbeiten im Verlaufe der Zeit erforderten.

Gegen 16 Uhr brachte uns der Busfahrer Herr Thomas Krauschke dann zu den Weihnachtsmärkten. Natürlich konnten alle Fahrgäste selbst entscheiden, ob ein oder zwei Weihnachtsmärkte besucht werden oder ob stattdessen etwas anderes geplant wird. Verbindlich war nur der Termin für die Rückfahrt, die um 19 Uhr vorgesehen war. Wir besuchten sowohl den Weihnachtsmarkt St. Pauli als auch den Weihnachtsmarkt am Domplatz. Dabei führten wir auch gleichzeitig eine Verkostung des Hamburger Glühweins und inmitten der Hansestadt Hamburg des Weiteren eine Verkostung einer Thüringer Bratwurst durch.

Nachdem wir uns bei beiden Produkten von der guten Qualität überzeugt hatten, zwischendurch auch noch immer wieder fotografierten, begaben wir uns wieder mit einem guten Bauchgefühl und einer Vielzahl guter Eindrücke auf die Heimreise. Herr Krauschke, unser sehr nette Busfahrer, dem wir alle sehr herzlich danken, fragte uns, ob er zum Abschluss noch einmal in Hamburg an der schönen Alster vorbeifahren solle. Dies wurde von allen bejaht. Gegen 22 Uhr waren wir nach einer erlebnisreichen Reise schließlich wieder zu Hause in Ribnitz-Damgarten.

Ein besonderes Dankeschön gilt dem Ribnitzer Sportverein 1919 e.V., vor allem dem Präsidenten Horst Schacht , der die Busfahrten mit der Reisebüro-Boddensegler-GmbH an vier Tagen im November 2016 organisiert hatte. Ebenso gilt ein großes Dankeschön auch unserem netten Busfahrer Herrn Thomas Krauschke, der uns gleichzeitig mit niveauvoller humorvoller Unterhaltung sicher hin- und zurückbrachte.


Eckart Kreitlow




Der Ribnitzer Sportverein 1919 e. V. organisierte Hamburgfahrten ins Miniatur Wunderland - PDF









Unterwegs mit der Bundestagsabgeordneten Genossin Kerstin Kassner in ihrem Wahlkreis



Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner zu Gast bei der Lebenshilfe e. V. in Barth. Foto: privat


Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner zu Gast bei der Lebenshilfe in Barth. Foto: privat




Der Arbeitsbesuch mit Genossin Kerstin Kassner, Mitglied des Bundestages der Fraktion DIE LINKE, begann in der Barther Werft.

Das Gespräch fand mit dem Geschäftsführer Herrn Torsten Brandt statt.

Es gab viel Interessantes zur Arbeit der Werft zu erfahren. Hier arbeiten acht Mitarbeiter mit einer guten Ausbildung.

Es ist ihnen daran gelegen, unsere Region für die Wassersportler wieder interessant zu machen. Schnell ging das Gespräch zur Stadt-, Land- und Bundespolitik über.

Es wurden die Ausbildung der Lehrlinge und die Bemühungen, Facharbeiter in der Region zu halten, angesprochen.

Die Renten wurden auch angesprochen. Wer ein erfülltes Arbeitsleben absolviert hat, müsse dann auch von der Rente leben können.

Zum Abschluss besichtigten wir das Winterlager der Yachten, die hier nach den Wünschen der Eigner auch repariert werden.

Weiter ging es zur Lebenshilfe Ostseekreis e.V., wo wir vom Geschäftsführer Herrn Thorsten Pauli erwartet wurden.

Beim Rundgang durch das Haus lernten wir die einzelnen Therapieräume kennen.

Im Gespräch mit dem Vereinsvorsitzenden Herrn Eberhard Krutzsch und Herrn Reinhard Hellwig wurde über die Arbeit im Aufgabenbereich gesprochen.

Die mobile Frühförderung ist im ganzen Kreis etabliert.

Das Motto laute "Teilhabe statt Ausgrenzung", so Vereinsvorsitzender Herr Krutzsch.

In Sassnitz steht die Neueröffnung einer Niederlassung kurz vor der Tür. Die integrative Kita "Pusteblume" in Barth erfreut sich großer Beliebtheit und ist daher voll ausgelastet.

Die Betreuung und Vereinsarbeit ist breit aufgestellt.

Neben mobil betreutem Wohnen gibt es die Beratung rund um die Pflege, die ambulante Eingliederungshilfe und die familienentlastenden Dienste.

Am Abend nahmen wir an der Versammlung des Ortsverbandes und der Stadtfraktion DIE LINKE in Ribnitz-Damgarten teil.

Kerstin Kassner wertete unter anderem die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern aus.

"Wir müssen andere und neue Wege gehen, um in der Bevölkerung besser wahrgenommen zu werden", forderte sie.

"Wir brauchen junge Leute, die dann auch Mitglied unserer Partei DIE LINKE werden.

Der Bundestagswahlkampf steht bevor - bis jetzt haben wir vier Kandidatinnen und Kandidaten".

Ein Thema während der Versammlung der Partei DIE LINKE in Ribnitz-Damgarten war der Durchstich zwischen Bodden und Ostsee.

Von einigen Befürwortern wird vor allem Zingst als Standort favorisiert, aber auch über einen Standort zwischen Dierhagen und Wustrow wurde gesprochen.

Es wurde ein Zweckverband "Maritimer Lückenschluss" gegründet, berichtete Eckart Kreitlow.

Er führte weiter aus, dass innerhalb dieses Zweckverbandes eine Lösung gefunden werden müsse.

Zu dem Thema habe es auch ein Gespräch zwischen dem stellvertretenden Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Herrn Heiko Körner und der Stadtfraktion DIE LINKE gegeben.

Einigkeit gibt es noch nicht, ob es mit dem Boddendurchstich auch das Beste sein wird. Auch der Bau einer Slipanlage für Schiffe bzw. für Segelyachten wurde ins Spiel gebracht.

Eine Slipanlage sei wesentlich kostengünstiger und wäre gleichzeitig eine Sehenswürdigkeit für Einheimische und Touristen, meinte dazu der Landtagsabgeordnete Genosse Dr. Wolfgang Weiß.

Auch Straßensperrungen und Ausbauarbeiten in und um Ribnitz-Damgarten waren ein Thema auf der Versammlung des Ortsverbandes und der Stadtfraktion DIE LINKE in Ribnitz-Damgarten.

Sehr kritisiert wurde die Erhöhung der Garagenpacht, die von der Stadtverwaltung gleich von 30 auf 120 Euro herauf katapultiert wurde.

Hierzu machte besonders Horst Schacht, stellvertretender Vorsitzender der Stadtfraktion DIE LINKE Ribnitz-Damgarten, umfangreiche Ausführungen. Er versprach, weiter an diesem Thema dranzubleiben.

Zum Abschluss berichtete Genosse Dr. Wolfgang Weiß aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern.

Von den Anwesenden wurde Genossen Dr. Wolfgang Weiß noch einmal sehr herzlich zu seiner Wahl in den Landtag gratuliert, in der DIE LINKE in dieser Legislaturperiode mit elf Abgeordneten vertreten ist.


Ingrid Hoffmann













    Aus dem Posteingang an Ostsee-Rundschau.de - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) Ostsee-Rundschau.de - 
      vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt






    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: (035) PM des Gesundheitstreff Rostock: Termin > Samstag 26. November 2016 - Veranstaltung im Audimax der Uni Rostock
    Datum: 2016-10-30T19:55:42+0100
    Von: "energieistwichtig@kabelmail.de" energieistwichtig@kabelmail.de
    An: "gesundheitstreff.rostock@gmx.de" gesundheitstreff.rostock@gmx.de






    Presse-Mitteilung des Gesundheitstreff Rostock

    zum TERMIN am Samstag, 26. November - öffentliche Veranstaltung



    Sehr geehrtes Redaktions-Team, sehr geehrte Damen und Herren,

    anbei unsere Vorankündigung mit der Bitte um Veröffentlichung.

    Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie auch persönlich vorbeikommen könnten.


    Mit freundlichen Grüßen

    Das Team des Gesundheitstreff Rostock



    --------------------------------------------------------------


    Gesundheitstreff Rostock

    vertreten durch: Gudrun Bernhardt und Sigrid Jäckel

    Telefon Bernhardt: 0381 - 769 96 45

    Telefon Jäckel: 0381 - 685 626



    --------------------------------------------------------------




    Der Gesundheitstreff Rostock lädt am 26. November zu folgender Veranstaltung ein:


    5. Gesundheitstag 2016 in Rostock

    Seit dem ersten Gesundheitstag vor ein paar Jahren erfreuen sich diese Vortragsveranstaltungen großer Beliebtheit.

    Themenschwerpunkte waren und sind auch diesmal Gesundheit, Krankheitsursachen, ganzheitliche Lebensführung und gesunde Ernährung mit vitalstoffreicher Vollwertkost.

    Wir haben als Referenten erneut Dr. med. Jürgen Birmanns, den Nachfolger von Dr. med. Max Otto Bruker und Arzt der GGB, sowie Dr. phil. Mathias Jung als Referenten gewinnen können!

    In Zusammenarbeit und auf Einladung des Gesundheitstreff Rostock wird ein spannendes und brandaktuelles Programm geboten. Gönnen Sie sich das ....

    - Vorträge, Reflexionen, Gespräche -


    Folgende Referenten und Vorträge sind geplant:


    „Die Ernährung der Zukunft“

    Werden wir uns in Zukunft wie in biblischen Zeiten von Heuschrecken und Honig ernähren oder kommen molekulare Nahrungsmittel bald aus dem 3 D-Drucker?

    Während sich die Menschen im industrialisierten Europa krank essen und ihr Grab mit den eigenen Zähnen schaufeln, hungert die Bevölkerung in Regionen unterhalb des Äquators.

    Angespornt durch Science Fiction-Romane arbeiten Forscher im Labor am personalisierten Essen.

    Designfood oder Biogemüse, grüne Gentechnik oder Alte Sorten - wie wollen wir uns in Zukunft ernähren?

    Der Biolandwirt Prinz Felix zu Löwenstein gibt eine bemerkenswerte Antwort: „Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr“.

    Referent: Dr. med. Jürgen Birmanns




    „Ärztlicher Rat aus ganzheitlicher Sicht“

    Im Anschluss steht Ihnen Dr. med. Jürgen Birmanns im ärztlichen Rat Rede und Antwort - aus ganzheitlicher Sicht!

    Wollten Sie nicht schon immer mal Ihrem Arzt ganz spezielle Fragen stellen, die über den Rahmen einer üblichen Beratung hinausgehen?

    Sie können Ihr Anliegen gleich nach dem Einlass auf einem Zettel formulieren und in den Fragekorb legen.

    Hier gibt es Rat und Antworten auf zahlreiche Fragen - von A wie Arzneimittel bis Z wie Zucker.

    Gesundheit ist ein Informationsproblem.




    „Keine Zeit!“

    Atempausen im Zeitalter der Beschleunigung

    Der moderne Mensch verbringt den Großteil seiner Freizeit im Internet, vor dem Fernseher, am Handy, hinter Zeitungen.

    Wir lassen uns medial überfluten.

    Der Alltag wird vom Terminkalender unserer Smartphones und Notebooks bestimmt, wir haben keine Ruhe und Muße mehr - und unsere Kinder ahmen dieses Leben nach.

    Die digitale Revolution ist ein Wunderwerk, das viele Möglichkeiten und Erleichterungen gebracht hat.

    Doch mittlerweile beherrscht sie uns, statt wir sie.

    Im Zeitalter der Beschleunigung brauchen wir dringend Atempausen - für Gespräche, bewusstes Lesen und Lernen, zum Innehalten und Nachdenken.

    Und, last but not least, auch unsere Intimität und Erotik brauchen Zeit und Raum, um überleben zu können.

    Referent: Dr. phil. Mathias Jung


    Dr. Jung arbeitet als Gestalttherapeut und Philosoph am Gesundheitszentrum Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnstein.

    Er ist Autor zahlreicher Bücher zur praxisorientierten therapeutischen Lebensberatung.

    Wer ihn schon einmal als Redner erlebt hat, wird bestätigen, dass er eine lebendige und humorvolle Vortragsart hat und seine Zuhörer zu fesseln versteht.




    Termin: SAMSTAG, 26. November 2016 von 10-16 Uhr,

    Einlass bereits ab 9 Uhr!

    Ort: Audimax der Universität Rostock

    Ulmenstraße 69, 18057 Rostock

    (Parkplätze neben dem Unigebäude)




    Außerdem:

    Von Anbietern aus der Region: Leckere vollwertige Gerichte für Entgelt,

    Bücherverkauf, Infostand, Gespräche …

    Der Windmüller aus Altkalen, Detlef Preuß, kommt mit Getreide und Vollkornbroten.

    Ölmühle Langenhanshagen: Beratung und Ölverkauf




    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite

    www.gesundheitstreff-rostock.de




    Eintrittskarten (10€, für Schüler und Studenten 5€) zum Gesundheitstag im Audimax erhalten Sie

    an der Tageskasse oder bei folgenden Vorverkaufsstellen:



    Rostock:

    <> andere Buchhandlung (am Doberaner Platz),

    <> Bio-Backstube (Mühlenbäckerei am Doberaner Platz),

    <> Naturfriseurin Anne O. (Steinstraße 11),

    <> Pressezentrum (Neuer Markt 3),

    <> Grüne Kombüse (Grubenstraße 47),

    <> Poseidon-Apotheke (Henrik-Ibsen-Str. 29),

    <> Reformhaus Warnemünde (Poststraße 16b),



    18209 Bad Doberan:

    <> Reformhaus Schwester Sylke (Mollistraße 17),



    18273 Güstrow:

    <> Naturkost Himmel und Erde (Hageböcker Str. 107),

    <> Bistro Verdura (Krönchenhagen 12),



    18311 Ribnitz-Damgarten:

    <> Kerstins Bioladen (Am Markt 12),



    18375 Prerow (Darß):

    <> Hotel Carpe Diem (Grüne Straße 31b),



    18320 Langenhanshagen:

    <> Ostseemühle Hofladen (Dorfstraße 14).



    INFO: Was ist der Gesundheitstreff Rostock?


    Der 'Gesundheitstreff Rostock‘ (GTR) ist eine Initiative aus Rostock, die unabhängig von wirtschaftlichen Interessengruppen,

    kritisch und vielfältig über gesunde Ernährung, ganzheitliche Lebensführung, Krankheitsursachen und Umweltprobleme aufklärt.

    Der GTR wurde 2010 als eine ehrenamtlich tätige Initiative gegründet.

    Zu unseren Veranstaltungen laden wir gerne Querdenker und Pioniere als Referenten ein.













Die mobile Mosterei "Die Mostis" - eine gute Geschäftsidee

Einen guten Anklang findet die mobile Mosterei "Die Mostis" aus Ahrenshagen bei Ribnitz-Damgarten. Inhaber ist Herr Hendryk Miechowski. Im August dieses Jahres erfolgte der Unternehmensstart. Schnell hatte sich seitdem herumgesprochen, dass "Die Mostis" an verschiedenen Standorten anzutreffen sind. Dort kann man dann gleich vor Ort sein eigenes Obst vorbeibringen und es zu schmackhaften Direktsaft mosten lassen. Wir nutzten die Gelegenheit am 21.September 2016 auf dem Parkplatz beim Famila-Einkaufsmarkt im Stadtteil Ribnitz. Nicht nur wir waren bzw. sind sehr zufrieden von der Qualität und dem Geschmack des etwa auf 76 Grad Celsius erhitzten Saftes. Ähnlich oder genauso äußerten sich auch weitere Damen und Herren, die zu dem Zeitpunkt dort ihr Obst mosten ließen. Außerdem ist es besonders interessant, dass man zudem auch noch den gesamten Ablauf vom Ausschütten des Obstes in den Behälter über den Waschprozess, dem Zerkleinern, dem Pressen, dem Erhitzen des Saftes, dem Abfüllen in wiederverschließbare mit einem Abfüllhahn versehenen Plastikbeuteln und schließlich dem Verpacken dieser Beutel in sehr ansehnliche Kartons live beobachten kann.

Eckart Kreitlow







Die-mobile-Mosterei-Die-Mostis-eine-gute-Geschaeftsidee - PDF









Dankeschön-Floßfahrt mit Förderern und Unterstützern des Ribnitzer Sportvereins 1919 e.V.
am 15.September 2016 vom Damgartener Hafen aus über Ribnitzer See auf der Recknitz entlang



Bilder von der Dankeschön-Floßfahrt des Ribnitzer Sportvereins 1919 e.V. mit Förderern und Unterstützern des RSV am 15.September 2016 vom Damgartener Hafen aus auf der Recknitz entlang. Foto: Eckart KreitlowBilder von der Dankeschön-Floßfahrt des Ribnitzer Sportvereins 1919 e.V. mit Förderern und Unterstützern des RSV am 15.September 2016 vom Damgartener Hafen aus auf der Recknitz entlang. Foto: Eckart Kreitlow
Bilder von der Dankeschön-Floßfahrt des Ribnitzer Sportvereins 1919 e.V. mit Förderern und Unterstützern des RSV am 15.September 2016 vom Damgartener Hafen aus auf der Recknitz entlang. Foto: Eckart KreitlowBilder von der Dankeschön-Floßfahrt des Ribnitzer Sportvereins 1919 e.V. mit Förderern und Unterstützern des RSV am 15.September 2016 vom Damgartener Hafen aus auf der Recknitz entlang. Foto: Eckart Kreitlow
Bilder von der Dankeschön-Floßfahrt des Ribnitzer Sportvereins 1919 e.V. mit Förderern und Unterstützern des RSV am 15.September 2016 vom Damgartener Hafen aus auf der Recknitz entlang. Foto: Eckart KreitlowBilder von der Dankeschön-Floßfahrt des Ribnitzer Sportvereins 1919 e.V. mit Förderern und Unterstützern des RSV am 15.September 2016 vom Damgartener Hafen aus auf der Recknitz entlang. Foto: Eckart Kreitlow
Bilder von der Dankeschön-Floßfahrt des Ribnitzer Sportvereins 1919 e.V. mit Förderern und Unterstützern des RSV am 15.September 2016 vom Damgartener Hafen aus auf der Recknitz entlang. Foto: Eckart KreitlowBilder von der Dankeschön-Floßfahrt des Ribnitzer Sportvereins 1919 e.V. mit Förderern und Unterstützern des RSV am 15.September 2016 vom Damgartener Hafen aus auf der Recknitz entlang. Foto: Eckart Kreitlow
Bilder von der Dankeschön-Floßfahrt des Ribnitzer Sportvereins 1919 e.V. mit Förderern und Unterstützern des RSV am 15.September 2016 vom Damgartener Hafen aus auf der Recknitz entlang. Foto: Eckart KreitlowBilder von der Dankeschön-Floßfahrt des Ribnitzer Sportvereins 1919 e.V. mit Förderern und Unterstützern des RSV am 15.September 2016 vom Damgartener Hafen aus auf der Recknitz entlang. Foto: Eckart Kreitlow












Aus dem Posteingang an Ostsee-Rundschau.de - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) Ostsee-Rundschau.de - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt






Landtagswahlauswertung in Mecklenburg-Vorpommern - Ostsee-Rundschau.de  - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt






-----Original-Nachricht-----
Betreff: jW 16.09.2016
Datum: 2016-09-15T19:48:37+0200
Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





SPD bloß nicht erschrecken - Beitrag  in der Ausgabe der  Tageszeitung junge Welt vom 16.09.2016 von Dr. Marianne Linke






SPD bloß nicht erschrecken - Beitrag in der Tageszeitung junge Welt vom 16.09.2016 von Dr. Marianne Linke - PDF






Grüße,

Marianne Linke












Aus der Stadtvertretung
und den Ausschüssen

Ribnitz-Damgarten













OZ Lokal Ribnitz-Damgarten und die Region vom 15.09.2016, Seite 12
Aus OZ Lokal Ribnitz-Damgarten und die Region vom 15.09.2016, Seite 12 - OZ-Beitrag Wildtierverbot für Zirkusse vom Tisch













Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern - Ostsee-Rundschau.de  - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt









Aus der Stadtvertretung
und den Ausschüssen

Ribnitz-Damgarten









Der langjährige Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. Wilfried Lenschow berichtete im Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten


Ribnitz-Damgarten (NUOZ / OR). Am Donnerstag, dem 1. September 2016, fand im Rathaussaal des Rathauses Damgarten die 12. Sitzung des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten statt, an der auch der langjährige geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. Wilfried Lenschow und der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e. V. (VfAQ) Jan Berg teilnahmen. Geleitet wurde die Sitzung diesmal in Abwesenheit des Ausschussvorsitzenden Ulrich Borchert von Axel Zühlsdorff von der Fraktion Die Unabhängigen.

Der Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. Wilfried Lenschow vermittelte den Ausschussmitgliedern und anwesenden Gästen, eine Bürgerin und ein Bürger waren zur öffentlichen Ausschusssitzung gekommen, einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Genossenschaft. Die Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. sei im März 1991 gegründet worden, bestehe nunmehr bereits 25 Jahre. Dieses Jahr 2016 allerdings sei für die Genossenschaft ein besonders schwieriges Jahr, denn es gab keine gute Ernte. Die Ernteergebnisse seien katastrophal. Etwa 500 Hektar seien komplett ausgewintert. Zuerst kam die Witterungsperiode mit den Kahlfrösten im Januar, dann die längere Trockenperiode. Zudem seien dann auch noch auf dem Markt die Aufkaufpreise für Getreide und die Ölfrüchte im Keller, obwohl sie hofften, dass die wenigstens gestiegen wären, um die Verluste etwas zu kompensieren.



Vorstandsvorsitzender Wilfried Lenschow: "Die gegenwärtigen Milchpreise versetzen mich in Wut! Das seien Ramschpreise!"


Darüber hinaus würden ihn auch die Milchpreise, so der Vorstandsvorsitzende Lenschow, geradezu in Wut versetzen. Das seien Ramschpreise. Zwanzig Cent zahle man ihnen gegenwärtig für einen Liter Milch. Um kostendeckend zu arbeiten, bräuchten sie aber mindestens 35 Cent pro Liter Milch. Wie das bei der Milchproduktion weitergehen soll, wisse er im Moment noch nicht. Jedenfalls machten sie bei der Milchproduktion ein dickes Minus und ein Ende sei noch nicht in Sicht. Negativ auf die Preise wirkten sich hier nicht zuletzt auch die Russland-Sanktionen aus, weil damit für uns ein wichtiger Absatzmarkt weggefallen sei, so Lenschow.

Die Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. betreibe Feldwirtschaft, Milchproduktion und Geflügelproduktion. Es werde eine landwirtschaftliche Nutzfläche von rund 3450 Hektar bewirtschaftet. Davon seien ca. 2900 Hektar Ackerland und etwa 550 Hektar Grünland. Auf den Ackerflächen würde Getreide angebaut, davon vor allem Weizen und Gerste, weniger Roggen. Roggen werde kaum noch gebraucht. Hinzu kämen noch Raps, Rüben, Lupinen und Sonderkulturen wie Rasengras und Weidegras sowie Mais als Futter für die Kühe.



Agrargenossenschaft Bartelshagen I e.G. engagiert sich auch im Natur- und Umweltschutz


Die Böden seien überwiegend leichte Böden mit Bodenpunkten zwischen 30 bis 35. Nach Saal hin seien auch Böden mit der Bodenwertzahl 60 zu finden. Die Agrargenossenschaft Bartelshagen I e. G. betreibe konventionelle Landwirtschaft. Sie arbeiteten nur wenig mit der "chemischen Keule", sondern pflügten ca. 60 Prozent der Ackerfläche, führte der Vorstandsvorsitzende Wilfried Lenschow weiter aus. Es werde auch viel für den Natur- und Umweltschutz getan. So lasse man zum Beispiel breite Streifen an Gräben, Söllen und Feldrändern unbearbeitet stehen, damit sich dort die Flora und Fauna entwickeln könnte. So fände man dort auch sogar Feldhasen, die leider mancherorts kaum noch zu finden seien. Ein großes Problem hätten sie allerdings mit den Wildschweinen, die sich übermäßig stark entwickelt hätten und allerhand Schäden verursachten. Hier seien vor allem die Jäger gefragt.

Bei der Tierhaltung werde auf die tierartgerechte Haltung besonderer Wert gelegt, wozu auch moderne Ställe und Stallanlagen beitragen würden. Von den etwa 1100 Rindern seien etwa 450 Milchkühe und etwa 100 Mutterkühe. Etwa 6000 Gefügel würden jährlich produziert, davon etwa 1000 Gänse, etwa 3000 Enten, zumeist Mularden-Enten, aber auch Flugenten und Stockenten, Perlhühner, Puten sowie aus Frankreich stammende Freilandhähnchen.



Einsatz der "Chemischen Keule" erfolgt in der Agrargenossenschaft Bartelshagen I nur sehr sparsam!


Auf die Frage einer Bürgerin zum Glyphosat-Einsatz auf den Ackerflächen der Genossenschaft verwies Vorstandsvorsitzender Wilfried Lenschow darauf, dass sich generell in der Genossenschaft durchgesetzt habe, die "Chemische Keule" nur sehr sparsam einzusetzen und nur dort, wo es unumgänglich sei. Dadurch, dass sie prinzipiell breite Streifen in der Nähe von Gräben und anderen kleinen Gewässerflächen unbearbeitet lassen würden, könnte auch somit nichts in die Gewässer gelangen. Außerdem würde Glyphosat auch manchmal sogar geringere Erträge verursachen. So wie Herr Lenschow zu Beginn bereits ausführte, würden etwa 60 Prozent der Ackerflächen gepflügt und mechanisch bearbeitet.


Eckart Kreitlow

















15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern  - Ostsee-Rundschau.de  - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt




15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums "Wald und Moor" im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor
in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide


Aus Anlass des 15jährigen Bestehens des Schulungs- und Informationszentrums "Wald und Moor" im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide wurden Ribnitz-Damgartner Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter sowie weitere Gäste am Freitag, den 10.Juni 2016, zu einem Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung auf dem etwa 7,5 Kilometer langen Naturerlebnispfad eingeladen. Zu Beginn des Festaktes würdigten der Bürgermeister der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten Herr Frank Ilchmann, der Ribnitz-Damgartener Stadtförster Herr Falk Fleischer, der Leiter des Infozentrums "Wald und Moor" Herr Holger Tessendorf und der Leiter des Hamburger Planungsbüros und Geologe Herr Dr. Axel Precker die zurückliegende Entwicklung bzw. vermittelten detaillierte Einblicke oder gaben Ausblicke in die Zukunft.

Besonders lobend erwähnt wurden Herr Hubertus Westphal, Herr Johannes Schabow, Herr Norbert Pusbach und Herr Dr. Holm Neumann. Sie hätten persönlich große Verdienste bei der Entwicklung des Schulungs- und Infozentrums "Wald und Moor" gehabt, das am 1. Mai 2001 eröffnet wurde. Nach den kurzen Ansprachen gab es eine deftige Gulaschsuppe. Bevor es dann zum Teil mit der Pferdekutsche und zum anderen Teil zu Fuß auf den Naturlehrpfad ging, wo Herr Holger Tessendorf entlang der Wegstrecke die Flora und Fauna in diesem einzigartigen Biotop erklärte. Auch Herr Dr. Axel Precker gab sehr interessantes Wissen preis. So hörte man, dass die ersten Torfe bereits zum Ende der Eiszeit entstanden seien. Das Hochmoor entstand vor etwa 6000 bis 7000 Jahren.

Was die Pflanzenwelt anbetrifft, so findet man dort entlang des Naturerlebnispfades im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor unter anderem den Gagelstrauch, den Sumpfporst, auch Berserkerkraut genannt, das Scheidige bzw. Schmalblättrige Wollgras, was etwa wie Wattebausche auf Stile aussieht, den Königsfarn und sogar den Sonnentau, der vom Aussterben bedroht ist, sowie die Moosbeere und die Glockenbeere, wie Herr Tessendorf und Herr Dr. Precker informierten.

Zur Tierwelt gehören in dem Naturschutzgebiet der Moorfrosch, die Sumpfohreule und seltener die unter Naturschutz stehende Kreuzotter, die wir aber nicht sahen. Vielleicht auch zum Glück, denn sie ist eine Giftschlange, deren Biss tödlich ist. Zumindest sollte sie nicht in unserer unmittelbaren Nähe sein. In einiger Entfernung sahen wir auch einen Kranich und ganz nah einen Ameisenhügel mit der Roten Waldameise, die leider auch vom Aussterben bedroht ist.



Nachfolgend ein kurzer Bildbericht vom Festakt, der Kremserfahrt und der Jubiläumswanderung entlang des Naturerlebnispfades


15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow
15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow
15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow
15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow
15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow
15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow
15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow
15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow
15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow
15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow15 jähriges Bestehen des Schulungs- und Informationszentrums Wald und Moor im Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Neuheide in Mecklenburg-Vorpommern mit Festakt, einer Kremserfahrt und Jubiläumswanderung. Foto: Eckart Kreitlow




Text und Fotos: Eckart Kreitlow




















Aus der Stadtvertretung
und den Ausschüssen

Ribnitz-Damgarten








Bürgermeister Frank Ilchmann erstattete auf der Stadtvertretersitzung Bericht über die Aktivitäten des Zweckverbandes "Maritimer Lückenschluss"

In der anschließenden Diskussion ging es auch um die Wiederbelebung des Boddenreviers und um den maritimen Tourismus im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung der Halbinsel Pütnitz


21 Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter nahmen diesmal an der Sitzung der Stadtvertretung in der Bibliothek Damgarten teil. Auch einige Bürgerinnen und Bürger kamen zur 15. Stadtvertretersitzung unserer Bernsteinstadt



Ribnitz-Damgarten (NUOZ / OR). Am 6.Juli 2016 fand die 15. Sitzung der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten der laufenden Wahlperiode statt, die 2014 begann und nach fünf Jahren 2019 endet. 21 Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter (84 Prozent) nahmen diesmal an der Sitzung der Stadtvertretung der Bernsteinstadt in der Bibliothek Damgarten teil. Auch einige Bürgerinnen und Bürger kamen, allerdings weniger Bürgerinnen und Bürger als zu der 14. Sitzung der Stadtvertretung Ende April dieses Jahres. Welche Gründe es immer dafür gegeben haben mag? Vielleicht hing die geringere Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger an der Stadtvertretersitzung auch mit der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich zusammen? Denn an dem Abend spielte im Halbfinale Portugal gegen Wales. Übrigens endete in einem spannenden Duell die Partie 2 : 0 für Portugal, obwohl Superstar Cristiano Ronaldo bereits acht Minuten nach Spielbeginn wegen einer Knieverletzung ausscheiden musste. Dennoch schoss er in den wenigen Minuten ein Tor und lieferte eine weitere Torvorlage.

Stadtpräsidentin Kathrin Meyer eröffnete die Sitzung und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Danach folgten die Tagesordnungspunkte "Einwohnerfragestunde" und "Bestätigung des Protokolls der 14. Stadtvertretersitzung vom 27. April 2016" sowie die Protokollkontrolle, bevor schließlich die Leiterin des Haupt- und Personalamtes der Stadtverwaltung und Leiterin der Koordinierungsstelle in Sachen Asylbewerber in Ribnitz-Damgarten Frau Eleonore Mittermayer Bericht erstattete. So seien gegenwärtig 176 Asylbewerberinnen und Asylbewerber in der Stadt Ribnitz-Damgarten und den Ortsteilen untergebracht, davon 143 Asylbewerberinnen und Asylbewerber im Stadtgebiet und 33 Asylbewerberinnen und Asylbewerber im Ortsteil Körkwitz. Frau Mittermayer informierte weiter, dass verschiedene Aktivitäten mit den Asylbewerberinnen und Asylbewerbern geplant seien wie zum Beispiel ein Sommerfest in Körkwitz, eine Radtour sowie eine Paddeltour auf der Recknitz und Weiteres, was zum Kennenlernen und zur Integration beiträgt.

Im weiteren Verlauf der 15. Stadtvertretersitzung ging es dann unter anderem um den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss "Siedlung Damgarten", um die Änderung des Bebauungsplanes "Gewerbe- und Sondergebiet West II", um die Änderung und Ergänzung des einfachen Bebauungsplanes "Wochenendbaugebiet Klein-Müritz", um den Aufstellungsbeschluss über den einfachen Bebauungsplan "Wochenendhausgebiet Pütnitz" sowie um die Durchführung und Finanzierung des LEADER-Projektes "Scheune Forsthof Neuheide".

Anschließend trug der Bürgermeister unserer Bernsteinstadt Frank Ilchmann den Bericht über die Aktivitäten des Zweckverbandes "Maritimer Lückenschluss" vor. Dieser Punkt war auf Antrag der Fraktion DIE LINKE zusätzlich auf die Tagesordnung der 15. Stadtvertretersitzung gesetzt worden. Bürgermeister Ilchmann führte aus, dass der „Zweckverband maritimer Lückenschluss Warnemünde – Stralsund“ am 8. September 2015 gegründet worden sei und ihm neben dem Landkreis Vorpommern-Rügen 14 weitere Mitglieder angehören würden. Darunter sind die beiden Städte Barth und Ribnitz-Damgarten sowie die Ostseebäder Dierhagen, Wustrow, Ahrenshoop und Prerow, Ostseeheilbad Zingst, Born und Wiek auf dem Darß sowie Fuhlendorf, Kenz-Küstrow und Klausdorf. Zweimal sei man bereits zusammengekommen, am 8.9. 2015 zur Gründungsversammlung und am 26.11. 2015 zu einer weiteren Verbandsversammlung.

Geleitet werde der Zweckverband von Landrat Ralf Drescher sowie von dem Bürgermeister von Zingst Andreas Kuhn als 1. Stellvertreter und von ihm als Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten als 2. Stellvertreter. Es ginge vor allem darum, die Erholungs- und Tourismusregion Fischland-Darß-Zingst und die südliche Boddenküste im gemeinsamen Interesse zu entwickeln. Dazu gehörten zum Beispiel der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und vieles andere mehr. Beraten würde der Zweckverband "Maritimer Lückenschluss" dabei von Dr. Mathias Feige von der dwif-Consulting GmbH.

In der anschließenden Diskussion nach den Ausführungen des Bürgermeisters hob Eckart Kreitlow, DIE LINKE, hervor, dass der Zweckverband "Maritimer Lückenschluss" durchaus auch eine große Chance bieten würde, um den Tourismus insgesamt, vor allem aber auch den maritimen Tourismus zu entwickeln und gleichzeitig das gesamte Boddenrevier von Ribnitz-Damgarten bis nach Zingst wiederzubeleben. Besonders im Zusammenhang mit einem Boddendurchstich und der touristischen Erschließung der Halbinsel Pütnitz würde dies sich geradezu anbieten. Allerdings wo langfristig vielleicht ein Boddendurchstich erfolgen könnte, ob bei Wustrow oder bei Zingst, müsste man natürlich den Fachleuten überlassen. Außerdem müsse alles auch bezahlbar sein. Sicher werde man noch viele "dicke Bretter" bohren müssen, aber woanders hat man auch irgendwann mal angefangen, denn ohne etwas Realisierbares zu versuchen, werde man nie etwas erreichen.


Eckart Kreitlow




















Dr. Wolfgang Weiß - Wahlkampf mit Fördermittelbescheiden! Ein Leserbrief an die Ostsee-Zeitung -














Wiederbelebung des Boddenreviers von Ribnitz-Damgarten bis nach Zingst - eine NUOZ-Sonderseite auf Ostsee-Rundschau.deDas Fahrgastschiff der Poschke-Reederei wurde 2008 in Dienst gestellt. Bis zu 220 Passagiere finden im Salon und auf dem Sonnendeck des 26,20 m langen und 6,40 m breiten Schiffes Platz. Foto: Eckart Kreitlow










Aus dem Posteingang an Ostsee-Rundschau.de - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) Ostsee-Rundschau.de - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt









Unser Ziel: Wiederbelebung des Boddenreviers von Ribnitz-Damgarten bis nach Zingst

Prerower Ersatzhafen für den `Darßer Ort´ als Not- und Etappenhafen erfüllt nicht die Mindestanforderungen!

von Torsten R. Lepsin, Vorsitzender Verein BDZJ e.V.




Wenn man das schöne Boddenrevier zwischen Barhöft und Ribnitz-Damgarten an einem Sommertag mit Sonnenschein und einer leichten Brise betrachtet,

mag man kaum glauben, dass die heutigen Probleme mit denen der Zeit der `HANSE´ und eines seiner Zeit sehr bekannten Klaus Störtebecker durchaus vergleichbar sind.

Ein kurzer, vereinfachter Rückblick:

Alten Aufzeichnungen gemäß gab ein gewisser Historiker namens Hans Sund die Wassertiefe bei Barhöft am östlichen Ausgang des Boddenreviers im 1o. Jahrhundert mit

etwa 10´Fuss ( ca. 4 Meter ) an, für das Jahr 1714 nur noch mit 6´Fuss ( ca. 1,8o Meter ) an.

Was war in dieser langen Zeit geschehen ?








Wir wissen, dass durch die Eiszeit mehrere Inseln dem Festland vorgelagert waren und zwischen diesen gab es sogenannte `Seegatten´, die von kleineren

Fischerei- und Handelsschiffen für die Ein- und Ausfahrt von der Ostsee in das Boddenrevier genutzt werden konnten.

Dazu zählten damals :

- Der Permin zwischen Saaler Bodden und der Ostsee

- Der Darßer Kanal bei Ahrenshoop

- Eine kleine Öffnung am Vordarß ( Hundesbeck )

- Der Prerower Strom mit mehreren Ausflüssen

- Einige Öffnungen zwischen dem Prerower Strom und Freesenbruch westlich von Zingst

- Die alte Straminke

- Fluttore zwischen den Werdern

- Die Öffnung am Ostzingst bei Barhöft


Aus den Überlieferungen der alten Fahrensleute wissen wir, wie sehr sie die immer geringer werdenden Wassertiefen beklagten:

So gibt es einen Stich der Stadt Barth aus dem Jahre 1590, auf dem Flachbodensegler mit einem max. Tiefgang von bis zu 3 Metern gezeigt werden.

Es ergibt sich jedoch die Frage, ob hier nicht der Künstler ein schmückendes Beitrag hinzugefügt hat, da die Barther Chronik erst um 1728 ein Bollwerk als Anleger ( hieraus entstand der Anleger bei der späteren Zuckerfabrik ) nennt und Hinweis auf den Westhafen mit einer Wassertiefe von 1,5 Metern ( später vertieft auf bis zu 3,5 Meter, als das Dampfsägewerk in Betrieb genommen wurde ).

Ganz anders die Lage auf der Binnenseite von Zingst: Hier begünstigen die Wind- und Strömungsverhältnisse auf natürliche Weise Fahrwasser mit Tiefen bis zu 5 Meter, welche den Zingster Strom bis zum heutigen Tag erhalten haben .

Weitere wichtige Zufahrten in das Boddenrevier waren u.a. bei Prerow und bei Wustrow. Diese waren von enormer Bedeutung für das Wachstum und die wirtschaftliche Blüte der Stadt Ribnitz und führten z.Zt. der HANSE zu schwerwiegenden Zerwürfnissen, da die HANSE in der Entwicklung des Handels der Stadt Ribnitz einen aufkommenden Konkurrenten sah .

In der Folge wurden alle Zufahrten ( Darßer Kanal ) von den Rostocker und die Permin-Durchfahrt bei Wustrow von den Stralsunder am Ende des 14. Jahrhunderts zerstört und mittels alter Schiffsrümpfe, die man in den Einfahrten der Seegatts versenk-te, unbrauchbar gemacht. Die Versandung von der Ostsee her, führte zum endgültigen Verlust dieser Durchfahrten bis zum heutigen Tage.

Das der Prerow-Strom bereits eine besondere Bedeutung für das Boddenrevier der damaligen Zeit gehabt haben muss, darauf deutete auch ein Schatzfund aus dem Jahre 1874 hin, der beweist, dass hier bereits im 9. Jahrhundert ein wichtiger Handelsweg für Schiffe gewesen war, die von der Ostsee kommend, zu den damaligen slawischen Siedlungen um das heutige Barth fuhren.








Während der Prerow-Strom über Jahrhunderte weiterhin offen gehalten wurde und es sogar besondere Zoll-Vereinbarungen für die Schiffe gab, die mit dem Ziel Barth den Prerow-Strom durchsegelten, entstand nach der schweren Sturmflut von 1625, an der Straminke bei Zingst ein vergrößerter Ostseezugang, der für längere Zeit nutzbar war und mit einer Breite von 22,5 Metern und einer Tiefe von 3,5 Metern angegeben wird.

Eine besonders schwere Sturmflut in der Nacht vom 12. auf den 13. November 1872 brachte Tod und Verwüstung. Ein Jahr später wurde die Mündung des Prerow-Stroms zum Schutz vor weiteren Sturmfluten zugeschüttet und damit die feste, landseitige Verbindung geschaffen, wie wir sie heute als Halbinsel Fischland-Darß-Zingst kennen.

Die Folgen, die sich aus der Abschottung des Boddenreviers ergaben,

waren bereits in dieser Zeit bekannt, denn der jetzt fehlende Wasseraustausch mit der Ostsee und die Einleitung nährstoffreicher Wasser als den Zuflüssen, wie der Barthe und Recknitz, führten zu einer zunehmenden Verlandung dieses Binnenreviers, wie aus zahlreichen Petitionen und Nachrichten zu entnehmen ist, die sich in den Stadtarchiven befin-den.

Es wurden von Seiten der Fischer, Reeder und der Kapitäne der Frachtensegler wiederholt Eingaben gemacht, mit dem Ziel, eine verbesserte Zufahrt in die Ostsee und vertiefte Fahrwasser innerhalb des Boddenreviers zu realisieren:

- So erstellte der Barther Magistrat im Jahre 1728 auf Befehl des damaligen schwedischen Königs Friedrich ein Programm ` . . . zur Wiedereröffnung des Straminker Tiefs . . . So würden auf Recommendation einige vermögende Kaufleute, wovon es bisher gefehlet, sich hier etablieren . . . ´

- Im Jahre 1801 fordert der schwedische König Gustav Adolph IV die Stadt Barth auf ` . . . auch fehlt es der Stadt an einem Hafen . . . wegen der Süchtigkeit des Wassers . . . Ladung der Schiffe mit Leichtern bis zum Gellen gebracht werden müssen . . . ´ Man schlug die Anlegung eines Hafen bei Prerow vor, aber Barth wollte sich nicht finanziell beteiligen .

- Im Jahre 1896 schlägt der Fischerverein erneut die Öffnung der Straminke vor, die seit Jahren nicht mehr befahrbar ist.

- Im Jahre 1907 wird das Projekt `Fährverbindung Berlin-Barth-Straminke-Trelleborg´ erarbeitet, weil der deutsche Kaiser sich so eine schnellere Verbindung per Bahn und Fährschiff nach Schweden vorstellt, ohne den Umweg über Stralsund und Rügen.


Dieses Projekt scheiterte in den Wirren des 1. Weltkriegs.

- Im Jahre 1925 erstellte die Baltische Verkehrsstudiengesellschaft Berlin eine Denkschrift, die auf dem Projekt von 1907 basierte und in Barth zwei alternative Lösungsvorschläge für den Personen- und Güterumschlagsverkehr vorsah und auch den Liniendienst nach Norwegen und Dänemark einplante.

Dieses Projekt scheiterte in den Wirren des 2. Weltkriegs.

- Im April des Jahres 1935 betonte der Landrat ausdrücklich die Notwendigkeit eines Durchstichs bei der Straminke.


Im Juli 1935 kam es in Zingst zu einer Besprechung zwischen dem damaligen Reichsverkehrsministerium, dem Reichsministerium f. Ernährung und Landwirtschaft, der Wasserbaudirektion, dem Bauamt Stralsund, dem Fischereiverband, der Kreisbauernschaft, den Bürgermeistern, der Regierung Stettin, u.a.m. , mit dem Ergebnis, dass die Planungen für den Bau eines Durchstichs mit Außenhafen begonnen werden sollen.

Auch dieses Projekt scheiterte in den Wirren des 2. Weltkriegs, weil die vorhandenen Mittel anderweitig eingesetzt wurden.

- Im Mai 1947 verfasste der Landrat des Kreises Stralsund erneut eine Denkschrift über die Herstellung eines Fischereischutzhafens bei der Straminke mit Schiffsanbindung nach Barth, da viele Fischer aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten gekommen sind, und so die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln sicher stellen könnten.

- Am 27. November 1950 fragt der Rat des Kreises Stralsund beim Dezernat Wirtschaft die Kosten des Projektes Straminke an.


Sie soll bestehen aus:

- einer durch Einfahrtmolen geschützten Reede, .

- einem Schifffahrtskanal von der Ostsee bis zur Kammerschleuse, .

- einer neu zu baggernden Fahrrinne vom boddenseitigen Ende des Kanals bis zum Zingster Strom, .

- der Vertiefung des Fahrwassers vom Zingster Strom bis zum Hafen Barth


Wie wir heute wissen, wurde keine dieser sinnvollen Varianten je realisiert.

Die wichtigsten Gründe waren vielfach die großen Kriege, vom Kampf der HANSE gegen andere Städte, über den dänisch-schwedischen Krieg bis zu den beiden Weltkriegen – aber waren auch immer wieder die Uneinsichtigkeiten der beteiligten Politiker, an denen sich die Visionen für eine verbesserte Zukunft der dort lebenden Anwohner ebenso zerschlugen, wie an überzogenen Forderungen der beteiligten `Umweltschützer´, an baurechtlichen Auflagen, und an der angeblichen Nichtfinanzierbarkeit dieses Projekts.


Der Ausblick in die Zukunft :

Es muss die Frage erlaubt sein, warum seit der Wende Millionen von D-Mark und Euro für immer neue Planungen, zahllose Gutachten und öffentliche Diskussionsabende aufgewendet wurden, obwohl eines nur einen einzigen sinnvollen Standort für einen Durchstich und damit für die dringend notwendige Wiederbelegung des Boddenreviers bei gleichzeitiger Gewässersanierung gemäß geltender Wasserrahmenrichtlinien ( WRRL ) geben kann und das haben bereits unsere Väter und deren Väter herausgefunden:

Das ist und bleibt der Durchstich bei Zingst

Obwohl der derzeitige Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, die Planung für einen völlig unbrauchbaren Inselhafen am Ende einer auf etwa 6oo Meter verlängerten Seebrücke vor PREROW durchzusetzen, würde dieses Bauvorhaben sehr bald notleidend werden, weil es nicht die Mindestanforderungen an einen Ersatzhafen für den `Darßer Ort´ als Not- und Etappenhafen sowie als Stützpunkt für den Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ( DGzRS ) erfüllt.

Es wäre wünschenswert, wenn die betroffenen Anrainergemeinden gegen dieses nicht sinnvolle Vorhaben gemeinsam `Front machen´ und die Politiker zwingen, das Vorhaben zu überdenken !





Zum Thema "Boddendurchstich und Wiederbelebung des Boddenreviers" in der Ostsee-Zeitung vom 18.05.2015:







Fotos (5): Archiv Verein BDZJ e.V.









Medienkampagne gegen Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Dr. Till Backhaus - Ostsee-Rundschau.de - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt











Ein Leserbrief an die Ostsee-Zeitung - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) Ostsee-Rundschau.de - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt
Ein Leserbrief an die Ostsee-Zeitung - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) Ostsee-Rundschau.de - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt










-----Original-Nachricht-----
Betreff: Soll Agrarminister Till Backhaus aus dem Amt gemobbt werden?
Datum: 2016-02-18T18:55:52+0100
Von: "Eckart Kreitlow" eckartkreitlow@t-online.de
An: "lokalredaktion.ribnitz-damgarten@ostsee-zeitung.de" lokalredaktion.ribnitz-damgarten@ostsee-zeitung.de








Soll Agrarminister Till Backhaus aus dem Amt gemobbt werden?

Erst der in der Öffentlichkeit und den Medien breit ausgetragene Rosenkrieg mit seiner früheren Partnerin, wo es nach der Trennung der beiden ehemals Verliebten

um die Eigentumsrechte an Trecker und Audi ging und alles mächtig aufgebauscht wurde.

Dann die von den Medien wiederum in die Öffentlichkeit lancierte Behauptung eines Autofahrers aus Nordrhein-Westfalen, es sei angeblich zu einer Rempelei zwischen

ihm und Agrarminister Till Backhaus bei seinem Fahrradausflug in der Nähe von Rostock gekommen . Dabei hätte ihn Till Backhaus geschlagen.

Und nun soll schließlich Agrarminister Backhaus angeblich bei seiner Doktorarbeit geschummelt haben, obwohl die Doktorarbeit schon mindestens dreimal von einem

hochkarätigen wissenschaftlichen Gremium der Humboldt-Universität zu Berlin überprüft wurde und die Gelehrten bei der Überprüfung keinerlei Anhaltspunkte

für ein Plagiat entdeckt haben.

Irgendwie wird man den Verdacht nicht los, dass an Mecklenburg-Vorpommerns „Agrarministerstuhl“ kräftig gesägt wird.

Minister Till Backhaus soll wohl offenbar mit derartigen Medienkampagnen aus dem Amt gemobbt werden.


Eckart Kreitlow, 18311 Ribnitz-Damgarten











Aus der Stadtvertretung
und den Ausschüssen

Ribnitz-Damgarten






Ribnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann (parteilos) gab zu seinem 60.Geburtstag
am 8.Januar 2016 einen Empfang im Rathaussaal des Ribnitzer Rathauses





Ribnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann gab  zu seinem 60.Geburtstag am 8.Januar 2016 einen Empfang im Ribnitzer Rathaus. Fotos: Eckart KreitlowRibnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann gab  zu seinem 60.Geburtstag am 8.Januar 2016 einen Empfang im Ribnitzer Rathaus. Fotos: Eckart Kreitlow
Ribnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann gab  zu seinem 60.Geburtstag am 8.Januar 2016 einen Empfang im Ribnitzer Rathaus. Fotos: Eckart KreitlowRibnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann gab  zu seinem 60.Geburtstag am 8.Januar 2016 einen Empfang im Ribnitzer Rathaus. Fotos: Eckart Kreitlow
Ribnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann gab  zu seinem 60.Geburtstag am 8.Januar 2016 einen Empfang im Ribnitzer Rathaus. Fotos: Eckart KreitlowRibnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann gab  zu seinem 60.Geburtstag am 8.Januar 2016 einen Empfang im Ribnitzer Rathaus. Fotos: Eckart Kreitlow
Ribnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann gab  zu seinem 60.Geburtstag am 8.Januar 2016 einen Empfang im Ribnitzer Rathaus. Fotos: Eckart KreitlowRibnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann gab  zu seinem 60.Geburtstag am 8.Januar 2016 einen Empfang im Ribnitzer Rathaus. Fotos: Eckart Kreitlow
Ribnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann gab  zu seinem 60.Geburtstag am 8.Januar 2016 einen Empfang im Ribnitzer Rathaus. Fotos: Eckart KreitlowRibnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann gab  zu seinem 60.Geburtstag am 8.Januar 2016 einen Empfang im Ribnitzer Rathaus. Fotos: Eckart Kreitlow




Der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann (parteilos) gab anlässlich seines 60.Geburtstages am 8.Januar 2016 im Rathaussaal des Ribnitzer Rathauses einen Empfang, zu dem zahlreiche Gratulanten erschienen waren. Zu den Gratulanten gehörten neben Angestellten der Verwaltung der Stadt und des Amtes auch Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter, Bürgermeister, Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden und von Unternehmen der Stadt sowie Bürgerinnen und Bürger aus Ribnitz-Damgarten und dem Amtsbereich.



Eckart Kreitlow
















Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) Ostsee-Rundschau.de - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt - http://www.ostsee-rundschau.de anklicken und lesen!



Interessantes Gesprächsforum zu den Grenzregimen in Tunesien und Italien mit Dr. Hikmat Al-Sabty







"Meine Reise nach Tunesien und Italien - die Grenzregime in beiden Ländern"





Interessantes Gesprächsforum zu den Grenzregimen in den Mittelmeeranrainerstaaten Tunesien und Italien mit Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, am 3.Dezember 2015 in Ribnitz-Damgarten



Interessantes Gesprächsforum zu den Grenzregimen in Tunesien und Italien  mit Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern,  am 3.Dezember 2015 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow

Als Dankeschön für seinen interessanten Vortrag über seine sechstägige Parlamentarierreise vom 29. September 2015 bis zum 4.Oktober 2015 nach Tunesien und Italien am 3.Dezember 2015 überreichten wir Dr. Hikmat Al-Sabty einen Blumenstrauss. Der Vortrag führte uns sehr drastisch vor Augen, in welcher wirklich schlimmen Welt wir gegenwärtig leben. Dennoch sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir vielleicht eines Tages eine bessere Welt und weltweit eine humanistische Gesellschaftsordnung haben werden. So wie sie ist, darf die Welt, in der wir leben, jedenfalls nicht bleiben!




Interessantes Gesprächsforum zu den Grenzregimen in Tunesien und Italien  mit Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern,  am 3.Dezember 2015 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Interessantes Gesprächsforum zu den Grenzregimen in Tunesien und Italien  mit Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern,  am 3.Dezember 2015 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow

Frau Katrin Stadtaus (3. v. l.), die in der laufenden Wahlperiode mit dem Mandat der Fraktion SPD/Grüne als sachkundige Einwohnerin in den Fachausschuss "Bodden-Therme" der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten berufen worden ist und sich dort engagiert, kam zu dem Gesprächsforum mit Dr. Hikmat Al-Sabty am 3.Dezember 2015 gemeinsam mit vier syrischen Asylbewerbern. Während der Veranstaltung entwickelte sich zwischen allen Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmern schnell eine herzerwärmende Atmosphäre. Dr. Hikmat Al-Sabty, der auch perfekt arabisch spricht, übersetzte Vieles, so dass es keine größeren Verständigungsprobleme gab. Außerdem konnten bereits die Syrer einige Worte deutsch, die sie schon zuvor an der Volkshochschule Ribnitz-Damgarten gelernt haben.




Interessantes Gesprächsforum zu den Grenzregimen in Tunesien und Italien  mit Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern,  am 3.Dezember 2015 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowInteressantes Gesprächsforum zu den Grenzregimen in Tunesien und Italien  mit Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern,  am 3.Dezember 2015 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Interessantes Gesprächsforum zu den Grenzregimen in Tunesien und Italien  mit Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern,  am 3.Dezember 2015 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowInteressantes Gesprächsforum zu den Grenzregimen in Tunesien und Italien  mit Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern,  am 3.Dezember 2015 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Interessantes Gesprächsforum zu den Grenzregimen in Tunesien und Italien  mit Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern,  am 3.Dezember 2015 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowInteressantes Gesprächsforum zu den Grenzregimen in Tunesien und Italien  mit Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern,  am 3.Dezember 2015 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow




Mitten in der Wüste werden Menschen unter den grausamsten Bedingungen in Internierungslagern eingefercht!


Ribnitz-Damgarten (NUOZ/OR). Zwar nahmen leider nicht viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der interessanten Veranstaltung mit Genossen Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Landtages von

Mecklenburg-Vorpommern, am 3. Dezember 2015, um 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten im "Stadion am Bodden" Damgartener Chaussee 42 in Ribnitz-Damgarten zu dem Thema




"Meine Reise nach Tunesien und Italien - die Grenzregime in beiden Ländern"




teil, was einerseits bedauerlich ist, aber dennoch war es andererseits doch eine durchaus gelungene Veranstaltung.

Frau Katrin Stadtaus, die in der laufenden Wahlperiode mit dem Mandat der Fraktion SPD / Grüne als sachkundige Einwohnerin in den Fachausschuss "Bodden-Therme" der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten

berufen worden ist und sich dort engagiert, brachte zu dem Gesprächsforum mit Dr. Hikmat Al-Sabty vier sehr freundliche syrische Asylbewerber mit.

Da wir gerne mit ihnen in Kontakt bleiben wollen, haben wir sie auch sehr herzlich zu unserer nächsten Parteiversammlung unseres Ortsverbandes DIE LINKE am Montag, den 7.Dezember 2015, eingeladen.

Die Veranstaltung war wirklich sehr herzerwärmend, vor allem bzw. nicht zuletzt, weil die vier syrischen Asylbewerber sich offenbar auch gleich bei uns heimisch gefühlt haben und versucht haben, während

des Forums mit uns zu kommunizieren.

Die zum Teil noch vorhandenen Sprachbarrieren wurden unter anderem auch mit der Gestik der Hände überbrückt, aber natürlich beherrscht Dr. Hikmat Al-Sabty, der 1954 im Süden des Iraks in der

Hauptstadt der Provinz Dhi Kar in Nassirije geboren wurde, dort im Gebiet am Euphrat und Tigris aufwuchs und seit 1980 in Deutschland lebt, auch perfekt arabisch und konnte vieles gleich in die

arabische Sprache übersetzen und umgekehrt.

Dadurch bekam die Veranstaltung noch einen zusätzlichen Reiz. Alles in allem war die Veranstaltung mit Dr. Hikmat Al-Sabty sehr anregend und sehr herzerwärmend.

Dr. Hikmat Al-Sabty machte einerseits zwar sehr interessante Ausführungen zu seiner bzw. über seine sechstägige Parlamentarierreise vom 29. September 2015 bis zum 4.Oktober 2015 nach Tunesien und Italien.

Der Vortrag führte uns aber leider andererseits sehr drastisch vor Augen, in welcher wirklich schlimmen Welt wir gegenwärtig leben.




Wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir eines Tages eine bessere Welt haben werden!




Glücklicherweise haben wir in Deutschland noch keinen Krieg, wenngleich es in unserem Land alles andere als rosig aussieht, aber das, was sich dort in den Mittelmeeranrainerstaaten alles in

Bezug der Missachtung elementarer Menschenrechte so abspielt, ist eigentlich kaum in Worte zu fassen.

Mitten in der Wüste werden in Tunesien zum Beispiel Menschen unter den grausamsten Bedingungen in Internierungslagern eingefercht, die dort noch schlimmer als Tiere hausen müssen.

Zum Beispiel lebten alleine im tunesischen Flüchtlingslager Shousha nahe der libyschen Grenze mehrere Tausend Flüchtlinge aus vielen afrikanischen Ländern unter den menschenunwürdigsten Bedingungen..

In jedem Schwarzafrikaner würde man in Libyen einen Kollaborateur des getöteten Machthabers Muammar al-Gaddafi sehen, so dass man weder nach Libyen noch in das ursprüngliche afrikanische Heimatland

zurückkehren könne, wo zumeist seit Jahren blutige Bürgerkriege stattfänden oder Verfolgung und der Tod drohten.

Schlepperbanden verdienen wahnsinnige Summen am Menschenhandel, wie Dr. Hikmat Al-Sabty in seinem Vortrag ausführte. Hunderte Menschen verschwinden spurlos und vieles andere mehr.

So seien zum Beispiel 1500 Kinder unmittelbar nach ihrer Ankunft in Italien verschwunden. Eine Menschenrechtsinitiative, der die Mütter dieser Kinder angehören, die plötzlich nach ihrer Ankunft in Italien

verschwunden seien, habe sich gegründet.

Mit einigen dieser Mütter, so Dr. Hikmat Al-Sabty, die das plötzliche Verschwinden ihrer Kinder und ihr ungewisses Schicksal erleiden müssen, habe man sprechen können, was natürlich emotional

sehr ergreifend und bewegend war.

Dennoch sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir vielleicht eines Tages eine bessere Welt und weltweit eine humanistische Gesellschaftsordnung haben werden.

So wie sie ist, darf die Welt, in der wir leben, jedenfalls nicht bleiben!


Eckart Kreitlow











•    Die linke Stimme    Mitteilungsblatt November 2015 / Dezember 2015    mit dem Beitrag über das Gesprächsforum mit Dr. Hikmat Al-Sabty - PDF
















Aus der Stadtvertretung
und den Ausschüssen

Ribnitz-Damgarten






Beeindruckende Entwicklungen im Deutschen Bernsteinmuseum und im Freilichtmuseum Klockenhagen

Einige Informationen zur 10.Sitzung der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten


Ribnitz-Damgarten (NUOZ / OR). Auf der 10.Sitzung der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten am 21.Oktober 2015 im Rathaussaal des Ribnitzer Rathauses wurde eine Reihe von Beschlüssen gefasst. So zum Beispiel verabschiedeten die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter fraktionsübergreifend und sogar einstimmig eine Resolution, in der eine angemessene Anhebung der kommunalen Beteiligungsquote im Finanzausgleichsgesetz Mecklenburg-Vorpommern 2016 über die derzeitigen rund 34 Prozent hinaus gefordert wurden. So heißt es unter anderem darin, dass sich "ohne eine angemessene Aufstockung der kommunalen Beteiligungsquote die kommunalen Haushalte nicht mehr gleichmäßig im Verhältnis zum Landeshaushalt" entwickeln könnten. Die ohnehin bereits stark eingeschränkten , aber enorm wichtigen sogenannten freiwilligen Aufgaben wie die Förderung der örtlichen Vereine, des Sports, der Kultur und des ehrenamtlichen Engagements würden dauerhaft Schaden nehmen.

Stadtvertreter Eckart Kreitlow (DIE LINKE) hob hervor, dass diese Resolution in die richtige Richtung gehe. Es könne und dürfe nicht sein, dass die Kommunen von Jahr zu Jahr immer weniger finanzielle Mittel zur Verfügung hätten. Dieser Sparwahn dürfe keinesfalls so weitergehen. Des Weiteren wurde von der Stadtfraktion DIE LINKE ein Antrag auf Überprüfung der Erhöhung der Garagenpacht durch die Kommunalaufsicht eingebracht, der aber leider bei der Abstimmung mehrheitlich von den Stadtvertreterinnen und Stadtvertretern abgelehnt wurde. Natürlich bedauern wir das, ohne Frage, doch ist dies zwar bedauerlich, aber nicht so dramatisch, weil jede einzelne Stadtvertreterin und jeder einzelne Stadtvertreter sowie jede Fraktion mit der selben rechtlichen Wirkung einen solchen Antrag eigenständig stellen kann. Wir haben uns als Stadtfraktion DIE LINKE Ribnitz-Damgarten unmittelbar nach der erfolgten Abstimmung dazu verständigt, als Stadtfraktion DIE LINKE eigenständig einen solchen Antrag auf Überprüfung der Erhöhung der Garagenpacht durch die Kommunalaufsicht zu stellen.

Die Stadtverwaltung Ribnitz-Damgarten hatte in diesem Jahr die Erhöhung der Garagenpacht in Ribnitz-Damgarten um rund das Vierfache pro Jahr beschlossen. Hinzu komme, wie Stadtvertreter Horst Schacht (DIE LINKE) derzeit dazu bemerkte, dass die Ausschussmitglieder von der Verwaltung darüber vorher nicht ausreichend informiert worden seien, bevor die Schreiben an die Pächter herausgingen. Außerdem seien die Preisvorschläge auch nicht in den zuständigen Fachausschüssen vorher diskutiert worden.

Des Weiteren informierte die Leiterin der Koordinationsstelle Frau Eleonore Mittermayer über den aktuellen Stand in Sachen Asylbewerber in Ribnitz-Damgarten. Im weiteren Verlaufe der 10. Stadtvertretersitzung in dieser Legislaturperiode wurden mehrere Aufstellungsbeschlüsse über Bebauungspläne der Stadt Ribnitz-Damgarten gefasst, so unter anderem zum "Vereinsgelände des Vereins zur Förderung von Arbeit und Qualifizierung (VFAQ), Rostocker Straße 43" und zum "Innenquartier Barther Straße, Kirchstraße, Wasserstraße, Hinterstraße" sowie zum "Wohngebiet Am Tannenwald" an der Saaler Chaussee im Stadtteil Damgarten.

Beim Tagesordnungspunkt "Einwohnerfragestunde" ergriffen mehrere Bürgerinnen und Bürger das Wort. Herr Wolfram Kiupel aus Klockenhagen, der derzeit bereits im Rechtsstreit gegen die Nachzahlungsforderungen der Stadt an mehrere Klockenhagener Grundstücksbesitzer eine klare Stellung bezog, kritisierte die Vorgehensweise der Stadtverwaltung scharf, mit Hilfe bzw. anhand von Luftbildaufnahmen im Ortsteil Klockenhagen die Grundstücksgrenzen vermessen zu wollen. Unter anderem führte Herr Kiupel aus, dass dies rechtlich nicht zulässig sei. Die Luftbildaufnahmen stellten keine katasterrechtliche Grundlage dar.

Sehr interessant waren auch die Berichte der neu gewählten Doppelspitze des Deutschen Bernsteinmuseums. Die Museumsleitung besteht seit der Neuwahl am 22. April 2015 aus Henning Schröder als Verwaltungsleiter und aus Axel Attula, der die wissenschaftliche Leitung inne hat. Henning Schröder und Axel Attula verwiesen auf verschiedene Veränderungen, neu gestaltete Ausstellungen, Sonderausstellungen und Umstrukturierungen. Alles in allem konnten Herr Schröder und Herr Attula eine durchaus positive Entwicklung aufzeigen. Beim Betriebsergebnis am Jahresende könne man mit "schwarze Zahlen" rechnen, das künftig sogar noch weiter verbessert werden könne. So würden zum Beispiel die gesamten Erlöse aus dem Bernsteinschmuckverkauf von diesem Jahr an alleine dem Museum zu Gute kommen, was vorher nicht der Fall gewesen sei.

Am Ende seiner Ausführungen wies Herr Attula noch auf die Sonderausstellung "Die Russen kommen" hin, die seit dem 28.August noch bis zum 1.November 2015 täglich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr im Deutschen Bernsteinmuseum in der zweiten Etage gezeigt werde. Daraufhin meldete sich noch einmal Stadtvertreter Eckart Kreitlow (DIE LINKE) zu Wort, lobte die positive Entwicklung des Bernsteinmuseums und fragte in Bezug auf die Sonderausstellung "Die Russen kommen", ob in der Ausstellung ein reales Bild von Russland und den russischen Menschen vermittelt werde oder ob es eher das Bild sei, dass unsere bundesdeutschen Medien von Russland gegenwärtig vermittelten, was leider zumeist wenig mit der Realität zu tun habe. Zumal die Rote Armee schließlich 1945 den Hauptanteil an der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus geleistet habe! Darauf erwiderte Herr Attula: "Ich lade Sie und Ihre Fraktion gerne ein, sich die Ausstellung noch bis zum 1.November bei uns anzuschauen. Dann können Sie sich ein eigenes Bild von der Ausstellung machen!"

Ebenso beeindruckend ist die Entwicklung des Freilichtmuseums Klockenhagen. Dazu erstattete der Geschäftsführer Herr Fried Krüger auf der 10.Sitzung der Stadtvertretung der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten Bericht. So rechne das Freilichtmuseum Klockenhagen mit einer Besucherzahl von etwa 64000 Gästen. 2014 waren es rund 60000 Gäste. Man lasse sich ständig Neues einfallen. So arbeite man zum Beispiel auch mit dem Technischen Museum in Berlin zusammen, um eine alte Dampfwalze als eine weitere Besucherattraktion wieder in Betrieb nehmen zu können. Das Fahrradmuseum solle erweitert werden. Man freue sich auch über die bewilligten Fördermittel aus dem LEADER-Programm. Damit werde der Spieleboden im "Haus Strassen" ausgebaut. Ein Backshop soll gebaut werden, in dem dann das in der Backweise früherer Zeit hergestellte Brot verkauft werden soll und vieles andere mehr.


Eckart Kreitlow










•     Die linke Stimme    Mitteilungsblatt Nr.5    Ausgabe November 2015 / Dezember 2015







Ein wunderbarer Konzertabend mit "Wenzel" & Band am 22. August 2015 im Kräuterhof Carlsthal im Landkreis Vorpommern-Rügen


Ein wunderbarer Konzertabend mit Wenzel & Band am 22. August 2015 im Kräuterhof Carlsthal im Landkreis Vorpommern-Rügen. Hans-Eckardt Wenzel, Jahrgang 1955, in Kropstädt bei Wittenberg geboren, ist ein äußerst vielseitiger Künstler, der bereits seit 1976 auf der Bühne steht und dabei sehr erfolgreich ist. Foto: Eckart KreitlowEin wunderbarer Konzertabend mit Wenzel & Band am 22. August 2015 im Kräuterhof Carlsthal im Landkreis Vorpommern-Rügen. Hans-Eckardt Wenzel, Jahrgang 1955, in Kropstädt bei Wittenberg geboren, ist ein äußerst vielseitiger Künstler, der bereits seit 1976 auf der Bühne steht und dabei sehr erfolgreich ist. Foto: Eckart Kreitlow
Ein wunderbarer Konzertabend mit Wenzel & Band am 22. August 2015 im Kräuterhof Carlsthal im Landkreis Vorpommern-Rügen. Hans-Eckardt Wenzel, Jahrgang 1955, in Kropstädt bei Wittenberg geboren, ist ein äußerst vielseitiger Künstler, der bereits seit 1976 auf der Bühne steht und dabei sehr erfolgreich ist. Foto: Eckart KreitlowEin wunderbarer Konzertabend mit Wenzel & Band am 22. August 2015 im Kräuterhof Carlsthal im Landkreis Vorpommern-Rügen. Hans-Eckardt Wenzel, Jahrgang 1955, in Kropstädt bei Wittenberg geboren, ist ein äußerst vielseitiger Künstler, der bereits seit 1976 auf der Bühne steht und dabei sehr erfolgreich ist. Foto: Eckart Kreitlow





Hans-Eckardt Wenzel,


Jahrgang 1955, in Kropstädt bei Wittenberg geboren, an der Humboldt-Universität zu Berlin Kulturwissenschaften und Ästhetik studiert, ist ein äußerst vielseitiger Künstler, der bereits seit 1976 auf der Bühne steht und dabei sehr erfolgreich ist.

Nicht "nur" musikalisch talentiert, versteht er es auch ausgezeichnet, in sein Programm niveauvollen Sprachwitz und poetische Einlagen einzubauen, die nachdenklich über unsere Zeit, in der wir leben, machen. Zusammen mit seiner Band war er am Samstag, dem 22.August 2015, in Lindholz, Ortsteil Carlsthal in dem Landkreis Vorpommern-Rügen auf dem Kräuterhof von Jeanette Nadebor zu Gast.

Es dürften wohl etwa 150 bis 180 Besucher gewesen sein, die zum Teil sogar extra aus den benachbarten Bundesländern anreisten, um das Konzert von "Wenzel" & Band zu erleben. Das Programm war von Anfang bis Ende "allerfeinste Sahne". Nie kam Langeweile auf.

Zwischendurch berichtete Wenzel auch von seiner Reise nach Kuba und Nicaragua, wo er neue Freunde kennenlernte und sein neues Programm "Viva la Poesia" entstand, aus dem er einige Lieder in spanisch präsentierte. Auch von seinen beiden CDs "Widersteh so lang Du kannst" und "La guitarra al hombro".


Fotos: Eckart Kreitlow













Der Clown mit den traurigen Augen


























Überblick über die NUOZ-Sonderseiten













Ostsee-Rundschau.de



Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



Ferienhof-Report.de






Ostseeküsten-Report



Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



Ostseetourismus
















Jobsuche




Touristenportal








Impressum