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Die Ostseeumschau

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    Die Linke unterstützt von Anfang an die Bürgerinitiative Klockenhagen gegen die Nachzahlungsforderungen der Stadt Ribnitz-Damgarten


    Ribnitz-Damgarten. Herr Wolfram Kiupel, einer der Sprecher der Bürgerinitiative von Klockenhagen gegen die Nachzahlungsforderungen der Stadt Ribnitz-Damgarten zu den Grundstückskäufen aus dem Jahre 1991, wandte sich mit einem offenen Brief an alle Stadtvertreter von Ribnitz-Damgarten und ebenso an die Öffentlichkeit und lud in dem Zusammenhang uns vom Sprecherrat der Linken in Ribnitz-Damgarten am 10.Januar 2012 zu sich nach Hause ein, um uns über die jüngste Entwicklung in dem Rechtsstreit zu informieren. Dabei übergab er uns den offenen Brief der Bürgerinitiative und noch weitere Unterlagen, aus denen vor allem der konkrete Sachverhalt und die Rechtslage detailliert hervorgehen.

    Wir von der Partei Die Linke in Ribnitz-Damgarten haben uns von Anfang an hinter die von den skandalösen Nachzahlungsforderungen der Stadt Ribnitz-Damgarten betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Klockenhagen gestellt. Hierbei wissen wir ebenso den Landesvorsitzenden unserer Partei Die Linke von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn an unserer Seite, der dies in einem Telefongespräch am 11.Januar 2012 noch einmal bekräftigte, nachdem er auf der Regionalversammlung in Ribnitz-Damgarten am 6.Dezember 2011 bereits eindeutig Stellung bezog.


    -   Beitragserstellung:   11.Januar 2011    -

    Eckart Kreitlow










Offener Brief der Bürgerinitiative Klockenhagen












    Ostsee-Zeitung vom 2.12.2011:   Stadt will in Klockenhagen Kasse machen









    Ribnitz-Damgartener Sprecherrat der Partei Die Linke unterstützt Bürgerinitiative Klockenhagen

    Gute Chancen für Klockenhagener Bürgerinitiative gegen die Nachzahlungsforderungen der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten


    Klockenhagen. Gegen die skandalösen Nachzahlungsforderungen der Stadtverwaltung von Ribnitz-Damgarten hat sich am 30.November 2011 eine Bürgerinitiative gegründet. Ansprechpartnerin dieser Bürgerinitiative ist die wie viele weitere Bürgerinnen und Bürger ebenfalls betroffene Bürgerin Frau Kathrin Prange aus Klockenhagen. Der Raum in der Klockenhagener Kindertagesstätte war bis auf den letzten Platz gefüllt. Alle verfolgten gespannt die Ausführungen des Rostocker Rechtsanwalts Heinz Hoinkis von der Anwaltskanzlei Hoinkis & Partner der Hansestadt Rostock.

    Ruhig und gelassen erläuterte Rechtsanwalt Hoinkis die Rechtslage, analysierte dabei aber auch zugleich wesentliche Details und verwies darauf, dass seine Kanzlei in ähnlichen Fällen vor Gericht bereits erfolgreich war. Er bot an, jedem, der dies wünsche, in den nächsten Tagen individuell zu beraten.

    Die Eile der Stadt bei den Nachzahlungsforderungen an die Bürgerinnen und Bürger bis zum 9.Dezember 2011 sieht Rechtsanwalt Hoinkis in der Verjährungsfrist gemäß § 196 BGB begründet. Am 1.Januar 2012, so Rechtsanwalt Hoinkis, wären die Forderungen für die Stadt Ribnitz-Damgarten verjährt.

    Alles in allem kann man als Fazit dieses Abends in Klockenhagen ziehen, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger für die erfolgreiche Beschreitung des Rechtsweges durchaus gute Chancen haben würden. Jedoch galt die Zusammenkunft am 30.November 2011 vor allem erst einmal der Information der Bürgerinnen und Bürger über die Rechtslage.

    Wenn man die Bewertung der Rechtslage einmal beiseite lässt, so scheint dieser Fall deutlich zu machen, dass die Stadt offenbar weniger das Wohl seiner Bürger im Fokus hat als vielmehr das Eintreiben von Geldern. Dabei scheint man offenbar keinerlei Skrupel zu haben. Zumindest jedoch entsteht vor diesem Hintergrund ein solcher Eindruck.

    Diese skandalöse Angelegenheit werden wir auch auf der Zusammenkunft des Sprecherrates der Partei Die Linke von Ribnitz-Damgarten mit dem Landesvorsitzenden der Partei Die Linke von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn am 6.Dezember 2011 in Ribnitz-Damgarten zusätzlich auf die Tagesordnung setzen.


    -   Beitragserstellung:   30.11.2011    -

    Eckart Kreitlow








    Erste Zusammenkunft betroffener Bürger am 30.November 2011 um 19:00 Uhr in Klockenhagen

    Die von dem Nachzahlungsskandal betroffenen Bürgerinnen und Bürger treffen sich, wie Frau Kathrin Prange aus der zum Amtsbereich Ribnitz-Damgarten gehörenden Gemeinde Klockenhagen informierte, am Mittwoch, dem 30.November 2011, um 19:00 Uhr in der Kindertagesstätte in der Mecklenburger Straße. Bei diesem Treff wird auch ein Rechtsanwalt zugegen sein, der die betroffenen Bürgerinnen und Bürger bei ihrem weiteren Vorgehen beraten will. Betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Zusammenkunft herzlich eingeladen.






    Nachzahlungsskandal: "Kleine Leute" werden zur Kasse gebeten!

    Haben die Geschäfte der ostdeutschen Treuhand nicht ebenfalls gegen die guten Sitten verstoßen?

    Es ist bezeichnend und zugleich in höchstem Maße skandalös, dass einerseits nach der Wende 1990 Volksvermögen der DDR in großem Stil wie das Faserplattenwerk in Ribnitz-Damgarten, viele weitere ostdeutsche Betriebe und Immobilien verschleudert wurden, teilweise noch dazu üppige Subventionen flossen.

    Andererseits werden jetzt nach über 21 Jahren staatlicher Einheit noch die „kleinen Leute“ zur Kasse gebeten wie zum Beispiel nach einem Bericht in der OZ vom 29.11. 2011 in Klockenhagen unter der Überschrift "Schöne Bescherung: Rathaus greift Hausbesitzern vor Fest tief in die Tasche" die Familie Kathrin und Detlef Prange und darüber hinaus viele weitere Bürgerinnen und Bürger im Amtsbereich Ribnitz-Damgarten.

    Sie sollen zu dem damaligen Kaufpreis nach so langer Zeit für ihre damals günstig erworbenen Flächen noch beträchtliche Gelder an die Stadt Ribnitz-Damgarten nachzahlen. Angeblich hätten die damaligen Rechtsgeschäfte nach einem Urteil des Landgerichtes Stralsund aus dem Jahre 2010 gegen die guten Sitten verstoßen, wird argumentiert, da der Kaufpreis 1991 unter sechs Prozent des damaligen Verkehrswertes gelegen habe.

    Würden die Geschäfte der ostdeutschen Treuhand mit den Glücksrittern aus dem Westen, bei denen es zumeist um Beträge von mehreren Millionen ging, dann nicht ebenfalls gegen die guten Sitten verstoßen haben? Müssten dann nicht auch diese Herrschaften Nachzahlungen leisten?


    -   Beitragserstellung:   29.11.2011    -

    Eckart Kreitlow






Bürgerinitiative Klockenhagen






    Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Das Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages, benannt nach einem Sozialdemokraten, der Gegner des Hitlerregimes gewesen sein soll und zu Zeiten der Weimarer Republik einige Jahre Reichstagspräsident war. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart KreitlowDer Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart KreitlowDer Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart KreitlowDer Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart KreitlowDer Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart KreitlowDer Besuch des Deutschen Bundestages am 16.Dezember 2011 erfolgte auf Einladung des Mitgliedes des Bundestages Dr. Dietmar Bartsch, der seit dem 21. Januar 2010 auch stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist. Foto: Eckart Kreitlow
    Inschriften von Soldaten der Roten Armee nach der Erstürmung des Reichstages am Ende des Zweiten Weltkrieges Anfang Mai 1945 an einer Wand in der Nähe des Plenarsaales des Deutschen Bundestages. Foto: Eckart KreitlowInschriften von Soldaten der Roten Armee nach der Erstürmung des Reichstages am Ende des Zweiten Weltkrieges Anfang Mai 1945 an einer Wand in der Nähe des Plenarsaales des Deutschen Bundestages. Foto: Eckart KreitlowInschriften von Soldaten der Roten Armee nach der Erstürmung des Reichstages am Ende des Zweiten Weltkrieges Anfang Mai 1945 an einer Wand in der Nähe des Plenarsaales des Deutschen Bundestages. Foto: Eckart Kreitlow
    Inschriften von Soldaten der Roten Armee nach der Erstürmung des Reichstages am Ende des Zweiten Weltkrieges Anfang Mai 1945 an einer Wand in der Nähe des Plenarsaales des Deutschen Bundestages. Foto: Eckart Kreitlow






    Mit dem "Boddensegler" zum Deutschen Bundestag und zum Berliner Weihnachtsmarkt
       



    Auf Einladung des stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE des Deutschen Bundestages Dr. Dietmar Bartsch unternahmen am Freitag, dem 16.Dezember 2011, etwa 50 Genossinnen und Genossen sowie Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei DIE LINKE mit einem modernen Reisebus des in Marlow im Landkreis Vorpommern-Rügen ansässigen Reiseunternehmens "Boddensegler" eine Fahrt nach Berlin, um dort den Deutschen Bundestag und den Weihnachtsmarkt zu besuchen.

    Leider ist allerdings diesmal die Nachfrage wesentlich größer gewesen als die Zahl der angebotenen Plätze, so dass, wie zu hören war, im Frühjahr 2012 wahrscheinlich noch einmal eine Fahrt nach Berlin organisiert werden soll. Von Marlow aus ging es zunächst nach Stralsund und Grimmen, bevor dann der sehr nette Fahrer des Reisebusses dem eigentlichen Reiseziel Berlin über die A 20 und die A 19 entgegenfuhr. Klärchen zeigte sich überhaupt nicht, stattdessen regnete es unaufhörlich, was wettermäßig an diesem Tag kein gutes Omen zu sein schien.

    Bei strömenden Regen kamen wir gegen 11:30 Uhr in der Nähe der Schweizer Botschaft unweit des Deutschen Bundestages und des Bundeskanzleramtes an. Ausgerechnet bei diesem Wetter vergaßen wir als der wahrscheinlich nahezu dämlichste Vertreter unserer Gattung Homo sapiens recens natürlich noch unseren Regenschirm.

    Von dort gingen wir dann zur Einlasskontrolle im Paul-Löbe-Haus, das mit einem Tunnel mit dem Reichstagsgebäude, dem Sitz des Deutschen Bundestages, verbunden ist. Der Deutsche Bundestag zog im Jahre 1999 von Bonn nach Berlin um. Die notwendigen Personenkontrollen erfolgten zügig, die Damen und Herren vom Sicherheitspersonal waren freundlich.




       Sozialdemokrat Paul Löbe war zu Zeiten der Weimarer Republik einige Jahre Reichstagspräsident    




    Angekommen im Paul-Löbe-Haus, benannt nach einem Sozialdemokraten, der Gegner des Hitlerregimes gewesen sein soll und zu Zeiten der Weimarer Republik einige Jahre Reichstagspräsident war, begaben wir uns zum Mittagessen in das Besucherrestaurant mit Ausblick zur Spree. Es gab Putenmedaillons mit Tomatenreis sowie ein vegetarisches Gericht zur Auswahl. Nach dem Mittagessen hatte, wer wollte, die Möglichkeit, in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages auf die Besuchertribüne zu kommen.

    Dort fand gerade eine rentenpolitische Debatte statt. Es soll die letzte Sitzung des Deutschen Bundestages in diesem Jahr gewesen sein. Vor allem, weil man uns das Fotografieren im Plenarsaal nicht gestatten wollte, verzichteten wir auf das Angebot, einen Besucherplatz im Plenarsaal einnehmen zu dürfen. Stattdessen unterhielten wir uns während der Zeit mit einer älteren Dame und einem älteren Herren vom Sicherheitspersonal. Auf unsere Frage hin, ob täglich so viele junge Menschen den Bundestag besuchen, wie an diesem 16.Dezember 2011, entwickelte sich ein intensives und interessantes Gespräch.

    Wir alle waren uns darin einig, dass es gut sei, wenn bei den jungen Menschen schon möglichst früh Interesse für politische Themen und die Struktur des bundesdeutschen Parlamentarismus mit dem Bundestag an der Spitze geweckt wird. Während unseres Gespräches bemerkten wir, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg, wohnhaft bei uns in der Nähe von Ribnitz-Damgarten in Bartelshagen I, bei uns vorbeikam. Obwohl er uns kennt, wurde unser Gruß nicht erwidert, aber damit können wir leben. Sicherlich weiß er, dass wir als Linker nicht zu seinen Wählern gehören. Deshalb ist uns die Reaktion verständlich, wenngleich wir sie nicht gut finden.

    Inschriften an einer Wand in der Nähe des Plenarsaales des Deutschen Bundestages (siehe Fotos oben) erinnern an die Erstürmung des Reichstages Anfang Mai 1945 am Ende des Zweiten Weltkrieges durch die Soldaten der Roten Armee. Wie aus historischen Dokumenten hervorgeht, soll unter anderem auch das sowjetische Regiment unter Führung des Kommandeurs Beliaev damals an der Erstürmung des Reichstages beteiligt gewesen sein.

    Nach dem Ende der rentenpolitischen Debatte und der Debatte über den Stand der deutschen Einheit im Jahre 2011 im Plenarsaal des Deutschen Bundestages hatte Dr. Dietmar Bartsch im Anschluss an seine zuvor während dieser Debatte im Bundestag gehaltenen Rede (zum Inhalt klick hier!) für uns etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die wir auf seine Einladung mit dem Bus an diesem Tag nach Berlin kamen, etwas Zeit.

    Dr. Bartsch sprach zunächst über ein breites Spektrum aktueller Politik der Linken. Danach durfte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer der Berlinfahrt aus unserer Gruppe Fragen stellen, die er versuchte, anschließend nacheinander zu beantworten.




       Befinden wir uns bereits in einer Epoche des Übergangs zu einer neuen Gesellschaftsordnung?    



       Ist die europäische Finanzkrise gar ein Zeichen für das Ende des kapitalistischen Systems?    



       Zerbricht der Kapitalismus an seinen eigenen antagonistischen Widersprüchen?    



       Stimmt das, was Karl Marx herausfand?    



       Wirken tatsächlich ähnlich wie in der Natur auch in der Gesellschaft objektive Gesetze?

       





    Wir konfrontierten Dr. Dietmar Bartsch in unserem Fragekomplex mit Karl Marx und seinen Lehren. Dabei verwiesen wir auf die Erkenntnisse des genialen Denkers des 19.Jahrhunderts, der am 5.Mai 1818 in Trier geboren wurde und am 14.März 1883 in London gestorben ist, und auf seine wissenschaftlichen Analysen, wonach ähnlich wie in der Natur auch in der Gesellschaft objektive Gesetze wirken würden.

    Wir fragten Dr. Bartsch, ob die fundierte Marx'sche Gesellschaftsanalyse und seine Lehren aus der Zeit seiner Schaffensperiode im 19.Jahrhundert auch heute noch unverändert aktuell und deshalb die gegenwärtige europäische Finanzkrise bereits ein Zeichen für das Ende des marktwirtschaftlichen bzw. kapitalistischen Systems seien.

    Denn wenn es tatsächlich objektive Gesetze gäbe, wie Karl Marx herausfand, die in der Gesellschaft ähnlich wie in der Natur wirkten, dann müsste zwangsläufig früher oder später auch eine neue Gesellschaftsordnung folgen. Darauf erhielten wir jedoch leider keine zufriedenstellende Antwort. Zur gegenwärtigen Eurokrise meinte Dr. Bartsch, dass niemand heute wisse, was vielleicht in zwei oder drei Monaten sei, da die Entwicklung so rasant verlaufe. Vieles sei denkbar.






    Wir danken allen, die diese Fahrt ermöglicht haben und dem Busfahrer für seine Freundlichkeit!
       



    Nach dem Bundestagsbesuch ging es noch für kurze Zeit auf den Berliner Weihnachtsmarkt dort beim so genannten Gendarmenmarkt in der Nähe des Löwenbräuhauses. Wegen des Regenwetters stand dafür nur etwa eine halbe Stunde zur Verfügung. Da bekanntlich nach einem Sprichwort Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhalten soll, genehmigten wir uns in einem Imbissstand mit Zelt eine Portion Grünkohl mit Knacker für 5,50 EURO und einen Glühwein für 3,50 EURO sowie für den Rückweg eine Tüte mit 100 Gramm gebrannte Mandeln für 3,00 EURO.

    Anschließend ging es dann wieder gemeinsam mit dem "Boddensegler" gen Heimat. Unterwegs auf der Rückfahrt schneite es sogar. Wir danken allen, die diese Fahrt organisiert bzw. ermöglicht haben und dem Busfahrer des Unternehmens "Boddensegler" für seine Freundlichkeit und dafür, dass er uns sicher hin und wieder zurück brachte.


    -  Beitragsfertigstellung:   19.Dezember 2011   -


    Eckart Kreitlow  









Mit dem "Boddensegler" zum
Deutschen Bundestag







    Regionalversammlung der Partei Die Linke auf Initiative des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates mit dem Landesvorsitzenden der Partei Die Linke  von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn am 6.Dezember 2011 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowRegionalversammlung der Partei Die Linke auf Initiative des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates mit dem Landesvorsitzenden der Partei Die Linke  von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn am 6.Dezember 2011 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    Regionalversammlung der Partei Die Linke auf Initiative des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates mit dem Landesvorsitzenden der Partei Die Linke  von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn am 6.Dezember 2011 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowRegionalversammlung der Partei Die Linke auf Initiative des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates mit dem Landesvorsitzenden der Partei Die Linke  von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn am 6.Dezember 2011 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow


    Regionalversammlung der Partei Die Linke mit Steffen Bockhahn in Ribnitz-Damgarten

    Am Dienstag, dem 6.Dezember 2011, fand von 17:00 Uhr bis etwa gegen 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten in der Ulmenallee 11 in Ribnitz-Damgarten eine Regionalversammlung der Linken mit dem Landesvorsitzenden der Linken von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn statt.

    Im Mittelpunkt der Zusammenkunft in Ribnitz-Damgarten auf Initiative des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates standen die Auswertung des zweiten Parteitages in Erfurt und das mit überwältigender Mehrheit von den Delegierten angenommene Grundsatzprogramm der Partei Die Linke.

    Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen ging der Landesvorsitzende der Partei Die Linke von Mecklenburg-Vorpommern auf weitere außen- und innenpolitische Aspekte linker Politik ein. So fordere Die Linke den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Darüber hinaus trete die Partei Die Linke im europäischen Rahmen nicht nur für eine politische und eine wirtschaftliche Union ein, sondern ebenso vor allem für eine starke Sozialunion.

    Innenpolitisch auf die schreckliche Mordserie der Nazis eingehend verlangte Steffen Bockhahn ein entschiedenes Vorgehen gegen rechte Gewalt und rechtes Gedankengut. Die Partei Die Linke trete klar gegen jede Form von Faschismus und Rassenhass auf bzw. ein. Hier müssten alle Demokraten zusammenstehen. Die Mittel gegen Rechts dürften nicht gekürzt werden, doch habe er vor kurzem als Mitglied des Deutschen Bundestages bei der Verabschiedung des Bundeshaushaltes für 2012 leider das Gegenteil feststellen müssen.

    Auf die Bürgerinitiative in Klockenhagen angesprochen, die sich gründete, da in diesen Tagen vor Weihnachten durch die Stadt Ribnitz-Damgarten Grundstückskaufverträge sogar noch aus dem Jahre 1991 angefochten werden und dadurch für eine Vielzahl Klockenhagener Bürgerinnen und Bürger zum Teil beträchtliche Nachzahlungen bis zu 17.000 EURO im Raume stehen, unterstützte Steffen Bockhahn ausdrücklich, dass der Ribnitz-Damgartener Sprecherrat im Interesse der Bürgerinnen und Bürger öffentlich Stellung bezogen habe.

    Abschließend bemerkte Steffen Bockhahn noch mit Blick auf den Bundesparteitag der Partei Die Linke im kommenden Jahr, dass er sich über die Kandidatur von Dietmar Bartsch für den Bundesvorsitz der Partei Die Linke sehr freue.


    -     Beitragsfertigstellung:   7.Dezember 2011    -

    Eckart Kreitlow








    Überwältigende Mehrheit auf Kreisparteitag der Linken in Redebas für Fusion mit Kreisverband Rügen


    Redebas. Am Samstag, dem 19.November 2011, führte der Kreisverband Nordvorpommern der Partei Die Linke in Redebas seinen Kreisparteitag durch, an der auch Genossinnen und Genossen des Kreisverbandes der Partei Die Linke aus der Hansestadt Stralsund mit der Vorsitzenden des Kreisvorstandes Dr. Marianne Linke an der Spitze teilnahmen. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand der Beschlussantrag über den Zusammenschluss mit dem Kreisverband der Partei Die Linke Rügen und Hiddensee, auf den der Kreisvorsitzende der Partei Die Linke Nordvorpommerns Dr. Wolfgang Weiß in seiner Rede zu Beginn der Parteiversammlung besonders einging.

    Ob es aber als Trio zusammen mit den Stralsunder Genossinnen und Genossen vom Kreisverband der Hansestadt Stralsund zur Fusion kommt, ist zurzeit noch unklar. Die Zeichen scheinen nach den Worten von Dr. Marianne Linke zunächst eher auf Kooperation als auf Fusion zu stehen. Diese Frage wird von den Genossinnen und Genossen in Stralsund wahrscheinlich in Kürze auf einem Parteitag bzw. einer Gesamtmitgliederversammlung entschieden.

    Auf dem Kreisparteitag von Nordvorpommern in Redebas wurden außerdem die Mitglieder für den Landesausschuss, die Vertreter für den Fusionsparteitag im Februar 2012 auf Rügen und die Delegierten für den nächsten Bundesparteitag der Partei Die Linke gewählt. In der Generaldebatte sprach sich die Mehrheit der Mitglieder nahezu einhellig für eine Fusion der beiden Kreisverbände der Partei Die Linke von Nordvorpommern und Rügen/Hiddensee aus. Bei der anschließenden Abstimmung stimmten alle Genossinnen und Genossen für eine Fusion.

    Es gab keine Gegenstimme, lediglich eine Stimmenthaltung. Allerdings fiel der eine Genosse, der sich bei der Abstimmung über eine Fusion der Stimme enthielt, nachdem er sich zuvor in der Generaldebatte gegen eine Fusion ausgesprochen hatte, bei all seinen Kandidaturen als Delegierter für den Bundesparteitag, für den Landesausschuss und als Vertreter für den Fusionsparteitag prompt durch. Insofern scheinen Minderheiten innerhalb der Partei Die Linke es offenbar schwerer zu haben, in bestimmte Gremien zu gelangen oder auf die Meinungsbildung stärker Einfluss nehmen zu können, aber solange alles innerparteilich demokratisch abläuft, ist das sicher nicht zu beanstanden.

    Doch besteht dabei die reale Gefahr, dass die Meinungsvielfalt früher oder später auf der Strecke bleibt bzw. zu stark eingeschränkt werden könnte. Natürlich ist diese Meinungsvielfalt innerhalb der Partei sicher nur tolerierbar, soweit diese Meinungen mit dem jüngst in Erfurt auf dem Bundesparteitag beschlossenen Grundsatzprogramm unserer Partei Die Linke, quasi als der zur Orientierung vorgegebene Rahmen, konform gehen.

    Sollte dies nicht nur hin und wieder mal in unserer Partei Die Linke eine Ausnahme sein, sondern zur Regel werden, könnten sich am Ende gar stets eventuell nur die unkritischen, stromlinienförmig angepassten Genossinnen und Genossen durchsetzen, die zum Beispiel die Regierungspolitik brav abnicken und künftig die Richtung der Partei bestimmen. Zumindest entsteht zuweilen ein solcher Eindruck, der aber nicht unbedingt etwas mit der Realität zu tun haben muss, sondern vielleicht auch nur in der Wahrnehmung subjektiver Natur ist.

    Übrigens könnte bei diesem Punkt auch nach einer möglichen Fusion der Kreisverbände "der Hase im Pfeffer" liegen. Es könnte vermutlich dann de facto innerhalb der Partei eine so genannte Vertreterdemokratie entstehen. Zu den Vertreterversammlungen kämen vermutlich immer nur die auserwählten Genossinnen und Genossen, die voraussichtlich mit "Ja" stimmten, da andere Vertreterinnen und Vertreter gar nicht zuvor auf den Gesamtmitgliederversammlungen das Mandat bekämen.

    Man bekäme zwar Beschlüsse, die nahezu einstimmig wären, doch würden diese Beschlüsse in Wahrheit nur die Meinung und den Willen einiger Genossinnen und Genossen repräsentieren. Wenn man vor allem diesen letzten Aspekt betrachtet, hat die Kreisvorsitzende unserer Partei Die Linke der Hansestadt Stralsund Dr. Marianne Linke schon Recht, wenn sie statt für eine Fusion zunächst eher für eine Kooperation der gegenwärtig bestehenden Kreisverbände plädiert.


    -   Beitragserstellung:   20.11.2011    Ergänzungen:  21.11.2011    -


    Eckart Kreitlow








    Arzt Lothar Pick gewann im Wahlbereich 3 einen Sitz im Kreistag von Vorpommern-Rügen

    Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die uns bei den Kreistagswahlen ihre Stimme gaben!



    Bei den Wahlen zum Kreistag des neuen größeren Landkreises Vorpommern-Rügen am 4.September 2011, der aus den bisherigen Landkreisen Nordvorpommern, Rügen und der Hansestadt Stralsund gebildet wurde, erhielt unsere Partei Die Linke mit 19,5 % der Wählerstimmen von den im Landkreis Vorpommern-Rügen insgesamt 69 vergebenen Sitzen 14 Sitze.

    Die 14 Abgeordneten unserer Partei DIE LINKE, die es in den Kreistag des Landkreises Vorpommern-Rügen dank der Stimmen der Wählerinnen und Wähler geschafft haben, sind


    Kandidaten / Wahlbereich

    Badendieck, Horst 2
    Bartsch, Steffen 1
    Brüdgam-Pick, Wenke 4
    Holtz, Dieter 7
    Kähler, Andrea 8
    Kracht, Frank 7
    Latendorf , Christiane 2
    Dr. Linke, Marianne 5
    Meyer, Wolfgang 5
    Neumann, Karsten 6
    Pick, Lothar 3
    Rothmüller, Sonja 6
    Dr. Weiß, Wolfgang 1
    Zachow, Andrea 9



    Herzlichen Glückwunsch allen gewählten Kandidatinnen und Kandidaten unserer Partei Die Linke zu dem Erfolg! Wir kandidierten für die Partei Die Linke im Wahlbezirk 3, zu dem der Amtsbereich Ribnitz-Damgarten und Marlow gehörte. In Ribnitz-Damgarten erhielten wir einen Anteil von 8,7 Prozent der Stimmen der Wählerinnen und Wähler (366 Stimmen), die für unsere Partei Die Linke abgegeben wurden. Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihre Stimme gaben! Allerdings reichte es nicht für ein Abgeordnetenmandat im neuen Kreistag von Vorpommern-Rügen.

    Im Wahlbereich 3, in dem wir auf dem letzten Listenplatz kandidierten, auf den man uns gesetzt hatte, bewarben sich für unsere Partei Die Linke 11 Kandidatinnen und Kandidaten um einen Sitz im Kreistag. Den im Wahlbereich 3 Amtsbereich Ribnitz-Damgarten und Marlow entsprechend des Wählervotums zu vergebenden einen Sitz errang sehr souverän der Facharzt für Allgemeinmedizin aus Semlow Genosse Lothar Pick mit 721 Stimmen der Wählerinnen und Wähler (17,1 %) für unsere Partei DIE LINKE.

    Zusammen mit dem Ergebnis eines weiteren Wahlbezirkes, in dem er kandidierte, erhielt Genosse Lothar Pick 949 Simmen der Wählerinnen und Wähler. Herzlichen Glückwunsch! Die Wahlbeteiligung lag leider nur bei 48,3 %, was natürlich nicht gut ist und uns alle sehr nachdenklich stimmen sollte.

    Die Sitzverteilung der 69 Sitze im Kreistag Vorpommern-Rügen:

    CDU 24 Sitze (35,1 %)
    Die Linke 14 Sitze (19,5 %)
    SPD 14 Sitze (19,4 %)
    Bündnis 90/Die Grünen 4 Sitze (6,2 %)
    FDP 3 Sitze (4,7 %)
    NPD 3 Sitze (4,3 %)
    Bauernverband (BV) 2 Sitze
    Bürger für Stralsund (BfS) 2 Sitze
    Bündnis für Rügen (BfR) 2 Sitze
    Einzelbewerber Michael Adomeit 1 Sitz


    Die SPD bildete, so wie bereits schon zuvor im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, auch im Kreistag von Vorpommern-Rügen mit der CDU eine Koalition, statt mit unserer Partei Die Linke, was vom Wahlergebnis her ebenso möglich gewesen wäre.


    Bei den Kreistagswahlen gilt nicht die so genannte 5 Prozent - Hürde oder 5 %-Sperrklausel. Rechtlich und vom allgemeinen Demokratieverständnis her nicht nur in der Bundesrepublik ohnehin sehr umstritten und daher zugleich auch äußerst fraglich, wurde sie aufgrund des Landesverfassungsgerichtsurteils vom 14. Dezember 2000 in unserem Bundesland gestrichen, so dass auch Parteien, Wählervereinigungen und Einzelbewerber mit einem Stimmenanteil unterhalb von 5 Prozent eine Chance haben, in das Kommunalparlament als Abgeordnete zu gelangen bzw. dort dann vertreten sind.

    Am 4.September 2011 fanden auch Landratswahlen statt, bei denen weder die bisherige Landrätin von Rügen Kerstin Kassner (DIE LINKE) mit 35,7 % der Stimmen der Wählerinnen und Wähler noch der bisherige Landrat von Nordvorpommern Ralf Drescher (CDU) mit 42,5 % der Wählerstimmen die absolute Mehrheit erhielten.

    Deshalb wurde 14 Tage später am 18.September 2011 noch eine Stichwahl notwendig, bei der sich ganz knapp Ralf Drescher von der CDU mit 51,7 % der Wählerstimmen gegenüber Kerstin Kassner von unserer Partei DIE LINKE mit 48,3 % der Wählerstimmen durchsetzte.

    Leider nahmen an der Stichwahl mit 32,8 Prozent Wahlbeteiligung noch nicht einmal ein Drittel der Wählerinnen und Wähler an der Abstimmung teil, was nicht zuletzt sicher auch auf Desinteresse vieler Bürgerinnen und Bürger an den Wahlen hindeutet, weil sie wahrscheinlich glauben, dass sich sowieso kaum etwas ändert, egal, ob sie wählen oder nicht.

    Eckart Kreitlow













    Sommerinterview mit Dr. Gregor Gysi, DIE LINKE auf YouTube








    Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowDer Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowDer Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow


    Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke des Deutschen Bundestages Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten


    Ribnitz-Damgarten. Auf seiner Wahlkampftour durch Mecklenburg-Vorpommern machte der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Deutschen Bundestag Dr. Gregor Gysi am Donnerstag, dem 25.August 2011, Station in Ribnitz-Damgarten. An seiner Seite befand sich unter anderem auch die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner. Am 29.August wird der Spitzenpolitiker der Partei Die Linke dann zunächst am Nachmittag in der Hansestadt Stralsund und um 18:00 Uhr im "Treffpunkt Europa" in Grimmen erwartet.

    Auf der Veranstaltung in Ribnitz-Damgarten ging es, nachdem Dr. Gysi dort das Wort ergriff, gleich zur Sache. DIE LINKE würde mehr denn je gebraucht, doch müssten wir aufhören, uns nur mit uns selbst zu beschäftigen. Es gebe eine zunehmend kapitalismuskritische Stimmung. Selbst Erzkonservative wie Charles Moore, ehemaliger Berater der früheren Premierministerin Großbritanniens Margarete Thatcher und der Börsenspekulant und Milliardär George Sorros stellen inzwischen die Systemfrage bzw. zweifelten am Kapitalismus und geben den Linken recht, was man sogar in der FAZ lesen konnte. Und die FAZ sei nun wirklich alles andere, aber bestimmt keine linke Zeitung!

    Dr. Gysi, ein ausgezeichneter Rhetoriker und der Inbegriff für Eloquenz, ließ im weiteren Verlauf seiner Ausführungen kaum ein Thema aus. Das Problem, man musste eigentlich Steno gekonnt haben, um nichts Wesentliches später im Beitrag zu vergessen. Bei der Bewältigung der Eurokrise sei die Regierung nach den Worten von Dr. Gysi wohl mit ihrem Latein am Ende. Die Linke sei zwar auch für den Euro, aber nicht so in der Form, wie man es vorhabe. Leerverkäufe und Hedgefonds müssten verboten werden.

    Es dürfe nicht sein, dass Herr Ackermann Frau Merkel sagt, was sie zu machen hat, sondern die Regierung muss bestimmen, was zu tun ist und nicht umgekehrt. Auch fordere Die Linke im europäischen Rahmen eine unabhängige öffentlich-rechtliche Ratingagentur. Es kann nicht sein, dass drei US-Ratingagenturen, die zudem noch zum Teil sogar in Privatbesitz sind, die ganze Welt bewerten dürften, von deren Ratings letztendlich das Schicksal ganzer Volkswirtschaften abhänge.

    Die Abhängigkeit der Politik von den Großbanken und den großen Energiekonzernen werde immer größer. Dies gefährde immer stärker die Demokratie. Unter anderem wäre Die Linke auch dafür, zum Beispiel die Banken zu verstaatlichen, aber bitteschön nicht so, wie bei der Hypo Real Estate (HRE), wo die Bank Milliarden Euro Kredite erhalte und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler am Ende für die Verluste einzustehen haben. Apropos stelle Die Linke im Kern immer die Eigentumsfrage, weil die schließlich entscheidend sei.

    In Berlin, so Dr. Gysi, erreichte Die Linke durch ihre Beteiligung in der Landesregierung unter anderem, dass sich beispielsweise die Berliner Sparkasse als Teil der Landesbank Berlin AG heute weiterhin im Besitz der deutschen Sparkassen befindet, was auch ein Erfolg des Wirkens linker Politik sei. Übrigens trotz der Krise sei in Deutschland das Geldvermögen gewachsen, im vergangenen Jahr sogar um 4,7 Prozent auf die kaum vorstellbare Summe von rund 5 Billionen Euro, das ist eine 5 mit 12 Nullen dahinter bzw. auf sage und schreibe fünftausend Milliarden Euro!

    Profitiert hätten aber nur die Vermögenden und die Kapitalbesitzerinnen und Kapitalbesitzer. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Rentnerinnen und Rentner, die Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger hätten sogar deutlich weniger in der Tasche als vorher. Währenddessen das Geldvermögen ständig gestiegen sei, seien die Reallöhne in Deutschland in den letzten 10 Jahren stetig gesunken.

    Beim Geldvermögen gäbe es eine gravierende Entwicklung. Die Schere zwischen Arm und Reich gehe dramatisch auseinander. Zwei Drittel der Bevölkerung würden über kein oder nur über ein sehr geringes Vermögen verfügen, wohingegen die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung über 60 Prozent, das reichste eine Prozent der Bevölkerung sogar rund ein Viertel des Gesamtvermögens besitzen würden.

    Auf dem Gebiet des Gesundheitswesens, speziell bei der gesetzlichen Krankenversicherung, plädiere Die Linke, wie Dr. Gregor Gysi während der Veranstaltung in Ribnitz-Damgarten weiter ausführte, für eine Bürgerversicherung, in die alle, auch die Bezieher höherer Einkommen, einen bestimmten Prozentsatz ihres Einkommens einzahlen müssten und bei der alle Einkommensarten berücksichtigt werden würden. Dadurch könnte der Beitragssatz für alle deutlich gesenkt werden und es müssten weder eine Praxisgebühr noch Zusatzbeiträge erhoben werden.

    Nach der furchtbaren Katastrophe von Fukushima wäre mit den Linken der Atomausstieg bereits im Jahre 2014 machbar gewesen, ohne dass es zu Energieengpässen gekommen wäre. Nach Ansicht Dr.Gysis ist hier ein Kniefall der Politik, nicht zuletzt auch von den GRÜNEN, vor den großen Energiekonzernen erkennbar, die sich mit dem Ausstieg erst im Jahre 2022 durchsetzten, nachdem sich die AKW amortisiert hätten.

    Doch dies bedeutet, dass die Bevölkerung acht Jahre länger den Gefahren der Kernkraft ausgesetzt würde, was unverantwortlich sei. Die Linke ist auch für die gesetzliche Fixierung größerer Hürden, zum Beispiel, dass mindestens eine Zweidrittelmehrheit im Deutschen Bundestag zustimmen müsste, um den Atomausstieg in Deutschland wieder rückgängig machen zu können. Neben der ökologischen müsste aber auch gleichzeitig immer die soziale und die kulturelle Frage geklärt werden. Die Energieversorger müssten gezwungen werden, auch Sozialtarife anzubieten, damit auch die Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen den Strom bezahlen könnten.

    Außenpolitisch, so hob Dr. Gysi hervor, sei Die Linke eine Partei des Friedens, eine Antikriegspartei und eine Partei des Völkerrechts. Wir fordern vehement den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Die Linke trete in allen Teilen der Welt für friedliche Lösungen ein sowie für die Einhaltung des Völkerrechts und die Durchsetzung der Charta der Vereinten Nationen. Dabei darf der Sicherheitsrat nur Beschlüsse auf der Basis der UN-Charta fassen. Man muss klar sagen, dass zum Beispiel der Irak-Krieg völkerrechtswidrig war.

    Der Militäreinsatz in Afghanistan kostet Deutschland jedes Jahr etwa eine Milliarde Euro. Und was sei seither in dem Land erreicht worden? Die Sicherheitslage habe sich seit Beginn des Militäreinsatzes enorm verschlechtert. Die Anzahl der Mohnfelder habe sich jüngsten Schätzungen zufolge um fast fünfzigtausend auf 190000 erhöht. Die Mädchen dürften in den meisten Provinzen Afghanistans immer noch nicht zur Schule gehen. Die Spirale der Gewalt habe sich dort seitdem unaufhörlich weitergedreht. Zivile Projekte kämen kaum voran. Gewalt schaffe wieder neue Gewalt.

    Zum Abschluss der sehr interessanten und inhaltsreichen Veranstaltung in Ribnitz-Damgarten wurden von Dr. Gregor Gysi noch verschiedene Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantwortet. So fragte beispielsweise einer der Veranstaltungsteilnehmer, ob alles tatsächlich in der ehemaligen DDR schlecht gewesen sei, wie es in den meisten bundesdeutschen Medien ständig zu lesen sei bzw. gebetsmühlenartig behauptet werde. Er habe zum Beispiel in Leipzig an der Karl-Marx-Universität acht Semester Journalistik studieren dürfen und sich vor allem während der Studienzeit unter anderem auch neben anderen studienspezifischen Lehr- und Lerninhalten mit dem Marxismus beschäftigt und fragte dann noch, ob die Lehren von Marx weiterhin aktuell seien, worauf er aber, wahrscheinlich aus Zeitgründen, keine Antwort erhielt.


    Beitragserstellung: 28.August 2011 / 29.August 2011


    Eckart Kreitlow










    Steffen Bockhahn: Wie schreibt man Journalismus?


    Helmut Holter schaltet sich ein - TV-Duell NUR MIT UNS!


    Der Sozialdemokrat der Linkspartei


    Fair Play Fehlanzeige - Spitzenkandidat Helmut Holter nicht eingeladen zum TV-Duell










    Der Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat der Partei Die Linke Helmut Holter zu Besuch beim Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V.



    Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart Kreitlow


    Am Freitag, dem 19.August 2011, besuchte der Fraktionsvorsitzende der Partei DIE LINKE im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und Spitzenkandidat der Partei Die Linke Helmut Holter den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von dem Ribnitz-Damgartener Bürgermeister Jürgen Borbe (CDU) und dem Geschäftsführer des Vereins Jan Berg zunächst willkommen geheißen wurde. Bei einem sich dann anschließenden Rundgang informierte sich Helmut Holter über die Arbeit des Vereins, in dem Frauen und Männer vor allem auf der Basis eines Ein-Euro-Jobs zeitweilig tätig sind.

    Von Nähen von Kostümen für Tanzgruppen, Häkeln und Stricken bis zum möglichst originalgetreuem Nachbau von Gebäuden als Modell wie dem ehemaligen Gutshof des Ritters von Dechow zur 750-Jahr-Feier in dem Ribnitz-Damgartener Ortsteil Pütnitz am 13.August dieses Jahres reicht dabei die Palette der Tätigkeiten in dem gemeinnützigen Verein, der nach der so genannten Wende 1993 gegründet wurde und auch von der Stadt Ribnitz-Damgarten finanziell unterstützt wird. Den Gutshof in Pütnitz, der als Modell nachgebaut wurde, heute denkmalgeschützt, erhielt der Ritter Eckhard von Dechow damals 1261 vom Ratzeburger Domkapitel.

    Übrigens über 17 Jahre engagierte sich zuvor Dorothea Ott als Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V. dort für arbeitslose Menschen, baute den Verein maßgeblich auf, bevor sie Mitte 2010 in den wohlverdienten Ruhestand ging und von ihrem Nachfolger Jan Berg schließlich abgelöst worden war.

    -   Beitragserstellung:   20.08.2011    -

    Eckart Kreitlow












    Die Baveyans aus Kühlungsborn dürfen nicht abgeschoben werden!


    Was in der bundesdeutschen Ausländerpolitik da manchmal abläuft, und das wird nicht zuletzt an der von der Abschiebung akut bedrohten Asylbewerber, der armenischen Familie Artur und Kristine Baveyan und ihrer Kinder aus Kühlungsborn besonders deutlich, ist oft in erheblichem Umfange skandalös, unmenschlich und menschenverachtend.

    Gerade diese armenische Familie Artur und Kristine Baveyan ist ein Musterbeispiel für eine gelungene Integration in Deutschland, dennoch sollen offenbar die Baveyans demnächst nach dem Willen der Ausländerbehörde abgeschoben werden. Dies darf nicht hingenommen werden!

    Bereits vor 13 Jahren kamen die Baveyans nach Deutschland, weil sie in ihrer ehemaligen Heimat Armenien massiv bedroht wurden. Deutschland sehen sie als ihre neue Heimat. Die Kinder gehen hier in den Kindergarten bzw. in die Schule und lernten seit ihrer Geburt die deutsche Sprache.

    Der Vater Artur Baveyan betreibt einen Dönerstand in Kühlungsborn. Sie werden von den Einheimischen gemocht und geachtet. Und da hat der deutsche Staat offenbar nichts Besseres zu tun, als diese Menschen abschieben zu wollen?

    Von Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister und jetzigen CDU-Landesvorsitzenden sowie CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen Lorenz Caffier verlangen wir deshalb, sich für den Verbleib der Familie Artur und Kristine Baveyan in Deutschland und ein dauerhaftes Bleiberecht für sie wirksam einzusetzen, zumal Caffier als Innenminister dazu in Einzelfällen durchaus entsprechende Befugnisse hat.

    Hinzu kommt noch, dass Mecklenburg-Vorpommerns CDU auf ihren Großplakaten "C wie Zukunft" plakatiert, was der deutschen Sprache Hohn spricht, denn Zukunft wird auch künftig mit Z geschrieben.

    Stattdessen würde C für christlich orthografisch allerdings richtig sein. Außerdem sollte sich Lorenz Caffier als Christ, der er vermutlich auch ist, an das Gebot der Nächstenliebe erinnern, dann dürfte ihm die richtige Entscheidung als Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister bestimmt nicht schwerfallen.


    -   Beitragserstellung:   16.08.2011    -

    Eckart Kreitlow











    Fotos vom Rostocker Landesparteitag der Partei Die Linke am 13. und 14.August 2011. Foto: Eckart KreitlowFotos vom Rostocker Landesparteitag der Partei Die Linke. Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, von 1998 bis 2006 bereits Minister für Arbeit und Bau des Landes Mecklenburg-Vorpommern und gegenwärtig Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, sprach sich auf dem Rostocker Landesparteitag für einen Politikwechsel aus. Foto: Eckart KreitlowFotos vom Rostocker Landesparteitag der Partei Die Linke am 13. und 14.August 2011. Foto: Eckart Kreitlow


    Vom Rostocker Landesparteitag der Partei Die Linke am 13. und 14.August 2011

    Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der Partei Die Linke, die auf Bundesebene am 16.Juni 2007 gegründet wurde und aus der PDS und der WASG hervorging, führte am 13. und 14.August 2011 in der Stadthalle der Hansestadt Rostock ihren 3. Landesparteitag durch, an der 114 Delegierte, die die etwa 5400 Mitglieder des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern repräsentieren bzw. von ihnen für den Parteitag das Mandat erhielten, sowie Gäste, darunter auch die Bundesvorsitzende der Partei Die Linke Dr. Gesine Lötzsch, teilnahmen.

    Im Mittelpunkt der zweitägigen Beratungen standen unter anderem die Wahl des Landesvorsitzenden, seiner Stellvertreter bzw. Stellvertreterinnen, des Landesvorstandes und weiterer Gremien sowie der Wahlkampfauftakt für die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern am 4.September 2011. An diesem Tag finden auch gleichzeitig Landratswahlen und Kreistagswahlen im künftigen Großkreis Rügen, Stralsund und Nordvorpommern statt. Für die Partei Die Linke kandidiert bei den Landratswahlen des künftigen Großkreises Rügens Landrätin Kerstin Kassner.

    Steffen Bockhahn stellte sich ohne Gegenkandidaten für eine zweite Wahlperiode als Landesvorsitzender der Partei Die Linke zur Wahl und wurde mit 70 von 105 abgegebenen Stimmen wiedergewählt. Somit gaben ihm etwa zwei Drittel (66,7 %) der Delegierten die Stimme. 34 stimmten dagegen. Es gab eine Stimmenthaltung.

    Bockhahn, im Dezember 1978 in Rostock geboren, ist Mitglied des Deutschen Bundestages. Er studierte erfolgreich an der Universität Rostock Politikwissenschaften und Neuere Geschichte Europas. In die Linkspartei PDS trat er bereits im Alter von 16 Jahren ein. Seitdem ist er politisch aktiv und erreichte 2005 bei den Bundestagswahlen als Direktkandidat ein sehr gutes Ergebnis. Er gilt als Befürworter einer rot-roten Koalition in Mecklenburg-Vorpommern.


    Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, sprach sich auf dem Rostocker Landesparteitag für einen Politikwechsel aus. Foto: Eckart Kreitlow Helmut Holter  auf  YouTube


    Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, von 1998 bis 2006 bereits Minister für Arbeit und Bau des Landes Mecklenburg-Vorpommern und gegenwärtig Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, sprach sich auf dem Rostocker Landesparteitag für einen Politikwechsel aus. Die Chancen dafür stünden gut, mit Selbstbewußtsein und guten Gründen können wir sagen, wir als Linke haben das Land verändert, meinte Holter. Er trete insbesondere für eine realistische und sehr pragmatische Politik ein und führte weiter aus, dass Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern den "Befreiungsauftrag" habe. Holter wörtlich: "Wir müssen die SPD aus den Fesseln der CDU befreien".

    Die Vorsitzende der Partei Die Linke Dr. Gesine Lötzsch gratulierte zunächst Steffen Bockhahn zu dessen Wiederwahl zum Landesvorsitzenden der Partei Die Linke von Mecklenburg-Vorpommern, berichtete von ihrer Wahlkampftour durch das nordöstliche Bundesland und ging dann auf die Kernthemen der Partei Die Linke ein. Unter anderem forderte sie, "Hartz IV müsse endlich weg!", die Rekommunalisierung des öffentlichen Eigentums, Privatisierungen seien Enteignungen, die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns, eine bessere Schulbildung und eine andere Verteilung der Reichtümer in Deutschland.

    Man spreche zum Beispiel häufig von Problemvierteln, meine damit aber die sozialen Brennpunkte und die Wohngebiete mit sozialen Spannungen. Niemals jedoch bezeichne man das Frankfurter Bankenviertel mit den Bankern und den Hedgefondsmanagern als Problemviertel, obwohl dies viel eher zutreffe, da die Banken im Zusammenhang mit dem Rettungsschirm sogar gleich die ganze Staatskasse in Geißelhaft genommen hätte. Abschließend hob die Vorsitzende der Linken hervor, dass eine andere, eine bessere Welt möglich sei. Dafür kämpfe Die Linke.


    Beitragserstellung: 14.08.2011


    Eckart Kreitlow






Die Wahnsinnstat des Anders Behring Breivik



POLITIET





    Schock und tiefes Entsetzen über verabscheuungswürdige Bluttat in Norwegen mit insgesamt 77 Toten


    Am Freitag, dem 22.Juli 2011, kam es im Regierungsviertel der norwegischen Hauptstadt Oslo und auf der in der Nähe Oslos inmitten der Fjordlandschaft liegenden Ferieninsel Utoya zu entsetzlichen Bluttaten, die mit Empörung, Wut, Fassungslosigkeit und tiefem Abscheu sowie mit Trauer und Mitgefühl von den Menschen weit über die norwegischen Grenze hinaus in Europa und in der Welt aufgenommen wurde.

    Offenbar soll es sich um einen 32-jährigen Einzeltäter mit rechtsextremer und islamfeindlicher Gesinnung norwegischer Abstammung handeln. Die Ermittlungen dauern allerdings noch an. Zunächst detonierte im Osloer Regierungsviertel eine Bombe mit gewaltiger Sprengkraft, die acht Menschen sofort in den Tod riss, weitere Menschen zum Teil schwer verletzte und zugleich beträchtliche Schäden an den Gebäuden in der Nähe des Detonationszentrums anrichtete.

    Die Bombe soll der Täter offenbar aus großen Mengen ammoniumnitrathaltigem Dünger plus der entsprechenden Zündvorrichtung zuvor selbst hergestellt und in einem Auto deponiert haben. Zweiter Schauplatz des entsetzlichen Verbrechens war die norwegische Ferieninsel Utoya. Dort griff der vermutlich selbe Täter ein Jugendcamp an und erschoss auf grausamste Weise insgesamt 69 überwiegend noch sehr junge Menschen.



    Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg dazu in einer ersten Stellungnahme auf einer Pressekonferenz:

    "Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg ist unser Land von einem Verbrechen dieses Ausmaßes getroffen worden".


    Bürgerinnen und Bürger sowie hochrangige Regierungsvertreter aus aller Welt bekunden ihre tiefe Anteilnahme und ihre Trauer an dem schrecklichen Verbrechen in Norwegen, darunter auch die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel unter anderem mit den Worten "Deutschland ist an der Seite Norwegens" und der russische Präsident Dimitri Medwedew.



    Wahnsinniger Massenmörder versetzt das Königreich Norwegen in Schockzustand und tiefe Trauer



    Inzwischen verdichten sich immer mehr die Hinweise, dass es sich um die Wahnsinnstat eines geistesgestörten Einzeltäters mit rechtsextremen Gedankengut gehandelt hat. Insbesondere auf der norwegischen Ferieninsel Utoya sollen sich wahre Horrorszenarien abgespielt haben. Die Menschen wurden offenbar durch den Täter eiskalt aus nächster Nähe durch Kopfschüsse getötet. Selbst die Flüchtenden, die in Todesangst ins Wasser sprangen, wurden vom Täter Anders Behring Breivik gejagt und getötet.

    Einige der Verletzten schweben noch in Lebensgefahr. Die Überlebenden des Höllenmassakers auf der Insel Utoya werden sicher von dem unvorstellbar grausamen Geschehen noch lange traumatisiert sein. Nicht zuletzt wird auch von Experten geprüft, in wieweit Killercomputerspiele wie "World of Warcraft" und "Modern Warfare 2", die bei dem Täter Breivik gefunden wurden, das schreckliche Massaker begünstigten bzw. zur Senkung seiner Hemmschwelle beitrugen.

    Zwar soll der Massenmörder mit dem Namen Breivik laut Medienberichten über eine überdurchschnittliche Bildung und Intelligenz verfügen, doch zeigen seine schrecklichen Taten, sein gesamtes Verhalten, seine schriftlichen und verbalen Auslassungen deutliche Symptome einer akuten Geisteskrankheit. Er bezeichnet sich selbst als "Justiciar Knight Commander", als Oberster der Tempelritter und sieht sich als der Retter der Welt vor dem "Islamismus" und dem "Kulturmarxismus". So hält nicht zuletzt auch Geir Lippestad, Breiviks Verteidiger, seinen Mandanten, wie dieser es kürzlich öffentlich vor Medienvertretern erklärte, mit hoher Wahrscheinlichkeit für psychisch gestört bzw. für geisteskrank.

    Im Internet veröffentlichte Breivik ein "Manifest" in englischer Sprache. Das Pamphlet umfasst über 1.500 Seiten. Nicht 50 oder 100, sondern über 1.500 Seiten - das allein ist schon wahnsinnig! Solch ein Mensch hat sich mit seinen beispiellosen Verbrechen, die unendliche Trauer bei den Betroffenen verursacht haben, außerhalb der Gesellschaft gestellt und gehört lebenslang hinter Gittern. Mittlerweile erhöhte sich die Anzahl der von Breivik getöteten Menschen auf   insgesamt 77.   77 Menschenleben wurden von dem Wahnsinnigen für immer ausgelöscht! Darunter auch der Stiefbruder der norwegischen Prinzessin Mette-Marit, der sich in Breiviks Kugelhagel stürzte, um seinen Sohn zu retten, was jedoch nicht gelang.


    -     Beitragserstellung:   23.Juli 2011     Aktualisiert:   3.August 2011    -

    Eckart Kreitlow














    Ein Verein engagiert sich für den Bienenschutz


    Marlow. Seit drei Jahren agiert sich der gemeinnützige Verein „Grüne Welt & M-V Kulinaris“ e.V. in der Region des Küstenhinterlandes. Neben der Veranstaltung von öffentlichen Vorträgen zu aktuell bewegenden Themen legte der Verein im Frühjahr des Jahres 2011 selbst Hand an und schulte knapp 1000 Setzlinge des sogenannten Bienenbaumes auf.

    Diese eurasische Baumart blüht im August, einer Zeit, in der die fleißigen Honigsammler dankbar für jede Unterstützung sind. Viele Nektar spendende Blüten sind im Hochsommer eher Mangelware. Inspiriert durch einen Vortrag eines Bienenaktivisten der Region, dem Imker Hanno Löber, legten die Vereinsmitglieder selbst Hand an und sorgten dafür, dass die jungen Baumsetzlinge in 2-3 Jahren vorbereitet sind, bienenfreundliche Feldraine und Hecken mit ihrer nektarreichen Blüte zu ergänzen.

    Vom eigenen Handeln motiviert wuchs der Wunsch, auf die wichtige Funktion der Bienen in der Pflanzenwelt aufmerksam zu machen. Hier fand der Verein im Vogelpark Marlow einen Partner. Seit 2003 lässt dieser seine Besucher in einem Bienenschaustand Anteil an dem regen Treiben der Honigbiene nehmen und sorgt somit dafür, dass die Gäste sich mit diesem Thema auf anschauliche Weise beschäftigen.



    Auch das schlechte Wetter konnte am Montag, dem 4.Juli 2011, die gute Stimmung bei der Patenschaftsübernahme des gemeinnützigen Vereins Grüne Welt & M-V Kulinaris e.V. für ein Bienenvolk im Vogelpark Marlow nicht trüben. Von links nach rechts: Eckart Kreitlow, Jan Gereit und Rüdiger Balcerkiewicz. Foto: Franziska Zöger

    Auch das schlechte Wetter konnte am   Montag,   dem 4.Juli 2011,  die gute Stimmung bei der
    Patenschaftsübernahme des gemeinnützigen Vereins   "Grüne Welt & M-V Kulinaris"   e.V.  für
    ein Bienenvolk im Vogelpark Marlow nicht trüben. Eckart Kreitlow, 1.Vorsitzender, Jan Gereit,
    Vogelpark Marlow, Rüdiger Balcerkiewicz, 2.Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins "Grüne
    Welt   &  M-V  Kulinaris"   e.V.   (auf dem Bild von links nach rechts).   Foto:  Franziska Zöger






    „Nachdem wir Lebensgrundlagen für die Bienen geschaffen haben, wollen wir mit einer Patenschaft über das Schaubienenvolk im Vogelpark Marlow unseren Willen dokumentieren, dass wir aktiv an dem Erhalt unserer schönen Heimatlandschaft teilhaben und -nehmen.“, so der Vorsitzende des Vereins Eckart Kreitlow. „Ferner unterstützen wir mit unserer Patenschaft den Vogelpark Marlow, welcher sich in unseren Augen zu einem sehenswerten Hort der Erholung und Umweltbildung entwickelt hat.“

    Der Hobbyimker des Vogelparks Marlow präsentierte den Vertretern des Vereins „Grüne Welt & M-V Kulinaris“ e.V. bei der Übergabe der Patenschaftsurkunde die neuen Patenkinder des Vereins. Dabei konnten sich die Förderer überzeugen, dass ihre Patenkinder, anders als oftmals üblich, in einem Bienenhaus einquartiert sind, welches nicht nur optimale Beobachtungsmöglichkeiten bietet, sondern den Bienen so viel Platz einräumt, dass diese sich entsprechend ihres Jahreszyklus entwickeln können.

    Im anschließenden Gedankenaustausch stellten beide Partien fest, dass eine Menge Anknüpfungspunkte vorhanden sind, an denen eine weitere Zusammenarbeit entwickelt und gepflegt werden kann. Mit Sicherheit wird der Vogelpark Marlow Setzlinge des Bienenbaums im Parkgelände platzieren, damit die Patenkinder des Vereins „Grüne Welt & M-V Kulinaris“ e.V. immer einen reichlich gedeckten Tisch finden.


    -     Erstellung des Beitrages:   4.Juli 2011    -

    Jan Gereit











    Von Baron Münchhausen und manchen Pressebeiträgen


    Manchmal könnte man denken, Baron Münchhausen sei auferstanden. So wird zum Beispiel in einer Regionalzeitung über die vermeintlich großartigen Erfolge nach der so genannten Wende berichtet, wonach unter anderem auch im Bereich des Städtebaus angeblich alles besser geworden sein soll.

    Als Beleg dafür diente zum Beispiel ein Foto in der Ribnitz-Damgartener Ausgabe, das das ehemalige Krankenhaus der "Boddenkliniken" im Körkwitzer Weg/Ecke Boddenstraße in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten zeigt.

    Leider ist dies aber dann doch sehr dumm gelaufen, da einige aufmerksame Leser in Briefen an die Redaktion darauf verwiesen, dass dieses Gebäude bereits zu Zeiten, als es die DDR noch gab, entstanden ist.

    In einem weiteren Beitrag in der selben Ausgabe wird dann noch das Ergebnis einer angeblichen Umfrage in Mecklenburg-Vorpommern von Infratest veröffentlicht. Demnach würde sich wohl die überwiegende Mehrheit der Bürger unseres nordöstlichen Bundeslandes zu den "Wendegewinnern" zählen.

    Allerdings geht aus dem Beitrag nicht hervor, ob bei der Umfrage vielleicht nicht doch nur die Gruppe der 18 bis 20-Jährigen befragt worden ist, was man eher vermuten könnte, denn schließlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass so viele ehemalige DDR-Bürger ihr Gedächtnis verloren haben.



    -   Beitragserstellung:   16.02.2011    -

    Eckart Kreitlow










    Auch DIE LINKE ruft zum Protest gegen den Castortransport in den Nordosten auf











    12.Februar 2011    Castorstreckenaktionstag und Demonstration in Greifswalder Innenstadt


    Vom 16. bis 17.02.2011 sollen bereits die nächsten Castoren quer durch unser Land nach Lubmin rollen!



    Daher ruft das Anti-Atom-Bündnis NordOst "Lubmin niX da!" alle Atomkraftgegner am 12.Februar 2011 zur Teilnahme an einem Castorstreckenaktionstag und zur Demonstration durch die Innenstadt in Greifswald am 12.02.2011 um 14:00 Uhr ab dem Greifswalder Marktplatz auf!







    Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll nach Greifswald-Lubmin gebracht

    Die etwa 2500 Brennstäbe stammen aus dem Kernforschungszentrum Karlsruhe und vom ehemaligen nuklearangetriebenen Frachtschiff "Otto Hahn"


    Trotz des sehr ungemütlichen Winterwetters demonstrierten am 16.Dezember 2010  auch am Ribnitzer Bahnhof  einige Atomkraftgegner gegen den aus Frankreich kommenden Castor-Transport auf Spezialwaggons der Deutschen Bundesbahn zum ehemaligen Kernkraftwerk Bruno Leuschner in Greifswald-Lubmin. Foto: Eckart KreitlowTrotz des sehr ungemütlichen Winterwetters demonstrierten am 16.Dezember 2010  auch am Ribnitzer Bahnhof  einige Atomkraftgegner gegen den aus Frankreich kommenden Castor-Transport auf Spezialwaggons der Deutschen Bundesbahn zum ehemaligen Kernkraftwerk Bruno Leuschner in Greifswald-Lubmin. Foto: Eckart Kreitlow
    Trotz des sehr ungemütlichen Winterwetters demonstrierten am 16.Dezember 2010  auch am Ribnitzer Bahnhof  einige Atomkraftgegner gegen den aus Frankreich kommenden Castor-Transport auf Spezialwaggons der Deutschen Bundesbahn zum ehemaligen Kernkraftwerk Bruno Leuschner in Greifswald-Lubmin. Foto: Eckart KreitlowTrotz des sehr ungemütlichen Winterwetters demonstrierten am 16.Dezember 2010  auch am Ribnitzer Bahnhof  einige Atomkraftgegner gegen den aus Frankreich kommenden Castor-Transport auf Spezialwaggons der Deutschen Bundesbahn zum ehemaligen Kernkraftwerk Bruno Leuschner in Greifswald-Lubmin. Foto: Eckart Kreitlow


    Trotz des sehr ungemütlichen Winterwetters demonstrierten am 16.Dezember 2010 auch am Ribnitzer Bahnhof einige Atomkraftgegner gegen den aus Frankreich kommenden Castor-Transport auf Spezialwaggons der Deutschen Bundesbahn zum ehemaligen Kernkraftwerk Bruno Leuschner in Greifswald-Lubmin, dem so genannten Zwischenlager Nord. Das Zwischenlager Nord in Greifswald Lubmin sollte zunächst nur Nuklearmaterial aus den beiden 1990 stillgelegten bzw. abgeschalteten Kernkraftwerken Rheinsberg und Lubmin aufnehmen. Lubmin wurde erst 1995 als KKW endgültig stillgelegt.

    Gegen den Willen der damaligen Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern mit Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) an der Spitze und des damaligen Umweltministers Professor Dr. Wolfgang Methling (Die Linke), der mehrfach auf die entsprechenden Festlegungen im Atomgesetz verwies und sich bei der damaligen Bundesregierung und dem Bundesamt für Strahlenschutz gegen zusätzliche Einlagerungen von Atommüll in Greifswald-Lubmin aussprach, setzte jedoch die damalige rot-grüne Bundesregierung im Zusammenwirken mit den Atomkonzernen und der Atomlobby die Änderung durch, so dass fortan offenbar auch westdeutscher Atommüll regelmäßig nach Greifswald-Lubmin verbracht werden darf.

    Die etwa 2500 Brennstäbe stammen ursprünglich aus dem Kernforschungszentrum Karlsruhe und von dem ehemaligen nuklearangetriebenen Frachtschiff "Otto Hahn", das 1979 stillgelegt wurde. Laut Wikipedia sollen dessen Druckbehälter und die Kernbrennstäbe zunächst in Geesthacht eingelagert worden sein, bevor die 52 Kernbrennstäbe der "Otto Hahn" im Sommer 2010 in das südfranzösische Kernforschungszentrum Cadarache gebracht worden waren, wo bereits zu dem Zeitpunkt auch Kernbrennstäbe aus Karlsruhe lagerten. Von dort aus ist das behandelte Nuklearmaterial nunmehr in diesen Tagen in das Zwischenlager Nord in Lubmin bei Greifswald überführt worden.




    Ist bereits der nächste Castor-Transport mit Atommüll nach Greifswald-Lubmin geplant?




    Obwohl es inzwischen zur sehr umstrittenen Nutzung der Atomenergie vor allem wegen der nicht geklärten sicheren Endlagerung, aber auch wegen eines möglichen Störfalles oder gar wegen eines Supergaus, die verheerende Katastrophe von Tschernobyl in der Ukraine damals vor über 24 Jahren am 26.April 1986 ist sicher noch vielen Menschen in böser Erinnerung, durch die erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind und Biomasse effektive Alternativen gibt, wurden unverantwortlicherweise die Laufzeiten für Kernkraftwerke um durchschnittlich 12 Jahre verlängert. Demzufolge wird erst voraussichtlich im Jahre 2036 der letzte Atomreaktor abgeschaltet.

    Übrigens nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ist die Problematik der Endlagerung unbefriedigend gelöst. Das häufig im Atommüll enthaltene Plutonium 239 hat eine Halbwertzeit von etwa 24.000 Jahre. Dies bedeutet, so lange gehen mindestens von diesen Stoffen für den Menschen gefährliche radioaktive Strahlungen aus. Dabei ist die Dosis entscheidend, die ein Mensch an Radioaktivität aufnimmt. Von der Atomlobby unabhängige Forscher sind zu der Erkenntnis gekommen, dass mit der Zunahme der Dosis auch das Krebsrisiko steigt.

    Diese Politik ist unverantwortlich, weil dadurch Gefährdungen der Menschen vergrößert werden. Schlimm ist es auch, dass diese verfehlte Energiepolitik nicht zuletzt auch zu Lasten der Polizistinnen und Polizisten geht, die bei den berechtigten Demonstrationen der Bürgerinnen und Bürger oft ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft sowie an Verantwortungsgefühl für einen friedlichen Verlauf der Bürgerproteste zeigen und nicht selten dabei an ihre physischen Grenzen gelangen.

    -  Beitragserstellung:   18.Dezember 2010    Ergänzungen:   20.Dezember 2010 / 23.Dezember 2010   -

    Eckart Kreitlow











    Günter Netzer auf 46. "Goldene Kamera"- Gala:  "Willkommen zurück Monica Lierhaus!"

    Man musste diesmal nicht unbedingt zu den geladenen Gästen der diesjährigen Galaveranstaltung der Programmzeitschrift "Hörzu" gehört haben, die von Hape Kerkeling moderiert wurde, um emotional von großen Gefühlen der Menschlichkeit ergriffen zu werden bzw. ergriffen worden zu sein. Es gelang bei der 46. "Goldenen Kamera"- Gala, die am Samstag, dem 5.Februar 2011, live ab 20:15 Uhr im ZDF übertragen wurde, ohne Zweifel auch als Fernsehzuschauer. Besonders berührt hatte ganz bestimmt,   und einte gleichermaßen alle Anwesenden und Zuschauer zum Schluss der Veranstaltung,   das Comeback   der noch sichtlich von ihrer schweren Krankheit gezeichneten Sportjournalistin Monica Lierhaus, die nach einer bewegenden Laudatio von Günter Netzer einen Ehrenpreis erhielt.

    Monica Lierhaus widerfuhr vor etwa zwei Jahren ein schwerer gesundheitlicher Schicksalsschlag, als sie nach einer Operation am Gehirn in ein Koma mit weiteren schwerwiegenden Folgen fiel, gegen die sie bis heute mit großer Anstrengung außerordentlich tapfer und beispielhaft kämpft, wodurch sie offenbar bereits beachtliche Fortschritte erzielen konnte. Sie wurde auf die Bühne begleitet von ihrem Lebensgefährten Rolf Hellgardt, dem sie vor einem Milionenpublikum einen Herz ergreifenden Heiratsantrag machte, der zu Tränen rührte.

    Zu den Preisträgern mit der "Goldenen Kamera" gehörten zudem auch solch herausragende Persönlichkeiten wie der am 17.Dezember 1930 in Tilsit in Ostpreußen geborene große Schauspieler, Musiker, Maler und Schriftsteller Armin Mueller-Stahl, den auch schon in der DDR die Menschen in ihr Herz geschlossen hatten.

    Zu Armin Mueller-Stahls größten DDR-Filmerfolgen zählten insbesondere der DEFA-Film "Fünf Patronenhülsen" mit ihm, Erwin Geschonnek und Manfred Krug in den Hauptrollen, der von dem opferreichen Kampf der Internationalen Brigaden gegen die faschistische Franco-Diktatur im Spanischen Bürgerkrieg im Jahre 1936 handelt, und nicht zuletzt der sehr spannende mehrteilige DDR-Fernsehfilm "Das unsichtbare Visier". Später folgten dann unter anderem die Buddenbrooks in der gleichnamigen Verfilmung 2008 des weltbekannten Romans von Thomas Mann aus dem Jahre 1901 und zahlreiche weitere Filme, in denen er sein großes schauspielerisches Talent zum Ausdruck brachte. Armin Mueller-Stahl wurde nach seiner Ausreise 1980 aus der DDR vor allem in Hollywood zu einem Weltstar.

    Als weitere Ausnahmetalente wurden geehrt: der vor wenigen Tagen am 24.Januar im kalifornischen Los Angeles in den USA an einem Herzinfarkt plötzlich verstorbene und am 11.April 1949 in Neuburg an der Donau geborene, sehr erfolgreiche Filmproduzent Bernd Eichinger, die Schauspieler John Travolta, Renée Zellweger, Anna Loos und Ulrich Tukur, der beliebte Moderator und Showmaster Günter Jauch sowie Lena Meyer-Landrut, sie erreichte beim 55. Eurovision Song Contest 2010 im norwegischen Oslo den 1.Platz, der Star-Musiker Eros Ramazzotti, Michael J. Fox und die Star-Sängerin Gloria Gaynor. Als bester Fernsehfilm wurde der Film "Zivilcourage" ausgezeichnet. Des Weiteren gehörten zu den Preisträgern der 46. "Goldenen Kamera" Max Hegewald, die Tierreportagen "Terra X - Supertiere" und als "Bestes Ermittler-Team" Jan Josef Liefers und Axel Prahl in "Tatort Münster".


    -     Beitragserstellung:   6.Februar 2011    -

    Eckart Kreitlow





    Die Enthüllungsplattform WikiLeaks und der gefährliche Weg von Julian Assange

    WikiLeaks und Julian Assange sind weltweit in aller Munde, zu Aufsehen erregend und spektakulär sind die Enthüllungen tausender Geheimdokumente, die offenbar selbst die Supermacht USA und die CIA gewaltig in die Bredouille bringen. Insgesamt sollen 250.000 US-Geheimdepeschen über die Enthüllungsplattform WikiLeaks das Licht der Welt erblickt haben. Gleichzeitig erhielten einschließlich der norwegischen Tageszeitung "Aftonbladet" sechs Nachrichtenmagazine diese aufschlußreichen Dokumente, so dass man dadurch auch jenes erfährt, was hinter den Kulissen der US-Diplomatie passiert, jenes, das sicher sonst der Weltöffentlichkeit verborgen bliebe.

    Natürlich ist es genial und außerordentlich mutig zugleich, eine solch enorme Menge geheimer Dokumente zu veröffentlichen. Genial, da dieses gigantische Werk in seiner umfangreichen Komplexität erst einmal erfolgreich vollbracht werden musste. Außerordentlich mutig, weil die Akteure, allen voran Julian Assange, jetzt um ihre körperliche Unversehrheit, um ihre Freiheit, ja gar um ihr Leben fürchten müssen. Schon ist man dabei, Vorwände zu suchen und Anklagen gegen Julian Assange zu konstruieren. So soll er angeblich vergewaltigt haben, ein Vorwurf der schwedischen Justiz, der sicher bzw. hoffentlich wie eine Seifenblase zerplatzen wird.

    Aber vermutlich selbst dann, wenn seine Unschuld bewiesen ist, könnte Julian Assange sich leider keinesfalls in Sicherheit wiegen, zu mächtig sind seine Gegner, die er und seine Mitstreiter sich durch die Veröffentlichung der US-Geheimdepeschen offenbar gemacht haben. Laut Wikipedia, das mit WikiLeaks trotz des ähnlichen Namens organisatorisch nicht verbunden ist, sollen sich bereits in den vergangenen Wochen angeblich mindestens fünf Mitglieder aus dem Projekt zurückgezogen haben, wie es dort heißt, aufgrund interner Streitigkeiten. Ob dabei Geheimdienste die Finger im Spiel haben und zersetzend wirken, kann sicher nicht ausgeschlossen werden.

    -     Beitragserstellung:   24.Dezember 2010     -

    Eckart Kreitlow







    Das Thema Stasi und IM ist östlich der Werra und der Elbe eine offenbar unendliche Geschichte



Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem so genannten Helikopter- bzw. Hubschrauberjournalismus. Einige in der Regel überregionale konservative Medien werfen Informationen, die ihnen aus offensichtlichen oder dubiosen Quellen zugespielt wurden, zum Beispiel von der Gauck-/Birthler-Behörde, in die Debatte bzw. kolportieren diese, bevor sie sich wieder blitzschnell aus dieser inszenierten Debatte zurückziehen.

Danach beginnt häufig der öffentliche Diskurs, vor allem östlich der Elbe und der Werra, also auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, ein Diskurs, der zum Teil sogar widerwärtig ist, widerwärtig insbesondere, wenn es um das scheinbar unendliche Thema Stasi und IM-Tätigkeit geht. Übrigens hat diese IM-Tätigkeit, ob nun gut oder schlecht, kein Alleinstellungsmerkmal weder in der Welt noch in Deutschland. Dies kann man natürlich einerseits problemlos über die Suchmaschinen im Internet erfahren, ohne all zu deutlich zu werden! Andererseits pfeifen dies auch die Spatzen von den Dächern in allen 16 deutschen Bundesländern.

Diese seit der staatlichen Einheit 1990 immer wiederkehrenden hysterischen Stasi-Kampagnen geschehen dazu noch überwiegend ohne Rücksichtnahme auf die betroffenen Personen, denken wir dabei unter anderem nur an den Greifswalder Maler Helmut Maletzke, der perfider Weise sogar an seinem 90.Geburtstag am 8.Oktober 2010 im NDR und in der Folge auch in weiteren Medien als vermeintlicher oder tatsächlicher Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Stasi, vermutlich quasi als ein vorläufiger Höhepunkt der bisherigen bundesdeutschen Stasi-Hexenjagd, an den Pranger gestellt wurde.


Nach geplanten Gesetzesänderungen besteht Gauck-/Birthler-Behörde sogar noch bis 2019


Man glaubt es kaum, als seien 20 Jahre Stasi-Hexenjagd in Deutschland bisher noch nicht genug, will die schwarz-gelbe Koalition aus CDU/CSU und FDP der von der Zusammensetzung her westdeutsch dominierten Regierung unter Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel nichtsdestotrotz durch eine weitere Gesetzesänderung sie vermutlich sogar dennoch bis zum Jahre 2019 fortführen. Menschen werden bereits nunmehr schon seit Jahrzehnten ausgegrenzt, in verzweifelte Situationen gebracht, ihre beruflichen Perspektiven und persönlichen Hoffnungen zerstört, ostdeutsche Eliten in die Wüste geschickt, was zumeist derzeit die Treuhand erledigte, um westdeutsche Eliten zu etablieren.

Aufschlussreich dazu auch das Buch "Die Flachzangen aus dem Westen", in dem der Autor unter anderem einige der Typen von so genannten "Aufbauhelfern" vorstellt und gleichzeitig in dem Kontext über skandalöse, zum Teil kriminelle Machenschaften der Treuhand berichtet. Der damalige Treuhandchef Detlev Karsten Rohwedder wurde am 1.April 1991 aus bis heute nicht endgültig geklärten Umständen ermordet. Musste er sterben, weil er als Insider von diesen unrühmlichen Machenschaften zu viel wusste, an denen nachweisbar nicht nur einzelne Personen, sondern sogar westdeutsche Großbanken und Großkonzerne beteiligt waren? Steckt gar ein westlicher Geheimdienst hinter dem Mordkomplott?

Wahlgesetze sind entsprechend geändert worden, damit Vertreter der ehemaligen ostdeutschen Eliten, bis auf wenige Ausnahmen, nicht mehr in die Parlamente gelangen konnten bzw. können. Das besonders Schlimme dabei ist, dass sich die Betroffenen dagegen kaum wehren können. Selbst in der Partei Die Linke bleibt man von diesen stets sehr unsäglichen, vorwiegend mehr oder weniger jedoch in Ostdeutschland angesiedelten Debatten, wahrscheinlich sehr zur Freude der Chefstrippenzieher im Hintergrund, nicht verschont. Verstärkt wird von außen die Polemik in die Partei getragen, von denen, die Partei Die Linke nicht zuletzt wegen ihrer konsequent sozialen Politik für mehr Gerechtigkeit, soweit es unter den so genannten marktwirtschaftlichen Bedingungen überhaupt möglich ist, "schwer im Magen" liegt.


Ein heute 31-jähriger Spitzenpolitiker hat die DDR-Zeit noch nicht bewusst miterlebt!


Ein 31-jähriger Spitzenpolitiker der Partei Die Linke, der zudem noch in den Deutschen Bundestag aufgestiegen ist, kann sich selbstverständlich bei dieser brisanten Thematik schon naturgemäß alleine aufgrund seines Alters von den weitestgehend synchron geschalteten Medien in Deutschland leichter ins Bockshorn jagen lassen, als zum Beispiel eine ältere Genossin oder ein älterer Genosse, die oder der zu Zeiten der DDR bereits im erwachsenen Alter gelebt hat und die gesellschaftlichen Verhältnisse damals bewusst wahr nahm bzw. kennenlernte und, obwohl so mancher in der heutigen Zeit in dieser Frage an Gedächtnisverlust leidet, seinen Staat sogar liebte.

Da angeblich oder tatsächlich gleich mit Rücktritt von dem Landesvorsitz der Partei Die Linke zu drohen wie jüngst in Mecklenburg-Vorpommern, ist schwer nachvollziehbar. Außerdem war und ist eine IM-Tätigkeit, egal, wie jede und jeder verständlicherweise dazu stehen mag, keine kriminelle Geschichte. Verschiedene Bürgerinnen und Bürger haben für die Zeit nach dem Mauerfall vielleicht während der DDR-Zeit einmal eine verhängnisvolle Erklärung unterschrieben, ohne zu wissen, was sie damals überhaupt unterschrieben haben bzw. sind gar nicht in Erscheinung getreten? Wie auch immer es gewesen sein mag oder ist.

Andererseits, wer kennt wirklich jeden einzelnen Spitzenpolitiker, auch der Partei Die Linke, so genau, um zweifelsfrei erschließen zu können, welche Motivation sich dahinter verbirgt, wenn der sich dem bundesdeutschen Mainstream der Stasihexenjagd und Stasihysterie anschließt? Mit angeblich ehrlicher Geschichtsaufarbeitung oder gar mit einem Kampf für Gerechtigkeit, wie gebetsmühlenartig immer wieder behauptet wird, hat das jedenfalls nichts zu tun, egal, wer immer es behauptet.

Klugscheißerische Statements und Interviews lassen sich bei diesem Hintergrund sicher leicht abgeben bzw. führen, da man ja davon ausgehen kann, dass es einem selbst nicht betrifft. Ein heute 31-Jähriger war bekanntlich zu Zeiten des Mauerfalls und der so genannten Wende noch ein Kind und hatte deshalb zumindest den Vorteil, nicht in eine solche Entscheidungssituation gekommen zu sein, so dass es für die jüngeren ostdeutschen Zeitgenossen zu derartigen Konflikten objektiv nicht kommen konnte bzw. nicht kommen kann, wie sie viele ältere ostdeutsche Bürgerinnen und Bürger leider insbesondere durch die bundesdeutsche Politik der Geschichtsklitterung inklusive der fortwährenden Delegitimierung der DDR und die Jahrzehnte lange Tätigkeit der Gauck- / Birthler- / Jahn-Behörde, letztere wird schätzungsweise jährlich mit "schlappen" 90 bis 100 Millionen EURO Steuergelder subventioniert, zu bewältigen hatten oder zu bewältigen haben.


Abenteuerliche Behauptungen führender Politiker zur Gleichsetzung der DDR mit Hitlerregimes


Übrigens in punkto DDR-Delegitimierung sowie dem angeblichen Unrechtsstaat DDR und der zumindest für jeden Kenner der Materie mehr als abenteuerlichen Gleichsetzungsbehauptung der DDR mit dem verbrecherischen Hitlerregimes, dem alleine durch die Politik des Rassenwahns in den zahlreichen Vernichtungs- und Konzentrationslagern über 6 Millionen ermordete Juden, Sinti und Roma und Menschen anderer Ethnien zum Opfer fielen und viele Millionen Tote durch den von Hitlerdeutschland entfesselten Weltkrieg hinzukamen, hatte der damalige Justizminister der BRD und spätere BRD-Außenminister sowie FDP-Spitzenpolitiker Klaus Kinkel in seiner Begrüßungsansprache auf dem Deutschen Richtertag am 23. September 1991 in Köln, obwohl man es eigentlich kaum für möglich halten kann, erklärt, unter anderem nachzulesen in der 1992 erschienenen Ausgabe der "Deutschen Richterzeitung" sowie in weiteren noch heute über das Internet zugänglichen Quellen:

"Ich baue auf die deutsche Justiz. Es muß gelingen, das SED-System zu delegitimieren, das bis zum bitteren Ende seine Rechtfertigung aus antifaschistischer Gesinnung, angeblich höheren Werten und behaupteter absoluter Humanität hergeleitet hat, während es unter dem Deckmantel des Marxismus-Leninismus einen Staat aufbaute, der in weiten Bereichen genauso unmenschlich und schrecklich war wie das faschistische Deutschland, das man bekämpfte und - zu Recht - nie mehr wieder erstehen lassen wollte."


Statt Offenlegungsbeschlüsse, die unsere Partei Die Linke Anfang der 90er Jahre fasste, wären Schlussstrichbeschlüsse in punkto Stasi und IM im Interesse des inneren Friedens, der Menschenwürde und der Gerechtigkeit in Deutschland zwar sinnvoller. Vermutlich werden leider zu allen Zeiten aber Sündenböcke gebraucht, um von den wirklichen Problemen ablenken zu können. Dies zieht sich in der Geschichte von der Antike über das Mittelalter bis in die heutige Gegenwart hin.


Auch Politiker fordern die schnellstmögliche Abschaffung der Stasiunterlagen-Behörde


Übrigens selbst Dr. Peter-Michael Diestel, einstiger Generalsekretär der Deutschen Sozialen Union (DSU), letzter Innenminister der DDR und heute CDU-Mitglied, der als Rechtsanwalt tätig ist, forderte zum Beispiel erst jüngst im Zusammenhang mit einer Lesung zu seiner Biografie "Diestel - Aus dem Leben eines Taugenichts?" in Schwerin, über die die SVZ in dem Beitrag mit dem Titel "Im Auge des historischen Sturms" am 28.01.2011 berichtete, die Abschaffung der Stasiunterlagen-Behörde, was selbstverständlich zweifellos alleine schon aufgrund der zeitlichen Distanz vernünftig wäre. Sicher ebenso auch aus Gründen der Gleichbehandlung gegenüber Mitarbeitern vergleichbarer Behörden und Ämter mit gleichen oder ähnlichen Aufgabenstellungen und Strukturen.


Der letzte Innenminister der DDR Dr. Peter-Michael Diestel kritisierte den Umgang mit den ehemaligen MfS-Mitarbeitern sogar als "faschistoid". Doch allen berechtigten Forderungen bzw. Hoffnungen nach Abschaffung der Stasiunterlagen-Behörde zum Trotz ankert diese wohl mindestens bis zum 30.Jahrestag des Mauerfalls, eher noch länger, in dem sicheren Hafen der bundesdeutschen Politik.


Somit bleibt das Thema Stasi und IM östlich der Werra und der Elbe tatsächlich offenbar vorerst eine fast unendliche Geschichte, werden weiterhin Menschen ausgegrenzt, ihre beruflichen Perspektiven zerstört, von demokratischen Wahlen, insbesondere dabei vom so genannten passiven Wahlrecht, ausgeschlossen und so an den gesellschaftlichen Rand gedrängt. Einige Bundesbürger, zum Glück sicher bzw. hoffentlich nicht die meisten, halten diese Politik vermutlich gar für richtig, gerecht ist sie aber dennoch keinesfalls. Die eigentliche Ironie der Geschichte ist, dass das DDR-Spitzel-System ebenso wie der Staat DDR seit Jahrzehnten nicht mehr existent sind, während in verschiedenen Teilen der Welt einschließlich Europas die Spitzel stattdessen offenbar Konjunktur haben.


Allerdings, und das muss auch gesagt bzw. geschrieben werden, unsere Biografien sollte man stets differenziert betrachten, denn es macht schon einen deutlichen Unterschied, ob zum Beispiel jemand mithalf bei der Suche und der Entlarvung von Nazi-Kriegsverbrechern, die tausende und abertausende Menschenleben auf dem Gewissen haben, oder bei der Aufklärung der subversiven Tätigkeiten von Auslandsgeheimdiensten auf dem Territorium der damaligen DDR, die wahrlich nicht gerade zimperlich waren bei der Wahl ihrer Mittel und Methoden, oder aber, ob es Menschen waren, die ihre Mitbürger auf miese bzw. niederträchtige Weise denunzierten. Dass man auf letztere Vertreter unserer Gattung mit Recht nicht gut zu sprechen ist, kann jeder nachvollziehen und ist auch verständlich, doch ist das keine Legimitation für eine Stasihexenjagd und Stasihysterie, wie sie im Osten Deutschlands nach wie vor allgegenwärtig ist.


-   Beitragserstellung:   21.November 2010    Ergänzungen:   23.November 2010   /   24.Januar 2011   /   4. März 2011   /   10.September 2011    -


Eckart Kreitlow




"Schild & Schwert"   Brisantes
Zimmert schon die Särge
Horch & Guck   Aufschlussreiches
Ein Schlächter unter Schlapphüten
Endlich auch BND-Akteneinsicht?
Student als Staatsschutz-Spitzel



Stasihexenjagd & Stasihysterie



Organisation Gehlen   Hetze im Nazistil
Gesucht: Leichen im Keller
Abschiedsbrief Prof. Gerhard Rieger
Feindbild DDR  Unrechtsstaat DDR ?
NVA Forum   Forum DDR-Grenze
Bekennendes & Informatives







      


    Pressemitteilung


    Nothafen wird zur Seenotrettungsstation

    Umweltverbände stimmen gerichtlichem Vergleich zu Baggerung am Darßer Ort zu



    Durch die Zustimmung zu einem gerichtlichen Vergleichsangebot haben die Umweltverbände WWF Deutschland und BUND heute den Weg frei gemacht für die letztmalige Baggerung der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort. Damit können die Arbeiten zur Wiederherstellung einer Zufahrt zum Liegeplatz des Seenotrettungskreuzers am kommenden Montag wieder aufgenommen werden. Verkehrsminister Schlotmann und WWF-Ostseeexperte Jochen Lamp teilten übereinstimmend mit, dass im Interesse sicherer Wasserverkehrswege der Seenotkreuzer Anfang 2010 wieder am Darßer Ort stationiert sein wird.

    Für den Verzicht auf eine längere Blockade der Baggerarbeiten durch einen Rechtsstreit hat die Landesregierung den Naturschützern zugestanden, dass diese Baggerung definitiv die letzte sein wird. Der Nothafen wird künftig nur noch als Stützpunkt für die Seenotrettung genutzt werden und ein Teil des ehemaligen Hafenbeckens wird der Natur zurückgegeben. Ein Teil des Sandes aus der Hafenzufahrt wird zur Umgestaltung des Hafenbeckens als Strandsee genutzt. Ein weiterer Teil des Sandes wird so verklappt, dass er für die Küstenbildungsprozesse im Nationalpark zur Verfügung steht.

    „Wir konnten zwar unsere Forderung nicht durchsetzen, dass die Baggerung gar nicht mehr stattfindet und auch nicht, dass aller Sand zur Renaturierung des Hafenbeckens genutzt wird. Dennoch haben wir erreicht, dass nun das Kapitel Nothafen Darßer Ort endlich geschlossen werden kann. Ein langer qualvoller Streit vor Gericht hätte uns vielleicht Recht gegeben, jedoch die Fronten für die notwendige politische Lösung des Gesamtproblems verhärtet“ kommentiert Corinna Cwielag, Landesgeschäftsführerin des BUND.

    “Es ist bedauerlich, dass erneut eine Wunde in die Kernzone des Nationalparks geschlagen wird. Entscheidend an diesem Kompromiss ist aber, dass sich die Nutzung des Hafens auf die Seenotrettung beschränkt und dass die nächste Versandung die letzte Frist zur Realisierung einer Hafenaltenative darstellt“ sagte Jochen Lamp, Ostseeexperte des WWF. „Nun ist es Aufgabe von Kommunalpolitikern, Landesregierung und Wassersportlern, die gesetzte Frist zu nutzen und schnell einen dauerhaften Etappenhafen für Wassersportler und Standort für den Rettungskreuzer zu realisieren.“ so Lamp weiter. Der WWF ist seit Jahren Betreiber des Nothafens und hatte die Lösung mit ausgehandelt.



    Interviewpartner:

    Jochen Lamp, WWF Ostseeexperte Tel: 0162 29 144 27
    Corinna Cwielag, Landesgeschäftsführerin BUND, Tel: 0385 52 13 39 12 / 0178 5654700


    Pressekontakt:

    Britta König, WWF Pressestelle, 040 530 200 118, britta.koenig@wwf.de





    Blick auf Warnemünde kurz nach dem Auslaufen der Scandlines-Fähre Prinz Joachim. Foto: Eckart KreitlowDie Prinz Joachim nimmt Kurs auf Gedser, dem südlichsten Punkt Dänemarks auf der Insel Falster. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Neue Oper auf der Insel Holmen in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Foto: Eckart KreitlowDie Kleine Meerjungfrau - eines der berühmtesten Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Foto: Eckart Kreitlow


    Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen - eine Metropole mit vielen Sehenswürdigkeiten


    Vor wenigen Tagen nutzten wir die günstige Fährverbindung zwischen dem Überseehafen Rostock und Gedser, dem südlichsten Punkt Dänemarks auf der Insel Falster, zu einer etwa anderthalbstündigen Überfahrt über die Ostsee mit der Fähre "Prinz Joachim" der Scandlines-Reederei und einer anschließenden etwa 90minütigen Weiterfahrt mit einem Reisebus von Kofahl Reisen als Tagesausflug in die vom Fährhafen Gedser etwa einhundertfünfzig Kilometer entfernte dänische Hauptstadt Kopenhagen, einem beliebten Ausflugsziel Nordeuropas, die auf der größten dänischen Insel Seeland liegt und vom 7. bis 18. Dezember 2009 Gastgeber der 15. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) sein wird.

    Wie uns der Reisebegleiter während der Fahrt mit dem modernen Reisebus unter anderem erzählte und man allerdings auch bei Wikipedia nachlesen kann, besteht das Königreich Dänemark aus vielen kleineren und größeren Inseln (von den sage, schreibe und staune 1 419 dänischen Inseln sollen nur lediglich 72 bewohnt sein!) mit einer Gesamtfläche von 43 094 km², einer Küstenlinie infolge der stark zerklüfteten, aber sehr reizvollen Landschaft von etwa 7 314 km, einer Nord-Süd-Ausdehnung von 452 km und einer Ost-West-Ausdehnung von rund 368 km. Dänemark hat eine Bevölkerungsanzahl von etwa 5,5 Millionen Einwohner.

    Laut Online-Enzyklopädie Wikipedia leben in dem skandinavischen Land zurzeit 5 475 791 Einwohner, jedoch nicht mitgerechnet ist dabei die Bevölkerung der beiden dänischen Inseln Grönland (56 584 Einwohner) und Färöer (48 354 Einwohner). In mancher Beziehung zum Beispiel könnte sich offenbar Deutschland wohl "eine Scheibe" abschneiden. So soll die Arbeitslosigkeit im Oktober 2008 gerade einmal 3,2 Prozent betragen haben, mit weiter sinkender Tendenz im Jahre 2009! Nicht nur die finanzielle Unterstützung der Arbeitslosen ist in Dänemark höher, länger andauernder und effektiver als bei uns, während hingegen die schwarz-gelbe Koalition in Deutschland vermutlich künftig kaum mit ihrer Politik eine Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt erwarten lässt. In puncto Beschäftigungsquote und Kaufkraft soll das skandinavische Königreich sogar an vorderster Stelle innerhalb der EU stehen.

    Die Dänen verdienen im Durchschnitt sehr gut. Dies hängt sicher auch mit dem Einfluss der dänischen Gewerkschaften zusammen. Sie können in den Unternehmen eher durchsetzen, dass Tariflöhne gezahlt werden. Links und rechts der Fahrtstrecke von Gedser nach Kopenhagen sah man viele sehr gepflegte kleinbäuerliche etwa 50 bis 60 Hektar große Landwirtschaftsbetriebe mit Bauernhöfen, zu denen in der Regel etwa zwei bis drei dicht nebeneinander stehende Gebäude gehörten. Auch dutzende Windräder zur Energiegewinnung waren auf den Feldern zu sehen. Der Anteil der Energiegewinnung aus Windenergie an der Gesamtenergiegewinnung des Landes soll bereits etwa 20 Prozent betragen. Umweltfreundlich ist es ebenso, dass Dänemark offensichtlich ein sehr gut ausgebautes Radwegenetz besitzt. Dies sah man nicht zuletzt ebenfalls während des Tagesausflugs entlang der Straßen nach Kopenhagen.

    Dominierende Branchen bzw. Zweige der dänischen Volkswirtschaft sind neben einer hochmodernen Industrie vor allem der boomende Tourismus, die Landwirtschaft mit der Viehzucht, vordergründig dabei die Rinder- und Schweinezucht, sowie das Kunsthandwerk und der Meeresfischfang. Sehenswürdigkeiten gibt es in Kopenhagen viele, insbesondere zahlreiche Kirchen, Denkmäler wie das Standbild Christians V. unweit des Königlichen Theaters oder das berühmteste Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt, das nach dem gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen damals von dem Kopenhagener Bildhauer Edvard Eriksen geschaffen wurde, die Kleine Meerjungfrau.

    Es befindet sich an der Uferpromenade der Langelinie in Kopenhagen. Leider konnten wir diesmal innerhalb der uns zur Verfügung stehenden Zeit von etwa zwei Stunden neben der etwa 1,75 m großen Bronzeskulptur Kleine Meerjungfrau nur einige wenige weitere Sehenswürdigkeiten Kopenhagens besichtigen und fotografieren, doch werden wir ganz sicher nicht das letzte Mal in Dänemark gewesen sein, sondern bald mal wieder unser nordwestlich liegendes Nachbarland mit seiner schönen Hauptstadt Kopenhagen besuchen.


    -     Beitragserstellung:   22.10.2009     -

    Eckart Kreitlow



    Blick von der  Heckseite der Scandlines-Fähre Prinz Joachim auf das von der Schiffsschraube aufgewirbelte Wasser der Ostsee. Foto: Eckart KreitlowDer Königliche Neue Markt (Kongens Nytorv) in Kopenhagen mit dem Standbild Christians V. unweit des Königlichen Theaters. Foto: Eckart KreitlowWachhäuschen der Königlichen Garde auf dem Königlichen Neuen Markt (Kongens Nytorv) in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Foto: Eckart KreitlowDie kleine Meerjungfrau - eines der berühmtesten Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen aus einer anderen Perspektive. Foto: Eckart Kreitlow













www.ostsee-rundschau.de/Ostseeregionales.htm






Counterstand  seit
dem   21.11.2009:



Alljährliche Blütenpracht im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz. Foto: Eckart Kreitlow

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