Blick in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin. Foto: Eckart KreitlowBlick in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin. Foto: Eckart KreitlowBlick in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin. Foto: Eckart KreitlowBlick in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin. Foto: Eckart Kreitlow




Die gläserne Kuppel auf dem Reichstagsgebäude in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland Berlin. Foto: Eckart Kreitlow














Deutschland - Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen: Direktor Hubertus Knabe nach Sexismus-Vorwürfen entlassen











Die wahre Geschichte der DDR








Dr. Diether Dehm (MdB) - Wiedergefunden: Moneta an Biermann - Kategorie: Fragen zur linken Hegemoniearbeit - Veröffentlicht: 29. März 2018








Stasihexenjagd östlich der Elbe und der Werra noch immer eine unendliche Geschichte - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) Ostsee-Rundschau.de - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt








Aus der Rede von Oskar Lafontaine bei der Gedenkveranstaltung der Linksfraktion im Bundestag  zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Weiterlesen: http://www.oskar-lafontaine.de/links-wirkt/details/t/neue-verantwortung/







Stasihexenjagd östlich der Elbe und der Werra noch immer eine unendliche Geschichte - Stasibeauftragte offenbar unzufrieden mit ihrer DDR-Geschichtsbildvermittung - Die Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen sind voller Sorge - Schuld der Weichspüler? - Von Hans Fricke







Wer lügt wirklich bei der Aufarbeitung der DDR-Geschichte?







DDR-Wirklichkeit - In der DDR gab es keine gigantische Kluft zwischen Arm und Reich







Neue Verantwortung Deutschlands für Frieden, Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit - Rede von Oskar Lafontaine bei der Gedenkveranstaltung der Linksfraktion im Bundestag  zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Weiterlesen: http://www.oskar-lafontaine.de/links-wirkt/details/t/neue-verantwortung/







Was wahr ist, muss wahr bleiben! Gegen Umdeutungen der Geschichte!









Solidaritätsseite für den Sozialwissenschaftler Dr. Andrej Holm, Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin - Ostsee-Rundschau.de









Solidaritätsseite für den Sozialwissenschaftler Dr. Andrej Holm, Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin - Ostsee-Rundschau.de










Wurde der Druck auf die Chefin der Humboldt-Uni zu groß? - Dr. Andrej Holm kann weiter seinen Job an der Humboldt-Universität zu Berlin behalten










Stellungnahme des Fachschaftrats Sozialwissenschaften zum Ende der Besetzung des ISWs - Dr. Andrej Holms Kündigungsrücknahme vom SoWi-Fachschaftsrat mit großer Freude aufgenommen










Humboldt Universität will Holm kündigen: FA Bredereck bei rbb-online










Der Umgang mit unserem Kollegen Andrej Holm ist für uns Wissenschaftler_innen unerträglich - Offener Brief zu den Vorwürfen gegen Andrej Holm an den Senat von Berlin





Neuigkeiten: Wissenschaftler_innen für Andrej Holm - Offener Brief zu den Vorwürfen gegen Andrej Holm an den Senat von Berlin
Neuigkeiten: Wissenschaftler_innen für Andrej Holm - Offener Brief zu den Vorwürfen gegen Andrej Holm an den Senat von Berlin - Unterzeichner











Solidarität mit Dr. Andrej Holm reißt nicht ab. Studenten fordern neuen Job für Holm. Auch Mietinitiativen solidarisch mit Ex-Staatssekretär
Solidarität mit Dr. Andrej Holm reißt nicht ab. Studenten fordern neuen Job für Holm. Auch Mietinitiativen solidarisch mit Ex-Staatssekretär











Demo in Berlin-Mitte - Hunderte Studenten protestieren gegen Entlassung von Andrej Holm










Danke für die großartige Demo - Humboldt-Universität zu Berlin - Auch der Institutsrat an der Seite von Andrej Holm



Humboldt-Universität zu Berlin - Auch der Institutsrat an der Seite von Andrej Holm










Andrej Holm ergreift die Massen - Solidarität der TU Stadtplanung Berlin mit Andrej Holm – TU-Stadtplanung unterstützt ISW-Besetzung










Entlassungsskandal - Rot-Rot-Grün in Berlin: Staatssekretär Andrej Holm ergreift die Massen










Humboldt-Universität zu Berlin - immer wieder Proteste auf Pressekonferenz von Sabine Kunst - Sie haben die Entscheidung nur getroffen, weil Sie in derselben Partei sind wie der Regierende Bürgermeister!


Humboldt-Universität zu Berlin - immer wieder Proteste auf Pressekonferenz von Sabine Kunst - Sie haben die Entscheidung nur getroffen, weil Sie in derselben Partei sind wie der Regierende Bürgermeister!










Andrej Holm ergreift die Massen - Nuriye, Holm, Kalle - wir bleiben alle! Demo für Uni von unten und Recht auf Stadt am Samstag, 28.01.2017 um 13 Uhr in Berlin ab Rosa-Luxemburg-Platz










Nuriye, Holm, Kalle - wir bleiben alle! Demo für Uni von unten und Recht auf Stadt am Samstag, 28.01.2017 um 13 Uhr in Berlin ab Rosa-Luxemburg-Platz
Nuriye, Holm, Kalle - wir bleiben alle! Demo für Uni von unten und Recht auf Stadt am Samstag, 28.01.2017 um 13 Uhr in Berlin ab Rosa-Luxemburg-Platz











Pressekonferenz der Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin Sabine Kunst zu Andrej Holm  wird von lautstarken Buh-Rufen und Protesten begleiten- Studenten erklären sich mit Andrej Holm solidarisch - Ostsee-Rundschau.de


Pressekonferenz der Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin Sabine Kunst zu Andrej Holm  wird von lautstarken Buh-Rufen und Protesten begleiten- Studenten erklären sich mit Andrej Holm solidarisch - Ostsee-Rundschau.de










SoWi-Fachschaft der HU Berlin solidarisiert sich mit Andrej Holm - Wir fordern die Humboldt-Universität auf, Dr. Andrej Holm am Institut für Sozialwissenschaften zu halten.










Senat prüft Knabes Stasi-Akten-Versand im Fall von Dr. Andrej Holm









Solidarität mit Dr. Andrej Holm reißt nicht ab. Reinemachen mit Tradition an der Humboldt-Universität zu Berlin. Auch Mietinitiativen solidarisch mit Ex-Staatssekretär










Andrej Hunko: Einen derart Rechten wie Hubertus Knabe als Kronzeugen gegen dich aufzurufen, macht sprachlos - Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung










Kommentare Entlassungsskandal - Rot-Rot-Grün in Berlin: Staatssekretär Andrej Holm ergreift die Massen










Tageszeitung Neues Deutschland - 26.01.2017 - Debatte um Andrej Holm fällt auf Hubertus Knabe zurück




Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Andrej Hunko: Einen derart Rechten wie Hubertus Knabe als Kronzeugen gegen dich aufzurufen, macht sprachlos - Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Einige der Kommentare zum Rücktritt von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung













Stasihexenjagd östlich der Elbe und der Werra noch immer eine unendliche Geschichte - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) Ostsee-Rundschau.de - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt












Holm tritt zurück - Ein dreifacher Verlust - Rationalgalerie.de - Autor des Beitrages:  Ulrich Gellermann - Datum: 16. Januar 2017












Westfalen-Blatt - Dietmar Bartsch: Stasi-Biografie nicht automatisch Karrierehindernis












Januar 2017 - Studentenproteste an der Humboldt-Universität zu Berlin - Studierende kämpfen an der Humboldt-Universität zu Berlin für Andrej Holm!












Frankfurter Allgemeine - Dietmar Bartsch: Regierungsmitglieder können Stasi-Vergangenheit haben








Erinnerungen von  Professor Dr. theol. Heinrich Fink, damaliger Rektor der Humboldt-Universität zu Berlin. Im November 1991 skandierten die Studenten: Unseren Heiner nimmt uns keiner!












16.Januar 2017 - Gemeinsame Erklärung der Landesvorsitzenden der Partei DIE LINKE. Berlin, Katina Schubert und der Vorsitzenden der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Carola Bluhm und Udo Wolf: Wir haben Respekt vor dem Schritt von Andrej Holm.







Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller und die Stasikeule - Aufgebauschte Stasi-Vorwürfe dienten wohl nur  als Vorwand für die Entlassung von Staatssekretär Dr. Andrej Holm - Mehr dazu auf Ostsee-Rundschau.de


Forschungsschwerpunkte von Dr. Andrej Holm Wohnungspolitik, Stadterneuerung und Auswirkungen von steigenden Mieten
Aufgebauschte Stasi-Vorwürfe dienten wohl nur als Vorwand für die Entlassung von Staatssekretär Dr. Andrej Holm



Im Berliner Abgeordnetenhaus rumort es scheinbar mächtig. Ein guter Start sieht sicher anders aus. Die rot-rot-grüne Dreier-Koalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE gibt es in Berlin erst wenige Wochen. Genau seit dem 8.Dezember 2016. Im Bundesland Thüringen besteht die rot-rot-grüne Landesregierung, bundesweit als erste rot-rot-grüne Regierungskoalition überhaupt, immerhin bereits seit 2014. Der Sozialwissenschaftler Dr. Andrej Holm (DIE LINKE) vom Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, nominiert von der Senatorin für Stadtentwicklung Katrin Lompscher (DIE LINKE), bekam am 13.Dezember 2016 seine Ernennungsurkunde als Staatssekretär für Bauen und Wohnen in Berlin. Dr. Andrej Holm wäre sicher fachlich die erste Wahl gewesen. Schon alleine deshalb, weil er sich seit längerer Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Sozialwissenschaften zum Beispiel mit Forschungsschwerpunkten wie steigende Mieten, Umfang, Struktur, Ursachen und Auswirkungen von Räumungsklagen, Studien zur Stadterneuerung, Wohnungspolitik und Untersuchungen zum Verlauf und Effekte von Wohnungsprivatisierungen ehemals öffentlicher Wohnungsbestände beschäftigt hat, so dass er wahrscheinlich deshalb am ehesten in der Lage gewesen wäre, vor allem praxistaugliche Konzepte gegen die zum Teil explosionsartig steigenden Mieten in der Hauptstadt Berlin zu entwickeln. Dr. Andrej Holm ist seiner vom Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller beabsichtigten Entlassung durch seinen Rücktritt zuvor gekommen.

Verschiedenen Quellen ist zu entnehmen, dass die Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin Sabine Kunst, eine Parteifreundin des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller, das Anstellungsverhältnis von Dr. Andrej Holm an der Humboldt-Universität zu Berlin gekündigt haben soll. Gegen die Kündigung soll es an der Humboldt-Universität massive Proteste gegeben haben, zumal die Begründung, Dr. Andrej Holm habe derzeit bei den Personalangaben hinsichtlich seiner Stasitätigkeit bei seiner Einstellung getäuscht, auf "sehr dünnem Eis" zu basieren scheint. Von 1989 bis 1994 sollen im Hochschulbereich der Humboldt-Universität zu Berlin, siehe Enzyklopädie Wikipedia, fast 3000 Wissenschaftler zumeist aus politischen, aber auch aus fachlichen oder strukturellen Gründen ausgeschieden sein. Wie der 1991 unter offensichtlich unzutreffenden Anschuldigungen abberufene Rektor der Humboldt-Universität zu Berlin Prof. Dr. theol. Heinrich Fink dazu in seinen Erinnerungen an diese Zeit zum Ausdruck bringt, dienten die Stasi-Akten bis heute als angeblich unanfechtbarer moralischer Maßstab zur Neuvermessung der akademischen Landschaft Ost. So habe in der Humboldt-Universität zu Berlin "die Wende in der Wende" begonnen.


Eckart Kreitlow












Im Kampf gegen die Abberufung von Professor Dr. theol. Heinrich Fink als Rektor der Humboldt-Universität zu Berlin skandierten die Studenten im November 1991: Unseren Heiner nimmt uns keiner!





Erinnerungen von  Professor Dr. theol. Heinrich Fink, damaliger Rektor der Humboldt-Universität zu Berlin. Im November 1991 skandierten die Studenten: Unseren Heiner nimmt uns keiner!







Zu den am meisten behördlich und medial diffamierten Personen gehört Prof. Dr. theol. Heinrich Fink aus Berlin. Er ist Bundesvorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA). Die gegen ihn verbreiteten Darstellungen beruhen auf Lügen. Was wirklich mit Heinrich Fink geschah, schildert dieser in Nr. 9 von Ossietzky.




Wie die Humboldt-Universität gewendet wurde. Erster frei gewählter Rektor Prof. Dr. Heinrich Fink stellt seine Erinnerungen vor. Ein neuer Dekan, ehemaliger Generalsstabsoffizier der Waffen-SS, verkündete ... [Zitat]





























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-----Original-Nachricht-----
Betreff: Startseite: Der tiefe Staat schlägt zurück / Schmock: Dr. Gniffke: „Am 30. Mai ist der Weltuntergang“
Datum: 2017-01-16T00:29:49+0100
Von: "Rationalgalerie" post@rationalgalerie.de
An: "Ulrich Gellermann" ugellermann@t-online.de








Rationalgalerie - eine Plattform für Nachdenker und Vorläufer







Auf der Startseite

Der tiefe Staat schlägt zurück

Rot-Rot-Grünes Projekt vom Stasi-Torpedo getroffen




Skandalöse Bespitzelung in den Jahren 2006/2007 - Startseite: Der tiefe Staat schlägt zurück - Rot-Rot-Grünes Projekt vom Stasi-Torpedo getroffen - Rationalgalerie.de - Autor des Beitrages:  Ulrich Gellermann - Datum: 16. Januar 2017




http://www.rationalgalerie.de/home/der-tiefe-staat-schlaegt-zurueck.html








Der neue Schmock

Dr. Gniffke: „Am 30. Mai ist der Weltuntergang“

TAGESSCHAU beruft sich auf total seriöse Quellen



http://www.rationalgalerie.de/schmock/dr-gniffke-%E2%80%9Eam-30-mai-ist-der-weltuntergang%E2%80%9C.html





Mit projektierten Grüßen


Uli Gellermann








→    Solidarität mit Dr. Andrej Holm - PDF











   Das Thema Stasi und IM ist östlich der Werra und der Elbe eine offenbar unendliche Geschichte





Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem so genannten Helikopter- bzw. Hubschrauberjournalismus. Einige in der Regel überregionale konservative Medien werfen Informationen, die ihnen aus offensichtlichen oder dubiosen Quellen zugespielt wurden, zum Beispiel von der Gauck-/Birthler-Behörde, in die Debatte bzw. kolportieren diese, bevor sie sich wieder blitzschnell aus dieser inszenierten Debatte zurückziehen.

Danach beginnt häufig der öffentliche Diskurs, vor allem östlich der Elbe und der Werra, also auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, ein Diskurs, der zum Teil sogar widerwärtig ist, widerwärtig insbesondere, wenn es um das scheinbar unendliche Thema Stasi und IM-Tätigkeit geht. Übrigens hat diese IM-Tätigkeit, ob nun gut oder schlecht, kein Alleinstellungsmerkmal weder in der Welt noch in Deutschland. Dies kann man natürlich einerseits problemlos über die Suchmaschinen im Internet erfahren, ohne all zu deutlich zu werden! Andererseits pfeifen dies auch die Spatzen von den Dächern in allen 16 deutschen Bundesländern.

Diese seit der staatlichen Einheit 1990 immer wiederkehrenden hysterischen Stasi-Kampagnen geschehen dazu noch überwiegend ohne Rücksichtnahme auf die betroffenen Personen, denken wir dabei unter anderem nur an den Greifswalder Maler Helmut Maletzke, der perfider Weise sogar an seinem 90.Geburtstag am 8.Oktober 2010 im NDR und in der Folge auch in weiteren Medien als vermeintlicher oder tatsächlicher Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Stasi, vermutlich quasi als ein vorläufiger Höhepunkt der bisherigen bundesdeutschen Stasi-Hexenjagd, an den Pranger gestellt wurde.




   Nach geplanten Gesetzesänderungen besteht Gauck-/Birthler-Behörde sogar noch bis 2019





Man glaubt es kaum, als seien 20 Jahre Stasi-Hexenjagd in Deutschland bisher noch nicht genug, will die schwarz-gelbe Koalition aus CDU/CSU und FDP der von der Zusammensetzung her westdeutsch dominierten Regierung unter Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel nichtsdestotrotz durch eine weitere Gesetzesänderung sie vermutlich sogar dennoch bis zum Jahre 2019 fortführen. Menschen werden bereits nunmehr schon seit Jahrzehnten ausgegrenzt, in verzweifelte Situationen gebracht, ihre beruflichen Perspektiven und persönlichen Hoffnungen zerstört, ostdeutsche Eliten in die Wüste geschickt, was zumeist derzeit die Treuhand erledigte, um westdeutsche Eliten zu etablieren.

Aufschlussreich dazu auch das Buch "Die Flachzangen aus dem Westen", in dem der Autor unter anderem einige der Typen von so genannten "Aufbauhelfern" vorstellt und gleichzeitig in dem Kontext über skandalöse, zum Teil kriminelle Machenschaften der Treuhand berichtet. Der damalige Treuhandchef Detlev Karsten Rohwedder wurde am 1.April 1991 aus bis heute nicht endgültig geklärten Umständen ermordet. Musste er sterben, weil er als Insider von diesen unrühmlichen Machenschaften zu viel wusste, an denen nachweisbar nicht nur einzelne Personen, sondern sogar westdeutsche Großbanken und Großkonzerne beteiligt waren? Steckt gar ein westlicher Geheimdienst hinter dem Mordkomplott?

Wahlgesetze sind entsprechend geändert worden, damit Vertreter der ehemaligen ostdeutschen Eliten, bis auf wenige Ausnahmen, nicht mehr in die Parlamente gelangen konnten bzw. können. Das besonders Schlimme dabei ist, dass sich die Betroffenen dagegen kaum wehren können. Selbst in der Partei Die Linke bleibt man von diesen stets sehr unsäglichen, vorwiegend mehr oder weniger jedoch in Ostdeutschland angesiedelten Debatten, wahrscheinlich sehr zur Freude der Chefstrippenzieher im Hintergrund, nicht verschont. Verstärkt wird von außen die Polemik in die Partei getragen, von denen, die Partei Die Linke nicht zuletzt wegen ihrer konsequent sozialen Politik für mehr Gerechtigkeit, soweit es unter den so genannten marktwirtschaftlichen Bedingungen überhaupt möglich ist, "schwer im Magen" liegt.




   Ein heute 31-jähriger Spitzenpolitiker hat die DDR-Zeit noch nicht bewusst miterlebt!





Ein 31-jähriger Spitzenpolitiker der Partei Die Linke, der zudem noch in den Deutschen Bundestag aufgestiegen ist, kann sich selbstverständlich bei dieser brisanten Thematik schon naturgemäß alleine aufgrund seines Alters von den weitestgehend synchron geschalteten Medien in Deutschland leichter ins Bockshorn jagen lassen, als zum Beispiel eine ältere Genossin oder ein älterer Genosse, die oder der zu Zeiten der DDR bereits im erwachsenen Alter gelebt hat und die gesellschaftlichen Verhältnisse damals bewusst wahr nahm bzw. kennenlernte und, obwohl so mancher in der heutigen Zeit in dieser Frage an Gedächtnisverlust leidet, seinen Staat sogar liebte.

Da angeblich oder tatsächlich gleich mit Rücktritt von dem Landesvorsitz der Partei Die Linke zu drohen wie jüngst in Mecklenburg-Vorpommern, ist schwer nachvollziehbar. Außerdem war und ist eine IM-Tätigkeit, egal, wie jede und jeder verständlicherweise dazu stehen mag, keine kriminelle Geschichte. Verschiedene Bürgerinnen und Bürger haben für die Zeit nach dem Mauerfall vielleicht während der DDR-Zeit einmal eine verhängnisvolle Erklärung unterschrieben, ohne zu wissen, was sie damals überhaupt unterschrieben haben bzw. sind gar nicht in Erscheinung getreten? Wie auch immer es gewesen sein mag oder ist.

Andererseits, wer kennt wirklich jeden einzelnen Spitzenpolitiker, auch der Partei Die Linke, so genau, um zweifelsfrei erschließen zu können, welche Motivation sich dahinter verbirgt, wenn der sich dem bundesdeutschen Mainstream der Stasihexenjagd und Stasihysterie anschließt? Mit angeblich ehrlicher Geschichtsaufarbeitung oder gar mit einem Kampf für Gerechtigkeit, wie gebetsmühlenartig immer wieder behauptet wird, hat das jedenfalls nichts zu tun, egal, wer immer es behauptet.

Klugscheißerische Statements und Interviews lassen sich bei diesem Hintergrund sicher leicht abgeben bzw. führen, da man ja davon ausgehen kann, dass es einem selbst nicht betrifft. Ein heute 31-Jähriger war bekanntlich zu Zeiten des Mauerfalls und der so genannten Wende noch ein Kind und hatte deshalb zumindest den Vorteil, nicht in eine solche Entscheidungssituation gekommen zu sein, so dass es für die jüngeren ostdeutschen Zeitgenossen zu derartigen Konflikten objektiv nicht kommen konnte bzw. nicht kommen kann, wie sie viele ältere ostdeutsche Bürgerinnen und Bürger leider insbesondere durch die bundesdeutsche Politik der Geschichtsklitterung inklusive der fortwährenden Delegitimierung der DDR und die Jahrzehnte lange Tätigkeit der Gauck- / Birthler- / Jahn-Behörde, letztere wird schätzungsweise jährlich mit "schlappen" 90 bis 100 Millionen EURO Steuergelder subventioniert, zu bewältigen hatten oder zu bewältigen haben.




   Abenteuerliche Behauptungen führender Politiker zur Gleichsetzung der DDR mit Hitlerregimes





Übrigens in punkto DDR-Delegitimierung sowie dem angeblichen Unrechtsstaat DDR und der zumindest für jeden Kenner der Materie mehr als abenteuerlichen Gleichsetzungsbehauptung der DDR mit dem verbrecherischen Hitlerregimes, dem alleine durch die Politik des Rassenwahns in den zahlreichen Vernichtungs- und Konzentrationslagern über 6 Millionen ermordete Juden, Sinti und Roma und Menschen anderer Ethnien zum Opfer fielen und viele Millionen Tote durch den von Hitlerdeutschland entfesselten Weltkrieg hinzukamen, hatte der damalige Justizminister der BRD und spätere BRD-Außenminister sowie FDP-Spitzenpolitiker Klaus Kinkel in seiner Begrüßungsansprache auf dem Deutschen Richtertag am 23. September 1991 in Köln, obwohl man es eigentlich kaum für möglich halten kann, erklärt, unter anderem nachzulesen in der 1992 erschienenen Ausgabe der "Deutschen Richterzeitung" sowie in weiteren noch heute über das Internet zugänglichen Quellen:

"Ich baue auf die deutsche Justiz. Es muß gelingen, das SED-System zu delegitimieren, das bis zum bitteren Ende seine Rechtfertigung aus antifaschistischer Gesinnung, angeblich höheren Werten und behaupteter absoluter Humanität hergeleitet hat, während es unter dem Deckmantel des Marxismus-Leninismus einen Staat aufbaute, der in weiten Bereichen genauso unmenschlich und schrecklich war wie das faschistische Deutschland, das man bekämpfte und - zu Recht - nie mehr wieder erstehen lassen wollte."


Statt Offenlegungsbeschlüsse, die unsere Partei Die Linke Anfang der 90er Jahre fasste, wären Schlussstrichbeschlüsse in punkto Stasi und IM im Interesse des inneren Friedens, der Menschenwürde und der Gerechtigkeit in Deutschland zwar sinnvoller. Vermutlich werden leider zu allen Zeiten aber Sündenböcke gebraucht, um von den wirklichen Problemen ablenken zu können. Dies zieht sich in der Geschichte von der Antike über das Mittelalter bis in die heutige Gegenwart hin.




   Auch Politiker fordern die schnellstmögliche Abschaffung der Stasiunterlagen-Behörde





Übrigens selbst Dr. Peter-Michael Diestel, einstiger Generalsekretär der Deutschen Sozialen Union (DSU), letzter Innenminister der DDR und heute CDU-Mitglied, der als Rechtsanwalt tätig ist, forderte zum Beispiel erst jüngst im Zusammenhang mit einer Lesung zu seiner Biografie "Diestel - Aus dem Leben eines Taugenichts?" in Schwerin, über die die SVZ in dem Beitrag mit dem Titel "Im Auge des historischen Sturms" am 28.01.2011 berichtete, die Abschaffung der Stasiunterlagen-Behörde, was selbstverständlich zweifellos alleine schon aufgrund der zeitlichen Distanz vernünftig wäre.

Sicher ebenso auch aus Gründen der Gleichbehandlung gegenüber Mitarbeitern vergleichbarer Behörden und Ämter mit gleichen oder ähnlichen Aufgabenstellungen und Strukturen.


Der letzte Innenminister der DDR Dr. Peter-Michael Diestel kritisierte den Umgang mit den ehemaligen MfS-Mitarbeitern sogar als "faschistoid". Doch allen berechtigten Forderungen bzw. Hoffnungen nach Abschaffung der Stasiunterlagen-Behörde zum Trotz ankert diese wohl mindestens bis zum 30.Jahrestag des Mauerfalls, eher noch länger, in dem sicheren Hafen der bundesdeutschen Politik.


Somit bleibt das Thema Stasi und IM östlich der Werra und der Elbe tatsächlich offenbar vorerst eine fast unendliche Geschichte, werden weiterhin Menschen ausgegrenzt, ihre beruflichen Perspektiven zerstört, von demokratischen Wahlen, insbesondere dabei vom so genannten passiven Wahlrecht, ausgeschlossen und so an den gesellschaftlichen Rand gedrängt.


Einige Bundesbürger, zum Glück sicher bzw. hoffentlich nicht die meisten, halten diese Politik vermutlich gar für richtig, gerecht ist sie aber dennoch keinesfalls. Die eigentliche Ironie der Geschichte ist, dass das DDR-Spitzel-System ebenso wie der Staat DDR seit Jahrzehnten nicht mehr existent sind, während in verschiedenen Teilen der Welt einschließlich Europas die Spitzel stattdessen offenbar Konjunktur haben.

Allerdings, und das muss auch gesagt bzw. geschrieben werden, unsere Biografien sollte man stets differenziert betrachten, denn es macht schon einen deutlichen Unterschied, ob zum Beispiel jemand mithalf bei der Suche und der Entlarvung von Nazi-Kriegsverbrechern, die tausende und abertausende Menschenleben auf dem Gewissen haben oder bei der Aufklärung der subversiven Tätigkeiten von Auslandsgeheimdiensten auf dem Territorium der damaligen DDR, die wahrlich nicht gerade zimperlich waren bei der Wahl ihrer Mittel und Methoden.

Oder aber, ob es Menschen waren, die ihre Mitbürger auf miese bzw. niederträchtige Weise denunzierten. Dass man auf letztere Vertreter unserer Gattung mit Recht nicht gut zu sprechen ist, kann jeder nachvollziehen und ist auch verständlich, doch ist das keine Legimitation für eine Stasihexenjagd und Stasihysterie, wie sie im Osten Deutschlands nach wie vor allgegenwärtig ist.


-   Beitragserstellung:   21.November 2010    -


Eckart Kreitlow










Stasihexenjagd östlich der Elbe und der Werra noch immer eine unendliche Geschichte - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) Ostsee-Rundschau.de - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt







Skandalöse Bespitzelung in den Jahren 2006/2007 - Startseite: Der tiefe Staat schlägt zurück - Rot-Rot-Grünes Projekt vom Stasi-Torpedo getroffen - Rationalgalerie.de - Autor des Beitrages:  Ulrich Gellermann - Datum: 16. Januar 2017







Mit dem Mauerfall begannen in der DDR auch die Abwicklungen - Ostsee-Rundschau.de







Der Freitag - Zeitgeschichte - Tim Herden: Ende einer Dienstfahrt - zu den Ereignissen 1990 im Zusammenhang mit der Abwicklung der Sektion Journalistik der Karl-Marx-Unioversität Leipzig







Biografisches Lexikon der Kommunikationswissenschaft - BLexKom-Feature: Journalistik in der DDR - Professor Hans Poerschke: Ich habe gesucht







Aus der Rede von Oskar Lafontaine bei der Gedenkveranstaltung der Linksfraktion im Bundestag  zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Weiterlesen: http://www.oskar-lafontaine.de/links-wirkt/details/t/neue-verantwortung/







Was wahr ist, muss wahr bleiben! Gegen Umdeutungen der Geschichte!







Neue Verantwortung Deutschlands für Frieden, Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit - Rede von Oskar Lafontaine bei der Gedenkveranstaltung der Linksfraktion im Bundestag  zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Weiterlesen: http://www.oskar-lafontaine.de/links-wirkt/details/t/neue-verantwortung/







Unseriöser Hetzblatt-Journalismus - Verstöße gegen die Programmgrundsätze und -richtlinien des Rundfunkstaatsvertrages


Rationalgalerie.de - Das kann nur der Russe gewesen sein - Unseriöser Hetzblatt-Journalismus - Verstöße gegen die Programmgrundsätze und -richtlinien des Rundfunkstaatsvertrages







Solidaritätsseite für den Sozialwissenschaftler Dr. Andrej Holm, Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin - Ostsee-Rundschau.de












" Wie die Humboldt-Universität gewendet wurde "

Erster frei gewählter Rektor Prof. Dr. Heinrich Fink stellt seine Erinnerungen vor



Ein neuer Dekan, ehemaliger Generalsstabsoffizier der Waffen-SS, verkündete:


Kein Marxist wird seinen Fuß über die Schwelle dieses Hauses setzen, solange ich hier das Sagen habe.“ [Zitat]










Vom Umgang mit Stasiakten


Professor Dr. Heinrich Fink:


... Ich danke Ihnen für die heitere Besonnenheit der Aktionen in der Öffentlichkeit. Sie haben nicht nur in unserer Stadt Menschen zum Nachdenken darüber gebracht, daß Demokratie an der Basis praktiziert werden muß ... Die 18 Monate meines Rektorats haben immer dieses Ziel als Thema aller Bemühungen gehabt. Nun haben Sie in einer nicht nur mich ermutigenden Weise bewiesen, daß Sie in der Lage sind, Protest mit dem demokratischen Instrumentarium Ihrer eigenen Universität in Praxis umzusetzen ... Wie auch immer das Bemühen um meine Rehabilitation ausgehen mag, diese gemeinsame Erfahrung im Streit um Demokratie hat uns aufs Neue verbündet.“ [Zitat]


Erschienen in Ossietzky 6/2012






















Die DDR und ihre Geschichte - Fahne mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz. Skizze/Zeichnung: Eckart Kreitlow

Die DDR und ihre Geschichte

Die DDR und ihre Geschichte - Fahne mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz. Skizze/Zeichnung: Eckart Kreitlow









Praktizierte Solidarität und Menschlichkeit | Von Dr. Regina Girod, Berlin | Zum 80.Geburtstag von Professor Dr. theol. Heinrich Fink aus Berlin am 31.März 2015.








Rolf Wischnath:
Warum Heiner Fink verurteilt wurde








Zu den am meisten behördlich und medial diffamierten Personen gehört Prof. Dr. theol. Heinrich Fink aus Berlin. Er ist Bundesvorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA). Die gegen ihn verbreiteten Darstellungen beruhen auf Lügen. Was wirklich mit Heinrich Fink geschah, schildert dieser in Nr. 9 von Ossietzky.




Im Kampf gegen die Abberufung von Prof. Dr. theol. Heinrich Fink als Rektor der Humboldt-Universität zu Berlin skandierten die Studenten vor 25 Jahren: Unseren Heiner nimmt uns keiner!




Wie die Humboldt-Universität gewendet wurde. Erster frei gewählter Rektor Prof. Dr. Heinrich Fink stellt seine Erinnerungen vor. Ein neuer Dekan, ehemaliger Generalsstabsoffizier der Waffen-SS, verkündete ... [Zitat]















Vom Umgang mit Stasiakten


Professor Dr. Heinrich Fink:


... Ich danke Ihnen für die heitere Besonnenheit der Aktionen in der Öffentlichkeit. Sie haben nicht nur in unserer Stadt Menschen zum Nachdenken darüber gebracht, daß Demokratie an der Basis praktiziert werden muß ... Die 18 Monate meines Rektorats haben immer dieses Ziel als Thema aller Bemühungen gehabt. Nun haben Sie in einer nicht nur mich ermutigenden Weise bewiesen, daß Sie in der Lage sind, Protest mit dem demokratischen Instrumentarium Ihrer eigenen Universität in Praxis umzusetzen ... Wie auch immer das Bemühen um meine Rehabilitation ausgehen mag, diese gemeinsame Erfahrung im Streit um Demokratie hat uns aufs Neue verbündet.“ [Zitat]


Erschienen in Ossietzky 6/2012





















In der DDR gab es keine gigantische Kluft zwischen Arm und Reich








Eine wunderschöne Erntekrone. Foto: Eckart Kreitlow










Eindeutig überwog die Positivseite    -    der Zusammenhalt war gut






In der Bundesrepublik Deutschland sollte die zunehmende Konzentration der Medien durch eine immer enger werdende Unternehmensverflechtung hin zu riesigen Medienkonzernen und damit gleichzeitig einhergehend der Ausbau ihrer marktbeherrschenden Stellung sicher eher mit großer Sorge betrachtet werden.

Es ist nämlich insbesondere zu befürchten, dass dieser Konzentrationsprozess sich noch nachteiliger als bisher auf den Wahrheitsgehalt der von ihnen bereitgestellten Informationen und eine ausgewogene Berichterstattung auswirken könnte und deshalb die Gefahr der massiven Desinformation weiter zunimmt bzw. zumindest weiter zunehmen könnte, was sich dann natürlich wiederum auch auf die öffentliche Meinungsbildung insgesamt auswirkte.

Deutlich wurde bzw. wird dies bereits seit der staatlichen Einheit in der Bundesrepublik wiederholt bei der Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte, wo mediale Darstellung und Wirklichkeit häufig voneinander abweichen. Manche Fälle scheinen sogar inszeniert, da sie nicht plausibel erscheinen bzw. authentisch sind und zudem noch den historischen Fakten widersprechen. Häufig werden zum Beispiel vermeintliche DDR-Unrechtsfälle präsentiert, für die es keinerlei Beweise gibt und wahrscheinlich auch nie geben wird.

Dennoch veröffentlicht man sie, um vermutlich damit Emotionen zu schüren und die DDR insgesamt als einen Unrechtsstaat zu delegitimieren und anzuprangern. Wenngleich es leider zwar einzelne Fälle von Unrecht in der DDR gegeben hat, die natürlich zu bedauern und auch zu verurteilen sind, so stimmt keinesfalls die These vom Unrechtsstaat der DDR als Ganzes.

Außerdem überwog in der DDR klar und eindeutig die Positivseite. Zu der gehörte, dass es keine gigantische Kluft zwischen Arm und Reich gab. Im Gegensatz dazu müssen wir leider konstatieren, dass diese gigantische Kluft zwischen Arm und Reich in der Bundesrepublik nicht nur existiert, sondern dass sie zurzeit sogar noch bedrohlich wächst.


Die Positivseite überwog klar und eindeutig in der DDR - der Zusammenhalt war gut


Einzelne Privatpersonen konnten in der DDR kein Milliardenvermögen anhäufen. Und das war auch gut und richtig so. Selbst die Regierenden nicht. Währenddessen schmort auf den Konten der Superreichen in der Bundesrepublik ein solches Riesenvermögen, dass sie es nicht einmal komplett zählen, geschweige denn jemals in ihrem Leben sinnvoll ausgeben können bzw. jemals sinnvoll ausgeben könnten.

Demgegenüber kommt der größte Teil der bundesdeutschen Bevölkerung hingegen auf keinen grünen Zweig, sowohl in Ost als auch in West mit zunehmender Tendenz. In den Berichterstattungen der führenden Konzernmedien wird dies aber entweder völlig ausgeblendet oder zum Beispiel mit nebulösen Schlag- bzw. Titelzeilen wie "Die Deutschen schwimmen im Geld", "Die Deutschen baden im Geld" oder "Das Vermögen der Deutschen steigt auf Rekordwert" oder mit absurden Durchschnitts- bzw. Pro-Kopf-Angaben unter Hinzurechnung sogar der Bedürftigen total entstellt.

Arm und Reich werden in einen Topf geworfen. Auf diese Weise wird den Leserinnen und Lesern bzw. den Rezepienten suggeriert, dass nicht, wie es tatsächlich ist, nur etwa ein Prozent der Bevölkerung, sondern die gesamte Bevölkerung in Deutschland in Saus und Braus leben würde.


Viele Kinder bekommen in der Bundesrepublik nicht einmal ein warmes Mittagesssen


Konträr zu dem immensen Reichtum Weniger ist es ein besonderes Trauerspiel, dass sich mehr als 2,5 Millionen Kinder in der Bundesrepublik nicht einmal am Tag ein warmes Mittagesssen leisten können und manchmal sogar hungrig zur Schule gehen müssen. Über 600 000 Familien, das sind mehr als eine Million Menschen, wurde nach Angaben der Verbraucherzentrale von Nordrhein-Westfalen in der Bundesrepublik 2010 der Strom abgeschaltet, weil sie die gestiegenen Energiepreise nicht mehr bezahlen konnten.

Noch schlimmer sieht es weltweit aus, wo etwa ein Siebtel der Weltbevölkerung, etwa eine Milliarde Menschen, hungert. Gerade hier zeigt sich aber auch zugleich als ein besonders extremer Ausdruck von Perversität der so genannten Marktwirtschaft, dass bei der ständigen systemimmanenten Jagd nach Maximalprofiten und der Gewinnmaximierung die Nahrungsmittelpreise zusätzlich noch durch Börsenspekulationen und Hedgefonds in Schwindel erregende Höhen getrieben werden.

Die Jugend hatte in der DDR eine gute Perspektive. Die Kriminalität war gering. Die Hörsäle in den Hochschulen und Universitäten waren, nicht so wie es in der Bundesrepublik leider heutzutage allgegenwärtig ist, in der DDR nicht überfüllt. Der gesellschaftliche Zusammenhalt war gut. Man lebte in sozialer Sicherheit und Geborgenheit. Arbeitslosigkeit war unbekannt. Jede und Jeder hatte einen Arbeitsplatz. Junge Familien wurden besonders gefördert.

Die Aneignung von Bildung war in der DDR keine Frage des Geldbeutels der Eltern. Während in der DDR vor allem die Kinder der Arbeiter und der anderen Werktätigen kostenfrei Zugang zu hoher und höchster Bildung hatten, schaffen dies aus finanziellen Gründen in der Bundesrepublik Kinder von Familien der Arbeitnehmer nur selten, zum Beispiel eine akademische Ausbildung zu absolvieren, ungefähr gerade einmal ein Prozent. Das heißt, die Eliten bleiben in der Bundesrepublik quasi unter sich, weil eben nur die reichen Eltern ihren Kindern die in der Regel sehr teure akademische Ausbildung ermöglichen bzw. finanzieren können.


Man lebte in sozialer Sicherheit und Geborgenheit - Arbeitslosigkeit war unbekannt


Mit großem Aufwand wird versucht, das Bild vom DDR-Unrechtsstaat in den dunkelsten Farben zu malen, auch wenn dieses Bild von den Tatsachen etwa soweit entfernt ist, wie der Mars bzw. noch weiter, wie der Pluto von der Erde. Selbst die Filmindustrie wird damit eingespannt. Denken wir nur an den Film "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck, wo es sich angeblich um wahre Begebenheiten aus dem Leben der DDR handeln soll, was aber ernsthaft angezweifelt werden muss.

Eine Stasi-Platitüde auf unterstem Niveau, trotzdem erhält der Film eine der höchsten Auszeichnungen, den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Hoffentlich nicht für den Inhalt? Gleichzeitig wird mit solchen Machwerken noch die seit 1990 östlich der Elbe und Werra andauernde Stasihexenjagd, wahrscheinlich auch beabsichtigt, weiter befeuert bzw. am Kochen gehalten.

Übrigens dazu passt auch, dass die frühere Gauck- / Birthler- und jetzige Jahn-Behörde weiterhin jährlich mit schätzungsweise "schlappen" 90 bis 100 Millionen EURO Steuergelder subventioniert werden soll, voraussichtlich sogar noch bis zum Jahre 2019. Stattdessen werden in den wirklich wichtigen Bereichen wie im sozialen Bereich oder bei der Bildung die Gelder drastisch gekürzt.

Zumindest können also die Mitarbeiter der Jahn-Behörde mit dem Gefühl sozialer Sicherheit auch künftig an der Geschichtsversion über die DDR, wie sie offiziell in der Bundesrepublik gesehen werden soll bzw. offiziell verbreitet wird, arbeiten und wie bereits in den Jahrzehnten zuvor noch weitere Jahre an der Ausgrenzung von Tausenden Menschen der ehemaligen DDR mitwirken.






→    "Die Flachzangen aus dem Westen"


→   Ein Buch von Klaus Huhn, Jahrgang 1928, ISBN 978-3-360-02036-9, 128 Seiten, erschienen im Spotless Verlag


→   Der Autor beschreibt gravierende Fälle und gesellschaftliche Vorgänge in den 90er Jahren in Ostdeutschland








Bezeichnend und in höchstem Maße überheblich sowie arrogant ist da zum Beispiel eine Auslassung von Arnulf Baring, häufiger Gast verschiedener Talkshows in den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten der Bundesrepublik, er soll als Jurist, Publizist und Historiker tätig sein, nachzulesen in dem aufschlussreichen Buch von Klaus Huhn mit dem charakterisierenden sehr deutlich bestimmte Typen entlarvenden Titel   "Die Flachzangen aus dem Westen",   ISBN 978-3-360-02036-9, Spotless Verlag, auf Seite 19, die er wiederum 1991 in seinem Buch "Deutschland, was nun?" den Lesern zum Besten gegeben haben soll:

"Das Regime [gemeint ist die DDR - E. K.] hat fast ein halbes Jahrhundert die Menschen verzwergt, ihre Erziehung, die Ausbildung verhunzt. [...] Ob sich heute einer dort Jurist nennt oder Ökonom, Pädagoge, Psychologe, Soziologe, selbst Arzt oder Ingenieur, das ist völlig egal. Sein Wissen ist auf weite Strecken völlig unbrauchbar. [...] Viele Menschen sind wegen ihrer fehlenden Fachkenntnisse nicht weiter verwendbar."






→     Arnulf Baring - der vermutliche Mount Everest bzw. in englischer Umschrift der tibetanischen Bezeichnung


→   wahrscheinlich so etwas wie der „Chomolungma"

unter den westdeutschen Historikern und DDR-Kennern, 

→     in seinem Buch "Deutschland, was nun?", 1991 im Siedler Verlag erschienen:




    →     Nach Barings kruden Ansichten seien die Menschen in der DDR geistig verzwergt worden!

    →     Ihre Ausbildung sei "verhunzt" und unbrauchbar!
    →     Ob sich heute einer dort Jurist nenne oder Ökonom, Pädagoge, Psychologe, Soziologe,
    →     selbst Arzt oder Ingenieur, das sei, so Baring, völlig egal.
    →     Viele Menschen seien wegen ihrer fehlenden Fachkenntnisse nicht weiter verwendbar.
    →     Darum sei die frühere DDR "weithin ein kopfloses Land".







Hochmut kommt vor dem Fall, heißt es in einem Sprichwort, das sogar schon im Altertum bekannt gewesen sein soll. Zum Glück bzw. hoffentlich haben nicht alle unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger solche realitätsfernen Ansichten wie Baring, aber noch wichtiger, hoffentlich erhalten solche Leute nicht die Deutungshoheit in der Bundesrepublik, kann man da nur wünschen, wenn man mit solchen schamlosen Auslassungen, wo auch immer, konfrontiert wird.



→     Beitragserstellung:   20. Mai 2012    Ergänzungen:   25. Mai 2012    -

Eckart Kreitlow










Alljährliche Blütenpracht im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz. Foto: Eckart KreitlowAlljährliche Blütenpracht im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz. Foto: Eckart KreitlowAlljährliche Blütenpracht im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz. Foto: Eckart Kreitlow







Positionen


Solidarität mit Gregor Gysi


Auch dieser Versuch wird scheitern


Die Gysi-Story - Pünktlich zum Wahlkampf


Egon Krenz: "Er brauchte keine Kontakte zum MfS"


Erklärung des Bezirksvorstandes der LINKEN Lichtenberg








Alljährliche Blütenpracht im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz. Foto: Eckart KreitlowAlljährliche Blütenpracht im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz. Foto: Eckart KreitlowAlljährliche Blütenpracht im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz. Foto: Eckart Kreitlow



    Solidarität mit Dr. Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Deutschen Bundestag


    Wieder einmal sieht sich, wie schon in der Vergangenheit, Dr. Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der Partei DIE LINKE im Bundestag und nominierter Spitzenkandidat der Partei DIE LINKE zu den Bundestagswahlen am 22.September 2013, verstärkt haltlosen Angriffen und Attacken ausgesetzt, die sowohl auf seine Person und seinen Ruf, als auch im Kern auf unsere Partei DIE LINKE als Ganzes zielen.

    Weit entfernt sind dabei diese Attacken bzw. Angriffe nicht nur von der Wahrheit, sondern ebenso weit entfernt von Fairness und Anständigkeit. Der politische Gegner soll offenbar mit allen Mitteln im Wahlkampf fertig gemacht werden. Dies scheint hier wohl ein weiteres Mal die leicht durchschaubare Devise und der eigentliche Grund der erneuten Schmutzkampagne gegen Dr. Gregor Gysi zu sein.

    Deshalb bekunden wir hiermit unsere volle Solidarität mit dem Fraktionsvorsitzenden unserer Partei DIE LINKE Dr. Gregor Gysi und wünschen ihm insbesondere viel Kraft, um diese Kampagne erfolgreich durchzustehen.

    Innerhalb unserer Partei DIE LINKE hat sich mittlerweile in Ost und West eine breite Solidaritätsfront zur Unterstützung Dr. Gregor Gysis entwickelt, von der die Urheber der erneuten Hetz- und Verleumdungskampagne gegen Dr. Gregor Gysi bestimmt überrascht worden sind.

    Angesichts seiner kürzlich bei einem tragischen Skiunfall erlittenen schweren Schulterverletzungen übermitteln wir Dr. Gregor Gysi die besten Wünsche zur alsbaldigen und vollständigen Genesung!


    -    Beitragserstellung:  14.02.2013    Ergänzung:  16.02.2013    -

    Eckart Kreitlow








    Vor allem vor Bundestagswahlen finden verstärkt Hetz- und Verleumdungskampagnen gegen Dr. Gregor Gysi statt, so zum Beispiel unter anderem auch im Bundeswahljahr 2008. Mehr dazu finden Sie in dem nachfolgenden Beitrag vom 30.05.2008:


    So genannte "Aktuelle Stunde" des Bundestages am 28.Mai 2008 zu der angeblichen Verwicklung Gregor Gysis in den DDR-Staatssicherheitsdienst war sicher keine Sternstunde der demokratischen Streitkultur!



    Dr. Gregor Gysi auf einem Wahlplakat zu den vorgezogenen Bundestagswahlen am 18.September 2005 in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowAlljährliche Blütenpracht im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz. Foto: Eckart Kreitlow



    Noch nie in der Geschichte des Deutschen Bundestages habe es eine Fragestunde zu einem einzelnen Abgeordneten gegeben, kritisierte der Fraktionschef der Partei Die Linke Gregor Gysi die auf Antrag der CDU/CSU und SPD am Mittwoch, dem 28.Mai 2008, zu seiner angeblichen Verwicklung in den damaligen DDR-Staatssicherheitsdienst anberaumte Aktuelle Stunde des Deutschen Bundestages.

    Im weiteren Verlauf seiner am Mittwochnachmittag gehaltenen   sehr beeindruckenden Rede   brachte Dr. Gregor Gysi es anschließend gleich auf den Punkt, indem er unter anderem sagte, dass die Regierung verzweifelt über die Erfolge der Linken sei. Die Koalition würde annehmen, wenn man die Personen ausreichend beschädigt, beschädigt man eben auch die Linke. Erneut wiederholte der Fraktionschef der Linken im Bundestag, dass er zu keinem Zeitpunkt wissentlich und willentlich mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet habe.

    Seit eh und je gibt es keine Beweise für eine IM-Tätigkeit Dr. Gregor Gysis während der Zeit seiner Anwaltstätigkeit in der DDR. Und die wird es auch in Zukunft nicht geben. Stattdessen kommt Entlastung von den Söhnen der ehemaligen Mandanten und Regimekritiker Havemann und Bahrow, die übereinstimmend erklärten, dass Gregor Gysi damals im Sinne ihrer Väter gehandelt habe.

    Dies macht deutlich, dass man tatsächlich die Fakten ignoriert und mit haltlosen Unterstellungen sowie Spekulationen in einer konzertierten Aktion zwischen der anachronistischen Birthlerbehörde im Zusammenwirken mit führenden konservativen Medien der von milliardenschweren Anteilseignern dominierten größten Medienkonzerne und einiger Bundestagsabgeordneten von der CDU/CSU-Fraktion, der SPD, der FDP und den Grünen zielgerichtet versucht, das hohe Ansehen   Dr. Gregor Gysis   in der Öffentlichkeit zu demontieren, um damit letztendlich vor allem der bundesweit erstarkenden Linken zu schaden.

    Doch offensichtlich hat man die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn immer mehr Bürgerinnen und Bürger durchschauen diese miesen Spiele. Wie man auf der Internetseite bzw. in Interviews des letzten DDR-Innenministers in der Modrow-Regierung und dem jetzigen Rechtsanwalt   Dr. Peter-Michael Diestel   nachlesen kann, wurden seit der Wende schon tausendfach Menschen mit der Stasikeule traktiert und Existenzen zerstört. Manche trieb man damit sogar in den Selbstmord, weil sie dem Druck nicht standhalten konnten. Doch Dr. Gregor Gysi ist eine starke Persönlichkeit. Er wird sicher dem Druck widerstehen. Wir hoffen es jedenfalls!


    -     Beitragserstellung:  30.05.2008    -

    Eckart Kreitlow













    Couragierter SPD-Abgeordneter für ein Ende der Stasi-Überprüfung


    Vorpommern-Rügen.   Es verdient großen Respekt und Anerkennung, wenn sich immer mehr Menschen für ein Ende der seit über zwei Jahrzehnten in der Bundesrepublik andauernden Verfolgung und Ausgrenzung ehemaliger DDR-Bürger einsetzen und in diesem Zusammenhang ein Ende der Stasi-Überprüfung fordern wie jüngst am 26.März 2012 zum Beispiel der Abgeordnete der SPD und Schriftsteller Ulrich Frohriep auf der Sitzung des Kreistages von Vorpommern-Rügen.

    Im 22.Jahr der deutschen Einheit sollte mit der Stasihexenjagd endlich Schluss sein. Mit dem Anspruch, Unrecht aufzuarbeiten, wurde offensichtlich neues Unrecht begangen, denn schließlich sind seit 1990 viele Menschen ausgegrenzt, von vorn herein von bestimmten Funktionen ausgeschlossen, diskriminiert und schikaniert worden, verloren in der Folge ihre Jobs. Manche trieb man sogar in den Selbstmord.

    Allerdings zählt wahrscheinlich zu einem der bisherigen Negativhöhepunkte bei der Stasiverfolgung seit 1990, als der Greifswalder Maler Helmut Maletzke ausgerechnet an seinem 90.Geburtstag am 8.Oktober 2010 im NDR und in der Folge auch in weiteren Medien als vermeintlicher oder tatsächlicher IM der Stasi an den Pranger gestellt wurde, was natürlich völlig zu recht viele Bürgerinnen und Bürger derzeit als besonders geschmacklos und empörend empfanden.



    -   Beitragserstellung:   28.03.2012    -

    Eckart Kreitlow












    Aus unserer elektronischen Postmappe "Das Leserecho"






    Familie W. Schmidt schrieb per Email am 19.06.2011 um 21:26 Uhr:


    Hatten in der DDR weder Sorgen noch Angst vor der Zukunft!


    Sehr geehrter Herr Kreitlow!


    Schreiben Sie weiter so ehrliche und aufrichtige Beiträge wie bisher!

    Man merkt bei Ihnen, dass Sie sehr gut schreiben können.

    Wir lesen immer wieder sehr gerne Ihre Onlinezeitung, ohne uns zu langweilen.

    Besonders gefallen uns aber Ihre Beiträge über die DDR.

    Ihre Aussagen zur heutigen Geschichtsaufarbeitung unterstützen wir voll und ganz.

    Sie haben in Ihren Beiträgen völlig Recht! Es stimmt so häufig nicht, wie es in den Medien dargestellt wird.

    Alles wird heute in den Zeitungen und im Fernsehen schlecht gemacht. An der DDR wird kein gutes Haar gelassen.

    Wenn man dann nicht weiter weiß, kommt die Stasikeule. Es ist so wie Sie schreiben mit der Stasihexenjagd!

    Allein mit der Stasikeule wurden nach der Wende schon so viele Menschen ausgegrenzt und häufig auch ihr Leben zerstört.

    Wir haben damals in der DDR doch gut gelebt und hatten weder Sorgen noch Angst vor der Zukunft.


    Es grüßt Sie sehr, sehr herzlich!


    Ihre Familie W. Schmidt aus Potsdam













    Von Baron Münchhausen und manchen Pressebeiträgen


    Manchmal könnte man denken, Baron Münchhausen sei auferstanden. So wird zum Beispiel in einer Regionalzeitung über die vermeintlich großartigen Erfolge nach der so genannten Wende berichtet, wonach unter anderem auch im Bereich des Städtebaus angeblich alles besser geworden sein soll.

    Als Beleg dafür diente zum Beispiel ein Foto in der Ribnitz-Damgartener Ausgabe, das das ehemalige Krankenhaus der "Boddenkliniken" im Körkwitzer Weg/Ecke Boddenstraße in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten zeigt.

    Leider ist dies aber dann doch sehr dumm gelaufen, da einige aufmerksame Leser in Briefen an die Redaktion darauf verwiesen, dass dieses Gebäude bereits zu Zeiten, als es die DDR noch gab, entstanden ist.

    In einem weiteren Beitrag in der selben Ausgabe wird dann noch das Ergebnis einer angeblichen Umfrage in Mecklenburg-Vorpommern von Infratest veröffentlicht. Demnach würde sich wohl die überwiegende Mehrheit der Bürger unseres nordöstlichen Bundeslandes zu den "Wendegewinnern" zählen.

    Allerdings geht aus dem Beitrag nicht hervor, ob bei der Umfrage vielleicht nicht doch nur die Gruppe der 18 bis 20-Jährigen befragt worden ist, was man eher vermuten könnte, denn schließlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass so viele ehemalige DDR-Bürger ihr Gedächtnis verloren haben.



    -   Beitragserstellung:   16.02.2011    -

    Eckart Kreitlow











Riesensauerei des NDR zu dem Greifswalder Maler Helmut Maletzke an seinem 90.Geburtstag

Zu seinem 90.Geburtstag am 8.Oktober 2010 wurde der Greifswalder Maler Helmut Maletzke im NDR und in der Folge auch in weiteren Medien als vermeintlicher oder tatsächlicher Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Stasi an den Pranger gestellt. Und dies geschieht zudem noch 20 Jahre nach der staatlichen Einheit, würdeloser und infamer geht es wohl nicht.

Gut ist da nicht nur zu glauben, sondern zu wissen, dass es mittlerweile nicht nur im Osten, sondern auch im westlichen Teil Deutschlands immer mehr Mitmenschen gibt, die sich besorgt fragen, wie alt ein Mensch und wie alt die deutsche Wiedervereinigung eigentlich noch werden müsse, bis dieses unwürdige Anprangern endlich aufhört?

Der Beitrag des NDR zu dem Greifswalder Maler Helmut Maletzke dazu noch ausgerechnet an seinem 90.Geburtstag am 8.Oktober 2010 war ohne jeden Zweifel und ohne Wenn und Aber jedenfalls eine Riesensauerei! Andererseits ist es aber auch kein Wunder, dass die Stasi-Hexenjagd weiter fortgesetzt wird, solange dies politisch gewollt ist und die finanziellen Mittel für die Gauck-/Birthler-Behörde zu Lasten von uns Steuerzahlern in Höhe mehrerer Millionen EURO pro Jahr weiterhin sehr reichlich fließen.

Im Übrigen ist natürlich völlig klar, dass der NDR mit seiner schamlosen Veröffentlichung zu weit gegangen ist. Zu prüfen wäre in diesem Zusammenhang, ob bzw. in wie weit dieser Beitrag über den Maler Helmut Maletzke nicht sogar gegen Artikel 1 und gegen Artikel 3 des Grundgesetzes verstoßen hat.

In Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland heisst es unter anderem:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. ..."




-   Beitragserstellung:   22.Oktober 2010    -

Eckart Kreitlow





YouTube - Helmut Maletzke
- ein Portrait zum 90. Geburtstag






Bilder der Moderne - Helmut Maletzke





Manfred Prinz - Malerei aus Greifswald









Wer lügt wirklich bei der Aufarbeitung der DDR-Geschichte?


Innenminister Schäuble in Anne-Will-Talkshow der ARD:

"Das Schlimmste in der DDR ist gewesen, dass man lügen musste!"




Wer diesmal zu den geladenen Gästen der jüngsten Sonntags-Talkshow der ARD mit der Moderatorin Anne Will zu dem Thema "Zwischen Unrechtsstaat und Ostalgie" am 26.April 2009 gehörte, muss sicher außerordentlich starke Nerven gehabt haben.

Dies lag nicht nur an dem Inhalt der öffentlich-rechtlichen Sendung, sondern vor allem auch an der unmöglichen Gesprächskultur des Hubertus Knabe, der als Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sich offenbar als einer der auserkorenen obersten bundesdeutschen Meinungsführer und scheinbar alleiniger Inhaber der Deutungshoheit über die DDR fortwährend anmaßte, anderen Teilnehmern der Runde mit seinen abenteuerlichen Behauptungen, die noch zudem mit der Realität wenig zu tun hatten, ins Wort zu fallen.



   Hubertus Knabe verglich in völlig absurder und böswilliger Weise DDR sogar ungestraft mit faschistischem Naziregimes!



In völlig absurder und böswilliger Weise verglich Knabe, seine Eltern flohen 1959 aus der DDR, wiederholt die DDR ungestraft sogar mit dem faschistischen Naziregime und den millionenfachen Morden und Gräueltaten der Nazis an den Juden, den Sinti und Roma sowie den Menschen anderer Ethnien und von zigtausenden Andersdenkenden in den zahlreichen Vernichtungs- und Konzentrationslagern.

Knabes Wortwahl und Argumentation waren durchweg unerträglich.

Dagegen waren prominente Politiker wie Ulrich Maurer von der Partei DIE LINKE zu bewundern, die ruhig und gelassen ihre akzeptable Sicht darlegten und von bewusster Geschichtsklitterung sprachen.



  Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble in ARD-Talkshow: "Das Schlimmste in der DDR ist gewesen, dass man lügen musste!" 



Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hob unter anderem hervor, dass das Schlimmste in der DDR gewesen sei, dass man lügen musste.

Fragt sich allerdings nur, wer bei der Aufarbeitung der jüngeren deutschen Geschichte lügt?

Nebenbei kam das äußerst geringe Bildungsniveau vieler Jugendlicher in der Bundesrepublik zum Ausdruck.

Bei einer kurz eingeblendeten ARD-Umfrage von einigen interviewten jungen Menschen kannte niemand die DDR.

Den Bundespräsidenten Horst Köhler hielten sie für den ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden und Köln für die Hauptstadt der damaligen Deutschen Demokratischen Republik.

Alles in allem würden etwa 80 Prozent (!) der westdeutschen Bürger nichts oder nur wenig über die DDR wissen.



   Eine kurz eingeblendete ARD-Umfrage offenbarte äußerst geringe Kenntnisse vieler Jugendlicher zur DDR



Damit dürfte es auch sehr leicht sein, sie zum DDR-Geschichtsbild zu manipulieren, was man leider offensichtlich auch mit großem Erfolg tat und tut.

Ein Bildungsdefizit dürfte es jedoch aber nicht sein, dass die Jugendlichen Hubertus Knabe nicht kannten!

Richtig ist, dass es damals in der DDR zwar einzelne Fälle von Unrecht gab und jeder Unrechtsfall natürlich einer zu viel gewesen ist, doch war deshalb der erste Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden insgesamt noch längst kein Unrechtsstaat.

Erst recht schon verbietet sich in dem Zusammenhang jeder Vergleich mit dem Faschismus! Völlig egal ist dabei, wie hochrangig derjenige in der bundesdeutschen Politik ist, der dies behauptet und wie oft dies behauptet wird.

Eine Unwahrheit wird schließlich nicht durch tausendfaches Wiederholen zur Wahrheit, zumal die Fakten eindeutig eine andere Sprache sprechen!


-    Beitragserstellung:   27.April 2009    -

Eckart Kreitlow







    So genannte "Aktuelle Stunde" des Bundestages am 28.Mai 2008 zu der angeblichen Verwicklung Gregor Gysis in den DDR-Staatssicherheitsdienst war sicher keine Sternstunde der demokratischen Streitkultur!



    Gregor Gysi auf einem Wahlplakat zu den vorgezogenen Bundestagswahlen am 18.September 2005 in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowAlljährliche Blütenpracht im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz. Foto: Eckart Kreitlow



    Noch nie in der Geschichte des Deutschen Bundestages habe es eine Fragestunde zu einem einzelnen Abgeordneten gegeben, kritisierte der Fraktionschef der Partei Die Linke Gregor Gysi die auf Antrag der CDU/CSU und SPD am Mittwoch, dem 28.Mai 2008, zu seiner angeblichen Verwicklung in den damaligen DDR-Staatssicherheitsdienst anberaumte Aktuelle Stunde des Deutschen Bundestages.

    Im weiteren Verlauf seiner am Mittwochnachmittag gehaltenen   sehr beeindruckenden Rede   brachte Dr. Gregor Gysi es anschließend gleich auf den Punkt, indem er unter anderem sagte, dass die Regierung verzweifelt über die Erfolge der Linken sei. Die Koalition würde annehmen, wenn man die Personen ausreichend beschädigt, beschädigt man eben auch die Linke. Erneut wiederholte der Fraktionschef der Linken im Bundestag, dass er zu keinem Zeitpunkt wissentlich und willentlich mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet habe.

    Seit eh und je gibt es keine Beweise für eine IM-Tätigkeit Dr. Gregor Gysis während der Zeit seiner Anwaltstätigkeit in der DDR. Und die wird es auch in Zukunft nicht geben. Stattdessen kommt Entlastung von den Söhnen der ehemaligen Mandanten und Regimekritiker Havemann und Bahrow, die übereinstimmend erklärten, dass Gregor Gysi damals im Sinne ihrer Väter gehandelt habe.

    Dies macht deutlich, dass man tatsächlich die Fakten ignoriert und mit haltlosen Unterstellungen sowie Spekulationen in einer konzertierten Aktion zwischen der anachronistischen Birthlerbehörde im Zusammenwirken mit führenden konservativen Medien der von milliardenschweren Anteilseignern dominierten größten Medienkonzerne und einiger Bundestagsabgeordneten von der CDU/CSU-Fraktion, der SPD, der FDP und den Grünen zielgerichtet versucht, das hohe Ansehen   Dr. Gregor Gysis   in der Öffentlichkeit zu demontieren, um damit letztendlich vor allem der bundesweit erstarkenden Linken zu schaden.

    Doch offensichtlich hat man die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn immer mehr Bürgerinnen und Bürger durchschauen diese miesen Spiele. Wie man auf der Internetseite bzw. in Interviews des letzten DDR-Innenministers in der Modrow-Regierung und dem jetzigen Rechtsanwalt   Dr. Peter-Michael Diestel   nachlesen kann, wurden seit der Wende schon tausendfach Menschen mit der Stasikeule traktiert und Existenzen zerstört. Manche trieb man damit sogar in den Selbstmord, weil sie dem Druck nicht standhalten konnten. Doch Dr. Gregor Gysi ist eine starke Persönlichkeit. Er wird sicher dem Druck widerstehen. Wir hoffen es jedenfalls!


    -     Beitragserstellung:  30.05.2008    -

    Eckart Kreitlow









    Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall Ende von Stasi-Hexenjagd noch nicht in Sicht!

    Im Brandenburger Landtag erklimmt die bundesdeutsche Stasi-Hysterie offenbar jüngst gar neue Höhen!



    Irgendwie scheint es gewisse Parallelen zu den Zeiten der Hysterie während der schlimmen McCarthy-Ära in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in den USA zu geben, wo selbst prominente Leute wie der weltberühmte Komiker und Schauspieler Charlie Chaplin wegen angeblicher "unamerikanischer Aktivitäten" verfolgt wurden. Ihm, völlig unschuldig, wurde 1952 nach einem Auslandsaufenthalt in Europa die Rückkehr in die USA verweigert. Die gegenwärtigen politischen Entwicklungen und Geschehnisse, nicht zuletzt in der so genannten rot-roten Koalition im Brandenburger Landtag in Potsdam, sind dabei vermutlich nur der vorläufige Höhepunkt in einer langen Kette von Ereignissen seit der staatlichen Wiedervereinigung 1990.

    Betroffen sind vor allem ehemalige DDR-Bürger, die sich für ihren Staat engagiert haben und zumeist deshalb mit der Stasikeule traktiert und kriminalisiert werden. Selbst der zwanzigste "Radierer" der Stasi, die Putzfrau, ein IM als "Karteileiche", der nie in Erscheinung trat, oder jemand, der in der Verwaltung nur Akten sortiert hat, wird nicht verschont und als Täter öffentlich stigmatisiert. Mit allen Mitteln wird nach wie vor versucht, die DDR zu delegitimieren, sie sogar mit dem verbrecherischen Hitlerregime, dem weit über 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen, gleichzusetzen und zigtausende ehemalige DDR-Bürger auf vielfältige Weise auszugrenzen.

    Nicht wenige Bürger hielten diesem Druck nicht stand, wurden psychisch krank oder begingen gar Selbstmord. Statt nach über zwei Jahrzehnten staatlicher Einheit den längst fälligen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu ziehen, wird die "Stasisuppe" immer weiter neu aufgewärmt und nahezu in allen denkbaren Varianten serviert. In Brandenburg will man mit diesem Thema nicht zuletzt auch gleichzeitig gegen die rot-rote Regierungskoalition zu Felde ziehen. Bei den Landtagswahlen in Brandenburg am 27.September dieses Jahres erhielt die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Matthias Platzeck 30,3 Prozent der Wählerstimmen, gefolgt von der Partei DIE LINKE mit einem Stimmenanteil von 29,5 Prozent. Die CDU landete abgeschlagen mit 22,3 Prozent der Wählerstimmen auf Platz 3.

    Ministerpräsident Platzeck entschied sich für eine Koalition mit den Linken, also gegen die Fortführung der bisherigen Koalition mit der CDU, so dass der Katzenjammer bei den Konservativen sehr groß ist. Sie suchen deshalb nach Gründen, Rot/Rot zu Fall zu bringen. Dies glaubt man damit zu erreichen, indem man jüngst zugespielte personenbezogene Informationen der Gauck-/Birthler-Behörde verwendet, um einige Abgeordnete der Partei Die Linke als "stasibelastet" öffentlich an den Pranger zu stellen.

    Übrigens wer in diesem Lande als "stasibelastet" gilt, soweit haben die Strippenzieher in den politischen Chefetagen die öffentliche Meinung offenbar leider schon manipuliert, ist schlimm dran. Sehr bedenklich ist, dass auch einzelne führende Vertreter der Kirche wie Pastor Gauck sich bei dieser Kampagne als Hassprediger an die Spitze stellten, statt wie es eigentlich ihr wichtigstes christliches Gebot wäre, nämlich sich in Nächstenliebe und Barmherzigkeit gegenüber all ihren Mitmenschen zu üben. Ein verurteilter Krimineller hingegen hat bessere Karten. Nach Verbüßung seiner Strafe genießt er in Deutschland uneingeschränkt seine bürgerlichen Rechte und hat nichts mehr zu befürchten, solange er nicht wieder straffällig wird.

    Leider darf bzw. sollte man in diesem Zusammenhang nicht verschweigen, dass selbst Teile der Partei Die Linke mittlerweile gegen ein Ende der Stasihysterie in diesem Lande sind. So wurde in Brandenburg im Koalitionsvertrag mit der SPD sogar in den Koalitionsvertrag integriert, dass Rot-Rot keine Schlussstrich-Koalition sein darf. Wohlgemerkt, es geht hier natürlich nicht um Vertuschung und Verharmlosung von Unrecht, das zu bedauern ist und man leider nicht ungeschehen machen kann. Überall, wo es auf der Welt Unrecht gibt, muss man dagegen auftreten. Auch in der DDR gab es bedauerlicherweise einzelne Fälle von Unrecht, wofür sich die Verantwortlichen bei den Opfern zu entschuldigen hätten und sich entschuldigen sollten, doch die seit 1990 andauernde Stasi-Hexenjagd ist eindeutig ein neues Kapitel von Unrecht in der deutschen Geschichte!

    -    Beitragserstellung:   05.12.2009    Ergänzungen:   07.12.2009 -

    Eckart Kreitlow








    Interessanter Vortrag zu dem Thema "Wie antifaschistisch war die DDR?"



    Rote Rosen. Foto: Eckart Kreitlow



    Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten und die Fraktion der Partei Die Linke in der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten hatten am 02.Juli 2008 in den Räumen der Volkssolidarität in Ribnitz-Damgarten, Am Bleicherberg, wie sich im Nachhinein herausstellte, zu einem sehr interessanten Vortrag von Prof. Dr. Detlef Joseph mit anschließender Diskussion zu dem Thema "Wie antifaschistisch war die DDR?" eingeladen.

    Professor Joseph, der von 1961 bis 1991 an der Humboldt-Universität zu Berlin lehrte und davon ab 1978 bis zu seiner Entlassung als renommierter Hochschullehrer für Staats- und Rechtstheorie an der Sektion Rechtswissenschaft dieser Universität tätig war, ist Autor zahlreicher Bücher. Unter anderem erschien von ihm 2006 im Eulenspiegel Verlag Berlin das Buch "Hammer, Zirkel, Hakenkreuz, wie antifaschistisch war die DDR?".

    Professor Joseph setzte sich sehr umfassend und zugleich sehr sachlich und kritisch mit den Thesen auseinander, der Antifaschismus in der DDR sei "verordnet" oder nur ein Mythos gewesen.

    Dabei geißelte er vor allem die zahlreichen Entstellungen und Verdrehungen bei der Aufarbeitung der jüngeren Geschichte, die darauf abzielten, die DDR zu delegitimieren oder gar zwischen der Zeit der Nazityrannei und der Zeit des Sozialismus ein Gleichheitszeichen zu setzen. Besonders hinterhältig finde er in dem Zusammenhang zum Beispiel Plakate über einen angeblichen Antisemitismus in der DDR, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun hätten.

    Zu Zeiten des Faschismus habe es in Deutschland etwa 8 Millionen NSDAP-Mitglieder gegeben. Allein das verlangte schon ein differenziertes Herangehen, so dass man schon sehr wohl zwischen Tätern und Mitläufern zu unterscheiden wusste und auch jene kannte, die sich bewusst vom Faschismus distanziert, sich keiner Verbrechen schuldig gemacht und sogar aktiv antifaschistische Arbeit beispielsweise im Nationalkomitee "Freies Deutschland" geleistet hatten. Die bloße NSDAP-Mitgliedschaft habe in der DDR keine Rolle gespielt. Wenn, mussten ihnen Verbrechen nachgewiesen werden.

    In der Diskussion hob unter anderem der Versammlungsleiter Peter Bach hervor, dass sich natürlich die Gleichsetzung von Faschismus und Sozialismus in der DDR verbiete.

    Auf die Frage eines Diskussionsteilnehmers an Professor Joseph, ob er jemals Zweifel daran gehabt habe, dass die DDR kein antifaschistischer Staat gewesen sei, antwortete er: "Niemals! Die DDR hat konsequent von Anfang an das Potsdamer Abkommen umgesetzt. Die DDR war ein antifaschistischer Staat!"

    Martin Eick, ehemals Fraktionsvorsitzender der Linken in der Ribnitz-Damgartener Stadtvertretung und dessen politisches Leben im Kreise Ribnitz-Damgarten verlief, verwies darauf, dass Globke, der Kommentator der Nürnberger Rassengesetze, die quasi als Gebrauchsanweisung bei der millionenfachen Judenverfolgung und Vernichtung dienten, nicht Staatssekretär der DDR, sondern der BRD war.

    Die politische Bildung leide gegenwärtig. Er hoffe nicht, dass das Niveau der Bildung soweit absinke und wie in Rudolf Tarnows Roman "Köster Klickermann" am Ende wieder ein mecklenburgischer Globus in den Schulen verlangt werde, was bei den Anwesenden natürlich kurzzeitig für Erheiterung sorgte.


    -     Beitragserstellung:  03.07.2008    -

    Eckart Kreitlow


















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