Gedanken zur Deutschen Einheit

Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow
Impressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart KreitlowImpressionen von der Berlinfahrt, vom Bundestagsbesuch und der Besichtung des Reichstagsgebäudes, dem heutigen Sitz des deutschen Parlamentes nach dem Umzug aus Bonn, im ehemaligen Westteil der Hauptstadt Berlin. Foto: Eckart Kreitlow




Die Einheit bleibt unvollendet



Die Machenschaften der Treuhand






Wer lügt wirklich bei der Aufarbeitung der DDR-Geschichte?


Innenminister Schäuble in Anne-Will-Talkshow der ARD:

"Das Schlimmste in der DDR ist gewesen, dass man lügen musste!"




Wer diesmal zu den geladenen Gästen der jüngsten Sonntags-Talkshow der ARD mit der Moderatorin Anne Will zu dem Thema "Zwischen Unrechtsstaat und Ostalgie" am 26.April 2009 gehörte, muss sicher außerordentlich starke Nerven gehabt haben.

Dies lag nicht nur an dem Inhalt der öffentlich-rechtlichen Sendung, sondern vor allem auch an der unmöglichen Gesprächskultur des Hubertus Knabe, der als Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sich offenbar als einer der auserkorenen obersten bundesdeutschen Meinungsführer und scheinbar alleiniger Inhaber der Deutungshoheit über die DDR fortwährend anmaßte, anderen Teilnehmern der Runde mit seinen abenteuerlichen Behauptungen, die noch zudem mit der Realität wenig zu tun hatten, ins Wort zu fallen.



   Hubertus Knabe verglich in völlig absurder und böswilliger Weise DDR sogar ungestraft mit faschistischem Naziregimes!



In völlig absurder und böswilliger Weise verglich Knabe, seine Eltern flohen 1959 aus der DDR, wiederholt die DDR ungestraft sogar mit dem faschistischen Naziregime und den millionenfachen Morden und Gräueltaten der Nazis an den Juden, den Sinti und Roma sowie den Menschen anderer Ethnien und von zigtausenden Andersdenkenden in den zahlreichen Vernichtungs- und Konzentrationslagern.

Knabes Wortwahl und Argumentation waren durchweg unerträglich.

Dagegen waren prominente Politiker wie Ulrich Maurer von der Partei DIE LINKE zu bewundern, die ruhig und gelassen ihre akzeptable Sicht darlegten und von bewusster Geschichtsklitterung sprachen.



  Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble in ARD-Talkshow: "Das Schlimmste in der DDR ist gewesen, dass man lügen musste!" 



Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hob unter anderem hervor, dass das Schlimmste in der DDR gewesen sei, dass man lügen musste.

Fragt sich allerdings nur, wer bei der Aufarbeitung der jüngeren deutschen Geschichte lügt?

Nebenbei kam das äußerst geringe Bildungsniveau vieler Jugendlicher in der Bundesrepublik zum Ausdruck.

Bei einer kurz eingeblendeten ARD-Umfrage von einigen interviewten jungen Menschen kannte niemand die DDR.

Den Bundespräsidenten Horst Köhler hielten sie für den ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden und Köln für die Hauptstadt der damaligen Deutschen Demokratischen Republik.

Alles in allem würden etwa 80 Prozent (!) der westdeutschen Bürger nichts oder nur wenig über die DDR wissen.



   Eine kurz eingeblendete ARD-Umfrage offenbarte äußerst geringe Kenntnisse vieler Jugendlicher zur DDR



Damit dürfte es auch sehr leicht sein, sie zum DDR-Geschichtsbild zu manipulieren, was man leider offensichtlich auch mit großem Erfolg tat und tut.

Ein Bildungsdefizit dürfte es jedoch aber nicht sein, dass die Jugendlichen Hubertus Knabe nicht kannten!

Richtig ist, dass es damals in der DDR zwar einzelne Fälle von Unrecht gab und jeder Unrechtsfall natürlich einer zu viel gewesen ist, doch war deshalb der erste Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden insgesamt noch längst kein Unrechtsstaat.

Erst recht schon verbietet sich in dem Zusammenhang jeder Vergleich mit dem Faschismus! Völlig egal ist dabei, wie hochrangig derjenige in der bundesdeutschen Politik ist, der dies behauptet und wie oft dies behauptet wird.

Eine Unwahrheit wird schließlich nicht durch tausendfaches Wiederholen zur Wahrheit, zumal die Fakten eindeutig eine andere Sprache sprechen!


-    Beitragserstellung:   27.April 2009    -

Eckart Kreitlow







Das Ende der DDR und der Anfang der deutschen Einheit








    Haben jetzt im bundesdeutschen Fernsehen die Märchenerzähler Konjunktur?


    Selbstverständlich ist das Fernsehprogramm nicht durchweg schlecht, doch einzelne Sendungen dienen offensichtlich nur dazu, ein Zerrbild von der ehemaligen DDR zu zeichnen und alte Feindbilder zu verstärken bzw. am Leben zu erhalten, indem Geschichten frei erfunden oder maßlos übertrieben und undifferenziert nahezu alles dort Geschehene nach dem Motto "An der DDR darf kein gutes Haar bleiben!" schlecht geredet werden. Jüngstes Beispiel hierfür war die Diskussionsrunde im MDR-Fernsehen am Donnerstagabend (20.03.) im Anschluss an den Film "Die Frau vom Checkpoint Charlie" mit Veronica Ferres in der Hauptrolle. Nach Internetrecherchen wird offenkundig, dass ein Großteil der Details in dem Film "Die Frau vom Checkpoint Charlie", von denen behauptet wird, sie seien Tatsachen, einfach nicht der Wahrheit entsprechen.

    Unbestritten hat es Einzelfälle von Unrecht in der DDR gegeben. Dies darf und soll natürlich nicht beschönigt werden. Überall auf der Welt war und ist jeder Fall von Unrecht einer zuviel. Allerdings ist es in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit der DDR angebracht, dafür zu sorgen, dass die Kirche im Dorf bleibt. Demokratie ist gut und richtig. Ebenso, dass es, sogar verfassungsrechtlich im Grundgesetz fixiert, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Freiheit überhaupt gibt.

    Andererseits gibt es auch so etwas wie Authenzität und Glaubwürdigkeit. Und da ist es schon fast lächerlich, wenn eine junge Frau, CDU-Abgeordnete, über die DDR massiv vom Leder zieht, obwohl sie zum Zeitpunkt der Wende gerade erst einmal 17 Jahre jung war, selbst also kaum etwas vom Leben in der DDR mitbekommen hatte. Zum anderen musste jeder wissen und hat sicher auch jeder gewusst, vorausgesetzt, er oder sie war bei Verstand, dass der Versuch, die DDR nicht legal zu verlassen, ein Risiko darstellte, denn damals verlief zwischen beiden souveränen deutschen Staaten, ähnlich wie heute noch zwischen den USA und Mexiko, als Ergebnis der Nachkriegsentwicklung eine Staatsgrenze.

    Die einzige Teilnehmerin der MDR-Gesprächsrunde in der Sendereihe "Fakt ist ..." am gestrigen 20.März, die akzeptable Antworten gab, war Dr. Gesine Lötzsch, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Haushaltspolitische Sprecherin in der Partei Die Linke im Deutschen Bundestag. Das, was zur DDR kritisch angemerkt werden musste, weil es der Realität entsprach, merkte sie kritisch an. Wohltuend dabei war vor allem, dass sie nicht übertrieb, sondern eine sachliche Einschätzung vornahm.

    Gleichzeitig wies sie aber ebenso auf die Probleme in der Gegenwart hin, die die Menschen heute in der Bundesrepublik bewegen wie die zunehmende soziale Schieflage infolge der geringeren Einkommen durch Lohndumping, die Notwendigkeit der Einführung eines Mindestlohnes etc.. Da Dr. Gesine Lötzsch in der DDR aufwuchs, studierte und promovierte, zunächst als Diplomlehrerin für Deutsch und Englisch und später als Wissenschaftliche Assistentin an der Humboldt-Universität Berlin arbeitete, kannte bzw. kennt sie die Verhältnisse in der damaligen DDR natürlich ausgezeichnet und konnte deshalb im Gegensatz zu den anderen Diskutanten ein differenziertes und authentisches DDR-Bild aufzeigen.

    Fest steht, dass es neben Defiziten zwar in der DDR zahlreiche hoffnungsvolle Ansätze gab, es jedoch dennoch derzeit noch nicht gelang, eine von dem genialen Denker Karl Marx geforderte freiheitliche Gesellschaft mit vollendetem Humanismus zu schaffen. Dies wird wohl erst frühestens, auch in der Bundesrepublik, in Jahrzehnten, wenn nicht sogar erst in Jahrhunderten gelingen?

    -     Beitragserstellung:   Karfreitag,  21.03.2008    -

    Eckart Kreitlow






Ein Waldbach inmitten der einzigartigen Naturlandschaft Rostocker Heide bei dem Seeheilbad Graal-Müritz. Foto: Eckart Kreitlow










    Gedanken eines Ostdeutschen zum Tag der Deutschen Einheit am 3.Oktober 2007
    Die Zeit vergeht. 17 Jahre sind bereits seit der politischen Wiedervereinigung vergangen, doch die Grenze in den Köpfen zwischen den Deutschen in Ost und denen in West scheint noch lange nicht überwunden zu sein. Wie sollte das auch gelingen, wenn sich, um nur zwei Beispiele von vielen anzuführen, die Lebensbedingungen und die Einkommensverhältnisse noch nach wie vor gravierend unterscheiden?

    Die Ostdeutschen werden seit der Wende in der Tarifpolitik zumeist massiv benachteiligt!

    Alleine die Arbeitslosigkeit ist im Osten fast doppelt so hoch wie die im Westen. Das Einkommen unterscheidet sich bis zu 41 Prozent (!) von dem der Westdeutschen. Für die selbe Tätigkeit wohlgemerkt, denn unseriös wäre es selbstverständlich, "Äpfel mit Birnen" vergleichen zu wollen! Allerdings wird auch von der Politik wenig getan, um die beträchtlichen Unterschiede und die Gräben zwischen Ost- und Westdeutschland zu beseitigen.

    Eine Ursache für diese Realität könnte sein, dass die Schlüsselpositionen in den Behörden, Organisationen, Verbänden und der Wirtschaft etc. nach der Wende überwiegend mit Entscheidungsträgern aus den alten Bundesländern besetzt worden sind? Selbst die Medien, die so genannte vierte Gewalt im Staat, werden zumeist, bis auf geringe wenig einflußreiche Ausnahmen, vom Westen aus gesteuert.

    Wohnsitz der Medienentscheider und Strippenzieher war oder ist zumeist westlich der Elbe!

    Die Herausgeber und Chefredakteure bedeutender Tageszeitungen haben oder hatten in der Regel ihren Wohnsitz westlich der Elbe. Wo das einige Jahre nach der Wende anders war, das Beispiel einer großen Zeitung an der Ostsee, bei der wir sogar einmal als Redakteur tätig sein durften, beweist es, werden die ostdeutschen Chefredakteure mittels zum Teil fadenscheiniger Vorwände aus dem Amt gemobbt, um den Weg für deren Nachfolger freizumachen. 3 Mal darf man raten, wo die her kommen und würde sicher 3 Mal richtig liegen!

    Die bisherigen Mitarbeiter und Redakteure mussten, ist jedenfalls naheliegend und deshalb zu vermuten, auch wenn sie es ob ihres mehr oder weniger gut bezahlten Jobs niemals zugeben dürften und zugeben würden, bestimmt noch zu diesem Drama derzeit Beifall klatschen.

    Wer nicht im Gleichklang und nach dem Taktstock des Dirigenten spielt, wird ausgewechselt!

    So sieht in Deutschland im Übrigen auch die wirkliche viel beschworene bzw. hochgelobte journalistische Freiheit aus. Wer nicht im Orchester im Gleichklang und genau nach dem Taktstock des Dirigenten spielt, wird ausgewechselt! Deshalb wird nur geschrieben oder produziert, selbst wider besseren Wissens, was der Chef absegnet.

    Jüngstes Beispiel für die eindeutige Benachteiligung der Ostdeutschen in der Tarifpolitik sind die unterschiedlichen Mindestlöhne bei der Post. Zwischen der Post AG und der Gewerkschaft Verdi wurde ein Tarifvertrag ausgehandelt. Demnach soll der darin vereinbarte Mindestlohn für Briefzusteller in Deutschland West 9,80 Euro und in Deutschland Ost für die selbe Arbeit nur 9,00 Euro betragen.

    Plattmachen von Produktionsstandorten führt zur Abwanderung und Verödung ganzer Regionen!

    Zu den weiteren Ursachen, dass in Ostdeutschland die Bedingungen in einzelnen Problemfeldern zumeist schlechter sind als die in den alten Bundesländern, dürften insbesondere die Abwanderung junger Leute aus dem Osten infolge ihrer mangelnden beruflichen Perspektive und, was vor allem unter anderem ihre Abwanderung bedingt, das Plattmachen einer nicht geringen Anzahl von ostdeutschen Produktionsstandorten, Betrieben, Zweigniederlassungen oder Filialen westdeutscher Mutterkonzerne bzw. Mutterunternehmen etc. zählen.

    Aktuelles Beispiel hierzu, kurz vor dem Tag der deutschen Einheit vermeldet, die zum Jahresende angekündigte Schließung der Anfang der 90er Jahre aufwändig modernisierten Zuckerfabrik der Nordzucker AG im mecklenburg-vorpommerschen Güstrow mit derzeit 147 Beschäftigten, obwohl die Auftragsbücher voll sind und das Werk schwarze Zahlen schreibt, sprich Gewinn erwirtschaftet!

    Zuvor wurden jedoch, wie könnte es anders sein, in diesem konkreten Fall vom niedersächsischen Mutterbetrieb, wie Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus berechtigt scharf kritisierte, kräftig Fördermittel in Millionenhöhe abgesahnt und die Bindefrist abgewartet, um die eingestrichenen besonders üppigen Subventionen behalten zu dürfen. Gleichzeitig dürfte man auch noch so nebenbei, zwar nicht ganz so wie in dem Märchen der Gebrüder Grimm vom tapferen Schneiderlein sieben auf einen Streich, Konkurrenz in Ostdeutschland ausgeschaltet haben? Nichts dran? Alles nur Unsinn?

    Bei Beschäftigten der Güstrower Zuckerfabrik herrschen Betroffenheit, Wut und Verzweiflung!

    Wenn angeblich der Grund für die angekündigte Güstrower Werksschließung die um etwa 13 Prozent Deutschland niedriger von der EU zugewiesene Zuckerquote sein soll, wie Geschäftsführung und Aufsichtsrat der mit ihrem Hauptsitz im niedersächsischen Braunschweig ansässigen Nordzucker AG gegenüber der Güstrower Belegschaft behaupteten, warum schließt man dann aber wohl zuerst das Werk im Osten?

    Übrigens kam die Hiobsbotschaft aus Braunschweig plötzlich wie aus heiterem Himmel und ist von allen Güstrower Kolleginnen und Kollegen inmitten der gerade begonnenen Zuckerrübenkampagne mit großer Betroffenheit und Bestürzung aufgenommen worden. Ältere Arbeitnehmer sollen sogar, nachdem sie von dieser skandalösen Entscheidung erfuhren, in Tränen ausgebrochen sein.

    Hängt das nicht doch etwa mit der Besetzung der Schlüsselpositionen durch westdeutsche Entscheidungsträger zusammen, wie eingangs erwähnt? Oder sind das alles gar nur Hirngespinste? Wobei es natürlich besser ist, in Ost und West die Produktionskapazitäten zu erweitern und neue Werke zu eröffnen, um die Arbeitslosigkeit zu senken, als umgekehrt, welche zu schließen.

    Anachronistische Gauck-/ Birthler-Behörde schürt seit Jahren Hass und fördert Ausgrenzung!

    So gäbe es sicher noch zahlreiche weitere Beispiele wie die überfällige politische Entscheidung im Jahre 17 (!) nach der deutschen Einheit zur sofortigen Auflösung der Ausgrenzung von Mitmenschen produzierenden und Hass schürenden bzw. verstärkenden Gauck-/ Birthler-Behörde, durch deren Wirken nachweisbar selbst der zehnte Radierer, die Putzfrau und die nie in Erscheinung getretene "Karteileiche" betroffen waren und sind.

    Und vor allem durch das von ihr im Zusammenwirken mit den größten bundesdeutschen konservativen Medien-Flaggschiffen ausgehende Kesseltreiben, wovon in den überwiegend von westdeutschen Strippenziehern kontrollierten Medien kaum bzw. gar nicht berichtet wird, viele Betroffene sogar in den Selbstmord getrieben worden sind, wie es wiederholt der ehemalige Innenminister und Rechtsanwalt Dr. Peter-Michael Diestel in Interviews offenbarte.

    Dürfen sich einige sogar über bestehende Gesetze hinwegsetzen und ungestraft diffamieren?

    Aktuell wird gerade der Sponsor der Feierlichkeiten zur deutschen Einheit in Schwerin in aller Öffentlichkeit, sogar im Internet, als Stasi-Spitzel verunglimpft. Andererseits, wer weiß inwieweit er damals darin überhaupt verstrickt war, wenn es denn so gewesen sein sollte?

    Und selbst wenn, damit wollen wir Spitzelei und Gesinnungsschnüffelei damals wie heute natürlich nicht gut heißen, muss damit irgendwann auch mal Schluss sein! Möglicherweise war er nur eine so genannte "Karteileiche"? Im Grunde genommen stellt die Anprangerung nach 17 Jahren deutscher Einheit, selbstverständlich auch schon vorher, juristisch betrachtet, Rufmord dar! Doch scheinbar stehen einige über dem Gesetz und dürfen sich darüber ungestraft hinwegsetzen?

    Soll ein erfolgreicher Werbeunternehmer aus dem Osten als Konkurrent ausgeschaltet werden?

    Höchstwahrscheinlich dient aber die perfide Stasidiffamierung in Wirklichkeit nur dazu, auf diese widerwärtige Weise einen erfolgreichen Konkurrenten aus dem Osten auszuschalten, denn der vermeintliche oder tatsächliche Stasispitzel soll ein Werbeunternehmer in der Erfolgsspur mit etwa 1200 Beschäftigten sein, deren Firma sogar schwarze Zahlen schreibt und einen Großauftrag zum Tag der deutschen Einheit bekam?

    Statt Unterschiede zu beseitigen, wenigstens jedoch zu verringern, wird die Serie der Ungleichheiten zwischen Ost und West nicht nur in der Tarifpolitik fortgesetzt. Und das, obwohl es dafür keinen einzigen sachlichen Grund gibt!

    Das ändert sich auch nicht dadurch, indem zum Beispiel der so genannte Vizechef des Konvents für Deutschland, der auch schon in der in Ostdeutschland bestens bekannten Treuhand Furore machte bzw. vertreten war, anderslautende Erklärungsversuche unternimmt.

    Außerdem suggeriert er zudem, was sicher nur bei den Leichtgläubigen verfängt, dass vermeintlich die DDR den Westdeutschen nur gekostet hätte, was eindeutig nicht wahr ist. Die angeblichen Billionen-Kosten für die DDR dürften dabei vielleicht eher aus der Fantasiewelt und den Büttenreden der 5.Jahreszeit am goldenen Rhein als aus der Realität stammen!

    Nach der Maueröffnung nahm die Zahl der Millionäre in den alten Bundesländern sprunghaft zu!

    Denen, die nicht wissen, wieviel DDR-Volksvermögen unter Federführung der Treuhand in den Westen transferiert worden ist und wie sprunghaft unmittelbar nach der Maueröffnung die Zahl der Millionäre in den alten Bundesländern zunahm, kann man das vielleicht auch einreden? Es ist ebenso nicht wahr, wie fantasievolle Anekdotenerzähler behaupten, dass in der DDR alles Produktionsvermögen marode gewesen sei.

    Warum wären dann wohl so manche hochwertigen Maschinen und Anlagen aus den zuvor im Zusammenhang mit den zu oft unsäglichen Treuhand-Machenschaften plattgemachten ostdeutschen Betrieben in den Westen verbracht und dort weiter als Produktivkapital verwendet worden, wenn sie nichts getaugt hätten?

    So ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl derer in den neuen Bundesländern stetig zunimmt, die sich die ehemalige DDR wieder zurückwünschen. Die Tageszeitung junge Welt berichtete in ihrer Ausgabe vom 25.09.2007, dass es in Sachsen-Anhalt zum Beispiel jeder vierte sei.

    Sprichwort "Der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht!" mahnt, nicht zu übertreiben!

    Warum ist das wohl so? Das Sprichwort "Der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht!" * sollte manchen Berichterstattern und DDR-Hass beseelten Schreiberlingen vor Augen führen, bei der Wahrheit zu bleiben und den Bogen nicht zu überspannen, denn es war damals in der DDR eben nicht alles schlecht, wie es leider nicht selten lauthals medial verkündet wird.

    * Obwohl wir in der Schule damals leider nicht sehr aufmerksam waren und es bereuen: Das Sprichwort beinhaltet das so genannte dialektische Gesetz vom Umschlagen von Quantität in Qualität und umgekehrt, das ähnlich wie die Naturgesetze in der Natur in der Gesellschaft objektiv wirkt bzw. wirken soll.

    Außerdem sollte man endlich aufhören, die alten dutzendfach vorgekochten Stasikamellen immer wieder aufzuwärmen, da die Kost seit 1990 in allen möglichen Varianten schon zu oft serviert worden ist und bei übermäßigem Verzehr sicher Allergien hervorrufen könnte und vielleicht auch schon bei vielen ehemaligen DDR-Bürgern Allergien und zeitweilige Magenverstimmungen hervorgerufen hat.

    Die DDR war in ihrer Gesamtheit entgegen der Behauptung kein Unrechtsstaat!

    Egal, wann und wo Unrecht auf der Welt passiert, ist dies selbstverständlich überall zu verurteilen. Jeder Fall von Unrecht, vollkommen klar, ist ein Fall zu viel. Doch es war ganz eindeutig nicht so, dass in der damaligen DDR massenweise Unrecht geschehen ist und die DDR deshalb gar als Ganzes ein Unrechtsstaat gewesen sei, wie landauf und landab immer wieder in den Medien behauptet wird.

    Völlig absurd ist es allerdings, die DDR-Zeit gar mit der Zeit des so genannten Dritten Reiches, also mit der finsteren bzw. finstersten Zeit des Hitlerfaschismus zu vergleichen. Die Zeit des Faschismus war die finsterste Zeit in der deutschen Geschichte überhaupt. Da kann man nur hoffen und wünschen, dass sich eine solche Zeit nie wiederholt.

    Zeit des Faschismus war die finsterste Zeit in der deutschen Geschichte überhaupt!

    Wer solche Vergleiche anstellt, muss dauerhaft in der Schule im Geschichtsunterricht gefehlt haben oder hat da ständig geschlafen bzw. der Lehrer sah nicht durch, so dass er seinen Schülern nichts beibringen konnte, denn die Nazis haben millionenfach nachweisbar so schwerwiegende Verbrechen begangen, dass man diese nur schwer in Worte fassen kann!

    Bedauerliche Einzelfälle der DDR-Geschichte, die es leider gab,   -   die Betroffenen, denen tatsächlich Unrecht angetan worden war bzw. angetan wurde, verdienen Entschuldigung, Mitgefühl und Wiedergutmachung   -   werden dabei so aufgebauscht, dass dieser falsche Gesamteindruck entstanden ist bzw. entstehen könnte oder entstehen soll. Hier wird entgegen den Tatsachen offensichtlich ein Zerrbild vermittelt, was viele Ostdeutsche mittlerweile offenbar durchschaut bzw. erkannt haben.

    Fernseh-Talkshows zur deutschen Einheit verkommen zur Märchenstunde, da aufgrund der westdeutschen Medienhoheit und des scheinbar oder real vorherrschenden Mainstreams überwiegend nur Protagonisten eingeladen werden, die entweder nicht im Stoff stehen, also keine Ahnung haben oder gar nicht bzw. kaum authentisch sind. Insbesondere mit dem was sie sagen wird das sehr schnell offensichtlich.

    Oscar-Preis gekrönter Film "Das Leben der Anderen" leider mit zweifelhaftem Inhalt!

    Selbst aufwändig inszenierte Spielfilme über die Stasi konnten bzw. können daran scheinbar nichts ändern, denn die Wahrheit ist zu allen Zeiten langfristig stets stärker. Obwohl es tatsächlich einige Auserwählte gibt, die die glaubende Wahrheit nach eigenem Ermessen bestimmen wollen.

    Doch die Wahrheit wirkt dennoch objektiv, das heißt, unabhängig vom Wollen des Menschen. Auch ein Auserwählter kann objektive Gesetze, Sachverhalte, Dinge, Erscheinungen und Prozesse nicht beeinflussen, selbst wenn dieser Auserwählte noch soviel Macht hat. Man kann die Gesetze bzw. Gesetzmäßigkeiten eben nur erkennen oder nicht erkennen.

    Die schauspielerischen Leistungen in dem Film "Das Leben der Anderen" des Sohns einer schlesischen Adelsfamilie Florian Henckel von Donnersmarck waren zwar top, so dass dieser Film wahrscheinlich deshalb sogar mit einem Oscar geehrt worden ist.

    Mit dem Fehlverhalten Einzelner nicht pauschal eine ganze Gruppe verunglimpfen!

    Sollte die Preisverleihung allerdings wegen des eher zweifelhaften realitätsfernen Inhalts erfolgt sein, müsste man dies sicher darauf zurückführen, dass die Jury die tatsächliche DDR-Realität nie kennenlernen konnte oder aber einfach ignoriert, denn das Leben in der damaligen DDR war keinesfalls so düster, wie den Zuschauern mit der Produktion suggeriert bzw. glaubhaft gemacht werden soll.

    Unabhängig davon kann kein Staat ausschließen, dass es nicht hin und wieder einzelne Typen gibt, denen man keine leitende bzw. besser keine Funktion hätte übertragen sollen, doch darf man nicht wegen dem Fehlverhalten Einzelner pauschal eine ganze gesellschaftliche Gruppe verunglimpfen, wie es leider im Osten seit den 90er Jahren nicht selten zum Alltag gehört. Hoffentlich war die pauschale Verunglimpfung einer ganzen gesellschaftlichen Gruppe nicht die Absicht des schlesischen Adelssohns von Donnersmarck mit seinem Film?

    Bundesdeutsche Entscheidungsträger sollten Ost und West gleich behandeln!

    Der richtige Weg dürfte aber sicher der sein, das vereinigte Deutschland so zu gestalten, dass sich weder die Bürger in Ost noch in West benachteiligt fühlen müssen und sich die Lebensverhältnisse auf einem zunehmend höheren Niveau beiderseits der ehemals innerdeutschen Grenze Schritt für Schritt in den nächsten Jahren weiter angleichen.

    Ostdeutschland darf nicht nur einseitig als Absatzmarkt für westdeutsche Produkte, sondern muss insbesondere auch als Produktions- und Dienstleistungsstandort gesehen werden. Dazu wäre es allerdings dringend erforderlich, dass die Entscheidungsträger in der Politik und der Wirtschaft gesamtdeutsch denken und handeln, was im gegenwärtigen politischen Alltag, wie zuvor dargestellt, häufig leider noch nicht festzustellen ist.


    -   Beitragsersterstellung:  25.09.2007,    Überarbeitungen und Ergänzungen:   28.09.2007  -   02.10.2007  -

       Eckart Kreitlow     














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