Pastor a. D. Joachim Gauck

Die gläserne Kuppel auf dem Reichstagsgebäude in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland Berlin. Foto: Eckart Kreitlow

- ein umstrittener Kandidat für die Bundespräsidentschaft










Weiße Friedenstaube auf blauem Untergrund. Foto: Eckart Kreitlow EUROPA-Friedensforum auf Ostsee-Rundschau.de














Auszug aus dem Grundgesetz für die
Bundesrepublik Deutschland (GG)


Vom 23. Mai 1949


Artikel 26


(1)     Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

(2)     Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.












    Bundespräsident Joachim Gauck erhielt die Ehrenbürgerschaft der Hansestadt Rostock


    Eine Mehrheit der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock verlieh dem am 18. März 2012 gewählten Bundespräsidenten Joachim Gauck, der am 24. Januar 1940 in dieser Stadt geboren wurde, die Ehrenbürgerschaft der Hansestadt Rostock.

    Auf einer Bürgerschaftssitzung am 3. April 2012 erfolgte ein entsprechender Beschluss der Bürgerschaft, gegen den allerdings die Fraktion unserer Partei DIE LINKE geschlossen votierte.

    Auch von einzelnen Abgeordneten weiterer Gruppierungen bzw. Konstellationen, die in der Rostocker Bürgerschaft vertreten sind, hatte es Stimmen gegen die Nominierung Joachim Gaucks zum Ehrenbürger der Hansestadt Rostock und von ihnen in ihrer Konsequenz ebenso Anfang April 2012 bei der Abstimmung über die Ehrenbürgerschaft des heute 72-Jährigen Gegenstimmen gegeben.

    Konkret stimmten von den insgesamt 40 auf der Bürgerschaftssitzung am 3. April 2012 anwesenden Stadtvertretern der Hansestadt Rostock bei einer Stimmenthaltung 25 Abgeordnete für die Ehrenbürgerschaft Joachim Gaucks, 14 Abgeordnete stimmten dagegen.

    Die feierliche Zeremonie fand am 9.August 2012, dem Tag der Eröffnung der 22.HanseSail, in der Rostocker Marienkirche statt, an der über 900 geladene Gäste teilgenommen haben sollen. Führende Vertreter der Partei DIE LINKE nahmen an der Zeremonie zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft Gaucks nicht teil. Während der Zeremonie sollen vor der Kirche auch Pfiffe zu hören gewesen sein.

    Joachim Gauck, der während der DDR-Zeit von 1958 bis 1965 in Rostock Theologie studieren durfte, erlangte nach der so genannten Wende vor allem durch seine Tätigkeit als Chef der Stasi-Unterlagenbehörde in den Jahren 1990 bis 2000 bundesweite Bekanntheit.

    Von Oktober 2000 bis zum März 2011 wurde die Behörde von Birthler und gegenwärtig wird sie von Jahn geführt. Kurz vor dem Ende der DDR engagierte sich der jetzige Bundespräsident Gauck und damalige Pastor verstärkt in der oppositionellen Bürgerbewegung.


    -   Beitragserstellung:   9. August 2012    -

    Eckart Kreitlow















Verzicht auf Schauspiel


Gießener Zeitung:   Bürgerreporter berichten


Wein und Wasser











Bundespräsident Joachim Gauck erhielt die Ehrenbürgerschaft der Hansestadt Rostock






    Joachim Gauck mit 991 Stimmen zum 11.Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt!

    Die Wahlleute der Partei Die Linke stimmten zu 100 Prozent für Antifaschistin Beate Klarsfeld



    Erwartungsgemäss votierte bei der Bundespräsidentenwahl am Sonntag, dem 18.März 2012, im Berliner Reichstag von den 1098 anwesenden Wahlleuten der Parteien CDU/CSU, SPD, GRÜNE und FDP, die zuvor Joachim Gauck gemeinsam nominiert hatten, eine Mehrheit auch für ihren Kandidaten. Allerdings nur 991 der 1098 anwesenden Wahlleute dieser Parteien. Es gab bei dem Wahlakt im ersten Wahlgang der 15.Bundesversammlung eine hohe Zahl von 108 Stimmenthaltungen, die sich offenbar zu einem Ja für Gauck nicht durchringen konnten (klick hier!).

    Die Erwartungshaltung an den neuen Bundespräsidenten ist bei den Bürgerinnen und Bürgern groß. Ob der Bundespräsident Gauck diese Erwartungen aber alle erfüllen wird? Es wird sich zeigen. Zweifel sind jedoch angesichts seiner Tätigkeit in der nach ihm benannten Behörde, die für die massenhafte Verfolgung und Ausgrenzung ehemaliger DDR-Bürger die Hauptverantwortung trägt, sicher angebracht. Die 123 anwesenden Wahlleute der Partei Die Linke stimmten zu 100 Prozent für die von ihr nominierte Kandidatin für die Bundespräsidentschaft, der Antifaschistin Beate Klarsfeld.

    Sie bekam 126 Stimmen, da sogar drei Wahlleute der anderen Parteien auch für sie ihr Votum abgaben. Darüber freute Beate Klarsfeld sich sehr, wie sie in ersten Statements äußerte, wohlwissend, dass sie gegen die Wahlallianz der fünf Parteien CDU/CSU, SPD, GRÜNE und FDP natürlich von vornherein chancenlos war. In der Bevölkerung habe sie, Beate Klarsfeld, in den vergangenen Tagen seit ihrer Nominierung zur Bundespräsidentenwahl viel Zuspruch erhalten. Dies ermutige sie, auch weiterhin überall konsequent gegen Faschismus und Antisemitismus sowie für das Existenzrecht Israels aufzutreten. In dem Zusammenhang trete sie auch für ein Verbot der NPD ein.


    -   Beitragserstellung:   18. März 2012    -

    Eckart Kreitlow









    Joachim Gauck - gemeinsamer Kandidat von CDU/CSU, FDP, SPD und Bündnis 90/ Die Grünen

    Partei Die Linke nominierte einstimmig als Gegenkandidatin die Antifaschistin Beate Klarsfeld



    Nach dem vorzeitigen Rücktritt des bisherigen Bundespräsidenten Christian Wulff am 17.Februar 2012 schreibt die Verfassung innerhalb von 30 Tagen die Neuwahl des Staatsoberhauptes der Bundesrepublik Deutschland durch die Bundesversammlung vor. Die Wahl findet am Sonntag, dem 18.März 2012, in Berlin im Reichstaggebäude, dem Sitz des Deutschen Bundestages, statt.

    Von den Parteien CDU/CSU, FDP, SPD und Bündnis 90/ Die Grünen wurde unter Ausschluss der Partei Die Linke nach einer offenbar sehr kontrovers geführten Debatte, wie verlautete, als gemeinsamer Kandidat der fünf Parteien außer der Partei Die Linke für die kommende Wahl der Pastor a.D. und langjährige Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde Joachim Gauck nominiert.

    Joachim Gauck ist bei nicht wenigen Bürgerinnen und Bürgern sehr umstritten. Mindest ein Drittel der gesamtdeutschen Bevölkerung lehnt ihn nach jüngsten Meinungsumfragen als Kandidaten für das höchste Amt im Staate ab. Ein Grund für die Ablehnung ist sicher, dass die nach Gauck benannte Behörde, nach eigener Darstellung sollte sie vor allem DDR-Unrecht aufarbeiten, offensichtlich neues Unrecht begangen hat, indem es in den Jahren nach 1990 bis heute zur massiven Verfolgung und Ausgrenzung Tausender ehemaliger DDR-Bürger kam.

    Gewiss aber wäre es, sollten sich die Informationen bestätigen, ganz besonders verwerflich und schamlos, wenn der langjährige oberste Chef der Behörde, einer Behörde, die für die massenhafte Verfolgung und Ausgrenzung ehemaliger DDR-Bürger die Hauptverantwortung trägt, sogar selbst IM und Begünstigter der Stasi gewesen ist. So kursieren im Internet Berichte (klick hier!) , in denen beispielsweise von einem IM mit dem Decknamen "Larve" die Rede ist, der Rostocker Kirchenvertreter gewesen sei und vieles andere mehr.

    Von Oktober 2000 bis zum März 2011 wurde die Behörde von Birthler und gegenwärtig von Jahn geführt. Viele Menschen wurden von vorn herein von bestimmten Funktionen ausgeschlossen, diskriminiert, schikaniert, verloren in der Folge ihre Jobs. Manche trieb man sogar in den Selbstmord. Lesen Sie dazu nicht zuletzt auch die Sonderseite " Stasihexenjagd und Stasihysterie östlich der Werra und der Elbe" der Neuen Unabhängigen Onlinezeitungen (NUOZ).

    Die Linke nominierte als Kandidatin für die Bundespräsidentschaft einstimmig die Antifaschistin Beate Klarsfeld. Sie wurde vor allem bekannt als engagierte Jägerin von Nazikriegsverbrechern wie dem ehemaligen Gestapo-Chef von Lyon Klaus Barbie, Kurt Lischka, Alois Brunner und anderen, um sie ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Den Gestapo-Chef Barbie, der wegen seiner besonderen Grausamkeit auch als der "Schlächter von Lyon" bezeichnet wurde, machte sie in Bolivien ausfindig.

    Im November 1968 ohrfeigte Beate Klarsfeld auf einem CDU-Parteitag den damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger wegen dessen Verstrickung zur Nazizeit in hochrangigen Funktionen wie zum Beispiel im Ribbentropschen Außenministerium und im Goebbelschen Reichspropagandaministerium etc., was international damals großes Aufsehen erregte.

    -   Beitragserstellung:   28. Februar 2012    -

    Eckart Kreitlow









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Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



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Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



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Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



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