Weltgeschehen- Archiv



Nachrichten, Berichte, Meinungen, Reportagen, Kommentare









    Seit Beginn der Bodenoffensive Israels soll die Zahl der Opfer in den palästinensischen Gebieten schon auf weit über 1000 Tote und mindestens 3500 Verletzte gestiegen sein!


    Tag für Tag wird das Leid und das Leiden in den palästinensischen Gebieten größer und ist kaum noch erträglich. Es fehlt an allem. Die Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz und mittlerweile genauso wie die Ärzte und Schwestern in den Krankenhäusern total überfordert.

    Am 12.Tag seit dem Beginn der israelischen Bodenoffensive am 3.Januar 2009, an der sowohl Infanterieeinheiten als auch Panzer, Artillerie, Luftwaffe und Marineeinheiten teilnehmen, sollen nach palästinensischen Angaben schon weit über 1000 Zivilisten getötet und eine noch weitaus höhere Zahl verletzt worden sein.

    Jüngste Schätzungen gehen von mindestens 3500 Verletzten aus, wobei die Zahl ständig weiter dramatisch ansteigt. Die Zahl der getöteten israelischen Soldaten wird mit 13 angegeben. Ein Ende des Blutvergießens ist offenbar leider noch nicht in Sicht!

    -    Beitragserstellung: 14.01.2009     -

    Eckart Kreitlow



















    Der Nahe Osten - eine schlimme Tragödie der Gegenwart!

    Das Töten und Sterben in den Palästinensergebieten geht unvermindert weiter!



    Offensichtlich ist Krieg nicht "nur" alleine sehr grausam und brutal, wie wir ihn zu unterschiedlichen Zeitpunkten an verschiedenen Orten der Welt erleben, gegenwärtig vor allem im Nahen Osten, sondern Krieg ist auch zugleich die Inkarnation des Bösen an sich und die Perversion jedes menschlichen Tuns überhaupt.

    Bis auf die Profiteure der Rüstungsindustrie als wahrscheinlich einzige Ausnahme, sofern sie natürlich von den kriegerischen Handlungen selbst verschont bleiben, nützt zudem der Krieg auf keinen Fall der überwiegenden Mehrheit der Menschen. Neben der Verursachung von unermesslichem Leid und Elend bei den Betroffenen werden noch enorme materielle Werte zerstört, der Hass zwischen den Völkern geschürt und die Gewaltspirale in der Welt immer weiter forciert.

    Was sich zurzeit in den palästinensischen Gebieten abspielt, ist mit Worten kaum beschreibbar. Bewohnte Gebiete werden bombardiert, sogar Schulen sind angegriffen worden, Rettungssanitäter und UN-Helfer wurden getötet, wenn auch sicher versehentlich. Frauen und Kinder sterben im Bombenhagel, gewaltige Zerstörungen der Infrastruktur sind zu verzeichnen.

    Diese sehr schrecklichen Ereignisse werden von den so genannten Embedded Journalists der Armee, diesen zumeist einseitigen Berichterstattern ganz im Sinne ihrer Auftraggeber, nur sie haben zurzeit Zugang zu den Kriegsgebieten, bestimmt verschwiegen.

    Vermutlich lässt sich hier an dieser Stelle, hier in diesem Beitrag all das Schlimme und das Grausame, was dort in Palästina und in Israel jetzt Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute passiert, gar nicht alles lückenlos aufzählen?

    Auf der einen Seite ist zwar die israelische Führung von Ministerpräsident Ehud Olmert sowie Außenministerin Tzipi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barack für die erbarmungslose Bodenoffensive "Gegossenes Blei" und die seit mehr als zwei Wochen andauernde Bombardierung in den palästinensischen Gebieten verantwortlich, denn sie hat Beides schließlich begonnen und führt Beides unerbittlich durch.

    Aber ebenso sind auf der anderen Seite die radikal-islamische Hamas und ihre Hintermänner in dem selben Maße mitverantwortlich für den gegenwärtigen Krieg, da sie sowohl das Existenzrecht Israels permanent in Frage stellen, Israel ständig provozieren als auch Israel mit Kassamraketen ständig angegriffen haben und selbst jetzt noch mit Kassamraketen weiterhin angreifen.

    Der Krieg zeigt sich aber nicht nur in seiner schlimmsten Form, der militärischen Auseinandersetzung, sondern parallel dazu auch in der Form der psychologischen Kriegsführung.

    Die Hamas soll angeblich oder tatsächlich wahrheitswidrig berichten. Angeblich sollen sie das Internet missbrauchen. Oder tatsächlich? Obwohl Bilder nun einmal mehr sagen können, als zum Beispiel tausend Worte! Allzuviel kann man bei den Fotos und Videos wahrscheinlich gar nicht manipulieren, ohne dass es nicht sogar selbst dem Leichtgläubigsten oder Dümmsten auffällt?

    Wer nun lügt oder wer nicht lügt bzw. wer mehr lügt, ist schwer zu sagen, denn in jedem Krieg stirbt vermutlich zuerst die Wahrheit? Israel lässt zum Beispiel keine oder kaum unabhängige Journalisten in das Kriegsgebiet, wodurch das Vertrauen nicht gefördert und eine objektive Berichterstattung nicht ermöglicht bzw. zumindest jedoch extrem erschwert wird. Fakt jedenfalls ist, dass das Töten und Sterben in den Palästinensergebieten unvermindert weitergeht und dass in Israel weiterhin so genannte Kassamraketen einschlagen.

    Wie geht es weiter? Ist demnächst gar noch der Iran dran, Pentagon-Pläne soll es bereits geben, was dann wohl das Fass endgültig zum Überlaufen brächte und wahrscheinlich den dritten Weltkrieg auslösen würde? Dies hängt aber vor allem von der nach dem 20.Januar 2008 amtierenden Obama-Regierung in den USA ab.

    Insbesondere natürlich von der Einschätzungsfähigkeit des realen Kräfteverhältnisses in der Welt durch die neue US-Regierung sowie vom Ergebnis ihrer Einschätzung der internationalen Gefahrenlage und vom Ergebnis der Einschätzung des Risikos bei einem Iranangriff durch die USA und Israel für die Vereinigten Staaten selbst.

    Nicht zuletzt wird es davon abhängen, ob die Vereinigten Staaten von Amerika mit ihrem neuen Präsidenten Barack Hussein Obama an der Spitze, dem nunmehr 44. Präsidenten in der Geschichte der USA seit George Washington vor über 232 Jahren zum Zeitpunkt der Erlangung der Unabhängigkeit von der britischen Krone am 4.Juli 1776, die Politik der Stärke sowie der Drohung und der Konfrontation in den internationalen Beziehungen der Vorgänger-Administration fortsetzen oder ob sie stattdessen, was ein Segen für die Menschheit wäre, weltweit eine Außenpolitik beginnen, die auf die Erhaltung und die Festigung des Friedens gerichtet ist!

    Das Gebot der Stunde ist, bleibt, solange der Krieg fortdauert und kann angesichts der katastrophalen Lage insbesondere bei der Zivilbevölkerung nur sein, eine sofortige Feuerpause herzustellen, um das Blutvergießen unverzüglich zu stoppen. Danach sollten dann unverzüglich Friedensverhandlungen aufgenommen werden, an der unter der Schirmherrschaft der UNO die führenden Vertreter aller Konfliktparteien gleichberechtigt einschließlich der Staats- und Regierungschefs der arabischen Staaten der Konfliktregion sowie der USA, Russlands und Chinas, zumindest jedoch deren bevollmächtigten Vertreter, teilnehmen müssten, um einen dauerhaften Friedensprozess im Mittleren und Nahen Osten zu erreichen.

    -    Beitragserstellung: 11.01.2009     Ergänzungen: 12.01.2009     -

    Eckart Kreitlow
















    Sofortige Feuerpause lautet das Gebot der Stunde!
    Stoppt unverzüglich das Blutvergießen!
    Mit Krieg sind die politischen Probleme nicht zu lösen!
    Die Lage der Zivilbevölkerung in Gaza ist katastrophal!

    Die Weltöffentlichkeit schaut mit großer Besorgnis auf die Eskalation in den Palästinensergebieten!
    Bereits weit über 460 Tote und über 2300 Verletzte! Die Zahl der Opfer steigt von Stunde zu Stunde!

    Eine Entschliessung des Weltsicherheitsrates über einen sofortigen Waffenstillstand scheiterte
    am Widerstand und dem konsequenten No der noch im Amt befindlichen Bush-Administration!
    Bringt Barack Obama nach seinem Einzug ins Weiße Haus vielleicht die Wende im Nahen Osten?



    Typisch für die sich gegenwärtig noch im Amt befindliche Bush-Administration! Während die Weltöffentlichkeit mit großer Besorgnis auf die Eskalation in den Palästinensergebieten schaut und sich angesichts der israelischen Bodenoffensive verantwortungsvolle Politiker Russlands, Frankreichs, Großbritanniens und auch Deutschlands um eine schnelle und dauerhafte Friedenslösung im Nahen Osten bemühen, kommt, obwohl stattdessen hier ein Yes dringend vonnöten gewesen wäre, von den USA leider ein entschiedenes No zu einer Entschließung im Weltsicherheitsrat über einen von den zuvor genannten Staaten vorgeschlagenen Waffenstillstand im Gazastreifen.

    Der Präsident Frankreichs Nicolas Sarkozy führte Gespräche mit Repräsentanten der Länder der Mittelmeer-Union, die der französische Präsident offenbar für die Unterstützung eines Friedensprozesses gewinnen möchte. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich unter anderem für den Einsatz von UN-Beobachtern im gegenwärtigen Kriegs- bzw. Krisengebiet in Palästina ausgesprochen.

    Auch der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon soll sich in einem Telefongespräch mit dem israelischen Regierungschef Ehud Olmert sehr besorgt geäußert und Israel zum sofortigen Stopp seiner Bodenoffensive im Gazastreifen aufgefordert haben. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy verurteilte die Raketenangriffe der radikal-islamischen Hamas auf Ziele in Südisrael und die israelische Bodenoffensive gleichermaßen.

    Die israelische Bodenoffensive im Gazastreifen wird ebenso von Russlands Präsident Dmitri Medwedew scharf verurteilt. Seit Beginn der sogenannten Operation "Gegossenes Blei" sollen nach palästinensischen Angaben bereits mehr als 460 Menschen getötet und mehr als 2300 verletzt worden sein.

    Hoffentlich haben wir bald den Tag der Amtseinführung des neuen Präsidenten der USA Barack Obama!

    Vielleicht schweigen nach dem magischen Datum am 20.Januar 2009 im Nahen Osten die Waffen und es kehrt nach einem Machtwort des neuen USA-Präsidenten in der Region endlich Frieden ein?

    Lassen wir die Skepsis beiseite und seien wir Optimisten! Vielleicht ändern die Vereinigten Staaten künftig ihre Politik und das Obamaland wird gar weltweit zum Friedensstifter?

    Oder ist unsere Erwartungshaltung, die sicher nicht nur unsere ist, sondern die bestimmt vieler friedliebender Menschen
    überall auf der Welt leider doch nichts weiter als eine Illusion?

    Ob die gegenwärtigen israelischen Politiker der Übergangsregierung von Ministerpräsident Ehud Olmert, darunter die Außenministerin Tzipi Livni von der Kadima-Partei und der Verteidigungsminister Ehud Barack, zugleich Vorsitzender der israelischen Arbeiterpartei Awoda, mit ihrer kriegerischen Politik dem Volk Israels langfristig wirklich nützen, muss ernsthaft bezweifelt werden.

    Obwohl die Mehrheit von ihnen sie zwar anscheinend noch euphorisch unterstützt, werden sich die Gräben des Hasses zwischen den Palästinensern und den Israelis einerseits und zwischen den Israelis und der arabischen Welt andererseits infolge der so genannten Militäroffensive "Gegossenes Blei", die sich aber in Wirklichkeit immer mehr in der öffentlichen Wahrnehmung als ein blutiger Bodenkrieg in den Palästinensergebieten darstellt, der vor allem die Zivilbevölkerung trifft, sicher spürbar weiter vertiefen.

    Natürlich waren die Raketenangriffe der radikal-islamischen Hamas auf Südisrael nicht mehr hinnehmbar, doch hätte man bestimmt bei einem ernsthaften Verhandlungswillen auf allen Seiten unter Einbeziehung aller Konfliktparteien sowie der UNO, der arabischen Nachbarstaaten, der USA, Russlands und Chinas eine dauerhafte Friedenslösung im Nahen und Mittleren Osten hinbekommen!


    -    Beitragserstellung: 05.01.2009     Ergänzungen: 06.01.2009 / 07.01.2009     -

    Eckart Kreitlow

















    Der Mittlere und Nahe Osten - ein gefährliches Pulverfass!    Explodiert es nun?

    Statt Friedenslösung Krieg?    Ist jetzt in Palästina eine weitere Eskalation überhaupt noch zu stoppen?



    Im Mittleren und Nahen Osten hat sich eine äußerst gefährliche Lage entwickelt. Die unterschiedlichsten Interessen stoßen dort am Schnittpunkt von Orient und Okzident aufeinander - die der Israelis, die der Palästinenser, die der arabischen Anliegerstaaten, die der USA, Russlands, Chinas und nicht zuletzt die der Europäischen Union.

    Alleine dazu die richtige Position einzunehmen, ohne dabei selbst in Deutschland nicht in Konflikt mit dem einen oder anderen seiner Mitmenschen zu geraten, ist offenbar kaum möglich. So schrieb mir am 3.Januar 2009 per Email ein sehr guter Bekannter, der häufig nach Israel reist und zu dem ich mich auch freundschaftlich verbunden fühle, dass ihm die Ereignisse in und um Israel nicht gleichgültig lassen würden und sich, so sein Eindruck, die deutschen Nachrichtenverfasser weit von der Realität entfernt zu haben scheinen.

    Per Anhang übersandte er mir als Pdf-Datei einen ins Deutsche übersetzten Pressebeitrag eines Israelis namens Ari Shavit, der soeben am Neujahrstag in der israelischen Zeitung Haaretz unter dem Titel "Israelis, die Israel beschuldigen, helfen nicht den Palästinensern" erschienen sein soll bzw. erschienen ist. Mir ist jedoch weder der Autor Ari Shavit noch die Zeitung Haaretz sowie das Spektrum, zu dem das Blatt zuzurechnen ist, bekannt, was somit Einschätzungen zwangsläufig etwas schwieriger macht.

    Inhaltsgemäß setzt sich der Autor des zuvor erwähnten Artikels im Umfang von etwa zwei A4-Seiten im Wesentlichen mit der so genannten israelischen Militäroperation "Gegossenes Blei", gemeint ist die israelische Bodenoffensive in den Palästinensergebieten, die bereits vor wenigen Stunden begann, und den sehr unterschiedlichen Positionen der Israelis dazu untereinander auseinander.


    Der Verfasser des Pressebeitrages rechtfertigt sehr umfassend und detailliert den begonnenen Bodenkrieg als einen gerechten Krieg, da es angeblich seiner Meinung nach keine andere Alternative gäbe, Allerdings verwendet der Autor nie das Wort "Krieg", sondern stattdessen stets die verharmlosend klingenden Worte "Operation", "Operation 'Gegossenes Blei'", "Luftschläge" etc. .

    Natürlich haben die Israelis unbestritten ein Recht, dauerhaft in Frieden in ihrem Staat leben zu können, ohne ständig mit Terror- bzw. verheerenden Selbstmordanschlägen bedroht und mit Kassam-Raketen angegriffen zu werden, was zu verurteilen ist. Doch ebenso haben auch die Palästinenser das Recht, menschenwürdig und in Frieden leben zu können, ohne dass man sie mit Bomben und Raketen angreift!

    Eine vernünftige Lösung kann ausschließlich, und sicher nicht nur unseres Erachtens, eine friedliche Lösung am Verhandlungstisch sein, also eine diplomatische Lösung auf der Basis der völligen Gleichberechtigung aller Verhandlungspartner unter Einbeziehung aller Konfliktparteien der Region im Rahmen bzw. unter Vorsitz der Vereinten Nationen!

    Alle Konfliktparteien täten gut daran, sich aufeinander zu zu bewegen und die legitimen Interessen der jeweils anderen Seite zu akzeptieren sowie auf die Androhung und die Anwendung jeglicher militärischer Gewalt konsequent und dauerhaft zu verzichten!


    Auch wenn man mit wissenschaftlicher Akribie und scheinbar großer Sorgfalt aufzulisten versucht, dass diejenigen, die Friedenslösungen bevorzugen, Israel vermeintlich sogar hassen würden, wie der Autor des Haaretz-Beitrages namens Ari Shavit behauptet bzw. es selbst andersdenkenden Israelis im eigenen Land unterstellt.

    Eher das Gegenteil scheint der Fall zu sein, denn jeder Krieg forciert die Spirale der Gewalt, schafft Gewalt, wieder Gegengewalt, schafft sehr viel Leid, tötet unschuldige Frauen, Männer und Kinder, legt Städte und Dörfer in Schutt und Asche, vernichtet Infrastruktur, sät noch mehr Hass zwischen den Konfliktparteien!

    Außerdem birgt jeder Krieg unkalkulierbare Risiken in sich. Erst recht im Nahen und Mittleren Osten. Greift der Iran ein? Greift Syrien ein? Greifen die USA Iran an oder wird Barack Obama künftig im Gegensatz zu seinem Vorgänger Georg Bush gar ein Friedensstifter? Greift Israel die Atomanlagen des Iran an?


    Es könnte am Ende sogar aus dem zunächst regional begrenzten militärischen Konflikt ein Weltbrand entstehen, der angesichts der ungeheuerlichen Zerstörungskraft der modernen Waffentechnik, insbesondere infolge des Vorhandenseins der verheerenden atomaren Massenvernichtungswaffen mit kaum vorstellbarer Sprengkraft, die Existenz der gesamten Menschheit auf unserem Planeten bedrohen bzw. im Extremfall vernichten könnte!

    Wie weit die Lage aber tatsächlich eskaliert, ist selbstverständlich zurzeit nicht genau vorherzusagen, wenngleich die Risiken groß sind, dass die Lage schnell außer Kontrolle geraten könnte. Inzwischen ist die Bodenoffensive im vollen Gange. Die israelische Militärführung rechnet mit einem länger andauernden Krieg. Einzig und allein kann jedoch als sicher angesehen werden, dass der Zeitpunkt für den Bodenkrieg nicht zufällig jetzt unmittelbar zu Jahresbeginn gewählt wurde.

    Mit größter Wahrscheinlichkeit hängt er bestimmt auch damit zusammen, dass man in der israelischen Führung gegenwärtig noch nicht genau weiß, wie sich in Zukunft die neue USA-Administration unter Barack Obama nach ihrer Amtseinführung am 20.Januar 2009 verhalten wird, während sie von der Bush-Administration für Militäroperationen jeglicher Art bisher stets grünes Licht bekamen und auch weiterhin bekommen hätten.


    Und nicht zuletzt wird wahrscheinlich der jetzige Kriegsbeginn auch mit den bereits im kommenden Monat Februar 2009 in Israel stattfindenden Parlamentswahlen zusammenhängen, wo sich eventuell die Befürworter der so genannten Militäroperation, zu ihnen gehören vor allem die Kandidatin für den Posten des Ministerpräsidenten Zipni Levi sowie der jetzige Verteidigungsminister Ehud Barack, vermutlich bessere Wahlchancen ausrechnen könnten bzw. ausrechnen.

    -    Beitragserstellung: 03.01.2009     Ergänzungen / Änderungen: 04.01.2009     -

    Eckart Kreitlow







    Wie die Tageszeitung Junge Welt in ihrer jüngsten Ausgabe vom 05.01.2009 unter den Titelzeilen "Frieden jetzt" und "Es gibt keine Zuflucht" vorab online berichtet, sollen in den Abendstunden des 3.Januars 2009, also Samstag abend, Zehntausende Israelis in Tel Aviv, darunter zahlreiche Friedensaktivisten der israelischen Friedensgruppe Gush Shalom, mit Losungen in englischer, hebräischer und arabischer Sprache gegen die israelische Regierung und den Einmarsch mit Bodentruppen in den Gazastreifen protestiert haben. Außerdem wird unter anderem darüber informiert, dass mehrere tausend Soldaten in das abgeriegelte palästinensische Gebiet einmarschiert seien.

    Und weiter ist dort unter anderem zu lesen: "Der Nachthimmel über Gaza war erleuchtet von den Blitzen der abgeschossenen Panzergranaten. Immer wieder erschütterten Explosionen die Stadt und brachten die Mauern der größeren Gebäude zum Beben", berichtete AP. Nach Angaben von Ärzten wurden mindestens 24 Palästinenser getötet." Und weiter heißt es im Verlaufe des Pressebeitrages in der Jungen Welt, dass Israel seit Wochen schon Journalisten den Zutritt zu den Palästinensergebieten verwehrt habe.
















    Knut Mellenthin warnt in Beitrag der Tageszeitung "Junge Welt" und auf einer Internetseite von hintergrund.de vor möglichem Iran-Krieg nach den Präsidentschaftswahlen in den USA!

    Die Tageszeitung "Junge Welt" veröffentlicht in der Ausgabe vom 1.11.2008 unter der Überschrift "Countdown für Iran-Krieg" einen Beitrag, der bereits einen Tag vorab bei der "Jungen Welt" online zu lesen war, von Knut Mellenthin mit äußerst brisantem Inhalt.

    Darin warnt der Journalist vor einem möglichen Krieg der USA gegen den Iran mit hunderttausenden Toten. Offenbar sollen vom Pentagon sogar Nuklearwaffen eingesetzt werden. Der Journalist bezieht sich auf eine entsprechende Studie, die jüngst in den USA erschienen sein soll. Weitere Informationen von Knut Mellenthin zu diesen ungeheuerlichen Kriegsplänen des Pentagon findet man auch auf der zuvor erwähnten Internetseite hintergrund.de.

    Unter anderem heißt es dort: "Ausgangspunkt der Studie ist die Feststellung, dass die bisherige Politik der stufenweisen, immer wieder von Kriegsdrohungen begleiteten wirtschaftlichen und finanziellen Erpressung, gemeinhin mit dem scheinheiligen Wort „Diplomatie“ umschrieben, nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Folglich geht es nur noch darum, einen möglichst großen Teil der Staaten der Welt für eine rasante Verschärfung der bisherigen Strategie zu gewinnen:

    Erst eine Seeblockade, dann ein wochenlanger Bombenkrieg gegen Produktionsanlagen und Infrastrukturen, der Iran so verwüsten und in seiner Entwicklung zurückwerfen soll, dass das Land nicht bloß auf Jahre, sondern vielleicht sogar auf Jahrzehnte hinaus von ausländischer, insbesondere auch US-amerikanischer Hilfe abhängig ist..."

    Offenbar stehen wir in einigen Monaten vor einer der gefährlichsten militärischen Eskalation im Nahen und Mittleren Osten überhaupt, die die Welt sogar an den Rand eines Weltkrieges bringen kann. Hoffen wir, dass diese wahnsinnigen Pläne der Kriegstreiber nicht Realität werden. Doch leider spricht vieles dafür, dass es zu dieser enormen Zuspitzung kommen wird.

    Die Attacke gegen Syrien, dort drangen kürzlich amerikanische Kampfhubschrauber in das Hoheitsgebiet vor und töteten 7 Zivilisten, scheint offenbar schon ein erstes Anzeichen für das bevorstehende verheerende Kriegsabenteuer zu sein.

    Der amerikanische Filmemacher Eugene Jarecki lieferte bereits in seinem 2003 entstandenen Film "Why we fight - Amerikas Kriege" eine Vielzahl von Hintergrundinformationen zu den in den vergangenen Jahrzehnten von den USA geführten Kriegen in vielen Teilen der Welt bis hin zum gegenwärtigen Irak-Krieg. Wahrscheinlich kommt als ein weiterer Krieg 2009 der Iran-Krieg hinzu? Hoffentlich nicht!

    -     Beitragserstellung: 01.11. 2008   -

    Eckart Kreitlow















    Gefährdet die Finanzkrise der USA mit dem "schwarzen Montag" am 15.September 2008 als vorläufigen Höhepunkt der Ereignisse die Weltwirtschaft und den Dollar als Leitwährung?

    Jetzt soll, man mag es kaum glauben, den angeschlagenen US-Banken mit einem unvorstellbar gigantischen 700 Milliarden Dollar (!!!) -Hilfspaket, das letztendlich der amerikanische Steuerzahler aufzubringen hat, unter die Arme gegriffen werden. Ob es wirklich von Nutzen ist, bezweifelt sicher nicht nur der legendäre Investmentbanker Jim Rogers, zweifellos ein Insider und Branchenkenner wie kein anderer.

    Der nach Singapur ausgewanderte Finanzexperte ist zwar der Ansicht, dass die Lage sehr ernst sei und sieht sogar einen Kollaps der Weltleitwährung Dollar voraus, doch gleichzeitig warnt er eindringlich davor, dass die Notenbanken mit ihren Hilfsaktionen die Lage nur noch zusätzlich verschärfen würden.

    Ende 2006 begann alles mit faulen US-Hypothekenkrediten, als die meisten Hauskäufer in den USA, die von den Immobilienbanken mit niedrigen Zinsen angelockt wurden, ihre Kreditraten nicht mehr zahlen können und der US-Immobilienmarkt zusammenbricht.

    Ihren vorläufigen Höhepunkt findet die Krise des amerikanischen Finanzsystems in der Insolvenz der viertgrößten US-Investmentbank Lehman Brothers nach milliardenschweren Verlusten am 15.September 2008. Dies ist bei weitem aber noch nicht das Ende der Fahnenstange, sondern es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung weiter geht.

    Die Ereignisse im amerikanischen Banken- bzw. Finanzsektor überschlagen sich förmlich. So wurden nun die beiden Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley der direkten Aufsicht der amerikanischen Notenbank Fed unterstellt, nachdem sie zuvor in normale Geschäftsbanken umgewandelt wurden.

    Das dürfte allerdings auch wohl zugleich das Ende der in der Wall Street im Stadtteil Manhattan von New York City ansässigen weltgrößten Börse, der im Jahre 1647 gegründeten New York Stock Exchange, eingeläutet haben. Die Finanzkrise wird, dies steht fest, auf jeden Fall gravierende weltweite Auswirkungen haben.

    Als einige der direkten Folgen der Banken- und Finanzkrise in den USA wird sich ganz sicher zum Beispiel die Preisspirale, vor allem bei den Rohstoffen und den Nahrungsmitteln, überall in der Welt spürbar nach oben bewegen, die Armut, besonders in Afrika, sich dramatisch verschlimmern, obwohl sie jetzt schon schlimm genug ist, und deren Bekämpfung durch fehlende bzw. geringer werdende Mittel für Nahrungsmittel etc. bei den Hilfsorganisationen noch schwieriger werden.

    -     Beitragserstellung: 22. September 2008     Ergänzungen: 24. September 2008   -

    Eckart Kreitlow

















    Treiben die USA die Verbündeten zunehmend in einen antirussischen Konfrontationskurs?

    Irgendwie passt alles ins Bild. Im Februar dieses Jahres erklärte zunächst der US-Verteidigungsminister Gates bei einer Anhörung im Verteidigungsausschuss des USA-Kongresses, dass die Vereinigten Staaten auch zu einem Krieg gegen Russland bereit sein müssten, was schon damals weltweit, insbesondere in Russland selbst, zu heftigen Reaktionen führte.

    Dann wird Georgien massiv mit neuester amerikanischer Waffentechnik beliefert und zugleich ermutigt, die russischen Friedenstruppen in Südossetien anzugreifen, was auch prompt mit der von dem georgischen Präsidenten Saakaschwili befohlenen Militäroffensive mit Bomben und Raketen auf die südossetische Hauptstadt Zchinwali und andere Orte erfolgte und zu vielen Opfern unter der Zivilbevölkerung führte.

    Schließlich werden Abkommen über die Stationierung von Raketenkomponenten in Polen und Tschechien beschlossen, durch die sich Russland zwangsläufig bedroht fühlen muss und jüngst schiebt die US-Außenministerin Condoleezza Rice Russland für die Verschlechterung des internationalen Klimas den Schwarzen Peter zu. Die Tatsachen werden von der US-Außenministerin also ganz offensichtlich auf den Kopf gestellt und die Weltöffentlichkeit für dumm verkauft.

    Quasi als der Gipfel der Verdrehungen sei Russland nach den in der von wütenden Hasstiraden strotzenden Rede der US-Verteidigungsministerin Rice vor der so genannten German Marshall Fund - Stiftung zunehmend sogar ein autoritärer und aggressiver Staat, der friedliebende Länder mit Nuklearwaffen bedrohe und so weiter und so fort, obwohl vor nicht allzu langer Zeit noch die USA Russland als strategischen Partner betrachteten und die Fakten eindeutig eine andere Sprache sprechen.

    Damit nicht genug. NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer sagte Georgien, sicher nicht von ungefähr, bei der Aufnahme als Mitglied in die NATO Unterstützung zu. Das Verteidigungsbündnis will die Partnerschaft und den Dialog mit Georgien intensivieren, so de Hoop Scheffer weiter.

    Wer vergiftet die internationale Atmosphäre, schürt Spannungen im Kaukasus, betreibt nicht nur dort eine Politik der militärischen Einkreisung? Warum sollen die ehemaligen Sowjetrepubliken Georgien und die Ukraine plötzlich unbedingt Mitglieder der NATO werden? Wer also belastet die Beziehungen zu Russland? Die europäischen Staaten täten gut daran, sich nicht auf diesen gefährlichen Konfrontationskurs gegen Russland zu begeben bzw. sich darauf von den USA und ihren Vasallen einschwören zu lassen, nicht zuletzt um des Friedens in der Welt Willen!

    -     Beitragserstellung: 19.09.2008 / 20.09.2008    -

    Eckart Kreitlow


















    Selbst der deutsche Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder kritisiert die gegenwärtige Haltung des Westens gegenüber Russland, vor allem im Kaukasuskonflikt und in der Kosovo-Frage!

    Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) kann man nun wahrlich nicht in allen Punkten seiner Politik zustimmen, schon gar nicht zu großen Teilen der Sozialpolitik während seiner Regierungszeit. Schließlich ist Ex-Bundeskanzler Schröder der Architekt der mehr berüchtigten als berühmten Agenda 2010 mit ihrem Kernstück, der weitestgehend unsozialen, weil Armut drastisch verschärfenden Hartz IV-Gesetze, die einzig und allein nur von einigen Boulevardmedien der großen Zeitungsmonopole immer wieder hochgelobt werden.

    Eindeutig positiv zu Buche schlägt jedoch in seiner Außenpolitik die Nichtbeteiligung Deutschlands an dem unter dem Kommando der USA zusammen mit den weiteren Staaten in der so genannten "Koalition der Willigen" geführten Irakkrieg.

    Momentan fällt man allerdings in den Medien fast unisono über den Ex-Bundeskanzler her, weil er den USA, der NATO und der EU in zentralen Fragen der Politik gegenüber Russland im Zusammenhang mit dem jüngsten Krieg Georgiens gegen die russischen Friedenstruppen in Südossetien sowie der Anerkennung des Kosovo durch die Europäische Union als ein von Serbien unabhängiges eigenständiges Staatsgebilde und der vorgesehenen Stationierung von Komponenten des amerikanischen militärischen Raketenabwehrsystems in Polen und Tschechien schwerwiegende Fehler vorwirft und zudem noch gleichzeitig das Militärengagement der USA in der Kaukasusregion scharf verurteilt.

    -     Beitragserstellung:  3.September 2008   -

    Eckart Kreitlow


















    Wieder Kalter Krieg? Ehemaliger Chefstratege der Bundeswehr meint: USA, Großbritannien, Polen und Baltische Staaten drängten NATO offenbar auf Konfrontationskurs zu Russland!

    Merkwürdig ist, dass die hohen und höchsten militärischen Führungskader zumeist erst immer dann die Katze aus dem Sack lassen, nachdem sie pensioniert worden sind. So dürfte der ehemalige Leiter des Planungsstabes der Bundeswehr, also der frühere Chefstratege, Vize-Admiral a.D. Ulrich Weisser jedenfalls ganz sicher mit dem, was er in seinem in der Wochenendausgabe des "Kölner Stadt-Anzeigers" veröffentlichten Beitrag, der auch im Internet zugänglich ist, ausführte, den Nagel auf den Kopf getroffen haben.

    Er übte nämlich in dem von ihm selbst verfassten Artikel heftige Kritik an der NATO-Politik gegenüber Russland und bedauerte zugleich in dem Zusammenhang, dass das NATO-Bündnis auf eine Konfrontation mit Russland zu steuere, deren Gefahren in keinem Verhältnis zu den Problemen Georgiens stünden.

    Unter anderem kritisiert Vize-Admiral a.D. Ulrich Weisser in dem Gastbeitrag in der zuvor genannten Tageszeitung, dass "die Scharfmacher in der NATO, allen voran die USA, sich durchgesetzt hätten, dass es vorerst keine Sitzungen des NATO-Russland-Rates mehr gäbe, obwohl der NATO-Russland-Rat gerade "als Forum für Konsultationen zwischen der NATO und Russland in Krisenzeiten" gegründet worden wäre.

    Die USA, Großbritannien, Polen und die Balten hätten das Bündnis auf einen gefährlichen Kurs gebracht, der für Europa nichts Gutes verheiße. Die NATO brauche Russland "für politische Lösungen auf dem Balkan, im Iran, im Nahost-Konflikt und vor allem für Energiesicherheit". Deshalb sei es im deutschen Interesse, einen anderen Kurs zu steuern und "dabei durchaus in Kauf zu nehmen, im Gegensatz zur Bush-Administration und zu einigen unserer Nachbarn im Osten zu stehen", hob der ehemalige Bundeswehr-Chefstratege abschließend hervor.

    Zweifellos wäre es für die internationale Lage von großem Vorteil, wenn nicht verstärkt die Kalten Krieger und ihre treuen Vasallen die Weltpolitik bestimmten, sondern zum Beispiel stattdessen Führungskader mit der Denkweise wie Vize-Admiral a.D. Ulrich Weisser an den Schalthebeln der Macht säßen. Sicher hätte es dann auch keinen Angriff der georgischen Armee auf russische Friedenstruppen in Südossetien und den dadurch provozierten Krieg mit Russland im Kaukasus gegeben.

    Übrigens in dieses von Vize-Admiral a.D. Ulrich Weisser gezeichnete Bild, dass die USA, Großbritannien, Polen und die Balten das NATO-Bündnis auf einen gefährlichen Kurs gebracht hätten, passt auch die geplante Stationierung von Pershing-Abfangraketen der USA in Polen und von Radaranlagen in Tschechien.

    Nur notorische Dummköpfe können glauben, dass dieses destabilisierend wirkende Vorhaben Russland nicht zu militärischen Gegenmaßnahmen und zu einem neuen Wettrüsten veranlasst oder gar, dass dieses so genannte Raketenschild der Vereinigten Staaten Europa mehr Sicherheit brächte und nicht zu einer deutlichen Verschlechterung der multilateralen Beziehungen schlimmstenfalls bis hin zu einem Weltbrand führte.

    Die polnische Führung hat mit der Unterzeichnung des Raketen-Stationierungsabkommens mit den USA zu verantworten, wenn sich die russische Zielplanung künftig ändern könnte. Ob die polnische Regierung das bedacht hat? Alles in allem scheinen leider dunkle Wolken am Friedenshimmel aufzuziehen. Hoffen wir, dass die Falken auf unserem Planeten nicht die Oberhand gewinnen!

    -     Beitragserstellung:  23.August 2008   -

    Eckart Kreitlow


















    Offenbar sogar Gräueltaten der georgischen Armee in Südossetien!

    Der Botschafter Russlands in der Bundesrepublik Deutschland, Wladimir Kotenew, berichtete in einem Presseinterview gegenüber einer deutschen Tageszeitung, dass die georgischen Truppen in Südossetien Frauen und Kinder ermordet, Kirchen voller Flüchtlinge angezündet und ganze Dörfer niedergewalzt hätten und führte dazu weiter aus: „Wir können dafür konkrete Beweise vorlegen“!

    Sollten sich diese Meldungen bestätigen, wären diese abscheulichen Verbrechen natürlich durch nichts zu rechtfertigen, entsprächen dem Tatbestand des Völkermords und deren Verantwortliche gehörten vor das Internationale Kriegsverbrechertribunal der Vereinten Nationen in Den Haag.

    -     Beitragserstellung:  15.August 2008   -

    Eckart Kreitlow



















    Georgiens Präsident Micheil Saakaschwili erleidet wegen seines unverantwortlichen Kriegskurses in Südossetien gegen russische Truppen einen enormen Imageverlust!

    Der Stern des georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili scheint selbst bei seinen engsten Bündnispartnern dramatisch zu sinken. Während die US-Außenministerin Condoleezza Rice zwar Russland in schroffen Tönen mit internationaler Isolation drohte, sollen vor allem sowohl der französische Präsident Nicolas Sarkozy als auch der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier in der militärischen Auseinandersetzung im Südkaukasus inzwischen für einen moderaten Kurs und eine besonnene Politik gegenüber Russland eintreten.

    Gleichzeitig deutet sich an, dass sie offenbar zu Micheil Saakaschwili als dem, was sich zunehmend klar und eindeutig herausstellt, Verantwortlichen für den militärischen Angriff der georgischen Armee auf die russischen Friedenstruppen in Südossetien mit zahlreichen Toten und Verwundeten vermutlich mehr und mehr auf Distanz gehen. Russland ließ sogar verkünden, dass die russische Regierung unter Führung von Präsident Dimitri Medwedjew als Nachfolger von Wladimir Putin künftig Saakaschwili als Verhandlungspartner nicht mehr akzeptieren würden.

    Nach jüngsten Medienberichten soll die russische Justiz Ermittlungen wegen des Verdachts auf Völkermord durch georgische Truppen in Südossetien eingeleitet haben. Der ehemalige sowjetische Präsident und Friedensnobelpreisträger Michail Sergejewitsch Gorbatschow verurteilte in der "Washington Post" die Ambitionen der USA, die Kaukasusregion zu ihrer Interessen-Sphäre zu machen, als groben Fehler und nannte die von dem georgischen Präsidenten Saakaschwili befohlene Militäroffensive in Südossetien "unklug".

    -     Beitragserstellung:  14.August 2008   -

    Eckart Kreitlow

















    Militärattacke von Armeeeinheiten des georgischen Präsidenten Saakaschwili gegen russische Stellungen der Friedenstruppe in Südossetien endet offenbar in einem Desaster!

    Offenbar hat der prowestliche georgische Präsident Micheil Saakaschwili bei dem Angriff seiner Armeeeinheiten auf Stellungen der russischen Friedenstruppe in Südossetien die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Sich mit der weitaus überlegenen russischen Militärmacht anzulegen, musste natürlich in einem Desaster enden, wie einige in engen Unternehmensverbänden eingebundene monopolisierte Medien inzwischen auch zugaben.

    Demnach sollen etwa 10000 russische Soldaten über den Roki-Tunnel und über den Schwarzmeerhafen Sewastopol mit Spezialeinheiten, Panzern, gepanzerten Truppentransportern und Artilleriegeschützen nach Georgien eingedrungen sein. Sie hätten die Lage zunehmend unter ihre Kontrolle gebracht. Militärflugplätze und der Flughafen der georgischen Hauptstadt Tiflis seien mit Bomben angegriffen worden.

    -     Beitragserstellung:  10.August 2008   -

    Eckart Kreitlow















    Russland leistet dem überwiegend von eigenen Landsleuten bewohnten Südossetien in Transkaukasien militärische Hilfe!

    Ein Krieg ist immer und überall schlimm, egal wo er auf der Welt ausbricht. Doch es gibt stets Verantwortliche, denen das Schicksal der Betroffenen gleichgültig ist, wenn es um die Durchsetzung ihrer strategischen Interessen geht.

    Jahre sind vergangen, seit Russland und Georgien in dem riesigen Staatsgebilde Sowjetunion mit dem Russen Michail Sergejewitsch Gorbatschow als Präsidenten und dem Georgier Eduard Schewardnadse als Außenminister vereint waren. Die Sowjetunion und die Gemeinsamkeiten sind zerfallen. In diesen Tagen befinden sich Russland und Georgien sogar im Krieg. Wer hätte das damals je geahnt?

    Im Kaukasus geht es um mehr als um Gebietsansprüche. Die ehemaligen kaukasischen Sowjetrepubliken sind reich an Bodenschätzen, an Erdöl, an Erdgas, an Gold, an Mangan, an Kupfer, an Aluminium. Es geht auch um die Vorherrschaft. Georgiens Präsident Micheil Saakaschwili ist proamerikanisch bzw. prowestlich eingestellt, der den NATO- und den EU-Beitritt seines Landes anstrebt.

    Der Präsident Georgiens Saakaschwili lässt sich laut Informationen in Wikipedia von dem US-amerikanischen Politikwissenschaftler Daniel Kunin beraten, der der Demokratischen Partei der USA nahesteht. Im Kaukasus soll die Einflußsphäre Russlands zurückgedrängt werden, um den Einfluß der neuen strategischen Partner vergrößern zu können. Schließlich ist Georgien unter anderem auch als Transitland für die große Öl- und Gaspipeline von Aserbaidschan in die Türkei vorgesehen.

    Hoffen wir, dass der Krieg nicht zu einem Flächenbrand wird und vor allem, dass das Blutvergießen schnell ein Ende findet und die Konflikte in Georgien, Südossetien und Abchasien auf friedlichem Wege gelöst werden, um die humanitäre Katastrophe zu stoppen, denn selbstverständlich ist jeder Tote und Verwundete einer zu viel. Jede Minute Krieg dauert eine Minute zu lange!

    -     Beitragserstellung:  10.August 2008   -

    Eckart Kreitlow

















    Steht der Nahe Osten kurz vor einem Supergau?

    Sicher ist es zweckmäßig, sich den Grundsatz anzueignen, nicht alles zu glauben, was irgendwo geschrieben steht oder gesagt wurde, doch die Informationen, die gegenwärtig über Israel, den Iran und den Nahen Osten insgesamt verbreitet werden, sind wegen der enormen Brisanz sehr besorgniserregend bzw. beunruhigend. Wahrscheinlich stehen wir in der Region vor einem Atomkrieg mit unabsehbaren Folgen.

    Selbstverständlich wünschten wir uns alle, dass es womöglich nur Hirngespinste einiger geistig fehlgeleiteter Schreiberlinge seien, die auf diese Weise die Aufmerksamkeit auf sich lenken möchten. Wenn dies so wäre, könnten wir natürlich alles in diesem Zusammenhang schnell wieder vergessen. Das eigentlich Schlimme daran jedoch sind offenbar die Fakten und die scheinen leider immer mehr böse Vorahnungen zu nähren, die die Frage aufwerfen, greift Israel in den nächsten Wochen oder Monaten tatsächlich mit Duldung oder gar in einer konzertierten Aktion mit den USA die Atomanlagen im Iran an?

    Wenn dies so passierte, und da spricht leider vieles dafür, ginge es weit über das hinaus, was zum Beispiel in dem seit März 2003 geführten Irak-Krieg durch die USA und die mit ihr in der so genannten "Koalition der Willigen" verbündeten Staaten verursacht wurde, was schon schlimm genug ist, denn jeden Tag sterben dort Tausende Zivilisten oder werden verwundet. Zigtausende Menschen sind auf der Flucht. Unvorstellbare Gewalt, Anarchie und Chaos sind in dem Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris seit Kriegsbeginn an der Tagesordnung et cetera.

    Nach unseren Erkenntnissen befürchtet Israel offenbar bzw. propagiert, der Iran könne in etwa zwei oder drei Jahren in der Lage sein, eigene Atomwaffen herzustellen. In diesem Zusammenhang unterstellt Israel der Führung in Teheran, der Iran würde die Absicht haben, dann angeblich mit den Atomwaffen seinerseits Israel anzugreifen und zu zerstören, was offenbar jedoch durch nichts bewiesen und deshalb reine Spekulation ist.

    Nach der Darstellung des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad geht es bei dem Bau des ersten iranischen Atomreaktors Buschehr am Persischen Golf ausschließlich um die friedliche Nutzung der Kernenergie, um die Energieprobleme Irans zu lösen bzw. um den wachsenden Energiebedarf des Landes zu decken.

    Gegenwärtig soll Israel bereits detaillierte Pläne für einen Angriff auf iranische Atomanlagen ausgearbeitet und entsprechende militärischen Angriffsoperationen geprobt haben. Da als sicher gilt, dass Israel trotz bisherigem hartnäckigen Leugnen im Besitz von Atomwaffen ist und die Atomanlagen des Iran kaum mit konventionellen Waffen zerstört werden können, weil sie verschieden disloziert und unterirdisch angelegt sind, wäre ein israelischer Angriff mit Kernwaffen tatsächlich denkbar.

    Wir können nur hoffen, dass es nicht zu dieser ungeheuerlichen Agression bzw. zur Verwirklichung dieser wahnwitzigen Angriffspläne kommt, denn der Nahe Osten ist die Einflußsphäre verschiedener Mächte, tangiert deren Interessen und gleicht quasi jetzt schon einem Pulverfass. Deshalb bliebe es wahrscheinlich, obwohl natürlich auch der wie jeder Krieg auf das Schärfste zu verurteilen wäre, nicht bei einem regional begrenzten Krieg, sondern könnte zu einem Weltkrieg führen, der im Zeitalter verheerender Massenvernichtungswaffen tatsächlich die Existenz der gesamten Menschheit gefährden könnte.

    Die Mär von der angeblichen atomaren Gefährlichkeit des Iran und dem angeblichen Bau von Atomwaffen dient offenbar nur dazu, um die Weltöffentlichkeit über die wahren Absichten zu täuschen und Angriffsgründe gegen den Iran zusammen zu zimmern wie seinerzeit gegen den Irak, als dort als Vorwand für den im März 2003 begonnenen Irak-Krieg die Legende vom angeblichen Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen als Kriegsgrund herhalten musste, was sich jedoch später eindeutig als nicht zutreffend herausstellte.

    -     Beitragserstellung:  21.Juli 2008 / 22.Juli 2008   -

    Eckart Kreitlow
















    Gewaltige Naturkatastrophen mit unvorstellbar vielen Opfern, Millionen Obdachlosen und gigantischen Ausmaßen an Verwüstungen und Zerstörungen in der VR China und Birma!

    Welch unglaublichen Tragödien Naturkatastrophen verursachen und Kräfte freisetzen können, mussten in diesen Tagen die Menschen in der Volksrepublik China und in Birma erleben. Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Man schätzt die Zahl der Toten des extremen Erbebens vom 12.Mai in der VR China auf bis zu
    100 000 Menschen und die des Zyklons vom 3.Mai in Birma auf bis zu 78 000 Menschen.

    Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass die Opferzahlen eher noch höher liegen könnten. Außerdem sind die Helfer personell, physisch und psychisch von dem unsäglichen Elend und dem menschlichen Leid, was sich in den Einsatzgebieten zeigt, offenbar total überfordert. Für die Dimensionen, um die es dort geht, lassen sich kaum Worte finden.

    Alleine darüber zu schreiben ist schon schwierig. Um wieviel schwieriger ist es erst, dort vor Ort zu helfen. Wahrhaft Übermenschliches wird da von jeder Helferin und jedem Helfer abverlangt. Viele werden das ihr Leben lang nicht vergessen, ja nicht vergessen können, weil sie sicher neben der Erschöpfung traumatisiert sein werden. Die chinesische Regierung hat von heute an (19.05.) eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Dies verdeutlicht zugleich ebenso die Schwere des Ereignisses.

    Während man der chinesischen Staatsführung in diesem konkreten Fall Lob zollen muss, weil sie unverzüglich und umfassend mit dem massiven Einsatz von Kräften und Mitteln gehandelt hat, soll angeblich die politische Führung in Birma zunächst die Rettung und Hilfsaktionen vor allem aus dem Ausland behindert haben.

    Sollte dies zutreffen, wäre das natürlich eine schärfstens zu verurteilende Menschenverachtung. Doch weiß man gelegentlich nicht, ob es nur Propaganda bestimmter Interessengruppen oder die Wahrheit ist. Letzteres wäre natürlich für die birmaische Regierung entlarvend und selbstverständlich sehr schlimm!

    -     Beitragserstellung:  19.05.2008   -

    Eckart Kreitlow












    Perverse Umweltpolitik mit nachwachsenden Rohstoffen verstärkt Welthunger und Elend!

    Gegenwärtig ist ein explosionsartiger Anstieg der Lebensmittelpreise in der Welt zu verzeichnen, in deren Folge Hungerkatastrophen in bisher nie gekannten Ausmaßen und größere Unruhen zu erwarten sind. Selbst zahlreiche Hilfsorganisationen schlagen Alarm.

    Für diese verhängnisvolle Entwicklung gibt es verschiedene Ursachen. Eine davon ist neben den unfairen Welthandelsbedingungen für die Entwicklungsländer die perverse Umweltpolitik mit nachwachsenden Rohstoffen, wodurch die Anbauflächen für Pflanzen, die der Ernährung dienen, drastisch reduziert werden.

    In dem jüngsten Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen wird die Zahl der weltweit hungernden Menschen pro Jahr auf etwa 852 Millionen (!) geschätzt. Etwa 10 Millionen Menschen sterben nach Angaben der UNO jährlich an Nahrungsmangel. Angesichts dieser gigantischen Tragödie ist es sehr bedenklich, ja ein Irrweg, Nahrungsmittel zur Energieerzeugung zu verwenden.

    Unbestritten ist der sich dramatisch vollziehende Klimawandel eines der größten Herausforderungen der Menschheit, doch darf man natürlich nicht bei der Lösung dieses Kardinalproblems quasi das Kind mit dem Bade ausschütten, was aber vor allem mit der zunehmenden Prioritätensetzung in der Energiepolitik auf den Einsatz nachwachsender Rohstoffe geschieht.

    Sogar Getreide wird dafür in großem Maßstab genutzt und in Kraftwerken zur Energieerzeugung verbrannt, obwohl es statt dessen andere effektive Alternativen wie die Nutzung der Erdwärme, der Meeresströmungen, Solar- oder Windkraftanlagen, Kraft-Wärmekopplung, Wasserkraftwerke etc. gibt.

    Da im kapitalistischen bzw. marktwirtschaftlichen System das Verhältnis von Angebot und Nachfrage entscheidenden Einfluss auf den Preis hat, klettern zum Beispiel die Preise für Nahrungsgetreide und Reis infolge der mit der Verringerung der Anbaufläche einhergehenden Verknappung in astronomische Höhen, so dass sie sich bereits in einigen Ländern vervielfacht haben.

    -     Beitragserstellung:  14.04.2008   -

    Eckart Kreitlow












    Friedenskampf:  50 Jahre Ostermärsche - eine Entwicklung mit vielen Höhen und Tiefen!

    Die Geburtsstunde der Ostermärsche geht auf den 7.April 1958 in Großbritannien zurück, als sich auf dem größten Platz Londons, dem Trafalgar Square, zahlreiche Kernwaffengegner versammelten. Von dort marschierten die Friedensfreunde damals zum britischen Atomforschungszentrum Aldermaston, um auf diese Weise insbesondere für ein Verbot der Entwicklung und Herstellung von Kernwaffen zu demonstrieren.

    Seitdem gewann diese Bewegung über Großbritannien hinaus zunehmend auch in anderen westeuropäischen Ländern an Bedeutung und erlebte zugleich bis heute eine sehr wechselvolle Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen, mit Widersprüchen, verschiedenen Strömungen, Diffamierungen, massiven Anfeindungen, schwierigen Zerreißproben und einer Vielzahl weiterer Hindernisse.

    In der damaligen Bundesrepublik starteten die Ostermärsche im Jahre 1960 gerade einmal mit etwa 1000 Demonstranten, doch trotz dieser äußerst bescheidenen Anfänge entstand daraus immer mehr eine Massenbewegung für Frieden und Abrüstung, die über Ostern Märsche, Diskussionsforen, Friedensfeste, Friedensgottesdienste etc. mit mehreren zehntausenden Teilnehmern veranstaltete.

    Den vorläufigen Höhepunkt der Ostermärsche stellte die Zeit unmittelbar nach dem so genannten NATO-Doppelbeschluss am 12.Dezember 1979 dar. In diesem verhängnisvollen Beschluss hatte das westliche Militärbündnis auf Druck der USA das detailliert geplante Vorhaben fixiert, nicht nur in Westdeutschland, sondern in ganz Westeuropa sowohl atomare Mittelstreckenraketen des Typs Pershing II als auch atomare Marschflugkörper des Typs Cruise Missiles zu stationieren.

    Viele Menschen erkannten jedoch in der Realisierung dieser wahnsinnigen Pläne der NATO die Erhöhung der Gefahr des Ausbruchs eines Nuklearkrieges zwischen den Staaten der beiden überwiegend europäischen Militärbündnisse, die bekanntlich auf der einen Seite von den Vereinigten Staaten und auf der anderen Seite von der inzwischen zerfallenen Sowjetunion dominiert wurden.

    Mehrere Hunderttausend Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrer Weltanschauung oder Religion, gingen auf die Straße, um ihre Ablehnung gegenüber dieser Politik öffentlich zu bekunden. In der Folgezeit nahm die Beteiligung an den Ostermärschen aufgrund verschiedener Ursachen bzw. Faktoren dramatisch ab.

    Nicht zuletzt war dies zum Teil auf das verstärkte Hickhack der Organisatoren und kleinkarierte Diskussionen darüber zurückzuführen, wer sich beteiligen dürfe, wer nicht und in welcher Form diese Beteiligung an den Veranstaltungen auszusehen hat. Werden die Ostermärsche unterwandert oder nicht? Wenn ja, von wem usw.. In erster Linie führte aber das Ende des Kalten Krieges zum zeitweiligen Sinken der Teilnehmerzahlen.

    In diesem Jahr standen die Ostermärsche mit mehr als 60000 Teilnehmern vor allem im Zeichen des 5.Jahrestages des Irak-Krieges, in dem bisher über 500.000 Iraker und über 4.000 Amerikaner getötet sein sollen. Von der Zerstörung der Infrastruktur, der wachsenden Unsicherheit, dem Chaos und der zunehmenden Anarchie in dem Land gar nicht zu reden. Außerdem wurde zum Abzug aus Afghanistan aufgerufen, da nach übereinstimmender Meinung von Experten dort ebenfalls militärisch nichts Positives bewirkt werden kann.

    -     Beitragserstellung:  24.03.2008   -

    Eckart Kreitlow












    Muss eine Bundeswehr-Kampftruppe per Order di Mufti der USA ins gefährliche Südafghanistan?

    Laut der Veröffentlichungen bei Wikipedia sollen insgesamt 763 Koalitionssoldaten, davon bereits 25 deutsche Soldaten (Stand: 30. Januar 2008), im Rahmen des Afghanistan-Krieges bzw. seit dem Beginn des Einsatzes der so genannten ISAF-Schutztruppe (International Security Assistance Force) am Hindukusch ums Leben gekommen sein.

    Seitens der USA begannen die Kampfhandlungen in Afghanistan im so genannten Antiterrorkrieg am 7.Oktober 2001 als offenbar unmittelbare Reaktion auf die wenige Tage zuvor am 11.September 2001 stattgefundenen Terroranschläge, die die ganze Welt erschütterten.

    Mittels zweier Passagierflugzeuge in der Hand skrupelloser Fanatiker um Mohammed Atta wurden damals die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York zerstört. Tausende unschuldige Menschen fanden dabei den Tod. Ein weiteres Flugzeug richtete durch den zielgerichteten Absturz im Mittelteil des Pentagon-Gebäudes in Arlington im US-Bundesstaat Virginia Zerstörungen an, die aber weniger schwerwiegend waren.

    Die humanitäre Lage hat sich in Afghanistan seit dem mittlerweile über sechs Jahre geführten jüngsten von den USA dominierten Krieg entgegen allen bisherigen anderslautenden Erklärungen, Medienberichten und diversen Beteuerungen, selbstverständlich wünschte man das Gegenteil, dramatisch verschlechtert. Darüber hinaus werden bei Militäreinsätzen, in der Sprache der Militärs zynisch und zugleich verharmlosend Kollateralschäden genannt, immer wieder zahlreiche Zivilisten getötet.

    Das einzige Wachstum ist vermutlich nur real beim Drogenanbau und Rauschgifthandel festzustellen, was nur den dortigen Drogenbaronen in maffiaähnlichen Strukturen zu Gute kommt. Die Bevölkerung hat davon so gut wie nichts. Bestenfalls erhalten sie ein paar Almosen, wenn sie auf ihren Feldern Hanf oder Mohn anbauen. Der Bildungsstand ist nach wie vor sehr gering. Die meisten Afghanen können leider weder schreiben noch lesen.

    Wenn Afghanistan etwas dringend braucht, dann sind es am allerwenigsten Kampftruppen, denn sie können die tatsächlichen Probleme des Landes nicht lösen, sondern trügen zur Verschlimmerung der Lage bei. Angesichts der Situation, dass in Afghanistan zahlreiche Interessengruppen agieren, ist die militärische Situation hoffnungslos.

    Gleichzeitig wird die Diskrepanz deutlich, dass die USA trotz absolut überlegener Waffentechnik und neuester Militärtechnologie weder in Vietnam, noch im Irak oder in Afghanistan siegreich waren bzw. sind. Statt daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und den Frieden in der Welt zu stärken, spielen die Vereinigten Staaten dennoch weiterhin die militärische Karte.

    So soll zum Beispiel die US-Marine gegenwärtig, vor allem zur Freude der amerikanischen Rüstungsindustrie, angeblich damit befasst sein, mit einer "revolutionären" Waffentechnik die Feuerkraft ihrer Waffensysteme, darunter mit so genannten elektromagnetischen Schienenkanonen, die noch in der Planungsphase sind, etwa ab dem Jahre 2014, nachdem sie voraussichtlich erstmals einsetzbar sein könnten, zu verzehnfachen.

    Durch eine Verstärkung der militärischen Kräfte und weitere Kampfeinsätze würden sowohl das Leid und das Elend in Afghanistan zunehmen als auch das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber dem Westen weiter dramatisch wachsen und die Risiken für die Soldatinnen und Soldaten nahezu unkalkulierbar werden.

    Dies sollte vor allem auch die militärische Führung bedenken, wenn ihnen das Leben ihrer Unterstellten nicht gleichgültig ist. Die vernünftige Alternative wäre deshalb der schrittweise militärische Abzug der ausländischen Truppe und stattdessen die Verstärkung der humanitären Hilfe sowie der diplomatischen Aktivitäten für eine dauerhafte Friedenslösung in der Region.

    In ungewöhnlich scharfer Form und in einem herablassenden Ton sollen die USA durch ihren zuständigen Minister Robert Gates unter anderem Deutschland aufgefordert haben, sich personell an einer 3200 Mann starken schnellen Eingreiftruppe in Südafghanistan zu beteiligen.

    Es verlautete zwar, dass Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) dieses Ansinnen zunächst abgelehnt habe, doch ist nicht sicher, ob er sich auch mit dieser Position auf der kommenden Nato-Tagung der Verteidigungsminister in Wilna wird durchsetzen können bzw. ob er diese Position weiterhin beibehält.

    -     Beitragserstellung:  3.02.2008   -

    Eckart Kreitlow












    Kein Märchen - Milliardenbetrüger bei Frankreichs Bank Société Générale entlarvt!

    Ausgebuffter Krimineller verursachte mit Aktien einen Supergau!

    Der berüchtigste Verbrecher der 20er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts in den USA Al Capone (1899 bis 1947) wäre zu Lebzeiten ganz sicher vor Neid erblasst, wenn er von diesem Mega-Coup des französischen Börsenhändlers bei Frankreichs zweitgrößter Bank Société Générale erfahren hätte.

    Es gibt offenbar immer mehr Superlative, in diesem Fall negative, als man für möglich hält bzw. je für möglich halten könnte. Ein Mensch allein scheint vermutlich für den weltweiten Börsencrash wesentlich, neben der dramatischen US-Immobilienkrise, verantwortlich zu sein. Es ist unglaublich!

    Der etwa 40 jährige Täter soll alle Sicherheitssysteme des französischen Geldinstituts ausgetrickst und bei diesem Bankenriesen einen Gesamtschaden von etwa 4,9 Milliarden Euro verursacht haben, der nur schwer zu kompensieren sein wird!

    Diese wie jede kriminelle Tat ist selbstverständlich ohne Wenn und Aber zu verurteilen, doch wird in diesem Fall dennoch ein positiver Aspekt deutlich, auch wenn der zunächst wahnsinnig erscheint: Ein einziger Mensch ist, dies beweist das Beispiel, sogar durchaus in der Lage, vorausgesetzt, er ist clever, gewieft bzw. gerissen genug, weltpolitisch etwas Entscheidendes zu bewirken.

    -     Beitragserstellung: 25.01.2008    -

    Eckart Kreitlow












    US-Dokumentarfilm: Kräftige Falken am Friedenshimmel!

    Sie kreisen offenbar schon über Teheran!

    Nicht allzu häufig bekommt man im deutschen Fernsehen Filme zu sehen, die einem die Augen öffnen und dazu noch von unverminderter Aktualität sind. Ein solcher Dokumentarfilm von dem New Yorker Filmemacher Eugene Jarecki aus dem Jahre 2003 wurde bei ARTE gezeigt.

    Er handelte von dem wachsenden Einfluss des militärisch-industrieellen Komplexes der USA auf die Politik der Vereinigten Staaten. Selbst der 1961 aus dem Amt geschiedene US-Präsident Dwight D. Eisenhower soll davor schon gewarnt haben.

    In seinem   Film "Why we fight - Amerikas Kriege"   liefert Eugene Jarecki eine Vielzahl von sehr präzisen Hintergrundinformationen zu den in den vergangenen Jahrzehnten von den USA geführten Kriegen in vielen Teilen der Welt.

    Kriege führten die Vereinigten Staaten angefangen in Korea (1950 - 1953) über Vietnam (1964 - 1975) bis hin zum gegenwärtigen Irak-Krieg (seit März 2003), um nur einige zu nennen.

    Der Krieg der so genannten Koalition der Willigen unter dem Oberkommando der USA machte aus dem Land an Euphrat und Tigris quasi ein Sodom und Gomorra, in dem zunehmend Chaos und Anarchie herrschen sowie täglich Dutzende Menschen bei Gefechten und Selbstmordanschlägen sterben.

    Laut einer   Studie der AG Friedensforschung an der Uni Kassel   wurden bereits 151.000 Iraker seit dem Beginn des Krieges 2003 getötet. Tatsächlich dürfte die Zahl der Getöteten eher noch größer sein, da wegen des Krieges und der chaotischen Zustände eine vollständige Erfassung nahezu unmöglich ist.

    In Afghanistan sieht es im Gegensatz zu den Darstellungen der überwiegend aus den Zentralen der großen Medienkonzerne ferngesteuerten und gelenkten Märchenerzähler keinen Deut besser aus. Allerdings werden dort bei gleichzeitiger schrittweiser Verringerung der USA-Präsenz zunehmend die Verbündeten, darunter auch Deutschland, involviert bzw. militärisch eingebunden.

    Sehr aufschlussreich und äußerst brisant sind dabei die jüngsten Enthüllungen des Elitesoldaten und Insiders Achim Wohlgethan, der im Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr diente und in Afghanistan eingesetzt worden war, in seinem   Buch "Endstation Kabul".

    Demnach verläuft die Mission wenig erfolgreich. Zudem seien die Soldaten in dem Land am Hidukusch einer stetig wachsenden Gefahrenlage ausgesetzt und verfügten nicht über die erforderlichen Mittel zu ihrem eigenen Schutz, vor allem fehlten gepanzerte Fahrzeuge.

    In unser aller Gedächtnis sollte auch der Fakt Eingang finden, dass die derzeitige US-Administration einen tiefgreifenden militärischen Strategiewechsel vollzog. Mit der im Jahre 2002 veröffentlichten Sicherheitsdoktrin   "The National Security Strategy of the United States"   wurden Angriffskriege ausdrücklich und ganz unverfroren als neues Mittel nationaler Politik definiert.

    Nicht zuletzt das Vorhandensein einer solchen Doktrin, die Aggressionen eindeutig und ausdrücklich legitimiert, sollte uns, die wir für eine glückliche Zukunft der Menschheit eintreten, zu denken geben und Anlass sein, darüber nachzudenken, wie wir die Kräfte des Friedens künftig noch weiter stärken können, um den Falken weltweit Einhalt zu gebieten.

    Mit Sorge und starker Beunruhigung ist der Aufbau einer Drohkulisse und die zunehmende Verteufelung Irans durch die USA mit unbewiesenen Behauptungen oder Beschuldigungen festzustellen. Ähnlich wie damals vor Beginn des Irak-Krieges gegen das Regimes von Saddam Hussein.

    Wie   "Spiegel Online"   in der Ausgabe vom 11.März 2003 veröffentlichte, wollten die USA Saddam Hussein nicht nur entwaffnen, sondern partout entmachten, da nur nach einem Regimewechsel auf der Grundlage von US-Analysen sich die gigantischen Ölvorräte im Irak privatisieren und neu verteilen ließen. Iraks Rohölreserven werden von Experten auf 112 Milliarden Barrel und einen Wert von lese und staune 2800 Milliarden US-Dollar geschätzt.

    So ginge nach den Worten von US-Präsident Georg Bush in Bahrein während seiner Reise dieser Tage durch verbündete Golfstaaten die größte Bedrohung des Nahen Ostens und der Welt angeblich von Iran und seiner vermeintlichen Unterstützung des internationalen Terrorismus aus. Wörtlich übersetzt sagte Bush in seiner Bahrein-Rede unter anderem, Iran sei der "größte staatliche Förderer des Terrorismus".

    Leider ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sicher, ob sich nun nicht doch endlich in der USA-Administration die Vernunft durchsetzt und sie nicht den Iran angreifen oder ob sie nicht gar schon nach einem geeigneten Vorwand für einen Angriff in den nächsten Wochen oder Monaten suchen?

    Wahrscheinlich werden im Weißen Haus aber auch künftige Präsidenten sich dem Druck der amerikanischen Ölbarone und der Rüstungslobby beugen, somit die Politik der Stärke in den internationalen Beziehungen dominieren und die Suche nach friedlichen bzw. diplomatischen Lösungen nur eine untergeordnete Rolle spielen.

    Selbst wenn beschwichtigende Worte gefunden werden sollten, entscheidend sind letztendlich immer die Taten und zugleich das wichtigste Einschätzungskriterium für die Beurteilung der jeweils vorherrschenden Politik!

    Ein militärischer Angriff Irans, und dies steht außer Zweifel, würde die Lage nicht nur dort völlig destabilisieren, sondern führte mit größter Wahrscheinlichkeit unweigerlich zu einer akuten Eskalation mit unabsehbaren globalen Folgen!

    Diese Einschätzung ergibt sich aus der Tatsache, dass im Mittleren und Nahen Osten wichtige strategische Interessen vieler Mächte wie zum Beispiel die Russlands und Chinas tangiert werden würden bzw. aufeinander treffen und sie deshalb ebenfalls militärisch eingreifen könnten.

    Dies wiederum birgt in sich dadurch sogar die Gefahr eines mit verheerenden Massenvernichtungswaffen geführten Weltkrieges, der dann, erst einmal außer Kontrolle geraten, die Existenz unserer gesamten Gattung bzw. die Zivilisation bedrohen könnte!

    Übrigens, sei in diesem Zusammenhang an die UN-Charta erinnert, die nicht außer Kraft gesetzt worden ist:

    So genannte, verharmlosend ausgedrückt, "Militärschläge" gegen souveräne Staaten waren und sind eindeutig nach wie vor völkerrechtswidrig!

    Alles in allem sei abschließend darauf verwiesen, dass wir uns nicht einreden lassen sollten oder uns selber einreden, wir könnten im Friedenskampf nichts bewegen. Als Einzelner ist es natürlich schon schwierig.

    Selbst wenn zurzeit in einigen Regionen der Welt die Lage leider nicht sehr hoffnungsvoll beurteilt werden kann, so sollten wir trotzdem oder gerade deshalb versuchen, gemeinsam zu handeln, indem jeder seinen eigenständigen Beitrag dabei leistet, den Falken Einhalt zu gebieten und der Menschheit eine glückliche und friedliche Zukunft zu sichern bzw. zu ermöglichen.

    -     aktualisiert: 11.01.2008,     Ergänzungen: 13.01.2008 / 14.01.2008     -

    Eckart Kreitlow











    Von Patrice Lumumba über Salvador Allende bis Benazir Bhutto - sie alle wurden Opfer von skrupellosen Mordkomplotts und feigen Attentaten!

    Die Liste der Verschwörungen und der politischen Morde ist lang. Statt auf demokratische Mittel zu setzen oder sie zu respektieren, schrecken finstere Mächte nicht einmal vor Morden zurück! Während solche Machenschaften natürlich und selbstverständlich zu Recht sowie kompromisslos zu verurteilen sind, scheren sich hingegen leider skrupellose Einzeltäter oder Mörderbanden sowie ihre Hintermänner und Drahtzieher einen Kehrricht darum, was demokratisch und rechtsstaatlich gesinnte Menschen denken!

    So erlangte zum Beispiel nach langer belgischer Kolonialherrschaft 1960 der rohstoffreiche Kongo auf dem afrikanischen Kontinent zumindest formell seine Unabhängigkeit. Patrice Lumumba wurde der erste Ministerpäsident und Hoffnungsträger eines freien Kongo. Doch das Glück währte nicht sehr lange, denn er war der inneren Reaktion und den mächtigen Interessengruppen im Äußeren, vor allem den USA und der ehemaligen Kolonialmacht Belgien, siehe Wikipedia (hier einfach anklicken!), ein Hindernis, vor allem bei der weiteren äußerst profitablen Rohstoffausbeutung. Patrice Lumumba wird in der kongolesischen Provinz Katanga am 17. Januar 1961 brutal ermordet.

    Richtig aufgeklärt wurden auch nie die Hintergründe des Mordes an dem damaligen amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Es war der 35. in der USA-Geschichte. John Fitzgerald Kennedy wurde am 22.November 1963 während einer Fahrt in einer offenen Limousine ermordet. Hier ist zu vermuten, dass die Hintermänner im militärisch-industrieellen Komplex der USA, möglicherweise wegen ihrer infolge der künftigen Abrüstungspolitik zu erwartenden geringeren Renditeerwartungen und darüber hinaus wahrscheinlich wegen dem Zuwiderlaufen der sich abzeichnenden Wende in der Politik Kennedys mit den Weltherrschaftsplänen bestimmter einflussreicher Kreise innerhalb des Establishments der Vereinigten Staaten von Amerika, zu suchen sein könnten (siehe auch Wikipedia!).

    John F. Kennedy trat nämlich plötzlich zunehmend für eine friedliche Politik der USA ein. So wollte er zum Beispiel die bis dahin zum größten Teil verdeckte bzw. verschleierte, aber dennoch massive Unterstützung der USA für das Marionettenregime in Südvietnam bei ihren Operationen gegen die FNL und den Kalten Krieg mit der damaligen UdSSR beenden. Gleichzeitig vereinbarten unter Federführung Kennedys und Nikita Sergewitsch Chrutschows die Vereinigten Staaten und die UdSSR eine enge Zusammenarbeit bei der weiteren Erforschung des Weltraums. Dieses Abkommen wurde jedoch nach Kennedys Ermordung von der nachfolgenden US-Administration sofort auf Eis gelegt bzw. nie wirksam.

    Ähnlich wie gegenwärtig die starke nationale und internationale Reaktion versucht, zunächst verbal in den antiprogressiv dominierten und in raffinierter Meinungsmanipulation millionenfach erprobten Medien, die zudem noch in riesigen international agierenden milliardenschweren Medienkonzernen gebündelt sind, Geschütze aus Halbwahrheiten, Lügen und Verleumdungen gegen die hoffnungsvolle Politik des Präsidenten Venezuelas Hugo Chávez in Stellung zu bringen,

    weil er unter anderem die Schlüsselindustrien wie insbesondere die Erdölindustrie im Interesse der Ärmsten und Armen verstaatlicht hat und die nordamerikanischen Ölmultis an die kurze Leine nahm, (Teile der Erlöse sollen zur Bekämpfung der erschreckend hohen Massenarmut in Venezuela verwendet werden), wurde im September 1973 in Chile die faschistische Pinochet-Diktatur gegen die Unidad Popular-Regierung des demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende in Stellung gebracht bzw. nicht zuletzt durch die maßgebliche ausländische Unterstützung blutig in den Sattel geputscht.

    Salvador Allende wurde von den Schergen Pinochets am 11.September 1973 ermordet. Bereits in der Zeit zwischen der Wahl und seiner Amtseinsetzung überlebte Salvador Allende einen auf ihn gerichteten Mordanschlag, während der damalige Oberbefehlshaber der Streitkräfte, General René Schneider, kurz vor der Abstimmung bei einem durch die CIA finanzierten Entführungsversuch angeschossen wurde und wenig später starb (siehe Wikipedia!). Im Übrigen sollte nicht vergessen werden, dass während des Militärputsches und der Herrschaft Pinochets neben Salvador Allende und General Schneider Tausende Chilenen umgebracht wurden oder für immer spurlos verschwanden.

    Auf Kuba ist ihnen dies trotz über 600 Attentatsversuche auf Staatspräsident und Regierungschef Fidel Castro (Anzahl der Attentatsversuche etc. nachzulesen bei Wikipedia!) zum Glück nicht nur für die Menschen auf der schönen karibischen Antilleninsel selbst, sondern für die antiimperialistischen Kräfte in aller Welt bisher nicht gelungen. Wenn das System auf Kuba unter Fidel Castro tatsächlich so schlecht wäre, wie vor allem die USA nicht müde werden zu behaupten, warum finden dann wohl nach wie vor das gesellschaftliche System Kubas und Fidel Castro selbst bei dem überwiegenden Teil der kubanischen Bevölkerung über Jahrzehnte eine solche Akzeptanz?

    Warum wohl steht die deutliche Mehrheit der Kubaner unverändert hinter Fidel Castro? Warum wird ihr Commandante Fidel immer wieder liebevoll als Máximo Líder verehrt? Warum wohl gibt es so viele Kubafreunde in aller Welt, die Kuba und seinen Menschen helfen und seit Jahren Solidarität üben, wenn Kuba tatsächlich eine schlimme Diktatur wäre? Lesen Sie dazu auch die Berichte auf der Solidaritätsseite (hier bitte anklicken!). Das kann unmöglich nur ein Schauspiel oder propagandistisches Theater sein! Allerdings stellt sich angesichts seines hohen Alters schon die Frage, was passiert auf Kuba nach Fidel Castro? Gibt es einen revolutionären Führer mit seinem Charisma, der dann seine Rolle übernehmen könnte?

    Der angesehene Premierminister Schwedens Olof Palme wurde vor allem durch seine engagierte Außenpolitik für Frieden und Abrüstung im Rahmen der Palme-Kommission bekannt. Er geißelte massiv den Vietnamkrieg der USA und trat als UNO-Vermittler im Iran-Irak-Krieg in Erscheinung (vergleiche auch hierzu Wikipedia!). Seine internationalen Abrüstungsinitiativen könnten ähnlich wie 1963 dem damaligen amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy ebenso Olof Palme zum Verhängnis geworden sein. Der schwedische Ministerpräsident wurde am 28. Februar 1986 auf offener Straße in Stockholm ermordet. Auch dieses Verbrechen wurde nie richtig aufgeklärt.

    Die damalige indische Premierministerin Indira Gandhi wurde am 31. Oktober 1984 in Neu Delhi von zwei ihrer Leibwächter ermordet, die der Religion der Sikhs angehörten (siehe Wikipedia!). Für diesen Mord sprechen religiöse Motive, da zuvor die indische Armee massiv vor allem gegen Teile der Sihks vorgegangen war und dabei auch teilweise das Heiligtum dieser Religionsgemeinschaft, den Goldenen Tempel, zerstört hatte.

    Die pakistanische Opposionsführerin Benazir Bhutto hätte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Parlamentswahlen gewonnen. Sie wurde am 27.Dezember 2007 in Rawalpindi in der Provinz Punjab bei einer Wahlkampfveranstaltung ermordet (siehe auch Wikipedia!). Die Hintermänner dieses feigen Attentats dürften bei denen zu suchen sein, die ein Interesse daran hatten, dass diese Frau unter keinen Umständen wieder an die Macht kam, wahrscheinlich bei denen, die sie schon einmal aus dem Amt geputscht haben.


    -     Beitragserstellung:  30.12.2007     -

    Eckart Kreitlow









    Der Irak wurde zum Dauerbrenner für Anarchie und Hoffnungslosigkeit!


    Die Lage im Irak wird immer düsterer. Selbst die Sicherheit in Krankenhäusern ist nicht mehr vorhanden. Mindestens die Hälfte der Ärzte flüchtete ins Ausland. Es fehlt an allem. Sogar Kranke werden nicht selten von irgendwelchen Extremisten aus den Betten gezerrt und erschossen wie jüngst ein von einer Granate verletzter junger Mann! Auf den Straßen traut sich kaum noch jemand ohne Furcht, so gefährlich ist es überall.

    Im Nordirak, wo hauptsächlich Kurden leben, war es bisher noch relativ ruhig. Doch damit ist es nun auch vorbei. Das türkische Militär bombadiert im Norden des Zweistromlandes kurdische Dörfer und ist dort einmarschiert.

    Über Tote und Verletzte werden nur wenig glaubhafte Zahlen gemeldet und in den dafür einschlägig bekannten Medien mit milliardenschweren Anteilseignern im Hintergrund zumeist verzerrt dargestellt, um offensichtlich die Weltöffentlichkeit zu täuschen. Der Irak ein souveräner Staat? Die Einhaltung des Völkerrechts? Scheinbar eine Fehlanzeige! Wie soll das dort bloß weitergehen? Die armen Menschen!

    Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen kann im Irak selbst nichts mehr machen, weil es zu gefährlich ist! Sie bauten stattdessen in Jordanien ein Krankenhaus für schwerverletzte Iraker auf, doch das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber dennoch besser als gar nichts!

    Während wir in diesen Tagen in Europa besinnlich das Weihnachtsfest im Kreise unserer Nächsten und den Jahreswechsel feiern, herrscht im Irak viereinhalb Jahre nach der Invasion der von den USA angeführten so genannten Koalition der Willigen noch immer Krieg. Von stabilen demokratischen Verhältnissen ist das Land mit ziemlicher Gewissheit leider noch meilenweit entfernt, weiter jedenfalls, als alle bisherige Prognosen es zurzeit voraussagen können!


    -     Beitragserstellung:  24.12.2007     -

    Eckart Kreitlow









    Tagtäglich Hunger- bzw. Flüchtlingstragödien mit Tausenden Toten in Afrika und an den fast zur Festung ausgebauten Aussengrenzen der Europäischen Union!


    Alleine was auf den Internetseiten verschiedener Hilfsorganisationen an Informationen zu finden ist, darf bzw. sollte Niemanden von uns unberührt lassen.

    Greifen wir nur einmal borderline-europe heraus. Dort erfährt man, dass Tausende Menschen in kurzen Zeiträumen bei dem Versuch umkommen, über das Meer nach Europa zu gelangen. In dieser Woche kenterte vor der türkischen Mittelmeerküste ein weiteres Flüchtlingsboot mit Migranten. Alleine dort ertranken an nur einem Tag mindestens 51 Menschen.

    Es ist sicher klar, dass Europa nicht Millionen und Abermillionen Flüchtlinge aufnehmen kann, doch müssen menschliche Lösungen gesucht und gefunden werden. Wir können und dürfen da nicht gleichgültig sein.

    Die effektivste Lösung, zumindest der wesentlichste Teil der effektivsten Lösung, wäre wahrscheinlich, eine faire Weltwirtschaftspolitik durchzusetzen und Afrika nicht als billigen Rohstoffmarkt zu missbrauchen. Mit den Erlösen, die den afrikanischen Produzenten verbleiben, können die Menschen dort nicht auf einen grünen Zweig kommen.

    Die Erlöse decken noch nicht einmal die Unkosten, geschweige denn, dass man davon Leben kann! Weitere Probleme sind in manchen afrikanischen Staaten (leider auch in Staaten anderer Kontinente) korrupte Regierungen, die vorwiegend in ihre eigenen Taschen wirtschaften, Hilfsgelder nicht zweckentsprechend einsetzen, ihr eigenes Volk skrupellos ausbeuten etc..

    In einigen Regionen toben blutige Bürgerkriege wie zum Beispiel in Darfur im Sudan. Selbst, man mag es kaum glauben, zumal wir im 21.Jahrhundert leben, Sklavenhandel soll es teilweise noch geben, ebenfalls im Sudan, aber auch in anderen afrikanischen Staaten. Sogar Kinder werden als Soldaten missbraucht!

    Jedenfalls kann und darf alles nicht dem Selbstlauf überlassen bleiben. Die Lösungen müssen durchdacht und vor allem wirksam sein, so dass die Menschen in ihren Ländern eine vernünftige Perspektive haben und ein menschenwürdiges Leben führen können. Dann wären auch keine Flüchtlingsströme mehr zu erwarten, auf jeden Fall nicht in den gegenwärtigen Dimensionen.

    Die Perfektionierung der Abschottung mit militärischen Mitteln und modernsten Grenzsicherungsanlagen, die die Flüchtlinge an dem Verlassen ihrer Heimatländer hindern sollen, ist keinesfalls der richtige Weg und zudem noch zutiefst inhuman, wie das reale Leben an den EU-Aussengrenzen Tag für Tag beweist!

    Es dürfte darüber hinaus aber auch eine sehr kurzsichtige Politik sein, wie sie gegenwärtig leider betrieben wird, da man offenbar Ursache und Wirkung verwechselt.

    Würde nämlich die eigentliche Ursache, die wirtschaftliche Unterentwicklung Afrikas und der unfaire Welthandel, beseitigt, hätten davon auch mit Sicherheit ebenso die übrigen Ländern, nicht zuletzt die Länder Europas, einen Vorteil.

    Die Klimapolitik käme voran und vieles andere mehr, was wir wahrscheinlich im Moment noch gar nicht erkennen bzw. vermuten, könnte sich vielleicht in der Welt positiv entwickeln?


    -     Beitragserstellung:  10.12.2007     -

    Eckart Kreitlow










    Doch noch Gerechtigkeit! Sudanesischer Präsident Omar al Baschir begnadigte britische Lehrerin Gillian Gibbons!


Regenbogen am Horizont - ein Symbol der Hoffnung!  Foto: Eckart Kreitlow


    Viele Nachrichten über Ereignisse, die tagtäglich in unserer Welt passieren, sind zumeist negativ zu bewerten. Naturkatastrophen wie die verheerenden Überflutungen und Wirbelstürme in Bangladesh, das ohnedem schon zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, der dramatische Klimawandel, bei dem der "Patient" Klima offenbar kurz vor dem Kollaps steht und wahrscheinlich nur noch mit "Intensivmedizin" gesunden kann!

    Der Hunger, die Armut und die Millionen AIDS-Kranken in Afrika, Kriege im Irak und im Kongo, das Pulverfass Naher Osten mit Israel und Palästina, die Ereignisse in Pakistan, der (zeitweilige) Einmarsch des türkischen Militärs in die irakische Kurdenregion, die menschlichen Tragödien an den EU-Aussengrenzen.

    Besonders infam bzw. schlimm wie Amnesty International Schweiz auf ihrer Webpräsenz anprangert: Massive Menschenrechtsverletzungen! In mindestens 114 Ländern werden heute Menschen gefoltert und misshandelt und in 80 Staaten seien in den vergangenen Jahren Menschen nach Folterungen gestorben!

    Wir haben zwar alle unsere Wünsche, Träume und Visionen. Das ist auch gut so, doch von einem einzelnen Beitrag wird die Realität vermutlich kaum beeinflusst.

    Allerdings sollte dies keinen dazu verleiten, um sich zurückzulehnen und nichts zu machen, denn Millionen kleiner Beiträge summieren sich sukzessive zu einer großen Kraft, die dann tatsächlich ohne Zweifel etwas im Interesse bzw. im Sinne aller Menschen auf diesem Planeten bewirkt!

    Darin liegt letztendlich auch der Schlüssel! Auf Jede und Jeden kommt es an! Besser ist es noch, die richtigen Verbündeten zu finden. Dabei ist es aber vor allem wichtig, sich nicht von falschen "Propheten" vor den Karren spannen zu lassen und möglichst selbst die Richtung zu bestimmen!

    Wahrscheinlich auch in dem Fall der britischen Lehrerin Gillian Gibbons führte der "kleine", aber sehr wichtige Beitrag vieler Menschen, indem sie nämlich protestierten, zu einem guten Ende bzw. zu einem guten Ergebnis! Der sudanesische Präsident Omar al Baschir begnadigte jetzt die Lehrerin Gillian Gibbons!

    -     Beitragserstellung:  3.12.2007     Ergänzungen: 9.12.2007     -

    Eckart Kreitlow










    In einigen Ländern wie zum Beispiel in dem Sudan nimmt die Intoleranz in Religionsfragen bedrohlich zu!

    Während Artikel 4 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland jedem Bürger die Freiheit und Unverletzlichkeit des Glaubens, des Gewissens sowie die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses garantiert, sieht es in einigen Ländern wie zum Beispiel im Sudan leider ganz anders aus.

    So wurde in dem islamisch geprägten nordafrikanischen Land Sudan die 54jährige Lehrerin Gillian Gibbons verurteilt, nur weil sie gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern einem kleinen Teddy den Namen Mohammed gaben.

    In der sudanesischen Hauptstadt Khartum fand deshalb sogar eine Demonstration mit mehreren Tausend Teilnehmern statt, wo der Tod der Lehrerin gefordert wurde, da sie nach Meinung der Demonstranten den islamischen Glauben beleidigt hätte.

    Seit Jahren wird der britisch-indische Schriftsteller Salman Rushdie wegen des Buches "Satanische Verse" mit dem Tode bedroht. Sogar mit einer im Februar 1989 verhängten so genannten Fatwa des iranischen Geistlichen Ayatollah Khomeini, die nach über 18 Jahren nach wie vor gelten soll.

    Während wir zwar immer für Meinungs-, Presse-, Glaubens- und Religionsfreiheit sowie Toleranz gegenüber Andersdenkenden und die Achtung der religiösen Gefühle der Gläubigen eintreten, scheinen diese Haltung und Ansichten offenbar nicht alle Menschen zu teilen.

    Einen Teddy Mohammed zu nennen ist eine Beleidigung und Verunglimpfung des islamischen Glaubens? Ein Glück, dass wir in Europa leben! Da kann man wahrscheinlich nicht in eine solche prekäre Situation kommen, wo der Verstand einem eine andere Antwort gibt!

    Wir betrachten Gillian Gibbons selbstverständlich ohne Wenn und Aber als absolut unschuldig, weil sie dessen, weshalb sie beschuldigt wurde, offensichtlich niemals, nicht einmal im Entferntesten, im Sinn hatte! Wir glauben auch nicht, dass Salman Rushdi auf der Grundlage unserer Erkenntnisse und Recherchen den Islam verunglimpfen wollte oder verunglimpft hat!

    -     Beitragserstellung:  30.11.2007     -

    Eckart Kreitlow










    Bedauernswerte Sektenmitglieder verharren in einem Erdbunker bis zum angeblichen Weltuntergang 2008!


Schöne Wolken am azurblauen Himmel. Foto: Eckart Kreitlow


    Zugegeben: Hin und wieder zweifeln wir auch schon daran, ob zum Beispiel in unserem Oberstübchen noch alles im Lot ist. Zumal wir jetzt noch für etwa 2 Jahre eine Fortbildungsmaßnahme zum IHK-Küchenmeister begonnen haben und in dem Zusammenhang unser von der Größe her leider relativ klein geratenes Gehirn, statt es zu entspannen, mit weiterem Wissen vollstopfen.

    Doch wenn man wiederum manche Meldungen liest, sind unsere gelegentlichen Selbstzweifel wie ein Wunder plötzlich verschwunden! Da soll es irgendwo in Russland 36 bemitleidenswerte Menschen geben, darunter sogar ein Wissenschaftler und ein Ingenieur, die ernsthaft glauben, im Mai nächsten Jahres stünde der Weltuntergang bevor!

    Sie verkrochen sich gemeinsam in einen Erdbunker, den sie verbarrikadierten. Darin wollen sie nun monatelang ohne Kontakt zur Außenwelt ausharren. Wenn das nicht verrückt ist? Sie fühlen sich als wahre Anhänger der orthodoxen Kirche und drohen mit Selbstanzündung, wenn jemand versuchen sollte, sie zu befreien! Womit erneut bewiesen ist: Intelligenz schützt nicht vor Wahnsinn!


    Abgesehen davon, dass im Atomzeitalter zwar tatsächlich auf einen Schlag die gesamte Zivilisation vernichtet und die Erde in eine Nuklearwüste verwandelt werden könnte (damit haben wir uns unter anderem im Rahmen unseres ZV-Studiums im brandenburgischen Beeskow 4 Jahre lang beschäftigt!), wenn ein paar Wahnsinnige, das kann auch aus Versehen passieren, ein paar Nuklearraketen abfeuern bzw. Wasserstoffbomben zünden und die Gegenseite entsprechend massiv überreagiert. Aber zum Glück ist zurzeit nicht erkennbar, dass wirklich Verrückte Zugang zu diesen entscheidenden nuklearen Kommandozentralen haben.

    -     Beitragserstellung:  19.11.2007     -

    Eckart Kreitlow










    Präsident Hugo Chávez - ein Hoffnungsträger für ganz Lateinamerika, vor allem für die arme Bevölkerung!


Regenbogen am Horizont - ein Symbol der Hoffnung!  Foto: Eckart Kreitlow


    Auf dem kürzlichen Iberoamerikanischen Gipfel vom 8. bis 10. November in Chile, an dem 20 Staats- und Regierungschefs teilnahmen, kam es zwischen Venezuelas Präsident Hugo Chávez und dem spanischen König Juan Carlos zu einem Eklat, da der spanische Monarch Venezuelas Präsidenten respektlos aufforderte, den Mund zu halten und dieser entsprechend konterte.

    Der venezolanische Präsident Hugo Chávez ist ein glühender Anhänger des lateinamerikanischen Freiheitshelden und Kämpfers für die Unabhängigkeit Simón Bolívar, der im 18. und 19. Jahrhundert lebte und wirkte. Simón Bolívar wurde am 24.07.1783 in Caracas, Venezuela geboren und starb am 17.12.1830 in Santa Marta, Kolumbien. Der Präsident Hugo Chávez, der beim überwiegenden Teil der Bevölkerung sehr beliebt ist, kam 1999 auf demokratische Weise an die Macht.

    Er überstand 2002 erfolgreich einen Generalstreik und einen Putschversuch, für deren Anzettelung insbesondere die USA und Spanien verdächtigt wurden. Doch eindeutige Beweise konnten dafür bisher nicht gefunden werden, allerdings einige belastende Anhaltspunkte. 2006 gewann der venezolanische Präsident mit großer Mehrheit ein Referendum für eine neue Verfassung Venezuelas.

    Während Präsident Hugo Chávez den Konservativen im eigenen Land und überall auf der Welt eher als ein rotes Tuch gilt, besonders in den USA, vor allem weil er die Ölindustrie und andere bedeutende Schlüsselindustrien verstaatlichte und man deshalb zumeist hasserfüllt und nicht selten sogar wahrheitswidrig über ihn berichtet, knüpft hingegen insbesondere die arme venezolanische Bevölkerung an seine Amtszeit große Hoffnungen.

    Seine Politik findet in den latainamerikanischen Staaten großen Widerhall, weil sie Erinnerungen an die hoffnungsvolle Regierungszeit des ebenfalls damals vom Volke gewählten Präsidenten Salvatore Allende in Chile weckt. Auch Allende begann revolutionäre Veränderungen im Interesse der armen Bevölkerung und versuchte, den Einfluss der USA durch Verstaatlichungen wichtiger Wirtschaftsunternehmen einzudämmen.

    Die Unidad Popular - Regierung des Sozialisten Salvatore Allende in Chile war 1973 durch einen blutigen Militärputsch einer Clique reaktionärer Generäle unter Augusto Pinochet niedergeschlagen worden. Es gab unter dem Regime Pinochet Zigtausende Tote, Tausende spurlos Verschwundene, viele andere schlimme Schicksale sowie weitere schwere und schwerste Menschenrechtsverletzungen.


    -   Beitragserstellung:  12.11.2007    -


    Eckart Kreitlow














    Amokschütze zwar superintelligent, doch offenbar wahnsinnig!

    Da lobt man sich, dumm bzw. dümmer als andere zu sein, wenn man liest, dass ein vermutlich wahnsinniger, wenngleich aber sogar superintelligenter Täter in Finnland 8 Menschen und sich anschließend selbst tötete.

    Wie krank muss das Gehirn eines Menschen sein, der Adolf Hitler, Hauptverantwortlicher für die millionenfachen schweren und schwersten Naziverbrechen von 1933 bis 1945, und Friedrich Nietzsche als „realistische Idealisten und gottähnliche Atheisten“ bewundert und eine Diktatur der Intelligenten sowie eine Befreiung von der demokratischen Herrschaft der Mehrheit errichten will, weil er die Herrschaft einer demokratischen Mehrheit abstoßend findet? So ein Mensch ist scheinbar wirklich geistesgestört!

    Dass da an der Schule im finnischen Tuusula ein schreckliches Verbrechen stattfand und allen Betroffenen natürlich unser tiefes Mitgefühl gebührt, steht außer Zweifel. Doch warum drehen offenbar zumeist immer solche scheinbar superintelligenten Menschen durch?

    Löst die enorme Anhäufung von Wissen in diesen Gehirnen gar unnormale Reaktionen aus? Können die Gehirnzellen mit dieser Quantität an Wissen nicht mehr fertig werden? Werden falsche Verknüpfungen gebildet, so dass am Ende bei diesen Personen in deren "grauen" Zellen eine andere Logik entsteht und sie deshalb zu abnormen Verhalten veranlasst werden?

    Damals am Erfurter Gymnasium war es ähnlich! Tickt ein kluges Gehirn vielleicht anders als ein weniger kluges? Da wahrscheinlich unseres bei denen für Denkleistungen besser prädestinierten nicht eingeordnet werden kann bzw. darf, können wir diese Frage nicht so leicht beantworten, obwohl wir es gerne täten. Aber eigentlich ist das Unsinn, denn letztendlich darf man sicher solche bedauerlichen Einzelfälle nicht verallgemeinern.

    Für derartige Gewalttaten sind sicher andere Ursachen verantwortlich! Vielleicht werden zu viele Gewaltvideos konsumiert? Vielleicht müssten die Waffengesetze geändert werden? Vielleicht müsste in den Schulen neben dem Wissenstransfer auch friedliche Konfliktbewältigung im Alltag trainiert werden bzw. eine größere Rolle spielen?


    -   Beitragserstellung:  9.11.2007    -


    Eckart Kreitlow










    Ungeheuerlich: Bush warnt bereits vor Drittem Weltkrieg!

    USA-Präsident Bush verschärfte in unverantwortlicher Weise seine Rhetorik in der Iran-Frage und warnte im Zusammenhang mit dem gegenwärtigen Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Teheran vor einem Dritten Weltkrieg, würde Iran in den Besitz von Atomwaffen gelangen.

    Scheinbar deutet die verbale Eskalation darauf hin, dass die Bush-Administration möglicherweise befürchtet, an Einfluss in der Region zu verlieren. Russlands Präsident Wladimir Putin schließt hingegen einen so genannten Militärschlag kategorisch aus.

    Zugleich sicherte der russische Präsident auf dem Gipfel der fünf Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres in Teheran der iranischen Regierung seine Unterstützung im Atomstreit mit den Vereinten Nationen und den USA zu. Am Bau des ersten iranischen Atomreaktors Buschehr am Persischen Golf sind auch russische Firmen beteiligt, doch ist das Projekt etwas ins Stocken geraten.

    Bei seinem Treffen mit dem iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad und den führenden Repräsentanten der Teilnehmerstaaten des Gipfels Aserbaidschan, Iran, Kasachstan, Turkmenien und Russland in der iranischen Hauptstadt sprach sich Wladimir Putin für eine friedliche Nutzung der Kernenergie durch Iran aus. Iran müsse die friedliche Kernenergienutzung ebenso wie den anderen Staaten, die den Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen unterzeichnet haben, gestattet werden.

    Der russische Präsident Wladimir Putin wandte sich gegen jede Gewalt im Mittleren und Nahen Osten, indem er sagte: "Wir sollten nicht einmal daran denken, in dieser Region Gewalt anzuwenden!".

    Unterschiedlicher können die Standpunkte sicher nicht sein! In der bisherigen Menschheitsgeschichte sollen immer jene Oberhäupter als besonnen, weise und klug gegolten haben und bei ihren Völkern das beste Ansehen gehabt haben, die sich für friedliche Lösungen einsetzten!

    Außerdem kann in dem heutigen Atomzeitalter und in dem Zeitalter anderer verheerender Massenvernichtungswaffen (chemische, bakteriologische etc.) jeder Krieg, erst recht ein Weltkrieg, dies sind keine Hirngespinste, sondern reale Gefahren, auch wenn es die Vorstellungskraft der meisten Menschen übersteigt, das Ende der Menschheit bedeuten!

    Schliesslich haben wir uns unter anderem damit 4 Jahre, um damals nicht vielleicht gar zuviel Langeweile gehabt zu haben, während eines Studiums auf dem Gebiet Zivilverteidigung / Katastrophenschutz im brandenburgischen Beeskow bei Frankfurt/Oder sehr intensiv und tiefgründig beschäftigt!


    -   Beitragserstellung:  18.10.2007    -


    Eckart Kreitlow














    Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 15.10.2007 in Welt Online zu Iran: "Er bedroht die Region, Europa und die Welt!"

    Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad auf Fragen von Redakteuren des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" unter anderem zur angeblichen oder tatsächlichen Bedrohung, veröffentlicht in "Der Spiegel", Heft 22/2006, am 31.Mai 2006:


    "Die Logik der Amerikaner verstehen wir. Sie haben durch den Sieg der islamischen Revolution Schaden erlitten. Aber wir wundern uns, warum manche europäischen Länder gegen uns sind. In der Nuklearfrage habe ich eine Botschaft geschickt und gefragt, warum die Europäer uns die Worte der Amerikaner übersetzen. Sie wissen doch, dass unsere Aktivitäten friedlich ausgerichtet sind. ..."

    Was ist nun die Wahrheit und was ist Legende?   Wer lügt?

    Ist die Politik Irans unter Führung seines Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad eine ernsthafte Bedrohung des Weltfriedens, wie behauptet? Wenn ja, wäre es natürlich schlimm!

    Oder aber dient alles nur zur Legendenbildung, ähnlich wie vor Beginn des Irak-Krieges im Jahre 2003, als wider besseren Wissens von der Bush-Administration verkündet wurde, das Regime Saddam Husseins hätte Massenvernichtungswaffen, was sich jedoch im Nachhinein als eindeutig falsch herausstellte?

    Suchen die USA und ihre Verbündeten nach Vorwänden, um einen weiteren gegen das Völkerrecht verstoßenden so genannten Militärschlag, der einen Weltkrieg auslösen könnte, diesmal gegen Teheran führen zu können?

    Oder gibt es hingegen doch gar stichhaltige Beweise für die vermeintlichen oder realen Bedrohungsabsichten der Welt mit der Atombombe durch den Iran unter Mahmud Ahmadinedschad, falls es in der Tat zum Bau solcher Nuklearwaffen überhaupt käme?

    Bloß selbst dann sollte man den Vorschlag von Russlands Präsident Wladimir Putin, der gegenwärtig zu einem Deutschlandbesuch von der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel empfangen worden ist, aufgreifen und die Probleme auf dem Wege von Verhandlungen lösen, statt auf Gewalt zu setzen!

    Welche Erkenntnisse oder authentischen Hinweise und Informationen könnten uns helfen, hierbei die Wahrheit zu finden? Welche Fakten bringen sie ans Licht? Oder reicht in dieser Sache nur alleine das, was man glaubt, ohne es zu wissen?

    Darf man den Worten des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad trauen oder nicht? Darf man jenen trauen, die sich bereits 2003 bei dem angeblichen Kriegsgrund gegen den Irak "irrten"?

    Wobei dort inzwischen nur noch notorische Dummköpfe an einen militärischen Sieg der USA und ihrer Verbündeten in der "Koalition der Willigen" glauben. Ging es beim Irak-Feldzug nicht in Wirklichkeit um Öl und Einfluss im Nahen und Mittleren Osten? Was ist nun die Wahrheit und was ist Legende?    Wer lügt?



    -   Beitragserstellung:  15.10.2007    -


    Eckart Kreitlow














    Weltklimafolgen noch dramatischer: Schluss mit lustig!

    Das Nobelpreiskomitee im norwegischen Oslo zeichnete den ehemaligen USA-Vizepräsidenten und jetzigen prominenten Vorreiter aus den USA in der Weltklimapolitik und Warner vor den sich abzeichnenden dramatischen Folgen im Zusammenhang mit der Erderwärmung und dem Klimawandel Al Gore sowie den UN-Klimarat IPCC mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis aus.




    Congratulations decoration

    Nobel Peace Prize, Mister Al Gore!





    Damit wurden richtige Zeichen mit symbolischer Bedeutung zur richtigen Zeit gesetzt. Sicher wurde nicht von ungefähr ein Amerikaner gewählt, gilt bzw. galt doch deren gegenwärtige Administration unter Präsident Bush als weltweit größter Bremsklotz bei der Durchsetzung von effektiven Klimaschutzmaßnahmen. Zudem ist dies natürlich eine sehr kurzsichtige Politik, die selbst dem eigenen Land und seinen Bürgern schadet.

    Allerdings scheint man jetzt wohl auch im US State Department aufzuwachen, weil der Druck auf sie spürbar zunahm bzw. zunimmt und sie hoffentlich erkannten, dass es nicht mehr 5 vor 12, sondern bereits eher 5 nach 12 ist!

    Wissenschaftler und Politiker treffen sich vom 13. bis 17. November 2007 im spanischen Valencia, um eine neue Studie zu beraten, wonach, soviel bereits vorab bekannt wurde, die Erderwärmung mit größter Wahrscheinlichkeit bis zum Jahre 2099 weltweit um etwa 6 Grad steigen soll.




    13. bis 17. November 2007 - Tagung des

    Weltklimarates IPCC in Valencia!





    Und, was ebenso oder sogar noch wichtiger ist, dort bei dieser Zusammenkunft wollen die Wissenschaftler des Klimarates und Politiker notwendige effektive Gegenmaßnahmen bzw. Maßnahmen zur Milderung der Folgen des bevorstehenden Klimawandels erörtern.

    Hinter diesem auf den ersten Anschein zunächst harmlos wirkenden Wert von 6 Grad Temperaturanstieg verbergen sich gravierende Auswirkungen, mit denen zu rechnen sein wird: Abschmelzen der Eismassen an den Polen, Anstieg des Meeresspiegels, Zunahme von Windgeschwindigkeiten mit enormer Intensität und verheerenden Folgen bzw. Schäden für die Volkswirtschaften der betroffenen Länder.

    Das Ausbleiben von Niederschlägen in einigen Regionen, in anderen das Gegenteil mit verheerenden Überschwemmungen, eventuell das Versiegen des Golfstromes, der einen enormen Einfluss auf das Klima hat, vor allem infolge seiner Wechselwirkungen auf die Ökosysteme im globalen Maßstab, und vieles andere mehr!


    -   Beitragserstellung:  13.10.2007    -


    Eckart Kreitlow













    Afghanistan: Bundestag verlängerte Mandat um ein Jahr!

    Realitäten sind Realitäten. Der Bundestag stimmte mehrheitlich für die Verlängerung des Mandats der Bundeswehr in Afghanistan einschließlich der weiteren Durchführung von Tornado-Aufklärungsflügen über dem Territorium am Hindukusch.

    Ob das letztendlich aber eine kluge Entscheidung war, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt wahrscheinlich noch nicht eindeutig einschätzen. Zu vermuten, wenngleich natürlich nicht zu wünschen, ist jedoch, dass sich die Mandatsverlängerung im Nachhinein als eine Fehlentscheidung erweisen könnte.


    -   Beitragserstellung:  12.10.2007    -


    Eckart Kreitlow













    Ist im Rechtssystem der USA womöglich der "Wurm" drin?

    Hin und wieder hört man von Dingen, die einem unglaublich erscheinen, weil sie eigentlich unglaublich sind. Da gibt es in den USA zum Beispiel einen ehemaligen Richter, der ein kleines Wäschereinigungsunternehmen auf mehrere Millionen Dollar Schadenersatz verklagt, weil seine, man lese und staune, Hose, die er dorthin zum Säubern gegeben hatte, bei dem Dienstleister weggekommen ist.

    Das besonders Paradoxe an diesem Fall: Der einfallsreiche und scheinbar gewiewte, leider aber auch zugleich skrupellose Kläger gewinnt den Prozess. Der langjährige Reinigungsunternehmer wird tatsächlich dazu verurteilt, Schadenersatz in Millionenhöhe zu leisten und, wen wundert es nach dieser mehr als nur kuriosen Rechtsprechung, er ist danach pleite!

    Der nächste "kreative" Klagegeist hat den äußerst zweifelhaften Wahnsinnseinfall, vor US-amerikanischen Gerichten Gott zu verklagen, weil der nach seiner Vorstellung angeblich für alles Böse in der Welt verantwortlich sei. Die Klage wird sogar angenommen. Demnächst sollen dazu sogar Verhandlungen geführt werden. Über die Angelegenheit könnte man vielleicht noch lachen?

    Ein weiterer unglaublicher Fall, beim dem sich allerdings im Gegensatz zu dem von dem Gottankläger beabsichtigten Rechtsstreit selbstverständlich das Lachen verbietet, der ebenso nicht aus unserer Fantasiewelt, sondern aus dem realen nordamerikanischen Rechtsalltag bzw. der Praxis der dortigen Rechtsprechung stammt: Die Verteidiger eines zum Tode Verurteilten erwirken einen Aufschub der Hinrichtung beim Obersten Gericht der USA.

    Doch die Richter der unteren Instanz, die den Aufschub anzuordnen bzw. juristisch umzusetzen hatten, machten trotz der dringenden Bitte der Verteidigung, den Fall noch zu behandeln, einfach Feierabend, weil sie die Aufschiebungsverfügung an dem Tag 10 Minuten vor Beendigung ihrer regulären Dienstzeit nicht mehr entscheiden wollten. Dieses Verhalten ist nicht nur hochgradig gleichgültig, sondern menschenverachtend! Der Verurteilte wurde daraufhin gnadenlos hingerichtet.

    Vielleicht hatte der Ausspruch, dass Amerika angeblich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sei, seinen Ursprung in dem Bereich der Judikative der Vereinigten Staaten? Es kommt noch schlimmer, obwohl der Fall zuvor natürlich schon schlimm genug ist! Die Todesstrafe ist zu Recht heftig umstritten und wird auch klar von uns abgelehnt. Darüber kann man jedoch möglicherweise noch streiten.

    Nicht streiten aber kann und darf man unter Demokraten darüber, wenn einer unschuldig verurteilt wird. So etwas dürfte nicht passieren und kann nicht einfach hingenommen werden! Und hier sind leider gleich mehrere skandalöse Fälle bekannt geworden, die die juristischen Entscheidungsträger bei den amerikanischen Justizbehörden trotz weltweiter Proteste jedoch offenbar nicht beeindrucken!

    Es könnte deshalb das Bild entstehen, als gelte ein Menschenleben bei der amerikanischen Judikative sehr wenig. Von vertretbaren Kollateralschäden, die man bei der Rechtsprechung verkraften könne, solle zuweilen schon in den USA die Rede gewesen sein. Sollte tatsächlich eine solche Denkweise bei manchen Richtern und Geschworenen in den Vereinigten Staaten vorherrschen, wäre dies sehr bedenklich und empörend! Jeder einzelne Fall ist dabei einer zuviel!

    Da sind zum Beispiel die 5 Kubaner Antonio, Fernando, Gerardo, Ramón und René, bekannt auch als "The Cuban 5", "The Miami 5" oder "Los Cinco Heroes", die absolut unschuldig in den USA bereits seit fast sechs Jahren (seit Dezember 2001) in Hochsicherheitsgefängnissen einsitzen müssen.

    Trotz erdrückender Unschuldsbeweise, die der Menschenrechtler und Rechtsanwalt Hans-Eberhard Schultz vorlegen kann bzw. wiederholt bei den zuständigen USA-Gerichten als einer ihrer Verteidiger vorgelegt hat, hält man sie nach wie vor gefangen. Dazu unter unmenschlichen Haftbedingungen in Einzel- bzw. so genannter Isolationshaft, was zudem noch gegen UN-Menschenrechtskonventionen verstösst.




    Freiheit für die 5 Kubaner!


    Freiheit für Debbie Milke!


    ...     weil  sie    unschuldig     sind!






    Darüber hinaus ebenso skandalös, weil auch sie unschuldig ist, und nicht nur, weil sie das selbst behauptet, sondern weil außerdem die gesamte Beweislage dafür spricht, ist der Fall Debbie Mielke. Sie wurde sogar zum Tode verurteilt, für Taten, die sie nicht beging. Seit 1991, das muss man sich mal vorstellen, sitzt sie unschuldig in der Todeszelle!

    Wie jüngst zu erfahren war, wurden 1965 bereits vier Amerikaner wegen eines Mordes verurteilt, den sie ebensowenig wie die Debbie Mielke zur Last gelegten nicht begangen hatten. Die Bundespolizei FBI wusste, dass sie unschuldig waren, schwieg damals aber dazu, um einen ihrer FBI- Beamten, der kriminell war, nicht zu belasten.

    Erst jetzt kam dies ans Tageslicht. Dafür erhielten nun nach über 40 Jahren zwei der vier noch lebenden unschuldig Verurteilten und bei den inzwischen zwei Verstorbenen deren Hinterbliebenen über 100 Millionen Dollar Schadenersatz. Das Geld dürfte sie allerdings wohl nicht glücklich machen.

    Taufrisch aus dem Nachrichtenticker kam gerade die Meldung, dass der aus Libanon stammende deutsche Staatsbürger Khaled el-Masri mit seiner Klage wegen der schlimmen an ihm begangenen Menschenrechtsverletzungen wie der Verschleppung und Folterung durch den Geheimdienst CIA, obwohl er zudem noch völlig unschuldig war, beim Obersten Gericht der USA gescheitert sei.

    Die oberste juristische Instanz der Vereinigten Staaten lehnte es ab, sich mit dem Fall zu beschäftigen, weil angeblich die Sicherheit der USA gefährdet werden würde, da möglicherweise während eines Verfahrens Staatsgeheimnisse offengelegt werden könnten. Bei der Vielzahl von Fehlurteilen und den Klageabweisungen aus politischen Gründen wie im Fall Khaled el-Masri stellt sich deshalb schon die berechtigte Frage: Ist im Rechtssystem der USA womöglich nicht doch der "Wurm" drin?


    -   Beitragserstellung:  11.10.2007    -


    Eckart Kreitlow
















    Afghanistan: Weiter so? Mit dem Kopf durch die Wand?

    Obwohl Peter Scholl-Latour schon vor geraumer Zeit in seinen Veröffentlichungen, unter anderem in dem 2006 erschienenen Buch "Russland im Zangengriff", die ihn als Kenner der Materie ausweisen, voraussagte, dass der Krieg am Hindukusch für die USA und ihre Verbündeten nicht zu gewinnen sei, und sich zudem die Anschläge auf die so genannte ISAF-Schutztruppe, insbesondere auf die deutschen Bundeswehrsoldaten, mit zahlreichen Toten und Verletzten mehren, scheinen diese Signale die politisch Verantwortlichen offenbar nicht zu beeindrucken.

    Es sieht zumindest zeitweilig so aus, als gelte im Bundesverteidigungsministerium das Prinzip "Mit dem Kopf durch die Wand! Koste es, was es wolle!". Ob auch bei der anstehenden Abstimmung des Bundestages am 12.Oktober über die Verlängerung des Mandats für den Tornadoeinsatz in Afghanistan nach einem ähnlichen Grundsatz verfahren wird, bleibt abzuwarten.

    Auf jeden Fall hat die Ablehnungsfront bei den Bundestagsabgeordneten fraktionsübergreifend deutlich an Stärke gewonnen, so dass es spannend wird, ob das "Weiter so!" künftig noch Bestand haben oder ob sich doch gar endlich die Vernunft durchsetzen wird!

    Es wäre allerdings höchste Zeit, aufzuwachen und wieder Realismus walten zu lassen, um nicht wie 1815 Napoleon, diesmal jedoch auf dem Rücken der bei der ISAF eingesetzten Soldaten, ein neues Waterloo zu erleben!


    -   Beitragserstellung:  9.10.2007    -


    Eckart Kreitlow















    Bundespräsident Horst Köhler in seiner Berliner Rede am 1.Oktober: "Der Aufstieg der einen darf nicht der Abstieg der anderen sein!"

    Dem überwiegenden Teil der Ausführungen des Bundespräsidenten Horst Köhler in seiner Berliner Rede am 1.Oktober kann man sicher uneingeschränkt zustimmen. So forderte das Staatsoberhaupt zum Beispiel eine gerechtere Globalisierung, kritisierte die Rücksichtslosigkeit der Stärkeren, an der auch Deutschland beteiligt sei, und plädierte unter anderem für eine bessere Kontrolle der Finanzmärkte und mehr Mitspracherechte der Schwellen- und Entwicklungsländer in Weltbank und IWF.

    Des Weiteren trat das deutsche Staatsoberhaupt dafür ein, den ärmsten Ländern zu helfen und die Welthandels- und Zollpolitik der Industriestaaten gegenüber der Dritten Welt dementsprechend zu reformieren. Vor allem müssten die "Doppelstandards in der Weltpolitik" beseitigt werden.

    Ob Bundespräsident Horst Köhler allerdings im zweiten Teil seiner beeindruckenden Rede die gravierende Ungleichentwicklung in Ost- und Westdeutschland meinte, scheint gegenwärtig noch unklar. Jedenfalls sprach er sich auch dafür aus, dass "der Aufstieg der einen nicht der Abstieg der anderen sein dürfe!" und merkte zugleich kritisch an, dass die Einkünfte aus Kapitalerträgen der Aktionäre in Deutschland viel stärker gestiegen seien als die Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer.

    Bleibt nur hinzuzufügen, den Worten des Bundespräsidenten müssen nun die Taten der Akteure folgen. Absichtserklärungen sind sicher notwendig, richtig und wichtig, doch entscheidend bleiben die Taten bzw. die Umsetzung und daran haperte es bisher in der Vergangenheit sehr oft. Doch warum soll sich das nicht nun künftig ändern?

    Wenngleich die Rede des Bundespräsidenten bei einer Mehrheit bestimmt überwiegend Zustimmung fand, da brennende Probleme in das Blickfeld gerückt wurden, dürfte ihm jedoch das konservative Lager die kritischen und völlig berechtigten Anmerkungen zur Abschottungspolitik Europas an seinen Außengrenzen, zum IWF und zur Weltbank wahrscheinlich übel genommen haben?

    Und von denen jedoch benötigt Horst Köhler nun einmal die Stimmen zu seiner Wiederwahl für eine zweite Amtsperiode. Gerade vor diesem Hintergrund verdient sein Plädoyer, das weit über die sonst üblichen eher nichts sagenden Politikerreden hinausgeht, für die brennendsten Fragen in der Welt wie die Bekämpfung von Armut und Ungerechtigkeit umso mehr den besonderen Respekt!

    -   Beitragserstellung:  1.10.2007    -


    Eckart Kreitlow




Den gesamten Inhalt der Berliner Rede des Bundespräsidenten finden Sie auf der
Internetpräsenz des Staatsoberhauptes unter    www.bundespraesident.de!



Dazu hier bitte anklicken!









Irak 4 Jahre nach Kriegsbeginn mehr
denn je ein Sodom und Gomorra!

Jeden Tag Bombenexplosionen mit Dutzenden Toten und Verletzten

    Das haben sich bestimmt die Strategen im Pentagon vor Kriegsbeginn 2003 nicht träumen lassen, als sie gemeinsam mit einer so genannten „Koalition der Willigen“ unter Missachtung der UN-Charta den Irak angegriffen haben: Die Menschen in dem Zweistromland an Euphrat und Tigris leben mehr denn je offensichtlich in einem Sodom und Gomorra. Die Lage im Irak scheint völlig außer Kontrolle geraten zu sein.

    Obwohl der amerikanische Präsident George W. Bush bereits zwar am 1. Mai 2003 das Ende der Kriegshandlungen verkündete, geht es heute in dem Land alles andere als friedlich zu. Täglich sterben Hunderte Menschen. Die meisten Iraker haben keine Arbeit oder sind auf der Flucht ...

    Einmal mehr wird auf diese makabre Weise der Beweis erbracht, dass mit Kriegen keine Probleme in der Welt gelöst werden können. Im Gegenteil! Durch sie entstehen erst massive Probleme. Die Kriege sind das Problem und diejenigen, die sie inszenieren, weil sie daran verdienen oder glauben, daran zu verdienen!

    Doch selbst damit werden sie sich vermutlich verrechnet haben, denn auch die Ölfelder sind nicht sicher und die irakische Wirtschaft liegt am Boden! Welcher Unternehmer, der bei Verstand ist, will sich da auch noch hintrauen, wenn ihm sein Leben lieb ist?


    Eckart Kreitlow













Zum Glück beim Klima noch nicht alle Messen gesungen!

Im Falle des Klimasupergaus wären der "kleine Mann" ebenso betroffen wie die Mächtigsten!


    In der thailändischen Hauptstadt Bangkok wurde eine weitere Studie des UN-Welt-Klimarates IPCC veröffentlicht. Darin kommt man unter anderem zu dem Schluss, dass in Bezug auf unser Klima durchaus noch nicht alle Messen gesungen zu seien scheinen!

    Es gäbe klare Lösungsansätze, was zu Mut und Optimismus berechtige, meinte der Direktor des UN-Umweltprogramms, Achim Steiner, bei der Vorstellung des Reports. Ähnlich äußerten sich weitere renommierte Wissenschaftler, die in dem UN-Klimarat vertreten sind und auf der Konferenz zugegen waren.

    Doch habe man leider nur etwa 8 Jahre Zeit, um insbesondere die Geschichte mit den Treibhausgasen in den Griff zu bekommen. Würde man es jedoch schaffen, die Emissionen der Treibhausgase ab 2015 zumindest nicht weiter ansteigen zu lassen und sie schrittweise bis zum Jahre 2050 um mehr als die Hälfte zu reduzieren, wären die globalen Folgen der Erderwärmung offenbar mit großer Wahrscheinlichkeit beherrschbar.

    Natürlich müssen da alle Staaten an einem Strang ziehen. Die Kosten für die Klimarettung werden auf etwa 0,1 Prozent der Weltwirtschaftsleistung geschätzt, dürften also aufzubringen sein. Alleine schon bei den Rüstungsausgaben ließen sich weltweit locker Milliarden Dollar einsparen.

    Hoffnung, dass die Klimarettung auf unserem Planeten gelingen könnte, ist vor allem daraus zu schöpfen, dass quasi die ganze Menschheit in einem Boot sitzt. Im Falle des Klimasupergaus wären der "kleine Mann" ebenso betroffen wie die Mächtigsten! Darüber hinaus schreitet mit Sicherheit der wissenschaftlich-technische Fortschritt weltweit weiter voran und wird neue umweltfreundliche Innovationen hervorbringen.

    Eckart Kreitlow













Entdeckung einer Super-Erde 20 Lichtjahre entfernt!

    Dass wir Erdlinge nicht die einzigen Lebewesen im Universum sind, steht jetzt schon für viele Wissenschaftler fest. Gerade wurde ein Planet 20 Lichtjahre entfernt entdeckt, deren Bedingungen mit denen auf unserer Erde vergleichbar sind. Vor allem soll es dort Wasser in flüssiger Form, die Grundvoraussetzung für jedes Leben, geben.

    Auch Klärchen, eine Sonne, ist vorhanden. Der einzige Haken: Wir können die Erdlinge Nummer 2 vorerst nicht besuchen! Selbst das Licht benötigt bis dorthin 20 Jahre, obwohl es mit einer Geschwindigkeit von etwa 300.000 Kilometern pro Sekunde alles andere als langsam durch die Gegend saust!

    Wer weiß, vielleicht leben die Bewohner auf der Super - Erde ja friedlicher und umweltbewusster als wir hier auf unserem Planeten?












    Vollzieht Frankreich unter Präsident Nicolas Sarkozy einen grundlegenden Kurswechsel in seiner Außenpolitik?

    In den vergangenen Tagen und Wochen kamen aus dem Elysée-Palast und dem französischen Außenministerium allerhand Töne, die uns aufhorchen lassen sollten. Dabei ist vor allem ein starkes Säbelrasseln gegenüber dem Iran festzustellen. So sprach sich Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy für "eskalierende Sanktionen" gegenüber Teheran aus, um einer katastrophalen Alternative zu entgehen, der Bombadierung Irans. Außenminister Kouchner ließ verlauten, dass man sich auf das Schlimmste vorbereiten müsse, relativierte aber vieles, auch von dem, was der Präsident sagte, wieder.

    Doch diese Rhetorik dürfte keinesfalls als harmlos abgetan werden, denn sie bestärkt die Befürchtung, dass offenbar hinter den Kulissen der Krieg gegen den Iran vorbereitet wird. Misstrauen sollte auch der gegenwärtige Annäherungskurs Frankreichs mit den USA hervorrufen.

    Während der vorherige französische Präsident Jacques Chirac und Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, ob nun aus wahltaktischen Gründen oder nicht, das ist dabei egal, deutlich auf Distanz zu Bushs Irak-Krieg gingen, was auch völlig richtig war, scheint vermutlich nun eher ein Schmusekurs mit den USA angesagt. Denn wie sonst sind Außenminister Kouchners Worte zu deuten, als er auf eine entsprechende Frage einer CNN-Journalistin antwortete, dass man die Art vergessen müsse, wie die USA das im Irak angefangen hätten und Frankreich und die USA seien ab sofort wieder Freunde?

    -   Beitragserstellung:  21.09.2007   -


    Eckart Kreitlow














Russlands Militär antwortet auf die "Mutter aller Bomben"
der USA mit der Entwicklung des "Vaters aller Bomben"!

    Bedauerlicherweise wird das Wettrüsten wohl wieder forciert. Nachdem die USA 2003 eine Vakuumbombe mit gewaltiger Zerstörungskraft entwickelt hatten und diese wegen ihres enormen Zerstörungspotenzials sogar als die "Mutter aller Bomben" bezeichneten, träumten sie zugleich davon, den Russen mit diesem Waffensystem absolut überlegen zu sein. Doch die Freude der Pentagon-Strategen, die mit der geplanten Stationierung von Komponenten ihres Raketenschilds in Polen und Tschechien nichts unversucht lassen, um das Kräfteverhältnis weiter zu ihren Gunsten zu verändern und das Wettrüsten anzuheizen, währte offensichtlich nicht sehr lange!

    Die Häme und der Spott der USA über die Wiederaufnahme der Patrouillenflüge der russischen strategischen Bomberflotte, die nach amerikanischen Mediendarstellungen nur fliegende Mottenkisten, veraltet und deshalb nicht ernst zu nehmen seien, ist kaum verklungen, da testete nunmehr erfolgreich das russische Militär eine Vakuum- oder Aerosolbombe mit der Zerstörungskraft einer Atombombe bzw. von Atomsprengköpfen. Diese strahlenfreie Superbombe, von den russischen Militärs als Antwort an die Amerikaner auf die Bezeichnung ihrer Bombe "Vater aller Bomben" genannt, sei die stärkste der Welt, verlautete aus Expertenkreisen. Sie soll die Sprengkraft der 2003 entwickelten amerikanischen Variante angeblich mindestens viermal übertreffen.

    Ihre verheerende Wirkung beruhe insbesondere auf ihre enorme Hitzeentwicklung unmittelbar über der Erdoberfläche, den Sauerstoffentzug aus der unmittelbaren Umgebung und die gewaltige Druckwelle. Beim Bombenabwurf öffne sich zunächst ein Aerosolzerstäuber, der eine hochexplosive Flüssigkeit in feinste Tröpfchen zerstäube, die sich rasend schnell entzünden würden, so dass sich dann die dadurch entstehende gewaltige Druckwelle mit Ultraschallgeschwindigkeit nach allen Seiten ausbreite. Zurück bleibe an der Stelle quasi eine nicht verstrahlte und nicht chemisch verunreinigte Mondlandschaft, wo allerdings alles Lebende im Umkreis von etwa 300 m verdampft sei, schildern die Militärexperten.


Rüstungsausgaben der USA etwa 568 Milliarden Dollar pro Jahr!


    Zwar wären Abrüstung, die Schaffung von vertrauensbildenden Massnahmen und eine aktive Friedenspolitik in der Welt die eindeutig bessere Alternative, doch ist eben die Realität leider eine andere. Es ist ein Wahnsinn, was die USA, China und Russland laut dem Internetportal Welt-in-Zahlen.de Jahr für Jahr für die Rüstung ausgeben und welche Truppenstärke diese Länder haben.

    Das bevölkerungsreichste Land der Erde, die Volksrepublik China, hat demzufolge von ihren etwa einer Milliarde und 314 Millionen Einwohnern (1.313.973.800) ungefähr zwei Millionen und einhundertneunzigtausend Menschen (2.190.000) unter Waffen. Etwa 87 Milliarden Dollar mit zunehmender Tendenz werden jährlich für die Rüstung ausgegeben.

    In den Vereinigten Staaten leben rund 298 Millionen Einwohner (298.444.300). Ihre Truppenstärke soll etwa eine Million vierhundertneunundzwanzigtausend Soldaten (1.429.000) betragen. Das Interessante dabei ist, dass davon angeblich etwa 336 000 Soldaten in über 120 Ländern rund um den Globus stationiert sein sollen. Die US-Militärausgaben belaufen sich, man mag es nicht glauben, auf rund 568 Milliarden (!) Dollar pro Jahr.

    Russland hat rund 143 Millionen Einwohner (142.893.600). Die Truppenstärke wird etwa mit einer Million zweihundert-
    sechzehntausend Soldaten (1.216.000) angegeben. Die Rüstungsausgaben steigen ebenfalls und liegen gegenwärtig pro Jahr bei 52,5 Milliarden Dollar.

    Wir haben in der Schule zwar immer nicht aufgepasst, aber das dürfte etwa ein Elftel dessen sein, was die USA pro Jahr für die Rüstung ausgeben. Oder anders herum formuliert: Die USA geben weltweit am meisten für die Rüstung aus, etwa elfmal mehr als Russland und ca. sechseinhalbmal mehr als China!   Quelle statistische Angaben: Welt-in-Zahlen.de

    -   Beitragserstellung:  14.09.2007   -


    Eckart Kreitlow














    Selbst Nahost-Experte Peter Scholl-Latour hält Irak-Krieg für verloren und mahnt eindringlich zum Afghanistan-Abzug!

    Wer Weisheit besitzt, sollte den Rat von ausgewiesenen Experten nicht ignorieren. Ein solcher Experte ist ohne jeden Zweifel der dienstälteste deutsche Auslandskorrespondent Peter Scholl-Latour. 1924 geboren, kennt er sich aus, wie kaum ein anderer, sei es im Vorderen Orient, in Südostasien, in Russland und den ehemaligen GUS-Staaten oder in Afghanistan. Als langjähriger USA-Korrespondent ist ihm auch bestens die Politik und Strategie der Vereinigten Staaten damals genauso wie heute bekannt. Er rät zum sofortigen Abzug der deutschen Soldaten aus dem Land am Hindukusch und vertritt ebenso die Ansicht, dass selbstverständlich der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan die Terrorgefahr bei uns in Deutschland erhöht hat.

    Äußerst interessant ist sein 2006 im Propyläen Verlag erschienenes Buch "Russland im Zangengriff", Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam. Auf 417 Seiten analysiert Peter Scholl-Latour die Weltpolitik. Breiten Raum nimmt dabei die Rivalität zwischen den USA und der aufstrebenden Weltmacht China ein. Er bereiste die unruhigen Grenzregionen Russlands und zeichnet ein beeindruckendes Gesamtbild von den nach seiner Meinung kommenden Krisenherden, wo es vor allem um Ressourcen, also um Rohstoffe wie Erdöl, Uran, Nickel, Kupfer, Eisenerz, Diamanten etc., gehen wird.

    Zu Beginn des Buches schreibt Scholl-Latour jedoch über Risse im Bündnis und über Deutschland am Hindukusch. Er berichtet über Mazar-e-Scharif, dem zentralen deutschen Stützpunkt in Nord-Afghanistan, wo er im August 2006 gewesen ist. Sein Fazit ist sehr ernüchternd. Im Zentrum des so genannten Aufbaus scheint im Wesentlichen in unmittelbarer Nachbarschaft der ISAF-Schutztruppe die Zunahme des Drogenanbaus zu stehen. Demnach soll die Opiumernte 2005 sogar um vierzig Prozent auf 4500 Tonnen zugenommen haben. Wer dagegen, so Scholl-Latour, mit militärischen Mitteln vorginge, würde sich auf einen aussichtslosen Kampf mit den lokalen Warlords und der allmächtigen Drogen-Mafia einlassen. Sein Schicksal wäre besiegelt.

    Wer sich für die Weltpolitik interessiert, sollte das Scholl-Latour- Buch "Russland im Zangengriff" lesen. Es geht in dem Buch nicht nur um einzelne Details der Weltpolitik, nicht "nur" um Russland, China, Afghanistan, Irak etc. alleine, sondern man kann sich dank des Autors Peter Scholl-Latour ein umfassendes und sehr präzises Bild von dem verschaffen, was heute auf unserem Globus abläuft und was eventuell künftig zu erwarten ist.

    Deutlich wird nicht zuletzt, wie die USA ihre Partner in Europa für die Durchsetzung ihrer Interessen im Irak und in Afghanistan mit einbinden, um es nicht drastischer zu formulieren. Darüber hinaus wird unter anderem zur Rolle der NATO Charters ehemaliger so genannter Sicherheitsberater Brzezinski mit den Worten zitiert, dass die NATO die Grundlage für die politisch entscheidende Militärpräsenz der USA in Westeuropa bilde. Eine wirkliche Entscheidung für ein vereintes Europa, so Brzezinski , würde folglich eine weitreichende Neuordnung der NATO erzwingen, die unweigerlich die Vormachtstellung der USA innerhalb des Bündnisses schwächen würde.

    Doch ein einiges Europa steht zurzeit für die Vereinigten Staaten nicht zu befürchten, da durch die Osterweiterung der EU einige Staaten dazu kamen, die sich eher als eine Art Trojanisches Pferd versuchen und sich offensichtlich weniger für die eigenen nationalen oder die europäischen als vielmehr für die Durchsetzung der amerikanischen Interessen ebenso wie die Briten stark machen, denken wir zum Beispiel nur an die Stationierungsabsichten für Rakentenschildkomponenten der USA in Tschechien und Polen oder an das Hickhack auf dem jüngsten Brüsseler EU-Gipfel.

    Natürlich sind wir gleich Tausender und Abertausender Menschen für den Frieden in der Welt, leider scheinen die Sterne dafür jedoch nicht günstig zu stehen, nachdem man Peter Scholl-Latours Buch "Russland im Zangengriff" gelesen hat. Dennoch darf man sich nicht entmutigen lassen, dafür zu kämpfen. Aktuell sollte es uns um den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan gehen, denn in dem aussichtslosen Unterfangen ist es unverantwortlich, die Soldaten dort weiter den unkalkulierbaren Risiken auszusetzen, in einer Mission, die schon verloren ist.

    -   Beitragserstellung:  13.09.2007    -


    Eckart Kreitlow















US-Dokumentarfilm: Kräftige Falken am Friedenshimmel!

Sie kreisen schon über Teheran!


    Nicht allzu häufig bekommt man im deutschen Fernsehen Filme zu sehen, die einem die Augen öffnen. Ein solcher Dokumentarfilm von dem New Yorker Filmemacher Eugene Jarecki aus dem Jahre 2003 wurde bei ARTE gezeigt.

    Er handelte von dem wachsenden Einfluss des militärisch-industrieellen Komplexes der USA auf die Politik der Vereinigten Staaten. Selbst der 1961 aus dem Amt geschiedene US-Präsident Dwight D. Eisenhower soll davor schon gewarnt haben.

    In seinem Film "Why we fight - Amerikas Kriege" liefert Eugene Jarecki eine Vielzahl von Hintergrundinformationen zu den in den vergangenen Jahrzehnten von den USA geführten Kriegen in vielen Teilen der Welt bis hin zum gegenwärtigen Irak-Krieg.

    Das sollte uns Anlass sein, darüber nachzudenken, wie wir die Kräfte des Friedens künftig noch weiter stärken können, um den Falken weltweit Einhalt zu gebieten.

    Leider ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sicher, ob sich nun nicht doch endlich in der USA-Administration die Vernunft durchsetzt und sie nicht den Iran angreifen?

    Wahrscheinlich werden im Weißen Haus aber auch künftig die Politik der Stärke dominieren und die Suche nach friedlichen Lösungen in den internationalen Beziehungen nur eine untergeordnete Rolle spielen.

    Selbst wenn beschwichtigende Worte gefunden werden sollten, entscheidend sind letztendlich immer die Taten und zugleich das wichtigste Einschätzungskriterium für die Beurteilung der jeweils vorherrschenden Politik!

    Ein militärischer Angriff Irans, und dies steht außer Zweifel, würde die Lage nicht nur dort völlig destabilisieren, sondern führte mit größter Wahrscheinlichkeit unweigerlich zu einer akuten Eskalation mit unabsehbaren globalen Folgen!

    Übrigens, sei in diesem Zusammenhang an die UN-Charta erinnert, die nicht außer Kraft gesetzt worden ist:

    So genannte, verharmlosend ausgedrückt, "Militärschläge" gegen souveräne Staaten waren und sind eindeutig nach wie vor völkerrechtswidrig!


    Eckart Kreitlow














Ausländische Staatsfonds mit unvorstellbarem Vermögen!

    Nach einem im Internet nachzulesenden Bericht der „Financial Times Deutschland“ sollen ausländische Staatsfonds weltweit über das unvorstellbare Vermögen von etwa 2500 Milliarden Euro verfügen. Davon würde der überwiegende Anteil auf die Staatsfonds Russlands, Chinas und der arabischen Ölstaaten entfallen.

    Andererseits verhungern Tag für Tag Tausende und Abertausende Menschen in vielen Ländern der Welt, insbesondere in Afrika. Ein extremer Widerspruch auf unserem blauen Planeten, der vermutlich vor allem mit den ungerechten Verteilungsverhältnissen, mit Korruption in einigen Ländern, mit dem zum Teil unfairen Welthandel und anderen Faktoren zu tun haben dürfte.

    Diese Super-Investoren sind aufgrund ihres immensen Kapitals ohne Weiteres in der Lage, in Deutschland und anderswo auf der Welt strategisch wichtige Unternehmen in den jeweiligen Ländern aufzukaufen und somit unter ihre Kontrolle zu bringen, so dass die nationalen Interessen dann in den betroffenen Staaten auf das Äußerste gefährdet bzw. beeinträchtigt werden könnten.

    Offenbar finden darüber hinaus diese milliardenschweren Globalplayer mit überwiegenden Staatsanteilen immer effektivere Methoden der wundersamen Geldvermehrung. So will zum Beispiel der russische Riesenkonzern "Gazprom" nach dem Muster der OPEC ein weltweites Gaskartell gründen. Würde dies gelingen, könnte dieses Kartell die Gaspreise weltweit kontrollieren und nach eigenem Ermessen festlegen bzw. diktieren. Dass der Preis für die Verbraucher dann nicht nach unten geht, versteht sich von selbst.

    Schliesslich beabsichtigt China so "nebenbei" 200 Milliarden Dollar in eine neugegründete Investmentgesellschaft zu investieren, um mit den weltgrößten Devisenreserven noch mehr Gewinn zu erzielen.

    Eckart Kreitlow













Die Türkei scheint offenbar ein Pulverfass zu sein!

    In der Türkei ist die Lage äußerst gespannt. Teils offen, teils verdeckt finden dort Machtkämpfe zwischen der Regierung, der Opposition und der türkischen Generalität statt.

    Das Militär fürchtet an Einfluss zu verlieren, drohte sogar kürzlich mit einem Putsch. Im Südosten werden die Kurden aus ihren Dörfern vertrieben. Es herrscht faktisch Krieg.

    Quasi haben die Kurden nur wenig Rechte und werden brutal unterdrückt. Vielen von ihnen geht es sehr schlecht. Sie träumen von einem Kurdistan auf dem Territorium des Nordirak und flüchten dorthin.

    Diese Entwicklung wiederum ist jedoch dem türkischen Militär ein Dorn im Auge. Sie sollen bereits Pläne für den Einmarsch in den Nordirak ausgearbeitet haben ...

    Eckart Kreitlow













Tragödie um das Misshandlungsopfer Khaled el-Masri

    Der an den an ihm begangenen schwersten Menschenrechtsverletzungen offenbar psychisch schwer erkrankte Khaled el-Masri musste in diesen Tagen in eine Psychiatrie eingeliefert werden, nachdem er in einem völlig verwirrten Zustand einen Brand in einem Großhandelsmarkt gelegt hatte.

    Obwohl er absolut unschuldig war, soll Khaled el-Masri 2004 durch den US-Geheimdienst CIA nach Afghanistan verschleppt und dort furchtbar monatelang gefoltert worden sein.

    Eckart Kreitlow













Provozieren die USA mit ihrem geplanten Raketenschild in
Polen und Tschechien Russland zu neuem Kalten Krieg?


    Wahrscheinlich kann man nur einem Dummkopf glaubhaft machen, dass die Stationierung von Raketen und anderen Komponenten im Zusammenhang mit dem geplanten US-Raketenschild in Polen und Tschechien Europa mehr Sicherheit brächte sowie ohne negative Folgen für den Abrüstungsprozess und die bisherige Partnerschaft mit Russland bleiben würde.

    Offenbar stehen wir jetzt wieder in Europa an der Schwelle zu einem neuen Kalten Krieg. Über Ursache und Wirkung wird darüber in der Öffentlichkeit jedoch ein Zerrbild gezeichnet. Anstatt die wahren Verursacher zu nennen, wird dem russischen Präsidenten Wladimir Putin der Schwarze Peter zugeschoben, weil er als Antwort auf die sich abzeichnende neue strategische Lage damit drohte, den Abrüstungsvertrag für konventionelle Waffen künftig einfrieren zu wollen.

    Vielmehr dürfte die Verantwortung für die jüngsten Spannungen in der friedensgefährdenden Politik der USA und dem wachsenden Einfluss ihres militärisch-industrieellen Komplexes zu suchen sein. Der New Yorker Filmemacher Eugene Jarecki hatte bereits in seinem Film "Why we fight - Amerikas Kriege" eine Vielzahl von Hintergrundinformationen zur USA-Politik und zu den in den vergangenen Jahrzehnten von den USA geführten Kriegen in vielen Teilen der Welt geliefert, wodurch die Zuschauer die Tatsachen unverblümt und in sehr komplexer Form erfahren können.

    Eckart Kreitlow













Demonstrieren? Macht das überhaupt Sinn? Als 50 322. Mitmarschierer?

Ja, es macht Sinn! Auch wenn man als fünfzigtausenddreihundertzweiundzwanzigster Mitmarschierer sich irgendwo einreiht! Allerdings sollte dieser Protest gewaltfrei sein und man sollte wissen, wofür oder wogegen protestiert wird. Die Protestziele müssen sich lohnen, für die man bereit ist, auf die Straße zu gehen! Zum Beispiel für eine bessere Welt, für eine gerechte Globalisierung, gegen Hunger, Armut und Krieg zu kämpfen, ist ein edles Ziel, auch wenn es einem selbst gut geht. Dafür lohnt es sich auf jeden Fall, aktiv zu werden. Ein großes Problem sind immer die gewaltbereiten Chaoten, die stets nur schaden, statt zu nützen! Manchmal werden solche Chaoten sogar bewusst als Provokateure in friedliche Demonstrationen eingeschleust, um diesen Demonstrationen oder den Protestveranstaltern etwas anhängen zu können bzw. Vorwände zum polizeilichen Eingreifen zu haben.

Eckart Kreitlow



Bush-Administration größter Bremsklotz beim Klimaschutz?

Selbst die Umweltbewegung in den USA scheint in puncto Klimaschutz weiter zu sein, als die Regierung Bush. Von allen Seiten hagelt es Kritik, sogar höchstrichterliche, doch US-Präsident Georg Bush beeindruckt dies offenbar wenig, denn er dämpfte auch gegenüber der Bundeskanzlerin Angela Merkel deutlich die Erwartungen beim bevorstehenden G 8 - Gipfel in dem inzwischen mit Millionenaufwand quasi zur Festung ausgebauten Tagungsort Heiligendamm.





Unterstützung des Aufrufs zur Gewaltfreiheit beim G 8 - Gipfel!

Selbstverständlich sind wir immer und überall gegen Gewalt! Deshalb unterstützen wir auch nachdrücklich den Aufruf zur gewaltfreien Auseinandersetzung mit dem G 8 - Gipfel in Heiligendamm ohne Wenn und Aber!




Verkehrschaos in der Zeit des G 8 - Gipfels in Heiligendamm?

Während der Zeit der Großdemonstration gegen den G 8 - Gipfel am 2.Juni in Rostock und des Treffens der Staats- und Regierungschefs der G 8 - Staaten vom 6. bis 8.Juni in Heiligendamm rechnen die Organisatoren mit äußerst angespannten Verhältnissen auf den Straßen rund um den Tagungsort und in der Hansestadt Rostock.




Sind vom G 8 - Gipfel auch positive Ergebnisse zu erwarten?

Zugegeben: Sich zum G 8 - Gipfel zu äußern ist wahrscheinlich in etwa so gefährlich wie das Herumstochern in einem Wespen- oder Hornissennest! Zwei große Lager, das der Gipfel-Gegner und das der Gipfel-Befürworter, stehen sich gegenüber. Beide Seiten sehen natürlich gewichtige Gründe, sich dort oder dort einzuordnen bzw. zu positionieren. Selbstverständlich beziehen auch wir Stellung: Wir sind für eine friedliche Welt, für eine gerechte Welt! Wir sind dafür, dass wirksam etwas gegen Hunger und Armut unternommen wird! Wir sind für wirksame Klimaschutz-Maßnahmen, für einen fairen Welthandel ... Wir sind auch dagegen, dass zu viele Millionen EURO für die Gipfel-Vorbereitungen und die Sicherheitsmaßnahmen ausgegeben wurden bzw. ausgegeben werden. Doch warum sollen wir auch per se gegen den G8 - Gipfel sein? Wir sind zwar nicht blauäugig, doch könnten trotz geringer Wahrscheinlichkeit nicht auch am Ende positive Ergebnisse bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Acht herauskommen? Wir wissen es doch heute noch nicht genau, was im Detail beraten und beschlossen wird! Vielleicht gibt es zum Beispiel einen Durchbruch beim Klimaschutz? Vielleicht einigt man sich auf Maßnahmen gegen Hunger und Elend in Afrika und anderswo auf der Welt? Wir glauben nicht an Märchen, doch positive Ergebnisse sind nicht völlig auszuschließen oder etwa doch?

Eckart Kreitlow




Ist das Stattfinden des G 8 - Gipfels an sich schon kritikwürdig?


Sicherlich wird es wohl selten Themen, Situationen, Ereignisse etc. geben, wo alle Menschen einer Meinung sind. Wahrscheinlich wird dies sogar niemals so sein. Wir können zum Beispiel nicht erkennen, weshalb an sich nur der Fakt alleine schon, dass der G 8 - Gipfel stattfindet, kritikwürdig ist. Sicher ist allerdings der enorme Kostenaufwand zu kritisieren, das Demonstrationsverbot usw., aber im Kern kommt es darauf an, was dort beraten und beschlossen wird! Der Inhalt ist und bleibt der eigentliche Knackpunkt, um den es geht! Es kann ja schließlich nicht gleich jedes Mal eine UNO-Vollversammlung einberufen werden, deshalb ist es legitim, wenn sich nicht gleich alle, sondern nur einige Regierungschefs zu Gesprächen treffen.

Eckart Kreitlow






Die G 8 und ein fairer Welthandel Fehlanzeige?

Hunger, Elend und Armut in der Welt kommen nicht von ungefähr!


Wenn sich die Gruppe der Acht, kurz G 8 genannt, am 8.Juni hinter einem eigens dafür für etwa 12 Millionen EURO errichteten Sicherheitszaun im Ostseebad Heiligendamm zu ihrem Gipfel trifft, wird es vermutlich zuallererst nur um eigennützige Interessen gehen. Von besonderer Bedeutung wäre es aber, dort auch über einen fairen Welthandel zu sprechen und noch wichtiger, Beschlüsse zu fassen, die ebenso den armen Ländern in Afrika, Lateinamerika und Asien nützen würden. Diese Erwartung dürfte sich wohl nicht erfüllen?

Gerade dies ist nicht nur in punkto Menschlichkeit eine zumindest sehr fragwürdige Politik, nein, es ist auch zugleich eine sehr kurzsichtige Politik! Warum gibt es zum Beispiel wohl so viele Wirtschaftsflüchtlinge, die Monat für Monat zu Tausenden und Abertausenden versuchen, oft sogar unter Einsatz ihres Lebens durch das Mittelmeer, in die reicheren Länder zu gelangen?

Die außerhalb der führenden Industriestaaten für ihren täglichen Lebensunterhalt agierenden Kleinbauern, dies sind leider die Realitäten, haben in Wirklichkeit nicht die Spur einer Chance, um auf einen grünen Zweig zu kommen, weil sie beispielsweise mit ihrem Tun nur Erlöse erzielen, die nicht einmal die Unkosten decken! Schuld daran ist in erster Linie die restriktive Welthandelspolitik einiger führender Industrienationen, allen voran die USA, die bisher jedes faire Welthandelsabkommen torpediert haben.

Tiefer gehend liegen die Ursachen unter anderem in einer ungerechten Subventionierung vieler Agrarerzeugnisse. Die USA-Farmer erhalten Milliarden Subventionen für ihre Baumwolle, Europa subventioniert den Zucker, hat zudem feste Absatzquoten, während diese hingegen den Entwicklungsländern vorenthalten werden ...

Letztendlich hat alles einen Bumerangeffekt. Würde man dazu beitragen, dass die Menschen in den armen Ländern ihr Leben verbessern könnten, leistete man insbesondere natürlich einen sehr menschlichen Beitrag. Dies stünde natürlich an oberster Stelle. Außerdem trüge man aber dazu bei, die gigantischen Flüchtlingsströme, die eher zu- als abnehmen und mittlerweile kaum noch lösbare Probleme darstellen, zu stoppen.

Eckart Kreitlow



Welche Staaten gehören zur Gruppe der Acht?

Die USA, Kanada, Deutschland, Japan, Frankreich, Großbritannien, Italien und Russland (seit 1998).







Der G 8 - Gipfel und der Schlager "Wer soll das bezahlen? ..."



Als damals der Gassenhauer aufkam "Ich lade gern mir Gäste ein ..." und zu einem echten Ohrwurm wurde, hatten die Gastgeber sicher noch nicht so immense Kosten zu erwarten, wie sie zum Beispiel Mitte dieses Jahres auf unser Bundesland Mecklenburg-Vorpommern als Gastgeber des G 8 - Gipfels im Ostseebad Heiligendamm zukommen werden.

Nur alleine der Sicherheitszaun, das muss man sich einmal vorstellen, rund um den Tagungsort der Gipfelteilnehmer soll angeblich sage und schreibe nur etwa "schlappe" zwölf Millionen EURO kosten. Stop! Noch mal auf der Zunge zergehen lassen:Zwööölf Millionen! Nur der Zaun! Vielleicht erfüllt er ja eine Doppelfunktion und hält gleichzeitig auch Nagetiere fern?

Da können wir Bundesbürger dann alle mit kräftiger Stimme singen: "Wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld? Wer hat soviel Pinke, Pinke? Wer hat soviel Geld? ..." Los geht 's! Alle singen mit! Zwei, drei ... "Wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld? Wer hat soviel Pinke, Pinke? Wer hat soviel Geld?" Mecklenburg-Vorpommern! Oder doch nicht?


Eckart Kreitlow




Apokalyptisches Brandgeschehen in Griechenland!

    Es ist nicht zu fassen: Halb Griechenland befindet sich im Flammeninferno. Die Hilfe aus den Ländern der EU läuft nur sehr schleppend. Deutschland soll zunächst 3 Löschflugzeuge in das Katastrophengebiet gesandt haben. Angeblich sollen vor allem Brandstiftungen die Ursache für die höllischen Brandherde sein.

    Wer kann so skrupellos sein, um Brände mit solchen Ausmaßen zu legen? Wie krank muss das Gehirn eines solchen Menschen sein? Für Hinweise zur Ergreifung dieser schlimmen Täter setzten die Behörden eine Belohnung in Höhe von bis zu einer Million Euro aus.

    Einmalige historische Stätten sollen unwiederbringlich verloren oder schwer beschädigt sein, darunter die Wiege des antiken Olympia. Dutzende Menschen, insbesondere auf der Insel Peloponnes, kamen in der Flammenhölle bereits um. Die Ereignisse sollen bereits beispiellos in der jüngeren griechischen Geschichte sein.

    Anteil am verheerenden Brandgeschehen haben auf alle Fälle auch die extreme Trockenheit und die ungewöhnlich hohen Temperaturen der letzten Wochen. Sind das schon deutliche Zeichen der bevorstehenden Klimakatastrophe? Gelingt es uns, sie noch abzuwenden oder zumindest abzuschwächen?





Dramatische Eskalation der Lage im Irak und Afghanistan!

    Entgegen den Schönwettermeldungen mancher Nachrichtenagenturen eskaliert die Lage im Irak und in Afghanistan immer weiter. Dort an einen Sieg der USA und ihrer Verbündeten zu glauben wird zu einer reinen Wunschvorstellung vor allem in den Hirnen der Planer und Führer des so genannten weltweiten Krieges gegen den Terror. Selbst weitere Soldaten und zusätzliches militärisches Gerät wird daran nichts ändern können. Erst kürzlich wurden drei deutsche Polizisten während ihres Einsatzes nahe Kabul getötet. Die Selbstmordrate bei den USA-Soldaten im Irak und in Afghanistan sei ungewöhnlich hoch, zitieren Medien in diesen Tagen aus Untersuchungsberichten des Pentagon.

    Im Nordirak soll es erneut verheerende Bombenanschläge in den Kurdengebieten gegeben haben. Eine Schreckensmeldung jagt die andere. Die südkoreanischen Geißeln sind ebenso wie der deutsche Ingenieur immer noch in der Hand ihrer afghanischen Entführer. So könnte man die Negativmeldungen noch fortsetzen. Wann setzt sich endlich die Erkenntnis durch, dass militärische Mittel, also Kriege, untauglich sind, um die Probleme im Interesse der Menschen nicht nur in dieser Region, sondern in der gesamten Welt, zu lösen?

    Eckart Kreitlow






Zustimmung zur Mandats-Verlängerung des heftig
umstrittenen Afghanistan-Einsatzes bröckelt immer mehr!

    Demnächst steht das Votum des Bundestages über die Mandatsverlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr an. Sollte den Abgeordneten der Realitätsbezug nicht völlig abhanden gekommen sein, müsste bei der Abstimmung ein klares "Nein!" herauskommen, denn die Mission ist nach nahezu übereinstimmender Meinung von Experten zum Scheitern verurteilt, sofern sie nicht schon als gescheitert zu betrachten ist. Alleine schon die barbarischen Geiselnahmen und der inhumane Umgang mit ihnen, zeigen, welch verrohte kriminelle Kräfte dort zum Teil am Wirken sind und wie wenig die so genannte ISAF-Schutztruppe selbst noch nicht einmal dagegen zu unternehmen vermag, geschweige denn, dass sie überhaupt in der Lage ist, auf irgend eine Weise in dem Land wirksam helfen zu können.

    Als positive Signale sind zu deuten, dass die Zustimmungsfront jetzt immer mehr brökelt. Diese Abweichler von der Linie der gegenwärtigen Regierungspolitik sollten angesichts der Analyse als Segen betrachtet werden, könnten sie doch verhindern, dass Deutschland noch tiefer in den Schlamassel aufgrund ihrer uneingeschränkten atlantischen Solidarität mit den USA geraten könnte.




Nach über 40 Jahren Knast Millionen Dollar Schadenersatz! Mit reiner
Weste verurteilt zu werden, offenbar in den USA keine Seltenheit!

    Wie jüngst zu erfahren ist, wurden 1965 vier Amerikaner wegen eines Mordes verurteilt, den sie nicht begangen hatten. Die Bundespolizei FBI wusste, dass sie unschuldig waren, schwieg damals aber dazu, um einen ihrer FBI- Beamten, der kriminell war, nicht zu belasten. Erst jetzt kam dies ans Tageslicht. Dafür erhielten nun nach über 40 Jahren zwei der vier noch lebenden unschuldig Verurteilten und bei den inzwischen zwei Verstorbenen deren Hinterbliebenen über 100 Millionen Dollar Schadenersatz. Das Geld dürfte sie allerdings wohl nicht glücklich machen.

    Offensichtlich ist es nicht so selten, wie nicht zuletzt auch der Fall Debbie Milke beweist, in den USA unschuldig, sogar zum Tode, verurteilt zu werden.








Ein Justizskandal made in USA!

Der Fall Debbie Milke -

seit 1991 unschuldig

in der Todeszelle!







Bulgarische Krankenschwestern und palästinensischer
Arzt nach über 8 Jahren in Todesgefahr endlich frei!

    Das muss man sich einmal vorstellen: Menschen fahren in ein anderes Land mit dem Vorsatz, helfen zu wollen und plötzlich wendet sich das Schicksal gegen sie. So passierte es fünf bulgarischen Krankenschwestern und einem palästinensischen Arzt, der inzwischen die bulgarische Staatsbürgerschaft angenommen hat, in Libyen. Sie halfen in einem libyschen Krankenhaus als dort plötzlich ein Drama geschah.

    Über 400 Kinder sollen mit der tödlichen Immunschwächekrankheit HIV infiziert worden sein. Nach Meinung von Experten kommen als wahrscheinlichste Ursache für die HIV-Infektion der Kinder die schlechten hygienischen Bedingungen in dem Krankenhaus in Betracht. Demgegenüber behaupteten jedoch libysche Gerichte, die Krankenschwestern und der Arzt, so schlimm das natürlich auch ist, hätten die Kinder absichtlich mit HIV infiziert, was einem alleine als Außenstehenden schon völlig absurd erscheint, und verurteilten alle zum Tode. Selbst das Oberste Gericht Libyens bestätigte das Todesurteil.

    Die Lage schien hoffnungslos. Doch viele Menschen gaben nicht auf und übten Solidarität. Selbst die Europäische Union, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, seine Gattin Cécilia Sarkozy und die EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner intervenierten in Tripolis beim libyschen Staatschef Ghadhafi. Auch der bulgarische Staat und sein Präsident Georgi Parwanow taten alles Menschenmögliche für die Freilassung der unschuldig zum Tode Verurteilten.

    Letztendlich, welch ein Freude für die Betroffenen, ihre Angehörigen, aber auch für alle, die sich für ihre Freilassung einsetzten oder zumindest an ihrem Schicksal anteilnahmen, war doch noch alles von Erfolg gekrönt. Sie kamen frei und wurden am Dienstag, dem 24.Juli, mit der Maschine des französischen Präsidenten in Begleitung der französischen Präsidentengattin Cécilia Sarkozy und der EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner in die bulgarische Hauptstadt Sofia ausgeflogen, wo sie begeistert empfangen wurden.

    Das Märtyrium werden die fünf Frauen und der Arzt zwar sicher nie vergessen, doch ist zu vermuten, dass sie sich fühlen, wie ein zweites Mal geboren, nachdem sie bereits, und das zudem noch völlig unschuldig, so kurz vor ihrem Tode standen. Auch dieser tragische Fall beweist, man sollte seine Hoffnung nie aufgeben, selbst in Situationen, die einem absolut ausweglos erscheinen, denn die Hoffnung stirbt immer zuletzt!

    Eckart Kreitlow







Im Irak triumphiert zunehmend die Anarchie!

    Falls es noch eines Beweises bedurfte, dass im Irak seit Beginn des Krieges der USA und ihrer Kriegshelfer, der so genannten "Koalitionäre der Willigen", die Anarchie triumphiert, so ist dieser Beweis sicher das Eingeständnis des hochrangigen US-Militärs Collin Powell in einem seiner kürzlich veröffentlichten Interviews. Darin gesteht er das völlige Versagen der amerikanischen Militärstrategie im Irak ein und offenbart zugleich, dass die Lage in dem Zweistromland am Euphrat und Tigris absolut außer Kontrolle geraten sei. Aber auch die jüngste Meldung wirft ein bezeichnendes Licht auf die dortige katastrophale Lage, wonach in Bagdad in diesen Tagen mit einer Beute von etwa 300 Millionen Dollar von dreisten Dieben der größte Bankraub aller Zeiten verübt worden ist. Die mittlerweile fast täglich sich ereignenden verheerenden Bombenanschläge gehören leider, so makaber und traurig dies ist, bereits zum Alltag, selbst in den vorher noch etwas ruhiger gewesenen Kurdengebieten im Nordirak.

    Nach der Schmach damals in der Schweinebucht auf Kuba und dem Desaster in Vietnam unter US-Präsident Johnson scheint jetzt US-Präsident Bush offensichtlich unvermeidlich auf herbe Niederlagen in Afghanistan, im Irak und in seinem vermeintlichen Krieg gegen den Terror zuzusteuern, denn Al Quaida soll inzwischen wieder so stark wie vor dem 11. September 2001, dem Zeitpunkt der Terroranschläge auf die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York, sein.

    Selbstverständlich verurteilen wir das damalige Verbrechen ebenso wie jeden Terror, egal wo er passiert, denn Terror sollte kein Mittel der Politik sein, weil immer Unschuldige dabei ihr Leben lassen müssen! Unbegreiflich ist uns in dem Zusammenhang, wie sich sogar Ärzte zu verbrecherischen Terroranschlägen, wie in Großbritannien geplant (sie schlugen zum Glück fehl!), hinreißen lassen, denn ihr Arzteid, der Eid des Hippokrates, verlangt, zu heilen, Leben zu retten bzw. zu erhalten!

    Sofern bei den jüngsten amerikanischen Kriegen überhaupt positive Aspekte erkennbar sind, so könnte zum Beispiel ein Aspekt davon sein, dass die USA sich jetzt (hoffentlich!) nicht mehr trauen, den Iran anzugreifen, was zuvor zumindest geplant war.

    Einen Tag später korrigierte das irakische Innenministerium offenbar die Meldung vom größten Banküberfall aller Zeiten. Der fand demnach zwar statt, doch wurden "nur" etwa einhundert- bis zweihunderttausend Dollar entwendet. Selbst sogar in der Informationspolitik scheint es im Irak bedauerlicherweise drunter und drüber zu gehen.

    Eckart Kreitlow






Werden die USA und Russland strategische Partner?

    Der Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin Anfang Juli bei USA-Präsident Bush dürfte wohl ein wenig zur Verbesserung der Beziehungen zwischen beiden Staaten beigetragen haben. Ob es jetzt allerdings gar zu einer strategischen Partnerschaft kommen wird, ist dagegen eher mit Skepsis zu betrachten, auch wenn es bei dem informellen Dialog auf dem Sommersitz der Eltern von Präsident Bush an der amerikanischen Ostküste angeblich fast freundschaftlich zugegangen sein soll. Allmählich scheint sich auch das Kräfteverhältnis in der Welt zu verändern. Während Russland an Einfluss und Stärke gewinnt, können die USA offensichtlich nicht mehr so agieren, wie sie es zum Beispiel 2003 vor dem Beginn ihres Irak-Krieges noch konnten. Deshalb haben wahrscheinlich die Vereinigten Staaten auf der Suche nach neuen strategischen Verbündeten keinen großen Spielraum, doch Russland ist in der Situation, mehrere Alternativen zu haben. Bleibt abzuwarten, in welche Richtung die Entwicklung sich vollzieht.

    Eckart Kreitlow







Die Sicherheitslage in Afghanistan gerät außer Kontrolle!

Immer mehr zivile Opfer bei Bombardements der von den USA geführten Schutztruppe!


    Die Sicherheitslage in Afghanistan gerät für die ISAF-Schutztruppe, und nicht nur für sie, offensichtlich immer mehr irreparabel außer Kontrolle. Ob da trotzdem der deutsche Bundestag im Herbst für eine Verlängerung des Bundeswehr-Mandats votiert nach dem Motto "Koste es, was es wolle!"? Schon mehr als genug, dass dort Krieg herrscht, Männer, Frauen und Kinder getötet werden und während des Auslandseinsatzes Leben und Gesundheit der Soldaten akut bedroht sind. Zusätzlich zu dem erhöht sich selbst in Deutschland die Gefährdungslage durch Terroranschläge. Angeblich sollen die Taliban nach dem Muster in Irak und in Israel auch Selbstmordanschläge in Deutschland geplant haben. Wie ernst letztere Informationen zu nehmen sind, ist zurzeit noch nicht eindeutig einzuschätzen. Manchmal werden auch Gerüchte gestreut, um Vorwände für weitere Gesetzesverschärfungen zu haben.

    Eckart Kreitlow






Auszeichnung Salman Rushdies mit dem Ritterschlag durch die britische Queen führte zu starken Protesten in Iran und Pakistan!

    Selten hat ein Buch in der Welt so viel Aufsehen erregt wie das des britisch-indischen Schriftstellers Salman Rushdie mit dem Titel "Satanische Verse". Wenn wir zwar immer für Meinungs-, Presse-, Glaubens- und Religionsfreiheit sowie Toleranz gegenüber Andersdenkenden eintreten, scheinen diese Haltung und Ansichten offenbar nicht alle Menschen zu teilen. Seit Jahren wird Salman Rushdie mit dem Tode bedroht, sogar mit einer im Februar 1989 verhängten so genannten Fatwa des iranischen Geistlichen Ayatollah Khomeini, die nach über 18 Jahren nach wie vor gelten soll. Letztendlich müssen Realitäten zur Kenntnis genommen werden, egal, ob sie gut oder schlecht sind oder egal, ob man sie selbst gut oder schlecht findet.

    Eckart Kreitlow







Der Saarländer Oskar Lafontaine meldet sich zurück!


    Vor ein paar Jahren wähnten ihn die meisten schon für immer von der politischen Bühne, doch Oskar Lafontaine fand sein Comeback bei der Linkspartei. Ist einer ihrer beiden Vorsitzenden neben Lothar Bisky. Durch die Vereinigung von PDS und WASG geht es mit den Linkskräften in Deutschland stetig aufwärts. Auch in Europa wollen sie ihr Wirken für Frieden und soziale Gerechtigkeit verstärken, kämpfen für eine Sozialunion. So traf sich jüngst der Medienwissenschaftler Professor Bisky in seiner Funktion als Linkspartei-Vorsitzender im Pressesaal des Europäischen Parlaments in Straßburg mit Francis Wurtz, dem Fraktionsvorsitzenden der GUE/NGL, und mit Gabi Zimmer, der Sprecherin der deutschen Delegation in der GUE/NGL, zu Absprachen über ein gemeinsames Handeln der Linkskräfte auf europäischer Ebene. Lothar Bisky will sich nicht als Nein-Sager ohne das Aufzeigen von Lösungsansätzen verstehen, sondern als jemand, der sich konstruktiv mit einbringt und praxistaugliche Alternativen anbietet, ließ er in einem seiner Statements verlauten. Bei der nächsten Bundestagswahl könnten die Linken durchaus drittstärkste Kraft in Deutschland werden. Oskar Lafontaine bekäme vielleicht dann sogar die Chance zum Kanzlermacher. Wer hätte das gedacht? Seine früheren SPD-Genossen bestimmt nicht oder? Einigen von denen schwillt sicher der Kamm, wenn sie an ihren ehemaligen Oskar denken.

    Eckart Kreitlow







Der Brüsseler EU-Gipfel am Ende gar ohne greifbare Ergebnisse?

    Wer glaubt, dass es bald ein einiges Europa mit einem EU-Außenminister geben und in der alle mit einer Stimme sprechen würden, dürfte sich getäuscht haben. Zu unterschiedlich sind die Auffassungen. Wahrscheinlich wollen einige EU-Staaten auch gar keine Einigkeit in allen grundsätzlichen Fragen zulassen, weil sie möglicherweise andere Interessen im Kalkül haben und keinen starken souveränen europäischen Staatenverbund wünschen? Um den Schein zu wahren, es würden harmonische Beziehungen zwischen den 27 Mitgliedsstaaten herrschen, wird da dann schon mal gelegentlich ein Minimalkonsens als großer Durchbruch gefeiert. Das Verfassungsprojekt jedenfalls ist gescheitert. Es ist aus Mangel an Substanz nicht erkennbar, welches der zuvor lauthals propagierten Ziele in Brüssel überhaupt erreicht worden ist, von einer Sozialunion ganz zu schweigen? Jetzt spricht man quasi von einem Grundlagenvertrag, der aber kaum Verbindliches enthält und fast in letzter Minute noch von den Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel in Brüssel abgesegnet wurde, um nicht ohne greifbare Ergebnisse dazustehen. Gerade bei der polnischen Kacynski-Regierung fällt auf, dass sie der Bush-Administration besonders zugetan zu sein scheint und offensichtlich bereits bei ihr zahlreiche Pluspunkte sammelte, weil sie der Stationierung der Komponenten für die US-Raketenabwehr zugestimmt hat ebenso wie der scheidende britische Premierminister Tony Blair im Irak-Krieg für das Engagement Großbritanniens an der Seite der USA in der so genannten Koalition der Willigen.

    Eckart Kreitlow







Die Hamas kontrolliert nach blutigem Bürgerkrieg den Gazastreifen!

    Als gäbe es nicht schon genug Krieg, Konflikte und Spannungen im Nahen Osten. Jetzt auch noch ein Bürgerkrieg in den Palästinensergebieten! Hoffentlich entwickelt sich daraus nicht sogar noch ein Flächenbrand? Nach jüngsten Meldungen soll die Hamas bereits den Gazastreifen vollständig unter ihre Kontrolle gebracht haben. Sollte dies stimmen, würde das die strategische Lage nachteilig gegenüber Israel beeinflussen und könnte eventuell später sogar bei Verhandlungen als Druckmittel zu Gunsten Syriens genutzt werden, um zum Beispiel die Herausgabe der 1967 von Israel okkupierten Golanhöhen zu erreichen. Syrien unterstützt ebenso wie der Iran die Hamas. Die Unterstützung Syriens zeigt sich alleine schon dadurch, dass sich seit Jahren die oberste Hamas-Führung in der syrischen Hauptstadt Damaskus befindet. Der Irrwitz der traurigen Ereignisse im Nahen Osten ist, dass Israel in den vergangenen Monaten mit dem Krieg im Libanon und im Gazastreifen das Gegenteil von dem erzielte, was beabsichtigt worden war, nämlich die Hisbollah und die Hamas zu zerschlagen, zumindest aber nachhaltig zu schwächen. Hamas und Hisbollah sind offenbar stärker denn je. Wiederum wird deutlich, Kriege sind untaugliche Mittel für die Lösung von Konflikten. Sie schaffen Leid und Zerstörung. Darüber hinaus führen sie zudem zumeist, wenn nicht sogar stets zu einer neuen Spirale der Gewalt. Sie nützen nur sehr wenigen, vor allem denen, die daran kräftig verdienen.

    Eckart Kreitlow









NO WAR

Künstler für den Frieden

Dean Reed









Was brachte der G8 - Gipfel in Heiligendamm?

    Einige substantielle Ergebnisse vor allem beim Klimaschutz und bei der Bekämpfung der Immunschwächekrankheit AIDS in Afrika, doch insgesamt blieben die Ergebnisse leider hinter den Erwartungen auch vieler Hilfsorganisationen zurück! Alleine schon deshalb, weil es sich zumeist nur um Absichtserklärungen der Staats- und Regierungschefs der G8 - Staaten handelt, deren Einhaltung zurzeit noch ungewiss zu sein scheint! Wie oxfam Deutschland warnt, solle man sich nicht durch die großen Zahlen verwirren lassen. Nach ihrer Einschätzung lägen die G8 sogar selbst noch weit hinter ihren Versprechen von Gleneagles.






Deine Stimme gegen Armut


Herbert Grönemeyer


... für eine gerechte Welt ohne Armut!

oxfam Deutschland



Campino von der Rockgruppe "Die toten Hosen":

"Afrika braucht langfristig unsere Hilfe!"



Muhammad Yunos, Friedensnobelpreisträger


Gründer der Grameen Foundation



    Der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunos aus Bangladesh ist ein genialer Mensch mit einem großen Herzen. Er gründete 1983 die Grameen Bank. Diese Bank vergab und vergibt an die Ärmsten der Armen Mikrodarlehen zu äußerst günstigen Konditionen, mit denen sie sich eine eigene Existenz aufbauen konnten bzw. können. Das Projekt ist außerordentlich erfolgreich und wurde inzwischen in vielen Regionen der Welt zu einem hervorragenden Beispiel für die Armutsbekämpfung. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip Hilfe durch Selbsthilfe.







Gewalttäter torpedierten gesamte friedliche Protestbewegung!

    Ohne jeden Zweifel, die überwiegende Mehrheit der weltumspannenden Globalisierungsbewegung ist für eine friedliche Durchsetzung ihrer Ziele. Die Gewaltattacken einer Minderheit in Rostock werden nahezu einmütig verurteilt. Doch handelten die Täter aus eigenem Antrieb oder gab es Hintermänner, die ein Interesse daran hatten, der Bewegung für eine gerechte Globalisierung zu schaden? Wer mobilisierte den Mob? Der Verdacht liegt nahe, dass die Gewaltorgien nicht allein den Hirnen dieser Personen entstammen! Wer sind die Drahtzieher? Bleiben sie im Dunkeln?






Wird der ISAF - Einsatz der NATO in Afghanistan ein Debakel?

    Wer eine Mission erfüllt, sollte nach einer gewissen Zeit eine Zwischenbilanz ziehen. In Afghanistan dürfte sie für die ISAF-Schutztruppe nicht gut ausfallen: Gefallene deutsche Soldaten sind leider zu beklagen und ebenso natürlich bedauernswerterweise bei den Verbündeten gibt es Tote und Verletzte. Ganz zu schweigen von dem Leid der Zivilbevölkerung, das ihnen nicht nur alleine von den Taliban zugefügt wurde und wird. Das Ansehen der ISAF hat stark gelitten und leidet weiter, da vor allem die USA mit ihren robusten militärischen Angriffen, in die auch die NATO involviert ist, kaum die Zivilbevölkerung schont. Afghanistan braucht Frieden, doch den kann man mit militärischen Mitteln keinesfalls erreichen. Unterstellen wir einfach, dass es dort nicht um strategische Interessen und um den Zugang zu den Ölquellen in Mittelasien geht, sondern darum, den Afghanen eine friedliche Zukunft zu bescheren, dann sollte man nicht auf die militärische Karte setzen und die Soldaten schnellstmöglich wieder abziehen, bevor aus dem offensichtlichen Debakel eine Katastrophe wird. Lieber heute als morgen sollten unsere Soldaten nicht weiter den Gefahren ausgesetzt werden. Und das zudem noch in einer Situation, in der es wahrscheinlich nur Verlierer gibt!

    Eckart Kreitlow






Stromabschaltungsdrama mit Todesfolge in Neuseeland

    Angesichts der hohen Verschuldensrate in Deutschland, etwa 3 Millionen Haushalte gelten als überschuldet, wird es sicher bundesweit nicht wenige Menschen geben, die ihre Stromrechnungen nicht bezahlen können. Am Ende folgen dann Stromabschaltungen der Energieversorger mit äußerst unangenehmen Einschränkungen für die Betroffenen. Wer weiß, ob dies allerdings auch bei schwerkranken Menschen geschieht? Hoffentlich nicht!

    In Neuseeland wurde kürzlich sogar selbst bei einer schwer lungenkranken Frau der Strom abgeschaltet, die daraufhin starb, denn sie konnte die für die Atmung wichtige elektrisch betriebene Sauerstoffpumpe nicht mehr nutzen. Obwohl die 44Jährige Mutter von vier Kindern zuvor noch die Mitarbeiter des Energiekonzerns Mercury Energy auf ihre lebensbedrohliche Situation aufmerksam gemacht hatte, ließen sie sich jedoch nicht von der verhängnisvollen Kappung der Stromzufuhr abbringen. Da ändert es natürlich an dem tragischen Stromabschaltungsdrama nichts mehr, wenn am Folgetag der Chef des Energiekonzerns Mercury Energy James Moulder den Strom sofort wieder anschalten lässt und sich über den Vorfall bestürzt äußert.

    Eckart Kreitlow






Friedliches Zusammenleben überall auf der Welt eine Illusion?

    Wir träumen zwar von einer friedlichen Welt, doch scheinen wir davon noch weit entfernt zu sein. Das NDR Fernsehen strahlte am Pfingstmontag den sehr interessanten und zugleich sehr aufschlussreichen Film "Verfolgte Christen - die bedrohte Religionsfreiheit" aus. Er enthält zahlreiche offenbar gut recherchierte Hintergrundinformationen über massive Feindseligkeiten zwischen den großen Religionsgemeinschaften in einigen Regionen der Welt. Ausgangspunkt war der Fall des Afghanen Rahman, der in Afghanistan zum Christentum konvertierte, deshalb dort damals sogar zum Tode verurteilt wurde, jedoch durch weltweite Proteste freikam und heute in Italien lebt. Des Weiteren berichtete man über die enormen Spannungen in dem für Juden, Christen und Muslime Heiligen Land Israel und den Heiligen Städten Jerusalem und Bethlehem. Was dort abläuft, ist wirklich sehr beunruhigend. Besonders in und um Bethlehem werden Christen von Fundamentalisten zunehmend bedroht, obwohl sie zuvor noch gut zusammenlebten. Allerdings ist Israel und Palästina im Nahen Osten ein trauriges Kapitel für sich, ein Kapitel von Gewalt und Gegengewalt, wie wir alle wissen. Aber auch im ägyptischen Alexandria und in Indonesien sieht es nicht viel besser aus, wo leider mittlerweile Spannungen und zahlreiche religiös motivierte Morde zum Alltagsgeschehen gehören. Vage Hoffnungen keimen scheinbar im westafrikanischen Land Nigeria, zumindest in einzelnen Gebieten. Wo sich um die Jahrtausendwende noch Christen und Muslime zu Hunderten gegenseitig umbrachten, predigen jetzt geistliche Führer beider Seiten Frieden, Versöhnung und ein gewaltfreies Miteinander.

    Eckart Kreitlow







Wieder eine Hinrichtung in den USA!

Der Fall Debbie Milke - unschuldig in der Todeszelle!

    Am 24.Mai wurde der Straftäter Christopher Newton in Lucasville im US-Staat Ohio durch eine Giftspritze hingerichtet. Bei der Hinrichtung gab es Komplikationen, so dass der Todeskampf fast zwei Stunden dauerte. Die Todesstrafe ist schon sehr schlimm und als unmenschlich abzulehnen, doch noch schlimmer ist es, wenn jemand wie Debbie Milke sogar trotz erwiesener Unschuld seit 1991 in Arizona in der Todeszelle sitzt. Informieren Sie sich selbst auf der Internetseite Debbie Milke (bitte hier einfach den Button anklicken!) über diesen absolut skandalösen Fall!



Globale Bewegung erhält weitere prominente Unterstützung!

    Es stimmt sicher nicht nur sehr nachdenklich, sondern verleiht auch zugleich der globalisierungskritischen Bewegung weiteren Auftrieb und neue Impulse, wenn sogar der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler dem Netzwerk Attac beitritt und darüber hinaus sowohl Heiner Geißler als auch der Chefökonom der Deutschen Bank Norbert Walter ihre Sympathien bzw. Unterstützung für die Ziele von Attac bekunden. Attac mit etwa 90.000 Mitgliedern in mehr als 50 Ländern betrachtet sich als Teil einer globalen Bewegung, die gewaltfrei vor allem für soziale und ökologische Gerechtigkeit im Globalisierungsprozess eintritt.

    Eckart Kreitlow





Attac

Netzwerk Friedenskooperative

Bundesausschuss Friedensratschlag

pax christi

Dr. Heiner Geißler








www.doberanermuenster.de











Ostsee-Rundschau.de


Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow


Ferienhof-Report.de







Ostseeküsten-Report


Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow


Ostseetourismus















Das Doberaner Münster - ein einzigartiges Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert. Foto: Eckart Kreitlow





Impressum