Demonstrieren? Macht das überhaupt Sinn? Als 50 322. Mitmarschierer?
Ja, es macht Sinn! Auch wenn man als fünfzigtausenddreihundertzweiundzwanzigster Mitmarschierer sich irgendwo einreiht! Allerdings sollte dieser Protest gewaltfrei sein und man sollte wissen, wofür oder wogegen protestiert wird. Die Protestziele müssen sich lohnen, für die man bereit ist, auf die Straße zu gehen! Zum Beispiel für eine bessere Welt, für eine gerechte Globalisierung, gegen Hunger, Armut und Krieg zu kämpfen, ist ein edles Ziel, auch wenn es einem selbst gut geht. Dafür lohnt es sich auf jeden Fall, aktiv zu werden. Ein großes Problem sind immer die gewaltbereiten Chaoten, die stets nur schaden, statt zu nützen! Manchmal werden solche Chaoten sogar bewusst als Provokateure in friedliche Demonstrationen eingeschleust, um diesen Demonstrationen oder den Protestveranstaltern etwas anhängen zu können bzw. Vorwände zum polizeilichen Eingreifen zu haben.
Eckart Kreitlow
Bush-Administration größter Bremsklotz beim Klimaschutz?
Selbst die Umweltbewegung in den USA scheint in puncto Klimaschutz weiter zu sein, als die Regierung Bush. Von allen Seiten hagelt es Kritik, sogar höchstrichterliche, doch US-Präsident Georg Bush beeindruckt dies offenbar wenig, denn er dämpfte auch gegenüber der Bundeskanzlerin Angela Merkel deutlich die Erwartungen beim bevorstehenden G 8 - Gipfel in dem inzwischen mit Millionenaufwand quasi zur Festung ausgebauten Tagungsort Heiligendamm.
Unterstützung des Aufrufs zur Gewaltfreiheit beim G 8 - Gipfel!
Selbstverständlich sind wir immer und überall gegen Gewalt! Deshalb unterstützen wir auch nachdrücklich den Aufruf zur gewaltfreien Auseinandersetzung mit dem G 8 - Gipfel in Heiligendamm ohne Wenn und Aber!
Verkehrschaos in der Zeit des G 8 - Gipfels in Heiligendamm?
Während der Zeit der Großdemonstration gegen den G 8 - Gipfel am 2.Juni in Rostock und des Treffens der Staats- und Regierungschefs der G 8 - Staaten vom 6. bis 8.Juni in Heiligendamm rechnen die Organisatoren mit äußerst angespannten Verhältnissen auf den Straßen rund um den Tagungsort und in der Hansestadt Rostock.
Sind vom G 8 - Gipfel auch positive Ergebnisse zu erwarten? Zugegeben: Sich zum G 8 - Gipfel zu äußern ist wahrscheinlich in etwa so gefährlich wie das Herumstochern in einem Wespen- oder Hornissennest! Zwei große Lager, das der Gipfel-Gegner und das der Gipfel-Befürworter, stehen sich gegenüber. Beide Seiten sehen natürlich gewichtige Gründe, sich dort oder dort einzuordnen bzw. zu positionieren. Selbstverständlich beziehen auch wir Stellung: Wir sind für eine friedliche Welt, für eine gerechte Welt! Wir sind dafür, dass wirksam etwas gegen Hunger und Armut unternommen wird! Wir sind für wirksame Klimaschutz-Maßnahmen, für einen fairen Welthandel ... Wir sind auch dagegen, dass zu viele Millionen EURO für die Gipfel-Vorbereitungen und die Sicherheitsmaßnahmen ausgegeben wurden bzw. ausgegeben werden.
Doch warum sollen wir auch per se gegen den G8 - Gipfel sein? Wir sind zwar nicht blauäugig, doch könnten trotz geringer Wahrscheinlichkeit nicht auch am Ende positive Ergebnisse bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Acht herauskommen? Wir wissen es doch heute noch nicht genau, was im Detail beraten und beschlossen wird! Vielleicht gibt es zum Beispiel einen Durchbruch beim Klimaschutz? Vielleicht einigt man sich auf Maßnahmen gegen Hunger und Elend in Afrika und anderswo auf der Welt? Wir glauben nicht an Märchen, doch positive Ergebnisse sind nicht völlig auszuschließen oder etwa doch?
Eckart Kreitlow
Ist das Stattfinden des G 8 - Gipfels an sich schon kritikwürdig? Sicherlich wird es wohl selten Themen, Situationen, Ereignisse etc. geben, wo alle Menschen einer Meinung sind. Wahrscheinlich wird dies sogar niemals so sein. Wir können zum Beispiel nicht erkennen, weshalb an sich nur der Fakt alleine schon, dass der G 8 - Gipfel stattfindet, kritikwürdig ist. Sicher ist allerdings der enorme Kostenaufwand zu kritisieren, das Demonstrationsverbot usw., aber im Kern kommt es darauf an, was dort beraten und beschlossen wird! Der Inhalt ist und bleibt der eigentliche Knackpunkt, um den es geht! Es kann ja schließlich nicht gleich jedes Mal eine UNO-Vollversammlung einberufen werden, deshalb ist es legitim, wenn sich nicht gleich alle, sondern nur einige Regierungschefs zu Gesprächen treffen.
Eckart Kreitlow
Die G 8 und ein fairer Welthandel Fehlanzeige?
Hunger, Elend und Armut in der Welt kommen nicht von ungefähr!
Wenn sich die Gruppe der Acht, kurz G 8 genannt, am 8.Juni hinter einem eigens dafür für etwa 12 Millionen EURO errichteten Sicherheitszaun im Ostseebad Heiligendamm zu ihrem Gipfel trifft, wird es vermutlich zuallererst nur um eigennützige Interessen gehen. Von besonderer Bedeutung wäre es aber, dort auch über einen fairen Welthandel zu sprechen und noch wichtiger, Beschlüsse zu fassen, die ebenso den armen Ländern in Afrika, Lateinamerika und Asien nützen würden. Diese Erwartung dürfte sich wohl nicht erfüllen?
Gerade dies ist nicht nur in punkto Menschlichkeit eine zumindest sehr fragwürdige Politik, nein, es ist auch zugleich eine sehr kurzsichtige Politik! Warum gibt es zum Beispiel wohl so viele Wirtschaftsflüchtlinge, die Monat für Monat zu Tausenden und Abertausenden versuchen, oft sogar unter Einsatz ihres Lebens durch das Mittelmeer, in die reicheren Länder zu gelangen?
Die außerhalb der führenden Industriestaaten für ihren täglichen Lebensunterhalt agierenden Kleinbauern, dies sind leider die Realitäten, haben in Wirklichkeit nicht die Spur einer Chance, um auf einen grünen Zweig zu kommen, weil sie beispielsweise mit ihrem Tun nur Erlöse erzielen, die nicht einmal die Unkosten decken! Schuld daran ist in erster Linie die restriktive Welthandelspolitik einiger führender Industrienationen, allen voran die USA, die bisher jedes faire Welthandelsabkommen torpediert haben.
Tiefer gehend liegen die Ursachen unter anderem in einer ungerechten Subventionierung vieler Agrarerzeugnisse. Die USA-Farmer erhalten Milliarden Subventionen für ihre Baumwolle, Europa subventioniert den Zucker, hat zudem feste Absatzquoten, während diese hingegen den Entwicklungsländern vorenthalten werden ...
Letztendlich hat alles einen Bumerangeffekt. Würde man dazu beitragen, dass die Menschen in den armen Ländern ihr Leben verbessern könnten, leistete man insbesondere natürlich einen sehr menschlichen Beitrag. Dies stünde natürlich an oberster Stelle. Außerdem trüge man aber dazu bei, die gigantischen Flüchtlingsströme, die eher zu- als abnehmen und mittlerweile kaum noch lösbare Probleme darstellen, zu stoppen.
Eckart Kreitlow
Welche Staaten gehören zur Gruppe der Acht?
Die USA, Kanada, Deutschland, Japan, Frankreich, Großbritannien, Italien und Russland (seit 1998).
Der G 8 - Gipfel und der Schlager "Wer soll das bezahlen? ..."
Als damals der Gassenhauer aufkam "Ich lade gern mir Gäste ein ..." und zu einem echten Ohrwurm wurde, hatten die Gastgeber sicher noch nicht so immense Kosten zu erwarten, wie sie zum Beispiel Mitte dieses Jahres auf unser Bundesland Mecklenburg-Vorpommern als Gastgeber des G 8 - Gipfels im Ostseebad Heiligendamm zukommen werden.
Nur alleine der Sicherheitszaun, das muss man sich einmal vorstellen, rund um den Tagungsort der Gipfelteilnehmer soll angeblich sage und schreibe nur etwa "schlappe" zwölf Millionen EURO kosten. Stop! Noch mal auf der Zunge zergehen lassen:Zwööölf Millionen! Nur der Zaun! Vielleicht erfüllt er ja eine Doppelfunktion und hält gleichzeitig auch Nagetiere fern?
Da können wir Bundesbürger dann alle mit kräftiger Stimme singen: "Wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld? Wer hat soviel Pinke, Pinke? Wer hat soviel Geld? ..." Los geht 's! Alle singen mit! Zwei, drei ... "Wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld? Wer hat soviel Pinke, Pinke? Wer hat soviel Geld?" Mecklenburg-Vorpommern! Oder doch nicht?
Eckart Kreitlow
Apokalyptisches Brandgeschehen in Griechenland!
Es ist nicht zu fassen: Halb Griechenland befindet sich im Flammeninferno. Die Hilfe aus den Ländern der EU läuft nur sehr schleppend. Deutschland soll zunächst 3 Löschflugzeuge in das Katastrophengebiet gesandt haben. Angeblich sollen vor allem Brandstiftungen die Ursache für die höllischen Brandherde sein.
Wer kann so skrupellos sein, um Brände mit solchen Ausmaßen zu legen? Wie krank muss das Gehirn eines solchen Menschen sein? Für Hinweise zur Ergreifung dieser schlimmen Täter setzten die Behörden eine Belohnung in Höhe von bis zu einer Million Euro aus.
Einmalige historische Stätten sollen unwiederbringlich verloren oder schwer beschädigt sein, darunter die Wiege des antiken Olympia. Dutzende Menschen, insbesondere auf der Insel Peloponnes, kamen in der Flammenhölle bereits um. Die Ereignisse sollen bereits beispiellos in der jüngeren griechischen Geschichte sein.
Anteil am verheerenden Brandgeschehen haben auf alle Fälle auch die extreme Trockenheit und die ungewöhnlich hohen Temperaturen der letzten Wochen. Sind das schon deutliche Zeichen der bevorstehenden Klimakatastrophe? Gelingt es uns, sie noch abzuwenden oder zumindest abzuschwächen?
Dramatische Eskalation der Lage im Irak und Afghanistan!
Entgegen den Schönwettermeldungen mancher Nachrichtenagenturen eskaliert die Lage im Irak und in Afghanistan immer weiter. Dort an einen Sieg der USA und ihrer Verbündeten zu glauben wird zu einer reinen Wunschvorstellung vor allem in den Hirnen der Planer und Führer des so genannten weltweiten Krieges gegen den Terror. Selbst weitere Soldaten und zusätzliches militärisches Gerät wird daran nichts ändern können. Erst kürzlich wurden drei deutsche Polizisten während ihres Einsatzes nahe Kabul getötet. Die Selbstmordrate bei den USA-Soldaten im Irak und in Afghanistan sei ungewöhnlich hoch, zitieren Medien in diesen Tagen aus Untersuchungsberichten des Pentagon.
Im Nordirak soll es erneut verheerende Bombenanschläge in den Kurdengebieten gegeben haben. Eine Schreckensmeldung jagt die andere. Die südkoreanischen Geißeln sind ebenso wie der deutsche Ingenieur immer noch in der Hand ihrer afghanischen Entführer. So könnte man die Negativmeldungen noch fortsetzen. Wann setzt sich endlich die Erkenntnis durch, dass militärische Mittel, also Kriege, untauglich sind, um die Probleme im Interesse der Menschen nicht nur in dieser Region, sondern in der gesamten Welt, zu lösen?
Eckart Kreitlow
Zustimmung zur Mandats-Verlängerung des heftig umstrittenen Afghanistan-Einsatzes bröckelt immer mehr!
Demnächst steht das Votum des Bundestages über die Mandatsverlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr an. Sollte den Abgeordneten der Realitätsbezug nicht völlig abhanden gekommen sein, müsste bei der Abstimmung ein klares "Nein!" herauskommen, denn die Mission ist nach nahezu übereinstimmender Meinung von Experten zum Scheitern verurteilt, sofern sie nicht schon als gescheitert zu betrachten ist. Alleine schon die barbarischen Geiselnahmen und der inhumane Umgang mit ihnen, zeigen, welch verrohte kriminelle Kräfte dort zum Teil am Wirken sind und wie wenig die so genannte ISAF-Schutztruppe selbst noch nicht einmal dagegen zu unternehmen vermag, geschweige denn, dass sie überhaupt in der Lage ist, auf irgend eine Weise in dem Land wirksam helfen zu können.
Als positive Signale sind zu deuten, dass die Zustimmungsfront jetzt immer mehr brökelt. Diese Abweichler von der Linie der gegenwärtigen Regierungspolitik sollten angesichts der Analyse als Segen betrachtet werden, könnten sie doch verhindern, dass Deutschland noch tiefer in den Schlamassel aufgrund ihrer uneingeschränkten atlantischen Solidarität mit den USA geraten könnte.
Nach über 40 Jahren Knast Millionen Dollar Schadenersatz! Mit reiner Weste verurteilt zu werden, offenbar in den USA keine Seltenheit!
Wie jüngst zu erfahren ist, wurden 1965 vier Amerikaner wegen eines Mordes verurteilt, den sie nicht begangen hatten. Die Bundespolizei FBI wusste, dass sie unschuldig waren, schwieg damals aber dazu, um einen ihrer FBI- Beamten, der kriminell war, nicht zu belasten. Erst jetzt kam dies ans Tageslicht. Dafür erhielten nun nach über 40 Jahren zwei der vier noch lebenden unschuldig Verurteilten und bei den inzwischen zwei Verstorbenen deren Hinterbliebenen über 100 Millionen Dollar Schadenersatz. Das Geld dürfte sie allerdings wohl nicht glücklich machen.
Offensichtlich ist es nicht so selten, wie nicht zuletzt auch der Fall Debbie Milke beweist, in den USA unschuldig, sogar zum Tode, verurteilt zu werden.
Bulgarische Krankenschwestern und palästinensischer Arzt nach über 8 Jahren in Todesgefahr endlich frei!
Das muss man sich einmal vorstellen: Menschen fahren in ein anderes Land mit dem Vorsatz, helfen zu wollen und plötzlich wendet sich das Schicksal gegen sie. So passierte es fünf bulgarischen Krankenschwestern und einem palästinensischen Arzt, der inzwischen die bulgarische Staatsbürgerschaft angenommen hat, in Libyen. Sie halfen in einem libyschen Krankenhaus als dort plötzlich ein Drama geschah.
Über 400 Kinder sollen mit der tödlichen Immunschwächekrankheit HIV infiziert worden sein. Nach Meinung von Experten kommen als wahrscheinlichste Ursache für die HIV-Infektion der Kinder die schlechten hygienischen Bedingungen in dem Krankenhaus in Betracht. Demgegenüber behaupteten jedoch libysche Gerichte, die Krankenschwestern und der Arzt, so schlimm das natürlich auch ist, hätten die Kinder absichtlich mit HIV infiziert, was einem alleine als Außenstehenden schon völlig absurd erscheint, und verurteilten alle zum Tode. Selbst das Oberste Gericht Libyens bestätigte das Todesurteil.
Die Lage schien hoffnungslos. Doch viele Menschen gaben nicht auf und übten Solidarität. Selbst die Europäische Union, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, seine Gattin Cécilia Sarkozy und die EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner intervenierten in Tripolis beim libyschen Staatschef Ghadhafi. Auch der bulgarische Staat und sein Präsident Georgi Parwanow taten alles Menschenmögliche für die Freilassung der unschuldig zum Tode Verurteilten.
Letztendlich, welch ein Freude für die Betroffenen, ihre Angehörigen, aber auch für alle, die sich für ihre Freilassung einsetzten oder zumindest an ihrem Schicksal anteilnahmen, war doch noch alles von Erfolg gekrönt. Sie kamen frei und wurden am Dienstag, dem 24.Juli, mit der Maschine des französischen Präsidenten in Begleitung der französischen Präsidentengattin Cécilia Sarkozy und der EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner in die bulgarische Hauptstadt Sofia ausgeflogen, wo sie begeistert empfangen wurden.
Das Märtyrium werden die fünf Frauen und der Arzt zwar sicher nie vergessen, doch ist zu vermuten, dass sie sich fühlen, wie ein zweites Mal geboren, nachdem sie bereits, und das zudem noch völlig unschuldig, so kurz vor ihrem Tode standen. Auch dieser tragische Fall beweist, man sollte seine Hoffnung nie aufgeben, selbst in Situationen, die einem absolut ausweglos erscheinen, denn die Hoffnung stirbt immer zuletzt! Eckart Kreitlow
Im Irak triumphiert zunehmend die Anarchie!
Falls es noch eines Beweises bedurfte, dass im Irak seit Beginn des Krieges der USA und ihrer Kriegshelfer, der so genannten "Koalitionäre der Willigen", die Anarchie triumphiert, so ist dieser Beweis sicher das Eingeständnis des hochrangigen US-Militärs Collin Powell in einem seiner kürzlich veröffentlichten Interviews. Darin gesteht er das völlige Versagen der amerikanischen Militärstrategie im Irak ein und offenbart zugleich, dass die Lage in dem Zweistromland am Euphrat und Tigris absolut außer Kontrolle geraten sei. Aber auch die jüngste Meldung wirft ein bezeichnendes Licht auf die dortige katastrophale Lage, wonach in Bagdad in diesen Tagen mit einer Beute von etwa 300 Millionen Dollar von dreisten Dieben der größte Bankraub aller Zeiten verübt worden ist. Die mittlerweile fast täglich sich ereignenden verheerenden Bombenanschläge gehören leider, so makaber und traurig dies ist, bereits zum Alltag, selbst in den vorher noch etwas ruhiger gewesenen Kurdengebieten im Nordirak.
Nach der Schmach damals in der Schweinebucht auf Kuba und dem Desaster in Vietnam unter US-Präsident Johnson scheint jetzt US-Präsident Bush offensichtlich unvermeidlich auf herbe Niederlagen in Afghanistan, im Irak und in seinem vermeintlichen Krieg gegen den Terror zuzusteuern, denn Al Quaida soll inzwischen wieder so stark wie vor dem 11. September 2001, dem Zeitpunkt der Terroranschläge auf die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York, sein.
Selbstverständlich verurteilen wir das damalige Verbrechen ebenso wie jeden Terror, egal wo er passiert, denn Terror sollte kein Mittel der Politik sein, weil immer Unschuldige dabei ihr Leben lassen müssen! Unbegreiflich ist uns in dem Zusammenhang, wie sich sogar Ärzte zu verbrecherischen Terroranschlägen, wie in Großbritannien geplant (sie schlugen zum Glück fehl!), hinreißen lassen, denn ihr Arzteid, der Eid des Hippokrates, verlangt, zu heilen, Leben zu retten bzw. zu erhalten!
Sofern bei den jüngsten amerikanischen Kriegen überhaupt positive Aspekte erkennbar sind, so könnte zum Beispiel ein Aspekt davon sein, dass die USA sich jetzt (hoffentlich!) nicht mehr trauen, den Iran anzugreifen, was zuvor zumindest geplant war.
Einen Tag später korrigierte das irakische Innenministerium offenbar die Meldung vom größten Banküberfall aller Zeiten. Der fand demnach zwar statt, doch wurden "nur" etwa einhundert- bis zweihunderttausend Dollar entwendet. Selbst sogar in der Informationspolitik scheint es im Irak bedauerlicherweise drunter und drüber zu gehen.
Eckart Kreitlow
Werden die USA und Russland strategische Partner?
Der Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin Anfang Juli bei USA-Präsident Bush dürfte wohl ein wenig zur Verbesserung der Beziehungen zwischen beiden Staaten beigetragen haben. Ob es jetzt allerdings gar zu einer strategischen Partnerschaft kommen wird, ist dagegen eher mit Skepsis zu betrachten, auch wenn es bei dem informellen Dialog auf dem Sommersitz der Eltern von Präsident Bush an der amerikanischen Ostküste angeblich fast freundschaftlich zugegangen sein soll. Allmählich scheint sich auch das Kräfteverhältnis in der Welt zu verändern. Während Russland an Einfluss und Stärke gewinnt, können die USA offensichtlich nicht mehr so agieren, wie sie es zum Beispiel 2003 vor dem Beginn ihres Irak-Krieges noch konnten. Deshalb haben wahrscheinlich die Vereinigten Staaten auf der Suche nach neuen strategischen Verbündeten keinen großen Spielraum, doch Russland ist in der Situation, mehrere Alternativen zu haben. Bleibt abzuwarten, in welche Richtung die Entwicklung sich vollzieht.
Eckart Kreitlow
Die Sicherheitslage in Afghanistan gerät außer Kontrolle!
Immer mehr zivile Opfer bei Bombardements der von den USA geführten Schutztruppe!
Die Sicherheitslage in Afghanistan gerät für die ISAF-Schutztruppe, und nicht nur für sie, offensichtlich immer mehr irreparabel außer Kontrolle. Ob da trotzdem der deutsche Bundestag im Herbst für eine Verlängerung des Bundeswehr-Mandats votiert nach dem Motto "Koste es, was es wolle!"? Schon mehr als genug, dass dort Krieg herrscht, Männer, Frauen und Kinder getötet werden und während des Auslandseinsatzes Leben und Gesundheit der Soldaten akut bedroht sind. Zusätzlich zu dem erhöht sich selbst in Deutschland die Gefährdungslage durch Terroranschläge. Angeblich sollen die Taliban nach dem Muster in Irak und in Israel auch Selbstmordanschläge in Deutschland geplant haben. Wie ernst letztere Informationen zu nehmen sind, ist zurzeit noch nicht eindeutig einzuschätzen. Manchmal werden auch Gerüchte gestreut, um Vorwände für weitere Gesetzesverschärfungen zu haben.
Eckart Kreitlow
Auszeichnung Salman Rushdies mit dem Ritterschlag durch die britische Queen führte zu starken Protesten in Iran und Pakistan!
Selten hat ein Buch in der Welt so viel Aufsehen erregt wie das des britisch-indischen Schriftstellers Salman Rushdie mit dem Titel "Satanische Verse". Wenn wir zwar immer für Meinungs-, Presse-, Glaubens- und Religionsfreiheit sowie Toleranz gegenüber Andersdenkenden eintreten, scheinen diese Haltung und Ansichten offenbar nicht alle Menschen zu teilen. Seit Jahren wird Salman Rushdie mit dem Tode bedroht, sogar mit einer im Februar 1989 verhängten so genannten Fatwa des iranischen Geistlichen Ayatollah Khomeini, die nach über 18 Jahren nach wie vor gelten soll. Letztendlich müssen Realitäten zur Kenntnis genommen werden, egal, ob sie gut oder schlecht sind oder egal, ob man sie selbst gut oder schlecht findet.
Eckart Kreitlow
Der Saarländer Oskar Lafontaine meldet sich zurück!
Vor ein paar Jahren wähnten ihn die meisten schon für immer von der politischen Bühne, doch Oskar Lafontaine fand sein Comeback bei der Linkspartei. Ist einer ihrer beiden Vorsitzenden neben Lothar Bisky. Durch die Vereinigung von PDS und WASG geht es mit den Linkskräften in Deutschland stetig aufwärts. Auch in Europa wollen sie ihr Wirken für Frieden und soziale Gerechtigkeit verstärken, kämpfen für eine Sozialunion. So traf sich jüngst der Medienwissenschaftler Professor Bisky in seiner Funktion als Linkspartei-Vorsitzender im Pressesaal des Europäischen Parlaments in Straßburg mit Francis Wurtz, dem Fraktionsvorsitzenden der GUE/NGL, und mit Gabi Zimmer, der Sprecherin der deutschen Delegation in der GUE/NGL, zu Absprachen über ein gemeinsames Handeln der Linkskräfte auf europäischer Ebene. Lothar Bisky will sich nicht als Nein-Sager ohne das Aufzeigen von Lösungsansätzen verstehen, sondern als jemand, der sich konstruktiv mit einbringt und praxistaugliche Alternativen anbietet, ließ er in einem seiner Statements verlauten. Bei der nächsten Bundestagswahl könnten die Linken durchaus drittstärkste Kraft in Deutschland werden. Oskar Lafontaine bekäme vielleicht dann sogar die Chance zum Kanzlermacher. Wer hätte das gedacht? Seine früheren SPD-Genossen bestimmt nicht oder? Einigen von denen schwillt sicher der Kamm, wenn sie an ihren ehemaligen Oskar denken.
Eckart Kreitlow
Der Brüsseler EU-Gipfel am Ende gar ohne greifbare Ergebnisse?
Wer glaubt, dass es bald ein einiges Europa mit einem EU-Außenminister geben und in der alle mit einer Stimme sprechen würden, dürfte sich getäuscht haben. Zu unterschiedlich sind die Auffassungen. Wahrscheinlich wollen einige EU-Staaten auch gar keine Einigkeit in allen grundsätzlichen Fragen zulassen, weil sie möglicherweise andere Interessen im Kalkül haben und keinen starken souveränen europäischen Staatenverbund wünschen? Um den Schein zu wahren, es würden harmonische Beziehungen zwischen den 27 Mitgliedsstaaten herrschen, wird da dann schon mal gelegentlich ein Minimalkonsens als großer Durchbruch gefeiert. Das Verfassungsprojekt jedenfalls ist gescheitert. Es ist aus Mangel an Substanz nicht erkennbar, welches der zuvor lauthals propagierten Ziele in Brüssel überhaupt erreicht worden ist, von einer Sozialunion ganz zu schweigen? Jetzt spricht man quasi von einem Grundlagenvertrag, der aber kaum Verbindliches enthält und fast in letzter Minute noch von den Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel in Brüssel abgesegnet wurde, um nicht ohne greifbare Ergebnisse dazustehen. Gerade bei der polnischen Kacynski-Regierung fällt auf, dass sie der Bush-Administration besonders zugetan zu sein scheint und offensichtlich bereits bei ihr zahlreiche Pluspunkte sammelte, weil sie der Stationierung der Komponenten für die US-Raketenabwehr zugestimmt hat ebenso wie der scheidende britische Premierminister Tony Blair im Irak-Krieg für das Engagement Großbritanniens an der Seite der USA in der so genannten Koalition der Willigen.
Eckart Kreitlow
Die Hamas kontrolliert nach blutigem Bürgerkrieg den Gazastreifen!
Als gäbe es nicht schon genug Krieg, Konflikte und Spannungen im Nahen Osten. Jetzt auch noch ein Bürgerkrieg in den Palästinensergebieten! Hoffentlich entwickelt sich daraus nicht sogar noch ein Flächenbrand? Nach jüngsten Meldungen soll die Hamas bereits den Gazastreifen vollständig unter ihre Kontrolle gebracht haben. Sollte dies stimmen, würde das die strategische Lage nachteilig gegenüber Israel beeinflussen und könnte eventuell später sogar bei Verhandlungen als Druckmittel zu Gunsten Syriens genutzt werden, um zum Beispiel die Herausgabe der 1967 von Israel okkupierten Golanhöhen zu erreichen. Syrien unterstützt ebenso wie der Iran die Hamas. Die Unterstützung Syriens zeigt sich alleine schon dadurch, dass sich seit Jahren die oberste Hamas-Führung in der syrischen Hauptstadt Damaskus befindet. Der Irrwitz der traurigen Ereignisse im Nahen Osten ist, dass Israel in den vergangenen Monaten mit dem Krieg im Libanon und im Gazastreifen das Gegenteil von dem erzielte, was beabsichtigt worden war, nämlich die Hisbollah und die Hamas zu zerschlagen, zumindest aber nachhaltig zu schwächen. Hamas und Hisbollah sind offenbar stärker denn je. Wiederum wird deutlich, Kriege sind untaugliche Mittel für die Lösung von Konflikten. Sie schaffen Leid und Zerstörung. Darüber hinaus führen sie zudem zumeist, wenn nicht sogar stets zu einer neuen Spirale der Gewalt. Sie nützen nur sehr wenigen, vor allem denen, die daran kräftig verdienen.
Eckart Kreitlow
Was brachte der G8 - Gipfel in Heiligendamm?
Einige substantielle Ergebnisse vor allem beim Klimaschutz und bei der Bekämpfung der Immunschwächekrankheit AIDS in Afrika, doch insgesamt blieben die Ergebnisse leider hinter den Erwartungen auch vieler Hilfsorganisationen zurück! Alleine schon deshalb, weil es sich zumeist nur um Absichtserklärungen der Staats- und Regierungschefs der G8 - Staaten handelt, deren Einhaltung zurzeit noch ungewiss zu sein scheint! Wie oxfam Deutschland warnt, solle man sich nicht durch die großen Zahlen verwirren lassen. Nach ihrer Einschätzung lägen die G8 sogar selbst noch weit hinter ihren Versprechen von Gleneagles.
Deine Stimme gegen Armut
Herbert Grönemeyer
... für eine gerechte Welt ohne Armut!
oxfam Deutschland
Campino von der Rockgruppe "Die toten Hosen":
"Afrika braucht langfristig unsere Hilfe!"
Muhammad Yunos, Friedensnobelpreisträger
Gründer der Grameen Foundation
Der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunos aus Bangladesh ist ein genialer Mensch mit einem großen Herzen. Er gründete 1983 die Grameen Bank. Diese Bank vergab und vergibt an die Ärmsten der Armen Mikrodarlehen zu äußerst günstigen Konditionen, mit denen sie sich eine eigene Existenz aufbauen konnten bzw. können. Das Projekt ist außerordentlich erfolgreich und wurde inzwischen in vielen Regionen der Welt zu einem hervorragenden Beispiel für die Armutsbekämpfung. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip Hilfe durch Selbsthilfe.
Gewalttäter torpedierten gesamte friedliche Protestbewegung!
Ohne jeden Zweifel, die überwiegende Mehrheit der weltumspannenden Globalisierungsbewegung ist für eine friedliche Durchsetzung ihrer Ziele. Die Gewaltattacken einer Minderheit in Rostock werden nahezu einmütig verurteilt. Doch handelten die Täter aus eigenem Antrieb oder gab es Hintermänner, die ein Interesse daran hatten, der Bewegung für eine gerechte Globalisierung zu schaden? Wer mobilisierte den Mob? Der Verdacht liegt nahe, dass die Gewaltorgien nicht allein den Hirnen dieser Personen entstammen! Wer sind die Drahtzieher? Bleiben sie im Dunkeln?
Wird der ISAF - Einsatz der NATO in Afghanistan ein Debakel?
Wer eine Mission erfüllt, sollte nach einer gewissen Zeit eine Zwischenbilanz ziehen. In Afghanistan dürfte sie für die ISAF-Schutztruppe nicht gut ausfallen: Gefallene deutsche Soldaten sind leider zu beklagen und ebenso natürlich bedauernswerterweise bei den Verbündeten gibt es Tote und Verletzte. Ganz zu schweigen von dem Leid der Zivilbevölkerung, das ihnen nicht nur alleine von den Taliban zugefügt wurde und wird. Das Ansehen der ISAF hat stark gelitten und leidet weiter, da vor allem die USA mit ihren robusten militärischen Angriffen, in die auch die NATO involviert ist, kaum die Zivilbevölkerung schont. Afghanistan braucht Frieden, doch den kann man mit militärischen Mitteln keinesfalls erreichen.
Unterstellen wir einfach, dass es dort nicht um strategische Interessen und um den Zugang zu den Ölquellen in Mittelasien geht, sondern darum, den Afghanen eine friedliche Zukunft zu bescheren, dann sollte man nicht auf die militärische Karte setzen und die Soldaten schnellstmöglich wieder abziehen, bevor aus dem offensichtlichen Debakel eine Katastrophe wird. Lieber heute als morgen sollten unsere Soldaten nicht weiter den Gefahren ausgesetzt werden. Und das zudem noch in einer Situation, in der es wahrscheinlich nur Verlierer gibt!
Eckart Kreitlow
Stromabschaltungsdrama mit Todesfolge in Neuseeland
Angesichts der hohen Verschuldensrate in Deutschland, etwa 3 Millionen Haushalte gelten als überschuldet, wird es sicher bundesweit nicht wenige Menschen geben, die ihre Stromrechnungen nicht bezahlen können. Am Ende folgen dann Stromabschaltungen der Energieversorger mit äußerst unangenehmen Einschränkungen für die Betroffenen. Wer weiß, ob dies allerdings auch bei schwerkranken Menschen geschieht? Hoffentlich nicht!
In Neuseeland wurde kürzlich sogar selbst bei einer schwer lungenkranken Frau der Strom abgeschaltet, die daraufhin starb, denn sie konnte die für die Atmung wichtige elektrisch betriebene Sauerstoffpumpe nicht mehr nutzen. Obwohl die 44Jährige Mutter von vier Kindern zuvor noch die Mitarbeiter des Energiekonzerns Mercury Energy auf ihre lebensbedrohliche Situation aufmerksam gemacht hatte, ließen sie sich jedoch nicht von der verhängnisvollen Kappung der Stromzufuhr abbringen.
Da ändert es natürlich an dem tragischen Stromabschaltungsdrama nichts mehr, wenn am Folgetag der Chef des Energiekonzerns Mercury Energy James Moulder den Strom sofort wieder anschalten lässt und sich über den Vorfall bestürzt äußert.
Eckart Kreitlow
Friedliches Zusammenleben überall auf der Welt eine Illusion?
Wir träumen zwar von einer friedlichen Welt, doch scheinen wir davon noch weit entfernt zu sein. Das NDR Fernsehen strahlte am Pfingstmontag den sehr interessanten und zugleich sehr aufschlussreichen Film "Verfolgte Christen - die bedrohte Religionsfreiheit" aus. Er enthält zahlreiche offenbar gut recherchierte Hintergrundinformationen über massive Feindseligkeiten zwischen den großen Religionsgemeinschaften in einigen Regionen der Welt. Ausgangspunkt war der Fall des Afghanen Rahman, der in Afghanistan zum Christentum konvertierte, deshalb dort damals sogar zum Tode verurteilt wurde, jedoch durch weltweite Proteste freikam und heute in Italien lebt. Des Weiteren berichtete man über die enormen Spannungen in dem für Juden, Christen und Muslime Heiligen Land Israel und den Heiligen Städten Jerusalem und Bethlehem. Was dort abläuft, ist wirklich sehr beunruhigend. Besonders in und um Bethlehem werden Christen von Fundamentalisten zunehmend bedroht, obwohl sie zuvor noch gut zusammenlebten.
Allerdings ist Israel und Palästina im Nahen Osten ein trauriges Kapitel für sich, ein Kapitel von Gewalt und Gegengewalt, wie wir alle wissen.
Aber auch im ägyptischen Alexandria und in Indonesien sieht es nicht viel besser aus, wo leider mittlerweile Spannungen und zahlreiche religiös motivierte Morde zum Alltagsgeschehen gehören. Vage Hoffnungen keimen scheinbar im westafrikanischen Land Nigeria, zumindest in einzelnen Gebieten. Wo sich um die Jahrtausendwende noch Christen und Muslime zu Hunderten gegenseitig umbrachten, predigen jetzt geistliche Führer beider Seiten Frieden, Versöhnung und ein gewaltfreies Miteinander.
Eckart Kreitlow
Wieder eine Hinrichtung in den USA!
Der Fall Debbie Milke - unschuldig in der Todeszelle!
Am 24.Mai wurde der Straftäter Christopher Newton in Lucasville im US-Staat Ohio durch eine Giftspritze hingerichtet. Bei der Hinrichtung gab es Komplikationen, so dass der Todeskampf fast zwei Stunden dauerte. Die Todesstrafe ist schon sehr schlimm und als unmenschlich abzulehnen, doch noch schlimmer ist es, wenn jemand wie Debbie Milke sogar trotz erwiesener Unschuld seit
1991 in Arizona in der Todeszelle sitzt. Informieren Sie sich selbst auf der Internetseite Debbie Milke (bitte hier einfach den Button anklicken!) über diesen absolut skandalösen Fall!
Globale Bewegung erhält weitere prominente Unterstützung! Es stimmt sicher nicht nur sehr nachdenklich, sondern verleiht auch zugleich der globalisierungskritischen Bewegung weiteren Auftrieb und neue Impulse, wenn sogar der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler dem Netzwerk Attac beitritt und darüber hinaus sowohl Heiner Geißler als auch der Chefökonom der Deutschen Bank Norbert Walter ihre Sympathien bzw. Unterstützung für die Ziele von Attac bekunden.
Attac mit etwa 90.000 Mitgliedern in mehr als 50 Ländern betrachtet sich als Teil einer globalen Bewegung, die gewaltfrei vor allem für soziale und ökologische Gerechtigkeit im Globalisierungsprozess eintritt.
Eckart Kreitlow
Attac
Netzwerk Friedenskooperative
Bundesausschuss Friedensratschlag
pax christi
Dr. Heiner Geißler
www.doberanermuenster.de
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