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Mitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen in Ribnitz-Damgarten


Mitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowMitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Mitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowMitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Mitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowMitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Mitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowMitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Mitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowMitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Mitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowMitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
Mitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowMitgliederversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow




Stadtpräsidentin Heike Völschow auf Wahlversammlung einstimmig als Spitzenkandidatin für die Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten nominiert

Alle weiteren Bewerberinnen und Bewerber in nachfolgenden Wahlgängen ausnahmslos mit der überwiegenden Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt



Am Donnerstag, dem 6.März 2014, führte der Ortsverband DIE LINKE Ribnitz-Damgarten seine Mitgliederversammlung im Ribnitz-Damgartener Clubraum am "Stadion am Bodden" zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten durch.

Insgesamt bewerben sich 10 Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste der Partei DIE LINKE um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler bei den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014, davon 4 Damen und 6 Herren. Sechs der 10 Bewerberinnen und Bewerber gehören keiner Partei an.






Liste der Bewerberinnen und Bewerber


01. Völschow, Heike DIE LINKE

02. Grollich, Felix DIE LINKE

03. Kadow, Kathrin parteilos

04. Kreitlow, Eckart DIE LINKE

05. Silligmann, Nicole parteilos

06. Paul, Joachim parteilos

07. Uphoff, Astrid DIE LINKE

08. Schacht, Horst parteilos

09. Silligmann, Jan parteilos

10. Welz, Michael parteilos







Die Wahlversammlung wurde von Christiane Latendorf, Mitglied des Kreisvorstandes DIE LINKE Vorpommern-Rügen, geleitet.

Nach der Wahl der Versammlungsleitung wurden zunächst die Arbeitsgremien (Wahlkommission, Mandatsprüfungskommission, Schriftführer, Vertrauensleute) gewählt.

Die Mandatsprüfungskommission stellte die Beschlussfähigkeit fest.

Gemäss dem Bundeswahlgesetz der Partei DIE LINKE und des Kommunalwahlgesetzes von Mecklenburg-Vorpommern erhielten alle Bewerberinnen und Bewerber dann die Gelegenheit, um sich vorzustellen und sich den Fragen der Versammelten zu stellen.

Zuvor wurde einstimmig der Beschluss gefasst, dass auch alle Gäste das Rederecht haben. Die Versammlung verlief sehr harmonisch und sehr konstruktiv.

In einem Wahlgang wurde die Spitzenkandidatin / der Spitzenkandidat gewählt. Als einzige Spitzenkandidatin / einziger Spitzenkandidat wurde Heike Völschow vorgeschlagen.

Sie wurde von den wahlberechtigten Mitgliedern des Ortsverbandes Ribnitz-Damgarten der Partei DIE LINKE einstimmig als Spitzenkandidatin zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten nominiert.

Weitere Bewerbungen um die Spitzenkandidatur bei den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 in Ribnitz-Damgarten gab es nicht.

In weiteren Wahlgängen (Frauenliste, gemischte Liste) wurden ausnahmslos alle weiteren Bewerberinnen und Bewerber mit der überwiegenden Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt.

Als eine nette Geste erhielten alle Nominierten eine Rose. Ebenso alle, die am Abend bei der Wahlveranstaltung aktiv mithalfen sowie die anwesenden Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die bei dem Beschlussentwurf des Kommunalwahlprogramms für Ribnitz-Damgarten mitgewirkt haben.

Das Kommunalwahlprogramm fand inhaltlich einhellige Zustimmung. Es lag sogar zusätzlich in russischer Übersetzung vor und soll zusammen mit Wahl-Flyern vor den Kommunalwahlen an Bürgerinnen und Bürgern mit russischem Migrationshintergrund in der Stadt verteilt werden.



Eckart Kreitlow







Kommunalwahlprogramm der Partei DIE LINKE zu den
Wahlen der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten 2014







Kommunalwahlprogramm in russischer Textversion
DIE LINKE - Гражданская программа
für Bürgerinnen und Bürger mit russischem Migrationshintergrund














Offener Brief

Vereinbarung des Kommunalgipfels am 19.02.2014











„ DIE LINKE “

Das Bürgerprogramm





    mit diesem Kreuz für die Kandidatinnen und Kandidaten der Partei DIE LINKE bin ich dabei!


    Rostock - B105 - Stralsund nach Ribnitz-Damgarten links abbiegen!






    Unser Ziel:


  • Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger stehen im Mittelpunkt der Entscheidungen.


  • Der Wirtschaftsstandort Ribnitz-Damgarten muss weiter gefestigt werden.


  • Kinder und Jugendliche sind unser höchstes Gut.


  • Ehrenamt, Sport, Kultur und Vereinsarbeit prägen das Gesamtbild unserer Stadt.


  • Ribnitz-Damgarten ist offen für Integration und ein guter Gastgeber.


  • Das Leben in Ribnitz-Damgarten soll lebenswert sein.


  • In unserer Stadt fühlen sich die älteren Menschen wohl und geborgen.




  • Unser Weg dahin:


  • Unsere Stadtvertreter/innen handeln und gestalten gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt.

  • Mit Sachkenntnis bereiten sich unsere Stadtvertreter/innen auf anstehende Aufgaben und Beschlüsse vor, suchen vor Ort das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern, um gemeinsame Lösungswege zu suchen und zu beraten.

  • Nicht- und Protestwähler helfen der Stadt nicht weiter. Die gute Entwicklung der Stadt Ribnitz-Damgarten braucht jede Idee, jede Initiative und jede Bürgerin und jeden Bürger zur Umsetzung dieser Ideen.

  • Einbeziehung heißt, rechtzeitige Information aller Einwohner, darum setzen wir uns für öffentliche Beratungen von Ausschüssen und Ortsbeiräten ein.




    Schwerpunkte unserer Arbeit für Ribnitz-Damgarten



    1. Ribnitz-Damgarten ein Wirtschaftsstandort


  • Stadtvertreterbeschlüsse müssen verantwortungsvoll vorhandene Standorte sichern und Voraussetzungen für Neugründungen schaffen.

  • In diesem Hinblick werden die Abgeordneten der LINKEN folgende Vorhaben unterstützen und zeitnah begleiten:

    + Haus des Gastes

    + Stadtteilzentrum Neubaugebiet/ Bernsteinschule

    + Gestaltung Hafen Damgarten

    + Radwegenetz Klockenhagen, Freudenberg-Carlewitz und weiterer Lückenschlüsse

    + Sportstättenerhaltung und – erweiterung

  • DIE LINKE steht hinter den Bauern der Region.

    + DIE LINKE setzt sich für die Verlängerung der Pachtlaufzeiten für die existierenden Agrargenossenschaften ein.

  • Den Aufsichtsräten der Kommunalbetriebe obliegt eine große Verantwortung, wir fordern Kompetenz und Fachwissen bei der Besetzung!



    2. Bildung – Kultur – Sport - Vereinsarbeit


  • Der Schulstandort Ribnitz-Damgarten muss attraktiv und zukunftsweisend sein.

  • Der Berufsschulstandort muss Bestand behalten.

  • Bürokratiefreie Nutzung aller Sportstätten, unabhängig von der Trägerschaft!

  • Die Stadt unterstützt ihre Vereine.

  • Das Ehrenamt darf nicht als Selbstverständlichkeit betrachtet werden , sondern muss breite Würdigung und Anerkennung erfahren.

  • Ribnitz-Damgarten muss Politik für unsere Jugend machen, damit sie in der Heimatstadt ihre Zukunft sieht.

  • Wir unterstützen die Kleingartenvereine in der Durchsetzung ihrer wichtigen Arbeit und setzen uns für ihre Interessen ein.

  • Das Bundeskleingartengesetz darf nicht untergraben werden und die Abwasserentsorgung nicht genutzt werden, um die Pachten in die Höhe zu treiben.

  • Wir nehmen Einfluss, dass unsere Stadtfeste eine höhere, kulturelle Qualität erhalten.



    Sicherheit und Ordnung


  • Wir sprechen uns gegen einen weiteren Stellenabbau bei der Polizei in unserer Stadt aus.

  • Die Strukturen der Freiwilligen Feuerwehren müssen gesichert und der Nachwuchs für Freiwillige Feuerwehren durch gezielte Maßnahmen in den Schulen gefördert werden.

  • Sicherstellung der Löschwasserversorgung und Technik auch in den Ortsteilen!

  • Straßen und Gehwege sind kontinuierlicher auf Gefahrenquellen zu überprüfen.

  • Wir schließen uns der Bürgerinitiative zur Erhaltung der Gerichtstandorte an, damit die Bürgernähe nicht noch weiter ausgehebelt wird.



    3. Jugendarbeit / Senioren und Integration


  • Wir fordern die Sicherstellung bedarfsgerechter und bezahlbarer Kitaplätze und Angebote für junge Eltern.

  • Die Stadtpolitik muss auf die immer älter werdende Generation ausgerichtet werden, darum braucht unsere Stadt einen Seniorenbeirat.

  • Die Verbesserung des Wohnumfeldes und die Schaffung von Barierefreiheit ist gemeinsames Ziel!

  • Sicherung von genügend altersgerechten, bezahlbaren Wohneinheiten und Seniorenplätzen, die ein würdevolles Altern in unserer Stadt garantieren steht, im Mittelpunkt unserer Arbeit.

  • Eine Beratungsstelle fur Rentenangelegenheiten soll geschaffen werden.

  • Integration und Migration darf sich nicht nur auf die Bereitstellung von Wohnraum und finanzielle Hilfe beschränken.

  • Darum fordern wir eine Berufs- und Berufserfahrungsanalyse, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass diese Gruppen schneller und aktiver in das Berufsleben der Stadt einbezogen werden und eine gezielte Ausbildung erfolgen kann.





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    Das Kommunalwahlprogramm der Partei DIE LINKE zu den Kommunalwahlen der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten am 25.Mai 2014
    wurde einstimmig auf der Nominierungsversammlung des Ortsverbandes DIE LINKE Ribnitz-Damgarten am 6.März 2014 beschlossen.








Kommunalwahlprogramm in russischer Textversion
DIE LINKE - Гражданская программа
für Bürgerinnen und Bürger mit russischem Migrationshintergrund









EU-Pläne für erneuerbare Energien: „Totenschein für Bürgerprojekte“


----- Original-Nachricht -----

Betreff: Einspruch gegen die geplante neue Leitlinie HT 359 der Europäischen Union

Datum: Sun, 16 Feb 2014 16:46:00 +0100

Von: Eckart Kreitlow eckartkreitlow@t-online.de

An: "stateaidgreffe@ec.europa.eu" [mailto:stateaidgreffe@ec.europa.eu]




Wir erheben Einspruch gegen die geplante neue Leitlinie HT 359 der Europäischen Union


Sehr geehrte Damen und Herren,


sicher ebenso wie tausende weitere Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union sehen auch wir in der geplanten Verabschiedung der

Leitlinie HT 359 im Umwelt- und Energiebereich den falschen Weg, weil damit vor allem die Wende in der Energiepolitik hin zur Forcierung der

alternativen bzw. regenerativen Energien behindert und der Ausbau von zukunftsorientierter und bürgerfreundlicher Energieerzeugungstechnik

massiv erschwert wird.


Gleichzeitig würden mit der Verabschiedung der Leitline HT 359 durch das Europäische Parlament falsche Zeichen gesetzt, die nicht zuletzt

auch für die weitere Klimapolitik in der EU und darüber hinaus kontraproduktiv wäre.


Die Leitline HT 359 stellt in der vorliegenden Form einen Kotau gegenüber den transnationalen Energiekonzernen und ihrer Lobby dar.


Zudem würde durch die weitere einseitige Förderung der Energieerzeugung aus Kohle- und Atomkraft, wie in der Leitlinie HT 359 fixiert,

die gesamte Branche in der Solarindustrie und der Hersteller von Windkraftanlagen in Existenznöte gebracht.


Deshalb erheben wir gegen die Leitlinie HT 359 der EU in der vorliegenden Form Widerspruch.


Mit freundlichen Grüßen!


Eckart Kreitlow


--




Aus unserer elektronischen Postmappe "Das Leserecho"






Liebe Freunde und Mitstreiter,


die EU beabsichtigt eine Beschränkung der Beihilfen für Erneuerbare

Energien (ohne Beschränkung von Beihilfen für Kohle- und Atomstrom),

gegen die NUR NOCH HEUTE Einspruch eingelegt werden kann.


Alles Wichtige findet sich unter

http://www.ews-schoenau.de/einspruch


PDF "Entwurf der Leitlinien für staatliche Umwelt- und Energiebeihilfen 2014-2020"



Weitere Informationen finden sich in der heutigen (!) taz-Ausgabe:


EU-Pläne für erneuerbare Energien: „Totenschein für Bürgerprojekte“



Bitte nutzt die wenigen Stunden und beteiligt Euch an dem Einspruch.


--

Mit herzlichen Grüssen

Dr. Günter Hering

Rodompweg 11, 18146 Rostock

Tel.0381/ 8003934








Insolvenz P+S Werften Stralsund und Wolgast

Keiner weiß, wie es weitergeht






















Fähren weg? – Arbeit weg? – Werft weg?














Das Werftendrama in Mecklenburg-Vorpommern





Die Namen der beiden damals drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gegründeten ehemaligen großen Schiffbaubetriebe an der Ostseeküste, der Volkswerft Stralsund und der Peenewerft Wolgast, die bis zu ihrem Untergang das Herzstück der DDR-Wirtschaft waren, änderten sich seit den neunziger Jahren nach der Wende ebenso häufig wie die Namen der Eigentümer.

So häufig, dass es nicht leicht fällt, sie alle zu wissen oder gar, sie sich alle zu merken. Noch schwerer dürften aber wahrscheinlich die Finanztransaktionen und der Subventionsfluss seit 1990 zu durchschauen sein. Sind alle Subventionen tatsächlich immer auch in Ostdeutschland eingesetzt worden, wenn sie für Unternehmen in Ostdeutschland gedacht waren?

Auf diese Frage wird man vermutlich nie die Antwort bekommen, die man zu erhalten hofft, weil sie einem der Wahrheit näher bringen würde. Auf alle Fälle standen 1995 bzw. 1996 im Zusammenhang mit dem Bremer Vulkan zumindest Gerüchte über die Veruntreuung von Geldern im Raum, die für ostdeutsche Werftstandorte gedacht gewesen sein sollen.

Seit 2010 gilt für die beiden Schiffbaubetriebe in der Hansestadt Stralsund und in Wolgast inzwischen die neue Firmenbezeichnung P + S Werften GmbH. Die P + S Werften GmbH soll einer Treuhandgesellschaft in Frankfurt am Main gehören, in die offenbar 93 Prozent der Anteile die Bremer Hegemann-Gruppe eingebracht hat.

Von der damaligen Treuhandanstalt, deren Wirken eine größere Anzahl der Bürgerinnen und Bürger insbesondere in Ostdeutschland in keiner guten Erinnerung hat, erwarb die Hegemann-Gruppe bereits 1992 neben weiteren Unternehmen zeitweise die Peenewerft Wolgast und etwa ein Drittel der Anteile an der Volkswerft Stralsund (30 Prozent), die sie 1994 an die Bremer Vulkan verkaufte.

Der 29.August 2012 war allerdings in der 64-jährigen Geschichte der ehemaligen Volkswerft Stralsund und der ehemaligen Peenewerft Wolgast, der heutigen P + S Werften GmbH, vor allem für die 1800 Werftmitarbeiter sowie für die über 3000 Beschäftigten der Zuliefererbetriebe und ihre Angehörigen, ein besonders rabenschwarzer Tag. Der neue Geschäftsführer Rüdiger Fuchs, erst seit Anfang August 2012 in dieser Funktion, musste an diesem Tag beim Amtsgericht Stralsund Insolvenz anmelden.


-    Beitragserstellung:   31. August 2012    -

Eckart Kreitlow














    B o r g e r    G e s p r ä c h s k r e i s







    Fotos vom Agrarforum mit Professor Dr. Fritz Tack, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, und
    Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes von Mecklenburg-Vorpommern


    am Donnerstag, dem 8. November 2012, um 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten am "Stadion am Bodden" in Ribnitz-Damgarten, Damgartener Chaussee 42 zu dem Thema "Die Landwirtschaft in Gegenwart und Zukunft".


    Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes von Mecklenburg-Vorpommern (1. v. links),  und Professor Dr. Fritz Tack, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern (2. v. links) auf dem Agrarforum am 8. November 2012 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowBilder  vom Agrarforum  mit Professor Dr. Fritz Tack, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, und  Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 8. November 2012 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    Bilder  vom Agrarforum  mit Professor Dr. Fritz Tack, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, und  Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 8. November 2012 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowBilder  vom Agrarforum  mit Professor Dr. Fritz Tack, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, und  Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 8. November 2012 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    Bilder  vom Agrarforum  mit Professor Dr. Fritz Tack, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, und  Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 8. November 2012 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowBilder  vom Agrarforum  mit Professor Dr. Fritz Tack, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, und  Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 8. November 2012 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    Bilder  vom Agrarforum  mit Professor Dr. Fritz Tack, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, und  Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 8. November 2012 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowBilder  vom Agrarforum  mit Professor Dr. Fritz Tack, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, und  Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 8. November 2012 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    Bilder  vom Agrarforum  mit Professor Dr. Fritz Tack, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, und  Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 8. November 2012 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowBilder  vom Agrarforum  mit Professor Dr. Fritz Tack, Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, und  Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 8. November 2012 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow


    Zwar war die Teilnehmerzahl mit 12 Damen und Herren, die zu dieser Veranstaltung am 8. November 2012 kamen, leider nur gering, doch dafür sind offenbar inhaltlich an diesem Donnerstagabend die Erwartungen voll erfüllt worden. Nach den sehr interessanten und thematisch breit gefächerten Ausführungen der beiden ausgewiesenen Agrarexperten Professor Dr. Fritz Tack und Dr. Martin Piehl zu Beginn entwickelte sich eine sehr lebhafte Diskussion, in der zuweilen auch kritische Anmerkungen nicht fehlten.

    Als besonders vorteilhaft stellte sich heraus, dass die Referenten Professor Dr. Fritz Tack und Dr. Martin Piehl sich gegenseitig hervorragend ergänzten und es sie auch dabei keinesfalls störte, wenn selbst während ihres Vortrages zwischendurch die eine oder andere Frage gestellt wurde. Professor Tack ging auch auf die nachhaltige Produktion der Lebensmittel unter den Bedingungen des sich bereits vollziehenden Klimawandels und die Reform der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik nach 2013 ein, die große Veränderungen für die Landwirtschaft bringen werde.

    Zu einer der Kernaussagen von Professor Dr. Fritz Tack dürfte sicher die Feststellung gehören, dass die Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft mit der Ökonomie, der Ökologie und dem Sozialem in Einklang zu bringen sei. Auch ging Professor Tack auf die Entwicklung der ländlichen Räume ein. Dr. Martin Piehl bemerkte dazu ergänzend, dass es ohne die Landwirtschaft weder eine Entwicklung der ländlichen Räume geben würde noch eine Entwicklung der ländlichen Räume geben könne. Das Leben im Dorf werde wesentlich durch die Landwirtschaft geprägt.

    Doch würden viele Normalbürger kaum noch aus eigenem Erleben die landwirtschaftliche Produktion kennen. Die Zahl der in der Landwirtschaft Tätigen sei seit 1990 überall in Ostdeutschland drastisch zurückgegangen. Gegenwärtig gäbe es in Mecklenburg-Vorpommern noch 4725 landwirtschaftliche Betriebe mit rund 20 000 Angestellten. Davon sind 3053 landwirtschaftliche Betriebe im Haupterwerb tätig. Die Bruttowertschöpfung liege in Mecklenburg-Vorpommern bei 2,6 Prozent, im Bundesdurchschnitt bei 0,9 Prozent. Der Landwirt sei heute in erster Linie Unternehmer, der von seiner Hände Arbeit natürlich auch leben können müsse.

    In der Diskussion berichtete zum Beispiel Hans-Werner Meyer vom Landwirtschaftsbetrieb in Saal unter anderem vom diesjährigen "Tag des Offenen Hofes" am 3.Juni 2012. Dieser werde alle zwei Jahre in Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam vom Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern und dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern organisiert. Herr Meyer, der gemeinsam mit seinem Sohn Sten Meyer an der Veranstaltung teilnahm, ist auch zugleich 2.Stellvertreter des Bauernverbandes Nordvorpommern e.V..

    Beim diesjährigen "Tag des offenen Hofes" seien auf seinem Hof etwa 1800 Besucher gewesen, die sich sich auf vielfältige Weise informieren konnten. Gerechnet habe er höchstens mit einem Drittel der Anzahl der Besucher. Dr. Martin Piehl ergänzte, landesweit folgten in diesem Jahr etwa 40 000 Besucher der Einladung zum "Tag des Offenen Hofes". Sie konnten auf den 21 beteiligten Höfen in den 13 Regionen Mecklenburg-Vorpommerns hinter die Kulissen schauen und sich so einen Eindruck von der heutigen modernen und realen Agrarwirtschaft verschaffen.

    Weitere Diskussionsteilnehmer sprachen die Ernährungsprobleme in der Welt an und verwiesen auf die Tragödie, dass etwa ein Siebtel der Weltbevölkerung, etwa eine Milliarde Menschen Hunger leidet. Hierzu nahmen auch die beiden Referenten Professor Tack und Dr. Martin Piehl Stellung. Die Landwirtschaft spiele bei der Ernährung der Weltbevölkerung eine immer größere Rolle. Der Hunger in der Welt lasse sich nur mit einem ganzen Komplex von Maßnahmen bekämpfen. Zur Bekämpfung des Hungers in der Welt könne nicht zuletzt auch die Züchtung neuer, ertragreicher Pflanzensorten einen Beitrag leisten.

    Für die heimische Landwirtschaft forderte Professor Tack eine Leguminosen-Strategie. Leguminosen sind Hülsenfrüchtler, die sehr viel Eiweiß enthalten. Durch den verstärkten Anbau dieser eiweißhaltigen Hülsenfrüchtler bzw. Leguminosen könne zum Beispiel der Sojaimport wesentlich reduziert und die Bodenfruchtbarkeit durch die Stickstoffanreicherung insbesondere infolge des Wirkens der so genannten Knöllchenbakterien im Wurzelgeflecht der Pflanzen deutlich erhöht werden.

    Auf die anschließende Frage, ob die Energiegewinnung aus Biomasse Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion sei, antwortete Professor Dr. Fritz Tack, dass die Grundlast bei der Biogaserzeugung vor allem aus Abprodukte bestehen müsse. Getreide sollte für die Biogasproduktion nicht verwendet werden. Die Hauptaufgabe der Landwirtschaft bestehe in der Produktion gesunder Nahrungsmittel.

    Sowohl Professor Tack als auch Dr. Martin Piehl bewerteten sehr kritisch den Flächenverkauf in Ostdeutschland durch die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH. Die regionalen Landwirte könnten mit der horrenden Preisentwicklung bei den Boden- und Pachtpreisen nicht mithalten. Der Preisexplosion müsse dringend Einhalt geboten werden. Professor Dr. Fritz Tack forderte die Überführung der BVVG-Flächen in die Landeshoheit, so dass dann die Verpachtung der landwirtschaftlichen Nutzflächen an die regionalen Landwirtschaftsbetriebe wieder zu moderaten Preisen erfolgen könne.


    Am Ende der Veranstaltung, von der wir wegen des enormen Umfangs in diesem Beitrag nur eine Auswahl der Informationen wiedergegeben haben, waren sich alle Teilnehmer darin einig, dass im Jahre 2013 ein weiteres Agrarforum in Ribnitz-Damgarten mit Professor Dr. Fritz Tack und Dr. Martin Piehl organisiert werden sollte. Als ein herzliches Dankeschön für ihre umfangreichen und sehr interessanten Ausführungen wurde beiden Referenten ein Blumenstrauss überreicht. Sie erklärten, dass sie gerne bereit seien, als Referenten an einer weiteren Veranstaltung des gemeinnützigen Vereins "Grüne Welt & M-V Kulinaris" e. V. teilzunehmen.



    -     Beitragserstellung:   10. November 2012    -

    Eckart Kreitlow
















Das Werftendrama in Mecklenburg-Vorpommern








    Drama um die 1948 gegründeten ehemaligen DDR-Werften in Stralsund und Wolgast zugespitzt


    Die Namen der beiden damals drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gegründeten ehemaligen großen Schiffbaubetriebe an der Ostseeküste, der Volkswerft Stralsund und der Peenewerft Wolgast, die bis zu ihrem Untergang das Herzstück der DDR-Wirtschaft waren, änderten sich seit den neunziger Jahren nach der Wende ebenso häufig wie die Namen der Eigentümer.

    So häufig, dass es nicht leicht fällt, sie alle zu wissen oder gar, sie sich alle zu merken. Noch schwerer dürften aber wahrscheinlich die Finanztransaktionen und der Subventionsfluss seit 1990 zu durchschauen sein. Sind alle Subventionen tatsächlich immer auch in Ostdeutschland eingesetzt worden, wenn sie für Unternehmen in Ostdeutschland gedacht waren?

    Auf diese Frage wird man vermutlich nie die Antwort bekommen, die man zu erhalten hofft, weil sie einem der Wahrheit näher bringen würde. Auf alle Fälle standen 1995 bzw. 1996 im Zusammenhang mit dem Bremer Vulkan zumindest Gerüchte über die Veruntreuung von Geldern im Raum, die für ostdeutsche Werftstandorte gedacht gewesen sein sollen.

    Seit 2010 gilt für die beiden Schiffbaubetriebe in der Hansestadt Stralsund und in Wolgast inzwischen die neue Firmenbezeichnung P + S Werften GmbH. Die P + S Werften GmbH soll einer Treuhandgesellschaft in Frankfurt am Main gehören, in die offenbar 93 Prozent der Anteile die Bremer Hegemann-Gruppe eingebracht hat.

    Von der damaligen Treuhandanstalt, deren Wirken eine größere Anzahl der Bürgerinnen und Bürger insbesondere in Ostdeutschland in keiner guten Erinnerung hat, erwarb die Hegemann-Gruppe bereits 1992 neben weiteren Unternehmen zeitweise die Peenewerft Wolgast und etwa ein Drittel der Anteile an der Volkswerft Stralsund (30 Prozent), die sie 1994 an die Bremer Vulkan verkaufte.

    Der 29.August 2012 war allerdings in der 64-jährigen Geschichte der ehemaligen Volkswerft Stralsund und der ehemaligen Peenewerft Wolgast, der heutigen P + S Werften GmbH, vor allem für die 1800 Werftmitarbeiter sowie für die über 3000 Beschäftigten der Zuliefererbetriebe und ihre Angehörigen, ein besonders rabenschwarzer Tag. Der neue Geschäftsführer Rüdiger Fuchs, erst seit Anfang August 2012 in dieser Funktion, musste an diesem Tag beim Amtsgericht Stralsund Insolvenz anmelden.


    -    Beitragserstellung:   31. August 2012    -

    Eckart Kreitlow







>>>>>     Das Werftendrama in M-V     >>>>>













    Sommerinterview mit Dr. Gregor Gysi, DIE LINKE auf YouTube








    Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowDer Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowDer Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow


    Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke des Deutschen Bundestages Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten


    Ribnitz-Damgarten. Auf seiner Wahlkampftour durch Mecklenburg-Vorpommern machte der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Deutschen Bundestag Dr. Gregor Gysi am Donnerstag, dem 25.August 2011, Station in Ribnitz-Damgarten. An seiner Seite befand sich unter anderem auch die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner. Am 29.August wird der Spitzenpolitiker der Partei Die Linke dann zunächst am Nachmittag in der Hansestadt Stralsund und um 18:00 Uhr im "Treffpunkt Europa" in Grimmen erwartet.

    Auf der Veranstaltung in Ribnitz-Damgarten ging es, nachdem Dr. Gysi dort das Wort ergriff, gleich zur Sache. DIE LINKE würde mehr denn je gebraucht, doch müssten wir aufhören, uns nur mit uns selbst zu beschäftigen. Es gebe eine zunehmend kapitalismuskritische Stimmung. Selbst Erzkonservative wie Charles Moore, ehemaliger Berater der früheren Premierministerin Großbritanniens Margarete Thatcher und der Börsenspekulant und Milliardär George Sorros stellen inzwischen die Systemfrage bzw. zweifelten am Kapitalismus und geben den Linken recht, was man sogar in der FAZ lesen konnte. Und die FAZ sei nun wirklich alles andere, aber bestimmt keine linke Zeitung!

    Dr. Gysi, ein ausgezeichneter Rhetoriker und der Inbegriff für Eloquenz, ließ im weiteren Verlauf seiner Ausführungen kaum ein Thema aus. Das Problem, man musste eigentlich Steno gekonnt haben, um nichts Wesentliches später im Beitrag zu vergessen. Bei der Bewältigung der Eurokrise sei die Regierung nach den Worten von Dr. Gysi wohl mit ihrem Latein am Ende. Die Linke sei zwar auch für den Euro, aber nicht so in der Form, wie man es vorhabe. Leerverkäufe und Hedgefonds müssten verboten werden.

    Es dürfe nicht sein, dass Herr Ackermann Frau Merkel sagt, was sie zu machen hat, sondern die Regierung muss bestimmen, was zu tun ist und nicht umgekehrt. Auch fordere Die Linke im europäischen Rahmen eine unabhängige öffentlich-rechtliche Ratingagentur. Es kann nicht sein, dass drei US-Ratingagenturen, die zudem noch zum Teil sogar in Privatbesitz sind, die ganze Welt bewerten dürften, von deren Ratings letztendlich das Schicksal ganzer Volkswirtschaften abhänge.

    Die Abhängigkeit der Politik von den Großbanken und den großen Energiekonzernen werde immer größer. Dies gefährde immer stärker die Demokratie. Unter anderem wäre Die Linke auch dafür, zum Beispiel die Banken zu verstaatlichen, aber bitteschön nicht so, wie bei der Hypo Real Estate (HRE), wo die Bank Milliarden Euro Kredite erhalte und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler am Ende für die Verluste einzustehen haben. Apropos stelle Die Linke im Kern immer die Eigentumsfrage, weil die schließlich entscheidend sei.

    In Berlin, so Dr. Gysi, erreichte Die Linke durch ihre Beteiligung in der Landesregierung unter anderem, dass sich beispielsweise die Berliner Sparkasse als Teil der Landesbank Berlin AG heute weiterhin im Besitz der deutschen Sparkassen befindet, was auch ein Erfolg des Wirkens linker Politik sei. Übrigens trotz der Krise sei in Deutschland das Geldvermögen gewachsen, im vergangenen Jahr sogar um 4,7 Prozent auf die kaum vorstellbare Summe von rund 5 Billionen Euro, das ist eine 5 mit 12 Nullen dahinter bzw. auf sage und schreibe fünftausend Milliarden Euro!

    Profitiert hätten aber nur die Vermögenden und die Kapitalbesitzerinnen und Kapitalbesitzer. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Rentnerinnen und Rentner, die Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger hätten sogar deutlich weniger in der Tasche als vorher. Währenddessen das Geldvermögen ständig gestiegen sei, seien die Reallöhne in Deutschland in den letzten 10 Jahren stetig gesunken.

    Beim Geldvermögen gäbe es eine gravierende Entwicklung. Die Schere zwischen Arm und Reich gehe dramatisch auseinander. Zwei Drittel der Bevölkerung würden über kein oder nur über ein sehr geringes Vermögen verfügen, wohingegen die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung über 60 Prozent, das reichste eine Prozent der Bevölkerung sogar rund ein Viertel des Gesamtvermögens besitzen würden.

    Auf dem Gebiet des Gesundheitswesens, speziell bei der gesetzlichen Krankenversicherung, plädiere Die Linke, wie Dr. Gregor Gysi während der Veranstaltung in Ribnitz-Damgarten weiter ausführte, für eine Bürgerversicherung, in die alle, auch die Bezieher höherer Einkommen, einen bestimmten Prozentsatz ihres Einkommens einzahlen müssten und bei der alle Einkommensarten berücksichtigt werden würden. Dadurch könnte der Beitragssatz für alle deutlich gesenkt werden und es müssten weder eine Praxisgebühr noch Zusatzbeiträge erhoben werden.

    Nach der furchtbaren Katastrophe von Fukushima wäre mit den Linken der Atomausstieg bereits im Jahre 2014 machbar gewesen, ohne dass es zu Energieengpässen gekommen wäre. Nach Ansicht Dr.Gysis ist hier ein Kniefall der Politik, nicht zuletzt auch von den GRÜNEN, vor den großen Energiekonzernen erkennbar, die sich mit dem Ausstieg erst im Jahre 2022 durchsetzten, nachdem sich die AKW amortisiert hätten.

    Doch dies bedeutet, dass die Bevölkerung acht Jahre länger den Gefahren der Kernkraft ausgesetzt würde, was unverantwortlich sei. Die Linke ist auch für die gesetzliche Fixierung größerer Hürden, zum Beispiel, dass mindestens eine Zweidrittelmehrheit im Deutschen Bundestag zustimmen müsste, um den Atomausstieg in Deutschland wieder rückgängig machen zu können. Neben der ökologischen müsste aber auch gleichzeitig immer die soziale und die kulturelle Frage geklärt werden. Die Energieversorger müssten gezwungen werden, auch Sozialtarife anzubieten, damit auch die Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen den Strom bezahlen könnten.

    Außenpolitisch, so hob Dr. Gysi hervor, sei Die Linke eine Partei des Friedens, eine Antikriegspartei und eine Partei des Völkerrechts. Wir fordern vehement den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Die Linke trete in allen Teilen der Welt für friedliche Lösungen ein sowie für die Einhaltung des Völkerrechts und die Durchsetzung der Charta der Vereinten Nationen. Dabei darf der Sicherheitsrat nur Beschlüsse auf der Basis der UN-Charta fassen. Man muss klar sagen, dass zum Beispiel der Irak-Krieg völkerrechtswidrig war.

    Der Militäreinsatz in Afghanistan kostet Deutschland jedes Jahr etwa eine Milliarde Euro. Und was sei seither in dem Land erreicht worden? Die Sicherheitslage habe sich seit Beginn des Militäreinsatzes enorm verschlechtert. Die Anzahl der Mohnfelder habe sich jüngsten Schätzungen zufolge um fast fünfzigtausend auf 190000 erhöht. Die Mädchen dürften in den meisten Provinzen Afghanistans immer noch nicht zur Schule gehen. Die Spirale der Gewalt habe sich dort seitdem unaufhörlich weitergedreht. Zivile Projekte kämen kaum voran. Gewalt schaffe wieder neue Gewalt.

    Zum Abschluss der sehr interessanten und inhaltsreichen Veranstaltung in Ribnitz-Damgarten wurden von Dr. Gregor Gysi noch verschiedene Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantwortet. So fragte beispielsweise einer der Veranstaltungsteilnehmer, ob alles tatsächlich in der ehemaligen DDR schlecht gewesen sei, wie es in den meisten bundesdeutschen Medien ständig zu lesen sei bzw. gebetsmühlenartig behauptet werde. Er habe zum Beispiel in Leipzig an der Karl-Marx-Universität acht Semester Journalistik studieren dürfen und sich vor allem während der Studienzeit unter anderem auch neben anderen studienspezifischen Lehr- und Lerninhalten mit dem Marxismus beschäftigt und fragte dann noch, ob die Lehren von Marx weiterhin aktuell seien, worauf er aber, wahrscheinlich aus Zeitgründen, keine Antwort erhielt.


    Beitragserstellung: 28.August 2011 / 29.August 2011


    Eckart Kreitlow





    >>> IHK zu Rostock Presse 09.07.2010 15:08 >>>

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    Neue Bäderregelung schafft Klarheit

    Rostock, 09. Juli 2010. Nach der Vorstellung der neuen Bäderverkaufsverordnung (*Bäderregelung*) am gestrigen Tage durch Wirtschaftsminister Jürgen Seidel können Handel und Touristiker, vor allem aber die Gäste des Landes, sich auf das künftige Angebot des sonntäglichen Einkaufens einstellen. Die neue Regelung soll ab 1. August 2010 gelten und ohne zeitliche Lücke an die bisherige anschließen.

    *Die neue Bäderregelung mag für viele zunächst ernüchternd sein, da die Zahl der Sonntage deutlich reduziert ist, die Öffnungszeit verkürzt wird, die Sortimente eingeschränkt werden und viele Orte gänzlich rausfallen. Wir hätten gerne größere Gestaltungsmöglichkeiten und Spielräume gehabt. Aber wir müssen anerkennen, was machbar ist und Wünsche zurückstellen*, so Peter Volkmann, Geschäftsführer für den Bereich Handel und Tourismus der IHK zu Rostock.

    Die neue Bäderregelung setzt die Vorgaben des Urteils des OVG Greifswald um und ist nach Auffassung der IHK nunmehr gesetz- und rechtskonform. *Auch wenn der Rahmen beschnitten ist, können auch weiterhin vor allem im wichtigen Saisonzeitraum die Versorgungsbedürfnisse der Urlauber und Tagesgäste befriedigt werden. Jenseits der juristischen Betrachtung geht es aber auch um die Sicherung von Existenzen * sowohl bei Unternehmern wie Arbeitnehmern * und gesellschaftlichen Konsens. Die Kirchen haben ihr Recht bekommen. Die IHK ermuntert alle Betroffenen, die neue Bäderregelung mit Blick in die Zukunft als tragfähige Lösung zu akzeptieren*, sagt Volkmann.

    Die neue Bäderregelung soll zunächst bis zum Jahr 2015 gelten. Die IHK zu Rostock wird aufmerksam die Entwicklung und die Regelungen in anderen Bundesländern im Blick behalten, denn auch in Schleswig-Holstein ist eine Klage der Kirchen anhängig. *Zudem gilt die Beschlusslage unserer Gremien fort, nach der wir uns auch weiterhin für eine vollständige Freigabe der Ladenöffnungszeiten einsetzen werden*, betont Volkmann.

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    Vollversammlung der IHK zu Rostock spricht sich für eine vollständige Freigabe der Ladenöffnungszeiten aus

    Rostock, 19. April 2010. Die Vollversammlung der IHK zu Rostock hat sich in ihrer Sitzung am 19. April auf Empfehlung des IHK-Handels- und IHK-Tourismusausschuss für eine vollständige Freigabe der Ladenöffnungszeiten in Mecklenburg Vorpommern ausgesprochen. Beide Ausschüsse haben über die Entscheidung des OVG Greifswald vom 7. April 2010 zuvor beraten und waren sich darin einig, dass der Handel und die Tourismuswirtschaft vom Kippen der sog. „Bäderregelung stark betroffen sind. Der von der Vollversammlung gefasste Beschluss bringt zum Ausdruck, dass die bisher in Mecklenburg-Vorpommern geltenden Regelungen zu den sonntäglichen Ladenöffnungszeiten ein wesentlicher Schritt zur Entbürokratisierung und Deregulierung seien. Die Vollversammlung der IHK zu Rostock hält nicht nur die Aufrechterhaltung des Angebotes, sonntags öffnen zu können, für besonders wichtig. Vielmehr spricht sie sich für eine vollständige Freigabe der Ladenöffnungszeiten ohne jedwede zeitliche, sachliche und örtliche Beschränkung aus. Laut Beschluss der Vollversammlung sei niemand gezwungen, sein Geschäft am Sonntag zu öffnen oder an diesen Tagen einkaufen zu gehen. Mecklenburg-Vorpommern stehe im Wettbewerb auch mit anderen Ländern. Was dort möglich sei - ein Angebot an Bevölkerung, Gäste und Wirtschaft, ohne Bevormundung durch Dritte selbst entscheiden zu können - müsse auch in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin möglich sein.

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    Gehen nun auf den ehemaligen Wadan-Werften in Warnemünde und Wismar die Lichter aus?


    Die maritimen Schiffbaubetriebe   Mathias-Thesen-Werft in Wismar   und   Warnowwerft in Rostock-Warnemünde   erlebten, vor allem in der Zeit nach der so genannten Wende, und erleben bis heute eine sehr wechselvolle Geschichte, die in perspektivischer Hinsicht nun jüngst aber immer dramatischer verläuft. Sie schlägt sich allerdings nicht nur alleine in den laufenden Änderungen der Namen und der Eigentümer nieder. So wurde zum Beispiel unter anderem aus der Kvaerner Warnow Werft Rostock GmbH und der Aker MTW Werft in Wismar der norwegischen Eigner Aker und Kværner zunächst Aker Ostsee. Diesen Werftenverbund wiederum verkauften die norwegischen Unternehmer bzw. Konzerne schließlich 2008 an den Russen Burlakow.

    Russischer Eigner von Nordic Yards Witali Jussufow zog bisher keine Aufträge für Werften in Rostock und Wismar an Land !

    Fortan hießen die beiden Werften in den beiden Hansestädten Rostock-Warnemünde und Wismar Wadan Yards. Doch Burlakow führte offenbar mit hochspekulativen Geschäften an der Börse beide Schiffbaubetriebe nach kurzer Zeit bereits in die Insolvenz. Im Jahre 2009 erhielt dann ein weiterer russischer Investor mit dem Namen Witali Jussufow, Sohn des einflußreichen russischen GAZPROM - Chefs bzw. dessen Aufsichtsratsvorsitzender Igor Jussufow, vom Insolvenzverwalter den entscheidenden Zuschlag. Aus Wadan Yards wurde plötzlich Nordic Yards. Aber trotz millionenschwerer staatlicher Subventionen und vieler Absichtserklärungen des neuen Eigentümers Witali Jussufow, dringend benötigte Aufträge an Land ziehen zu wollen, was Jussufow wahrscheinlich auch ernsthaft und redlich versuchte, ging die Talfahrt der norddeutschen maritimen Schlüsselindustrie und damit nicht nur zugleich der Stolz tausender Werftarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern unaufhaltsam weiter.

    Im System der so genannten Marktwirtschaft steht leider nicht der Mensch, sondern Gewinnmaximierung an erster Stelle !

    Jetzt scheint es leider so, als würden an den beiden jahrzehntelangen Werftstandorten die Lichter ausgehen. Wir hoffen natürlich nicht, dass das passiert. Aber in der so genannten Marktwirtschaft ist leider nicht der Mensch das Maß aller Dinge, sondern stattdessen steht bekanntlich stets die Gewinnmaximierung im Vordergrund. Daraus folgt in letzter Konsequenz natürlich auch, wenn in anderen Teilen der Welt Schiffe profitabler gebaut werden können, wird man früher oder später die Produktion dorthin verlagern. Dies ist nun einmal, ob wir es wahr haben wollen oder nicht, das Grundgesetz des gegenwärtigen marktwirtschaftlichen Systems und deshalb leider so klar, wie das Amen in der Kirche.

    -    Beitragserstellung:   07.Februar 2010    Ergänzungen:   11.Februar 2010    -

    Eckart Kreitlow








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    ELENA - Was alle Arbeitgeber jetzt wissen müssen
    Informationsveranstaltung zum Elektronischen Entgeltnachweis


    Rostock, 6. Januar 2010. Ab dem 01. Januar 2010 müssen alle Arbeitgeber monatlich die Entgeltdaten ihrer Mitarbeiter an die sog. Zentrale Speicherstelle (ZSS) melden. Der Elektronische Entgeltnachweis (kurz: ELENA) soll mittelfristig die Betriebe von Bescheinigungspflichten entlasten und dabei helfen, Kosten zu sparen. Wie müssen Sie als Arbeitgeber diese Meldungen konkret durchführen? Welche Daten müssen Sie gegebenenfalls Ihrem Steuerberater zusätzlich zur Verfügung stellen? Antworten auf diese und andere Fragen sowie weitere Tipps und Hinweise zu ELENA erhalten Interessenten kostenlos im Rahmen einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Rostock, der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, der Steuerberaterkammer Mecklenburg-Vorpommern und der DATEV

    am Montag, 18. Januar 2010, 17:00 - 19:00 Uhr in der IHK zu Rostock.

    Interessenten können sich noch bis zum 14. Januar 2010 anmelden über die Veranstaltungsdatenbank unter www.rostock.ihk24.de, Tel. 0381 338-201 oder E-Mail hosak@rostock.ihk.de.

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    Tragödie Wadan-Werften - große Sorge um die 2700 Arbeitsplätze in Wismar und Warnemünde

    Eine Hiobsbotschaft jagt in der bundesdeutschen Marktwirtschaft in diesen Tagen die andere. Seit Anfang Juni 2009 in den beiden Wadan-Werften in Warnemünde und Wismar der Insolvenzverwalter das Sagen hat, bangen die etwa 2700 Mitarbeiter und ihre Familien um die Arbeitsplätze, denn sie sind nicht nur für die Arbeiter ihr Broterwerb, sie sind ihr Leben. So sehr sind sie mit den Werften in all den Jahren verwachsen.

    Doch wo das Großkapital agiert, sind leider die Renditen meist wichtiger als die Schicksale der Menschen. Zwar hat die schwedische Stena Line - Reederei noch zwei moderne Großfähren bestellt, eine ist davon fast fertiggestellt, doch wird gegenwärtig von Stena Line kräftig gepokert. Die Verträge sind offenbar so windig gestaltet worden, dass der Auftraggeber die Schiffe im Falle einer Insolvenz der Werften vermutlich nur unter Vorbehalt abnehmen und bezahlen muss. So soll scheinbar zurzeit in erpresserischer Weise versucht werden, den Preis um bis zu 100 Millionen Euro zu drücken. Andernfalls werde man die Fähren nicht kaufen, soll Stena Line jüngst in einer Pressemeldung verlauten lassen haben.

    Die ganzen Finanzgebahren, auch von dem russischen Anteilseigner Burlakow, haben natürlich ernste Folgen für die Belegschaft und die Unternehmen. Burlakow soll seine Anteile wohl an Finanzinvestoren in Luxemburg, von SPD-Chef Franz Müntefering auch als Heuschrecken bezeichnet, weiterverkauft haben. Schlimmstenfalls könnten sogar noch Ende des Monats auf den Werften die Lichter ausgehen. Das ist schon eine Tragödie für unsere Wirtschaftsregion im Nordosten, was da abläuft. Ob die Politiker da vernünftige Lösungen finden werden, scheint mehr als fraglich zu sein. Wir werden es erleben! Die Wut und Verzweiflung der Kollegen beider Werften können wir natürlich verstehen. Sie wollen mehr als Worte. Sie wollen, dass ihnen wirksam geholfen wird!

    -    Beitragserstellung:   15.Juli 2009    -

    Eckart Kreitlow








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    Gesetzgeber gefordert: Steuerliches Abzugsverbot kann negative Folgen für Hanse Sail haben

    Rostock, 10.07.2009. „Wir befürchten mittelfristig erhebliche negative Folgen für die Rostocker Hanse Sail, sollten immer mehr Unternehmen vom Chartern der Traditionssegler Abstand nehmen, weil sie die diesbezüglichen Kosten steuerlich nicht geltend machen können.“, so Jens Rademacher, Geschäftsführer Recht, Steuern, Handelsregisterwesen der IHK zu Rostock.

    Anlass gebend ist eine Entscheidung des Finanzgerichts Schleswig-Holstein von Ende Mai diesen Jahres. Das Gericht hat entschieden, dass Aufwendungen für Regattabegleitfahrten anlässlich der Kieler Woche, an der Kunden und Geschäftsfreunde sowie Vertriebsmitarbeiter teilgenommen haben, dem sog. Abzugsverbot des § 4 Abs. 5 Nr. 4 EStG unterliegen und damit nicht als Betriebsausgabe abziehbar sind. Dieses Urteil entspricht der aktuellen Rechtsauffassung der Finanzverwaltung nicht nur in Schleswig-Holstein, sondern auch in Mecklenburg-Vorpommern und ist auf Ausfahrten mit Traditionsseglern anlässlich der Hanse Sail übertragbar.

    „Es kann jedoch kein Unterschied machen, ob die Unternehmen Ihre Geschäftsfreude in die DKB-Arena zum Fußball oder zu einer Ausfahrt mit einem Traditionssegler zur Hanse Sail einladen.“, so Rademacher weiter.

    Nach Schätzungen werden beinahe die Hälfte aller mit Traditionsseglern ausgeführten Ausfahrten von Unternehmen gebucht. Das steuerliche Abzugsverbot dieser Kosten ist bei den Unternehmen und auch bei ihren Beratern häufig nicht hinreichend bekannt. Erst bei Betriebsprüfungen - so auch im Kieler Fall - werden entsprechende Kosten von den Finanzämtern herausgestrichen. Die Unternehmen reagieren im Regelfall damit, dass sie auf ein erneutes Engagement verzichten. Auf mittlerer Sicht kann dieses erhebliche negative Auswirkungen auf die gesamte Hanse Sail haben.

    Die IHK zu Rostock sieht den Gesetzgeber gefordert und wird in der nächsten Zeit diesbezüglich aktiv werden. Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG dürfen Aufwendungen für Jagd- und Fischerei, für Segelyachten oder Motoryachten sowie für ähnliche Zwecke und für die damit zusammenhängenden Bewirtungen den Gewinn nicht mindern. Durch dieses Abzugsverbot wollte der Gesetzgeber die tatsächlichen Schwierigkeiten, die bei der Abgrenzung zwischen dem betrieblichen Bereich und der privaten Lebensführung auftreten, in pauschalierter Weise lösen und Missbräuche des Steuerpflichten vorbeugen. Die Norm ordnet ein Abzugsverbot für die dort beispielhaft aufgezählten Repräsentationsaufwendungen an, bei denen die Wahrscheinlichkeit, dass sie die private Lebensführung berühren, auf der Hand liegt. Dem gegenüber sind Einladungen zu vielen anderen Sportveranstaltungen nach dem sogenannten VIP-Logen-Erlass aus dem Jahre 2005 steuerlich teilweise oder gänzlich absetzbar.

    Rademacher betonte: „Die Unternehmen fahren nicht deshalb mit den Traditionsseglern, weil sie dieses privat gerne einmal getan hätten, sondern deshalb, weil sie sich bei Ihren Geschäftsfreunden bedanken und in lockerer Atmosphäre Geschäftskontakte anbahnen wollen. Für sie macht es keinen Unterschied, ob sie ins Stadion einladen oder zur Hanse Sail. Daher muss der Gesetzgeber das Abzugsverbot entsprechend einschränken“.


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    IHK zu Rostock schaltet Service-Hotline für von Insolvenz
    betroffene Auszubildende und Firmen


    Rostock, 22. Juni 2009. Die Industrie- und Handelskammer zu Rostock ist
    sich ihrer besonderen Verantwortung für den Ausbildungsmarkt bewusst.

    „Angesichts der aktuellen Krise haben wir ab sofort eine Servicehotline
    für Auszubildende und deren Angehörige sowie auch für
    Ausbildungsbetriebe eingerichtet. Wir werden alles dafür tun, dass
    Auszubildende aus insolventen Betrieben ihre Ausbildung fortsetzen
    können, sei es in anderen Betrieben oder auch in außerbetrieblicher
    Ausbildung", so Rolf Paarmann, Hauptgeschäftsführer der IHK
    zu Rostock
    .


    Die Mitarbeiterinnen/er der IHK zu Rostock stehen
    in der Zeit von 8:00 - 18:00 Uhr unter der

      Service-Hotline Tel.: 0381/338555

    für alle diesbezüglichen Fragen zur Verfügung.


    ....



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    Konjunkturentwicklung zum Frühsommer 2009:
    Die Stimmung sinkt weiter - Wende nicht in Sicht


    Rostock, 22. Juni 2009. Zum Frühsommer 2009 erfährt das Geschäftsklima
    im IHK-Bezirk Rostock abermals eine starke Abkühlung. Bedingt durch
    sinkende Auftragseingänge und rückläufige Reichweiten der vorliegenden
    Aufträge hat sich die Anzahl der Betriebe, die ihre Geschäftslage
    befriedigend bewerten, in den zurückliegenden Monaten weiter stark
    verringert. Sie stellen aber immer noch die Mehrheit der Unternehmen
    dar. Die Anzahl der Unternehmen, die ihre aktuelle Geschäftslage
    hingegen als schlecht bezeichnen, hat deutlich zugenommen und überwiegt
    nun. Beträchtlich vergrößert haben sich auch die pessimistischen
    Geschäftserwartungen. Die Mehrzahl der Unternehmen geht aber
    weiterhin von einer gleich bleibenden Geschäftsentwicklung aus. Das
    zeigen die Antworten von 273 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Rostock im
    Rahmen der Konjunkturumfrage zum Frühsommer 2009.

    „Die auf der Unsicherheit der vergangenen Monate beruhende abwartende
    Haltung bei vielen Unternehmen ist nicht ohne Folgen für die weitere
    Konjunkturentwicklung geblieben. Zunehmend hat sich das Konjunkturklima
    eingetrübt“ kommentiert Rolf Paarmann, Hauptgeschäftsführer der IHK zu
    Rostock
    , die Ergebnisse. Waren es in den zurückliegenden Monaten vor
    allem exportorientierte Branchen, so haben nun auch die
    binnenorientierten Branchen ihre Einschätzungen geändert. Der
    Konjunkturklimaindikator, also ein Gemeinschaftsindikator zur
    Lagebewertung und zur Bewertung der kommenden Monate, rangiert mit 82,4
    Punkten zum Frühsommer 2009 deutlich unter dem sechsjährigen
    Durchschnitt von 102,6 Punkten.

    Maritime Industrie: Umsatzeinbrüche und starke Auftragsrückgänge

    Die neuerliche Verschlechterung ist vor allem auf einen Einbruch bei
    der aktuellen Lagebewertung zurückzuführen. Besonders betroffen von der
    zunehmend schwächeren Auftragsentwicklung sind die Unternehmen der
    maritimen Industrie und deren Zulieferbetriebe, also die
    Investitionsgüterhersteller. Die Lage wird gerade für maritime
    Zulieferunternehmen durch die Insolvenz der Wadan-Werften schwierig. Zum
    Frühsommer 2009 beurteilen nur noch 22,5% der antwortenden Unternehmen
    ihre Lage als gut, 31,2% sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage hingegen
    unzufrieden.
    „Damit hat sich die Stimmung im IHK-Bezirk Rostock zum Frühsommer
    gedreht. Im Gegensatz zum Jahresbeginn überwiegen nun deutlich die
    Unternehmen mit einer negativen Lagebewertung“, so Paarmann.

    Konjunktur schaltet einen weiteren Gang zurück

    Der Vergleich zu den Ergebnissen der Vorumfragen verdeutlicht die
    Heftigkeit des Stimmungseinbruchs. Der Konjunkturklimaindikator ist
    gegenüber der Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn 2009 um zehn Punkte
    gefallen. Im Jahresvergleich, also gegenüber der Konjunkturumfrage zum
    Frühsommer 2008, ist er um gut 30 Punkte gefallen. Die aktuelle Stimmung
    ist damit schon jetzt vergleichbar mit dem Höhepunkt der letzten
    Rezession im Jahr 2002/2003. Konjunkturklima, Lagebewertung und
    Geschäftserwartungen zeigen damit, dass die Wirtschaft von einer
    Abkühlung nun in einen Abschwung übergegangen ist.

    Konjunkturwende noch nicht in Sicht

    Paarmann: „Mit einer schnellen Entspannung ist in den kommenden Monaten
    nicht mehr zu rechnen. Nur 14,7% der Unternehmer erwarten eine
    Verbesserung, 40,4% gehen hingegen von einer weiteren Verschlechterung
    ihrer Geschäfte aus. Die Talsohle des wirtschaftlichen Abschwunges ist
    im IHK-Bezirk Rostock keinesfalls erreicht.“ In den kommenden Monaten
    sind damit weitere Umsatzrückgänge zu erwarten. Die Auftragseingänge und
    die Auftragsbestände sind stark rückläufig und gehen vor allem bei den
    Industrie- und Bauunternehmen zunehmend zurück. Im Verkehrsgewerbe
    müssen die Unternehmen angesichts der rückläufigen Frachtaufkommen
    deutlich schlechtere Gewinne hinnehmen. Vergleichsweise stabil ist noch
    der Ausblick im Dienstleistungsgewerbe. Die Nachfrageentwicklung ist,
    wenn auch abgeschwächt, weitestgehend unverändert.

    Investitionen werden zurückgestellt

    Auch wenn der Kreditzugang für den Großteil der Unternehmen
    weitestgehend intakt ist, geht mit dem Andauern der Finanzkrise aktuell
    eine Verschlechterung der Kreditkonditionen einher. Banken und
    Sparkassen werden zunehmend konservativer, was ihre Kreditvergabe
    betrifft. Höhere Sicherheitsanforderungen und strengeren
    Dokumentationspflichten stehen hierbei im Vordergrund. Daher lässt die
    Investitionsneigung der Unter-nehmen insgesamt stark nach. Jedes zweite
    Unternehmen will als Folge schlechterer Finanzierungskonditionen seine
    Investitionen zurückstellen. Rationalisierungsinvestitionen erfahren
    zunehmend Auftrieb und werden mittlerweile von jedem fünften Unternehmen
    genannt - und damit deutlich häufiger als in der Vorumfrage zum
    Jahresbeginn (16%).

    Beschäftigungsplanungen noch robust

    Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen lässt stark nach.
    Die Mehrheit der Unternehmen will ihre Beschäftigtenzahlen jedoch
    beibehalten. Zudem dürfte der mittlerweile deutlich spürbare
    Fachkräftemangel die Unternehmen veranlassen, ihre
    Stammbelegschaften so lange wie möglich zu halten. Anpassungen an die
    schwächere Auftragslage werden somit voraussichtlich über die
    Arbeitszeiten, Kurzarbeit und den Abbau von Überstunden erfolgen.


    ....













Überblick über die NUOZ-Sonderseiten













Ostsee-Rundschau.de



Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow



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Ostseeküsten-Report



Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow



Ostseetourismus















Alljährliche Blütenpracht im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz. Foto: Eckart Kreitlow


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