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Aus: jW Ausgabe vom 12.01.2016, Seite 12 / Thema Operationen am offenen Geldbeutel | Seit Jahresanfang gilt das Krankenhausstrukturgesetz. Über die Misere im Gesundheitssystem und wie es verbessert werden könnte | Von Marianne Linke




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Wagenknecht droht im Machtkampf der Linken mit Rückzug: Kipping nicht zu fairer Zusammenarbeit fähig








Sahra Wagenknecht droht mit Rücktritt
Bei der Linken tobt ein
offener Machtkampf











Dr. Sahra Wagenknecht, DIE LINKE, Mitglied des Deutschen Bundestages, Solidaritätsseite  auf  Ostsee-Rundschau.de
Das Spitzenduo der Partei DIE LINKE Dr. Sahra Wagenknecht und Dr. Dietmar Bartsch auf Plakaten zur Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017. Fotos: Eckart Kreitlow









Offene Machtkämpfe in der Führungsspitze der Partei DIE LINKE - Kipping und Riexinger planen Änderung der Geschäftsordnung - unter anderem sollen "von der Mehrheitsmeinung" abweichende Positionen in künftigen Bundestagsdebatten eingeschränkt werden!

Bundestagsabgeordnete Dr. Sahra Wagenknecht droht bereits mit Rücktritt für den Fall, dass Kipping und Riexinger und Gefolgsleute mit ihren Vorhaben auf der Klausurtagung der Bundestagsfraktion durchkommen!


Wieder kracht es mächtig im Gebälk in der Führungsspitze der Partei DIE LINKE. Diesmal unmittelbar vor der konstituierenden Sitzung der Bundestagsfraktion und der Generaldebatte zu Klausurbeginn. Die 69 gewählten Bundestagsabgeordneten wählen in den kommenden Tagen eine neue Fraktionsspitze. Eigentlich, ginge es nach dem Verstand, sollte man meinen, dass die Fähigsten auch gewählt werden. Doch leider ist der Eindruck zurzeit ein anderer. Dr. Sahra Wagenknecht, die zusammen mit Dr. Dietmar Bartsch im 18. Deutschen Bundestag die Fraktion führte, soll entmachtet werden. Von Mobbing und "Einmauern" ist die Rede. Kipping und Riexinger wollen versuchen, die Geschäftsordnung der Fraktion zu ändern, ist zu hören oder zu lesen. Offenbar geht es denen wohl nur um Machtspiele und persönliche Befindlichkeiten. So wollen sich Kipping und Riexinger als Parteivorsitzende ein Stimmrecht im Fraktionsvorstand einräumen lassen, was bisher nicht üblich war, ist bei MDR aktuell zu lesen.

In einem Beitrag auf den Nachdenkseiten wird Riexinger zitiert. Demnach habe er gesagt (http://www.nachdenkseiten.de/?p=40566#more-40566), Sahra sei leider nicht aufzuhalten als Fraktionsvorsitzende. Man könne sie nicht einfach abschießen. Sahra müsse gegangen werden und daran arbeiteten wir. Wenn wir sie immer wieder abwatschen würden und sie es merkte, dass sie mit ihren Positionen nicht durchkomme, so Riexinger, würde sie sicher von alleine gehen.

Nicht nur auf dem Bundesparteitag der Partei DIE LINKE Anfang Juni 2012 in Göttingen, auf dem Kipping mit 67,1 Prozent und Riexinger gerade einmal mit 53,5 Prozent der Delegiertenstimmen zu den Vorsitzenden der Partei DIE LINKE gewählt worden waren, wurde heftig gestritten. Auch monatelang davor gab es bereits einen immer weiter eskalierenden Streit innerhalb der Führungsspitze.

Der damalige Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag Dr. Gregor Gysi, der mittlerweile am 17. Dezember 2016 in Berlin zum Präsidenten der Europäischen Linken und erneut in den Deutschen Bundestag gewählt worden ist, wandte sich in seiner sehr emotional gehaltenen Rede auf dem Göttinger Parteitag 2012 eindringlich mit den mahnenden Worten an die Delegierten: "Ihr müsst einen Parteivorstand wählen, der die Aufgabe annimmt, dafür zu sorgen, dass solche Kämpfe, wie wir sie gegenwärtig erleben, nicht mehr geführt werden können."

Geradezu mit Erschrecken und mit Entsetzen dürfte jedoch zuvor wahrscheinlich von vielen, die Dr. Gysis Ausführungen auf dem Bundesparteitag DIE LINKE in Göttingen 2012 verfolgten, die Feststellung aufgenommen worden sein, dass es zwischen den einzelnen Flügeln bzw. zwischen einzelnen Mitgliedern der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE blanken Hass geben würde und er, Dr. Gregor Gysi, sich manchmal so vorkäme, als befände er sich zwischen zwei Lokomotiven, die mit hoher Geschwindigkeit aufeinander zu rasten.

Im Interesse der Partei DIE LINKE bleibt zu hoffen, dass den Intriganten in der Parteispitze eine deutliche Abfuhr erteilt wird und sich Dr. Sahra Wagenknecht und Dr. Dietmar Bartsch bei der Wahl der Fraktionsspitze für den 19. Deutschen Bundestag durchsetzen können. Und dass der Versuch scheitert, durch eine Änderung der Geschäftsordnung der Fraktion all jenen einen "Maulkorb" zu verpassen, die "von der Mehrheitsmeinung" abweichende Positionen vertreten. Zum Beispiel könnte dann mit Verweis darauf Dr. Sahra Wagenknecht das Rederecht im Bundestag sogar ganz genommen werden.

Allerdings hat Dr. Sahra Wagenknecht bereits vor der Klausur der Fraktion klare Kante gezeigt und mit Rücktritt gedroht, wenn Kipping und Riexinger und deren Gefolgsleute mit ihren Vorhaben auf der Klausurtagung durchkämen. Andernfalls sei sie jedoch gern bereit, ihr Engagement und ihre Fähigkeiten für eine gute Oppositionspolitik und eine starke Linke einzubringen.


Eckart Kreitlow







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Dr. Marianne Linke: Offensichtlich soll Sahra Wagenknecht "eingemauert und gemobbt werden"





Machtgerangel statt gemeinsame Vision? - Sand im Getriebe der Linkspartei - Kipping und Riexinger als Parteivorsitzende wollen sich ein Stimmrecht im Fraktionsvorstand einräumen lassen, was bisher nicht üblich war.





Die Kernsätze der Äußerungen von Riexinger, vermutlich im Suff und damit umso wahrer, über Sahra Wagenknecht lauten: Sahra ist leider nicht aufzuhalten als Fraktionsvorsitzende. Man kann sie nicht einfach abschießen. Sahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir. Wenn wir sie immer wieder abwatschen und sie merkt, sie kommt mit ihren Positionen nicht durch, wird sie sicher von alleine gehen





Mobbing gegen Sahra Wagenknecht erfolgt offensichtlich ohne Rücksicht auf Verluste - Offensichtlich ist die Führung der Linkspartei – namentlich Riexinger und Kipping – so von sich überzeugt, dass sie dieses Mobbing ohne Rücksicht auf Verluste betreiben.







-----Original-Nachricht-----

Betreff: Sahra Wagenknecht Mobbing

Datum: 2017-10-14T19:07:39+0200

Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de

An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





Liebe Genossinnen, liebe Genossen, liebe Freunde,

offensichtlich soll gerade wieder eine "Baustelle geräuschlos" (Landesvorstand MV) entsorgt werden - in diesem Falle - soll Sahra Wagenknecht

"eingemauert und gemobbt werden".

Das könnte ähnliche Effekte haben wie letztes Jahr in MV, wo dank der "Abrißbirnen-Politik" des Landesvorstandes und ihrer Vorsitzenden

MdB Bluhm die Linkspartei tatsächlich mit 13,2 % ihre selbst gesteckten Ziele erreichen konnte.

Lest unten Stehendes (wärmstens empfohlen sei der Beitrag von Lessenich im ND) bitte selbst und überlegt, die nachfolgende 2. Mail ebenfalls zu unterzeichnen.

Grüße Marianne



Riexinger: „Sahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir“. | NachDenkSeiten – Die kritische Website:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=40566#more-40566





Sahra Wagenknecht soll eingemauert und gemobbt werden. Riexinger: Sahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir.







-----Original-Nachricht-----

Betreff: Unterstützung für Sahra Wagenknecht gegen Mobbing

Datum: 2017-10-14T19:10:01+0200

Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de

An: "marianne.linke@web.de" marianne.linke@web.de





Liebe Genossinnen, liebe Genossen, liebe Freunde,

Wer Sahra unterstützen möchte, kann den Aufruf "Schluss mit der Diffamierungskampagne!" unterzeichnen:

http://wir-für-sahra.de/wir-stehen-zu-sahra




Solidarität mit Dr. Sahra Wagenknecht, DIE LINKE, Mitglied des Deutschen Bundestages



Wir für Sahra! - Schluss mit der Diffamierungskampagne!



Gruß

Marianne










Das Spitzenduo der Partei DIE LINKE Dr. Sahra Wagenknecht und Dr. Dietmar Bartsch auf Plakaten zur Wahl am 24. September 2017 zum 19. Deutschen Bundestag. Fotos: Eckart Kreitlow
Wir für Sahra! - Schluss mit der Diffamierungskampagne! - Offene Machtkämpfe in der Führungsspitze der Partei DIE LINKE - Kipping und Riexinger planen Änderung der Geschäftsordnung - unter anderem sollen von der Mehrheitsmeinung abweichende Positionen in künftigen Bundestagsdebatten eingeschränkt werden.






Offene Machtkämpfe in der Führungsspitze der Partei DIE LINKE - PDF








Dr. Sahra Wagenknecht, DIE LINKE, Mitglied des Deutschen Bundestages, Solidaritätsseite  auf  Ostsee-Rundschau.de






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-----Original-Nachricht-----

Betreff: Jetzt unterstützen - Ja zu Sahra und Dietmar!

Datum: 2017-10-17T08:50:18+0200

Von: "wtegge@t-online.de" wtegge@t-online.de

An: "Tegge, Waltraud" wtegge@t-online.de





Liebe Mitstreiter*innen,

leider geht der Streit um Sahra weiter.

Wer noch nichts davon gelesen hat, informiere sich bitte auf den Nachdenkseiten (siehe Anhang).

Bitte unterschreibt die Unterstützung unter http//ja-zu-sahra-und-dietmar.de/jetzt-unterstützen/


Mit solidarischen Grüßen

Waltraud Tegge


http//ja-zu-sahra-und-dietmar.de/jetzt-unterstützen/



  • Sahra Wagenknecht soll eingemauert und gemobbt werden. Riexinger: „Sahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir“. - PDF


  • [Kpf-informationen] Wir müssen aufklären! - PDF















    • Aus dem Posteingang auf Ostsee-Rundschau.de - Über die elektronische Post von Andrea Kurschus und Günter Klebingat haben wir uns sehr gefreut. Die studierte Philosophin Frau Andrea Kurschus und Herr Günter Klebingat, der als Filmproduzent des Fernsehens auf vielen Kontinenten unterwegs war, wanderten vor einiger Zeit aus Deutschland aus und leben nun in der spanischen Stadt Las Palmas de Gran Canaria, der größten Stadt auf den Kanarischen Inseln.









      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: Wahlergebnisse in "Ostdeutschland"
      Datum: 2017-09-28T00:47:48+0200
      Von: "Kurschus&Klebingat" Kurschus-Klebingat@t-online.de
      An: "eckartkreitlow@t-online.de" eckartkreitlow@t-online.de





      Lieber Eckart,

      viel zu lange nix mehr voneinander gehört oder gelesen … Wir hoffen, dass Du wohlbehalten und - trotz aller Sorgen - fröhlich und munter bist!

      Inspiriert von der spanischen Presse (vor allem “El Pais”, was eine wirklich schlaue Zeitung mit ungewöhnlich langen und sehr gut recherchierten Reportagen ist)

      habe ich mich zu einem Essay bezüglich der deutsch-deutschen Wahlergebnisse gedrängt gefühlt (anbei).

      Ok, Spanien hat selbst derzeit genügend bizarre Probleme mit inländischem Nationalbestreben - noch dazu wird aus katalanischem Lager begründend

      mit einer erzwungenen Königshochzeit von vor (nur!) 500 Jahren argumentiert …

      Dennoch macht man sich auch hier Gedanken zu der scheinbar andauernden Trennung zwischen den beiden Deutschlands, die sich in den aktuellen Wahlergebnissen offenbart hat.

      Du sitzt ja mittendrin, auch wenn Leipzig und andere offene “Ost”-Großstädte lobenswerterweise anders gesonnen sind.

      Vielleicht gibt es neue und/oder andere Antworten auf die vielen offenen Fragen, die sich (auch) mir dazu stellen?

      Ein Austausch oder Diskurs wäre sehr erhellend und beglückend - zumal ja auch wir auf eine lange eigene und weitgehend sehr schöne Geschichte in diesen Gegenden zurückschauen …

      Liebe Grüße von der Insel: ANDREA KURSCHUS






      https://derschreibstock.wordpress.com/2017/09/27/wahl-zeichen-der-zeit-von-andrea-kurschus/







      Kein Land in Sicht von Günter Klebingat - Erschienen: 1. Auflage September 2017 - Verlag: Ebozon Verlag














    Absurde Politstatements - Zitat von Halina Wawzyniak, Bundestagsabgeordnete DIE LINKE,  auf Twitter: Im Kern war die SED eine rechte Partei. Autoritär, nationenbezogen, ausgrenzend  von allem, was nicht ‚normal‘ war. – Zitatende. - Einige Führungskader erzeugen Wut und Kopfschütteln. Manches ist kaum noch zu toppen! - Ostsee-Rundschau.de








    Mal kurz gefragt? - Ostsee-Rundschau.de










    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Linke-Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak sieht SED als rechte Partei!
    Datum: 2017-08-14T20:13:47+0200
    Von: "Eckart Kreitlow" eckartkreitlow@t-online.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    Liebe Marianne,

    was hältst Du davon?

    Die Linke-Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak, ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Linken,

    erklärt die SED zur rechten Partei!

    Einige unserer Führungskader erzeugen bei mir Wut und Kopfschütteln. Manches ist kaum noch zu toppen!

    Wie siehst Du das?


    Beste Grüße!

    Eckart



    https://www.welt.de/politik/deutschland/article167648972/Linke-Abgeordnete-erklaert-SED-zur-rechten-Partei.html






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    Absurde Politstatements - Zitat von Halina Wawzyniak, Bundestagsabgeordnete DIE LINKE,  auf Twitter: Im Kern war die SED eine rechte Partei. Autoritär, nationenbezogen, ausgrenzend  von allem, was nicht ‚normal‘ war. – Zitatende. - Einige Führungskader erzeugen Wut und Kopfschütteln. Manches ist kaum noch zu toppen! - Ostsee-Rundschau.de





    Aus dem Posteingang - Dr. Marianne Linke auf die Anfrage zum Statement von Halina Wawzyniak, Bundestagsabgeordnete DIE LINKE,  auf Twitter: Lieber Eckart, ich halt davon ebenso viel wie Du - gar nichts! Es unterminiert die Glaubwürdigkeit der Partei. Du weißt, geliebt wird der Verrat, nicht der Verräter. Es wird Halina nichts bringen.









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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Re: das sollte man lesen!!!
    Datum: 2017-08-17T09:37:44+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Carsten Hanke" hanke.lambrechtshagen@web.de





    Lieber Carsten,

    haben wir doch schon...

    Spahn (CDU) ist nur zuzustimmen. Die Frage, die der Junge Union Vorsitzende aufgeworfen hat, ist interessant "war der 13. August" so etwas wie "linke Gewalt"?

    Solche Fragen werden sicher auch von anderen Jugendlichen gestellt. Da kann man gut auf die damaligen Reaktionen der Amerikaner oder anderer westlicher Politiker verweisen.


    Mein Gott, nun antwortet gerade Halina, das ist doch nicht der Rede wert,

    grüsse Dich

    Marianne



    Von meinem iPhone gesendet



    Am 17.08.2017 um 09:18 schrieb Carsten Hanke hanke.lambrechtshagen@web.de:


    Info

    Carsten Hanke

    www.hanke-mv.de


    Gesendet: Dienstag, 15. August 2017 um 08:47 Uhr

    Betreff: viel Spaß bei der Wahl –



    https://www.welt.de/politik/deutschland/article167648972/Linke-Abgeordnete-erklaert-SED-zur-rechten-Partei.html




    Absurde Politstatements







    Deutschland Halina Wawzyniak

    Linke-Abgeordnete erklärt SED zur rechten Partei


    Stand: 14.08.2017 | Lesedauer: 2 Minuten

    Quelle: picture alliance / dpa


    Halina Wawzyniak, ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Linken, hält die SED „im Kern für eine rechte Partei“.

    Auch bezüglich des SED-Erbes der Linken hat sie eigene Ansichten.

    Im Netz gibt es dafür viel Kontra.


    48 Kommentare


    Linke-Politikerin Halina Wawzyniak hat auf Twitter für mächtig Aufsehen gesorgt.

    „Im Kern war die SED eine rechte Partei“, schrieb sie am Abend.

    „Autoritär, nationenbezogen, ausgrenzend von allem, was nicht ‚normal‘ war.“




    Anstoß ihrer Aussage war ein Streit über den Tweet des Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Paul Ziemiak.

    Er schrieb: „Jedes Jahr erinnert die Junge Union an den Tag des Mauerbaus! Mahnung an alle

    in der SPD, die behaupten es gäbe keine ‚linke Gewalt‘.“


    Die Ex-PDS-Abgeordnete Angela Marquardt kommentierte die Aussage mit

    Was für ein widerlicher und ahistorischer Tweet. Unglaublich“.


    Daraufhin fragte der Publizist und Buchautor Hugo Müller-Vogg bei dieser nach:

    „Waren die SED-Genossen, die die Mauer gebaut haben, etwa Rechte?“


    Linke-Politikerin Halina Wawzyniak findet ja. Und schaltete sich mit ihrer Aussage in die Unterhaltung ein.



    Daraufhin hagelte es im Netz Unverständnis. Der CDU-Abgeordnete Jens Spahn schrieb:

    „Macht die Linkspartei aus Honecker jetzt einen Nazi? Und was ist mit all den SEDlern, die bis heute in der Linkspartei sind?

    Auch alles Rechte?“



    Wawzyniak stellte klar:

    „Ich sprach von rechter Partei, nicht von Nazis, es gibt da einen Unterschied.

    Das Programm der Linken ist komplettes Gegenteil von der SED.“

    Von den 2,3 Millionen SEDlern seien in der Linken nicht mehr viele übrig.



    Mao, Stalin, Ho Chi Minh – auch alles Rechte?


    „Zumindest keine Linken“, beteuert die Bundestagsabgeordnete.

    „Auch wenn sie sich selbst ggf. so bezeichnet haben.“


    Auf die Nachfrage nach den politischen Absichten von Gregor Gysi und Dietmar Bartsch kommentiert Wawzyniak nur:

    „Keine Ahnung was die in der SED gemacht haben. In jedem Fall seit 1990 viel gelernt.“


















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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: DBartsch Kampf gegen die Kirchen war falsch
      Datum: 2017-08-05T13:31:39+0200
      Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





      Hallo meine Lieben,

      da kommt Freude auf!

      Denkt mal an Stolpe, die Professoren Wendelborn, Fink......oder andere Theologen der CFK....

      Diese hiesigen, immer wieder aus dem selben Stall stürmenden, Anpassungs- und Rechtfertigungsrituale

      - um in die Bundesregierung zu kommen - sind beinahe nicht zu toppen.

      Gerade wurden 60 Jahre Militärseelsorge in der Bundesrepublik Deutschland "gewürdigt".


      Beste Grüße in aller Kürze, Marianne



      Linke-Fraktionschef Bartsch - 26. Juli 2017 - Kampf gegen die Kirchen war falsch



      http://www.idea.de/politik/detail/linke-fraktionschef-bartsch-kampf-gegen-die-kirchen-war-falsch-101914.html


      Von meinem iPhone gesendet








      Christliche Friedenskonferenz (CFK)

      Zweck: Vereinigung von Christen und Kirchen zur Beförderung von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

      Vorsitz: Präsident

      Gründungsdatum: 1958

      Mitgliederzahl: protestantische und orthodoxe Kirchen sozialistischer Staaten, Kirchengemeinden und Einzelpersonen

      Sitz: Prag

      Die Christliche Friedenskonferenz (CFK) war eine internationale Organisation mit einem Status als Nichtregierungsorganisation (NGO) beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen ECOSOC.










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    Dr. Sahra Wagenknecht, Mitglied des Deutschen Bundestages, Fraktion DIE LINKE: Unsere Alternative: Gesetzliche Rente stärken: Rentenniveau von 53%. Alle zahlen ein! Mindestrente von 1.050 Euro. Ostrenten anpassen! Erhöhung des Renteneintrittsalters zurücknehmen und Riester Schwachsinn stoppen!


















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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Konsequent gegen Privatisierung - Du wirst gebraucht!
    Datum: 2017-06-04T18:55:07+0200
    Von: "Sahra Wagenknecht" mail@team-sahra.de




    Team Sahra

    Mail Nr. 33























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      Saisoneröffnung im Kunsthaus Lisa in Marlow










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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: 7. Mai in Stralsund - Erinnerung
      Datum: 2017-04-30T20:50:39+0200
      Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
      An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





      Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

      ein solidarisches Hallo in die Runde zum bevorstehenden 1. Mai!

      Nachfolgend eine kleine Erinnerung an unsere nächste Veranstaltung des Bündnisses von "Rock gegen Rechts Stralsund":

      1. Am 07.05.2017, dem Vorabend des Tages der Befreiung, findet um 16 Uhr im STi-Cer-Theater, Frankenstr. 61 die Eröffnung einer Wanderausstellung,

      gestaltet von der Gedenkstätte des Deutschen Widerstandes Berlin in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband VVN-BdA,

      unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung MV und dem Landesverband VVN-BdA MV, statt.

      Thema: "Deutschland muss leben, deshalb muss Hitler fallen!" Über die Geschichte der Nationalkomitees Freies Deutschland (NKFD)

      2. Anschließend (Beginn 18.00 Uhr) nehmen wir die Gelegenheit zu einem ehrenden Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal auf dem Neuen Markt.


      Mit solidarischen Grüßen


      i. A.

      Marianne Linke









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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Landeskonferenz KPF.MV
    Datum: 2017-04-28T11:50:22+0200
    Von: "wtegge@t-online.de" wtegge@t-online.de
    An: "Tegge, Waltraud" wtegge@t-online.de





    Liebe Mitstreiter_innen,

    anbei sende ich als Vorinformation zur nächsten Landeskonferenz einen Mitgliederbrief und hoffe, dass wir uns in Stavenhagen wiedersehen.

    Mit herzlichen solidarischen Grüßen

    Waltraud





    Ein bisschen Frieden gibt es nicht - Aus dem Mitgliederbrief der Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE Mecklenburg-Vorpommern




    →    Mitgliederbrief der Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE Mecklenburg-Vorpommern - PDF










    EUROPA-Friedensforum auf Ostsee-Rundschau.de - Wir sagen NEIN zum Krieg! Engagement für den Frieden? Na klar, wir sind dabei!







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    Aus dem Posteingang -  Willy Wimmer, früherer verteidigungspolitischer Sprecher der Union und Ex-Staatssekretär beim Bundesverteidigungsminister, im Sputnik-Gespräch: Die deutsche Politik hat sich völlig von den Fundamenten der Vergangenheit gelöst.





    Aus dem Posteingang - Friedensinitiative gegen atomare Aufrüstung -  Zeit-Journalisten werben für atomare Aufrüstung Deutschlands





    Aus dem Posteingang - Friedensinitiative gegen atomare Aufrüstung -  Europa erstrahlt neu: US-Amerikaner wollen mysteriöse radioaktive Strahlung über Europa messen









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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: VVN-BdA Arbeitsplan
      Datum: 2017-02-16T17:42:52+0100
      Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
      An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





      Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

      als VVN-BdA - Gruppe Stralsund unterbreiten wir Euch hier den vielfältig abgestimmten Arbeitsplan.

      Auch in diesem Jahr werden wir vor allem mit dem Bündnis mit "Rock gegen Rechts Stralsund", aber

      auch mit anderen Vereinen und Verbänden zusammenarbeiten.

      Wir knüpfen an unserem bewährten Thema "Antifaschismus" an und wollen die vielfältigen Möglichkeiten

      antifaschistischen Handelns aufzeigen und kennenlernen.

      Es wäre schön, Ihr würdet Euch die Termine vormerken und die Veranstaltungen mit eurer Teilnahme bereichern, Kinder, Oma, Opa und viele Freunde mitbringen.

      Anregungen sind uns immer willkommen!


      Es grüßen Euch

      Marianne Linke und Regina Kickert





      Arbeitsplan 2017 Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten  BO Stralsund








      →    Arbeitsplan 2017 VVN-BdA BO Stralsund - PDF








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    Donald Trump - der 45.Präsident der USA - Ostsee-Rundschau.de





    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Willy Wimmer: Man will Trump vernichten, weil er die Hand austreckt nach Moskau
    Datum:2017-02-15T19:50:02+0100
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de






    Willy Wimmer: Man will Trump vernichten, weil er die Hand austreckt nach Moskau
















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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Im Lügennetz
    Datum: 2017-02-06T17:55:32+0100
    Von: "Dr. Günter Hering" guenterhering@gmx.net





    Liebe MitstreiterInnen,

    anbei der Hinweis auf eine ziemlich gemeine Fälschung mit der Schlussfolgerung, niemals nur einer Quelle zu trauen



    Von Lügen und sich biegenden Balken - zwischen Redewendung und Realität




    Antwort von Ressortleiter Feuilleton DIE ZEIT



    (gilt m.E. und beispielsweise auch für den Blogartikel https://sascha313.wordpress.com/2017/02/05/die-ddr-musste-weg/):


    https://versprengtelinke.wordpress.com/2017/02/04/zeit-faelscher/


    --

    Mit herzlichen und sozialistischen Grüßen

    Dr. Günter Hering


    kriegsgefahrukraine.wordpress.com - friedenfuersyrien.wordpress.com - versprengtelinke.wordpress.com - Mitlesen, Mitdiskutieren, Mitpublizieren!














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    >>> Wiederbelebung des Boddenreviers - PDF












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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: 19.01.2017: Im befreiten Aleppo (Tageszeitung junge Welt)
    Datum: 2017-01-19T11:31:32+0100
    Von: "Dr. Günter Hering" guenterhering@gmx.net



    Sollte man lesen:





     Im befreiten Aleppo in Syrien - Beitrag in der Tageszeitung Junge Welt - Ausgabe vom 19.01.2017



    http://www.jungewelt.de/2017/01-19/012.php

    --

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Günter Hering

















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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Re: alle gegen wagenknecht - heha
    Datum: 2017-01-12T20:12:58+0100
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Dr. Günter Hering" guenterhering@gmx.net
    Cc: "Eckart Kreitlow" eckartkreitlow@t-online.de






    Lieber Günter,

    hab herzlichen Dank für diese Erwiderung.

    Meine Mails - unter der von Dir gewünschten Adresse kamen zurück, deshalb der Rückgriff auf diese andere Adresse.

    Das Zitat von Rainer Rupp kann ich fast blind unterschreiben.

    Die jungen Leute, die ich in Rostock erlebte, unterschieden sich von der AkL MV, die ich kannte, dadurch, dass sie politisch klar, auch divergent, mitunter recht radikal diskutierten,

    durchweg aber alle keine Anstellung bei der Partei suchen.

    Gerade Letzteres (siehe Rainer Rupp) war nach meiner Wahrnehmung bei vielen der "alten" AkLer das Problem.

    Ihre Hauptakteure agierten wie ein Personennetzwerk, welches vor allem dem Zweck diente, sich mit öffentlichen Bezahlämtern zu versorgen.

    Daraus ergab sich auch oft ihre politische Unzuverlässigkeit, denn hier sprachen sie so - dort, wo sie im Blick der "Ämterverteiler" (Fraktion) waren - anders.

    Da fehlte es oft an politischer Klarheit, vor allem an Konsequenz und Geschlossenheit. Diese Erfahrung habe ich leider nicht allein gemacht.

    Dass wir jetzt dieses Wahlergebnis hatten, basiert auf vielen Gründen - aber eben auch auf dem, dass wir im Lande keine linke Kraft mehr haben (von verstreuten Einzelpersonen abgesehen).

    Das ist nach meiner Wahrnehmung auch diesen ehemaligen Aklern zu verdanken, die rein aus persönlichen Interessen, wenn sich die Auseinandersetzung zuspitzte (Bsp. Spitzenkandidat H. Holter)

    im Zweifel eben das fds unterstützte, also die rechte Flanke der Partei stärkten - im Glauben, damit ihre eigenen Funktionen zu retten.

    Auch da gibt es Ausnahmen wie Gerd Walther, der aber eiskalt in den Regen gestellt wurde (als er für den Landesvorsitz oder 2011 für den Landtag kandidierte),

    Torsten hat sich öffentlich an die Seite von Bockhahn als dessen Stellvertreter gestellt, später dann Brie geholt...


    Diese Punkte waren - m.E. - einmal Anlass eines unseres kritischen Mailwechsels, was aber Geschichte ist, denn die Linken unter den Linken sind hier in Stralsund, bei solid,

    in Schwerin und anderswo einfach gegangen, andere kluge Genoss/innen haben sich zurückgezogen. Die meisten machen an anderen Stellen/Orten weiter. Leider.

    Ich konnte aber nach meinem Ausscheiden als Kreisvorsitzende 2014 (5 Jahre waren/sind aus meiner Sicht genug), den gewählten Kreisvorstand nach einem halben Jahr nicht zum Weitermachen bewegen,

    weil viele Menschen mit Beruf, Familie und Ehrenamt diese Intrigen und Boshaftigkeiten der Hauptamtlichen nicht ausgehalten haben, was ich menschlich verstehe und politisch bedaure.


    Beste Grüße

    Marianne



    Von meinem iPhone gesendet


    Am 12.01.2017 um 19:27 schrieb Dr. Günter Hering guenterhering@gmx.net:


    Liebe Marianne,

    Inge Höger ist mir von der Bundes-AKL dank der Kommunistischen Plattform M-V gut bekannt und ich schätze sie sehr.

    Die Veranstaltung in Rostock habe ich leider nicht mitbekommen.

    Einen Terminkalender auf dem Blog aklmv... habe ich unlängst wegen absolut fehlender Zuarbeiten gelöscht. -

    In M-V gibt es die AKL meines Wissens nicht mehr.

    Auf der Webseite der Landespartei werden zwar noch die "Destruenten" als Sprecher genannt, aber seit März 2015 gibt es dort keine Infos über Aktivitäten.

    Drei Bitten habe ich an Dich:

    1. Bitte führe mich unter "Günter", also ohne "h".

    2. Bitte benutze nicht die mir ständig überlaufende Mailadresse oikos-baltic@arcor.de, sondern statt dessen guenterhering@gmx.net

    3. Bitte nutze bei gegebenen Anlässen die Kommentarfunktion bei aklmv.wordpress.com bzw. versprengtelinke.wordpress.com.

    >>So gut und wichtig der Meinungsaustausch untereinander ist, es reicht nicht - und ermöglicht Riexinger, davon zu sprechen, dass Sahras Meinung "von der Mehrheit der Partei nicht geteilt werde".


    Wenn wir uns nicht immer und bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zu Wort melden, dann hat Rainer Rupp wohl recht:

    "Hat die LINKE … eine Chance, ihren Abstieg in die gesellschaftliche Irrelevanz zu stoppen? Wohl kaum, denn dafür müsste zuerst eine Palastrevolution stattfinden.

    Zu viele Abgeordnete der LINKEN – einschließlich der früheren PDS – haben sich in den letzten 25 Jahren mental nach und nach ins Lager derjenigen abgesetzt,

    die von den bestehenden Verhältnissen profitieren und diese deshalb erhalten und verteidigen wollen."




    Mit herzlichen und sozialistischen Grüßen

    Günter Hering

















    Solidarität mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Sahra Wagenknecht  angesichts der gegenwärtig gegen sie    mit absurden Unterstellungen und Behauptungen geführten  Kampagne - Schäbige Attacke gegen  Dr. Sahra Wagenknecht sogar innerhalb  der Partei  DIE LINKE -  Ostsee-Rundschau.de






    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: AW: Sahra
    Datum: 2017-01-10T17:57:32+0100
    Von: "Eckart Kreitlow" eckartkreitlow@t-online.de
    An: "Dr. Günter Hering" guenterhering@gmx.net
    Cc: "sahra.wagenknecht@bundestag.de" sahra.wagenknecht@bundestag.de, "Sahra Wagenknecht" mail@team-sahra.de, "Marianne Linke" marianne.linke@web.de,
    "wtegge@t-online.de" wtegge@t-online.de, "Carsten Hanke" hanke.lambrechtshagen@web.de






    Lieber Günter,

    Du hast natürlich mit Deinen Darlegungen in Deinem Beitrag auf aklmv.wordpress.com

    unter https://aklmv.wordpress.com/ völlig recht.

    Unter anderem geht es ganz offensichtlich darum, die besten Führungskräfte innerhalb

    unserer Partei DIE LINKE, zu denen zweifellos unsere Bundestagsabgeordnete Genossin Dr. Sahra Wagenknecht gehört, politisch "schachmatt" zu setzen.

    In den eigenen Reihen gibt es leider auch einige "Heckenschützen", die da mitmachen.

    Wer weiß, welche Auftraggeber dahinter stecken, um Sahra und zugleich unserer Partei DIE LINKE zu schaden?

    Seit einigen Monaten steht Sahra besonders im Fokus.

    Das Repertoire der politischen Gegner ist breit gefächert, um sie zu diffamieren, wo es nur geht.

    Mit Entstellungen, Halbwahrheiten und zum Teil auch mit Lügen wird gearbeitet, weil Sahra Wagenknecht es auf keinen Fall schaffen soll,

    bei der nächsten Bundestagswahl im September diesen Jahres erneut ein Mandat für den Bundestag zu bekommen.

    So werden zum Beispiel gerade Falschmeldungen besonders häufig wiederholt, weil man glaubt, dass irgendetwas von den Unterstellungen

    und verlogenen Behauptungen im Gedächtnis der Menschen hängen bleiben wird.

    Allen Friedenskräften wird es gegenwärtig sehr schwer gemacht.

    Von der Kriegstreibern wird mit aller Kraft und auf vielfältige Weise versucht, die Friedenskräfte zu spalten,

    um damit die Friedensbewegung zu schwächen bzw. am Erstarken zu hindern.


    Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und uns gemeinsam, dass die Kriegstreiber nicht zum Zuge kommen sowie dass dort, wo Krieg herrscht, wieder Frieden einkehrt

    und bei uns der Frieden erhalten bleibt!


    Herzliche Grüße!


    Eckart Kreitlow









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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Sahra
    Datum: 2017-01-09T18:20:33+0100
    Von: "Dr. Günter Hering" guenterhering@gmx.net





    Liebe GenossInnen,

    erlaubt mir bitte einen Hinweis auf aklmv.wordpress.com https://aklmv.wordpress.com/

    Kommentare und mehr sind sehr erwünscht.


    --


    Mit herzlichen und sozialistischen Grüßen

    Günter Hering


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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: interessante Veranstaltung !!!!
      Datum: 2017-01-08T11:34:33+0100
      Von: "Carsten Hanke" hanke.lambrechtshagen@web.de








      Liebe MitstreiterInnen,


      ich wurde gebeten, auf folgende Veranstaltung hinzuweisen! Bitte auch weiterleiten!!


      Vorankündigung


      Karen Larisch, Mitglied des Landtages MV (DIE LINKE), hat den Autor Jürgen Roth zur Lesung

      aus seinem neuesten (im September 2016 veröffentlicht) Buch


      "Schmutzige Demokratie"


      eingeladen.

      In diesem Buch legt er eine schonungslose Analyse der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Lage in Europa vor.

      Er zeigt die gefährliche Entwicklung in Osteuropa mit den verhängnisvollen Konsequenzen für die demokratische Kultur in Europa auf.

      Die Einladung erfolgt in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

      Jürgen Roth ist investigativer Journalist (aus Hamburg).

      In jedem Fall ein spannendes Feld und gewiss eine spannende Lesung.

      Die Lesung erfolgt in Güstrow (20.01.) , in Bützow (22.01.) und in Lambrechtshagen.

      Es besteht im Rahmen der Lesung die Gelegenheit, mit dem Autor in die Diskussion zu treten.


      Ort : 18069 Lambrechtshagen Gemeindezentrum (Gaststätte), Allershäger Str. 1a,

      Sonnabend, den 21. Januar 2017

      Beginn : 15 Uhr




      Mit solidarischen Grüßen

      Carsten Hanke

      www.hanke-mv.de















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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: BAG Ges&Soz
      Datum: 2016-12-03T12:12:08+0100
      Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
      An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





      Liebe Genossinnen, liebe Genossen, liebe Freunde,

      anbei ein Link über den politischen Kampf, den Hamburger Genossinnen und Genossen um ihre Krankenhäuser führen, die gegen den Willen der Linkspartei und vieler Bürger/innen privatisiert worden waren.





      Fatale Privatisierung - Linke will Machenschaften rund um Hamburger Klinikkonzern Asklepios beleuchten. Untersuchungsausschuss und Rekommunalisierung gefordert - Beitrag in der Tageszeitung Junge Welt - Ausgabe vom 06.01.2017



      https://www.jungewelt.de/2017/01-06/016.php


      Beste Grüße

      Marianne Linke













    Staatstrauer in Russland - Flugzeugkatastrophe über dem Schwarzen Meer bei Sotschi





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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Alexandrow-Ensemble 1948 "Im schönsten Wiesengrunde"
    Datum: 2016-12-26T12:22:10+0100
    Von: "Carsten Hanke" hanke.lambrechtshagen@web.de








    Liebe MitstreiterInnen,

    dieser künstlerische Beitrag ist einmalig. Es ist auch sinnvoll, sich einige Kommentare dazu durchzulesen.


    Mit solidarischen Grüßen

    Carsten Hanke


    www.hanke-mv.de






    Staatstrauer in Russland - Erinnerung an das legendäre Alexandrow-Ensemble - Viktor Nikitin - Im schönsten Wiesengrunde (1948) Berlin













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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: der Kampf um den Frieden
    Datum: 2016-12-21T19:58:08+0100
    Von: "Carsten Hanke" hanke.lambrechtshagen@web.de








    Liebe Freunde, liebe MitstreiterInnen,


    leitet bitte dieses Bild weiter.


    Mit friedlichen Grüßen!


    Carsten Hanke


    www.hanke-mv.de






    Europa-Friedensforum - Lasst uns diese Friedenstaube um die Welt schicken...  ...als Zeichen gegen Gewalt, Terror & sinnloses Blutvergießen! ...aus Mitgefühl & Respekt für die Opfer dieser sinnlosen, abscheulichen Taten! Wir können nur gemeinsam ein Zeichen setzen! Lass sie fliegen, teile mit!













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    Aus dem Posteingang an Ostsee-Rundschau.de - Kurzclips - Journalistin zerlegt in den UN in zwei Minuten die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Presse zu Syrien - https://youtu.be/LNV3mPTYm2s
    Aus dem Posteingang an Ostsee-Rundschau.de - Kurzclips - Journalistin zerlegt in den UN in zwei Minuten die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Presse zu Syrien - https://youtu.be/LNV3mPTYm2s



    Carsten Hanke


    www.hanke-mv.de
















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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: PM Kipping Syrien-Appell: Freiheit braucht Beistand! | Adopt a Revolution
    Datum: 2016-12-17T19:50:57+0100
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    2012

    "Adopt a Revolution" und wir tanzen mit Medico International und allen Erstunterzeichnern jetzt in den arabischen Frühling .....

    Endlich Freiheit! Endlich Demokratie!

    Nur der Papst und diese ewig Gestrigen wie Konstantin Wecker (der im Dezember 2012 seine Unterschrift als Erstunterzeichner mit einer sehr überzeugenden Begründung

    wieder zurück gezogen hatte) verstehen das nicht .....

    Hier ein Blick ins Jahr 2012 zurück!


    https://www.adoptrevolution.org/aufruf/?pk_campaign=Aufruf&pk_kwd=Kipping#erstunterzeichnerinnen



    Von meinem iPhone gesendet


























    Gisela May, eine der Großen unter den Künstlerinnen des vergangenen Jahrhunderts ist verstorben! Gisela May verstarb am 2. Dezember 2016 in Berlin. Sie war eine deutsche Schauspielerin und Diseuse, die als Brechtinterpretin und Chansonsängerin weltbekannt wurde.




    Gisela May, eine der Großen unter den Künstlerinnen des vergangenen Jahrhunderts ist verstorben! Gisela May verstarb am 2. Dezember 2016 in Berlin. Sie war eine deutsche Schauspielerin und Diseuse, die als Brechtinterpretin und Chansonsängerin weltbekannt wurde.






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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: Gisela May
      Datum: 2016-12-03T12:12:08+0100
      Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
      An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





      Gisela May

      ....eine der Großen unter den Künstlerinnen des vergangenen Jahrhunderts ist verstorben!












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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: In der Ukraine wird gesungen
    Datum: 2016-12-07T17:01:34+0100
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    In der Ukraine wird gesungen


    Hallo, liebe Freunde,

    wer sein Russsisch noch einigermaßen beherrscht, kann hier mal reinhören.

    https://www.youtube.com/watch?v=W_sSSG8dH_8


    Der Kern der Debatte kreist um Tendenzen in der Ukraine, sich auf Bahnhöfen zu versammeln und bekannte russische wie ukrainische Lieder zu singen,

    um der Teilung der Völker Russlands und der Ukraine etwas Friedlich-Freundliches entgegenzusetzen.

    Naja die Meinungen gehen halt sehr auseinander....

    Zugegeben, insofern erschweren die äußerst emotional geführten Wortwechsel unseren des Russischen leider entwöhnten Ohren das vollkommene Verständnis der Dispute.

    Versucht es deshalb zuerst mal mit diesem Video:

    https://www.heise.de/tp/features/Russische-Lieder-in-den-Bahnhoefen-von-Kiew-und-Odessa-3561255.html?wt_mc=nl.tp-aktuell.taeglich


    Beste Grüße und viel Vergnügen - vor allem Solidarität mit den initiativreichen Leuten,


    Marianne Linke















      Die Helden des Jahrhunderts - Fidel Castro und Che Guevara





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      Die Helden des Jahrhunderts - Fidel Castro und Che Guevara




      Fidel Castro starb am 25. November 2016 in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Fidel Castro war ein ganz besonderer Mensch. Er wurde von seinen Freunden geliebt und von seinen Feinden abgrundtief gehasst.




















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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: Die erstaunlichen Wirkungen imperialistischer Gehirnwäsche selbst bei sehr linken, kritischen Köpfen
      Datum: 2016-11-14T12:40:58+0100
      Von: "Dr. Günter Hering" guenterhering@gmx.net








      Liebe MitstreiterInnen,


      zu den heute in der JW veröffentlichten Thesen des OKV (http://www.jungewelt.de/2016/11-14/012.php) habe ich einen Leserbrief geschrieben, den ich Euch zur Kenntnis gebe:

      Die Thesen des OKV sind goldrichtig, bis auf These 12.

      Da hat die jahrzehntelange Gehirnwäsche (die ja lange vor der "Wende" begann) ihre Spuren hinterlassen:

      " Im Zentrum der Diffamierung der sozialistischen Eigentumsordnung steht das staatliche Eigentum, das in der DDR in der Tat die dominierende Größe war. Es ist unstrittig, dass bei der Verstaatlichung der Bogen überspannt wurde und auch Kleinunternehmen, Gewerbetreibende und Einzelhandel weitgehend staatlich waren..."

      Es war, wie auch in den anderen Thesen korrekt formuliert, Volkseigentum und kein staatliches Eigentum.

      Staatliches Eigentum gab es natürlich auch, z.B. Reichsbahn, Deutsche Post, Staatsbank. Aber die Mehrzahl der Betriebe war volkseigen, zwar staatlich verwaltet und gelenkt, aber volkseigen!

      Und der Einzelhandel war auch nicht "überwiegend staatlich", denn da gab es den genossenschaftlich organisierten KONSUM, der die Hauptlast der Versorgung trug und in den ländlichen Räumen der einzige Akteur blieb.

      Es muss uns beunruhigen, wie sehr die Geschichtsklitterung sogar die kritischsten Köpfe zu beeinflussen mag!


      --

      Mit herzlichen und sozialistischen Grüßen

      Günter Hering









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      Aus dem Posteingang an Ostsee-Rundschau.de - Emailpost von Carsten Hanke




      Aus dem Posteingang an Ostsee-Rundschau.de - Eine Rede von Trump – mit deutschen Untertiteln













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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: Interview mit Assad vom SRF
      Datum: 2016-10-23T20:42:12+0200
      Von: "Carsten Hanke" hanke.lambrechtshagen@web.de








      Liebe MitstreiterInnen,


      dieses Interview vom Schweizerischen Rundfunk ist nicht nur gegenüber der westlichen Propaganda entlarvend, es gibt auch einen aktuellen Hinweis zur Situation in Syrien selbst.
      Man sollte unter diesen Gesichtspunkten genauer jede Nachricht, ob Zeitung, Rundfunk und Fernsehen genau analysieren und sich fragen, was will man mit dieser Info erreichen,
      wem nützt es, wer steckt hinter dieser Berichterstattung uvm.




      Kurzclips


      Assad im exklusiven Interview mit dem SRF - mit deutscher Übersetzung


      21.10.2016 • 14:56 Uhr






      Syriens Regierungschef Baschar al-Assad hat dem Schweizer SRF in Syrien ein exklusives Interview gegeben, welches am Mittwoch in dessen "Rundschau" ausgestrahlt wurde.
      Im fast 21-minütigen Gespräch nimmt Assad Stellung zu den Bomben auf Aleppo, Angriffen mit chemischen Waffen – und weshalb er sich sicher ist, den Krieg zu gewinnen.




      https://tp.srgssr.ch/p/srf/embed?urn=urn:srf:ais:video:9a0a4904-dc9f-4a7a-a649-f665e173fdca&start=

      Alle Videorechte liegen beim SRF.



      Transkript des Interviews:


      Journalist: Herr Präsident, vielen Dank, dass Sie das Schweizer Fernsehen und unsere Sendung «Rundschau» hier in Damaskus willkommen heißen. Präsident


      Präsident Assad: Sie sind sehr willkommen in Syrien.


      Frage 1: Lassen Sie mich vorab eine Sache klären: Darf ich Ihnen jede Frage stellen?


      Präsident Assad: Jede Frage, ohne Ausnahmen.


      Frage 2: Ich frage, weil eine Ihrer Bedingungen ist, dass das Interview in seiner vollständigen Version veröffentlicht wird. Befürchten Sie, dass wir Ihre Aussagen manipulieren könnten?


      Präsident Assad: Ich weiß es nicht. Diese Frage sollten Sie beantworten, aber ich denke, dass wir diesen Kontakt auf der Basis von Vertrauen aufbauen sollten, und ich denke, dass Sie besorgt sind um das Vertrauen Ihres Publikums, darum denke ich nicht. Ich denke, dass Sie einen guten Ruf haben, was die Vermittlung der Wahrheit betrifft in allen Themen, die sie abzudecken versuchen.


      Frage 3: Sehen Sie es als Lüge, dass die Welt Sie als Kriegsverbrecher sieht? Präsident


      Präsident Assad: Dies hängt davon ab, wie man dieses Wort definiert. Nach internationalem Recht oder nach der Ansicht des Westens oder der politischen Stimmung im Westen, sagen wir, dass dies nach den eigennützigen Interessen der westlichen Politiker definiert wird? Gemäß internationalem Recht, als Präsident und als Regierung und als syrische Armee verteidigen wir unser Land gegen Terroristen, die als Stellvertreter für andere Länder in Syrien einmarschiert sind. Wenn Sie also zurückkommen wollen auf das Wort "Kriegsverbrecher" denke ich, dass die ersten, die unter diesem Titel angeklagt werden sollten die westlichen Verantwortlichen sind, beginnend mit George Bush der in den Irak einmarschiert ist ohne Mandat des Sicherheitsrats. Zweitens: Cameron und Sarkozy, welche in Libyen einmarschiert sind und es zerstört haben ohne Mandat des Sicherheitsrats. Drittens: Die westlichen Verantwortlichen, welche während der letzten fünf Jahre die Terroristen in Syrien unterstützt haben, entweder indem sie ihnen politischen Schutz geboten haben oder indem sie sie direkt unterstützt haben mit Rüstungsmaterial oder indem sie das syrische Volk mit einem Embargo belegt haben, das zur Tötung von Tausenden von syrischen Zivilisten geführt hat.


      Frage 4: Aber wir sind hier, um über Ihre Rolle in diesem Krieg zu sprechen US Außenminister John Kerry nannte Sie in einem Atemzug mit «Adolf Hitler» und «Saddam Hussein». Stört Sie das? Präsident


      Präsident Assad: Nein, weil sie nicht glaubwürdig sind. Das ist das erste. Zweitens: Für mich als Präsident zählt in erster Linie wie das syrische Volk mich sieht; als zweites, meine Freunde auf der ganzen Welt – nicht meine persönlichen Freunde als Präsident, ich meine unsere Freunde als Syrer, wie Russland, wie Iran, wie China, wie der Rest der Welt – nicht der Westen. Der Westen hat versucht die Dinge persönlich zu machen, nur um ihre wirklichen Ziele zu verbergen; nämlich eine Regierung zu entheben und einen gewissen Präsidenten loszuwerden um Marionetten einzubringen welche ihrer eigenen Absichten entsprechen. Darum, um zurück zum Anfang zu gehen: Nein, mir ist es gänzlich egal was Kerry sagt. Das beeinflusst mich nicht.


      Frage 5: Sie sind der Präsident eines Landes, aus dem die Bürger fliehen, die Hälfte Ihrer Mitbürger. Die Menschen flüchten nicht nur wegen der Terroristen, oder ISIS, oder der Rebellen, sondern auch wegen Ihnen.


      Präsident Assad: Was meinen Sie damit: Wegen mir? Ich fordere die Menschen nicht auf, Syrien zu verlassen. Ich greife keine Menschen an, ich verteidige sie. In Wirklichkeit verlassen die Menschen Syrien aus zwei Gründen: Der erste Grund sind die Aktivitäten der Terroristen, die direkte Tötung von Menschen. Der zweite Grund sind die Handlungen der Terroristen, um das Leben in Syrien lahmzulegen; sie attackieren Schulen, zerstören die Infrastruktur in jedem Sektor. Drittens: Das Embargo des Westens, das viele Syrer dazu gedrängt hat, ihre Lebensgrundlage außerhalb von Syrien zu suchen. Das sind die Hauptgründe. Wenn man erkennen kann, dass der zweite und der dritte Faktor zusammenhängen, ich meine die Rolle der Terroristen und die des Westens bei der Untergrabung und Verletzung der Lebensgrundlage der Syrer, ist das eine, sagen wir, eine Gemeinsamkeit zwischen den Terroristen und Europa.


      Frage 6: Wenn Sie über Terroristen sprechen, wen meinen Sie damit? Sicherlich ISIS, aber auch die freie syrische Armee oder die Kurden?


      Präsident Assad: Was ich meine, ist dasselbe, was Sie meinen als Schweizer Bürger, wenn sie irgendjemanden haben, der Maschinengewehre oder Waffen trägt und Menschen unter irgendwelchen Titeln tötet und Vandalismus begeht und öffentliches oder privates Eigentum zerstört: Das ist ein Terrorist. Jeder, der eine politische Richtung annimmt, um jede Änderung vorzunehmen, die er will, das ist kein Terrorist. Man kann ihn Opposition nennen. Aber man darf nicht jemanden, der Menschen tötet oder Waffen trägt, Opposition nennen. Nicht in Ihrem Land und in meinem auch nicht.


      Frage 7: Sie haben doch keine freie Opposition in Ihrem Land!


      Präsident Assad: Ja, natürlich haben wir das, natürlich haben wir das. Wir haben echte Opposition, wir haben Menschen die in Syrien leben, deren Wurzeln die syrische Gesellschaft ist. Sie sind keine Opposition, die in anderen Ländern wie Frankreich, Großbritannien oder Saudi Arabien oder in der Türkei geformt wurden. Wir haben sie und Sie können sie treffen und können sie filmen. Das können Sie selber tun.


      Frage 8: Wie erklären Sie Ihren drei Kindern, was in Aleppo vor sich geht? Ich bin sicher, dass Sie dies am Familientisch diskutieren.


      Präsident Assad: Ja, natürlich erkläre ich ihnen was in Syrien passiert, nicht nur in Aleppo, wenn man bedenkt, dass meine Kinder nun erwachsen sind. Sie verstehen, was in Syrien vor sich geht. Aber wenn man ihnen oder irgendeinem Kind erklären möchte, was passiert, erzähle ich von der Rolle der Terroristen, der Rolle von Katar, der Türkei, Saudi Arabien, welche diese Terroristen mit Geld und Logistik unterstützen, von der Rolle des Westens bei der Unterstützung dieser Terroristen, entweder mit Waffen oder mit Propaganda und Publizität. Ich erzähle ihnen gänzlich, was passiert.


      Frage 9: Sagen Sie auch als Vater, dass Sie nichts zu tun haben mit den Bombenangriffen auf die Spitäler in Aleppo?


      Präsident Assad: Sehen Sie, wenn gesagt wird, dass wir die Spitäler bombardieren, bedeutet dies, dass wir Zivilisten töten. Das ist die Bedeutung des Wortes. Die Frage ist, weshalb würde die Regierung Zivilisten töten, ob in Spitälern oder Straßen oder Schulen oder sonst wo? Sie sprechen von der Tötung von Syrern. Wenn wir, als Regierung oder als Armee, Syrer töten würden, wäre die Mehrheit der syrischen Gesellschaft gegen uns. Man kann in seinem Krieg nicht erfolgreich sein, wenn man Zivilisten tötet. Darum: Diese Geschichte, diese Erzählung, ist eine falsche Behauptung, um ehrlich mit Ihnen zu sein. Natürlich, leider, jeder Krieg ist ein schlechter Krieg, in jedem Krieg gibt es unschuldige Opfer, seien dies Kinder, Frauen, ältere Menschen. Jeder andere Zivilist, jeder andere Unschuldige, der nicht Teil dieses Krieges ist, könnte den Preis bezahlen, das ist bedauernswert. Deshalb müssen wir den Terrorismus bekämpfen. Wenn wir das nicht sagen, dann wäre es, als würden wir sagen – gemäß dieser Frage oder dieser Behauptung, welche Sie in Ihrer Frage schildern –, dass die Terroristen, Al-Kaida, Al-Nusra, ISIS, die Zivilisten beschützen, und dass wir als Regierung die Zivilisten töten. Wer würde dieser Geschichte Glauben schenken? Niemand.


      Frage 10: Aber wer sonst außer Ihrer Armee hat Flugzeuge oder bunkerbrechende Waffen?


      Präsident Assad: Das ist, wie wenn Sie sagen, dass jede Person, die in Syrien getötet wird, von den Flugzeugen, militärischen Flugzeugen, getötet wird! Die Mehrheit der Menschen wird, während sie in der Schule, im Spital, auf den Straßen oder sonst irgendwo sind, von den Terroristen mit Granaten beschossen. Das hat nichts zu tun mit den Luftangriffen. Manchmal hat man Luftangriffe auf die Terroristen, aber das heißt nicht, dass jede Bombe, die irgendwo gefallen ist aus einem Flugzeug oder von der syrischen Armee stammt. Sagen wir, Sie würden von einem bestimmten Vorfall sprechen, dann müssten wir diesen spezifischen Vorfall prüfen, aber ich gebe Ihnen hiermit eine generelle Antwort.


      Frage 11: Aber Sie haben die Macht, die Situation zu ändern für die Kinder in Aleppo!


      Präsident Assad: Natürlich, deshalb …


      Journalist: Werden Sie das tun? Präsident Assad: Genau, das ist unsere Mission gemäß der Verfassung, gemäß dem Gesetz; dass wir die Menschen beschützen müssen, dass wir diese Terroristen von Aleppo loswerden müssen. Hier können wir die Zivilisten beschützen. Wie kann man sie beschützen, während sie unter der Kontrolle der Terroristen sind? Sie werden von den Terroristen getötet und sie werden gänzlich von ihnen kontrolliert. Ist es unsere Rolle, daneben zu sitzen und zuzusehen? Können wir so das syrische Volk beschützen? Wir müssen die Terroristen angreifen, das ist offensichtlich.


      Frage 12: Darf ich Ihnen ein Bild zeigen?


      Präsident Assad: Natürlich.


      Journalist: Dieser kleine Junge ist zum Symbol des Krieges geworden. Ich denke, dass Sie dieses Bild kennen.


      Präsident Assad: Natürlich habe ich es gesehen.


      Journalist: Sein Name ist Omran. Fünf Jahre alt.


      Präsident Assad: Ja.


      Journalist: Blutverschmiert, verängstigt, traumatisiert. Gibt es etwas, dass Sie Omran und seiner Familie sagen möchten?


      Präsident Assad: Zunächst möchte ich Ihnen etwas sagen, weil ich will, dass Sie nach dem Interview mit mir im Internet dasselbe Bild desselben Kindes anschauen, mit seiner Schwester. Beide wurden gerettet von den «White Helmets», wie Sie sie im Westen nennen. Damit wollte al-Nusra in Aleppo ihr Image aufpolieren. Sie wurden zweimal gerettet, jeder in einem anderen Vorfall, und nur als Teil der Propaganda dieser «White Helmets». Keine dieser Vorfälle war echt. Man kann es manipulieren und es ist manipuliert. Ich werde Ihnen diese zwei Bilder schicken, und sie sind im Internet, nur damit Sie sehen, dass dies ein gefälschtes Bild ist, kein echtes. Wir haben echte Bilder von Kindern, die verletzt werden, aber dieses spezifische Bild ist gefälscht.


      Frage 13: Aber es stimmt, dass unschuldige Zivilisten sterben in Aleppo!


      Präsident Assad: Natürlich, aber nicht nur in Aleppo, in Syrien. Aber Sie sprechen nun von Aleppo aufgrund der ganzen Hysterie im Westen wegen Aleppo, nur aus einem Grund: Nicht, weil Aleppo belagert wird, denn Aleppo wird bereits seit vier Jahren von Terroristen belagert, und da haben wir niemals Fragen von westlichen Journalisten gestellt erhalten, was in Aleppo vor sich geht, und wir haben keine einzige Aussage von westlichen Verantwortlichen gehört über die Kinder in Aleppo. Nun reden Sie seit Kurzem über Aleppo, weil die Terroristen in einem schlechten Zustand sind. Das ist der einzige Grund, weil die syrische Armee Fortschritte macht, und die westlichen Länder – hauptsächlich die Vereinigten Staaten und seine Verbündeten wie Großbritannien und Frankreich – denken, dass sie die letzten Karten des Terrorismus verlieren in Syrien, und die primäre Bastion dieses Terrorismus ist heute Aleppo.


      Frage 14: Für Sie ist in diesem Krieg alles erlaubt?


      Präsident Assad: Nein, natürlich nicht. Es gibt das internationale Recht, es gibt die Menschenrechtskonvention; man muss diese befolgen. Aber in jedem Krieg, wie in jedem Krieg der Weltgeschichte, kann man nicht zu hundert Prozent sicherstellen, dass man alles in sämtliche Richtungen kontrollieren kann. Es gibt immer Fehler. Deshalb habe ich gesagt, dass jeder Krieg ein schlechter Krieg ist. Aber es besteht ein Unterschied zwischen einzelnen Fehlern und Regierungspolitik. Zu sagen, es sei die Politik der Regierung, dass wir Zivilisten angreifen, Spitäler angreifen, Schulen angreifen, dass wir alle diese Gräueltaten begehen, das ist nicht möglich, weil man kann nicht gegen seine eigenen Interessen arbeiten. Man kann nicht gegen seine Pflicht gegenüber dem Volk handeln, sonst verliert man den Krieg als Regierung. Man kann nicht einem solch grausamen Krieg fünfeinhalb Jahre lang standhalten, während man seine eigenen Leute umbringt. Das ist unmöglich. Aber es gibt immer Fehler, sei es, weil man zwischen die Fronten gerät, sei es aufgrund einzelner Fehler. Zeigen Sie mir einen Krieg, einen Krieg aus der jüngeren Geschichte, der ein sauberer Krieg war. Das können Sie nicht.


      Frage 15: Haben auch Sie Fehler gemacht in diesem Krieg?


      Präsident Assad: Als Präsident bestimme ich die Politik des Landes gemäß unserer Politik. Die Hauptpfeiler dieser Politik während der Krise sind die Bekämpfung des Terrorismus, was ich für richtig halte, und wir werden dies nicht ändern, den Dialog zwischen den Syrern herzustellen, das erachte ich als richtig. Und das dritte, was sich in den letzten zwei Jahren bewährt hat, ist die Versöhnung; die lokale Versöhnung zwischen den Militanten, welche Maschinengewehre gerichtet haben gegen die Menschen und gegen die Bevölkerung und gegen die Armee, und auch dies hat sich als guter Schritt erwiesen. Daher sind das die Pfeiler dieser Politik. Man kann nicht von Fehlern reden bei dieser Strategie. Man kann von Fehlern sprechen bei der Umsetzung dieser Strategie. Dies könnte mit den Personen zusammenhängen.


      Frage 16: Glauben Sie noch an eine diplomatische Lösung?


      Präsident Assad: Aber sicher. Doch es gibt nicht einfach eine diplomatische oder eine militärische Lösung. Es gibt einfach Lösungen. Jeder Konflikt hat mehrere Aspekte. Einer davon ist die Sicherheit. Wie in unserer Situation. Ein anderer ist der politische Aspekt der Lösung. Wenn Sie mich fragen würden: Wie gehe ich mit Al-Kaida, mit Al-Nusra oder mit ISIS um, ob ich glaube, dass man mit diesen Gruppierungen verhandeln könne. Dann würde ich sagen: Nein, diese Gruppen sind nicht bereit dazu. Die haben ihre eigenen Überzeugungen, sie haben eine abstoßende Ideologie. Darum kann man mit dieser Seite keine politische Lösung finden. Man muss sie bekämpfen, man muss gegen sie vorgehen. Man kann nur den Dialog mit zwei Seiten finden: Politische Parteien, die für oder gegen Dich sind - oder irgendwo in der Mitte. Oder mit Kämpfern, die bereit sind, ihre Waffen abzugeben, zu Gunsten der Sicherheit und Stabilität Syriens. Daran glauben wir.


      Frage 17: Es gibt die Neuigkeiten aus Russland. Am Donnerstag soll es eine kurze Feuerpause geben. Eine Pause für humanitäre Hilfe. Wissen Sie uns Näheres dazu sagen?


      Präsident Assad: Es wird eine kurze Feuerpause geben, damit Hilfsgüter die Menschen in verschiedenen Vierteln von Aleppo erreichen. Gleichzeitig soll die Feuerpause eine Möglichkeit sein, damit Zivilisten, die in den Gebieten sind, die von Terroristen kontrolliert werden, in die von der Regierung kontrollierten Gebiete wechseln können.


      Frage 18: Ist das wirklich ein Schritt, ein wichtiger Schritt?


      Präsident Assad: Aber sicher. Es ist ein wichtiger Schritt, ein Anfang. Aber es ist nicht ausreichend. Es geht um die Fortführung. Wie können wir dafür sorgen, dass diese Zivilisten gehen können. Die Mehrheit der Zivilisten wollen die Gebiete der Terroristen verlassen, aber man hindert sie daran. Entweder werden sie erschossen oder es werden ihre Familien erschossen, wenn jemand flieht.


      Frage 19: Russland ist an Ihrer Seite. Was bedeutet das für Sie?


      Präsident Assad: Nein, Russland ist nicht an meiner Seite. Russland ist an der Seite des internationalen Rechts. Auf der anderen Seite sind die Präsidenten. Das ist die Position Russlands. Denn Russland will, dass sich das internationale Recht durchsetzt. Und nicht die Agenda des Westens, wo jede Regierung gestürzt wird, die dem Westen nicht passt. Russland möchte sicherstellen, dass der Terrorismus hier nicht siegt. Das würde nämlich auch für Russland ein Problem sein. Und auch für Europa und den Rest der Welt. Es geht darum, dass Russland der rechtmässigen syrischen Regierung und dem syrischen Volk Beistand leistet.


      Frage 20: Herr Präsident. Sie haben Fassbomben und chemische Waffen in Syrien gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt. Es gibt UNO-Untersuchungen, die Sie nicht ignorieren können.


      Präsident Assad: Sie reden hier von zwei unterschiedlichen Dingen: Der Vorwurf der Chemiewaffen. Er ist nachweislich falsch. Es gibt nicht den Hauch eines Beweises, dass die syrische Armee Chemiewaffen benutzt hat, insbesondere bevor wir unseren Bestand 2013 aufgegeben haben. Jetzt haben wir sowieso keine chemischen Waffen mehr. Aber auch zuvor: Das ist frei erfunden. Wenn Sie solche Massenvernichtungswaffen benutzen, dann töten Sie tausende Menschen auf einen Schlag. Und wir hatten keinen solchen Angriff. Wir würden auch nie solche Waffen brauchen, denn dann würden wir die eigene Bevölkerung töten, und das ist doch nicht in unserem Interesse. Also ist das eine falsche Anschuldigung. Wir dürfen mit dieser Frage keine Zeit verlieren. Wir leben in Syrien, hier herrscht Krieg. Aber es gibt keinen Zusammenhang mit Massenvernichtungswaffen.


      Journalist: Aber der Bericht der UNO ist nicht erfunden!


      Präsident Assad: Der UNO-Bericht ist nicht glaubwürdig. Er war es nie. Und der UNO-Bericht stützt sich auf Behauptungen und wiederum auf andere Berichte, auf gefälschte Berichte. Und das nennt sie dann «offiziellen Bericht». Hat sie eine Delegation geschickt, um die Sache aufzuklären? Sie hat 2013 eine geschickt und diese hat überhaupt nicht beweisen können, dass die syrische Armee chemische Waffen benutzt hat. Das ist das erste. Zweitens, und wichtiger: Das erste Ereignis passierte Anfang 2013 in Aleppo, als wir sagten, die Terroristen hätten chemische Waffen gegen unsere Armee eingesetzt. Und wir haben die UNO eingeladen, eine Delegation zu schicken. Ja, das haben wir gemacht. Und zu jener Zeit haben sich die USA gegen diese Delegation gestellt, weil sie ja wussten, dass diese unparteiische Delegation dann herausfinden würde, dass die Terroristen, die von den USA unterstützt werden, chemische Waffen gegen die syrische Armee einsetzen. Was die Fassbomben angeht. Da muss ich Sie fragen: Wie lautet Ihre Definition von Fassbombe. Wenn Sie zu unserer Armee gehen, finden Sie in keinem Verzeichnis so etwas wie «Fassbombe». Darum verstehen Sie: Wie kann ich Ihnen antworten, ob wir Fassbomben haben? Wir haben Bomben


      Journalist: Die Zerstörung. Die Zerstörung ist gegen das Völkerrecht.


      Präsident Assad: Jede Bombe bedeutet Zerstörung. Jede. Man besitzt keine Bomben, um damit nichts zu bewirken. Dass wir auf Flächenbombardements setzen, ist eine Behauptung des Westens, um zu zeigen, dass wir wahllos Zivilisten töten. Ich zeige Ihnen den Widerspruch auf. Der Westen sagte gleichzeitig, wir würden in anderen Gebieten Bomben brauchen, um gezielt absichtlich Spitäler zu bombardieren. Sie haben das vorher erwähnt. Und wir würden auch absichtlich Schulen und einen Hilfskonvoi bei Aleppo letzten Monat bombardieren. Dazu sind hoch präzise Raketen nötig. Also muss der Westen wählen, welchen Teil der Geschichte er jetzt erzählen will. Entweder haben wir ungelenkte Bomben oder wir haben Hochpräzisionsbomben. Diese Widersprüche in der Erzählung ist im Westen die Wirklichkeit. Welchen Teil der Geschichte wählen Sie? Ich kann es Ihnen sagen. Wir haben keine ungelenkten Bomben. Wenn wir Waffen für Flächenbombardements benutzen, verlieren wir, weil das eigene Volk sich gegen uns wenden wird. Ich kann das syrische Volk nicht töten, nicht aus moralischen Gründen. Denn sonst treibe ich mein Volk in die Arme der Terroristen. Und nicht umgekehrt.


      Frage 21: Ich möchte noch die Foltergefängnisse ansprechen. Herr Präsident. Amnesty International spricht von 17000 Toten. Was das Gefängnis von Saidnaya angeht, kursieren schreckliche Berichte. Wann erlauben Sie unabhängigen Beobachtern Zugang zum Gefängnis?


      Präsident Assad: Unabhängig? Amnesty International ist nicht unabhängig, ist nicht unparteiisch.


      Journalist: Das IKRK?


      Präsident Assad: Wir haben intern noch nicht darüber diskutiert, ob das IKRK Zugang erhalten soll. Falls es Vorwürfe gibt, müsste man es diskutieren. Wir sagen nicht: Zugang Ja oder Nein. Aber der Bericht, den sie erwähnen, wurde von Katar finanziert, wurde von Katar gemacht. Sie kennen die Quellen nicht, die Namen der Opfer, nichts ist verifiziert in diesem Bericht. Er wurde direkt von Katar bezahlt, um uns als Bösewichte darzustellen, um die syrische Regierung und die syrische Armee zu beschmutzen.


      Journalist: Aber es gibt viele Augenzeugen.


      Präsident Assad: Niemand weiß, wer diese sind. Vieles ist nicht geklärt, nicht verifiziert. Darum nein.


      Journalist: Dann erlauben Sie Organisationen wie dem Roten Kreuz Zugang.


      Präsident Assad: Das ist nicht meine Entscheidung. Wir haben hier zuständige Institutionen. Wenn wir das diskutieren wollen, müssen wir dies mit den Institutionen tun.


      Frage 22: Warum sind Sie so sicher, dass Sie diesen Krieg gewinnen werden?


      Präsident Assad: Weil man sein Land verteidigen muss, weil man daran glauben muss, dass man den Krieg gewinnt, dass man das Land verteidigen kann. Wenn du das nicht glaubst, verlierst du. Ein Teil des Krieges besteht darin, an den Sieg zu glauben. Darum ist es offensichtlich, dass man einfach daran glauben muss.


      Frage 23: Wenn Sie durch Damaskus gehen, dann hängt überall Ihr Bild. In jedem Laden, jedem Restaurant, jedem Auto. Das Symbol des Diktators. Ist das ihr Weg, um Ihre Macht zu sichern?


      Präsident Assad: Es gibt einen Unterscheid zwischen einem Diktator und einer Diktatur. Der Diktator ist eine Person. Ich habe niemandem aufgezwungen, mein Bild in Syrien aufzuhängen. Niemals. Das als erstes. Zweitens: Bevor Sie jemanden als Diktator bezeichnen, müssen Sie das Volk fragen. Nur das Volk kann sagen, ob es ein Diktator oder ein guter Mensch ist.


      Journalist: Danke, Herr Präsident, dass Sie die Fragen beantwortet haben. Für das Schweizer Fernsehen und die «Rundschau».


      Präsident Assad: Danke, dass Sie nach Syrien gekommen sind.




      Tags: Assad, Schweiz, Syrien



      Carsten Hanke

      www.hanke-mv.de
















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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: (035) PM des Gesundheitstreff Rostock: Termin > Samstag 26. November 2016 - Veranstaltung im Audimax der Uni Rostock
      Datum: 2016-10-30T19:55:42+0100
      Von: "energieistwichtig@kabelmail.de" energieistwichtig@kabelmail.de
      An: "gesundheitstreff.rostock@gmx.de" gesundheitstreff.rostock@gmx.de






      Presse-Mitteilung des Gesundheitstreff Rostock

      zum TERMIN am Samstag, 26. November - öffentliche Veranstaltung



      Sehr geehrtes Redaktions-Team, sehr geehrte Damen und Herren,

      anbei unsere Vorankündigung mit der Bitte um Veröffentlichung.

      Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie auch persönlich vorbeikommen könnten.


      Mit freundlichen Grüßen

      Das Team des Gesundheitstreff Rostock



      --------------------------------------------------------------


      Gesundheitstreff Rostock

      vertreten durch: Gudrun Bernhardt und Sigrid Jäckel

      Telefon Bernhardt: 0381 - 769 96 45

      Telefon Jäckel: 0381 - 685 626



      --------------------------------------------------------------




      Der Gesundheitstreff Rostock lädt am 26. November zu folgender Veranstaltung ein:


      5. Gesundheitstag 2016 in Rostock

      Seit dem ersten Gesundheitstag vor ein paar Jahren erfreuen sich diese Vortragsveranstaltungen großer Beliebtheit.

      Themenschwerpunkte waren und sind auch diesmal Gesundheit, Krankheitsursachen, ganzheitliche Lebensführung und gesunde Ernährung mit vitalstoffreicher Vollwertkost.

      Wir haben als Referenten erneut Dr. med. Jürgen Birmanns, den Nachfolger von Dr. med. Max Otto Bruker und Arzt der GGB, sowie Dr. phil. Mathias Jung als Referenten gewinnen können!

      In Zusammenarbeit und auf Einladung des Gesundheitstreff Rostock wird ein spannendes und brandaktuelles Programm geboten. Gönnen Sie sich das ....

      - Vorträge, Reflexionen, Gespräche -


      Folgende Referenten und Vorträge sind geplant:


      „Die Ernährung der Zukunft“

      Werden wir uns in Zukunft wie in biblischen Zeiten von Heuschrecken und Honig ernähren oder kommen molekulare Nahrungsmittel bald aus dem 3 D-Drucker?

      Während sich die Menschen im industrialisierten Europa krank essen und ihr Grab mit den eigenen Zähnen schaufeln, hungert die Bevölkerung in Regionen unterhalb des Äquators.

      Angespornt durch Science Fiction-Romane arbeiten Forscher im Labor am personalisierten Essen.

      Designfood oder Biogemüse, grüne Gentechnik oder Alte Sorten - wie wollen wir uns in Zukunft ernähren?

      Der Biolandwirt Prinz Felix zu Löwenstein gibt eine bemerkenswerte Antwort: „Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr“.

      Referent: Dr. med. Jürgen Birmanns




      „Ärztlicher Rat aus ganzheitlicher Sicht“

      Im Anschluss steht Ihnen Dr. med. Jürgen Birmanns im ärztlichen Rat Rede und Antwort - aus ganzheitlicher Sicht!

      Wollten Sie nicht schon immer mal Ihrem Arzt ganz spezielle Fragen stellen, die über den Rahmen einer üblichen Beratung hinausgehen?

      Sie können Ihr Anliegen gleich nach dem Einlass auf einem Zettel formulieren und in den Fragekorb legen.

      Hier gibt es Rat und Antworten auf zahlreiche Fragen - von A wie Arzneimittel bis Z wie Zucker.

      Gesundheit ist ein Informationsproblem.




      „Keine Zeit!“

      Atempausen im Zeitalter der Beschleunigung

      Der moderne Mensch verbringt den Großteil seiner Freizeit im Internet, vor dem Fernseher, am Handy, hinter Zeitungen.

      Wir lassen uns medial überfluten.

      Der Alltag wird vom Terminkalender unserer Smartphones und Notebooks bestimmt, wir haben keine Ruhe und Muße mehr - und unsere Kinder ahmen dieses Leben nach.

      Die digitale Revolution ist ein Wunderwerk, das viele Möglichkeiten und Erleichterungen gebracht hat.

      Doch mittlerweile beherrscht sie uns, statt wir sie.

      Im Zeitalter der Beschleunigung brauchen wir dringend Atempausen - für Gespräche, bewusstes Lesen und Lernen, zum Innehalten und Nachdenken.

      Und, last but not least, auch unsere Intimität und Erotik brauchen Zeit und Raum, um überleben zu können.

      Referent: Dr. phil. Mathias Jung


      Dr. Jung arbeitet als Gestalttherapeut und Philosoph am Gesundheitszentrum Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnstein.

      Er ist Autor zahlreicher Bücher zur praxisorientierten therapeutischen Lebensberatung.

      Wer ihn schon einmal als Redner erlebt hat, wird bestätigen, dass er eine lebendige und humorvolle Vortragsart hat und seine Zuhörer zu fesseln versteht.




      Termin: SAMSTAG, 26. November 2016 von 10-16 Uhr,

      Einlass bereits ab 9 Uhr!

      Ort: Audimax der Universität Rostock

      Ulmenstraße 69, 18057 Rostock

      (Parkplätze neben dem Unigebäude)




      Außerdem:

      Von Anbietern aus der Region: Leckere vollwertige Gerichte für Entgelt,

      Bücherverkauf, Infostand, Gespräche …

      Der Windmüller aus Altkalen, Detlef Preuß, kommt mit Getreide und Vollkornbroten.

      Ölmühle Langenhanshagen: Beratung und Ölverkauf




      Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite

      www.gesundheitstreff-rostock.de




      Eintrittskarten (10€, für Schüler und Studenten 5€) zum Gesundheitstag im Audimax erhalten Sie

      an der Tageskasse oder bei folgenden Vorverkaufsstellen:



      Rostock:

      <> andere Buchhandlung (am Doberaner Platz),

      <> Bio-Backstube (Mühlenbäckerei am Doberaner Platz),

      <> Naturfriseurin Anne O. (Steinstraße 11),

      <> Pressezentrum (Neuer Markt 3),

      <> Grüne Kombüse (Grubenstraße 47),

      <> Poseidon-Apotheke (Henrik-Ibsen-Str. 29),

      <> Reformhaus Warnemünde (Poststraße 16b),



      18209 Bad Doberan:

      <> Reformhaus Schwester Sylke (Mollistraße 17),



      18273 Güstrow:

      <> Naturkost Himmel und Erde (Hageböcker Str. 107),

      <> Bistro Verdura (Krönchenhagen 12),



      18311 Ribnitz-Damgarten:

      <> Kerstins Bioladen (Am Markt 12),



      18375 Prerow (Darß):

      <> Hotel Carpe Diem (Grüne Straße 31b),



      18320 Langenhanshagen:

      <> Ostseemühle Hofladen (Dorfstraße 14).



      INFO: Was ist der Gesundheitstreff Rostock?


      Der 'Gesundheitstreff Rostock‘ (GTR) ist eine Initiative aus Rostock, die unabhängig von wirtschaftlichen Interessengruppen,

      kritisch und vielfältig über gesunde Ernährung, ganzheitliche Lebensführung, Krankheitsursachen und Umweltprobleme aufklärt.

      Der GTR wurde 2010 als eine ehrenamtlich tätige Initiative gegründet.

      Zu unseren Veranstaltungen laden wir gerne Querdenker und Pioniere als Referenten ein.














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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: wichtige Info zur AfD
      Datum: 2016-11-01T12:29:28+0100
      Von: "Carsten Hanke" hanke.lambrechtshagen@web.de






      Liebe MitstreiterInnen,

      von Anton Latzo hatte ich folgendes Papier erhalten, das ich persönlich als sehr wertvoll und schlüssig halte.


      Mit solidarischen Grüßen

      Carsten Hanke

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      Die AfD der Wolf im Schafspelz? Weiterlesen: Partei Alternative für Deutschland woher und wohin? Von Professor Dr. Anton Latzo













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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: gegen CETA
      Datum: 2016-10-25T20:20:38+0200
      Von: "Carsten Hanke" hanke.lambrechtshagen@web.de






      Liebe MitstreiterInnen,

      folgende Info auf RT Deutsch gefunden:



          Deutschland






      Ein schwerer Schlag für die EU: Walloniens "Nein" hat das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA vorerst gestoppt.
      Der Mainstream vergießt Krokodilstränen - und offenbart ein weiteres Paradebeispiel für die Einseitigkeit deutscher Medien.


      Mehr lesen: Ohne TTIP alles Nazi: Wie Transatlantiker à la Joschka Fischer um das Abendland bangen

      Die führenden deutschen Meinungsmacher sind alles andere als entzückt angesichts der wallonischen Ablehnung des umstrittenen Freihandelsabkommen CETA,

      welches die EU gerne mit Kanada abgeschlossen hätte.

      Dass Demokratie in diesen Sphären nur so lange erwünscht ist, wie sie den Interessen der Herrschenden dient, wird auf diese Weise einmal mehr in besonderer Weise deutlich.

      Stehen die Entscheidungen, die das Volk selbst oder von ihm gewählte Politiker treffen, im Widerspruch zur eigenen Agenda, kann dies nach Mainstream-Lesart

      schon einmal zur Einstiegsdroge in den Weltuntergang werden.


      So diagnostiziert Springers Welt beispielsweise:


      " Das Nein der Wallonie entfacht einen Flächenbrand in Europa.


      War es bislang vor allem Russland, das angeblich einen zerstörerischen Einfluss auf die Europäische Union ausübe, ist nun plötzlich der Wallone schuld, wenn es knirscht im Gebälk.

      Wird Walloniens Premier Paul Magnette nun etwa auch zum neuen Putin?


      Fast scheint es so. Geradezu erzürnt bläst Markus Becker auf Spiegel online zum Sturm gegen den abtrünnigen Belgier. Unter dem Titel "Der Möchtegern-Asterix" wird es persönlich:

      "Egoistisch, anmaßend und schädlich für die Demokratie", sei die Entscheidung der Wallonen, poltert der Spiegel-Autor, sieht die "Glaubwürdigkeit Europas" in Gefahr

      und verhöhnt all jene, die Magnettes "Nein" als heldenhaft wahrnehmen.


      Ralph Sina, EU-Korrespondent der - eigentlich zur Objektivität verpflichteten - Tagesschau, orientiert sich an Springer, packt aber, weil er sie gerade dabei hat,

      gleich auch noch die Nazikeule aus. "Ein Sieg für die Anti-Europäer" sei das Votum des - ausschließlich aus Parteien der politischen Linken und der Mitte zusammengesetzten -

      wallonischen Regionalparlaments und nütze vor allem dem "rechten Rand".

      Ein Schlag ins Gesicht aller zivilgesellschaftlichen Akteure aus der Mitte der Gesellschaft, die aus guten Gründen die Freihandelspolitik der Europäischen Union ablehnen.

      Dass Sinas Kommentar eher einem ganz persönlichen Anliegen entspringt, belegt auch die abwertende Wortwahl:


      Junckers Frau für TTIP und CETA: EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström


      Mehr lesen: Trotz CETA-Rückzieher: EU trickst weiter bei Mitbestimmung zum Freihandelsabkommen



      " Die EU wird von den belgischen Regionalzwergen Wallonie und der Hauptstadt-Region Brüssel als Club der Witzfiguren vorgeführt […].


      Böse Zungen fragen in diesem Zusammenhang, ob es dafür tatsächlich der Wallonie und Brüssels bedurft hätte.

      Am Ende bleibt die Warnung an den Leser beziehungsweise Wähler:

      Entscheidet so, wie die EU-Bosse und ihre PR-Schreiber es von euch verlangen, oder ihr seid schuld am Aufstieg von "Le Pen & Co.".

      Wie gewohnt in seriöserem Sprachduktus nimmt sich die FAZ des Themas an.

      Hendrik Kafsak schreibt in seinem Beitrag von einem "Ceta-Drama" und lässt keinen Zweifel daran, was er von dem Veto der Wallonen hält: nichts.


      Der Leser erhält denn auch gleich eine Unterweisung im wahren Wesen der Demokratie:


      " Es ist nicht demokratisch, wenn einige hunderttausend deutsche und österreichische Demonstranten an den Parlamenten vorbei vom Rest der EU verlangen,

      ihrer Linie zu folgen – und das in einem Politikfeld, das wie kein anderes eindeutig Kernkompetenz der EU ist.


      Dass eine von der Bevölkerung längst abgekoppelte Funktionärskaste in Brüssel über das Schicksal von Millionen Menschen entscheidet, gilt Kasek

      hingegen offenbar als idealtypischer Endpunkt der Demokratiegeschichte.

      Nichtsdestotrotz nimmt der FAZ-Journalist nicht nur Paul Magrette ins Visier. Vor allem auch Sigmar Gabriel habe es verbockt, wettert er,

      auch Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker müsse sich an die eigene Nase fassen.

      Kurz nach dem Brexit-Votum hatte der Luxemburger angekündigt, die nationalen Parlamente von der Entscheidung über CETA ausschließen zu wollen.

      Eine elitäre Schicht von Personen, die über den richtigen Klassenstandpunkt verfügen, soll also am besten von vornherein die notwendigen Vorkehrungen treffen,

      dass "falsche" Entscheidungen unterbleiben, indem sie bereits die Wahlmöglichkeiten begrenzt:

      Das hatte die DDR jahrzehntelang erfolgreich mittels der "Einheitsliste der Nationalen Front" vorexerziert.

      Ein Affront gegen alle EU-Kritiker, die sich in ihren Argumenten so nur bestätigt sehen.

      Klare Haltung mit Seltenheitswert: Der wallonische Ministerpräsident Paul Magnette lehnt CETA ab.


      Mehr lesen: CETA-Rebell Paul Magnette – Was Europas Sozialdemokraten von dem Wallonen lernen können.



      Sichtlich genervt angesichts des medialen Gejammers zeigt sich Jörg Wellbrock beim Spiegelfechter:

      "Ceta, Wallonien und die Medien: Ist Euch das eigentlich nicht peinlich?", fragt der Journalist den deutschen Mainstream und schreibt den Edelfedern ins Stammbuch:


      " Theoretisch übrigens, rein theoretisch, könnte man über die Freihandelsabkommen auch mit der gebotenen kritischen Haltung berichten.

      Aber das geht nur, wenn man sich nicht in Geiselhaft von Wirtschaft und Politik befindet.


      Ein medialer Umschwung? Deutsche Medien, die das öffentliche Wohl im Blick haben anstatt Partikularinteressen der Mächtigen?

      Das ist dann doch etwas sehr theoretisch. In der Praxis bleibt natürlich noch der Blick auf RT Deutsch.




      Mit solidarischen Grüßen

      Carsten Hanke

      www.hanke-mv.de






      Nach Wallonen-Veto gegen CETA: Der deutsche Mainstream schäumt vor Wut - PDF















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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: PM zum KoA-Vertrag MV
      Datum: 2016-10-24T11:35:04+0200
      Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
      An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





      Liebe Genosinnen, liebe Genossen, liebe Freunde,

      am Sonnabend haben die Parteitage von SPD bzw. CDU den Koalitionsvertrag M-V beschlossen.

      Im Nordkurier fand sich am Wochenende ein Interview mit dem Vorsitzenden der CDU Landtags-

      fraktion Vincent Kokert zu Vorstellungen der neuen Struktur der Ministerien.

      Künftig soll die Abteilung Gesundheitswesen nicht mehr dem Sozial- sondern dem Wirtschafts-

      ministerium zugeordnet werden.

      Hierzu haben die Mitglieder der LAG Sebstbestimmte Behindertenpolitik MV und die BAG Gesundheit

      & Soziales auf ihrer gemeinsamen Beratung in Neubrandenburg beigefügte Pressemitteilung verabschiedet.


      Wir wissen, das Problem ist wesentlich komplexer als auf einer Seite darstellbar, sicher werden wir uns in

      unserer Arbeit deshalb damit noch tiefergehender befassen.


      Beste Grüße

      i. A.

      Margit Glasow und Marianne Linke













      Kein Herumdoktern am Gesundheitswesen - PDF















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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: wichtige Post von Egon Krenz
      Datum: 2016-10-21T21:26:18+0200
      Von: "Carsten Hanke" hanke.lambrechtshagen@web.de





      Liebe Freunde, Liebe MitstreiterInnen,

      mich erreichte heute von Egon Krenz aus Peking ein wichtiger Beitrag, der von historischen Wert ist. Bitte aufmerksam lesen.

      Mit solidarischen Grüßen

      Carsten Hanke

      www.hanke-mv.de






      -----Original-Nachricht-----
      Gesendet: Freitag, 21. Oktober 2016 um 13:59 Uhr
      Von: "Egon"
      An: "Carsten Hanke" hanke.lambrechtshagen@web.de
      Betreff: Lieber Karsten, einen herzlichen Gruß aus Peking,
      wo ich an der Konferenz über den Marxismus im 21. Jahrhundert teilnehme
      und heute den unten folgenden Beitrag gehalten habe.
      Wenn Du willst, kannst Du ihn gern verbreiten:





      „Über geschichtliche Ereignisse beklagt man sich nicht, man bemüht sich im Gegenteil, ihre Ursachen zu verstehen und damit auch ihre Folgen, die noch lange nicht erschöpft sind.“ (Friedrich Engels).



      Thema des Forums:

      Der Marxismus im 21. Jahrhundert.

      Themenkreis für die Diskussion:

      «Der Zusammenbruch des Sowjetblocks und die Wiederbelebung des Sozialismus»


      Thema des Diskussionsbeitrages von Egon Krenz, ehemaliger Vorsitzender des Zentralkomitees der SED und Vorsitzender des Staatsrates der DDR:

      «Die Niederlage der DDR –Teil des Zusammenbruchs des real existierenden Sozialismus in Europa»


      Meine Damen und Herren, liebe Genossinnen und Genossen,

      Rolf Berthold, langjähriger Botschafter der DDR in der Volksrepublik China, und ich sind als Zeitzeugen zu dieser bedeutenden Konferenz gekommen. Gern nehme ich auch seine Redezeit für mich in Anspruch.

      Seit 1984 habe ich an den Beratungen des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) und der Staaten des Warschauer Vertrages auf höchster politischer Ebene teilgenommen.

      Aus eigenem Erleben kann ich daher bezeugen, dass die Partei- und Staatsführungen der sozialistischen Staaten Europas auf die seit Anfang der achtziger Jahre entstandene tiefe Systemkrise nicht vorbereitet waren. Im Oktober 1981 hatte KPdSU-Generalsekretär Breschnew Erich Honecker mitteilen lassen, dass sich die Sowjetunion in einer ähnlich schwierigen Lage befände wie Sowjetrussland 1918 vor Abschluss des Brester Friedensvertrages. Das konnte ja nur bedeuten: Es ging um Sein oder Nichtsein der Sowjetmacht!

      Die Tragik besteht darin, dass diese dramatische Mitteilung nie durch die Staaten des Warschauer Vertrages kollektiv erörtert wurde und folglich daraus auch keine Schlussfolgerungen gezogen wurden. Das Nachlassen der ökonomischen Leistungskraft der RGW-Länder hatte große wirtschaftliche, soziale und schließlich auch politische, ideologische und moralische Auswirkungen auf die Bevölkerung. Das Vertrauensverhältnis zwischen Volk und Staat wurde in allen Ländern der sozialistischen Staatengemeinschaft erheblich gestört.

      Versäumt wurde, die ökonomischen Potentiale mit dem Ziel zu vereinen, den Rückstand in der Arbeitsproduktivität gegenüber dem Kapitalismus aufzuholen. Die Staatengemeinschaft erwies sich als unfähig, den Sozialismus mit der wissenschaftlich-technischen Revolution zu verbinden. Ansätze unterblieben in der Regel stecken aus nationalem Egoismus von Teilnehmerstaaten. Gleichzeitig gab es keine kollektive Zurückweisung der Provokation von US-Präsident George Bush Senior, der die NATO Länder aufgefordert hatte, die Sowjetunion – ich zitiere – « in die Wertegemeinschaft des Westens» zu holen, was gleichbedeutend mit der Liquidierung des Sozialismus war.

      Die «Perestroika»- und «Glasnost-Politik» der sowjetischen Führung gab keine konstruktive Antwort auf die entstandene Systemkrise. Sie trug nicht zu einer «Erneuerung des Sozialismus», sondern zu seinem europäischen Niedergang bei. Aus der von Gorbatschow beabsichtigten «zweiten Oktoberrevolution» wurde letztlich eine Konterrevolution, die von verschiedenen Fraktionen in der KPdSU initiiert wurde und letztlich zur Zerschlagung der UdSSR führte.

      Das Schicksal der DDR war in guten wie in schlechten Zeiten auf das Engste mit dem der Sowjetunion verbunden. Auch wenn sich die DDR kalendarisch vor der Sowjetunion aus der Geschichte verabschiedet hatte, ist ihr Untergang ursächlich mit dem der Sowjetunion organisch verbunden. Die UdSSR stand 1949 an der Wiege der DDR und sie hat schließlich auch mit ihrer Unterschrift unter den «Zwei plus Vier – Vertrag» ihren Untergang besiegelt.

      Mit dem Verschwinden des europäischen Sozialismus von der politischen Landkarte wurde die deutsche Zweistaatlichkeit obsolet, verlor die DDR ihre Daseinsberechtigung als selbständiger Staat. Für zwei kapitalistische deutsche Staaten gab es weder objektiv noch subjektiv eine Notwendigkeit.

      Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist aber, dass das Streben der von den USA-geführten NATO um die Neuordnung der Welt eng verbunden ist mit einem erbitterten ideologischen Kampf um die Deutungshoheit der Geschichte des 20. Jahrhunderts und damit auch des real existierenden Sozialismus auf dem europäischen Kontinent.

      Der Sozialismus des vergangenen Jahrhunderts war legitim. Der Begriff «realexistierender Sozialismus» bedeutete ja nicht – wie das gewisse Ideologen unterstellen – dass wir den Sozialismus bereits in Vollkommenheit verwirklicht glaubten. Vielmehr wurde damit das dialektische Verhältnis von Ideal und Wirklichkeit betont. Es galt, die Realität am Ideal auszurichten, was selbstverständlich als ein langwieriger historischer Prozess verstanden wurde. Zudem bedeutete dieser Begriff eine Abgrenzung von allen möglichen pseudosozialistischen Theorien, die im Gegensatz zu Marx, Engels und Lenin standen, vor allem zu der Utopie, es könnte einen fehlerfreien Sozialismus ohne Widersprüche geben.

      Die historisch korrekte, differenzierte und damit gerechte Bewertung des vergangenen Sozialismus ist ein Zukunftswert. Wer für einen neuen Sozialismus kämpfen will, muss sowohl die Vorzüge als auch die Unvollkommenheiten des vergangenen analysieren. Dies schließt ein, Antworten auf die Fragen zu finden: Was ist bewahrenswert am gewesenen Sozialismus und was darf sich nicht wiederholen? Dabei ergeben sich zwei Grunderkenntnisse. Zum einen hat sich erwiesen, dass Sozialismus auch im Zentrum Europas möglich ist. Zum anderen wurde deutlich, dass der Sozialismus auch in der DDR im Wettbewerb der beiden Weltsysteme noch nicht bestehen konnte.

      Gegenwärtig erleben wir eine absurde Erinnerungskultur. Die Schuld an der Spaltung des europäischen Kontinents wird einseitig der Sowjetunion angelastet. Mit einem nur auf Fehler, Mängel und Unzulänglichkeiten des realen Sozialismus sowie auf die Person Stalin verengten Blick wird die Geschichte Europas auf den Kopf gestellt.

      Zur Interpretation der Geschichte des 20. Jahrhunderts wird vor allem die Totalitarismusdoktrin benutzt. Sie hat eine antikommunistische und antisowjetische Ausrichtung. Sie enthält die Behauptung, rot sei gleich braun, d. h. Sozialismus sei gleich Faschismus. Das ist nicht nur eine Diskreditierung des gewesenen Sozialismus. Es ist vor allem auch eine Verharmlosung des deutschen Faschismus.

      Der weltweit geschätzte deutsche Schriftsteller Thomas Mann wandte sich frühzeitig gegen die Gleichsetzung von Sozialismus und Faschismus als er schrieb:

      »Den russischen Kommunismus mit dem Nazifaschismus auf die gleiche moralische Stufe zu stellen, weil beide totalitär seien, ist bestenfalls Oberflächlichkeit, im schlimmeren Falle ist es – Faschismus. Wer auf dieser Gleichstellung beharrt, mag sich als Demokrat vorkommen, in Wahrheit und im Herzensgrund ist er damit bereits Faschist und wird mit Sicherheit den Faschismus nur unaufrichtig und zum Schein, mit vollem Hass aber allein den Kommunismus bekämpfen.»


      Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war die Gründung eines Staates in Ostdeutschland weder von der UdSSR noch von der SED gewünscht. Die UdSSR hatte an einer Spaltung Deutschlands aus eigenen Sicherheitsgründen kein Interesse. Wäre es nach dem Willen der UdSSR sowie der Kommunisten und Sozialdemokraten der sowjetisch besetzten Zone gegangen, wäre aus Deutschland – ich zitiere - „ein antifaschistisches, demokratisches Regime, eine parlamentarisch-demokratische Republik mit allen demokratischen Rechten und Freiheiten für das Volk“ geworden.

      So steht es im Aufruf der Kommunistischen Partei Deutschlands vom 11. Juni 1945, der mit Stalin vereinbart worden war. Und weiter heißt es dort: „Wir sind der Auffassung, dass der Weg, Deutschland das Sowjetsystem aufzuzwingen, falsch wäre, denn dieser Weg entspricht nicht den gegenwärtigen Entwicklungsbedingungen in Deutschland“.

      Die DDR entstand also erst, nachdem die Westmächte im Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet hatten. Die DDR wurde nicht gegründet, um Deutschland zu spalten. Deutschland war bereits gespalten, als die DDR gegründet wurde. Die Geschichte zwischen 1945 und 1990 in Deutschland war eine permanente Auseinandersetzung zwischen zwei konträren Weltsystemen, zwei feindlichen Militärblöcken, zwei gegnerischen Staaten, zwei grundverschiedenen Idealen und zwei andersartigen Entwürfen für die Zukunft. Wer die DDR einen «Unrechtsstaat» nennt, lässt solche grundlegenden geschichtlichen Zusammenhänge außer Acht.

      Wenige Tage nach ihrer Proklamierung - zunächst nur als provisorischer Staat - erhielten die Repräsentanten der DDR ein bemerkenswertes Telegramm aus Moskau. Es enthielt die konzentrierte sowjetische Strategie in der Deutschlandfrage. Der Absender war Stalin. Er schrieb:

      „Die Bildung der Deutschen Demokratischen friedliebenden Republik ist ein Wendepunkt in der Geschichte Europas» . Um jedes Missverständnis auszuschließen, die Gründung der DDR könne doch als Spaltung Deutschlands verstanden werden, endet das Telegramm mit dem Satz: „Es lebe und gedeihe das einheitliche, unabhängige, demokratische friedliebende Deutschland.“

      Der erste Kanzler der Bundesrepublik, Konrad Adenauer, handelte jedoch nach dem Grundsatz „Lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb.“ Gegenüber dem französischen Außenminister prahlte er sogar: „Vergessen Sie nie, dass ich der einzige Regierungschef bin, der die Einheit Europas der Einheit seines Vaterlandes vorzieht.“ Die deutsche Nachkriegsgeschichte vollzog sich nicht vordergründig im Nationalen, sondern im Spannungsfeld der Großmächte. Deshalb kann man die DDR auch nicht isoliert vom Verhalten der Großmächte und auch nicht von dem der Bundesrepublik Deutschland betrachten.

      1952 hatte die Sowjetunion gesamtdeutsche Wahlen für ein gesamtdeutsches Parlament vorgeschlagen. Die Westmächte, einschließlich die Bundesrepublik, lehnten ab. Sie betrachteten die sogenannte Stalinnote als sowjetische Propaganda. Seitdem wurden die Bedingungen für die deutsche Einheit von Jahr zu Jahr aussichtsloser. Die deutsche Spaltung wurde durch die Westintegration der Bundesrepublik zementiert.

      Erst jetzt kam in der DDR 1952 der Aufbau des Sozialismus auf die Tagesordnung. Und das unter Bedingungen eines gespaltenen Landes. Die daraus entstandenen Schwierigkeiten - wie die Spaltung einer früher einheitlichen Währung und Wirtschaft, die Zugehörigkeit zu einem der sich feindlich gegenüberstehenden militärischen Bündnissen, das Grenzregime zwischen ihnen und der Reiseverkehr der Bürger zwischen den Staaten - haben die DDR bis zu ihrem Ende belastet.

      Den Westalliierten und den meisten Bundesregierungen war eine gleichberechtigte Vereinigung der BRD und der DDR stets suspekt. Sie setzten auf die »Befreiung des Ostens». Von Adenauer stammt das Bekenntnis: „Was östlich von Werra und Elbe liegt, sind Deutschlands unerlöste Provinzen. Daher heißt die Aufgabe nicht Wiedervereinigung, sondern Befreiung. Das Wort Wiedervereinigung soll endlich verschwinden. Es hat schon zu viel Unheil gebracht. Befreiung ist die Parole."

      So ist es keineswegs verwunderlich, dass die deutsche Einheit 1990 nicht ein gleichberechtigter Zusammenschluss der beiden deutschen Staaten war, sondern ein Anschluss der DDR an die Bundesrepublik Deutschland. Das Gesellschafts- und Rechtssystem der Bundesrepublik wurde der DDR administrativ diktiert, woran das Zusammenleben der Deutschen bis heute leidet.

      Bestimmte bürgerliche Historiker verdrängen, dass beide deutsche Staaten von 1949 bis 1989 in einem erbitterten Bürgerkrieg standen. Kein heißer zwar, aber ein kalter, immer auch am Rande einer möglichen atomaren Katastrophe. Statt sich zu freuen, dass aus dem kalten kein heißer Krieg wurde, hat sich die politische Elite der alten Bundesrepublik 1990 dafür entschieden, alles Ungemach der Spaltung Deutschlands allein der DDR anzulasten. Deshalb wird bis in die Gegenwart hinein die wahre Geschichte der europäischen und deutschen Spaltung verzerrt dargestellt.

      Trotz ihrer Defizite hat die DDR im Interesse der Menschen Beachtliches geleistet. Sie hatte ein menschenfreundliches Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell. Entscheidendes Motiv war nie das Profitinteresse, sondern die Beseitigung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Sie hatte ein geschlossenes System der sozialen Sicherheit, das Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Kinder- und Altersarmut nicht kannte. Sie verfügte über ein einheitliches Bildungssystem, in dem es gleiche Chancen für alle Kinder des Volkes gab, ohne vom Geldbeutel der Eltern abhängig zu sein.

      Unbestreitbar bleibt aber vor allem: Solange die Sowjetunion und mit ihr auch die DDR existierten, gab es in Europa keinen Krieg. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch: Das Verschwinden der DDR von der politischen Landkarte ist ebenfalls ein europäischer Wendepunkt. Zum ersten Mal nach 1945 wurde Krieg in Europa – sogar mit deutscher Beteiligung – wieder möglich.

      Die Vision eines friedliebenden Europa, die nach dem Zweiten Weltkrieg möglich schien, zerschellte, als die US-geführte NATO Jugoslawien bombardierte. Das atlantische Bündnis machte auf diese Weise aus dem Kalten einen heißen Krieg - mitten in Europa.

      Ich bin überzeugt – das wäre zur Zeit der Existenz der UdSSR undenkbar gewesen. Das Datum der Zerschlagung der Sowjetunion war für die NATO das Signal, ihr 1990 gegebenes Versprechen zu brechen, sich nicht nach Osten auszudehnen. Aus dieser Gewissheit heraus, teile ich auch die Analyse des Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, dass die Zerschlagung der Sowjetunion eine globalpolitische Katarstrophe war.

      Die Auswirkungen dieses Dramas erleben wir bis heute auf Schritt und Tritt. Vieles, was seit Anfang der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der Welt durcheinandergeraten ist – ob in der Ukraine, in Syrien, im Irak, in Libyen oder anderen Teilen der Welt – ist eng verbunden mit den Folgen der Zerschlagung der UdSSR und den Absichten der USA, den Rest der Welt nach ihren Vorstellungen zu formen.

      Für den Untergang der DDR gibt es einen ganzen Knäuel von Ursachen: Objektive und subjektive, nationale und internationale, ökonomische und politische, vermeidbare und unvermeidbare. Viele von ihnen gehen weit vor das Jahr 1989 zurück und über die Grenzen der DDR hinaus.

      Müsste ich diesen ganzen Komplex in einem Satz zusammenfassen, würde ich an das Leninwort erinnern: «Die Arbeitsproduktivität ist in letzter Instanz das Allerwichtigste, das Ausschlaggebende für den Sieg der neuen Gesellschaftsordnung.“

      Wahrscheinlich haben wir damals in allen Staaten der europäischen sozialistischen Gemeinschaft nicht begriffen, dass dieser Satz im Umkehrschluss auch eine Warnung enthält, nämlich die: Die neue Gesellschaftsordnung wird unterliegen, wenn sie keine höhere Arbeitsproduktivität erreicht als der Kapitalismus.

      Der historischen Gerechtigkeit wegen ist anzumerken, dass dies genau der Ausgangspunkt für die die strategischen Überlegungen Walter Ulbrichts Anfang der sechziger Jahre war. Mit dem Neuen Ökonomischen System sollte zu einer Leitung der sozialistischen Wirtschaft mit vorwiegend ökonomischen Mitteln übergegangen werden. Dieser hoffnungsvolle Versuch wurde leider 1970 abgebrochen, weil er nicht kompatibel war mit der Politik der KPdSU.

      Es gibt viele Versuche, das Ende der DDR zu erklären. Es greift aber zu kurz, es lediglich auf nationale Gegebenheiten zu reduzieren. Selbst unter den Linken in Deutschland ist die einseitige Ansicht verbreitet, die DDR «sei an sich selbst gescheitert».


      Mindestens zwei weitere Komponenten haben Wesentliches mit dem Untergang der DDR zu tun:

      Erstens:

      Die Herrschenden in den USA und ihre Verbündeten wollten den Sozialismus vom ersten Tage seiner Existenz an liquidieren. Natürlich griffen sie Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Gelegenheit beim Schopfe und halfen kräftig nach.

      Gorbatschow sprach damals vom «Neuen Denken». Die Sache hatte nur einen Haken: Der Westen dachte überhaupt nicht daran, neu zu denken. Die NATO rüstete auf, während die UdSSR das militär-strategische Gleichgewicht aufgab, das viele Jahre der Garant dafür war, dass aus dem kalten kein heißer Krieg wurde.

      Rückblickend auf 1989, erklärte Brent Scowcroft, Sicherheitsberater mehrerer amerikanischer Präsidenten: „Wir hatten einen Plan, Gorbatschow nicht.“

      Das scheint mir der Kern der Sache zu sein, den ich mit eigenem Wissen aus meiner politischen Tätigkeit ergänzen kann: Zur Jahreswende 1988/89 gab mir Erich Honecker eine streng geheime Information zum Lesen. Er hatte sie von einer zuverlässigen Quelle aus dem Weißen Haus erhalten. Darin stand: „Der neue US-Präsident denkt nicht daran, eine strategische Partnerschaft zwischen den USA und der UdSSR, wie sie Gorbatschow anstrebt, einzugehen. Nicht die USA müssten Gorbatschow entgegenkommen, sondern Gorbatschow müsse den USA entgegenkommen“.

      Der Plan der USA wurde auf dem NATO-Gipfel in Brüssel Ende Mai 1989 erörtert. Die USA sahen in Folge der Entwicklung in der Sowjetunion die Chance, zu erreichen, was ihnen durch keinen heißen Krieg möglich geworden wäre: Die UdSSR zur Kapitulation zu zwingen.

      In diesem Plan der Destabilisierung der sozialistischen Gemeinschaft besaß die DDR die Rolle eines Eckpfeilers. Mit der Beseitigung der DDR – so die Überlegung – würde die Sowjetunion einen strategischen Partner und ihr vorderstes Schild gegen die NATO verlieren.

      Inzwischen ist klar, dass es den USA keineswegs nur um die deutsche Einheit ging. Sie war nicht ihr Hauptziel. Sie war ein Mittel, um die Streitkräfte der UdSSR aus dem Zentrum Europas zu drängen. Der Warschauer Vertrag wurde einseitig aufgehoben. Die NATO blieb. Die russischen Streitkräfte zogen aus Mitteleuropa ab. Die USA setzten sich hier fest. Sie haben in Deutschland nach wie vor Atomwaffen stationiert. Condoleezza Rice, die spätere Außenministerin der USA, bekannte freimütig: Mit dem vereinten Deutschland, eingebettet in die NATO, war «Amerikas Einfluss in Europa gesichert.»


      Zweitens:

      Die DDR war Teil eines Ganzen. Untergegangen ist ein vorwiegend sowjetisch geprägtes Sozialismusmodell, das vom Stillen Ozean bis an die Elbe und die Werra reichte. Die DDR war ohne Bündnis mit der Sowjetunion nicht lebensfähig. Dieses Bündnis wurde Ende der achtziger Jahre durch die sowjetische Führung aufgekündigt. Nicht verbal, aber durch Tatsachen hinter dem Rücken der DDR-Führung.

      Kürzlich haben Gorbatschow-Vertraute 1400 Seiten Protokolle über das politische Konzept ihres Chefs in den letzten Jahren der Sowjetunion veröffentlicht. Darin sind bemerkenswerte Aussagen auch zur »deutschen Frage« enthalten. Wenn wahr sein sollte, was da drinsteht, trifft zu, dass Gorbatschow spätestens seit 1987 die DDR als Pfand nutzte, mit dem er wucherte, um das Vertrauen der USA und der alten Bundesrepublik zu bekommen.

      So erscheint auch mein Gespräch, das ich am 1. November 1989 in Moskau mit ihm hatte, in einem neuen Licht. Ich fragte ihn: „Michael Sergejewitsch, welchen Platz räumt die Sowjetunion beiden deutschen Staaten im gesamteuropäischen Haus ein? Im Westen gibt es Spekulationen, dass im Europäischen Haus für die DDR kein Platz mehr ist. “

      Gorbatschow machte auf mich den Eindruck, als habe er meine Frage nicht verstanden. Ich ergänze daher: «Die DDR entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und im Ergebnis des Kalten Krieges. Sie ist also auch ein Kind der Sowjetunion. Es ist für mich wichtig zu wissen, ob die Sowjetunion zu ihrer Vaterschaft steht?“

      „Wo denkst du hin?“ fragte er und informiert mich, dass seine Mitarbeiter kürzlich mit Brzezinski gesprochen hätten. Sie hätten ihn gefragt, „ob sich die USA eine Wiedervereinigung Deutschlands vorstellen könnten?“

      Brzezinski habe geantwortet, „für ihn wäre das der Zusammenbruch“. Als ahnte Gorbatschow mein Misstrauen, sagte er:

      „In meinen jüngsten Gesprächen mit Thatcher, Mitterrand, aber auch mit Jaruzelski und Andreotti ist klargeworden, dass sie von den Realitäten der Nachkriegszeit, einschließlich der Existenz zweier deutscher Staaten, ausgehen. Die Fragestellung nach der Einheit Deutschlands wird von allen als äußerst explosiv betrachtet. Sie wollen auch nicht, dass der Warschauer Vertrag und die NATO aufgelöst werden. Sie sind für ein Verbleiben Polens und Ungarns im Warschauer Vertrag. Das Gleichgewicht in Europa darf nicht gestört werden, weil niemand weiß, welche Folgen das hat.“

      Das waren klare Worte, die er noch einmal bekräftigte, als er zusammenfasste: «Die Einheit Deutschlands steht nicht auf der Tagesordnung. Darüber hat sich die Sowjetunion mit ihren früheren Partnern aus der Zeit der Anti-Hitler-Koalition geeinigt. Genosse Krenz, übermittle dies bitte den Genossen des SED-Politbüros“ .


      Das, liebe Anwesende, erklärte mir der ranghöchste sowjetische Politiker noch am 1. November 1989!

      Ich konnte mir damals nicht vorstellen, dass die Führung der Sowjetunion hinter unserem Rücken die DDR zur Disposition stellt.

      Liest man heute allerdings, was sein Mitarbeiter Anatoli Tschernjajew nur wenige Tage später seinem Tagebuch anvertraut haben will, dann wird die Heuchelei deutlich, mit der die DDR behandelt wurde: „Eine ganze Epoche des sozialistischen Systems“ so heißt es dort, „ist zu Ende gegangen… Das ist das Ende von Jalta… Seht, was Gorbatschow gemacht hat. In der Tat, er hat sich als groß erwiesen…“.

      Noch am 24. November 1989 schickte mir der sowjetische Präsident aber eine Information über die Vorbereitung seines Treffens mit Präsident Bush auf Malta. Darin versicherte er: «Die DDR war und bleibt unser strategischer Verbündeter».

      Was ich damals nicht wusste, aber inzwischen durch den außenpolitischen Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl, Herrn Horst Teltschik, dokumentiert ist: Drei Tage vorher übermittelte ein Vertrauter Gorbatschows an Bundeskanzler Kohl eine «sieben Seiten umfassende aktuelle Moskauer Erwägung für ein vereintes Deutschland».

      Diese Doppelzüngigkeit konnte zwar mein Verhältnis zur Sowjetunion nicht erschüttern, hat aber meine Meinung über Gorbatschow mitgeprägt. Die Tragik besteht darin, dass seine Politik einherging mit der Zerstörung einer Weltmacht, die trotz aller Unvollkommenheiten eine Alternative zum Kapitalismus war.

      Einer Weltmacht, die wesentlich dazu beigetragen hat, dass Europa von 1945 bis 1990 die längste Friedensperiode seiner neuesten Geschichte erlebte.

      Einer Weltmacht, ohne deren Beitrag zur Zerschlagung des deutschen Faschismus die Menschheit möglicherweise in die Barbarei zurückgefallen wäre.

      Diese welthistorischen Leistungen dürfen trotz notwendiger Kritik am Vergangenen niemals vergessen werden. Hitler konnte im heißen Krieg die Sowjetunion nicht zerschlagen. Das geschah erst 45 Jahre später infolge des Kalten Krieges, den beide gesellschaftlichen Weltsysteme gegeneinander geführt haben.

      Die Welt von heute ist weder gerechter noch sicherer geworden. 1991 kam nicht, wie viele Menschen gehofft hatten, ein besserer Sozialismus, sondern die Rekapitalisierung Osteuropas.

      Auch Deutschland ist nach 1990 nicht friedlicher, nicht sozialer, nicht gerechter geworden. Es ist staatsrechtlich zwar vereint, aber sozial, ökonomisch und auch mental weiter gespalten. Die Gegensätze innerhalb des Landes verlaufen zwischen oben und unten, zwischen arm und reich.

      Das Volkseigentum der DDR wurde liquidiert. 5 Prozent davon kam in Privateigentum Ostdeutscher, 85 Prozent ging in westdeutschen und 10 Prozent in internationalen Besitz über.

      Im Osten gibt es eine höhere Arbeitslosigkeit als im Westen, die Löhne und Renten sind hier auch noch niedriger. Der Grundsatz, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und gleiche Renten für gleiche Lebensleistungen ist nicht verwirklicht.

      Über 100 000 Wissenschaftler der DDR wurden quasi über Nacht zu Rentnern, Frührentnern oder Arbeitslosen. Gegen Amtsträger der DDR wurden Zehntausende Strafverfahren eingeleitet, mit über 1 000 Verurteilungen, einschließlich hoher Freiheitsstrafen.

      Obwohl Ostdeutschland ca. 20% der Bevölkerung der Bundesrepublik stellt, sind nur ca. 5% der Ostdeutschen in Führungspositionen von Politik, Justiz, Armee, Medien, Kultur und Vorständen von Unternehmen. Dass Bundespräsident und Bundeskanzlerin aus dem Osten kommen, hängt nicht mit deren DDR-Biografien zusammen. Vielmehr wurden sie gewählt, nachdem sich westdeutsche Kandidaten für diese Funktionen politisch-moralisch verbraucht hatten.

      Die soziale Spaltung in Deutschland zieht die politische nach sich. Die aufgestaute Unzufriedenheit von Bürgern mit der aktuellen Politik der Merkel-Regierung, ihre Enttäuschungen über die etablierten Parteien, ihre Verbitterung über nicht eingehaltene Versprechen haben dazu beigetragen, dass sich in Deutschland innerhalb kurzer Zeit eine rechts von den Regierungsparteien CDU/CSU ausgerichtete Partei etablieren konnte.

      Diese Partei steht für Ausländerfeindlich. Sie nennt sich «Alternative für Deutschland». Der Name ist irreführend, weil ihr reaktionäres und nationalistisches Programm für Deutschland keine Alternative ist. Ich unterscheide zwischen den geistigen Brandstiftern einerseits und jenen, die – aus welchen Gründen auch immer – diese wählen. Die etablierten Parteien werden begreifen müssen, dass weder Wählerbeschimpfungen noch das Nachplappern rechter Parolen verlorenes Vertrauen zurückbringen, sondern nur die Hinwendung zu den tatsächlichen Problemen des Lebens.

      Vor nunmehr 99 Jahren begann die Oktoberrevolution, die die Welt erschütterte und veränderte. Auch wenn es Historiker und Politiker gibt, die sie inzwischen als «Staatsstreich», als «Putsch» oder «Aufruhr» herabwürdigen, ist sie nach meiner Überzeugung jene Revolution, die nach der Französischen von 1789 von der Geschichte zu Recht das Attribut «Große» erhielt.

      Ich stelle mir da schon die Frage: Was wäre wohl aus Europa und der Welt geworden, wenn die Sowjetunion dem deutschen Faschismus nicht den entscheidenden Schlag versetzt hätte? Wie hätten sich die Kolonialmächte gegenüber ihren Kolonien verhalten? Der Zerfall des Kolonialsystems ohne die Wirkungen der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ist nicht vorstellbar. Ohne den Sozialismus hätte es möglicherweise nicht nur einen kalten, sondern einen neuen, dritten heißen Weltkrieg gegeben.

      Die Geschichte ist kein gradliniger Weg zum gesellschaftlichen Fortschritt. Es gibt auch Epochen des Rückschritts und der Stagnation. Die Entwicklung der Produktivkräfte mit allen ihren Auswirkungen geht trotzdem voran. Damit werden früher oder später neue und sicher aussichtsreichere Versuche zustande kommen, die Gesellschaft grundlegend zu ändern. Ich bin da ein Optimist.

      In diesem Zusammenhang erinnere ich an ein Wort des von den deutschen Faschisten ermordeten Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands, Ernst Thälmann. Er schrieb angesichts des revolutionären Aufschwungs in China im April 1927: „Die Augen der ganzen Menschheit sind auf China gerichtet, wo das älteste und größte Kulturvolk der Erde die imperialistischen Fesseln sprengt, in die es ein Jahrhundert lang geschlagen war.“

      Wieder schaut die Welt auf China. Wer wirklich Sozialismus will, kommt an den Erfahrungen Ihres Volkes nicht vorbei. Mir scheint besonders wichtig, dass es ein Sozialismus mit nationaler Prägung ist, der nicht – wie der untergegangene - ein Modell für alle Länder sein will. Ein Sozialismus als Ziel, als ein Jahrhundertprojekt, das eine sehr langfristige Entwicklung anvisiert. Ein Sozialismus, der aktiv an der Weltwirtschaft und damit an der internationalen Arbeitsteilung teilnimmt und so zu raschen Fortschritten in der Produktion und im wissenschaftlich-technischen Fortschritt gelangt, was dem Wohl des Volkes zugutekommt. Die ökonomische Stärke und der Einfluss der VR China auf die Weltwirtschaft ist bereits so stark, dass sie sie auf andere Länder ausstrahlt.

      Am 1. Oktober 1989 hatte ich Gelegenheit in einer persönlichen Begegnung mit Deng Xiao Ping Gedanken über Reformen im Sozialismus auszutauschen. Auch daraus ist meine Überzeugung gewachsen: Wenn die sozialistische Staatengemeinschaft in Europa in den achtziger Jahren zusammen mit China den Weg der Reformen gegangen wäre, stünde der Weltsozialismus heute stärker da. Der eingeschlagene Weg der KP Chinas wird neue Probleme und andere Schwierigkeiten hervorbringen als der untergegangene Sozialismus. Der weitere Erfolg wird aber wesentlich von der aktiven Rolle der Kommunisten und der Qualität ihrer ideologischen Arbeit abhängen, vor allem vom Vertrauensverhältnis der Bürger zu ihrem Staat.


      Liebe Genossinnen und Genossen,

      ich habe darauf verwiesen, dass nach dem Anschluss der DDR an die Bundesrepublik ca. 100 000 Wissenschaftler aus Akademien, Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen der DDR entfernt wurden. Darunter auch ein ehemaliger Kollege von Ihnen, Professor Alfred Kosing. Er war Bereichsleiter für Dialektischen Materialismus des Institutes für marxistisch-leninistische Philosophie der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in der DDR. Er hat seit 1990 dennoch privat seine Forschungsarbeit fortgesetzt und sein 1985 in der DDR erschienenes «Philosophisches Wörterbuch» überarbeitet. Entstanden ist ein umfangreiches «Marxistisches Wörterbuch der Philosophie», das durchaus ein streitbarer Beitrag zum Thema dieser Konferenz sein kann. Ich erlaube mir, es Ihnen zu überreichen.


























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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: Interview in der SonntagsFAZ
      Datum: 2016-10-06T13:50:47+0200
      Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
      An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





      Hallo, liebe Freunde,


      hier wieder ein Hinweis für all jene, die nicht jede Zeitung lesen,

      diesmal also ein Interview in der Sonntags-FAZ vom vergangenen Wochenende zwischen Sahra Wagenknecht und Frauke Petry.


      https://www.facebook.com/notes/andreas-gr%C3%BCnwald/frankfurter-allgemeine-sonntagszeitung-02102016-gemeinsames-interview-mit-sahra-/1278771885475368


      Ich finde das von Sahra einerseits sehr mutig, andererseits auch sehr beeindruckend, wie sie gar nicht erst Gemeinsamkeiten mit dieser gewieften, aalglatten Frauke Petry

      hat aufkommen lassen, statt dessen deren Versuche der Vereinnahmung sehr klug und klar abgeschmettert hat.

      In dem Zusammenhang erlaube ich mir, einen Leserbrief vom 20.09.2016 aus der OZ anzufügen, der geschrieben worden war, nachdem die Medien berichtet hatten,

      Lars Bergemann sei von Jeannine Rössler (MdL, Stellv. Vorsitzende der Linkspartei und der LT-Fraktion, im Einvernehmen mit Mignon Schwenke, MdL) nicht erneut

      als Wahlkreismitarbeiter für die neue Legislatur eingestellt worden.

      Also, was die AfD anlangt - klare Kante in der Auseinandersetzung und keinerlei Gemeinsamkeiten - wie wir es z.B. hier in Stralsund bei einer gemeinsamen Antragstellung

      mit den Linken in der Bürgerschaft 2014 zwecks Diätenerhöhung erlebt haben.


      Beste Grüße

      Marianne Linke



      Post scriptum:

      Wer das alles schon kennt - wie stets: einfach löschen!!!!!!!!!!!!!!













      AfD-Debatte: Linke stellt Mitarbeiter Stuhl vor die Tür - Beitrag von Dr. Marianne Linke in der OZ vom 19.09.2016 - PDF





















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      -----Original-Nachricht-----
      Betreff: Willenserklärung
      Datum: 2016-10-04T09:59:55+0200
      Von: "Carsten Hanke" hanke.lambrechtshagen@web.de





      Liebe MitstreiterInnen,


      im OKV sind eine Vielzahl von verschiedenen linksorientierten Verbänden organisiert.


      Folgende Willenserklärung zum 3.Oktober 2016 wurde im Ergebnis der gestrigen beeindruckenden Veranstaltung im UCI-Kinowelt Berlin verabschiedet.


      OKV


      WILLENSERKLÄRUNG

      anlässlich der »Alternativen Einheitsfeier« des Ostdeutschen Kuratorium von Verbänden e.V. am 3. Oktober 2016
      __________________________________________________________________________________________


      Das Ostdeutsche Kuratorium von Verbänden e.V. führt zum zehnten Mal in Folge am „Tag der Deutschen Einheit“ eine Alternative Veranstaltung durch.

      Wir – die 500 Teilnehmer – bekunden damit unseren unveränderlichen Willen, an diesem staatlich festgelegten Feiertag auf die eklatanten

      politischen, wirtschaftlichen, sozialen und juristischen Mängel nach 25 Jahren staatlicher Einheit aufmerksam zu machen.

      Das Volk der Deutschen Demokratischen Republik wurde niemals demokratisch darüber befragt, ob es unter den Bedingungen der kapitalistischen Bundesrepublik leben will.

      Die Abstimmung des Volkes über eine seinen Interessen entsprechende gesamtdeutsche Verfassung wird bis heute verwehrt.

      Wir stellen fest, dass wesentliche Regelungen des Grundgesetzes durch die herrschende Politik unterlaufen werden.

      Elementare Bestimmungen für eine Friedenspolitik und soziale Gerechtigkeit werden verletzt.

      Die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse Ostdeutschlands mit den Ländern der alten Bundesrepublik ist in der wirtschaftlichen Leistung, den Löhnen

      und Sozialleistungen bis heute nicht realisiert.


      Unter dem Motto unserer heutigen Veranstaltung


      „Frieden. Freiheit. Solidarität“


      erheben wir besonders unsere Stimme gegen


      - die Beteiligung Deutschlands an Angriffskriegen in vielen Ländern dieser Welt;

      - den Export von Vernichtungswaffen im Interesse kapitalistischer Konzerne;

      - die wirtschaftliche Ausplünderung und soziale Ausgrenzung des eigenen und anderer Völker;

      - die Verunglimpfung und Schikanierung von Menschen, die durch Kriege und Ausbeutung aus ihrer Heimat fliehen mussten.


      Wir fordern endlich wirksame Maßnahmen gegen das Massensterben an den EU-Außengrenzen!

      Wir fordern eine menschenwürdige Einbürgerung von Flüchtlingen in die reichen Staaten!

      Unser – den Traditionen der DDR verpflichtetes – Verständnis von „Frieden. Freiheit. Solidarität“ ist ein anderes als das hohler Phrasen und inhaltsleerer Beteuerungen.


      Frieden bedeutet für uns, die Ursachen für dieses schlimmste Verbrechen an der Menschheit zu beseitigen:

      Die Ausbeutung anderer Völker und die Missachtung deren Recht auf Selbstbestimmung über die Gestaltung ihrer Gesellschaft.


      Wir sind gegen den Export „westlicher Werte“ als Staatsdoktrin!

      Freiheit ist für uns keine hohle Phrase.

      Persönliche Freiheiten sind nur dann zu erreichen, wenn die Menschen dafür über die lebensnotwendigen Voraussetzungen verfügen.

      Deshalb gehören Freiheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit untrennbar zusammen.

      Solidarität ist eine Kategorie des Kampfes für ein menschenwürdiges Leben in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit, gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung,

      sie stellt für uns nicht allein und vorrangig das Sammeln von Spenden dar. Es erfordert vielmehr die solidarische

      Unterstützung der unterentwickelten Länder und nicht die Ausplünderung ihrer Naturreichtümer und ausgebildeten Arbeitskräfte für den Profit des Kapitals.

      Angesichts des Versagens der im Parlament vertretenen Parteien zur Gestaltung einer besseren Gesellschaft setzen wir uns dafür ein und fordern dazu auf,

      Menschen unterschiedlicher Herkunft und politischen Anschauung zur außerparlamentarischen Durchsetzung dieser Ziele

      zusammenzuführen.



      Mit solidarischen Grüßen

      Carsten Hanke

      www.hanke-mv.de


















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    Hauptgewinn und Trostpreis - Beitrag in der Tageszeitung junge Welt vom 20.09.2016 von Professor Dr. Georg Fülberth Hauptgewinn und Trostpreis - Beitrag in der Tageszeitung junge Welt vom 20.09.2016 von Professor Dr. Georg Fülberth
    Aus dem Beitrag von Professor Dr. Georg Fülberth in der Tageszeitung junge Welt vom 20.09.2016







    Hauptgewinn und Trostpreis - Beitrag in der Tageszeitung junge Welt vom 20.09.2016 von Professor Dr. Georg Fülberth - PDF



















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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Einladung zur Landeskonferenz der KPF
    Datum: 2016-09-21T17:29:15+0200
    Von: "wtegge@t-online.de" wtegge@t-online.de
    An: "Tegge, Waltraud" wtegge@t-online.de






    Der Landessprecherrat der KPF lädt alle interessierten Mitstreiterinnen und Mitstreiter herzlich ein zur


    Konferenz zum Thema "Frieden in der Ostsee - Kampf um den Weltfrieden".



    Mit solidarischen Grüßen

    i.A. Waltraud Tegge






    KPF-Konferenz zum Thema Frieden in der Ostsee - Kampf um den Weltfrieden am 22. Oktober 2016 in der Reuterstadt Stavenhagen.
    KPF-Konferenz zum Thema Frieden in der Ostsee - Kampf um den Weltfrieden am 22. Oktober 2016 in der Reuterstadt Stavenhagen.></a>

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    Landtagswahlauswertung in Mecklenburg-Vorpommern - Ostsee-Rundschau.de  - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt






    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: jW 16.09.2016
    Datum: 2016-09-15T19:48:37+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    SPD bloß nicht erschrecken - Beitrag  in der Ausgabe der  Tageszeitung junge Welt vom 16.09.2016 von Dr. Marianne Linke






    SPD bloß nicht erschrecken - Beitrag in der Tageszeitung junge Welt vom 16.09.2016 von Dr. Marianne Linke - PDF






    Grüße,

    Marianne Linke












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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: RgR Medienecho
    Datum: 2016-09-14T20:46:40+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de




    14.09.2016 / Antifa / Seite 15

    »Rock gegen rechts« mit Esther Bejarano

    Stralsund. Eine Woche nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern stand die Hafenstadt Stralsund im Zeichen des Antifaschismus.

    Der Verein »Rock gegen rechts e. V.«, der 2005 als Initiative von Schülerinnen und Schülern entstand, hatte für Sonnabend in die Kulturkirche

    der Stadt zu einem Konzert mit Esther Bejarano und der Microphone Mafia eingeladen.

    Am Sonntag fand ein Fußballturnier unter dem Motto »Kickt gegen Rassismus« statt.

    Bereits die Lesung mit Esther Bejarano vor dem Konzert war restlos überfüllt.

    Weit über 100 Besucher, viele sehr jung, verfolgten mit großer Spannung den Vortrag der Auschwitz-Überlebenden.

    Die Lieder, die Esther Bejarano vortrug, waren wie immer voller Temperament und Solidarität, die Dialoge, die Microphone-Mafia-Sänger Kutlu Yurtseven

    mit dem Publikum führte, ideenreich, pointiert, mitreißend.

    Esther Bejarano war schon lange wieder in Richtung Hamburg aufgebrochen, da standen immer noch kleine Gruppen vor der Kulturkirche,

    diskutierten und mochten nicht nach Hause gehen.

    Am Sonntag morgen trafen sich Stralsunder und viele junge Gäste aus dem Umland und aus Hamburg zum antirassistischen Fußballspiel.

    Auch hier die Stimmung – wie das Wetter – voller Sonne und Freundlichkeit.

    Kinder aus ungezählten Ländern sausten herum, spielten Ball, diskutierten miteinander oder schauten einfach zu.

    Einige von ihnen gehören zu denen, die hier nicht geduldet werden und mit dem nächstmöglichen Flugzeug wieder dorthin müssen, wo deutsche, europäische

    oder US-amerikanische Waffen gerade keinen Frieden schaffen. (jW)

    Den Artikel finden Sie unter: http://www.jungewelt.de/2016/09-14/079.php








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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Tag der Opfer des Faschismus und Krieg
    Datum: 2016-09-11T17:31:11+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de




    Das Wochenende 10. / 11. September 2016 in Stralsund stand ganz im Zeichen des Antifaschismus.

    Am Sonnabend, dem Vorabend des Tages für die Opfer des Faschismus, fanden in der Kulturkirche eine Lesung und ein Konzert mit Esther Bejarano und der Band Microphone-Mafia statt.

    Der Saal war überfüllt, die Stimmung unbeschreiblich. Während der Lesung war außer Esthers Stimme nichts zu hören, kein störender Laut, nur Spannung, Aufmerksamkeit.

    Esther, die Deutsche, die Jüdin, die Antifaschistin, die Kommunistin, die Frau - die das Leben liebt und deshalb nie den Widerstand fürchtet - sie beeindruckte, begeisterte ihre Zuhörer.

    Dann die Lieder - voller Temperament und Solidarität, Kutlu's Dialoge mit dem Publikum - ideenreich, pointiert, einfach mitreißend, wie der ganze Abend.

    Für die sehr jungen, die jungen und die älteren Anwesenden war das ein wunderbares Erlebnis, gerade in dieser Zeit, in der deutsch-nationalistische Töne wieder unüberhörbar vernehmbar sind.

    Esther war schon lange wieder in Richtung Hamburg aufgebrochen, da standen immer noch kleine Gruppen vor der Kulturkirche, diskutierten und mochten nach diesem anregenden Abend

    einfach nicht nach Hause gehen.


    Am Sonntagmorgen trafen sich Stralsunder und viele junge Gäste aus dem Umland, aus Hamburg zu einem antirassistisches Fußball-Spiel.

    Auch hier die Stimmung - wie das Wetter - voller Sonne und Freundlichkeit.

    Unsere Kindergeneration aus ungezählten Ländern dieser Erde sauste rum, spielte Ball, spielte Fußball, diskutierte miteinander oder schaute einfach zu.

    Nicht zu fassen, dass einige von ihnen hier nicht geduldet werden und mit dem nächstmöglichen Flugzeug wieder dorthin müssen,

    wo deutsche, europäische oder US-amerikanische Waffen gerade keinen Frieden schaffen.


    Ein Dankeschön an das Bündnis "Rock gegen Rechts Stralsund" und den Verein "Ajuku" für dieses tolle Wochenende.


    Marianne Linke








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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Re: WG: Pressemitteilung der VVN-BdA MV e.V.
    Datum: 2016-09-11T09:01:44+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Axel Holz" axelholz@msn.com





    Es gab mal Zeiten, da sprachen wir vom Faschismus.

    Liebe Freunde,

    es gab mal Zeiten, da sprachen wir vom Faschismus.

    Sprache ist Denken!!!

    War es nicht so, dass der Magistrat von Berlin 1945 den Beschluss gefasst hatte,

    am zweiten Sonntag im September der Opfer des Faschismus und des Krieges zu gedenken, sich dabei natürlich auch auf die Buchenwald-Losung bezog?

    Ich weiß es nicht, würde deshalb gern hören, was Ihr meint.

    Auf jeden Fall sollten wir nicht die rechte, demagogische Wortwahl "Nationalsozialistische-Diktatur" in unseren Sprachgebrauch aufnehmen.

    Wir hatten gestern einen wunderbaren Tag mit Esther Bejarano, am Abend dann ein Konzert, volles Haus, sehr junge, junge, ältere Menschen, tolle Stimmung, bei über 30 Grad im Schatten.

    Es geht - wir können mobilisieren, mit klaren Botschaften und freundlich/solidarischer Ausstrahlung,

    beste Grüße und einen großen Dank für die finanzielle Unterstützung des Landesverbandes VVN,


    Marianne Linke, Stralsund






    Solidarität mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Sahra Wagenknecht  angesichts der gegenwärtig gegen sie    mit absurden Unterstellungen und Behauptungen geführten  Kampagne - Schäbige Attacke gegen  Dr. Sahra Wagenknecht sogar innerhalb  der Partei  DIE LINKE -  Ostsee-Rundschau.de







    Solidaritätserklärung mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Sahra Wagenknecht!  Wir erklären unsere Solidarität mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Sahra Wagenknecht angesichts der gegenwärtig gegen sie  mit absurden Unterstellungen und Behauptungen geführten  Kampagne! 
      Die schäbige Attacke gegen  Dr. Sahra Wagenknecht (MdB) findet offenbar sogar innerhalb  unserer Partei DIE LINKE statt!










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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Noch ein positiver Kommentar zu Sahra
    Datum: 2016-08-02T10:27:42+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    Datum: 2. August 2016 09:54:09


    Noch ein positiver Kommentar zu Sahra




    Debatte - Im Jagdmodus

    Lutz Herden /Der Freitag 01.08.2016


    https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/im-jagdmodus


    Debatte Die Polemik gegen Sahra Wagenknecht in der Linkspartei zeugt vom Verzicht auf linke Realpolitik und wirkt wie präventive Personalpolitik

    Man sollte schon wissen, was es bedeutet, ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl das beste Pferd im Stall zu schlachten. Will heißen, die Kampagne in der Linkspartei gegen die Aussagen von Sahra Wagenknecht zur Flüchtlings- und Integrationspolitik der Bundeskanzlerin nimmt befremdende, teils groteske Ausmaße an. Sie zeugt vom Verzicht auf linke Realpolitik, falls es bei den Angriffen auf die Fraktionsvorsitzende tatsächlich um den Umgang mit Hilfesuchenden aus Nordafrika, dem arabischen Raum und Mittelasien geht – und nicht um präventive Personalpolitik innerhalb der Linken.

    Unterstellt man ersteres, müsste sich die Parteiführung nach Angela Merkels wenig "situationsgerechter" Pressekonferenz vom 28. Juli bei Wagenknecht bedanken, die Defizite der Regierungspolitik schon vor diesem Auftritt auf den Punkt gebracht zu haben. Um es noch einmal zu rekapitulieren – unmittelbar nach dem Attentat von Ansbach hatte sie vor gut einer Woche erklärt, dass die „Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern mit erheblichen Problemen verbunden und schwieriger ist, als Merkels leichtfertiges ‚Wir schaffen das‘ uns im letzten Herbst einreden wollte“. „Der Staat“ müsse nun „alles dafür tun, dass sich die Menschen in unserem Land wieder sicher fühlen können“.

    Hat die Urheberin dieser Sätze damit Koalitionsangebote an die AfD überbracht? Wurde sie zum „Teil einer linksrechten Querfront“, wie ihr unterstellt wird? Werden wir Zeugen „irgendwelcher Avancen an rechte Wähler/-innen oder Parteien“, wie das Linkenpolitiker Benjamin Hoff zumindest nicht ausschließt?

    Tatsächlich wird mit dem, was Wagenknecht formuliert hat, die Mindestnorm für das Dasein einer Politikerin oder eines Politikers der Linken erfüllt: eine unbefangene, nach Möglichkeit wenig ideologiebehaftete Bestandsaufnahme vorzunehmen, um linker Realpolitik genügen zu können.

    Man muss sich schon der Situation stellen, wie sie nach der Ereigniskette von Würzburg bis Ansbach auch in den Milieus wahrgenommen wird, die der Linken nicht nur nahestehen, sondern aus denen sich deren Stammwähler rekrutieren. Letztere sollte man am allerwenigsten verlieren, um politikfähig zu bleiben und ein Optimum an parlamentarischer Präsenz im Bund wie den Ländern zu sichern.

    Nur so kann programmatischen Vorstellungen im Interesse des eigenen Anhangs Geltung verschafft werden. Wie sonst? Durch die „Macht der Straße“? Öffentlichen Druck? Leider entbehrt Deutschland einer französischen Protestkultur.

    Es offenbarte einen gefährlichen Hang zum politischen Autismus, nicht anerkennen zu wollen, wie sehr die jüngsten Geschehnisse auf das kollektive Bewusstsein hierzulande Einfluss haben. Sicher mit unterschiedlichen Konsequenzen und Reaktionen, aber auf jeden Fall schichten- und milieuübergreifend. Da erscheint Wagenknechts Kritik an der Flüchtlingspolitik überaus „situationsgerecht“.

    Es ist für eine auf Gesellschaftsveränderung bedachte linke Partei Ausweis von Daseinsberechtigung wie eine existenzielle Frage, nicht an den realen Verhältnissen und den daraus resultierenden Interessen und Stimmungen vorbei zu leben. Wer das ignoriert, wird schneller marginalisiert als gedacht.


    Das Reinheitsgebot

    Wenn aus der Partei der Vorwurf laut wird, Wagenknecht bringe die Linke in eine ungehörige Nähe zur AfD, ist das verstiegen und absurd. Sie hat ihren zutreffenden Befund nicht mit völkischen oder nationalistischen Parolen versehen, sondern nichts weniger getan, als die soziale Herausforderung anzudeuten, die sich mit der Aufnahme Hunderttausender Krieg und Not entronnener Menschen in einem Land ergibt, dessen soziales Gefälle unablässig krasser wird. Allein der dadurch provozierte Gefühlsstau in den Verbitterungsmilieus lässt sich schwerlich durch Appelle zur Solidarität überwinden, geschweige denn die Formel „Wir schaffen das“.

    Wer die prekären, unsicheren, demütigenden Jobs eines neuen Dienstleistungsproletariats erträgt, wem innerhalb der Gesellschaft keine oder nur wenig Solidarität zuteil wird, wie soll der solidarisch sein, dass es an Altruismus grenzt? Wer dann auch noch dank massenmedialer Fürsorge aufs schlichte Urteilen getrimmt wird, der muss Flüchtlinge mindestens für Rivalen halten, mit denen um die vom Staat künstlich knapp gehaltenen Ressourcen für Wohlfahrt konkurriert wird.

    Die politisch-moralische "Reinheit", gegen die sich Wagenknecht nach Ansicht ihrer parteiinternen Widersacher vergangen hat, mag ein hohes Gut sein. In manchen – eigentlich zu fast allen Zeiten – ist sie "reiner" Luxus und fürs Hochgefühl auf Parteitagen gut, sonst nichts. Womit weder Prinzipienverzicht noch -verrat eine Bresche geschlagen sei.


    Kommunistischer Sündenfall

    Als 1930 die KPD ihr „Programm zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes“ präsentierte, war das eine Reaktion auf die Stimmungslage in der Arbeiterschaft. Auf die berief sich die Partei mit ihrer Politik, aus der kamen die meisten Wähler.

    In diesen – wenn man so will – „historischen Milieus“ der KPD verfing die nationalistische Demagogie einer erstarkenden NSDAP durchaus. Die Nazis sammelten Sympathisanten, indem sie die Reparationen des Versailler Vertrages attackierten, die es in der ausgebrochenen Weltwirtschaftskrise ungemein erschwerten, dass staatliche Alimentierung den sozialen Abstieg von Millionen Menschen auffangen, wenn schon nicht aufhalten konnte.

    Eine Mehrheit der davon in Deutschland Betroffenen suchte die Verantwortung dafür kaum bei den Kriegsschuldigen der alten Eliten von 1914, sondern bei den Siegermächten von 1918, die in imperialistischer Absicht durch Versailles und die Reparationen auf Jahrzehnte den „Wettbewerber“ Deutschland klein halten wollten. Soziale Befreiung konnte – unter diesen Umständen – nur dann ein realistisches Ziel sein, wenn man sich auch davon – „national“ – befreite.

    Dies war kein Verrat am sozialistischen Ziel, eher ein verständlicher Versuch, um zu verhindern, dass die NSDAP über die Reparationenfrage auf KPD-Terrain wilderte. Die Kommunisten haben sich dadurch bei der NSADP weder angebiedert noch deren Propaganda kopiert. Sie agierten aus einer konkreten Lage heraus. Im Übrigen müssen nicht immer zwei das Gleiche meinen, wenn sie Ähnliches sagen.

    Durch historische Vergleiche wie diesen lassen sich niemals Vergangenes und Gegenwärtiges gleichsetzen. Vielmehr kommt es darauf an, Handlungsmuster zu erkennen, um besser zu verstehen, wie und weshalb um linke Politikfähigkeit gerungen wurde. Dass die KPD seinerzeit mit ihrem „nationalen Instinkt“ zu reüssieren suchte – sei der Vollständigkeit halber angefügt –, war nicht nur auf die Nazis gemünzt. Als Hauptfeind sollten auf diese Weise besonders die „Sozialfaschisten“ der SPD bekämpft werden.


    Rot-Rot-Grün

    Man kann sich bei der Vehemenz der Angriffe auf Wagenknecht kaum des Verdachts erwehren, dass die Politikerin weniger wegen ihrer Aussagen zur Flüchtlingspolitik gescholten wird, sondern vielmehr andere Motive von Belang sind. Sie gilt zu Recht als Ballast für rot-rot-grüne Resthoffnungen der Parteiführung um Bernd Riexinger und Katja Kipping.

    Sollten die irgendwann das Stadium der Utopie verlassen, dürfte Sahra Wagenknecht als Inkarnation programmatischer Treue darauf achten, dass die Linke im Verbund mit zwei neoliberalen Parteien keiner Selbstverstümmlung verfällt, die irreversible Folgen hätte. Die potenziellen Partner werden schließlich eine solche Allianz auch deshalb wollen, weil sich die Linke dabei durch erzwungene Konzessionen selbst erledigen kann. Um das zu verhindern, wird Wagenknecht Rot-Rot-Grün stets am Erhalt eigener Identität messen. Mit anderen Worten, Riexinger, Kipping, auch Dietmar Bartsch, könnten vor einer Schicksalsfrage stehen: Wagenknecht demontieren, um die Bereitschaft zum Mitte-Links-Bündnis zu demonstrieren, oder dank Wagenknecht die Gewähr dafür haben, dass Rot-Rot-Grün nur dann zustande kommt, wenn dies einen authentischen Politikwechsel bewirkt.

    Dazu freilich muss die Linke im Bundestag mindestens wieder so stark werden wie zu jener Zeit, als Oskar Lafontaine die Fraktion zusammen mit Gregor Gysi führte. Abhängen wird das auch davon, wie und ob es gelingt, Sozial- und Flüchtlingspolitik klientelbezogen als Einheit zu betreiben.


    _______________________________________________

    sl-berlin mailing list
    sl-berlin@die-linke.org
    http://lists.die-linke.org/mailman/listinfo/sl-berlin


















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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: 2003 - gar nicht so lange her...
    Datum: 2016-07-22T09:47:29+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    Hallo liebe Freunde,

    falls es doch mal regnen sollte, hier Töne, die wir nicht vergessen sollten.

    Die Geschichte ist 10 Minuten lang.








    Grüße

    Marianne



    https://www.youtube.com/watch?v=2UDzgBk9AYE
















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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Fata Morgana / Rezension. Es darf bezweifelt werden, dass diese Wirtschaftsordnung kurz vor ihrem Ende steht. Über Paul Masons Buch »Postkapitalismus«
    Datum: 2016-07-19T11:26:42+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    Hier ein Artikel von Fülberth.

    Er schreibt:

    "Es darf bezweifelt werden, dass diese Wirtschaftsordnung kurz vor ihrem Ende steht."

    Lest selbst!


    http://www.jungewelt.de/m/artikel/290169.fata-morgana.html


    Beste Grüße

    Marianne
























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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: [Kpf-informationen] Der Ministerpräsident und das Parteiprogramm
    Datum: 2016-07-15T21:52:00+0200
    Von: "wtegge@t-online.de" wtegge@t-online.de
    An: "DIE LINKE.MST" die-linke-mst@t-online.de





    Liebe Mitstreiterinnen und liebe Mitstreiter,

    bevor ich morgen an die Ostsee für 3 Wochen fahre, möchte ich Euch noch vom Bundessprecherrat der KPF eine Information zu kommen lassen.

    Die Koalitionsfrage 2017 im Bund wird ja nach dem Parteitag wieder mächtig hochgespielt, ungeachtet dessen, dass wir damit zur Aufgabe

    unserer friedenspolitischen Positionen laut Parteiprogramm aufgeben müssten.

    Wer so diskutiert und auch schon mal Ministervorschläge macht, will nicht wirklich, dass DIE LINKE eine linke Kraft bleibt.

    Der Frieden, die Abrüstung und Verbot von Rüstungsetat gehören zu unseren Kernfragen und sind unsere Kennzeichen.

    Die Basis muss sich entscheiden, ob sie will, dass DIE LINKE eine "SPD-Light" werden soll und damit sich selbst überflüssig macht.

    Der Bundessprecherrat hat sich zu den Äußerungen Bodo Ramelows klar positioniert.


    Übrigens hat der Genosse Prof. Dr. Gregor Putensen seine Teilnahme an unserer Landeskonferenz am 22. Oktober in Stavenhagen zugesagt

    und wird zum Thema Frieden in der Ostsee - Sicherung des Weltfriedens sprechen.

    Die Einladungen kommen wie bereits angekündigt Ende September. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.


    Mit solidarischen Grüßen


    Waltraud













    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: [Kpf-informationen] Der Ministerpräsident und das Parteiprogramm
    Datum: 2016-07-14T22:56:28+0200
    Von: kpf@die-linke.de" kpf@die-linke.de
    An: "kpf-informationen@info.die-linke.de" kpf-informationen@info.die-linke.de





    Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

    als wir Ende vergangenen Jahres beschlossen, das Augustheft 2016 der Mitteilungen als Sonderheft zur Friedensfrage herauszugeben,

    wussten wir natürlich noch nicht, welche lichtvollen Äußerungen Bodo Ramelow im Juli 2016 zur NATO machen würde.


    Weiterlesen im PDF-Dokument: Der Ministerpräsident und das Parteiprogramm - PDF


    Mit solidarischen Grüßen,


    --

    Bundessprecherrat

    Kommunistische Plattform der Partei DIE LINKE

    Karl-Liebknecht-Haus, 10178 Berlin, Germany

    mailto:kpf@die-linke.de kpf@die-linke.de

    http://www.die-linke.de/kpf/

















    Europa-Friedensforum - Frieden auf der ganzen Welt!









    Statt Konfrontationspolitik eine Politik des Friedens - Für eine gesamt-europäische Sicherheitsordnung mit Russland









    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: AW: .... fast fehlen einem die Worte....
    Datum: 2016-07-12T19:58:07+0200
    Von: "Eckart Kreitlow" eckartkreitlow@t-online.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    Cc: "sahra.wagenknecht@bundestag.de" , "dietmar.bartsch@bundestag.de" , "katja.kipping@bundestag.de" , "bernd.riexinger@die-linke.de" , "oskar-lafontaine@oskar-lafontaine.de" , "Uli Gellermann" , "Eckart Kreitlow"





    Liebe Marianne,

    wahrscheinlich bzw. nicht nur wahrscheinlich, sondern ganz sicher gibt es leider in unserer Partei DIE LINKE, offenbar auch innerhalb unserer Führung, Kräfte,

    die die gegenwärtige sicher nicht nur aus meiner Sicht unverantwortliche Konfrontationspolitik der NATO gegenüber Russland unterstützen.

    Diese Politik der Konfrontation kann selbstverständlich niemals im Interesse des deutschen Volkes und der Völker Europas liegen.

    Dies Jeder und Jedem klar zu machen, ist zwar nicht nur eine Aufgabe für uns Linke, aber zumindest sollten wir zu den Vorreitern im Friedenskampf gehören.

    Insofern finde ich es auch zum Beispiel ausgezeichnet, wie gegenwärtig unter anderem Dr. Sahra Wagenknecht und ihr Lebensgefährte Oskar Lafontaine agieren.

    So kritisierte zum Beispiel Genossin Dr. Sahra Wagenknecht (MdB) die NATO im RT-Deutsch-Interview mit den Worten:

    "Europa würde einen militärischen Konflikt nicht überleben!"


    Da ich unter anderem nicht nur acht Semester Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, sondern auch vier Jahre Zivilverteidigung am ZV-Institut "Otto Grotewohl"

    in Beeskow studiert habe, wo wir uns unter anderem mit den Wirkungen von Massenvernichtungswaffen (ABC-Waffen) mehr als bis zur Genüge beschäftigen mussten

    bzw. beschäftigt haben, glaube ich nicht nur, sondern weiß ich, dass Europa mit größter Sicherheit völlig zerstört und höchstwahrscheinlich große Gebiete

    Europas für utopisch lange Zeit radioaktiv verseucht werden würden, käme es zu einem ATOM-Krieg der NATO mit Russland.

    Denken wir nur einmal an die Tschernobyl-Katastrophe 1986!

    Wobei die Katastrophe in Tschernobyl, so schlimm sie auch war, im Vergleich zu einem in Europa geführten ATOM-Krieg der NATO mit Russland nicht einmal

    im geringsten vergleichbar ist, so verheerend wären die Folgen eines Nuklearkrieges in Europa!





     Albert Einstein sagte einmal: Ich bin mir nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im 
      vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen. | Die Folgen eines Atomkrieges in Europa absolut verheerend! Statt einer Konfrontationspolitik eine Politik des Friedens - Für eine gesamt-europäische Sicherheitsordnung mit Russland!




    Michail Gorbatschow: Wenn es zu einem Krieg kommt, wird es der letzte sein!  Statt einer Konfrontationspolitik eine Politik des Friedens - Für eine gesamt-europäische Sicherheitsordnung mit Russland





    Kaum vorstellbar, dass Leute wie Ministerpräsident Bodo Ramelow dies nicht wissen bzw. nicht erkennen?



    Übrigens mir gefällt sehr gut in diesem Zusammenhang der Spruch von dem großen Bertolt Brecht, der einmal meinte:

    "Wer die Wahrheit nicht weiß, ist nur ein Dummkopf!
    Wer aber die Wahrheit kennt, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!"



    Herzliche Grüße!

    Eckart Kreitlow







    Rückblicke in die Geschichte - die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts: http://www.geschichtsseiten.de/htm/urkatast.htm









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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: .... fast fehlen einem die Worte....
    Datum: 2016-07-12T16:07:12+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    ......aber ich habe sie zum Glück wiedergefunden! Andreas


    Antwort an: "sl-berlin@die-linke.org" sl-berlin@die-linke.org


    „DIE LINKE Thüringen, Bodo Ramelow: hat er den Schuss nicht gehört?“



    https://wipokuli.wordpress.com/2016/07/12/die-linke-thueringen-bodo-ramelow-hat-er-den-schuss-nicht-gehoert/


    Dienstagsgrüße


















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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Veranstaltung 6.7.2016 mit Peter Wahl
    Datum: 2016-06-28T10:24:30+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    Liebe Genossinnen, liebe Genossen, liebe Freunde,

    hier die Ankündigung einer Veranstaltung, die Siggi organisiert hat,

    mit besten Grüßen Marianne





    -----Original-Nachricht-----
    Von: Siegfried Dienel dienel_siegfried@hotmail.com
    Datum: 27. Juni 2016 23:22:
    Betreff: Veranstaltung 6.7.2016 mit Peter Wahl




    Liebe Genossen zur Weiterverbreitung:





























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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Einladung des Dokumentationszentrums Prora
    Datum: 2016-06-17T23:32:51+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    Euch Zur Kenntnisnahme, und vielleicht Teilnahme,

    liebe Grüße Marianne



    Von meinem iPhone gesendet


    Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:



    Von: "Dokuzentrum Prora"

    Betreff: Einladung des Dokumentationszentrums Prora





    Dokumentationszentrum Prora e.V.

    _____________________________________________________________________




    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich darf Sie herzlich zu unseren Sonderveranstaltungen ins Dokumentationszentrum Prora einladen.

    Am Donnerstag, den 30. Juni , um 17:00 Uhr eröffnen wir die Ausstellung


    „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“



    Die Ausstellung wurde in den Jahren 2012 und 2013 von Birgit Mair im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. erstellt.

    Sie setzt sich mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 2000 bis 2007 und der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dessen Auffliegen im November 2011 auseinander.

    Angehörige der Mordopfer kommen zu Wort, die Bombenanschläge in Köln und die Banküberfälle, bei denen unschuldige Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden, werden thematisiert.


    Zudem wird die Neonazi-Szene der 1990er Jahre und ihre den NSU-Kern unterstützende Funktion beleuchtet.


    Am Samstag, den 02. Juli, ab 17:00 Uhr zeigen wir die Filme



    „Carl Peters“


    Propagandafilm von 1941 (117 Min., s/w, Regie: Herbert Selpin)


    Die historische Vorlage des Films war das kolonialistische Lebenswerk des als Begründer der Kolonie Deutsch-Ostafrika geltenden Carl Peters.

    Der Film verherrlicht unreflektiert das Wirken des rassistisch ausgerichteten deutschen Afrikaforschers und Kolonialisten Carl Peters,

    entstellt die historischen Zusammenhänge, um sie im Sinne der NS-Ideologie nutzbar zu machen. Einige Filmszenen wurden in Prora gedreht.

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stellte das Oberkommando der alliierten Siegermächte die Aufführung unter Verbot.



    „Majubs Reise“


    Dokumentation von 2013 (50 Min., Regie: Eva Knopf)


    Fast immer, wenn es in den Filmen der Nazizeit einen Schwarzen brauchte, war es Majub, der diese Rolle spielte.

    Er war Zarah Leanders Chauffeur, Hans Albers Diener und Heinz Rühmanns Liftboy.

    Regisseurin Eva Knopf erzählt in ihrem essayistischen Dokumentarfilm Majubs Reise von seiner Kindheit in der Kolonie,

    seinem Leben im nationalsozialistischen Deutschland und seinem Platz in den Kolonialfantasien der Deutschen.


    Die Filme zeigen wir im Rahmen der Ausstellung „Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“


    Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist frei.


    Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie und Ihre Freunde zu diesen Veranstaltungen begrüßen dürfen.



    Mit freundlichen Grüßen

    Bärbel Riechert

    Dokumentationszentrum Prora e.V.

    Büro Berlin

    Choriner Str. 82

    10119 Berlin

    Tel. 030 27594166

    Fax: 030 27594167

    presse@prora.eu

    http://www.prora.eu






















    Sonderausstellung Dokumentationszentrum Prora - PDF








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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Info I - Hermann Kant ist 90!
    Datum: 2016-06-17T17:26:28+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    Liebe Freunde,

    am 14.06.2016 vollendete Hermann Kant sein 90. Lebensjahr. Grund genug für viele seiner Verehrer/innen, ihm die Ehre zu erweisen.

    Der Aufbau-Verlag, Irmtrud Gutschke mit der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz organisierten eine

    Festveranstaltung im Theater, die dem Jubilar gewidmet war und ihn sichtlich beeindruckte.


    Als VVN-BdA - Gruppe waren wir selbstverständlich auch unter den Gratulanten. Es war schön, nach langer Zeit einmal wieder neben

    Hermann Kant dem Bürgermeister der Stadt Neustrelitz, Herrn Grund, oder Klaus Höpcke, den einst für Literatur zuständigen DDR-Minister,

    oder den Intendanten des Theaters Herrn Kümmritz, oder meinem Kollegen Methling, Christa Luft und Genossen Boldt sowie viele meiner

    einstigen Berliner Mitstreite/rinnen zu begrüßen, die fast alle per Bus angereist waren.

    Von den Veröffentlichungen des Tages aus diesem Anlaß (ND, Berliner Zeitung, jW oder FAZ) füge ich die Beitrage der jW bei. Sie zu lesen, bereitet

    großes Vergnügen.


    Beste Grüße

    Marianne








    Zum 90. Geburtstag des Schriftstellers Hermann Kant

    VVN-BdA-Gruppe Stralsund gratuliert sehr herzlich!




    Aus junge Welt: Ausgabe vom 14.06.2016, Seite 12 / Thema

    Unerbittlich gegen deutschen Wahn
    und Knechtseligkeit











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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Fwd: Berliner Anstoß Ausgabe Juni
    Datum: 2016-06-12T12:12:29+0200
    Von: "friedrich" kpf_friedrich_engels@me.com
    An: "Undisclosed recipients:;"





    Linke Stimmen auf Ostsee-Rundschau.de





    Anfang der weitergeleiteten Nachricht:


    Von: BerlinerAnstossMaillist@vorsicht-bissig.de
    Betreff: Berliner Anstoß Ausgabe Juni
    Datum: 2016-06-12T12:12:29+0200
    An: Undisclosed recipients: ;



    Liebe Freundinnen und Freunde,
    liebe Genossinnen und Genossen


    anbei - leider etwas versprätet - der Berliner Anstoß u.a. mit folgenden Themen:


    ILA 2016 – KEIN MILITÄR AUF DER ILA!

    KEIN DROHNENKRIEG – STOPP RAMSTEIN Appell der Planungskonferenz „Stopp Ramstein“: Kommt und macht mit bei der Menschenkette am 11. Juno 2016!


    FÜR VERSTÄNDIGUNG MIT RUSSLAND Spendenaufruf der Berliner Friedenskoordination zum 75. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

    GEGEN KRIEG UND FASCHISMUS – VON BERLIN MUSS FRIEDEN AUSGEHEN! Die DKP Berlin stellt sich zur Wahl: Aus unserem Wahlprogramm


    ZUM 75. JAHRESTAG DES ÜBERFALLS DES FASCHISTISCHEN DEUTSCHLANDS AUF DIE SOWJETUNION


    BERLINER ABC: HEUTE B WIE BUCH



    Weitere Informationen:

    anstoss.dkp-berlin.info

    www.dkp-berlin.info









    Wiederbelebung des Boddenreviers von Ribnitz-Damgarten bis nach Zingst - eine NUOZ-Sonderseite auf Ostsee-Rundschau.deDas Fahrgastschiff der Poschke-Reederei wurde 2008 in Dienst gestellt. Bis zu 220 Passagiere finden im Salon und auf dem Sonnendeck des 26,20 m langen und 6,40 m breiten Schiffes Platz. Foto: Eckart Kreitlow










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    Ein Leserbrief des Herrn Hellwich aus Prerow.



















    Wiederbelebung des Boddenreviers von Ribnitz-Damgarten bis nach Zingst - eine NUOZ-Sonderseite auf Ostsee-Rundschau.deDas Fahrgastschiff der Poschke-Reederei wurde 2008 in Dienst gestellt. Bis zu 220 Passagiere finden im Salon und auf dem Sonnendeck des 26,20 m langen und 6,40 m breiten Schiffes Platz. Foto: Eckart Kreitlow










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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Berichte für Ihre Nachrichten-Homepage
    Datum: 2016-06-07T10:17:12+0200
    Von: "Torsten R Lepsin" lepsin@gmx.de
    An: "'Eckart Kreitlow'" eckartkreitlow@t-online.de
    Cc: "lepsin@gmx.de" lepsin@gmx.de





    Ihre Nachrichtenseite zum Thema `Wiederbelebung des Boddenreviers´



    Sehr geehrter Herr Kreitlow !


    Herr Minister Backhaus hatte mit seiner Veranstaltung am o2.06.2016 in Prerow wieder einmal eine gute Zeitplanung gewählt.

    Ich war wieder dabei und werde demnächst in einem Kurzbericht eine Zusammenfassung meiner Erkenntnisse aus dieser Veranstaltung übersenden.


    Kurz zusammengefasst:

    Die entscheidenden Fehler seiner Planungen wurden nicht korrigiert!

    Andererseits habe ich weitere Informationen erhalten, mit deren Hilfe es möglich sein müsste, dieses unsinnige Vorhaben rechtzeitig stoppen zu können.



    Hinweis am Rande:

    Laut Minister Backhaus sollen bisher 880.000.- € in die Vorplanungen geflossen sein! Was hätte man damit alles planen können!


    In der Anlage sende ich Ihnen mehrere Dateien, die in der vorgegebenen Reihenfolge auf Ihre Extra-Seite Ihrer Homepage eingestellt werden sollten

    ( selbstverständlich nur, wenn Sie einverstanden sind ? ).


    Mit freundlichen Grüßen

    Torsten R. Lepsin

    ( Vorsitzender Verein BDZJ e.V. )






































    Wiederbelebung des Boddenreviers von Ribnitz-Damgarten bis nach Zingst - eine NUOZ-Sonderseite auf Ostsee-Rundschau.deDas Fahrgastschiff der Poschke-Reederei wurde 2008 in Dienst gestellt. Bis zu 220 Passagiere finden im Salon und auf dem Sonnendeck des 26,20 m langen und 6,40 m breiten Schiffes Platz. Foto: Eckart Kreitlow










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    Unser Ziel: Wiederbelebung des Boddenreviers von Ribnitz-Damgarten bis nach Zingst

    Prerower Ersatzhafen für den `Darßer Ort´ als Not- und Etappenhafen erfüllt nicht die Mindestanforderungen!

    von Torsten R. Lepsin, Vorsitzender Verein BDZJ e.V.




    Wenn man das schöne Boddenrevier zwischen Barhöft und Ribnitz-Damgarten an einem Sommertag mit Sonnenschein und einer leichten Brise betrachtet,

    mag man kaum glauben, dass die heutigen Probleme mit denen der Zeit der `HANSE´ und eines seiner Zeit sehr bekannten Klaus Störtebecker durchaus vergleichbar sind.

    Ein kurzer, vereinfachter Rückblick:

    Alten Aufzeichnungen gemäß gab ein gewisser Historiker namens Hans Sund die Wassertiefe bei Barhöft am östlichen Ausgang des Boddenreviers im 1o. Jahrhundert mit

    etwa 10´Fuss ( ca. 4 Meter ) an, für das Jahr 1714 nur noch mit 6´Fuss ( ca. 1,8o Meter ) an.

    Was war in dieser langen Zeit geschehen ?








    Wir wissen, dass durch die Eiszeit mehrere Inseln dem Festland vorgelagert waren und zwischen diesen gab es sogenannte `Seegatten´, die von kleineren

    Fischerei- und Handelsschiffen für die Ein- und Ausfahrt von der Ostsee in das Boddenrevier genutzt werden konnten.

    Dazu zählten damals :

    - Der Permin zwischen Saaler Bodden und der Ostsee

    - Der Darßer Kanal bei Ahrenshoop

    - Eine kleine Öffnung am Vordarß ( Hundesbeck )

    - Der Prerower Strom mit mehreren Ausflüssen

    - Einige Öffnungen zwischen dem Prerower Strom und Freesenbruch westlich von Zingst

    - Die alte Straminke

    - Fluttore zwischen den Werdern

    - Die Öffnung am Ostzingst bei Barhöft


    Aus den Überlieferungen der alten Fahrensleute wissen wir, wie sehr sie die immer geringer werdenden Wassertiefen beklagten:

    So gibt es einen Stich der Stadt Barth aus dem Jahre 1590, auf dem Flachbodensegler mit einem max. Tiefgang von bis zu 3 Metern gezeigt werden.

    Es ergibt sich jedoch die Frage, ob hier nicht der Künstler ein schmückendes Beitrag hinzugefügt hat, da die Barther Chronik erst um 1728 ein Bollwerk als Anleger ( hieraus entstand der Anleger bei der späteren Zuckerfabrik ) nennt und Hinweis auf den Westhafen mit einer Wassertiefe von 1,5 Metern ( später vertieft auf bis zu 3,5 Meter, als das Dampfsägewerk in Betrieb genommen wurde ).

    Ganz anders die Lage auf der Binnenseite von Zingst: Hier begünstigen die Wind- und Strömungsverhältnisse auf natürliche Weise Fahrwasser mit Tiefen bis zu 5 Meter, welche den Zingster Strom bis zum heutigen Tag erhalten haben .

    Weitere wichtige Zufahrten in das Boddenrevier waren u.a. bei Prerow und bei Wustrow. Diese waren von enormer Bedeutung für das Wachstum und die wirtschaftliche Blüte der Stadt Ribnitz und führten z.Zt. der HANSE zu schwerwiegenden Zerwürfnissen, da die HANSE in der Entwicklung des Handels der Stadt Ribnitz einen aufkommenden Konkurrenten sah .

    In der Folge wurden alle Zufahrten ( Darßer Kanal ) von den Rostocker und die Permin-Durchfahrt bei Wustrow von den Stralsunder am Ende des 14. Jahrhunderts zerstört und mittels alter Schiffsrümpfe, die man in den Einfahrten der Seegatts versenk-te, unbrauchbar gemacht. Die Versandung von der Ostsee her, führte zum endgültigen Verlust dieser Durchfahrten bis zum heutigen Tage.

    Das der Prerow-Strom bereits eine besondere Bedeutung für das Boddenrevier der damaligen Zeit gehabt haben muss, darauf deutete auch ein Schatzfund aus dem Jahre 1874 hin, der beweist, dass hier bereits im 9. Jahrhundert ein wichtiger Handelsweg für Schiffe gewesen war, die von der Ostsee kommend, zu den damaligen slawischen Siedlungen um das heutige Barth fuhren.








    Während der Prerow-Strom über Jahrhunderte weiterhin offen gehalten wurde und es sogar besondere Zoll-Vereinbarungen für die Schiffe gab, die mit dem Ziel Barth den Prerow-Strom durchsegelten, entstand nach der schweren Sturmflut von 1625, an der Straminke bei Zingst ein vergrößerter Ostseezugang, der für längere Zeit nutzbar war und mit einer Breite von 22,5 Metern und einer Tiefe von 3,5 Metern angegeben wird.

    Eine besonders schwere Sturmflut in der Nacht vom 12. auf den 13. November 1872 brachte Tod und Verwüstung. Ein Jahr später wurde die Mündung des Prerow-Stroms zum Schutz vor weiteren Sturmfluten zugeschüttet und damit die feste, landseitige Verbindung geschaffen, wie wir sie heute als Halbinsel Fischland-Darß-Zingst kennen.

    Die Folgen, die sich aus der Abschottung des Boddenreviers ergaben,

    waren bereits in dieser Zeit bekannt, denn der jetzt fehlende Wasseraustausch mit der Ostsee und die Einleitung nährstoffreicher Wasser als den Zuflüssen, wie der Barthe und Recknitz, führten zu einer zunehmenden Verlandung dieses Binnenreviers, wie aus zahlreichen Petitionen und Nachrichten zu entnehmen ist, die sich in den Stadtarchiven befin-den.

    Es wurden von Seiten der Fischer, Reeder und der Kapitäne der Frachtensegler wiederholt Eingaben gemacht, mit dem Ziel, eine verbesserte Zufahrt in die Ostsee und vertiefte Fahrwasser innerhalb des Boddenreviers zu realisieren:

    - So erstellte der Barther Magistrat im Jahre 1728 auf Befehl des damaligen schwedischen Königs Friedrich ein Programm ` . . . zur Wiedereröffnung des Straminker Tiefs . . . So würden auf Recommendation einige vermögende Kaufleute, wovon es bisher gefehlet, sich hier etablieren . . . ´

    - Im Jahre 1801 fordert der schwedische König Gustav Adolph IV die Stadt Barth auf ` . . . auch fehlt es der Stadt an einem Hafen . . . wegen der Süchtigkeit des Wassers . . . Ladung der Schiffe mit Leichtern bis zum Gellen gebracht werden müssen . . . ´ Man schlug die Anlegung eines Hafen bei Prerow vor, aber Barth wollte sich nicht finanziell beteiligen .

    - Im Jahre 1896 schlägt der Fischerverein erneut die Öffnung der Straminke vor, die seit Jahren nicht mehr befahrbar ist.

    - Im Jahre 1907 wird das Projekt `Fährverbindung Berlin-Barth-Straminke-Trelleborg´ erarbeitet, weil der deutsche Kaiser sich so eine schnellere Verbindung per Bahn und Fährschiff nach Schweden vorstellt, ohne den Umweg über Stralsund und Rügen.


    Dieses Projekt scheiterte in den Wirren des 1. Weltkriegs.

    - Im Jahre 1925 erstellte die Baltische Verkehrsstudiengesellschaft Berlin eine Denkschrift, die auf dem Projekt von 1907 basierte und in Barth zwei alternative Lösungsvorschläge für den Personen- und Güterumschlagsverkehr vorsah und auch den Liniendienst nach Norwegen und Dänemark einplante.

    Dieses Projekt scheiterte in den Wirren des 2. Weltkriegs.

    - Im April des Jahres 1935 betonte der Landrat ausdrücklich die Notwendigkeit eines Durchstichs bei der Straminke.


    Im Juli 1935 kam es in Zingst zu einer Besprechung zwischen dem damaligen Reichsverkehrsministerium, dem Reichsministerium f. Ernährung und Landwirtschaft, der Wasserbaudirektion, dem Bauamt Stralsund, dem Fischereiverband, der Kreisbauernschaft, den Bürgermeistern, der Regierung Stettin, u.a.m. , mit dem Ergebnis, dass die Planungen für den Bau eines Durchstichs mit Außenhafen begonnen werden sollen.

    Auch dieses Projekt scheiterte in den Wirren des 2. Weltkriegs, weil die vorhandenen Mittel anderweitig eingesetzt wurden.

    - Im Mai 1947 verfasste der Landrat des Kreises Stralsund erneut eine Denkschrift über die Herstellung eines Fischereischutzhafens bei der Straminke mit Schiffsanbindung nach Barth, da viele Fischer aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten gekommen sind, und so die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln sicher stellen könnten.

    - Am 27. November 1950 fragt der Rat des Kreises Stralsund beim Dezernat Wirtschaft die Kosten des Projektes Straminke an.


    Sie soll bestehen aus:

    - einer durch Einfahrtmolen geschützten Reede, .

    - einem Schifffahrtskanal von der Ostsee bis zur Kammerschleuse, .

    - einer neu zu baggernden Fahrrinne vom boddenseitigen Ende des Kanals bis zum Zingster Strom, .

    - der Vertiefung des Fahrwassers vom Zingster Strom bis zum Hafen Barth


    Wie wir heute wissen, wurde keine dieser sinnvollen Varianten je realisiert.

    Die wichtigsten Gründe waren vielfach die großen Kriege, vom Kampf der HANSE gegen andere Städte, über den dänisch-schwedischen Krieg bis zu den beiden Weltkriegen – aber waren auch immer wieder die Uneinsichtigkeiten der beteiligten Politiker, an denen sich die Visionen für eine verbesserte Zukunft der dort lebenden Anwohner ebenso zerschlugen, wie an überzogenen Forderungen der beteiligten `Umweltschützer´, an baurechtlichen Auflagen, und an der angeblichen Nichtfinanzierbarkeit dieses Projekts.


    Der Ausblick in die Zukunft :

    Es muss die Frage erlaubt sein, warum seit der Wende Millionen von D-Mark und Euro für immer neue Planungen, zahllose Gutachten und öffentliche Diskussionsabende aufgewendet wurden, obwohl eines nur einen einzigen sinnvollen Standort für einen Durchstich und damit für die dringend notwendige Wiederbelegung des Boddenreviers bei gleichzeitiger Gewässersanierung gemäß geltender Wasserrahmenrichtlinien ( WRRL ) geben kann und das haben bereits unsere Väter und deren Väter herausgefunden:

    Das ist und bleibt der Durchstich bei Zingst

    Obwohl der derzeitige Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, die Planung für einen völlig unbrauchbaren Inselhafen am Ende einer auf etwa 6oo Meter verlängerten Seebrücke vor PREROW durchzusetzen, würde dieses Bauvorhaben sehr bald notleidend werden, weil es nicht die Mindestanforderungen an einen Ersatzhafen für den `Darßer Ort´ als Not- und Etappenhafen sowie als Stützpunkt für den Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ( DGzRS ) erfüllt.

    Es wäre wünschenswert, wenn die betroffenen Anrainergemeinden gegen dieses nicht sinnvolle Vorhaben gemeinsam `Front machen´ und die Politiker zwingen, das Vorhaben zu überdenken !





    Zum Thema "Boddendurchstich und Wiederbelebung des Boddenreviers" in der Ostsee-Zeitung vom 18.05.2015:







    Fotos (5): Archiv Verein BDZJ e.V.








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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Fwd: Berliner Anstoß Mai 2016
    Datum: 2016-04-30T18:42:20+0200
    Von: "friedrich" kpf_friedrich_engels@me.com
    An: "Undisclosed recipients:;"





    Linke Stimmen auf Ostsee-Rundschau.de





    Anfang der weitergeleiteten Nachricht:


    Von: BerlinerAnstossMaillist@vorsicht-bissig.de
    Betreff: Berliner Anstoß Mai 2016
    Datum: 30. April 2016 um 15:38:14 MESZ
    An: Undisclosed recipients: ;



    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,


    anliegend der Berliner Anstoß - Mai 2016 u.a. mit folgenden Themen:


    1. MAI 2016 - ZEIT FÜR MEHR SOLIDARITÄT

    ZEICHEN SETZEN GEGEN SOZIALRAUB, KRIEG UND RASSISMUS!


    DAS FEST DES FRIEDENS UND DER SOLIDARITÄT

    DKP erwartet zehntausende Gäste zu diesjährigem UZ-Pressefest in Dortmund


    DIE OFFENSIVE GEGEN UNSERE SOZIALEN UND DEMOKRATISCHEN RECHTE IST IM VOLLEN GANGE – WEHREN WIR UNS!


    DKP FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG TRITT ZUR BVV-WAHL AN

    Pressemitteilung vom 11.04.2016


    UNSER GENOSSE UND FREUND DR. KLAUS STEINIGER IST AM 9. APRIL 2016 VERSTORBEN


    REZENSION: DER KURZE GRIECHISCHE FRÜHLING — DAS SCHEITERN VON SYRIZA UND SEINE KONSEQUENZEN.

    Ein neues Buch von Andreas Wehr




    Weitere Informationen:

    anstoss.dkp-berlin.info

    www.dkp-berlin.info








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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Beschluß der Bundeskonferenz vom 10.04.2016
    Datum: 2016-04-23T21:18:00+0200
    Von: "wtegge@t-online.de" wtegge@t-online.de
    An: "Tegge, Waltraud" wtegge@t-online.de





    Linke Stimmen auf Ostsee-Rundschau.de





    Liebe Mitstreiter,

    in der Anlage übersende ich Euch den Beschluß der Bundeskonferenz vom 10.04.2016.

    Der Brief im Auftrag der Landeskonferenzvom 02.04.2016 an den Landesvorstand und unserer Vorsitzenden wurde bis heute nicht beantwortet bzw. der Eingang bestätigt.

    Er ist aber auf unserer Internetseite (Zusammenschlüsse) einschließlich der Beiträge zur Bundesfriedenskonferenz und zum Landeswahlprogramm gestellt worden und kann nachgelesen werden.

    Mit solidarischen Grüßen

    Waltraud









    •    DIE LINKE muss wieder deutlicher eine alternative Politik betreiben - PDF








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    -----Original-Nachricht-----
    Von: Christin.Kieling Christin.Kieling@zv.uni-leipzig.de
    An: Eckart Kreitlow eckartkreitlow@aol.com
    Verschickt: Do, 7 Apr 2016 10:47 am
    Betreff: Einladung zum Alumni-Treffen der Universität Leipzig am 24. und 25. Juni 2016





    Einladung zum Alumni-Treffen der Universität Leipzig am 24. und 25. Juni 2016



    Sehr geehrter Herr Kreitlow,

    liebe Alumnae, liebe Alumni,



    wir laden Sie herzlich ein, zum diesjährigen Alumni-Treffen am 24. und 25. Juni 2016 für ein Wochenende an ihre Alma mater zurückzukehren.

    Erleben Sie die Vielfalt der Universität Leipzig hautnah, tauschen Sie sich mit Alumni aller Studienrichtungen sowie Altersgruppen aus

    und genießen Sie die ganz besondere Campus- und Leipzig-Atmosphäre.

    Wir freuen uns besonders, zur Eröffnung des Alumni-Treffens und der Langen Nacht der Wissenschaften auch die Schirmherrin des Alumni-Treffens 2016,

    die Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Professor Dr. Johanna Wanka,

    begrüßen zu dürfen, die wie Sie an der Universität Leipzig studiert hat.


    Während des Treffens erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm aus Führungen, Ausstellungen und vielen Möglichkeiten zur Weiterbildung

    und zum Netzwerken mit ehemaligen und aktuellen Studierenden.


    Ihren ganz persönlichen Ablauf können Sie sich aus den folgenden drei Bereichen individuell zusammenstellen.


    1. Zentrales Programm

    2. Führungen, Ausstellungen, Konzerte, Aktionen und mehr

    3. Programm der Fachbereiche



    Melden Sie sich am besten gleich an, denn einige Programmpunkte haben eine begrenzte Teilnehmerzahl.


    Hier geht es zur Online-Anmeldung.

    ………………………………………………………

    Auszüge aus dem Programm

    ………………………………………………………

    ALUMNI-AKADEMIE

    Die 2. Leipziger Alumni-Akademie bildet den Auftakt zum Alumni-Treffen.


    In fünf Workshops teilen ExpertInnen der Universität Leipzig ihr fachliches und methodisches Wissen mit Ihnen:


    Grundlagen des Projektmanagements

    Promovieren – aber richtig!

    Intervision - die Kraft des strukturierten kollegialen Austauschs

    Wege in die Selbstständigkeit

    Social Media



    Die Workshops sind auf die Bedürfnisse von Akademikern aller Studiengänge mit (ersten) Berufserfahrungen angelegt und bieten die Möglichkeit zur beruflichen Weiterbildung.

    Die Kosten für die eintägigen Weiterbildungsseminare belaufen sich auf 100 EUR/Seminar.

    Die Anmeldung zu einem Workshop der 2. Leipziger Alumni-Akademie erfolgt über das Buchungssystem der Wissenschaftlichen Weiterbildung der Universität Leipzig.

    Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2016.


    KARRIERETAG

    Am Samstagvormittag, 25. Juni 2016, wollen wir mehr über unsere Alumni erfahren:

    Beim Karrieretag berichten Absolventen Ihnen und aktuellen Studierenden über ihre Erfahrungen im Berufsleben.


    Die konkreten Themen lauten:


    Berufsperspektiven für Naturwissenschaftler(innen)

    Ihr berufliches Profil im Internet optimal präsentieren (mit XING)

    Auf Umwegen zum Berufsziel

    10 Regeln für eine erfolgreiche Jobsuche (mit StepStone)



    Kultur- und Wissenschaftsprogramm & Netzwerken

    Von Freitag bis einschließlich Sonntag erwartet sie ein umfangreiches Kultur- und Wissenschaftsprogramm aus Führungen, Ausstellungen, Konzerten und Aktionen, aus dem Sie frei wählen können.

    Auch gibt es während des Alumni-Treffens zahlreiche Möglichkeiten, mit ehemaligen Kommilitonen, Lehrenden sowie heutigen Studierenden in Kontakt zu treten.

    So bietet zum Beispiel die Alumni-Lounge im Neuen Augusteum am Samstagnachmittag (25. Juni 2016) bei Musik und einem bunten Programm

    eine hervorragende Chance, die Vielfalt der Alma mater und des Alumni-Netzwerks kennenzulernen.

    Das Alumni-Treffen klingt am Samstagabend mit einem Picknick beim „Klassik Airleben“-Konzert im Rosental aus.


    Weitere Details finden Sie laufend aktualisiert im Programm im Internet.


    ………………………………………………………

    Ein Großteil des Programms zum Alumni-Treffens 2016 ist für Sie, unsere Alumni, kostenfrei.

    Wir würden es jedoch begrüßen, wenn Sie statt eines Teilnehmerbeitrages einen Beitrag zur Studierendenförderung an Ihrer Alma mater leisten würden.

    Unser Ziel ist es, durch Einzelspenden möglichst vieler Alumni gemeinsam ein Stipendium im Rahmen des Programms „Deutschlandstipendium“ zu ermöglichen.

    Helfen Sie mit! Nähere Informationen finden hier.


    ………………………………………………………

    Übrigens: Ab der zweiten Aprilhälfte können Sie im geschützten Online-Mitgliederbereich des Alumni-Netzwerks, dem Alumni-Portal, einsehen, wer sich schon alles angemeldet hat.


    Schließlich noch ein Anliegen in eigener Sache: Leider liegen uns nicht von allen ehemaligen Studierenden aktuelle Anschriften vor, so dass wir nicht alle Alumni persönlich einladen können.


    Geben Sie deshalb bitte die Informationen zum Alumni-Treffen an Ihre Studienfreunde weiter oder vermitteln Sie uns den Kontakt viaalumni@uni-leipzig.de. Vielen Dank!


    Ich freue mich, wenn Sie die Gelegenheit nutzen, zum Alumni-Treffen im Juni 2016 an Ihre Alma mater zurückzukehren,

    ganz nach dem Motto: „Altes wiederfinden – Neues entdecken …“.


    Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.


    Auf ein Wiedersehen in Leipzig


    Ihre

    Christin Kieling


    ……………………………

    Alumni-Treffen bei Facebook und XING!


    ……………………………


    Christin Kieling

    Alumni-Koordinatorin


    Universität Leipzig

    Stabsstelle Universitätskommunikation

    Ritterstraße 30-36

    04109 Leipzig

    Telefon +49 341 97-35036

    Telefax +49 341 97-35009

    E-Mail: christin.kieling@zv.uni-leipzig.de

    www.alumni.uni-leipzig.de


    ........................................


    Wir danken den Kooperationspartnern des Alumni-Treffens 2016







    Ostsee-Rundschau.de


    Wie gefährlich ist Glyphosat?
    http://www.ostsee-rundschau.de/Glyphosat.htm













    Aus dem Posteingang an Ostsee-Rundschau.de - Neue Unabhängige Onlinezeitungen (NUOZ) Ostsee-Rundschau.de - vielseitig, informativ und unabhängig - Präsenzen der Kommunikation und der Publizistik mit vielen Fotos und  bunter Vielfalt









    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: FW: Re: FW: AW: FW: Fwd: Monsanto auf den Schlipps treten. Sind Sie dabei?
    Datum: 2016-04-02T21:45:31+0200
    Von: "w.kiupel@freenet.de" w.kiupel@freenet.de
    An: "eckartkreitlow@t-online.de" eckartkreitlow@t-online.de





    -----weitergeleitete Nachricht-----
    Von: Pagel
    Gesendet: Fr. 01.04.2016 20:52
    An: w.kiupel@freenet.de
    Betreff: Re: FW: AW: FW: Fwd: Monsanto auf den Schlipps treten. Sind Sie dabei?






    Lieber Wolfram,

    die "Ostsee-Rundschau" ist zwar aus meiner Sicht nicht optimal gestaltet, die Inhalte sind aber gut.

    Wir sollten das Angebot einer "Glyphosat-Seite" annehmen.

    Glyphosat ist noch nicht verboten, wir müssen dran bleiben.

    Monsanto & Co werden sich heftig wehren, es geht um sehr viel Geld.


    Viele Grüße,

    Lienhard






    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: AW: FW: Fwd: Monsanto auf den Schlipps treten. Sind Sie dabei?
    Datum: 2016-03-27T20:40:41+0200
    Von: "Eckart Kreitlow"
    An: "w.kiupel@freenet.de" , "elmar.koch@yahoo.de" + Weitere



    Sehr geehrter Herr Kiupel,

    zunächst möchte ich Ihnen sowie allen Empfängerinnen und Empfängern dieser Email die herzlichsten Ostergrüße übermitteln!

    Nun zum Inhalt Ihrer Email:

    Auch meines Erachtens sind zumindest all jene Gutachten zu Glyphosat anzuzweifeln bzw. in Frage zu stellen,

    die von dem Hersteller dieser Hauptkomponente des eingesetzten Breitbandherbizids zur Unkrautvernichtung

    (der Einsatz von Glyphosat soll wahrscheinlich sogar mittlerweile in über einhundert Ländern erfolgen!)

    Monsanto & Co selbst in Auftrag gegeben und oder direkt oder indirekt bezahlt worden sind.

    Natürlich ist unabhängig agierenden Wissenschaftlern, die dazu Gutachten erstellt haben und deren Erkenntnisse

    zudem in sich schlüssig sind, auf jeden Fall schon eher zu trauen.

    Wenn Sie damit einverstanden sind bzw. sein sollten, würde ich Ihren kritischen Beitrag zu Glyphosat

    in den Neuen Unabhängigen Onlinezeitungen (NUOZ) auf Ostsee-Rundschau.de

    unter http://www.ostsee-rundschau.de/Aus-dem-Posteingang.htm und

    http://www.ostsee-rundschau.de/Naturseite.htm veröffentlichen.

    Ich könnte auch noch, wenn Sie es wünschen, zusätzlich eine NUOZ-Sonderseite programmieren,

    die wir zum Beispiel http://www.ostsee-rundschau.de/Glyphosat.htm nennen könnten. Das wäre überhaupt kein Problem!

    Wie auch immer, ich würde mich freuen, wenn Sie einer Veröffentlichung Ihres Beitrages auf Ostsee-Rundschau.de zustimmen würden.

    Herzliche Grüße und alles Gute!

    Eckart Kreitlow







    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: FW: Fwd: Monsanto auf den Schlipps treten. Sind Sie dabei?
    Datum: 2016-03-27T15:40:06+0200
    Von: "w.kiupel@freenet.de"
    An: "elmar.koch@yahoo.de" , "eckartkreitlow@t-online.de" + Weitere








    -----weitergeleitete Nachricht-----
    Von: Pagel
    Gesendet: Mo. 21.03.2016 18:10
    An: Kiupel, Wolfram
    Betreff: Fwd: Monsanto auf den Schlipps treten. Sind Sie dabei?



    Lieber Wolfram,

    bitte weiter verbreiten.

    Lienhard







    -------- Weitergeleitete Nachricht --------



    Lieber Lienhard Pagel,

    *da sind wir dem Industriebündnis um Monsanto wohl auf den Schlips getreten.*

    Die Konzernvertreter schreiben auf ihrer Webseite:

    Die „versuchte Einschüchterung der Delegierten zeigt, wie sehr der strenge Prüfprozess missachtet wird“.

    Was war geschehen? Wir, eine Gruppe WeMove-Aktive und Umweltaktivist/innen,***

    haben unser demokratisches Recht in Anspruch genommen

    und standen protestierend vor dem Eingang, als über die Zulassung des Ackergiftes Glyphosat entschieden werden sollte*

    (siehe Bericht und Foto weiter unten).

    Wir missachten den Prüfprozess für das Ackergift auch nicht.

    Wir verfolgen ihn sehr genau und weisen öffentlich auf die Widersprüche hin.

    Die Glyphosat-Hersteller ziehen Hintergrundgespräche in verschwiegenen Räumen offensichtlich vor.

    *Nun, das werden wir nicht zulassen und dazu brauchen wir Ihre Unterstützung.*

    *Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns monatlich fördern.*


    https://www.wemove.eu/sites/all/modules/civicrm/extern/url.php?u=2896&qid=1482628*


    Wir hatten Ihnen vor einigen Tagen bereits geschrieben und ich erlaube mir, hier unsere E-Mail noch einmal anzuhängen.


    Hoffnungsfroh

    Jörg Rohwedder (Campaigner Deuschland)





    ***********************************************************************************************


    Lieber Lienhard Pagel

    *was für ein Erfolg! Unser Protest war zu laut, um überhört zu werden.

    *Die Europäische Kommission hat gestern die Entscheidung darüber verschoben, ob das krebserregende Pflanzengift Glyphosat weiter auf unseren Feldern und Tellern landen darf.

    Wenn wir gemeinsam auftreten, die falsche Politik anprangern und klare Forderungen stellen, dann haben wir die Chance, die Politik der Europäischen Kommission zu beeinflussen.


    *Die gewonnene Frist ist allerdings kurz.*

    Bereits Mitte April hat die Kommission wieder die Möglichkeit, abstimmen zu lassen.

    Sie können sich sicher vorstellen, wie viel Kraft die Arbeit über so viele Grenzen hinweg kostet.

    Wir brauchen Ihre Unterstützung

    *Bitte fördern Sie uns monatlich.*


    https://www.wemove.eu/sites/all/modules/civicrm/extern/url.php?u=2896&qid=1482628*



    *Mit unserer Petition und unserem Protest haben wir den Finger in die Wunde gelegt.*

    Der Widerspruch zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Europäischer Kommission ist einfach zu groß.

    Die WHO sagt, das Gift ist sehr wahrscheinlich krebserregend – die Kommission sagt, dafür gebe es keinen Hinweis.


    Drei Erfolgsfaktoren haben uns geholfen:

    1. Tolle Kampagnenpartner, die alle Beweise zusammen getragen haben.

    2. Eine klare gemeinsame Forderung: Stoppt das Gift.

    3. *Eine Mobilisierung über alle Grenzen Europas hinweg.*

    189.618 Bürgerinnen und Bürger aus allen 28 Mitgliedsstaaten der EU haben unterzeichnet.

    *Da wollen wir weiter machen und brauchen Sie!*

    *Bitte unterstützen Sie uns regelmäßig.


    https://www.wemove.eu/sites/all/modules/civicrm/extern/url.php?u=2896&qid=1482628*



    Noch vor 14 Tagen wollte nur Schweden gegen Glyphosat stimmen. Aber unser Druck nahm zu.

    *Gemeinsam erstatteten wir Anzeige gegen Monsanto & Co.

    *Neue Studien zeigen, dass weit mehr Menschen mit Glyphosat kontaminiert sind.

    Die Medien in Frankreich, die Niederlande, Österreich und Belgien berichteten breit.

    Später kam Italien hinzu. Etliche Regierungen schlossen sich Schwedens Ablehnung an und Deutschland kündigte an, sich enthalten zu wollen.

    Letzten Montag, am Tag vor der Abstimmung, haben wir unseren Protest nach Brüssel getragen.

    *Wir haben Ihre Unterschriften und unsere Position an die Europäische Kommission überreicht.

    *Zusammen bildeten wir eine Kette vor dem Eingang und fragten nach denjenigen, die über Glyphosat entscheiden.

    Sie mussten sich zu erkennen geben und erhielten unsere Forderungen.

    Wir übergeben in Brüssel Ihre Unterschriften gegen Glyphosat

    *Bitte fördern Sie uns monatlich.*


    https://www.wemove.eu/sites/all/modules/civicrm/extern/url.php?u=2896&qid=1482628*



    Der Teilerfolg beflügelt uns sehr und wir planen die nächsten Schritte.

    Wir bleiben dran.


    Wir grüßen herzlich

    Jörg Rohwedder (Lübeck)>
    Virginia López Calvo (Madrid)
    Mika Leandro (Bordeaux)
    Olga Vuković (Rom)
    Oliver Moldenhauer (Berlin)

    und das gesamte WeMove - Team




    WeMove.EU https://www.wemove.eu/sites/all/modules/civicrm/extern/url.php?u=2897&qid=1482628 ist eine Bürgerbewegung,

    die sich für ein besseres Europa einsetzt;

    für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt;

    die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht.

    Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen,

    die Europa ihr Zuhause nennen –

    egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo.


    Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.https://www.wemove.eu/civicrm/mailing/optout?reset=1&jid=6638&qid=1482628&h=240e232096738406


    WeMove.EU finanziert sich aus Spenden unserer Unterstützer aus ganz Europa.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere unabhängige Arbeit finanzieren helfen.

    Donate




    https://www.wemove.eu/sites/all/modules/civicrm/extern/url.php?u=2898&qid=1482628



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    -----weitergeleitete Nachricht Ende-----










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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Albrecht Müller warnt: Die „Querfront-Strategen“ setzen jetzt bei der Linken an !
    Datum: 2016-04-01T08:34:40+0200
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    Liebe Freunde,

    Der Beitrag ist lang, aber sehr lesens- und bemerkenswert!!!!

    herzlichst Marianne






    Linke Stimmen





    Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:


    23.03.2016


    Joachim Elz-Fianda



    Jochens SOZIALPOLITISCHE NACHRICHTEN

    Die „Querfront-Strategen“ setzen jetzt bei der Linken an – um die Anpassung an die neoliberale Ideologie und die Verneigung vor Angela Merkel perfekt zu machen

    Es werden mir jetzt einige Dinge erklärlich, die ich zuvor nicht glauben wollte:

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=32271


    Bei der Linkspartei spielt sich jetzt ab, was die Friedensbewegung und auch die NachDenkSeiten schon auszuhalten hatten:

    Wer nicht in die Linie der Anpassung an das konservative Milieu um Angela Merkel passt, wird mit dem Vorwurf bedacht,

    verkappt rechts zu sein, und damit gemobbt.

    Sahra Wagenknechts Kritik an Merkels Türkei-Deal wie auch Ihr Verständnis für die Sorge, es gebe „Grenzen der Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung“,

    wird von der Parteivorsitzenden Kipping genutzt, um Sahra Wagenknecht zu unterstellen, sie hätte auf „AfD light“ gemacht.

    Der Berliner Landesvorsitzende Lederer warf Wagenknecht „Stichwortgeberei für die AfD-Linie“ vor.

    Gysi kritisierte, Wagenknecht und Lafontaine hätten sich auf eine Debatte um „Zäune und Obergrenzen“ eingelassen.

    – Lafontaine nennt dieses Vorgehen infam. Es ist vor allem deshalb infam, weil man sich gegen diese Denunziation kaum wehren kann. Albrecht Müller.


    Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar: http://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/160321_Querfront_Strategen_NDS.mp3


    Immer dann nämlich, wenn man nicht nur die offenen Arme zeigt bzw. würdigt, und stattdessen auch über die Probleme spricht und nachdenkt,

    die wir mit einer großen Zahl von Flüchtlingen bewältigen müssen, gerät man in den Verdacht, Stichwortgeber für die Rechten zu sein.

    Wenn man auch nur andeutet, Verständnis für Menschen zu haben, die auf dem Arbeitsmarkt und auf dem Wohnungsmarkt Probleme haben

    und sich jetzt darüber Gedanken machen und Sorgen haben, ob ihnen nicht neue Konkurrenz erwächst, die ihre ohnehin schlechte Lage

    verschlechtert, gerät man in den Verdacht, „Pegida-affin“ zu sein.

    Ich habe das selbst erlebt, weil ich im vergangenen Herbst die Euphorie von Frau Merkel nicht mitmachte, darauf hinwies,

    dass ihre Willkommenskultur ohne Zweifel einer Imagekorrektur dient, die sie nach der Beschimpfung und der miesen Behandlung

    der Griechen dringend brauchte, und als ich anders als manch anderer linker Intellektueller auch die Bedenken formulierte.

    Da war ich ganz schnell „Pegida-affin“.

    Wenn man nicht begeistert Frau Merkels Abmachungen mit der Türkei folgen will und die Probleme dieser Vereinbarungen zum Thema

    macht, wird man als Spielverderber gelten.

    Das Spiel, das einige in der Linkspartei spielen wollen, ist das große Verbrüderungsspiel mit der Allparteienkoalition aus Union, SPD und Grünen.

    Damit lässt sich die Linkspartei übrigens Chancen entgehen, die zu nutzen ihr gut tun würden.

    Zwei Beispiele:

    1. Oskar Lafontaine hat im Vorfeld der letzten Landtagswahlen auffallend oft und ausführlich darauf hingewiesen,

    welche reaktionären Vorstellungen die AfD in der Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik vertritt.

    2. Sahra Wagenknecht ist eine der wenigen, die den Merkel-Deal mit der Türkei kritisiert.

    Die allgemeine deutsche Öffentlichkeit hat sogar die falsche Namensnennung – Türken-Plan statt Merkel-Plan – kaum aufgespießt.

    So angepasst und unkritisch geht man mit Frau Merkel um.

    Es wird nicht hinterfragt, wie man sich den Abtransport von Zehntausenden von Flüchtlingen in Griechenland in das

    sogenannte sichere Herkunftsland Türkei vorstellen soll.

    Es wird nicht thematisiert, welches neue Leid auf diese Menschen zukommt.

    Es wird nicht thematisiert, dass höchst fraglich ist, dass dies alles illegale Flüchtlinge sind,

    wie Frau von der Leyen bei Maybritt Illner gestern zu suggerieren versuchte.

    Es wird nicht einmal gefragt, wieso eigentlich nur Syrer aus der Türkei nach Europa und insbesondere nach Deutschland reisen können.

    Warum nur Syrer? Hier ist doch ganz klar immer noch die Vorstellung zu Gange, weiterhin einen Sog auszuüben,

    mit dem man Syrien personell aushungern will, um es endgültig zu destabilisieren.

    Und dann die sonstigen Regelungen mit der Türkei.

    Da ist doch ziemlich klar erkennbar, dass die westlichen Interessen, die hinter den Autoren des Merkel-Plans stecken, die Regeln bestimmt haben.

    Multimilliardär Soros, die USA und ihre Dienste und die Türkei selbst bestimmen unsere Politik.

    – Die Linkspartei sollte froh sein, dass ihre Fraktionsvorsitzende diese Fragen thematisiert.

    Der Vorwurf an Linke, auch rechts zu sein, der Querfront-Vorwurf, ist Teil der Strategie, jeglichen Einfluss

    fortschrittlich und sozial gesonnener Menschen und Politiker ein für alle Mal zu tilgen.

    Der Querfront-Vorwurf ist strategisch ausgedacht und wird strategisch eingesetzt.

    Das merken allerdings die Kritiker von Lederer bis Kipping nicht oder sie sind schon so eingebunden

    in die neoliberale und militärfreundliche Bewegung, dass sie das nicht mehr merken wollen.

    Wir haben erlebt, mit welcher Konsequenz die führenden Kräfte dafür gesorgt haben, dass weder in Griechenland

    noch in Italien noch in Spanien und Portugal eine linke Politik nicht nur mehrheitsfähig,

    sondern dann auch noch politisch wirksam wird.

    Anders gelaufene Ergebnisse von Wahlen wurden ihrer Wirkung beraubt.

    Ob in Portugal eine Ausnahme gelingt, ist noch offen.

    In Griechenland galt der Wille des Volkes gar nichts mehr.

    Der Querfront-Vorwurf hat die gleiche Zielsetzung in einer anderen Konstellation.

    Er dient Verschiedenem, im konkreten Fall der Abwertung jener Kräfte in der deutschen Linkspartei, die den Kurs der sogenannten Reformer nicht mitmachen wollen.

    Langfristiges Ziel ist die Entmachtung aufmüpfiger Personen vom Typ Sahra Wagenknecht und die Stabilisierung des Anpassungskurses der sogenannten Reformer.

    Der Querfront-Vorwurf hat im Umgang mit der neuen Friedensbewegung die Funktion gehabt, zu verhindern, dass sie Wirkung entfaltet.

    Zunächst wurde die Mahnwachenbewegung und dann auch der sogenannte Friedenswinter als teilweise von rechts geprägt diffamiert.

    An einem einschlägigen Vorgang kann man gleich Mehreres zeigen:

    Am 1.12.2014 erschien in der TAZ ein Interview mit dem oben erwähnten Berliner Landesvorsitzende der Linkspartei, Lederer.

    In diesem Interview greift Lederer Sahra Wagenknecht wegen ihrer Unterstützung des Aufrufs zur Friedensdemonstration am 13. Dezember 2014 an.

    Es heißt dort:


    „Das ist ein Offenbarungseid“


    FRIEDENSBEWEGUNG Linkspartei-Reformer Klaus Lederer attackiert Sahra Wagenknecht, weil sie einen umstrittenen Aufruf unterzeichnet hat. „Ich sehe das mit Gruseln“

    Im Interview selbst wird die vorgesehene Demonstration vor dem Sitz des Bundespräsidenten, dem Schloss Bellevue, als das Werk von Verschwörungstheoretikern und Querfront-Strategen niedergemacht.

    Im konkreten Fall kann man dann nachweisen, dass nichts davon eintrat.

    Rechte hatten bei dieser Kundgebung nichts zu sagen.

    Hauptredner war Eugen Drewermann, ein untadeliger Vertreter der alten Friedensbewegung.

    Allerdings, die Berichterstattung in der TAZ, in der Frankfurter Rundschau, im Kölner Stadtanzeiger, im Berliner Tagesspiegel und einigen Blättern mehr blieb auf der Linie der angelegten Vorwürfe.

    Auch an diesem Vorgang wird die besondere Infamie sichtbar:

    Personen wie Lederer und wohl auch andere Kritiker Sahra Wagenknechts wie Gysi und Kipping können sich der Unterstützung durch einen Zirkel von Medienschaffenden sicher sein,

    für die nicht Fakten sondern bestimmte Linien der Auseinandersetzung ausschlaggebend sind und die immer für einen Querfront-Vorwurf zu haben sind.



    Albrecht Müller hat inzwischen nochmal nachgelegt:

    Die Linke ruiniert sich selbst?

    Oder sie wird von außen ruiniert?

    Eine Ergänzung zum letzten Querfrontartikel


    http://www.nachdenkseiten.de/?p=32404


    Der Beitrag vom 18. März „Die „Querfront-Strategen“ setzen jetzt bei der Linken an – um die Anpassung an die neoliberale Ideologie

    und die Verneigung vor Angela Merkel perfekt zu machen“ hat viele Kommentare ausgelöst, unter anderem auf der NDS-Facebook-Seite.

    Erstaunlich viele Kommentare sehen das Problem in den Innereien bei der Linkspartei und der üblichen Neigung von Linken, sich gegenseitig fertig zu machen.

    Ein Facebook Eintrag lautet: „DIE LINKE schafft es schon gut selbst, sich zu zerfleischen.

    Die Alpha-Tierchen der Partei agieren keinen Deut anders, als die in den anderen Parteien.

    Das wirft ein unschönes Licht auf DIE LINKE als Alternative.“

    – Nur in wenigen Kommentaren wird angemerkt, dass diese Selbstzerfleischung fremdbestimmt sein kann.

    Die Zurückhaltung ist zu verstehen, weil man sofort mit dem Etikett „Verschwörungstheoretiker“ versehen wird, wenn man auf diese Selbstverständlichkeit,

    nämlich auf den gezielten und strategisch angelegten Einfluss zur Lahmlegung jeder linken Bewegung zu sprechen kommt.

    Ich tue es trotzdem.

    Selbstverständlich haben die USA, die NATO – wie auch früher die Sowjetunion – ihre Finger in den deutschen Parteien

    Das ist, aus ihrer Sicht, ihr gutes Recht und man könnte es unmittelbar nach dem Jahr 1945, also nach dem Ende der Naziherrschaft, sogar als ein gewisses Glück betrachten.

    Ich hätte damals immer verstanden, wenn der amerikanische Präsident seine Dienste angewiesen hätte, dafür zu sorgen, dass in den deutschen Parteien, in den Gewerkschaften wie auch in wichtigen Medien

    Einflusspersonen (auf den Begriff Einflussagenten kann man ohne Schwierigkeiten verzichten) platziert werden.

    Das ist in Europa und bei uns doch nicht anders als im nahen und mittleren Osten.

    Wie es dort abging und abgeht, hat John F Kennedy Junior in einem für die NachDenkSeiten übersetzten Artikel skizziert,

    und wir hatten gefragt, warum das bei uns so viel anders sein soll.

    Es gibt eine Fülle von Indizien für diese Einflussversuche und für die dahintersteckenden Überlegungen.

    Auf einige der Indizien hatte ich schon bei anderer Gelegenheit hingewiesen.

    Es ist sinnvoll, sich diese immer wieder zu vergegenwärtigen, um keine falschen Analysen zu machen:

    1. Die im letzten Beitrag behandelte Strategie, progressive Kritiker mit der Abmahnung „Querfront“ in die rechte Ecke zu stellen und damit lahmzulegen, ist doch naheliegend.


    Und sie funktioniert. So wurden Ansätze für eine neue Friedensbewegung im Keim schon nahezu erstickt.

    Das ist doch ein beachtlicher Erfolg für NATO und Rüstungswirtschaft.

    Und wer möchte ihnen verdenken, diesen Erfolg nicht gesucht und geplant zu haben?


    2. Wenn ein Topmanager des Springerkonzerns Grüne und SPD anspricht und davon überzeugt, den Russland-Gegner Joachim Gauck als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten aufzustellen,

    was er dann beim zweiten Versuch auch zum Erfolg führte, dann kann man das als harmlosen Einfall von Springer und Grünen und SPD verbuchen.

    Wer das so sieht, der glaubt vermutlich auch an den Weihnachtsmann.


    3. Mehr als ein Indiz ist das Verwobensein deutscher Journalisten mit atlantischen Interessen und Organisationen.

    Darauf hatten wir im Zusammenhang mit Uwe Krüger und der Anstalt im März und April 2014 hingewiesen.


    4. Der Kohlberater und Koordinator der Deutsch-amerikanischen Beziehungen Professor Weidenfeld hat sich in einer Talkrunde

    bei Beckmann am 28.11.2013 einschlägig und aufschlussreich geäußert:

    „(…)Wenn wir (die Regierungen von Deutschland & USA) in einer ernsten Frage anderer Auffassung sind, dann kommt Geheimdienstmaterial auf den Tisch, das Deutschland belastet.

    Und entweder ihr (Deutschland) macht mit oder ihr seid dran.“

    Reicht das nicht als Indiz massive Einflussnahme auf deutsche Politik von außen?


    Es gibt eine Menge mehr Indizien im Umfeld der „Rettung“ der NATO nach der Wende von 1989.


    Zur Erinnerung: Der Ost-West-Konflikt war beendet.

    Maßgebliche Kräfte zielten auf gemeinsame Sicherheit zwischen dem Westen und Russland.

    Eine der beiden großen Parteien, die SPD, hatte in ihrem Grundsatzprogramm vom 20. Dezember 1989 die Absicht bekundet, beide Blöcke aufzulösen, auch die NATO.

    Dann wurde offen und unterschwellig hart daran gearbeitet, dieses grauenvolle Schicksal der Militärs und der Rüstungswirtschaft abzuwenden.

    Auch dazu ein paar Beispiele und Indizien für die Einflussnahme von außen:


    5. Der Spitzenkandidat der SPD im rheinland-pfälzischen Landtagswahlkampf 1991, Rudolf Scharping, hatte im Wahlkampf verkündet und gefordert,

    Rheinland-Pfalz dürfe nicht weiter der Flugzeugträger der USA in Europa sein.

    Dann reiste Scharping als neu installierter Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz in die USA.

    Unter anderem engagierte er dort einen Rechtsanwalt aus Washington als Lobbyist des Landes Rheinland-Pfalz in den USA.

    Professor Normen Birnbaum machte damals die weise Anmerkung, selten würden die Betroffenen auch noch den Lobbyisten selbst bezahlen, den die US-Regierung bei ihnen unterhalte.

    Wichtiger: Zuhause wollte Scharping nichts mehr von seiner Ankündigung wissen, Rheinland-Pfalz nicht mehr als Flugzeugträger der USA in Europa gebrauchen zu lassen.

    Bis heute ist das so, einschließlich der Drohnen-Einsätze, die von Ramstein aus gesteuert werden.

    Rudolf Scharping wollte nach Rückkehr aus den USA auch nichts mehr davon wissen, dass seine Partei kurz zuvor das Ende der NATO anvisiert hatte.


    6. Damals habe ich als Abgeordneter des Deutschen Bundestages den Druck zu spüren bekommen, den die Alliierten auf linke Fraktionen ausüben.

    Damals ging es um die Zustimmung zu den Verträgen zur deutschen Einheit und zur weitgehenden Fortsetzung der alliierten Rechte für ihre Militärs in Deutschland


    7. Die als Bundeskanzler und Vizekanzler zu wählenden Wahlsieger Gerhard Schröder und Joschka Fischer reisten noch vor der Wahl in diese Ämter durch den Deutschen Bundestag nach Washington.

    Sie wurden dort auf die Mitwirkung der Bundeswehr im Kosovo-Krieg „eingenordet“ und haben dann auch mitgemacht.

    Wir halten fest: der Einfluss auf als links geltende Parteien hat dazu geführt, dass sich Deutschland entgegen seines Auftrags im Grundgesetz an Militärinterventionen

    außerhalb des NATO-Bereichs beteiligt.


    8. Vermutlich seit damals verbindet den damaligen deutschen Außenminister, Joschka Fischer, und die damalige Chefin das US-State Departments, Madeleine Albright, eine enge Freundschaft.


    9. Die Zustimmung der SPD zu TTIP und den jeden demokratischen Anstand verletzenden Umgang mit den notwendigen Unterlagen durch die deutschen Bundestagsabgeordneten

    ist nur mit Vasallentreue und entsprechendem Einfluss zu erklären.


    10. Die Installation besonders linker Personen aus früheren kommunistischen Studentenbünden wie dem KBW in wichtigen Ämtern der Grünen und ihrer Vorfeldorganisation

    Heinrich-Böll-Stiftung können Sie mit Zufall erklären.

    Oder mit der Vermutung einer gezielten Einflussnahme.

    Die aktive Rolle der Heinrich-Böll-Stiftung im Ukraine-Konflikt spricht deutlich für die zweite Version.


    Meine Vermutungen gründen auf Indizien.

    Ich halte sie für schlüssig.

    Dem muss man nicht folgen.

    Man kann auch zerrissen Hin und Her schwanken.

    Auch das ist legitim.


    Dem NachDenkSeiten-Leser TG geht das so; ihn will ich mit seiner Erlaubnis zitieren:


    „vielen Dank für den Beitrag. Es ist ein Trauerspiel und auch hier gilt, dass sich Linke und solche, die sich so nennen,

    immer noch am ehesten selbst zerlegen und bekämpfen.

    Und auch hier ist die Frage zu stellen, wer da vielleicht von außen nachhilft.

    Passiert sowas doch gerade in einem gesellschaftlichen Moment, wo linke Kräfte nötiger denn je wären.

    Noch immer gilt, dass es eine der erfolgreichen Counterinsurgency-Strategien und -Methoden ist, widerständige Gruppen von innen heraus zu bekämpfen,

    in dem innere Widersprüche und Konflikte zugespitzt werden, auch durch gut platzierte Agents provocateurs.

    Ich will nichts unken und weiß nichts weiter darüber, aber in solchen Momenten fällt mir immer wieder ein, was u.a. durch Wikileaks über Gysis Plaudereien

    in der US-Botschaft bekannt wurde, siehe hier und hier.

    Es gibt Beispiele von aufgeflogenen Agents provocateurs zum Beispiel in der damaligen Berliner PDS, die sich bis dahin als Ultrarevolutionäre gerierten,

    siehe hier zum Beispiel, solches ist auch von woanders her bekannt, siehe hier.

    Aber vielleicht ist mein Misstrauen aktuell unbegründet und es handelt sich um linke „Kinderkrankheiten“, obwohl Die Linke doch längst erwachsen sein müsste …“


    Vermutlich ist das nicht so.

    Vermutlich sind die inneren Streitereien zum Beispiel bei der Linkspartei nicht Anzeichen von Kinderkrankheiten, sondern Zeichen gezielter Störung des möglichen Erfolgs.


    Ich komme noch einmal auf die Auseinandersetzung zwischen der Parteivorsitzenden Katja Kipping und der Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht zurück:

    Angesichts der auch im linken Milieu wichtigen Präsentation von Menschen als Anker politischer Identifikation und politischen Interesses und politischer Sympathie wäre es die Aufgabe einer Parteivorsitzenden,

    dafür zu sorgen, dass der fortschrittliche Teil des Parteienspektrums auch personell einigermaßen gut und vernünftig repräsentiert ist.

    Ohne Zweifel war Gregor Gysi ein solcher Repräsentant, genauso wie Oskar Lafontaine.

    Wenn Katja Kipping diesem Bedarf gerecht würde, dann käme sie selbstverständlich genauso infrage.

    Offenbar ist sie das aber sehr wenig.

    Sie ist offensichtlich kein Magnet.

    Im baden-württembergischen Landtagswahlkampf haben das Mitglieder der Linkspartei beobachtet.

    Ein NachDenkSeiten Leser berichtete, nachdem er die Äußerungen von Katja Kipping zu Sahra Wagenknecht (sie hätte auf „AfD light“ gemacht), gelesen hatte,

    von seinen Erfahrungen im Wahlkampf:

    Bei einer Versammlung in der schwäbischen Kreisstadt Rottenburg mit insgesamt 24.500 Einwohnern erschienen gerade mal ca. 15 Besucher.

    Zum Vergleich: als Sahra Wagenknecht Rede und Antwort bei einem Pleisweiler Gespräch stand, kamen 250 Besucher in das südpfälzische Dorf mit insgesamt 822 Einwohnern.

    Da mag das Wetter eine Rolle spielen.

    Aber offensichtlich ist die Fähigkeit der beiden Politikerinnen, Menschen anzuziehen, verschieden.

    Und es kann nicht die Funktion einer Parteivorsitzenden sein, das Vertrauen in eine Politikerin mit einem wichtigen Amt wie der Fraktionsvorsitzenden zu beschädigen,

    statt die vorhandenen Talente zu pflegen.

    Das war zum Schluss ein Beispiel aus der kleinen Politik.

    Beim Sprung in die Weltpolitik begegnen wir ständig Einflussnahmen von Weltmächten und Regionalmächten auf die innere Politik einzelner Völker.

    Zur Zeit ganz konkret und höchst bedauerlicherweise in Brasilien.

    Dort wird die in vielen anderen Ländern zuvor auf einen sogenannten Regime Change hingearbeitet.

    Die Motive liegen scheinbar im Dunkeln. Scheinbar.

    Und wer an den Weihnachtsmann glaubt, wird sie im Dunkeln liegen lassen.

    Mit dem Effekt, dass die Völker der Welt immer weniger in den Genuss kommen, politische Alternativen zu haben,

    und fortschrittliche sozialorientierte sowieso nicht.



    Über Kommentare auf meinem Blog unter http://josopon.wordpress.com/ würde ich mich freuen.

    Wenn Ihr den Nachrichtenbrief nicht mehr beziehen wollt, schickt mir bitte eine kurze Elektropost.


    Jochen









    •    Albrecht Müller warnt: Die „Querfront-Strategen“ setzen jetzt bei der Linken an ! - PDF








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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Aktuelle Information zur Manipulation der Herrschenden auf versprengte Linke
    Datum: 2016-03-11T19:11:43+0100
    Von: "Dr. Günter Hering" guenterhering@gmx.net
    An: "Eckart Kreitlow" eckartkreitlow@t-online.de





    Lieber Eckart,

    eine aktuelle Information, wie die Herrschenden in allen Bereichen manipulieren, habe ich auf versprengte Linke mit dem Titel

    Sollte man wissen: Wie die Gegner arbeiten

    eingestellt: https://versprengtelinke.wordpress.com/2016/03/11/sollte-man-wissen-wie-die-gegner-arbeiten/


    Mit herzlichen und sozialistischen Grüßen

    Günter Hering













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    -----Original-Nachricht-----
    Von: Nina.Mewes Nina.Mewes@zv.uni-leipzig.de
    Verschickt: Di, 1 Mrz 2016 3:57 pm
    Betreff: Alumni-Newsletter der Universität Leipzig - März 2016





    Alumni-Treffen der Universität Leipzig am 24. und 25. Juni 2016



    Sehr geehrter Herr Kreitlow,

    liebe Alumnae, liebe Alumni,



    heute erhalten Sie die März-Ausgabe des Alumni-Newsletters der Universität Leipzig, mit dem wir Sie über das neueste Geschehen und aktuelle Veranstaltungen an Ihrer Alma mater auf dem Laufenden halten.

    Im März-Newsletter geben wir Ihnen einen Vorgeschmack auf das fächerübergreifende Alumni-Treffen 2016 der Uni Leipzig am 24. und 25. Juni, zu dem Sie bereits jetzt herzlich eingeladen sind.

    Eine offizielle Einladung folgt in Kürze.

    Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Pflanze im Botanischen Garten der Universität zu Ihrem Patenkind machen können und informieren über eine Veranstaltungsreihe

    zum wohl beliebtesten Heißgetränk der Welt: Kaffee!


    Natürlich laden wir auch in den Frühlingsmonaten wieder zu interessanten Veranstaltungen FÜR und MIT Alumni ein.


    Hier finden Sie den aktuellen Alumni-Newsletter in voller Länge als PDF-Dokument: www.uni-leipzig.de/+alumni-newsletter-maerz-2016


    Übrigens ist das Alumni-Büro seit heute wieder vollständig:

    Alumni-Koordinatorin Christin Kieling ist am 1. März aus der Elternzeit zurückgekehrt und steht Ihnen ab sofort wieder als Ansprechpartnerin zur Verfügung.


    Da wir die Alumni-Arbeit künftig gemeinsam betreuen, werden Sie auch mich immer einmal wieder in den Alumni-Publikationen oder bei Alumni-Veranstaltungen antreffen.



    Herzliche Grüße aus Leipzig,

    Ihre

    Nina Mewes


    ……………………………


    INHALTE:

    Alumni-Treffen am 24. und 25. Juni:


    Ausblick auf das Programm [mehr]

    Kaffee in allen Facetten:


    Vorlesungsreihe studium universale im Sommersemester 2016 [mehr]

    Eine Pflanze als Patenkind:


    Projekt zur Unterstützung des Botanischen Gartens [mehr]

    Alumni-Profi(l):


    Drei Fragen an Dr. Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen [mehr]

    Neustart bei der Rektorwahl:


    Die Rektorenstelle an der Uni Leipzig muss voraussichtlich neu ausgeschrieben werden. [mehr]

    Dick durch Weichmacher:


    Leipziger Forscher haben den Einfluss von Kunststoff-Weichmachern auf den menschlichen Organismus untersucht. [mehr]

    Zeitreise im Hosentaschenformat:


    Die preisgekrönte App ZEITFENSTER macht aus der Stadt Leipzig ein virtuelles Museum. [mehr]

    Bücher von und für Alumni:


    Muslime in Sachsen: Anschaulich und faktenreich beschreibt ein neues Buch ihre Geschichte und ihre individuellen Lebenswelten.


    Gesichter der ostdeutschen Transformation: 15 Menschen aus Sachsen berichten von ihren Erfahrungen im wiedervereinigten Deutschland. [mehr]


    ……………………………

    TERMINE:



    Studieninformationstag


    23. April, 10:00 – 15:00 Uhr: Informationen für Studieninteressierte und im Anschluss Museumsnacht [mehr]



    Hörsaalkonzert mit der Unibigband


    19. Mai, 20:00 Uhr: Die besten Swing- und Latin-Standards, wo sonst Vorlesungen stattfinden [mehr]


    Alle Details sowie weitere Hinweise zu Ausstellungen, Konzerten, Campus-Führungen und mehr in den Monaten März bis Mai finden Sie in unserer Terminübersicht.


    ……………………………

    Veranstaltungen FÜR und MIT Alumni

    Die Veranstaltungsreihe „FÜR und MIT Alumni“ ermöglicht den Mitgliedern des Alumni-Netzwerks einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen der Universität oder zeigt spannende Arbeitsplätze von Alumni der Alma mater.

    Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Eintritt ist – wenn nicht anders angegeben – frei.

    15. März 2016, 17:00 Uhr:


    Wenn Buchseiten zu leuchten beginnen

    Ein ganz besonderer Trend kam im 15. Jahrhundert aus Prag nach Leipzig: Bücher wurden mit kunstvollen Schmuckinitialen und Blattornamenten in kräftigen Farben regelrecht zum Leuchten gebracht.

    Die Ausstellung „Blätterleuchten“ zeigt eine Reihe von besonders hochkarätigen Handschriften aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Leipzig.

    Bei einer Führung mit dem Ausstellungskurator lernen wir die Welt der leuchtenden Blätter genauer kennen.

    Treffpunkt: Foyer Bibliotheca Albertina, Beethovenstr. 6, Leipzig

    Anmeldefrist: 14. März 2016

    26. April 2016, 17:00 Uhr:


    Wo Tiermediziner ausgebildet werden

    Dass man als Veterinärmediziner auch mal kräftig anpacken muss, weiß man nicht zuletzt aus einschlägigen Tierarzt-Serien im Fernsehen.

    Doch wie werden eigentlich Tiermediziner ausgebildet und an was arbeitet die aktuelle veterinärmedizinische Forschung?

    Bei einem Besuch auf dem Campus der Veterinärmedizinischen Fakultät mit Einblicken in das Veterinär-Anatomische Institut, eine der Tierkliniken und die Lehrschmiede wird deutlich,

    was moderne tiermedizinische Lehre und Forschung ausmacht.

    Treffpunkt: An den Tierkliniken 19 (Campusgelände, vor dem Dekanatsgebäude), Leipzig

    Anmeldefrist: 25. April 2016

    19. Mai 2016, 17:00 Uhr:


    Wie naturnahes Gärtnern in der Stadt funktioniert

    Mitten im Leipziger Süden befindet sich eine grüne Oase: der Stadtgarten Connewitz.

    Wie ist er entstanden? Welche Ziele verfolgt das Projekt?

    Welche Grundlagen sind beim biologischen Gärtnern zu beachten?

    Bei einem Rundgang durch den Stadtgarten widmen wir uns diesen Fragen und wärmen uns mit frischem Tee aus selbstgepflückten Kräutern.

    Kostenbeitrag: 3 Euro/Person, Mindestteilnehmerzahl: 10

    Treffpunkt: Kohrener Str./ Burgstädter Str. (Eingang Kohrener Str.), Leipzig

    Anmeldefrist: 18. Mai 2016


    Verbindliche Anmeldung und weitere Informationen zu „FÜR und MIT Alumni“:

    Christin Kieling

    Tel.: +49 341 97-35036

    alumni@uni-leipzig.de



    ……………………………


    Besuchen Sie Leipzig Alumni auch auf Facebook, XING und LinkedIn!


    ……………………………


    Nina Mewes

    Universität Leipzig

    Social Media-Referentin / Alumni


    Stabsstelle Universitätskommunikation

    Ritterstraße 30-36, 04109 Leipzig

    Telefon 0341 97-35036

    Telefax 0341 97-35035

    www.alumni.uni-leipzig.de

    nina.mewes@zv.uni-leipzig.de

    alumni@uni-leipzig.de




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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Berliner Anstoß - März 2016
    Datum: 2016-03-08T17:37:40+0100
    Von: "friedrich" kpf_friedrich_engels@me.com
    An: "BerlinerAnstossMaillist@vorsicht-bissig.de" BerlinerAnstossMaillist@vorsicht-bissig.de





    Am 08.03.2016 um 17:12 schrieb BerlinerAnstossMaillist@vorsicht-bissig.de:


    Liebe Freundinnen und Freunde,

    liebe Genossinnen und Genossen,

    nach einigen Monaten technischer und organisatorischer Problemen sind wir guter Hoffnung den Berliner Anstoß wieder monatlich versenden zu können.

    Hier die März Ausgabe u.a. mit folgenden Themen:



    KRIEG IST TERROR! DAMIT MUSS SCHLUSS SEIN!

    Aufruf der Berliner Friedenskoordination zum Ostermarsch 2016.


    DIE DKP FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG HAT IHREN WAHLKAMPF GESTARTET


    Margot Honecker: GEDANKEN ZUM 8. MÄRZ


    BERLIN — STADT DES FRIEDENS

    1979, Berlin, Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik



    BERLIN 2016 — STADT OHNE FRIEDEN?

    Morddrohung gegen unseren Genossen Klaus Meinel


    DER WEG IN EINE GLÜCKLICHE ZUKUNFT

    Interview mit Heinz Keßler 16. 2. 2016


    VIELE NEUANKÖMMLINGE – UND DIE ALTEN PROBLEME

    Die Pläne für ein Flüchtlings-Ghetto auf dem Tempelhofer Feld sind zu stoppen




    FÜR UNSERE UND EURE ZUKUNFT

    Solidarität mit dem Widerstand im Donbass



    RIXDORF

    Die Wiege Neuköllns – ein Flüchtlingsdorf


    Weitere Informationen:

    anstoss.dkp-berlin.info

    www.dkp-berlin.info














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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Fwd: Syriens Präsident Bashar al Assad im Interview mit der ARD.
    Datum: 2016-03-02T20:44:13+0100
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    Lesens- und bemerkenswert,

    Grüße Marianne



    Von meinem iPhone gesendet





    Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.

    Deutsche Sektion des Europäischen Friedensforums epf


    Aus dem Posteingang an Ostsee-Rundschau.de - ARD-Interview mit Syriens Präsidenten Bashar al Assad


    29 Fragen in 25 Minuten. Für ein Exklusiv-Interview hat die ARD Syriens Präsident Assad in Damaskus getroffen. Dabei ging es um die Waffenruhe, Bedingungen für seinen Rücktritt, Amnestie für Aufständische und sein Machtverständnis.


    ARD: Gestern haben wir bei der der Omayaden-Moschee gefilmt und hatten dabei auch Gespräche mit verschiedenen Personen über den Waffenstillstand. Jemand der Shawarma (Anm. d. Red.: Imbiss im Fladenbrot) verkaufte, bemerkte, dies sei möglicherweise "ein historischer Tag". Daher meine Frage, Herr Präsident: Würden Sie zustimmen, dass dies ein historischer Tag war, und erleben wir soeben einen ganz besonderen Augenblick in der Geschichte Syriens?


    Bashar al-Assad: Sagen wir: Ich hoffe es, anstatt dem zuzustimmen, denn wir haben eine Einstellung der Feindseligkeiten vereinbart, wie in der vergangenen Woche angekündigt. Sprechen wir lieber von einem Hoffnungsschimmer für die Syrer und für uns alle. Aber gewöhnlich ist es ja bei einem Waffenstillstand beziehungsweise bei der Einstellung der Feindseligkeiten bzw. überhaupt einer solchen Vereinbarung schon, wenn sie bilateral ist, schwierig, sie einzuhalten und zu sichern - viel schwieriger ist es noch bei einer multilateralen Vereinbarung.

    Und mit multilateral meine ich, dass wir es mit mehr als 100 Gruppierungen von Terroristen und mit so vielen weiteren Ländern zu tun haben, von denen sie unterstützt werden. Man könnte auch sagen, es gäbe hier zwei Lager mit widersprüchlichen Zielen, was die Einstellung der Feindseligkeiten beziehungsweise die Vereinbarung betrifft. Sagen wir also, dass wir hoffen, und wir werden das Unsrige tun, damit das Ganze funktioniert - jedenfalls reicht der gute Wille sicher nicht.


    ARD: Was tun Sie und die syrische Regierung, um die Stabilität des Waffenstillstands zu sichern?


    Bashar al-Assad: Er hat ja erst vor weniger als 48 Stunden begonnen, und da Sie schon seit einigen Tagen im Lande sind, wissen Sie, glaube ich, dass die Terroristen den Waffenstillstand von der ersten Stunde an gebrochen haben. Die syrische Armee dagegen hat auf Vergeltung verzichtet, um die Chancen für ein Überleben der Vereinbarung offen zu halten. Das können wir von uns aus tun, aber am Ende hat alles seine Grenzen. Es kommt auf die andere Seite an.


    ARD: Warum hat es so lange gebraucht, eine Vereinbarung zu erreichen?


    Bashar al-Assad: Das Zustandekommen der Vereinbarung hat gar nicht so lange gedauert. Die anderen Länder, die die Terroristen betreuen, haben so lange gebraucht, daran zu arbeiten - vorwiegend die Amerikaner. Sie reden erst seit wenigen Monaten darüber. Wir haben von Anfang an diesen Prozess auf lokaler Basis begonnen und sprechen hier von lokaler Aussöhnung. Dort, wo die Feindseligkeiten eingestellt wurden, wo den Militanten eine Amnestie gewährt oder angeboten wird, damit sie sich der syrischen Armee anschließen oder in ihr normales ziviles Leben zurückkehren können. Wir haben diesen Prozess also früher, während der letzten Jahre, eingeleitet, und er war in vielen Gegenden erfolgreich. Diesmal jedoch ist alles, wie bereits erwähnt, ganz anders und viel umfassender. Es ist zwar keine vollumfassende aber doch eine umfassendere Vereinbarung.


    ARD: Vor drei Tagen waren wir in Daraya und erlebten auf der anderen Seite schwere Bombardierungen. Ich meine, dies ist eines der Probleme in Syrien: Wer entscheidet darüber, ob man Terroristen wie den IS oder die Al-Nusra-Front bekämpft oder ob es sich um Aufständische handelt? Sie sind für mich der Einzige, der das definieren kann. Ich nehme also an, dass der Frieden in Ihren Händen liegt.


    Bashar al-Assad: Was meinen Sie mit "der Frieden in meinen Händen"?


    ARD: Es ist doch Ihre Entscheidung, ob Sie zuschlagen oder nicht. Und Sie entscheiden, wer oder was die anderen sind.


    Bashar al-Assad: Da haben Sie recht. Bei einer solchen Vereinbarung müssen Sie sich zwei Fragen stellen: Was sind die Landkarten, das heißt, die militärischen Karten, von denen Sie ausgehen? Und: Welches sind die Kriterien oder sagen wir, die Mechanismen, nach denen der Waffenstillstand zu überwachen ist? Zu diesem Zeitpunkt ist es mehr als 24 Stunden her, dass wir mit der Einstellung der Operation begonnen haben. Und bisher verfügen wir über keine Karten. Die Vereinbarung ist damit noch nicht ausgereift. Wenn es so weit ist, kann man als eine der verantwortlichen Parteien auch Verantwortung für das Überleben der Vereinbarung übernehmen.


    ARD: Nehmen wir einmal an, Herr Präsident, ich wäre nicht ein Terrorist vom IS und der Al-Nusra-Front, sondern ein Aufständischer der Freien Syrischen Armee: Was sollte ich tun, damit Sie mich wieder als syrischen Zivilisten akzeptieren?


    Bashar al-Assad: Legen Sie einfach die Waffen nieder - ob Sie nun am politischen Prozess teilnehmen möchten oder sich für diesen gar nicht interessieren, ob Sie überhaupt keine politische Agenda verfolgen - das spielt keine Rolle. Das Wichtigste für mich ist aus rechtlicher und verfassungsrechtlicher Sicht und im Hinblick auf das Interesse des syrischen Volkes und die in jedwedem Staat geltenden Grundsätze, dass Sie als Bürger nicht das Recht haben, mit Maschinengewehren herumzulaufen und diese gegen Menschen und deren Besitz zu richten. Mehr verlangen wir nicht. Wir verlangen überhaupt nichts. Wie schon gesagt, bekommen Sie eine uneingeschränkte Amnestie, und das ist auch schon der Fall gewesen. Sie sind der syrischen Armee beigetreten, und einige von ihnen auch dem politischen Leben.


    ARD: Also bieten Sie sämtlichen Aufständischen eine echte Amnestie an?


    Bashar al-Assad: Und das funktioniert auch. Wir haben das getan, und das hat auch funktioniert.


    ARD: Warum kann die syrische Regierung nicht akzeptieren, dass man es mit zwei verschiedenen Gruppen zu tun hat: Auf der einen Seite mit den Terroristen vom IS und der Al-Nusra-Front und auf der anderen Seite mit den Aufständischen, die, sagen wir, ziviler sind? Warum sagen Sie immer, Sie bekämpften lediglich Terroristen?


    Bashar al-Assad: Wer bewaffnet gegen Zivilisten oder gegen privates oder öffentliches Eigentum vorgeht, ist von Rechts wegen ein Terrorist. Ich glaube, das ist bei uns nicht anders als in Ihrem Land. Sie akzeptieren bei Ihnen auch nicht, was man Aufständische nennt. Sie haben zwar eine Opposition, akzeptieren jedoch nicht, dass eine sogenannte "gemäßigte Opposition" sich bewaffnet, um ihre Ziele zu erreichen. Das wird in keinem Land geduldet. Soweit ein Aspekt ihrer Frage.

    Nun der andere: Wir bezeichnen nicht jeden Militanten als Extremisten. Es ist die Mehrheit derer, die über das Terrain die Kontrolle übernommen haben - das sind ausschließlich diese extremistischen Gruppen. Der andere Teil, den man als gemäßigt hervorgehoben hat, ist irrelevant und ohne Bedeutung. Sie haben gar keinen Einfluss vor Ort, so dass dort die meisten sich den Extremisten anschließen müssen - nicht weil diese Extremisten sind, eher vielleicht aus Angst oder wegen des Geldes oder eines Soldes. Daher sagen wir, dass wir die Extremisten bekämpfen, da der wahre Feind, nämlich der Terrorismus, aus diesen terroristischen Gruppen besteht - vorwiegend IS und al-Nusra aber auch Ahrar al-Sham sowie Jaish al-Islam.


    ARD: Sehen Sie da de facto nicht doch einen Unterschied? Diese Terroristen kommen doch aus dem Ausland, aus Saudi Arabien, aus Tschetschenien und aus welchem Land auch immer. Die Aufständischen dagegen sind doch zumindest Syrer, und irgendwann in diesem Prozess werden Sie doch mit Ihnen reden müssen. Warum können Sie nicht heute damit anfangen?


    Bashar al-Assad: Das haben wir getan. Wir haben es bereits getan und das meinte ich gerade, als ich von Aussöhnung sprach. Im Rahmen der Aussöhnung muss man mit den Militanten reden. Da spricht man nicht mit einer politischen Opposition, sondern mit den Menschen, die vor Ort kämpfen. Das haben wir getan, und ich stimme dem zu. Während Sie jedoch von zwei verschiedenen Gruppen, den syrischen Aufständischen und den anderen reden, arbeiten diese de facto zusammen. Es gibt in Syrien keine Gruppe von Ausländern, sondern nur Ausländer, die in denselben Gruppen mit den Syrern verschmelzen und dieselbe Ideologie, dieselbe Hoffnung auf einen sogenannten "Islamischen Staat" oder ähnliches hegen und in dieser selben Ideologie niemanden akzeptieren, der nicht aussieht wie sie.


    ARD: Herr Präsident, Sie haben einem Übergangsprozess zugestimmt. Welches sind die nächsten Schritte?


    Bashar al-Assad: In diesem Prozess geht es tatsächlich um die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit, zu der jeder gehören kann, der sich der Regierung anschließen möchte. Diese soll die nächste Verfassung vorbereiten. Nach der Verfassung sollen Parlamentswahlen kommen, mit denen das Gesicht des nächsten oder des neuen Syriens geprägt werden soll. Das sind die wichtigsten Schritte für die Übergangsphase.


    ARD: Ich war im Jahre 2012 hier, als die ersten Parlamentswahlen stattfanden. Wie können Sie in Zeiten des Bürgerkrieges Wahlen abhalten?


    Bashar al-Assad: Zunächst einmal gibt es keinen Bürgerkrieg, da die Definition nicht stimmt. In einem Bürgerkrieg sind gewisse Linien zu erkennen, gesellschaftliche Linien je nach religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit, oder andere, vergleichbare Linien. Diese haben wir derzeit jedoch nicht, da in den durch die Regierung kontrollierten Gebieten das gesamte Spektrum der syrischen Gesellschaft in all seiner Farbenvielfalt abgebildet ist. Mit der Definition "Bürgerkrieg" liegen Sie daher nicht richtig. Tatsächlich muss es heißen "die Terroristen gegen den Rest".

    Zweitens zu den Wahlen: Die sind ja zunächst einmal keine Freizeitbeschäftigung und folgen nicht aus der Auffassung des Präsidenten oder aus der Stimmung in der Regierung. Damit haben sie gar nichts zu tun, sondern sie sind Ausdruck der Verfassung. In unserem Krieg geht es um die Unabhängigkeit unseres Landes, denn man - das heißt andere Länder und vor allem der Westen, Saudi Arabien und Katar - will die Regierung und den Präsidenten absetzen.

    Man will den Staat zerstören und aus Syrien ein nach Religionen geteiltes Land wie den Libanon und vielleicht den Irak machen. Die Verfassung ist heute ein Symbol der Einheit und der Souveränität, und das Symbol für ein unabhängiges Land. Wir müssen uns an die Verfassung halten. Verfassung ist jedoch nicht das, was auf dem Papier steht, sondern die Art, wie man damit umgeht. Dazu gehören auch die Wahlen, und diese sind kein Recht der Regierung sondern das Recht jedes einzelnen syrischen Bürgers. Die Bürger entscheiden darüber, ob sie Wahlen wollen oder nicht. Und egal, welchen Syrer Sie fragen - sie alle wünschen sich ein neues Parlament.


    ARD: Ist die Verfassung und die Stabilität in Syrien wichtiger als das Leben von Hunderttausenden?


    Bashar al-Assad: Es gibt da keinen Widerspruch und nicht die Frage, was wichtiger ist. Ohne Stabilität gehen Tausende von Menschenleben verloren. Herrscht Stabilität, so kann man Menschenleben retten. Daher lässt sich nicht sagen, das eine sei wichtiger als das andere. Stabilität und die Verfassung sind beide sehr wichtig, um Menschenleben zu retten.


    ARD: Die überwältigende Mehrheit der Länder und der Organisationen in aller Welt sagen, es werde womöglich keine Lösung für Syrien geben, solange Sie an der Macht sind. Sind Sie zum Rücktritt bereit?


    Bashar al-Assad: Für die genannten Länder und Offiziellen? Nein, natürlich nicht, denn das geht sie gar nichts an. Deswegen habe ich darauf nie reagiert. Wir hören diese Dinge jetzt seit fünf Jahren und es ist uns egal, was von dort kommt. Das ist nur unsere Sache, die Sache Syriens. Nur die syrischen Bürger haben das Recht zu befinden, wer ihr Präsident sein soll. Als Deutscher lassen Sie sich auch nicht von mir oder von wem auch immer sagen, wer bei Ihnen Kanzler sein soll und welches politische System Sie wollen. Das akzeptieren Sie nicht und das akzeptieren auch wir nicht. Also noch einmal: Nein - was immer von denen zu hören ist - mein politisches Schicksal hat nur mit dem Willen des syrischen Volkes zu tun.


    ARD: Aber allgemein gefragt: Wären die Bedingungen so, dass das syrische Volk Ihren Rücktritt will - wären Sie dann dazu bereit?


    Bashar al-Assad: Ja natürlich, keine Frage. Wenn das syrische Volk will, dass ich diesen Platz räume, dann habe ich das sofort und ohne Zögern zu tun. Wollen Sie als Offizieller, als Präsident, als gewählter Regierungschef oder was auch immer erfolgreich sein, dann brauchen sie die Unterstützung der Öffentlichkeit. Ohne diese erreichen sie gar nichts. Was könnten sie dann überhaupt anfangen? Die Dinge sind also eng verknüpft - der Wille der Bevölkerung und ihre Aussichten, etwas zu Stande zu bringen - beziehungsweise erfolgreich zu sein.


    ARD: Gibt es schon Vorstellungen über den Zeitpunkt für diesen Schritt? Sie wissen sicher, dass viele Termine im Raum stehen. Einer kommt aus der Umgebung des Büros von Staffan de Mistura - dem UN-Sondergesandten für Syrien. Dort heißt es, der wahrscheinlichste Termin sei das Jahr 2018.


    Bashar al-Assad: Nein nein, das geht die doch gar nichts an. Es gibt dazu auch keinerlei Plan. Wie schon gesagt, ist dies eine rein syrische Frage, die ausschließlich unter Syrern zu erörtern ist.


    ARD: Würden Sie zustimmen, dass wir in Syrien ein humanitäres Desaster erleben?


    Bashar al-Assad: Natürlich, keine Frage.


    ARD: Warum hat es denn dann so lange gedauert, bis Sie einen uneingeschränkten Zugang zu den belagerten Gebieten in Syrien gewährt haben?


    Bashar al-Assad: Das ist ja de facto gar nicht richtig. Wir haben nicht lange gebraucht, um diesen Zugang zu gewähren. Tatsächlich haben die westlichen Medien lange gebraucht, um zu erkennen, was dort in den Gebieten tatsächlich abläuft. Ich will ganz offen sein mit Ihnen. Stellen wir doch einfach eine sehr logische und zugleich realistische Frage: Was Sie als "belagerte Gebiete" bezeichnen, wird schon seit Jahren von der Armee umzingelt, und aus diesen Gebieten heraus werden nach wie vor die Armee, aber auch Städte in der Umgebung und so weiter, bekämpft und bombardiert. Nun die Frage: Wie sollten wir diese Gebiete von der Nahrungsmittelzufuhr abschließen, wenn wir sie doch nicht an der Beschaffung von Waffen hindern können? Ist das logisch? Das funktioniert so nicht.

    Entweder verhängt man ein umfassendes Embargo, oder man bringt gar keines zustande. Wir verhängen also aus zahlreichen Gründen kein Embargo - nicht nur aus humanitären Gründen und wegen der Werte, an die wir glauben oder auch wegen unserer Aufgabe als Regierung, die für alle Syrer verantwortlich ist, sondern auch aus einem weiteren Grund: Man würde damit nämlich die betroffene Zivilbevölkerung den Terroristen in die Arme treiben. Noch ein praktisches Beispiel: Wie könnten wir ein Embargo über die von Ihnen genannten Städte und andere, erst seit kurzem erwähnte Städte verhängen und gleichzeitig Löhne in das durch den IS kontrollierte Rakka schicken? Auch Impfstoffe senden wir nach wie vor dorthin. Wie sollten wir hier ein Embargo verhängen und an anderen Orten nicht? Das Ganze ist widersprüchlich. Was Sie sagen, ist nicht realistisch.


    ARD: Können Sie jetzt mit dem Waffenstillstand gewährleisten, dass die Hilfsorganisationen anhaltend und dauerhaft Zugang zu den belagerten Gebieten erhalten?


    Bashar al-Assad: Die arbeiten ja hier schon seit ein paar Jahren. Wir sagen niemals "nein", aber deren Tätigkeit sollte über die Regierung laufen. Sie können nicht so tun, als gäbe es keine Regierung. Also - wir sagen nie "nein". Aber man darf natürlich auch nie die Realität vor Ort vergessen. Wenn Kampfhandlungen laufen, dann entstehen daraus womöglich Hindernisse, und mitunter gibt es auch Kontroversen zwischen Vertretern der Regierung und dieser Organisationen. Im Sinne einer politischen Entscheidung haben wir aber keinerlei Probleme damit, dass diese, sagen wir, Hilfsmaßnahmen jeden Ort in Syrien erreichen können. Wir unterstützen das.


    ARD: Sie erwähnten die Wahlen in Syrien, die möglicherweise für April anstehen. Hätten Sie es dann nicht nur mit einem Teil der syrischen Bevölkerung zu tun, nachdem so viele gegangen sind. Und gegangen sind sie, weil sie dem Chaos in Syrien entrinnen wollten.


    Bashar al-Assad: Na gut, aber wenn Menschen das Land verlassen, dann bedeutet das nicht, dass das Land ohne eigene Bevölkerung dasteht. Ich meine, schließlich ist Syrien ja nicht menschenleer und die Mehrheit der Syrer lebt nach wie vor hier im Land. Es ist eben nicht umgekehrt, wie der Diskurs vor den Präsidentschaftswahlen lautete. Die ganze Welt war seinerzeit überrascht, dass jene Flüchtlinge in sehr hohen Zahlen von außerhalb Syriens an den Wahlen teilnahmen. Ich glaube, dass jeder Syrer in seinem Land etwas Neues sehen möchte, weil solche Veränderungen den Menschen Hoffnung machen, und das ist ganz natürlich - in jeder Kultur und in jedem Land.


    ARD: Schätzt die syrische Regierung die Rolle Deutschlands, das so viele Syrer aufnimmt?


    Bashar al-Assad: Aus humanitärer Sicht natürlich. Wie könnten wir es nicht gut finden, wenn Flüchtlinge aufgenommen werden, die ihr Land auf Grund der herrschenden Not verlassen? Aber wäre es nicht noch humanitärer, diesen Menschen ein Verbleiben in ihrem Land zu ermöglichen? Denn wen immer Sie auch fragen mögen, Sie werden hören, dass alle zurück möchten in ihr Land. Also wäre es doch weniger kostspielig, eine klügere und vorsichtigere Politik im Hinblick auf den Syrienkonflikt anzunehmen oder zu verfolgen, damit diese Menschen weiterhin in ihrem Land leben können. Dazu sollte man gegen den Terrorismus angehen und sich für Stabilität einsetzen und sich nicht in Angelegenheiten des Landes einmischen. Das wäre aus humanitärer Sicht besser.


    ARD: Hätte Deutschland - allgemein gesprochen - bezüglich der gesamten Syrien-Frage eine besondere Rolle zu spielen, oder ist es lediglich ein weiteres Land wie die USA und Saudi Arabien?


    Bashar al-Assad: Wir hoffen, dass jedes Land eine Rolle spielen kann, insbesondere die Länder Europas und die wichtigsten Länder in der EU wie Deutschland mit der stärksten Wirtschaft, das vermutlich in der EU nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch die führende Rolle spielt. Praktisch gesprochen sehen wir eine solche Rolle allerdings noch nicht, da dies den entsprechenden Willen voraussetzt und der Wille mit Unabhängigkeit zu tun hat.

    Es stellt sich die Frage, wie viele europäische Politiker von der Haltung der USA unabhängig sind. Was wir bisher erkennen können, ist nicht mehr als die Kopie dessen, was amerikanische Politiker sagen - und dessen was sie tun. Das ist alles, was wir erkennen können. Ich kann also nichts zu einer möglichen Rolle sagen, wenn die Unabhängigkeit fehlt.


    ARD: Während meines letzten Syrien-Aufenthalts war ich in Aleppo. Dieses Mal war ich in Homs. Es bieten sich dort unglaubliche Bilder - die Bilder der Apokalypse. Ich habe keinen Zweifel daran, dass auch die syrische Armee Mitschuld daran trägt, was sich dort abspielt. Eine persönliche Frage, Herr Präsident: Können Sie nachts noch schlafen?


    Bashar al-Assad: Die wichtigste Frage ist doch, kann ich arbeiten? Ob jemand schläft oder nicht, spielt keine Rolle. Wichtig für die Menschen, und diese Frage stellen sie sich, ist doch, was der Präsident tun kann. Wie viele der Terroristen können wir loswerden oder dazu bewegen, in ihr normales Leben zurückzukehren? Daran arbeiten wir Tag für Tag. Wenn wir also nicht zum Schlafen kommen, dann nicht, weil wir Schlafstörungen hätten. Wir schlafen nicht, weil wir arbeiten müssen. So sieht es aus.


    ARD: Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sagt, im Jahre 2015 seien 94 Krankenhäuser mit staatlicher Hilfe bombardiert worden. Wie ist so etwas möglich? Sie können doch nicht behaupten, dass all diese, sagen wir einmal, Kriegsverbrechen lediglich durch die US-geführte Koalition verübt wurden. Einen Anteil daran hatten doch auch Russland und Syrien.


    Bashar al-Assad: Tatsächlich wissen wir bei dem einen, insbesondere bei diesem besonderen Zwischenfall nicht, wer verantwortlich war. Aber wenn wir das wollten, hätten wir schon lange die Gelegenheit dazu gehabt. Wir sind doch hier und hätten das immer schon machen können. Es gab für uns keinen Grund, ein Krankenhaus anzugreifen.

    Natürlich ist das, was Sie als Verbrechen erwähnen, ein Verbrechen, aber es kommt darauf an, von welchen Kriterien man diese Definition abhängig macht. Nach unseren Kriterien handelt es sich um ein Verbrechen. Nicht jedoch nach den Kriterien des Westens, und dies aus einem einfachen Grund: Der Westen hat bisher den Krieg gegen den Irak im Jahr 2003, während dessen mehr als eineinhalb Million Menschen umgebracht wurden, zu keinem Zeitpunkt als Kriegsverbrechen eingestuft. Ebenso wenig hat man das im Jemen getan, wo die Saudis Gräueltaten begangen haben. Und auch nicht in Syrien: Wenn die Aufständischen Tausende von Unschuldigen mit Granaten und Selbstmordattentätern umbringen, dann spricht man dort offen gesagt auch nicht von Verbrechen. Es ist also eine Frage der Kriterien. Nach unseren Kriterien ist jeder ein Verbrecher, der solche Taten verübt.


    ARD: Zur Klarstellung - die meisten Kriegsbeobachter sagen, die syrische Armee und die russische Luftwaffe seien dafür verantwortlich - und zwar nicht als Kollateralschaden, denn das Bombardieren von Schulen und Krankenhäusern sei Teil ihrer Kriegsstrategie. Lastet da nicht ein hohes Gewicht auf Ihren Schultern?


    Bashar al-Assad: Angesichts eines solchen Diskurses müssen Sie sich eine einfache Frage stellen: Was würde uns das bringen? Welches Interesse könnten wir daran haben? Aber ganz unabhängig davon und wenn wir Werte und Prinzipien einmal bei Seite lassen, so müssen wir doch erkennen, dass der Staat diese Gebäude errichtet hat und dass er sie für die Menschen und für sich selbst benötigt. Wenn er die Menschen auf seiner Seite wissen will, dann muss er ihnen ein Minimum an Infrastruktur und an Dienstleistungen bieten. So einfach ist das. Aber unabhängig davon bleibt doch die Frage, was uns das bringen würde. Wir würden nur verlieren und gar nichts gewinnen. Wir haben also keinerlei Interesse an einem derartigen Vorgehen.

    Also noch einmal: Wir tun diese Dinge mit Sicherheit nicht. Es geht um unser Krankenhaus, wir wissen, wo es steht, und wenn da Terroristen sind, dann wird man sie nicht im Krankenhaus finden. Dort gibt es Ärzte. Und das gilt auch für Rakka: Ich sagte ja, dass wir den Ort mit Impfstoffen versorgen, obwohl der IS dort steht. Und warum sollten wir ein Krankenhaus in anderen Städten angreifen? Das Ganze ist ein Widerspruch in sich.


    ARD: Vor zwei Jahren gab es einen Zeitpunkt, da war die syrische Armee in der Defensive und nicht mehr sehr stark - zum Beispiel in Kusseir an der Grenze zum Libanon, und damals griff die Hisbollah ein. Nun drohte Ende des Jahres der Verlust von Aleppo und Ihnen kamen die Russen zur Hilfe. Aber wir sehen auch zahlreiche Kämpfer und Berater aus Teheran, aus dem Iran. Was verlangen diese Mächte von Ihnen für ihre Hilfe?


    Bashar al-Assad: Zunächst dies - zu dem, was Sie "Niederlage" nennen: Tatsächlich besteht jeder Krieg aus einer Reihe von Schlachten. Manche verlieren Sie, andere gewinnen Sie. Was man an einer Front verliert, gewinnt man an der andern. Es ging dabei nicht um verlieren und gewinnen. Es ist kein einfacher Krieg, denn wir kämpfen gegen viele Länder, die diese Stellvertreter-Söldner und die Terroristen unterstützen.

    Unsere Alliierten und Freunde, die auf unterschiedlichste Weise am Krieg beteiligt sind, die einen direkt, die anderen eher indirekt, haben eine ganz andere Sichtweise. Sie sind nicht nach Syrien gekommen, um den syrischen Präsidenten oder die syrische Regierung usw. zu unterstützen. Sie kamen, weil sie wissen, dass der Terrorismus, wenn er sich in einigen Gebieten durchsetzen kann, keine Grenzen mehr kennt. Er erkennt Grenzen überhaupt nicht an, und der IS ist dafür das beste Beispiel: Von Libyen über den Irak bis nach Syrien gibt es keine Grenzen. Wenn also der Terrorismus diese Region unter seine Kontrolle bringt, dann greift er automatisch in andere Gebiete und nicht nur in Nachbarländer über. Dass wird von ihnen ganz klar gesehen, so dass sie nicht zu unserer Verteidigung gekommen sind, zumindest nicht zu unserer ausschließlichen, sondern zu ihrer eigenen Verteidigung. Sie kamen auch nicht, um von mir irgendetwas zu verlangen. Alle unsere Freunde achten unsere Souveränität und verlangen keinerlei Gegenleistung.


    ARD: Herr Präsident, können Sie sagen, dass Syrien nach wie vor ein souveräner Staat ist, oder wird Ihre Politik bereits in Teheran bzw. im Kreml gemacht?


    Bashar al-Assad: Der Begriff Souveränität ist relativ und verhältnismäßig. Vor der Krise hielt Israel unser Land besetzt, und wir betrachteten unsere Souveränität so lange nicht als vollständig, wie wir unser Land nicht zurück hatten. Und jetzt überschreiten während der Krise zahlreiche Terroristen unsere Grenze, und viele Flugzeuge der Amerikaner und ihrer Alliierten (was man dort als Allianz bezeichnet) verletzen unseren Luftraum. Auch hier kann man nicht von vollständiger Souveränität sprechen. Gleichzeitig ist man allerdings nach wie vor souverän, wenngleich nicht im vollen Umfang des Begriffs, wenn man eine Verfassung hat, wenn die Institutionen funktionieren und wenn der Staat mit seiner Arbeit ein Minimum für das syrische Volk leistet und wenn schließlich das syrische Volk sich keiner anderen Macht zu unterwerfen hat, was sicher das wichtigste von allem ist.


    ARD: Schauen wir fünf Jahre zurück in die Zeit, als die Aufstände in der arabischen Welt begannen, und zwar auch in Daraa im Süden Syriens und an der Grenze zu Jordanien. Wir haben den Eindruck, dass dort ein paar übermütige Jugendliche Graffitis an eine Mauer sprühten und dafür inhaftiert wurden. Als ihre Eltern sie zurückhaben wollten, haben die Sicherheitskräfte mit äußerster Härte zurückgeschlagen. War es klug, derartige Verrücktheiten von jungen Menschen so hart zu bekämpfen und damit den Startschuss für den Bürgerkrieg zu geben?


    Bashar al-Assad: Zunächst einmal hat es die ganze Geschichte gar nicht gegeben. Sie ist einfach nicht passiert, sondern war reine Propaganda. Wir haben davon gehört, aber nie auch nur eines dieser Kinder gesehen, die ins Gefängnis gekommen sind. Es war eine Lügengeschichte. Angenommen, das nicht Geschehene sei geschehen - vergleichen wir es dann doch einmal mit den Ereignissen in den USA im vergangenen Jahr, wo alle über die Tötung vieler Schwarzer durch die Polizei diskutierten, die in den USA von sehr vielen Menschen verurteilt wird.

    Hat da etwa irgendjemand den Leuten gesagt, sie sollten sich Maschinengewehre besorgen und andere Menschen umbringen, nur weil der Polizeibeamte einen Fehler begangen hat? Das ist natürlich keine Entschuldigung. Also - geschehen ist das Erwähnte nicht, wäre es jedoch geschehen, so wäre es kein Vorwand für irgendjemanden, sich zu bewaffnen, gegen die Regierung zu kämpfen und unschuldige Zivilisten zu töten.

    Und die nächste Frage, welche Gegenmaßnahmen würden Sie ergreifen, wenn auf Ihren Straßen Menschen andere Menschen umbringen und sich an fremdem Besitz vergreifen. Sagen Sie denen: "Macht, was ihr wollt. Wir sind offen für alles. Und reagieren werden wir auch nicht"? Das wäre nicht in Ordnung. Wir haben da keine Wahl: Wir müssen ihnen Einhalt gebieten und sie am weiteren Töten hindern. Andererseits kommen sie mit Maschinengewehren, und da können wir sie nicht mit Luftballons bekämpfen. Gegen diese militanten Kräfte können wir nur mit unseren eigenen Waffen angehen. Eine Alternative hatten wir seinerzeit nicht.


    ARD: Der Krieg in Syrien destabilisiert die ganze Region - auch die Staaten in der Umgebung wie die Türkei, den Irak, Jordanien und den Libanon. Aber er hat auch bereits seine Auswirkungen auf Europa und betrifft damit große Teile der Welt. Was denken Sie zu unternehmen, um diesem Alptraum ein Ende zu setzen?


    Bashar al-Assad: Es geht hier nicht nur um Syrien. Unsere Aufgabe ist zweifach gelagert, und so haben wir seit dem Ausbruch des Konflikts zwei verschiedene Wege verfolgt: Erstens den Dialog mit allen Seiten, mit Ländern, Staaten, politischen Gruppierungen, Militanten usw., um die Stabilität zu erhalten oder wiederherzustellen. Den zweiten Weg bildet die Bekämpfung der Terroristen, die ihre Waffen nicht niederlegen wollen. Dazu gibt es keine Alternative.

    Es fragt sich jedoch, wozu die anderen Parteien bereit sind. Das Desaster oder den Alptraum von dem Sie sprechen, macht ja nicht nur das Morden und Zerstören durch die Terroristen aus, sondern auch das Embargo des Westens gegen Syrien. Es trifft ja jeden Bürger dieses Landes ohne jede Ausnahme. Wozu sind die von Ihnen erwähnten Offiziellen denn bereit, um diesen Schmerz, diese Not und diesen Alptraum in Syrien zu lindern? Was gedenken Sie zu tun, um auf Länder Druck zu machen und Einfluss auszuüben, die wie die Türkei, Saudi-Arabien und Katar die Terroristen unterstützen? Wie wollen Sie diese zwingen, das Einschmuggeln von Terroristen und Waffen sowie ihre logistische Unterstützung in jedweder Form zu beenden? So ist die Frage zu stellen. Wenn alle diese Länder einwilligen oder, sagen wir besser, den Willen aufbringen, hier ihre Pflicht zu erfüllen, dann kann ich Ihnen versichern, dass wir überhaupt keine Probleme haben, diesen Alptraum in Syrien zu beenden.


    ARD: Meine letzte Frage, Herr Präsident. Im Jahre 2000, als Ihr Vater Hafez starb, gaben Sie Ihre Stellung als Augenarzt in London auf und gingen nach Damaskus. Würden Sie vor dem Hintergrund all dessen, was in diesen letzten fünf Jahren geschehen ist, diesen Schritt erneut tun? Würden Sie nach Damaskus zurückkommen oder eher in London bleiben?


    Bashar al-Assad: In dieser Region, in der die Politik im Leben jedes einzelnen Bürgers das A und O bedeutet, da sie sein Alltagsleben direkt betrifft und beeinflusst, kann man schon von seinem Wesen her nur Politiker sein. Das gilt für jeden einzelnen Bürger Syriens in Anbetracht unserer Lebensumstände, und natürlich spüre ich als der Spross einer politischen Familie diese Leidenschaft für die Politik.

    Politik ist allerdings weder ein Hobby oder eine Beschäftigung, die man einfach mag. Es geht hier darum, wie jemand seinem Land dienen kann. Früher war ich Arzt im öffentlichen Dienst, heute bin ich Politiker im öffentlichen Dienst und bin damit von dem einen öffentlichen Dienst in einen größeren und breiteren öffentlichen Dienst gewechselt. Ist es vom Grundsatz her ein und dasselbe, so muss man doch, wenn man einer größeren Zahl von Syrern dienen kann, dazu bereit sein dasselbe wieder und wieder zu tun, bis man vielleicht irgendwann nicht mehr fähig ist zu liefern oder bis das syrische Volk einen in diesem Amt nicht mehr haben will.



    Das Interview führte Thomas Aders, ARD-Studio Kairo









    •    Exklusiv-Interview der ARD mit Syriens Präsidenten Bashar al-Assad - PDF













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    Betreff: AW: Übersetzung Ihrer Homepage
    Datum: 2016-03-01T21:11:22+0100
    Von: "Eckart Kreitlow" eckartkreitlow@t-online.de
    An: "Anna Bojkova" dolmetscher-minsk@mail.ru






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    Eckart Kreitlow, Ostsee-Rundschau.de






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    Betreff: Übersetzung Ihrer Homepage
    Datum: 2016-02-28T12:48:17+0100
    Von: "Anna Bojkova" dolmetscher-minsk@mail.ru
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    Sehr geehrte Damen und Herren,

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    würde ich mich freuen,wenn es zu einer Zusammenarbeit kommen würde.

    Jederzeit stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Ich heiße Anna,bin 36 Jahre alt,lebe in Weissrussland (Republik Belarus).

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    Weitere Leistungen:

    • Vermittlung von Geschäftskontakten

    • Dolmetschen und Unterstützung vor Ort(alle GUS-Staaten und die Ukraine) etc.

    • Ihr Repräsentant in den GUS-Staaten und der Ukraine


    Mit freundlichen Grüßen

    Bojkova Anna
    Minsk,Belarus











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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: PM Gesundheitstreff Rostock, Freitag 19. Februar 2016 - öffentliche Veranstaltung
    Datum: 2016-02-09T17:17:25+0100
    Von: "energieistwichtig@kabelmail.de" energieistwichtig@kabelmail.de
    An: "energieistwichtig@kabelmail.de" energieistwichtig@kabelmail.de





    PM Gesundheitstreff Rostock, Freitag 19. Februar 2016 - öffentliche Veranstaltung


    Sehr geehrtes Redaktions-Team,

    anbei unsere Vorankündigung mit der Bitte um Veröffentlichung.

    Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie auch persönlich vorbeikommen könnten.


    Mit freundlichen Grüßen

    Juan Claret





    Der Gesundheitstreff Rostock lädt ein

    Am Freitag, dem 19. Febr. 2016, um 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) findet die erste Vortragsveranstaltung im neuen Jahr statt.

    Frau Gudrun Bernhardt, Gesundheitsberaterin GGB, wird zum Thema „Mit Frischkost in Bestform“ erläutern, warum nicht

    oder nur gering verarbeitete Lebensmittel einen sehr hohen gesundheitlichen Wert

    haben und auch ein sicheres Mittel zum gesunden und dauerhaften Abnehmen sind.

    Veranstaltungsort ist wieder das Mehrgenerationenhaus Lütten Klein, Danziger Str. 45d.

    Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

    An diesem Abend ist auch das neu erschienene Jahresprogramm des GTR erhältlich.


    Für den 5. Gesundheitstag am 26. November 2016 mit den Referenten aus Lahnstein Dr. J. Birmanns
    und Dr. M. Jung im Audimax der Universität Rostock gibt es schon Eintrittskarten.




    Ausserdem am 19. Februar:

    Bücher und CDs können gekauft bzw. ausgeliehen werden.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Kontakt unter: www.gesundheitstreff-rostock.de oder Tel. 0381 - 7699645


    Der 'Gesundheitstreff Rostock‘ (GTR) ist eine Initiative, die unabhängig, kritisch und vielfältig über gesunde Ernährung,

    ganzheitliche Lebensführung, Krankheitsursachen und Umweltprobleme aufklärt.

    Der GTR wurde 2010 als eine ehrenamtlich tätige Initiative gegründet.

    Sie arbeitet unabhängig von wirtschaftlichen Interessengruppen.

    Zu unseren Veranstaltungen laden wir gerne „Pioniere“ und „Querdenker“ als Referenten ein.


    Anlagen:

    + Foto: So appetitlich kann vollwertig sein: Motiv Frischkorngericht (Frischkornbrei)

    + Gesundheitstreff Rostock Jahresprogramm 2016


    -----------------------------
    versendet durch
    J. Claret
    POC Gesundheitstreff Rostock:
    Tel.: 0381 - 76 99 645 (Frau Bernhardt)
    ——————————————




    So appetitlich kann vollwertig sein: Motiv Frischkorngericht (Frischkornbrei). Foto: Gudrun Bernhardt, Gesundheitstreff Rostock


















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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Esther Bejarano
    Datum: 2016-02-03T17:30:05+0100
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de





    Hallochen, liebe Freunde,

    für Euch zum Lesen.

    Bitte auch mal bei google/youtube in eines ihrer Konzerte mit microphone mafia reinhören....


    Grüße Marianne





    09.01.2016

    Interview

    »Alles ist nahtlos weitergegangen …«

    Gespräch mit Esther Bejarano. Über den Rechtsruck in Europa, die jüdische »Welt von Gestern«, Zionismus und Israel heute, das Großmachtstreben Deutschlands und seine neuen Kriege

    Susann Witt-Stahl

    Flüchtlinge in Deutschland sind zunehmend rechter Gewalt ausgesetzt. Die Anzahl fremdenfeindlich motivierter Angriffe auf Schutzsuchende ist seit 2010 um das Vierzigfache gestiegen − 2015 wurden rund 820 Vorfälle dokumentiert. Welche Gedanken kommen Ihnen, wenn Sie die brennenden Flüchtlingsheime vor Augen haben?

    Ich bin entsetzt über das Zündeln. Was mich am meisten ärgert: Immer wieder werden diese Taten verharmlost und behauptet, das seien »nur Randalierer« und nicht die Rechten. Es gibt auch immer noch kein Verbot der NPD und anderer faschistischer Organisationen. Dabei treten die Nazis heute viel brutaler auf als vor einigen Jahren. Und dann der NSU-Prozess: Das ist doch eine Farce! Die Behörden sind doch gar nicht an Aufklärung interessiert. Ich frage mich: Wo leben wir eigentlich?

    Die Nazis können sogar eigene Schulungszentren eröffnen, um ihre menschenverachtende Weltanschauung zu lehren. Von der Bundesregierung wird absolut nichts dagegen unternommen. Das ist schlimm. Das gilt auch für die Verschleierung der wahren Ursachen für die rechte Gewalt. Ein Teil der Bevölkerung in Ostdeutschland ist arbeitslos und ohne Perspektive. In der DDR gab es noch Jugendverbände; heute sitzen die Jugendlichen auf der Straße. Dann kommen die Nazis aus dem Westen und rekrutieren sie. Unsäglich finde ich es, wenn dieser Rechtsruck auf die DDR zurückgeführt wird und nicht auf die aktuelle wirtschaftliche Lage.


    Was ist in der BRD falsch gelaufen?

    Es hat keine Aufarbeitung der NS-Verbrechen stattgefunden. Nach 1945 wurde geschwiegen, es gab keine Entnazifizierung, und nur wenige Täter sind verurteilt worden. Viele konnten fliehen; ihnen wurde sogar noch dabei geholfen. So sind viele Nazis in Amerika gelandet, wo sie ihre Ideologie weiterverbreiten konnten und wo man ihre Dienste gern in Anspruch genommen hat. Aber wir brauchen gar nicht in die Ferne schauen. Adenauer hat ja Hans Globke und die ganze Nazigesellschaft wieder aufgenommen − in die Regierung, die Justiz und Geheimdienste. Alles ist nahtlos weitergegangen. Wir brauchen uns nicht wundern, wenn es eines Tages wieder so weit ist.


    Was meinen Sie mit »wieder«? Sehen Sie in Europa ähnliche Entwicklungen wie nach der Weltwirtschaftskrise 1929 und perspektivisch den Faschismus an der Macht?

    Ja − wenn es so weitergeht, wenn es keine starke antifaschistische Gegenbewegung gibt und die Regierung weiterhin nichts unternimmt. Und es finden sich historische Parallelen. Wenn ich mir heute etwa in Frankreich die Kampagnen mit den Moslem-Karikaturen anschaue, durch die der ganze Ausländerhass zum Vorschein kommt, erinnert es mich an den Stürmer, der während der Nazizeit die Bevölkerung gegen die Juden aufgehetzt hat. Das ist furchtbar. Der Unterschied: Damals war das von oben angeordnet; heute beteiligt sich die Regierung noch nicht daran. Aber Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat bereits verkündet, er wolle keine Muslime in sein Land lassen, als es um die Aufnahme der vielen Menschen ging, die jetzt in Europa Schutz suchen. Warum eigentlich die Aufregung über die Flüchtlinge? Wer ist denn verantwortlich? Das sind doch wir: der Westen, der diesen Menschen die Lebensgrundlage zerstört hat. Das alles bringt mich auf die Palme – ich kann das nicht ertragen.


    In Ihrem Buch »Erinnerungen« beschreiben Sie an einer Stelle eindringlich Ihr Lebensgefühl 1945 – Sie wollten »einfach keine Deutsche mehr sein«. Geht Ihnen das heute noch so?

    Ich werde immer gefragt: Sind Sie jüdische Deutsche, oder sind Sie deutsche Jüdin? Ich antworte darauf: Ich bin ein Mensch. Und ich bin Antifaschistin – nicht zuletzt, weil ich den Faschismus am eigenen Leib gespürt habe. Mir ist die deutsche Nationalität egal. Ich habe sie eben, aber ich kann nicht sagen, dass ich mich dem deutschen Volk zugehörig fühle. Ich habe viel auszusetzen an diesem Staat. Abgesehen davon, dass gegen die Nazis nichts unternommen wird: Der Antikommunismus in Deutschland ist eine Katastrophe. So wird immer nur über den Widerstand der Offiziere vom 20. Juli gesprochen, nie über den kommunistischen. Ich erzähle in meinen Vorträgen davon, auch wie er verschwiegen wird. Und dass Kommunisten ebenso wie Sinti und Roma nicht wie wir Juden Entschädigungszahlungen dafür erhalten haben, was sie Furchtbares erlitten haben – das darf man doch nicht hinnehmen. Aber ich fühle mich in Deutschland zu Hause, weil ich hier etwas bewirken kann mit meiner Aufklärungsarbeit.


    Sie haben 15 Jahre in Israel gelebt. Ihre Rückkehr nach Deutschland haben Sie folgendermaßen beschrieben: »Als wir die Grenze Schweiz–BRD hinter uns hatten, wurde mir plötzlich ganz komisch zumute. Ich sah die ersten Bahnbeamten in Uniform, ich sah einen deutschen Polizisten, und mein Herz begann heftig zu schlagen. Ich bekam eine panische Angst.« Kommt diese Angst manchmal wieder hoch?

    Nein, so wie damals empfinde ich nicht mehr. Ich habe Deutsche kennengelernt, von deren Existenz ich früher nichts gewusst hatte: Menschen, die wie ich Antifaschisten sind oder ehemalige Widerstandskämpfer, die Ähnliches erlebt hatten wie ich, obwohl sie keine Juden waren: Kommunisten beispielsweise – diese Leute sind meine Freunde. Sie ließen mich zu der Überzeugung kommen, dass ich hier leben kann, und sie sind der Grund, dass ich mich wohl fühle in Deutschland. Ich möchte nicht wieder in Israel leben, weil ich weiß, was dort für eine Politik herrscht.


    In Deutschland lag auch ein erheblicher Teil der diaspora-jüdischen »Welt von Gestern«, wie sie der Schriftsteller Stefan Zweig genannt hatte.

    Ja, dieser kulturellen Welt fühle ich mich noch verbunden. Auch mit den jüdischen Gemeinden, die es damals gab, in denen wir ein wirklich schönes Leben hatten und die ganz andere waren als heute. Obwohl meine Eltern sehr liberal waren, bin ich jüdisch erzogen worden; wir haben einen koscheren Haushalt geführt. Die jüdischen Gemeinden von heute wollen mit Jüdinnen wie mir nichts zu tun haben, denn ich kritisiere Israel und singe in einer linken Band. Einmal wurde ich hier in Hamburg von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde eingeladen. Allerdings waren das russische Veteranen des Zweiten Weltkrieges. Sie sind sehr stolz darauf, dass sie in der Roten Armee gekämpft haben, die Auschwitz befreit hat. Aber wenn ich an den Zentralrat der Juden denke: Er lässt kein einziges kritisches Wort verlauten über die entsetzlichen Dinge, die in Israel geschehen. Wer etwas dagegen sagt, ist sofort abgemeldet.


    Dem untergegangenen Diaspora-Judentum, in dem Sie verwurzelt sind, hatten Max Nordau und andere Vordenker des Zionismus eine übermäßige Vergeistigung attestiert und deren Bewohner als »Nervenjuden« bezeichnet. Diesem »schwachen« Judentum hatte der Zionismus sein Ideal des »Muskeljuden« entgegengestellt, der in der neuen Heimstätte Palästina in der linken Hand sein Gewehr hält und mit der rechten sein Feld bestellt. So entschlossen, wie Sie Nazis und anderen Rechten die Stirn bieten, repräsentieren Sie auch das neue Judentum. Sind Sie eine diasporische Muskeljüdin?

    (Lacht)

    Ich bin Jüdin und lebe als Jüdin, weil ich als Jüdin geboren wurde. Ich bin aber weder stolz darauf, noch schäme ich mich dafür. Ich konnte es mir ja nicht aussuchen. Ich verheimliche meine jüdische Herkunft nicht, im Gegenteil: Ich sage immer wieder gern, dass ich Jüdin bin. Mein jüdisches Elternhaus hat mir sehr viel gegeben, vor allem kulturell. Mein Vater war ja Kantor. Warum liebe ich wohl die Musik so sehr und bin Sängerin geworden? Sogar in Auschwitz habe ich noch Musik gemacht. Dort natürlich erzwungenermaßen und nicht gern.


    Moshe Zuckermann, Sohn von polnischen Juden und Auschwitz-Überlebenden, der ebenso wie Sie 1960 aus Israel nach Deutschland kam, hat Deutschland »vertraute Unheimat« genannt. In diesem Begriff steckt eine tragische Dialektik: Einerseits drückt er eine lebensgeschichtliche und kulturelle Verbundenheit aus; andererseits das Juden immer wieder von Deutschland Abstoßende: die Erfahrung der schließlich im Massenmord gipfelnden Verfolgung. Auch für Moshe Zuckermann konnte Israel keine Heimat werden. Er bezeichnet sich als »Heimatloser«. Empfinden Sie ähnlich wie er?

    Das Wort »Heimat« kann ich nicht leiden. Als jemand, die hier geboren wurde und als Kind gelebt hat, fehlte mir in Israel die deutsche Kultur. Dort gab es aber andere Dinge, die ich liebe: Offenheit und Freundlichkeit – in Deutschland hingegen ist man ja eher reserviert. Ich hätte nach Amerika gehen können, aber ich wollte damals unbedingt, dass Israel mein neues Zuhause wird. Ich dachte, dort gehöre ich hin. Dann begannen die vielen Kriege. Den ersten gegen das britische Mandat fand ich noch gerecht, aber dann kam Ben-Gurion, und es folgten nur noch Angriffskriege. Als mein Mann 1956 von der Sinai-Front zurückgekehrt war, sagte er: »Nie wieder – ich gehe nicht mehr in den Krieg.« Er hatte Dinge gesehen, die er einfach nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Wir beide konnten die Zustände in Israel einfach nicht mehr ertragen. Auch nicht die ständige Hetze gegen die Palästinenser. Kriegsdienstverweigerung ist dort nicht möglich; mein Mann wäre ins Gefängnis gekommen. Also mussten wir weg. Wir hatten keine andere Möglichkeit, als nach Deutschland zu gehen. Ich war sehr, sehr skeptisch, dass ich das aushalte. Meine Bedingung war, dass wir in eine Stadt ziehen, in der ich früher nicht mit meinen Eltern oder Geschwistern gelebt hatte. Freunde legten mir Hamburg ans Herz. Und so landeten wir im Norden.


    Sie waren damals als Zionistin nach Israel gegangen. Wie war Ihr Verhältnis zum Zionismus als Sie es wieder verlassen haben – ist es im Grunde noch positiv geblieben?

    Um Gottes willen! Nein. Ich kann überhaupt nicht mehr begreifen, dass ich früher Zionistin war – und zwar eine glühende, und dann war ich auch noch Mitglied in Makkabi Hazair, einer ziemlich rechten Organisation. Damals wusste ich nicht, was der Zionismus wirklich bedeutet. Wir wollten ja nur das Land aufbauen. Aber Auschwitz-Überlebende waren dort nicht gern gesehen. Wir wurden nicht gut aufgenommen. Genauer gesagt: Wir wurden gar nicht aufgenommen. Weil wir überlebt hatten, wurde uns unterstellt, dass wir mit den Nazis kollaboriert hätten.


    Verstehen Sie sich heute als Nicht-Zionistin oder Antizionistin? Treten Sie für die Ein-Staat-Lösung des Nahostkonflikts ein?

    Ich bin Antizionistin – auf jeden Fall. Ja, ich wünsche mir, dass Palästinenser und Juden gemeinsam in einem Staat leben. Das Land, auf dem sich heute Israel befindet, war seit jeher auch das Land der Palästinenser. Da beide aber momentan nicht in Frieden miteinander leben können, sollten die Palästinenser zunächst ihren eigenen Staat bekommen und Israel und Palästina erst einmal normale Beziehungen zueinander aufbauen …


    … bis Juden und Palästinenser eines Tages feststellen, dass es keinen vernünftigen Grund dafür gibt, sich gegenseitig umzubringen?

    Ja, genau. Die Politik israelischer Regierungen macht ein Zusammenleben gegenwärtig unmöglich. Die Behauptung von Benjamin Netanjahu, die Palästinenser seien schuld am Holocaust, ist für mich eine Katastrophe. Will er damit seine menschenverachtenden Aktionen in Gaza und überhaupt gegen die Palästinenser rechtfertigen?


    Der Konflikt zwischen Juden und Arabern sorgt auch hierzulande für Zündstoff. Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, forderte kürzlich eine »Obergrenze« für die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland mit der Begründung, dass viele von ihnen aus arabischen Kulturen stammen, »in denen der Hass auf Juden und die Intoleranz ein fester Bestandteil ist«.

    Das ist eine Sauerei. Das ist Rassismus pur.


    Die Befürworter einer rigiden Flüchtlingspolitik aus dem Lager der bürgerlichen Rechten greifen diese Aussage freilich dankbar auf. »Der Präsident des Zentralrates der Juden fordert eine Flüchtlings­obergrenze. Das sollte uns zu denken geben«, sagte Brigitte Abold, Kommentatorin des Bayerischen Rundfunks in den »Tagesthemen«. »Unser Asylrecht, das keine Grenzen kennt, ist als Konsequenz der Ermordung der europäischen Juden während des Nationalsozialismus entstanden – als Mahnung an die Opfer, als Garantie der Menschenwürde. Wenn jetzt Vertreter der Opfer die Anwendung dieses Grundrechtes kritisieren, eines Rechtes, das vor allem dem Schutz der Opfer vor Verfolgung dienen soll, dann haben wir einen Wendepunkt erreicht«, so Abold weiter. »Wenn sich Juden bei uns bedroht fühlen, weil Teile der Flüchtlinge aus Kulturen kommen, in denen Hass auf Juden dazugehören kann, dann müssen bei uns die Alarmglocken schrillen.«

    Das kann doch nicht wahr sein! Da werden die Juden als Ausrede benutzt, die muslimischen Flüchtlinge nicht nach Deutschland reinzulassen.


    Sie werden oft von Schulen eingeladen, von Ihren Erlebnissen in Auschwitz zu erzählen. Welche Erfahrungen machen Sie mit migrantischen Jugendlichen, die nur eine vermittelte, distanzierte Beziehung zur deutschen Vergangenheit haben?

    Als ich vor 20 Jahren damit begann, waren die meisten Schüler sehr verschlossen. Sie konnten nicht mit mir über den Holocaust reden und verhielten sich, als ginge sie das alles nichts an. Manche hatten auch einfach nicht den Mut, mir Fragen zu stellen – sie dachten wohl, sie täten mir damit weh. Heute dagegen sind die Schüler unheimlich aufgeschlossen. Auch die Migranten wollen ganz genau wissen, was damals geschehen ist. Manchmal sind sie noch viel interessierter als die Deutschen. Sie diskutieren mit mir, oft stundenlang. Wunderbar.


    Sind Ihnen muslimische Jugendliche jemals mit Judenhass begegnet oder haben im Streitgespräch mit Ihnen den Holocaust geleugnet?

    Nein, noch nie. Einmal hatte ein Palästinenser gefordert, dass ich ausgeladen werde, nachdem er erfahren hatte, dass eine Jüdin in seiner Schule sprechen wird. Die Lehrerin hat das natürlich abgelehnt, und ich habe meine Geschichte erzählt und auch meine Meinung zu den Vorgängen in Israel gesagt. Anschließend kam der Palästinenser zu mir, wollte sich um mich kümmern und mir zu essen und zu trinken bringen. Später berichtete mir seine Lehrerin von dem Vorfall und sagte: »Bei diesem Jungen haben Sie etwas verändert.«


    Sie gelten in diesem Land als histo­rische Autorität der Aufklärung über die Nazivergangenheit, aber auch als friedenspolitische Instanz, die mit ihrer Existenz für die Untrennbarkeit der kategorischen Imperative »Nie wieder Faschismus!« und »Nie wieder Krieg!« bürgt. Während deutsche Regierungen sich bisher noch zum ersten Imperativ bekennen, haben sie sich von dem zweiten längst verabschiedet. Gegenwärtig sind deutsche Soldaten weltweit an 16 Kriegen und militärischen Missionen beteiligt. Seit einigen Tagen fliegen deutsche »Tornados« Einsätze über Syrien.

    Ich finde das unmöglich und entsetzlich. Das ist eine Schande für Deutschland. Furchtbar sind auch die Rüstungsexporte. Oftmals wird zu allem Übel noch mit Ländern Handel getrieben, in denen bereits Krieg herrscht. Dabei wird gar kein Gedanke daran verschwendet, wie viele Menschen durch diese Waffen getötet werden. »Nie wieder Krieg!«, hatten wir einmal gesagt. Und nun will Deutschland wieder die Führung in der Welt übernehmen. Das habe ich schon beim Anschluss der ehemaligen DDR befürchtet. Diejenigen, die an der Macht sind, wollen an der Macht bleiben. Nun fühlen sie sich wieder als Großdeutschland.


    Heute bomben sie aber für die Menschenrechte und Frauenbefreiung

    Genau das Gegenteil wird damit erreicht. Keine Frau wird ihren Schleier ablegen. Mit Kriegen kann man keinen Frieden schaffen. Das war schon immer so und wird niemals anders sein. Konflikte können nur durch Verhandlungen gelöst werden.


    Bundespräsident Joachim Gauck verlangt von den Deutschen mehr »Bereitschaft zur Hingabe« und »Heimatliebe« und meint damit mehr Zustimmung zu Militärinterventionen.

    Das ist der größte Blödsinn, den es gibt. Genau das Gegenteil ist der Fall: Wer sein Land liebt, zieht nicht in den Krieg.


    Seit dem »Euromaidan« kooperiert die Bundesregierung mit den militanten Nationalisten, die sich in Kiew an die Macht geputscht haben. Am 2. Mai 2014 haben ukrainische Faschisten in Odessa ihre Mordlust demonstriert. Sind diese Tabubrüche und Gewalteskalationen als Warnsignale einer Zeitenwende zu deuten?

    Ich glaube, ja. Ich sehe, dass überall ein Rechtsruck stattfindet. Das macht mir Angst. Wenn in Europa wieder ein Grauen geschehen sollte − ich weiß nicht, wo ich mit meiner Familie hingehen könnte.


















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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Artikel aus der jungen Welt vom 15.01.2016
    Datum: 2016-01-15T13:18:24+0100
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de




    15.01.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

    Libyen-Kriegsverschwörung

    Humanitäre Intervention? E-Mail-Korrespondenz der früheren US-Außenministerin Clinton verweist auf westliche Interessen am Sturz Ghaddafis

    Von Rainer Rupp

    Warum intervenierte der Westen im Jahr 2011 in Libyen? Wie Beobachter seinerzeit schon eingeschätzt hatten, wurde auch dieser imperialistische Krieg nicht zum Schutz der Menschenrechte oder der Demokratie geführt, sondern knallharter wirtschaftlicher und geostrategischer Interessen wegen. Das geht auch aus der kürzlich bekanntgewordenen E-Mail-Korrespondenz der früheren US-Außenministerin Hillary Clinton hervor, zu deren Herausgabe das State Departement gezwungen worden ist.

    Clinton, derzeit favorisierte Kandidatin der Demokraten für die nächste US-Präsidentschaftswahl, war dabei erwischt worden, als Außenministerin von Präsident Barack Obama in den Jahren 2009 bis 2013 entgegen strikter Sicherheitsvorschriften keine dienstliche E-Mail-Adresse verwendet und die Daten auf einem privaten Server gespeichert zu haben. Kritiker vermuten, um den Schriftverkehr auf diese Weise der öffentlichen Kontrolle zu entziehen und sich persönlich vor eventuellen Konsequenzen zu schützen. Sie selbst führt öffentlich »Bequemlichkeit« ins Feld, so habe sie schließlich nur ein Smartphone nutzen müssen.

    Das jüngste Paket von rund 5.500 Clinton-Dokumenten wurde am Silvesterabend ins Netz gestellt, offensichtlich in der Absicht, möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erregen. Das scheint teilweise gelungen. Hierzulande wurde lediglich Harmloses daraus zitiert, etwa, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel das »Obama-Phänomen« nicht möge. Das Auftreten des US-Präsidenten entspreche dem Gegenteil von Merkels »Vorstellung von Politik«, hat es in einer privaten Mail geheißen, aus der unter anderem die New York Times und der britische Guardian Teile wiedergaben, worüber wiederum Springers Welt berichtete. Andere suchten nach dem »Vollidioten« im Außenministerium, über den sich der frühere US-Botschafter John Kornblum laut E-Mail mokierte. Der Diplomat a.D. hatte mit diesem Wortlaut einen der möglichen Nachfolger für den damaligen Staatssekretär für politische Angelegenheiten im US-Außenministerium, William Burns, bezeichnet. Der politisch explosive Inhalt einer elektronischen Information zum Libyen-Krieg, datiert auf den 2. April 2011, wird in den Mainstreammedien dagegen ignoriert.

    Die besagte E-Mail stammt von Sidney Blumenthal, einem langjährigen engen Vertrauten Clintons, der sich als Lobbyist und »Informationsvermittler« zwischen Politikern, Geheimdienstlern und Konzernchefs weltweit einen Namen gemacht hat. In seinem Schreiben führt Blumenthal aus, dass »Ghaddafis Regierung über 143 Tonnen an Goldreserven und eine ähnliche Menge an Silber im eigenen Land verfügt«. Das Gold sei schon lange vor der aktuellen Rebellion angehäuft worden »mit dem Zweck, eine gesamtafrikanische Währung aufzubauen, und zwar auf der Grundlage eines mit Gold gedeckten libyschen Dinar«. Dieser Plan sei entwickelt worden, »um den frankophonen afrikanischen Ländern eine Alternative zum französischen Franc (CFA) zu bieten«. Um eben dies zu verhindern, hätten die Franzosen den Krieg gegen Libyen begonnen.

    Tatsächlich kursierten zu jener Zeit entsprechende Gerüchte über Ghaddafis Absichten, die Hegemonie Frankreichs über dessen ehemalige afrikanische Kolonien zu brechen. Zur Erreichung dieses Ziels schien er fest entschlossen, den Ölreichtum seines Landes einzusetzen. Offensichtlich war das unerträglich für Paris. Dort musste man u. a. befürchten, die »Hoheitsrechte« über die Uranminen in Nordwestafrika zu verlieren, von denen das zivile und militärische Atomprogramm Frankreichs abhängig ist.

    Der Nachricht über Libyens Vorhaben zur Befreiung Afrikas vom neokolonialen Joch folgt Blumenthals Einschätzung an Clinton: »Französische Geheimdienstler entdeckten diesen Plan, kurz nachdem die Rebellion begonnen hatte. Laut gut informierten Personen wird Ghaddafis Gold und Silber auf mehr als sieben Milliarden Dollar geschätzt. Dies war einer der Faktoren, die Präsident Nicolas Sarkozy zum Angriff auf Libyen veranlassten. Gemäß dieser Personen seien Sarkozys Pläne auch von folgenden Punkten getrieben: 1. dem Wunsch, einen größeren Anteil an der Ölproduktion Libyens zu gewinnen; 2. den Einfluss Frankreichs in Nordafrika zu stärken; 3. die innenpolitische Situation in Frankreich zu verbessern; 4. um dem französischen Militär die Möglichkeit zu geben, seine Position in der Welt zu behaupten; 5. um auf die Sorgen seiner Berater über Ghaddafis langfristige Pläne einzugehen, nämlich Frankreich als die dominierende Macht aus dem frankophonen Afrika zu verdrängen.«

    Die eigentliche Verschwörungstheorie, die mit Blick auf Libyen bis heute mit Erfolg verbreitet wird, ist die, dass der Krieg gegen Muammar Al-Ghaddafi aus Sorge um Demokratie, Menschen- und Freiheitsrechte geführt wurde.


    »Zivilisierte Weltordnung«


    Am Nachmittag des 19. März 2011 begann mit der französischen »Opération Harmattan« der westliche Angriffskrieg gegen Libyen. Er dauerte bis zum 31. Oktober 2011 und umfasste mehr als 7.500 Bomben- und Raketenangriffe. Die Zahl der Kriegstoten wird auf 10.000 bis 50.000 geschätzt. Nachdem sich nach knapp zwei Wochen Intervention gezeigt hatte, dass die französischen und britischen Bomber »unfähig« waren, die libysche Luftverteidigung auszuschalten, übernahmen die USA die Führungsrolle. Die NATO-Länder gaben vor, die »demokratische Oppositionsbewegung« gegen Staatschef Muammar Al-Ghaddafi zu unterstützen. Die hatte sich nach Protesten in Tunesien, Algerien und Ägypten auch im ölreichen Libyen im Rahmen des »arabischen Frühlings« zu Wort gemeldet – mit einem bewaffneten Aufstand. Nach der Einnahme von Sirte am 20. Oktober wurde Oberst Ghaddafi von Aufständischen gefangengenommen und zu Tode gefoltert. Die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton amüsierte sich über den brutalen Lynchmord. Mit freudig strahlendem Gesicht sagte sie unter Anlehnung an den triumphalen Spruch von Julius Cäsar in die laufende Kamera: »Wir kamen, wir sahen, er war tot.« Libyen galt fortan als »befreit«, faktisch ist es zerstört und gespalten. Es herrscht Chaos.

    Ungeachtet Tausender Tote setzten sich auch in Deutschland »humanitäre« Kriegstreiber in den sogenannten Qualitätsmedien für die islamistischen »Revolutionäre« ein. Der blutige Umsturz in Libyen wurde als Paradigmenwechsel gefeiert, als Fanal für eine angeblich »neue, menschlichere Weltordnung«, als Blaupause dafür, wie man in Zukunft mit allen widerspenstigen Ländern umzugehen habe. »Diktatoren werden sich nach Ghaddafis Ende etwas weniger sicher fühlen, … in Damaskus auf jeden Fall, wahrscheinlich auch in Teheran, vielleicht sogar in Havanna und Peking«, jubelte etwa Jan Roß in der Wochenzeitung Die Zeit unter dem Titel »Der Weg ist frei« am 25.8.2011. Da die NATO »faktisch als Luftstreitkraft der Rebellenbewegung agiert« habe, müssten jetzt die Despoten rund um die Welt »immer damit rechnen, dass die Bomber kommen«. Das allein, so Roß, sei »ein wichtiger Schritt in Richtung einer zivilisierten Weltordnung«. Scharf kritisierte der Hamburger »Humanist« die Bundesregierung, weil es »im Angesicht von Ghaddafis Verbrechen nötig gewesen wäre, die Bürger von einer Intervention zu überzeugen«. Der unsägliche Artikel steht immer noch auf der Webseite der Zeit, mittlerweile allerdings ohne Autorennamen. Sind das angesichts der realen Entwicklung in Libyen und dem Nahen Osten erste Anzeichen für Scham? (rwr)


    Den Artikel finden Sie unter: http://www.jungewelt.de/2016/01-15/012.php

    (c) Junge Welt 2016

    http://www.jungewelt.de



    •  Beitrag von Rainer Rupp in PDF-Format

















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    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: ...für alle, die nicht täglich alle Zeitungen lesen können..
    Datum:2016-01-14T20:59:53+0100
    Von: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de
    An: "Marianne Linke" marianne.linke@web.de




    Hallochen,

    anbei:

    Unser Sexmob - eine erstaunliche Kolumne von Bundesrichter Thomas Fischer (Richter am Bundesgerichtshof) bei ZEIT.online,

    und ein Artikel zum Gesundheitswesen,


    Grüße Euch, Marianne


    PS:
    Bei Doppelsendungen, einfach ab in den Papierkorb!!!!!!!!!!!!!!!!






    KRIMINALITÄT | Unser Sexmob - Deutschland bekämpft wieder jemanden: Männer, die Frauen belästigen. Die kann der Deutsche nicht ausstehen. Da kennt er keine Parteien mehr. Die Rechtskolumne | VON Thomas Fischer | 12. Januar 2016 - 12:07 Uhr - Thomas Fischer ist Bundesrichter in Karlsruhe und schreibt für ZEIT und ZEIT ONLINE 
      über Rechtsfragen.


    •  PDF-Format






    Aus: jW Ausgabe vom 12.01.2016, Seite 12 / Thema Operationen am offenen Geldbeutel | Seit Jahresanfang gilt das Krankenhausstrukturgesetz. Über die Misere im Gesundheitssystem und wie es verbessert werden könnte | Von Marianne Linke


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