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Im Nordosten Deutschlands - unser schönes Ostseeland Mecklenburg-Vorpommern  - Blick auf den Alten Strom in Rostock - Warnemünde. Foto: Eckart Kreitlow

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Weltgeschehen   Archiv















      Ein Sportflugzeug im Luftraum über Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow Die Glanzleistung des polnischen Flugkapitäns Tadeusz Wrona Schöne Wolken am azurblauen Himmel. Foto: Eckart Kreitlow











    Fliege wie ein Adler, lande wie eine Krähe! Polnischer Pilot Tadeusz Wrona ein Held!

    Glücklicher Ausgang der Notlandung einer Boeing 767 der polnischen Fluggesellschaft LOT


    Auf dem internationalen Chopin-Flughafen der polnischen Hauptstadt Warschau spielten sich am Dienstag, dem 1. November 2011, unmittelbar vor der Landung einer Boeing 767 der polnischen Fluggesellschaft LOT dramatische Szenen ab. An Bord 231 Passagiere. Das Fahrwerk des Fliegers ließ sich nicht mehr ausfahren, so dass eine überaus riskante Notlandung plötzlich unausweichlich wurde. Der polnische Flugkapitän Tadeusz Wrona meisterte jedoch die äußerst riskante Situation mit Bravour.

    Alle Passagiere blieben unverletzt, als Tadeusz Wrona die Maschine mit einer fliegerischen Glanzleistung ohne Fahrwerk in einem in Windeseile von Einsatzkräften ausgebrachten Schaumteppich auf der Rollbahn punktgenau zum Stehen brachte. Seitdem wird Pilot Tadeusz Wrona überall in Polen als Held gefeiert.

    Selbst Polens Präsident Bronislaw Komorowski gratulierte Tadeusz Wrona telefonisch "von ganzem Herzen und im Namen aller Landsleute" und zeichnete ihn zugleich mit einem hohen polnischen Orden aus. Sogar auf Facebook posten Fans des Piloten, der in einer dramatischen Situation so heldenhaft gehandelt hat, in Anspielung auf seinen Namen Wrona, zu deutsch "Krähe": "Fliege wie ein Adler, lande wie eine Krähe!"


    -     Beitragserstellung:   7.November 2011     -

    Eckart Kreitlow













    Der Lynchmord Muammar al-Gaddafis ist nach den Genfer Konventionen ein Kriegsverbrechen




    In Libyen neue Führung an der Macht - Muammar al-Gaddafi grausam hingerichtet

    Nach Berichten einiger arabischer Fernsehsender, die mit eindeutigen Bildern unterlegt sind, soll der bisherige Staatschef Libyens Revolutionsführer Oberst Muammar al-Gaddafi am 20.Oktober 2011 in der Nähe seiner Heimatstadt Sirte auf grausame Weise gezielt durch einen Kopfschuss getötet worden sein.

    Unmittelbar zuvor ist die Fahrzeugkolonne, in der sich in einem der Fahrzeuge Oberst Muammar al-Gaddafi befand, auf der Flucht aus der Stadt Sirte von NATO-Kampfjets, von der NATO inzwischen sogar bestätigt, angegriffen und weitestgehend zerstört worden.

    Fotos von den Überresten des Konvois    (klick hier!)    und der    völlig zerstörten Stadt Sirte    (klick hier!)

    Oberst Muammar al-Gaddafi floh daraufhin mit einigen seiner Leute zu Fuß und versteckte sich in einem der Abwasserkanäle in der Nähe des gerade davor erfolgten NATO-Bombenangriffs auf den Fahrzeugkonvoi des flüchtenden libyschen Staatschefs, wurde aber bereits wenig später von den Truppen der neuen Machthaber unter Führung von Abdul al-Dschalil, vor dem Seitenwechsel Justizminister in der Regierung von Oberst Muammar al-Gaddafi, entdeckt und festgenommen.

    Als eines seiner letzten Worte soll der bisherige Staatschef Libyens "Charam!" ("Besinnt Euch!") gerufen haben, bevor Oberst Muammar al-Gaddafi starb, wie glaubhaften Quellen zu entnehmen ist. Mit den Worten auf arabisch "Halt 's Maul, Du Hund!" sei er offenbar kurzerhand von einem der so genannten Rebellen hingerichtet worden.

    Foto von der Hinrichtung    Oberst Muammar al-Gaddafis    ( klick hier!)

    Auf einem der im Internet kursierenden Videos ist klar und eindeutig zu erkennen, wie eine Person aus nächster Nähe Oberst Muammar al-Gaddafi eine Pistole auf dessen Kopf richtet und danach Oberst Muammar al-Gaddafi blutüberströmt in sich zusammenbricht. Weiter ist auf den Videobildern zu sehen, wie später die Leiche auf einen Pick up geworfen wird. Außerdem wird berichtet, dass Oberst Muammar al-Gadaffi offensichtlich von dem Mob vor seiner Hinrichtung noch Stunden lang bestialisch gefoltert worden ist. ( klick hier!)

    Zum Tod Muammar al-Gaddafis wird mittlerweile international eine unabhängige Untersuchung gefordert. Nach Bekanntwerden der schockierenden Bilder verurteilen Menschen, Staatsführungen und Organisationen weltweit die an eine Lynchjustiz erinnernde Hinrichtung Muammar al-Gaddafis. Die Vereinten Nationen verurteilen die Hinrichtung gemäß der völkerrechtlich geltendenden Genfer Konventionen (klick hier!) als ein Kriegsverbrechen.

    Die NATO flog in den vergangenen Monaten seit dem 19. März 2011, dem Beginn der Bombardements, mit ihren Kampfjets und unbemannten so genannten mit Hellfire-Raketen ausgestatteten Predator-Drohnen in Libyen nach eigenen Angaben weit über 26 000 Kampfeinsätze vor allem gegen die Bodentruppen Oberst Muammar al-Gaddafis und bombardierte massiv strategisch wichtige Ziele in Libyen.

    Dabei kamen auch viele unbeteiligte Zivilisten ums Leben, darunter Frauen und Kinder, was der UNO-Resolution Hohn spricht, denn danach sollten die NATO-Kampfjets mit dem Mandat der Vereinten Nationen die Zivilbevölkerung Libyens schützen. Darüber hinaus wurden durch die massiven NATO-Bombardements große Teile der Infrastruktur Libyens zerstört. Ohne den NATO-Einsatz hätten die neuen Machthaber Libyen, das reich an Bodenschätzen ist, insbesondere an Erdöl, nicht unter ihre Gewalt bzw. unter ihre Kontrolle bringen können.

    Ob sich allerdings die Wünsche und Hoffnungen aller Libyer erfüllen werden, die gegenwärtig offenbar sehr euphorisch Oberst Muammar al-Gaddafis Tod und den, wie jüngst die Neue Rheinische Zeitung in einem ihrer Beiträge (klick hier!) berichtete, nicht zuletzt auch von westlichen Geheimdiensten vorbereiteten Sturz seines parlamentarischen Systems der Dschamahiriyya, einer Form der Direktdemokratie, bejubeln, darf sicher bezweifelt werden.

    Während unter Führung von Oberst Muammar al-Gaddafi und seiner "Volks-Dschamahiriyya" die Libyer mehr oder weniger in Wohlstand lebten sowie alle Bürger unter anderem kostenlose Bildung, kostenlose medizinische Behandlung, zinslose Darlehen und kostenlos Strom erhielten, könnte jetzt stattdessen der vor allem aus den riesigen Ölvorkommen resultierende Reichtum in die Hände einer kleinen libyschen Oberschicht und ihrer ausländischen Partner und Helfershelfer gelangen.


    -     Beitragserstellung:   22.Oktober 2011     Ergänzungen:   23.Oktober 2011 / 11.November 2011     -

    Eckart Kreitlow










N U O Z - Sonderseite - Muammar al-Gaddafi grausam hingerichtet     (klick hier!)


USA und NATO ermorden Muammar al-Gaddafi    (klick hier!)


Bani Walid - Tag 1 ohne UN-Resolution 1973    (klick hier!)














Die Wahnsinnstat des Anders Behring Breivik



POLITIET



    Schock und tiefes Entsetzen über verabscheuungswürdige Bluttat in Norwegen mit insgesamt 77 Toten


    Am Freitag, dem 22.Juli 2011, kam es im Regierungsviertel der norwegischen Hauptstadt Oslo und auf der in der Nähe Oslos inmitten der Fjordlandschaft liegenden Ferieninsel Utoya zu entsetzlichen Bluttaten, die mit Empörung, Wut, Fassungslosigkeit und tiefem Abscheu sowie mit Trauer und Mitgefühl von den Menschen weit über die norwegischen Grenze hinaus in Europa und in der Welt aufgenommen wurde.

    Offenbar soll es sich um einen 32-jährigen Einzeltäter mit rechtsextremer und islamfeindlicher Gesinnung norwegischer Abstammung handeln. Die Ermittlungen dauern allerdings noch an. Zunächst detonierte im Osloer Regierungsviertel eine Bombe mit gewaltiger Sprengkraft, die acht Menschen sofort in den Tod riss, weitere Menschen zum Teil schwer verletzte und zugleich beträchtliche Schäden an den Gebäuden in der Nähe des Detonationszentrums anrichtete.

    Die Bombe soll der Täter offenbar aus großen Mengen ammoniumnitrathaltigem Dünger plus der entsprechenden Zündvorrichtung zuvor selbst hergestellt und in einem Auto deponiert haben. Zweiter Schauplatz des entsetzlichen Verbrechens war die norwegische Ferieninsel Utoya. Dort griff der vermutlich selbe Täter ein Jugendcamp an und erschoss auf grausamste Weise insgesamt 69 überwiegend noch sehr junge Menschen.



    Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg dazu in einer ersten Stellungnahme auf einer Pressekonferenz:

    "Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg ist unser Land von einem Verbrechen dieses Ausmaßes getroffen worden".


    Bürgerinnen und Bürger sowie hochrangige Regierungsvertreter aus aller Welt bekunden ihre tiefe Anteilnahme und ihre Trauer an dem schrecklichen Verbrechen in Norwegen, darunter auch die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel unter anderem mit den Worten "Deutschland ist an der Seite Norwegens" und der russische Präsident Dimitri Medwedew.



    Wahnsinniger Massenmörder versetzt das Königreich Norwegen in Schockzustand und tiefe Trauer



    Inzwischen verdichten sich immer mehr die Hinweise, dass es sich um die Wahnsinnstat eines geistesgestörten Einzeltäters mit rechtsextremen Gedankengut gehandelt hat. Insbesondere auf der norwegischen Ferieninsel Utoya sollen sich wahre Horrorszenarien abgespielt haben. Die Menschen wurden offenbar durch den Täter eiskalt aus nächster Nähe durch Kopfschüsse getötet. Selbst die Flüchtenden, die in Todesangst ins Wasser sprangen, wurden vom Täter Anders Behring Breivik gejagt und getötet.

    Einige der Verletzten schweben noch in Lebensgefahr. Die Überlebenden des Höllenmassakers auf der Insel Utoya werden sicher von dem unvorstellbar grausamen Geschehen noch lange traumatisiert sein. Nicht zuletzt wird auch von Experten geprüft, in wieweit Killercomputerspiele wie "World of Warcraft" und "Modern Warfare 2", die bei dem Täter Breivik gefunden wurden, das schreckliche Massaker begünstigten bzw. zur Senkung seiner Hemmschwelle beitrugen.

    Zwar soll der Massenmörder mit dem Namen Breivik laut Medienberichten über eine überdurchschnittliche Bildung und Intelligenz verfügen, doch zeigen seine schrecklichen Taten, sein gesamtes Verhalten, seine schriftlichen und verbalen Auslassungen deutliche Symptome einer akuten Geisteskrankheit. Er bezeichnet sich selbst als "Justiciar Knight Commander", als Oberster der Tempelritter und sieht sich als der Retter der Welt vor dem "Islamismus" und dem "Kulturmarxismus". So hält nicht zuletzt auch Geir Lippestad, Breiviks Verteidiger, seinen Mandanten, wie dieser es kürzlich öffentlich vor Medienvertretern erklärte, mit hoher Wahrscheinlichkeit für psychisch gestört bzw. für geisteskrank.

    Im Internet veröffentlichte Breivik ein "Manifest" in englischer Sprache. Das Pamphlet umfasst über 1.500 Seiten. Nicht 50 oder 100, sondern über 1.500 Seiten - das allein ist schon wahnsinnig! Solch ein Mensch hat sich mit seinen beispiellosen Verbrechen, die unendliche Trauer bei den Betroffenen verursacht haben, außerhalb der Gesellschaft gestellt und gehört lebenslang hinter Gittern. Mittlerweile erhöhte sich die Anzahl der von Breivik getöteten Menschen auf   insgesamt 77.   77 Menschenleben wurden von dem Wahnsinnigen für immer ausgelöscht! Darunter auch der Stiefbruder der norwegischen Prinzessin Mette-Marit, der sich in Breiviks Kugelhagel stürzte, um seinen Sohn zu retten, was jedoch nicht gelang.


    -     Beitragserstellung:   23.Juli 2011     Aktualisiert:   3.August 2011    -

    Eckart Kreitlow










    Atomarer   Super-GAU   in Japan gefährdet auch die Nachbarstaaten der Region











    Greenpeace: Höchste INES-Stufe 7 für Atomunfälle gilt für Fukushima





    Physiker:   Fukushima  könnte "schlimmer als Tschernobyl" werden









    Japans selbstlose Helden kämpfen in der Strahlenhölle von Fukushima gegen das atomare Inferno


    In der Strahlenhölle auf dem Gelände der schwer beschädigten bzw. weitestgehend zerstörten Reaktoren des Atomkraftwerkes von Fukushima kämpfen selbstlose Menschen, die wahre Helden sind, weil sie höchstwahrscheinlich sogar dort ihr eigenes Leben für das Leben tausender anderer Menschen opfern, verzweifelt, um den Strahlenaustritt zu reduzieren und die Lage eventuell doch noch zu stabilisieren. Ob es gelingt, können wir nur hoffen. Die Informationen dazu sind sehr widersprüchlich. Im Zentrum der verzweifelten Anstrengungen stehen Versuche, die Kühlung der Brennstäbe wieder in Gang zu setzen. Sollte dies nicht mehr gelingen, bliebe vermutlich nur noch der Bau einer riesigen Betonhülle, ähnlich wie damals vor etwa 25 Jahren bei der gewaltigen Tschernobyl-Katastrophe.



    Schlimmstes Erdbeben in der Geschichte, gewaltige Tsunami und sogar Atomkatastrophe in Japan



    Der viertgrößte Inselstaat Japan, der mit seinen etwa 130 Millionen Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten Ländern der Welt zählt, wurde am 11.März 2011 um 14:45 Uhr Ortszeit (6:45 Uhr MEZ) von dem wahrscheinlich in seiner langen Geschichte verheerendsten Erdbeben und danach von mehreren schweren Nachbeben sowie mindestens einer riesigen Flutwelle nach nachträglichen Ermittlungen von sage und schreibe bis zu 23 m Höhe, einem so genannten Tsunami mit ungeheurer Energie, heimgesucht.

    Um die Welt gehende erschütternde Fotos von den Orten des Geschehens vermitteln zum Teil apokalyptische Eindrücke. Das Hauptbeben hatte die Stärke 8,9 auf der Richterskala, nachträglich hochgestuft auf 9,0. Die Zerstörungen sind gewaltig. Es ist mit einer sehr hohen Anzahl von Toten und Verletzten zu rechnen. Nach Satellitenmessungen via GPS in den USA, wie Agenturen berichten, sollen sich durch das Erdbeben sogar die Landmassen der japanischen Hauptinsel Honshū um 2,4 Meter verschoben haben.

    Wissenschaftler des italienischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie vermeldeten topaktuell, das 1999 gegründete Institut ist eines der renommiertesten geowissenschaftlichen Forschungseinrichtungen mit Sitz in Rom, nach ihren Ermittlungen habe sich die Erdrotationsachse um etwa 10 Zentimeter verschoben. Dies sei die größte Verschiebung der Erdrotationsachse seit dem schweren Erdbeben 1960 in Chile.



    Das Horrorszenario in Japan nimmt kein Ende:   Sogar im dritten Atomkraftwerk droht ein GAU



    Japan liegt in einem der erdbebenreichsten Gebiete der Welt überhaupt, zu denen unter anderem auch das Gebiet in und um den Japangraben gehört, in deren Nähe auch das Zentrum des jüngsten und bisher schwersten Erdbebens in Japans Geschichte lag. Das Epizentrum befand sich im Meer etwa 130 km von der Millionenstadt Sendai in der Region Töhoku am Pazifik und etwa 400 km von der japanischen Hauptstadt Tokio entfernt.

    Menschen in aller Welt bekunden ihre Anteilnahme. Die Japaner sind in diesen schweren Stunden und Tagen ob des ihnen widerfahrenen Schicksals zu bedauern. Bewunderung aber für die Menschen in Japan, deren Land auch "das Land der aufgehenden Sonne" genannt wird, rufen Berichte über ihren Zusammenhalt hervor sowie darüber, wie man sofort daran geht, die verheerenden Katastrophenfolgen zu überwinden.

    Tief betroffen versuchen die japanische Regierung und Premierminister Naoto Kan persönlich sich ein Bild über das gewaltige Ausmaß der Katastrophe zu machen und den von den schicksalsreichen Naturereignissen schwer Betroffenen Mut zuzusprechen sowie unverzüglich Hilfsmaßnahmen einzuleiten. Regierungen in aller Welt sagten Hilfen zu, darunter auch Deutschland, wie dies die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel dem japanischen Regierungschef übermittelte.

    Nach jüngsten Meldungen der japanischen Nachrichtenagentur musste sogar Atomalarm ausgerufen werden, da es offenbar, man mag es sich gar nicht vorstellen, ähnlich wie in Tschernobyl vor fast 25 Jahren, im Kernkraftwek Fukushima 1 zu einer Kernschmelze, also zu einem so genannten Supergau, dem schlimmsten aller Fälle, gekommen sein soll. Das Reaktorgebäude ist offenbar durch Explosionen vollständig zerstört, zumindest jedoch schwer beschädigt.



    Erschütternde Fotos vom Geschehen in Japan vermitteln zum Teil apokalyptische Eindrücke



    Radioaktives Cäsium sei bereits außerhalb, ein wichtiges Indiz für die offenbar bereits stattgefundene Kernschmelze, im Umkreis des AKW gefunden worden. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) wurde verständigt. Das zwölf Kilometer von dem AKW Fukushima 1 entfernte Atomkraftwerk Fukushima 2 meldete auch eine sehr besorgniserregende Havarie im Kühlsystem des Reaktors.

    Die 55 japanischen AKW erfüllen bzw. genügen zwar hohen und höchsten Sicherheitsstandards, doch zeigen die aktuellen Ereignisse den Kernkraftbetreibern das selbst die leider nicht in jedem Fall ausreichen, um Gefährdungen der Menschen zu vermeiden und extremen Naturgewalten zu widerstehen.

    Nicht zuletzt deshalb warnen weltweit von der Atomlobby unabhängige Forscher sowie verantwortungsvolle Politiker, vor allem jene, die nicht von der Atomindustrie direkt oder indirekt abhängig sind und die Gefahren erkannt haben, vor den schwer bzw. gar unkalkulierbaren Risiken der Nutzung der Kernenergie, doch leider bisher ohne Erfolg.

    Allerdings wird die gigantische Naturkatastrophe in Japan, die leider gleichzeitig noch zu einer gewaltigen Atomkatastrophe wurde, sicher dazu führen, dass die Atomprofiteure und ihre Lobbyisten es künftig schwerer haben werden, die Risiken der Kernenergie zu bagatellisieren oder gar zu negieren.



    Atomindustrie darf Risiken der Kernenergie nicht weiter bagatellisieren oder gar negieren



    Laut der Übersicht "Kernenergie nach Ländern" von Wikipedia deckte Japan im Jahre 2010 etwa ein Drittel (29 Prozent) seines Energiebedarfs durch Kernenergie. Zwei weitere Kernkraftwerke sind seit 2010 noch im Bau. Nach ihrer Fertigstellung liefern dann 57 AKW Strom aus Kernenernergie. 12 AKW sind in Japan in Planung, doch wird nun wohl mit größter Wahrscheinlichkeit das Zeitalter der Nutzung von Kernenergie nach diesen furchtbarsten Ereignissen insbesondere wegen der offensichtlichen Nichtbeherrschbarkeit der Technologie in unvorhersehbaren Extremsituationen nicht nur in Japan endgültig vorbei sein.

    Völlig klar ist, dass wir Menschen zwar gegen Naturkatastrophen weitestgehend machtlos sind. Bestenfalls können wir die Folgen mildern, bei Erdbeben zum Beispiel durch eine entsprechende mehr oder weniger erdbebensichere Bauweise, doch Atomkatastrophen sind zu verhindern, indem man unter anderem künftig verstärkt auf die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien setzt, die Grundlagenforschung dazu forciert und die Atomkraftwerke lieber früher als später abschaltet.

    Die gebetsmühlenartigen Beteuerungen der Energiekonzerne und ihrer ihnen de facto offenbar hörigen bzw. treu ergebenen gut dotierten Steigbügelhalter in der Politik, die Atomkraftwerke seien angeblich sicher, denen es vermutlich allerdings in Wirklichkeit nur um die in der so genannten Marktwirtschaft vordergründigen Sicherung von Maximalgewinn bzw. Maximalprofit geht, werden zumindest seit dieser größten Katastrophe in Japans Geschichte in diesen Märztagen des Jahres 2011, aber auch schon vorher von der Atomlobby unabhängigen und an humanistischen Werten wie Verantwortungsgefühl, Moral und Ethik orientierten Wissenschaftlern, ad absurdum geführt und sind deshalb verantwortungslos.

    Zusätzlich zu den Problemen der Reaktorsicherheit und einer Reihe weiterer Probleme kommen noch die Probleme mit der Endlagerung des Atommülls, denn auch die Problematik der Endlagerung ist weltweit unbefriedigend gelöst. Der Super-GAU in Japans AKW Fukushima 1 beweist, dass selbst alte Brennstäbe in so genannten Abklingbecken bei Verdampfung des Kühlwassers infolge von Katastrophen oder Havarien sich selbst entzünden und dann im weiteren Verlauf der Ereignisse zu Strahlenschleudern werden können.



    Spät, aber noch nicht zu spät: Ändert die Bundesregierung nun endlich ihre Atompolitik?




    -     Beitragserstellung:   12.März 2011    Ergänzungen:   13.März 2011   /   19.März 2011    -

    Eckart Kreitlow









GREENPEACE - Globaler Aufruf
gegen Patente auf Pflanzen und Tiere










Italiens Innenminister warnt vor drittem
Weltkrieg bei US-Eingriff in Libyen



NATO verstärkt Präsenz von
Kriegsschiffen im südlichen Mittelmeer








    Verliert Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi nach über 41 Jahren Herrschaft in Libyen die Macht?


    Muammar al-Gaddafi, der am 1.September 1969 nach einem Putsch seines "Bundes freier Offiziere" gegen König Idris an die Macht kam, soll mit seinen Gefolgsleuten beim Militär und im Polizeiapparat in jüngster Zeit mit äußerster Brutalität gegen die eigenen Landsleute vorgehen, die gegen sein Herrschaftssystem in Opposition stehen und in Massen aufbegehren.

    Es wird berichtet, dass es zu massiven Gräueltaten und Gewaltexzessen gegen die Zivilbevölkerung mit mehr als 2000 Toten gekommen sein soll. Angeblich seien auch afrikanische Söldner gegen die Regierungsgegner im Einsatz. Das Vorgehen Gaddafis und seiner Getreuen wird international scharf verurteilt. Der UN-Weltsicherheitsrat beschloss Sanktionen.


    Internationale Ölkonzerne wittern bei Sturz von Muammar al-Gaddafi ein noch größeres Geschäft!


    Muammar al-Gaddafi selbst sieht sein Herrschaftssystem als "wahrhaft demokratisch", da es offenbar auf den von ihm selbst entwickelten Thesen von einem "Sozialismus islamischer Prägung" beruht bzw. aufgebaut worden ist. Diese Thesen sind von Gadaffi 1975 in dem so genannten "Grünen Buch" veröffentlicht worden. Zumindest auf dem afrikanischen Kontinent erfährt Gaddafi große Unterstützung und wird dort sogar von einer größeren Anzahl von Monarchen und Stammesführern als "König der Könige" verehrt.

    Muammar al-Gaddafi und seine Familie sind unvorstellbar reich. Das Vermögen wird offiziell auf weit mehr als 60 Milliarden EURO geschätzt. Oppositionelle schätzen das Vermögen sogar auf bis zu 150 Milliarden EURO, das wahrscheinlich überwiegend aus dem Ölgeschäft stammen dürfte, da Libyen neben Saudi-Arabien weltweit zu den größten Öllieferanten zählt und über zahlreiche zum Teil sehr ergiebige Ölquellen verfügt, die natürlich vor allem bei den internationalen Ölkonzernen Begehrlichkeiten wecken.


    -     Beitragserstellung:   26.Februar 2011    -     Ergänzungen:   27.Februar 2011    -

    Eckart Kreitlow











    Rücktritt von Staatspräsident Husni Mubarak - ein Militärrat übernimmt in Ägypten die Macht

    Der Staatspräsident Ägyptens Husni Mubarak wich offenbar am 18.Tag der Massenproteste großer Teile der ägyptischen Bevölkerung und erklärte am 11.Februar 2011 gegen 17:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit seinen Rücktritt. Die Ära Mubarak als Staats- und Ministerpräsident Ägyptens begann vor nunmehr fast 30 Jahren nach der Ermordung des damaligen Präsidenten Anwar as-Sadats am 14.Oktober 1981.

    Anwar as-Sadat wurde damals offenbar durch Gegner des ägyptisch-israelischen Friedensprozesses aus dem Umfeld des Dzihads am 6.Oktober 1981 getötet. Mubarak, dessen Name übersetzt "Der Gesegnete" bedeutet, soll sich in sein Luxusanwesen in Scharm El-Scheich am Roten Meer zurückgezogen haben. Nach Medienberichten hat in Kairo ein Militärrat die Macht übernommen.

    Der letztendlich durch das ägyptische Volk entmachtete Staatspräsident Husni Mubarak hatte vor seiner Präsidentschaft 1961 in Moskau studiert, war zunächst Pilot und Offizier der Luftwaffe und stieg später zum Oberkommandierenden der Luftstreitkräfte Ägyptens auf. Husni Mubarak nahm auch 1973 am so genannten Jom-Kippur-Krieg gegen Israel teil, der mit einer Niederlage Ägyptens und Syriens endete.

    Während der fast dreißigjährigen Herrschaft Mubaraks soll es in Ägypten leider immer wieder zahlreiche Menschenrechtsverletzungen gegeben haben. Dabei seien Tausende Menschen verfolgt, gefoltert oder ermordet worden, berichteten wiederholt und übereinstimmend verschiedene internationale Menschenrechtsorganisationen, darunter vor allem Amnesty International. Die Opposition sei massiv eingeschüchtert worden. Es habe politische Willkür geherrscht, die Presse- und Meinungsfreiheit soll stark eingeschränkt gewesen sein.

    Wie die Ära nach Mubarak sich entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Nicht nur das ägyptische Volk, sondern die ganze Welt hoffen natürlich auf eine demokratische Entwicklung in dem Land am Nil, dem Land mit den Pyramiden als Weltkulturerbe und den Pharaonen als den Herrschern des Altertums wie zum Beispiel Ramses V oder Kleopatra VII. Allerdings gab es von den ägyptischen Königen, die sich Pharaonen nannten, im Verlaufe der Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung wahrscheinlich so viele, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann. Außerdem ist zudem ein beträchtlicher Teil auch heute noch nicht erforscht, insbesondere jenes, was weiter zurückliegt.


    -     Beitragserstellung:   11.Februar 2011    -

    Eckart Kreitlow











    Die arabische Welt in Aufruhr - auch Ägyptens Staatspräsident Husni Mubarak auf dem Rückzug

    Die äußerst tragische Selbstverbrennung des jungen tunesischen Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi am 17.Dezember 2010 in seiner Geburts- und Heimatstadt Sidi Bouzid, die etwa 265 km südlich von Tunis liegt, wurde wahrscheinlich nicht nur in Tunesien zu einem Fanal für einen Volksaufstand, sondern offenbar auch in weiteren Staaten der arabischen Welt.

    Mohamed Bouazizi verbrannte sich wegen seiner hoffnungslosen sozialen Situation. Mehrfach kämpfte der junge Mann gegen Behördenwillkür, vor allem gegen die mehrmalige Schließung seines Gemüsestandes, der einzigen Erwerbsquelle für sich und seine Familie.

    Ähnlich wie ihm ging und geht es Zigtausende seiner Landsleute. Besonders viele junge Leute in Tunesien hatten kaum Hoffnung, dass sich ihre Lage jemals bessert, während die korrupte politische Kaste hingegen um den aus dem Land gejagten tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali, seine Herrscherfamilie, allen voran seine Frau Leila Trabelsi, und seine Getreuen in kaum vorstellbarem Saus und Braus lebten.

    Das persönliche Vermögen von Zine el-Abidine und Leïla Ben Ali wird auf sage und schreibe 5 Milliarden Euro geschätzt, die Masse der Bevölkerung hingegen kommt kaum auf einen grünen Zweig. Übrigens die moralische Haltung der ehemaligen First Lady Leïla Ben Ali mit dem Geburtsnamen Trabelsi drückt sehr gut die Tatsache aus, dass sie auf ihrer Flucht ins Ausland gleich noch 1,5 Tonnen Gold der tunesischen Zentralbank im Wert von etwa "schlappen" 45 Millionen EURO mitnahm!

    Mittlerweile ist diese Protestwelle insbesondere gegen Armut und Unterdrückung von Tunesien nach Ägypten übergeschwappt. Dort wird von einem Großteil der Bevölkerung der Sturz von Staatspräsident Husni Mubarak gefordert. Sein geschätztes Privatvermögen: "schlappe" 30 Milliarden Dollar! Doch scheint in Ägypten alles nicht so gewaltfrei zu verlaufen, wie zum Beispiel zuvor weitestgehend in Tunesien.

    Das Mubarak-Regimes wird vor allem von Amnesty International wegen seiner massiven Menschenrechtsverletzungen angeklagt. Tausende Menschen seien verfolgt, gefoltert oder ermordet worden. Die Opposition wurde eingeschüchtert. Es soll politische Willkür geherrscht haben. Die Presse- und Meinungsfreiheit war bisher sehr stark eingeschränkt.

    Ob in Ägypten die Opposition jetzt an die Macht kommt, bleibt abzuwarten. Noch hat Mubarak die Zügel in der Hand und könnte den Volksaufstand blutig niederknüppeln lassen. Eine Schlüsselstellung werden einerseits das ägyptische Militär mit Verteidigungsminister Mohammed Hussein Tantawi an der Spitze und andererseits die USA einnehmen. Die Vereinigten Staaten sollen Mubaraks Militär vermutlich aus geostrategischem Kalkül jährlich mit rund zwei Milliarden Dollar unterstützt haben.

    In Jemen und Jordanien soll es bereits ebenfalls brodeln. Wohin die Reise geht, bleibt abzuwarten. Fest steht, vieles bleibt nicht mehr so, wie es war. Egal, ob die Ereignisse begrüßt oder bedauert werden, ob es echte Trauer ist, geheuchelt wird oder ob nur Krokodilstränen vergossen werden. Der Krug geht nur so lange zu Wasser, bis er bricht! Dies ist sicher nicht nur ein Sprichwort, sondern gleichzeitig auch eine Mahnung an die Regierenden!

    Die Volksmassen lassen sich eben nicht nur in der arabischen Welt nicht verdummen, zumindest nicht auf Dauer, weder durch demagogisches Geschwafel der Politiker noch durch Manipulation und Desinformation mittels ihrer staatlich kontrollierten bzw. in riesigen finanzstarken Konzernen und so genannten Mantelredaktionen weitestgehend synchron geschalteten Medien, wo zum Teil ein einziger Konzern bis zu 120 Medienprodukte unter verschiedenen Namen herausgibt und gezielt bestimmte Sachverhalte ausgeblendet werden!


    -     Beitragserstellung:   3.Februar 2011     Ergänzungen:   4.Februar 2011    -

    Eckart Kreitlow











    Die Enthüllungsplattform WikiLeaks und der gefährliche Weg von Julian Assange

    WikiLeaks und Julian Assange sind weltweit in aller Munde, zu Aufsehen erregend und spektakulär sind die Enthüllungen tausender Geheimdokumente, die offenbar selbst die Supermacht USA und die CIA gewaltig in die Bredouille bringen. Insgesamt sollen 250.000 US-Geheimdepeschen über die Enthüllungsplattform WikiLeaks das Licht der Welt erblickt haben. Gleichzeitig erhielten einschließlich der norwegischen Tageszeitung "Aftonbladet" sechs Nachrichtenmagazine diese aufschlußreichen Dokumente, so dass man dadurch auch jenes erfährt, was hinter den Kulissen der US-Diplomatie passiert, jenes, das sicher sonst der Weltöffentlichkeit verborgen bliebe.

    Natürlich ist es genial und außerordentlich mutig zugleich, eine solch enorme Menge geheimer Dokumente zu veröffentlichen. Genial, da dieses gigantische Werk in seiner umfangreichen Komplexität erst einmal erfolgreich vollbracht werden musste. Außerordentlich mutig, weil die Akteure, allen voran Julian Assange, jetzt um ihre körperliche Unversehrheit, um ihre Freiheit, ja gar um ihr Leben fürchten müssen. Schon ist man dabei, Vorwände zu suchen und Anklagen gegen Julian Assange zu konstruieren. So soll er angeblich vergewaltigt haben, ein Vorwurf der schwedischen Justiz, der sicher bzw. hoffentlich wie eine Seifenblase zerplatzen wird.

    Aber vermutlich selbst dann, wenn seine Unschuld bewiesen ist, könnte Julian Assange sich leider keinesfalls in Sicherheit wiegen, zu mächtig sind seine Gegner, die er und seine Mitstreiter sich durch die Veröffentlichung der US-Geheimdepeschen offenbar gemacht haben. Laut Wikipedia, das mit WikiLeaks trotz des ähnlichen Namens organisatorisch nicht verbunden ist, sollen sich bereits in den vergangenen Wochen angeblich mindestens fünf Mitglieder aus dem Projekt zurückgezogen haben, wie es dort heißt, aufgrund interner Streitigkeiten. Ob dabei Geheimdienste die Finger im Spiel haben und zersetzend wirken, kann sicher nicht ausgeschlossen werden.

    -     Beitragserstellung:   24.Dezember 2010     -

    Eckart Kreitlow











    FIFA World Cup South Africa 2010

    19.Fußball-Weltmeisterschaft 2010 auf dem afrikanischen Kontinent grandios mit einem beeindruckenden Finale und toller Show beendet

    Die große Persönlichkeit unserer Welt, der Friedensnobelpreisträger und Staatsmann Nelson Mandela bei Abschlussveranstaltung zugegen!


    Ein herausragender Andres Iniesta schoss das entscheidende Finaltor für Spanien

    Die begeisterte Fußball-Welt schaute vom 11.Juni bis 11.Juli 2010 nach Südafrika


    Die 19.FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 wird bestimmt lange in guter Erinnerung bleiben. Wie viele der insgesamt 64 Spiele, die in den etwa 4 Wochen vom 11.Juni bis 11.Juli 2010 die Fußballbegeisterten sich in aller Welt anschauten, werden wir mit Sicherheit nie erfahren, doch es werden mehrere Millionen Menschen auf allen sieben Kontinenten gewesen sein, die zunächst die Vorrunden-, Achtelfinal-, Viertelfinal-, Halbfinal- und dann das Finalspiel sowie das Spiel um Platz 3 gesehen haben.

    Es ergab sich auch die eine oder andere Überraschung. So musste zum Beispiel Frankreich und Italien schon vorzeitig abreisen. Unsere deutsche Nationalmannschaft mit Bundestrainer Joachim Löw erkämpfte sich mit einem 3:2 - Sieg am Ende im Spiel gegen Uruguay Platz 3, obwohl nicht wenige sogar den Weltmeistertitel für realistisch hielten. Doch kann man auf unsere "Löwschen" Jungs sehr stolz sein. Es war eine Top-Leistung, die sie vollbrachten. Alleine schon die 4 Tore im Viertelfinale gegen Argentinien war ein großer Kracher. Diego Maradonna, der Trainer der Südamerikaner, die Fußball-Legende überhaupt, fühlte sich nach dem Spiel am Boden zerstört.

    Den Pokal der FIFA erspielte sich am Ende verdient die Nationalmannschaft Spaniens unter Leitung ihres Trainers Vicente del Bosque gegen die Mannschaft der Niederlande mit 1:0 nach der Verlängerung, wobei die Oranjes mit ihrem Trainer Bert van Marwijk auch ausgezeichnet waren. Der niederländische Stürmer-Star Arjen Robben jedoch hatte zum Beispiel in der 62.Spielminute großes Pech, was wiederum allzu menschlich ist, als er eine nahezu hundertprozentige Torchance nicht umsetzen konnte, aber nicht alle können gewinnen und manchmal ist es eben auch tragisch, aber die Silbermedaille ist zweifelsohne für die Niederländer ebenso ein Grund zum Feiern.

    Bei dieser 19. Fußball-Weltmeisterschaft der FIFA in Südafrika kamen die Iberer jedenfalls auf Platz 1. Doch was wäre Spaniens Chefcoach Vicente del Bosque bzw. ein Trainer generell alleine ohne seine Spieler, vor allem ohne seine besten Spieler? Ein herausragender Andres Iniesta schoss das entscheidende Finaltor für Spanien in der 116.Minute, als sich fast alle bereits auf das Elfmeterschießen eingestellt hatten. In einer anschließenden feierlichen Zeremonie durfte der Mannschaftskapitän und zugleich der Nationaltorwart der Spanier Iker Casillas die begehrte Trophäe aus den Händen des südafrikanischen Staatspräsidenten Jacob Zuma und des FIFA-Präsidenten Joseph Blatter entgegennehmen.

    Mit einer großartigen Abschlussveranstaltung im Stadion Soccer City in Johannesburg ging das Weltfußballfest der Superlative in Anwesenheit der großen Persönlichkeit unserer Welt, dem Friedensnobelpreisträger und Staatsmann Nelson Mandela, übrigens Nelson Mandela wird in wenigen Tagen am 18.Juli 2010 bereits 92 Jahre, sowie unter anderem mit der Pop-Sängerin Shakira in Südafrika am 11.Juli 2010 schließlich so hervorragend zu Ende wie es mit einer wunderbaren Eröffnungsshow beschwingt, farbenfroh und temperamentvoll am 11.Juni 2010 begann.

    Wie in Wikipedia nachzulesen ist, soll die Gesandte der südafrikanischen Botschaft in Berlin Cassandra Mbuyene-Mokone in einem Interview mit einem Fernsehsender auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine positive Bilanz der Weltmeisterschaft in Südafrika gezogen haben. Die finanziellen Gewinne hätten deutlich gegenüber den Kosten überwogen. Ob die wirtschaftlichen Resultate auch tatsächlich so positiv sind, wäre natürlich wünschenswert. Doch gilt es, auf dem afrikanischen Kontinent gigantische Probleme zu lösen.

    Ein Kardinalproblem bleibt ganz sicher dabei die Bekämpfung des Hungers. Fast eine Milliarde Menschen von etwa sieben Milliarden auf unserem Planeten hungert bzw. ist stark unterernährt. Ein Großteil der Hungernden entfällt auf die Länder des afrikanischen Kontinents. Inwieweit bzw. in welchem Maße das Gastgeberland Südafrika davon betroffen ist, bedarf genauerer Informationen. Jeder Mensch, der auf unserer Welt hungert, ist selbstverständlich einer zuviel!


    -     Beitragserstellung:   13.Juli 2010     -

    Eckart Kreitlow











    Ein zweites Ground Zero nach 9/11 vor Amerikas Küsten!

    Droht im Golf von Mexiko gar die größte Umweltkatastrophe aller Zeiten?

    Mittlerweile strömen bereits täglich 6,5 Millionen Liter Öl in die Tiefen des Golfs!


    Am 20.April 2010 wurde plötzlich während der äußerst riskanten Tiefseebohrungen am Meeresgrund im Golf von Mexiko in etwa 1500 m Tiefe die Bohrplattform "Deepwater Horizon" durch eine gewaltige Erdgasexplosion und dem anschließenden Brand vollständig zerstört. 11 Arbeiter starben bei dem Unglück am Rande des Atlantischen Ozeans.

    Seitdem strömen bisher pro Tag unaufhaltsam mehr als 700 Tonnen Öl ins Meer. Damit sind in den zurückliegenden 40 Tagen bereits mehr als 28 000 Tonnen Rohöl in den Golf von Mexiko gelangt. Riesige Küstenflächen auf einer Länge von mindestens 240 Kilometern Länge sind schon ölverseucht, eher weitaus mehr als weniger.

    Nach den jüngsten Horrormeldungen aus den USA sollen mittlerweile sogar bereits schon täglich mehr als 6,5 Millionen Liter Rohöl in die Tiefen des Golfs strömen! Und die Katastrophenbekämpfer von British Petroleum agieren zudem zunehmend rat- und hilfloser! Die Umweltkatastrophe ist kaum beschreibbar. Wahrscheinlich müsste man dazu sogar noch neue Worte erfinden, um dieses gigantische Desaster zu beschreiben, so verheerend hat sich die Ölpest bereits ausgebreitet.

    Als wäre alles nicht schon schlimm genug, so lässt sich das Bohrloch bisher nicht verschließen, um das Ausströmen des Öls zu verhindern. Das eigentliche Problem ist der enorme Druck in der Tiefe. Etwa 150 bar Druck herrschen dort ungefähr, zum Vergleich: eine Hauswasserleitung hat demgegenüber nur einen Wasserdruck von etwa 6 bar! Also unvorstellbare Kräfte wirken dort unten in der Tiefsee.

    Die Ölquelle selbst, die im Auftrage des britischen Ölkonzerns BP angebohrt wurde, soll sogar einen Druck von sage und staune 500 bis 700 bar aufweisen. Somit ist es außerordentlich schwierig, diese Katastrophe zu stoppen. Die Operation "Top Kill" scheiterte bereits. Man versuchte leider erfolglos, mit Schlamm und Gummiteilen sowie danach mit Zement die Bohrung zu verschließen und ist offenbar mit seinem Latain fast am Ende.

    Hoffentlich gelingt es überhaupt? Sicher ist das keinesfalls, da die Technologien in der Tiefsee noch kaum vorhanden bzw. erprobt sind. Wegen des gewaltigen Megadrucks am Grund des Meeres kann man nur spezielle Tauchroboter in diese Tiefe herunterschicken. So würden Menschen in Taucherausrüstungen zum Beispiel sofort so leicht wie Zitronen zerdrückt werden.

    Die grenzenlose Profitgier der Großkonzerne in der so genannten Marktwirtschaft ist offenbar auch die eigentliche Ursache für diesen jüngsten ökologischen Supergau vor Amerikas Küsten. Profit geht über alles, koste es, was es wolle! Nicht der Mensch mit all seinen Bedürfnissen ist in der von den Verfechtern dieses Systems hochgelobten Marktwirtschaft das Maß aller Dinge, sondern der Superprofit insbesondere der großen multinationalen Konzerne bzw. die möglichst exorbitante Dividende der Aktionäre. So sollen bereits 2009 auf der Ölplattform gravierende Sicherheitsmängel festgestellt worden sein, die aber einfach ignoriert worden sind.

    Im Interesse der Gewinnmaximierung des Ölkonzerns BP, früher British Petroleum, wurde auch zum Beispiel die Bohrung selbst kaum mit dem notwendigen Material stabilisiert. Man entschied sich, wen wundert es, von vornherein für die Billigstvariante. Die Arbeiter mussten zudem ständig unter enormen Zeitdruck arbeiten, wodurch die Fehlerhäufigkeit sich natürlich zwangsläufig erhöht. Droht jetzt gar im Golf von Mexiko die größte Umweltkatastrophe aller Zeiten?


    -     Beitragserstellung:   30.Mai 2010     Ergänzungen:   14.Juni 2010    -

    Eckart Kreitlow











    Barbarischer Akt der israelischen Armee gegen Flottille mit Hilfsgütern im Mittelmeer

    Offenbar bis zu 20 getötete Helfer nach Israels völkerrechtswidriger Militäraktion

    Einhellige Unterstützung der Protestnote des türkischen Außenministers Ali Babacan



    Weder sind wir antiisraelisch noch antisemitisch oder haben gar etwas gegen das israelische Volk, doch verurteilen wir gemeinsam mit den Demokraten in aller Welt den jüngsten barbarischen und unmenschlichen Akt der israelischen Armee auf eine aus 6 Schiffen bestehende Flottille mit etwa 10 000 Tonnen Hilfsgütern und hunderten friedlichen pro-palästinensischen Aktivisten an Bord auf das Schärfste.

    Bei der gewaltsamen Enterung der Schiffe durch ein israelischen Militärkommando sollen mindestens 11 der Helfer erschossen, einige sprechen sogar von bis zu 20 Toten, und dutzende Menschen verletzt worden sein. Die Menschen an Bord des maritimen Hilfskonvois waren ausschließlich in friedlicher und solidarischer Mission für das palästinensische Volk unterwegs. Zu den auf den Schiffen befindlichen Hilfsgütern gehören unter anderem 100 Fertighäuser, 500 Rollstühle sowie verschiedene medizinische Ausrüstung.

    Durch die unmenschliche Blockade der besetzten palästinensischen Gebiete durch Israel seit 2007 fehlt es dort an dem Notwendigsten. Deshalb wollten diese friedlichen Aktivisten helfen, die Not der Palästinenser im Gazastreifen etwas zu lindern und ein Zeichen der Solidarität setzen. Inzwischen trafen sich Minister und Militärchefs der Türkei zu einer Dringlichkeitssitzung. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.

    Sogar Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan brach offenbar wegen des völkerrechtswidrigen Akts der israelischen Armee seine Südamerika-Reise ab. In einer Protestnote des türkischen Außenministeriums unter Leitung des türkischen Außenministers Ali Babacan, die natürlich auch wir wie sicher viele weitere Demokraten in diesem konkreten Fall uneingeschränkt unterstützen, wird Israel vor "irreparablen Schäden" gewarnt.

    -     Beitragserstellung:   31.Mai 2010    -

    Eckart Kreitlow











    Lage in der EU dramatisch!   Steht die   Europäische Union   gar vor ihrem Zerfall?

    Das, was in den 50er Jahren mit der Europäischen Gemeinschaft hoffnungsvoll begann und 1992 mit dem Vertrag von Maastricht seinen vorläufigen Höhepunkt fand, steht offenbar heute mehr denn je auf der Kippe. Der Zusammenschluss aus 27 europäischen Staaten, 16 Staaten davon sind in der Eurozone vereint, befindet sich wahrscheinlich in der tiefsten Krise seit seiner Gründung. Die tragischen Ereignisse in Griechenland scheinen dafür die ersten Anzeichen bzw. Vorboten zu sein.

    Während noch in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts die europäischen Völker vor allem oder ausschließlich durch den deutschen Militarismus und Hitlerfaschismus in den beiden verheerenden Weltkriegen von 1914 bis 1918 und von 1939 bis 1945 mit zig Millionen Toten und Verwundeten unermessliches Leid erlitten haben, von letzterem begehen wir in Deutschland (in den anderen europäischen Ländern etwas früher oder später!) bereits am 8.Mai 2010 den 65.Jahrestag der Befreiung, konnte seither immer mehr eine stabile europäische Friedensordnung geschaffen und der Frieden, allerdings leider mit Ausnahme des Jugoslawienkrieges, erhalten werden.

    Daran hat bisher nicht zuletzt das im niederländischen Maastricht aus der Taufe gehobene europäische Staatengebilde einen, wenn nicht sogar den entscheidenden Anteil. Doch das innerhalb dieser europäischen Staatengemeinschaft vorherrschende gesellschaftliche System der so genannten Marktwirtschaft, auch als Kapitalismus bezeichnet, scheint sich zunehmend als Hemmnis für die weitere europäische Entwicklung zu erweisen.

    Schon Karl Marx, am 5.Mai 1818 in Trier geboren und am 14.März 1883 in London gestorben, bestimmt einer der größten, wenn nicht gar der größte Denker des 19.Jahrhunderts überhaupt, analysierte bereits derzeit nicht nur die so genannte Marktwirtschaft bzw. das kapitalistische Gesellschaftssystem, sondern ebenso die gesellschaftliche Entwicklung verschiedener Epochen davor bis zu seiner Zeit. Natürlich fand er vieles heraus, vor allem jedoch, dass ähnlich wie in der Natur so auch in der Gesellschaft unabhängig von unserem Wollen oder Nichtwollen objektive Gesetze und allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten wirken.

    Sicher ist das gesunde unternehmerische Handeln und der kleine oder mittelständische Unternehmer nicht ein Problem, sondern hingegen eher der Motor bzw. eine entscheidende Antriebskraft der gesellschaftlichen Entwicklung. Das eigentliche Problem scheint stattdessen die grenzen- und hemmungslose Profitgier bzw. die ständige Jagd nach Maximalprofit, häufig auch Gewinnmaximierung genannt, der Großkonzerne mit dem Kern der Finanzoligarchie im Besonderen zu sein.

    Vor allem die international agierenden Großbanken, die Investmentgesellschaften und die Spekulanten an den Börsen mit ihrer unendlichen Gier stürzen nicht nur die Marktwirtschaft als Ganzes, sondern auch die Staaten der Europäischen Union in den Abgrund. Dabei scheinen auch eine Handvoll angeblich unabhängiger Ratingagenturen eine schwer durchschaubare, vermutlich eher verhängnisvolle Rolle zu spielen.

    Sehr aufschlussreich dürfte allerdings sein, wenn man in dem Zusammenhang die Unternehmensverflechtungen bzw. Verquickungen innerhalb von Konzernen kennt. So ist zum Beispiel die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor's und J.D. Power and Associates ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des großen nordamerikanischen Medienkonzerns McGraw-Hill Companies. Der Vorstands-Chef dieses McGraw-Hill-Konzerns mit dem Firmensitz in New York City Harold W. McGraw, man lese und staune, war wiederum Berater des früheren US-Präsidenten George W. Bush.

    Ausgerechnet die Ratingagentur Standard & Poor's, die also, wie zuvor ausgeführt, als Tochterunternehmen zum nordamerikanischen Medienkonzern McGraw-Hill Companies gehört und offensichtlich auf diese Weise sogar mit dem amerikanischen Etablishment bis in die höchsten Regierungskreise der Vereinigten Staaten verquickt ist, traf solche weitreichenden bzw. fatalen Entscheidungen und stufte unter anderem die griechischen Staatsanleihen als Ramschpapiere ein. Wer da noch an Zufälle bzw. an die Neutralität oder gar an die Unabhängigkeit der Ratingagenturen glaubt, der dürfte wohl mehr als nur naiv sein.

    Besonders pervers sind Private-Equity-Gesellschaften, Hedgefonds und die Spekulationsgewinne einzelner Börsengurus, erst recht, wenn ein Einzelner zum Beispiel sogar Milliardengewinne erzielt. So soll ein einziger US-Zocker mit einem von ihm alleine im Jahre 2009 erzielten Spekulationsgewinn von sage und schreibe 4 Milliarden US-Dollar die "Hitliste der Superzocker" weltweit anführen. Kaum zu glauben, aber offenbar dennoch wahr! 1 Milliarde sind bekanntlich eintausend Millionen bzw. eine Eins mit neun Nullen dahinter!

    Das besonders Perfide dieser Privaten-Equity-Gesellschaften sowie der Hedge- und Heuschreckenfonds, mit denen die Marktwirtschaft quasi pervertiert wird, zeigt sich in ihrer Wirkung. Sie fungieren in etwa wie Blutsauger. Die Opfer sind zumeist gesunde leistungsstarke Unternehmen der mittelständischen Wirtschaft, an denen sie sich mit bestimmten unseriösen, aber stets rechtssicheren Konstrukten, insbesondere mit Fremdkapital, beteiligen.

    Währenddessen kommt die Masse der europäischen Bevölkerung mit ihrem Einkommen gerade oder kaum "auf einen grünen Zweig". Die Armut in den europäischen Ländern, vor allem in Portugal, Spanien, Italien, in Griechenland, aber nicht zuletzt auch in Deutschland, nimmt dramatisch zu, was vermutlich den "Club der superreichen Milliardäre", deren Vertreter zumeist auch noch an den Schalthebeln der Macht sitzen, wenig interessiert bzw. beeindruckt. Die Superzocker kommen ungeschoren davon, der "kleine Mann" muss bluten! Doch "der Krug geht bekanntlich nur solange zu Wasser, bis er bricht!", lautet ein Sprichwort. In Griechenland gibt es bereits in diesen Tagen landesweit viele soziale Unruhen. Wollen wir hoffen, dass daraus in Europa kein Flächenbrand wird oder die Europäische Union am Ende gar zerfällt!


    -     Beitragserstellung:   07.05.2010     Ergänzungen:   08.05.2010    -

    Eckart Kreitlow












    Polnischer Staatspräsident Lech Kaczynski und weitere hochrangige Regierungsmitglieder kamen bei tragischer Flugzeugkatastrophe ums Leben

    Am Samstag, dem 10.April 2010, kam es gegen 10.50 Uhr beim Landeanflug aus Warschau kommend über der russischen Stadt Smolensk zu einer tragischen Flugzeugkatastrophe. Das Flugzeug des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski vom Typ Tupolew 154 mit dem obersten Repräsentanten der Republik Polen Lech Kaczynski, seiner Gattin und weiteren hochrangigen Regierungsmitgliedern sowie der militärischen Führung und weiteren Insassen, insgesamt waren 97 Menschen an Bord, zerschellte bei schlechter Sicht, fing Feuer und zerbrach in viele Teile. Niemand soll offenbar das furchtbare Unglück überlebt haben. Die polnische Nation und mit ihr viele Staats- und Regierungschefs und Menschen in aller Welt sind bestürzt und in tiefer Trauer. Die polnischen Flaggen wurden auf Halbmast gesetzt. Russlands Präsident Dimitri Medwejew hat zur Untersuchung der genauen Ursache des Unglücks eine Regierungskommission unter Leitung von Ministerpräsident Wladimir Putin eingesetzt.

    -     Beitragserstellung:   10.04.2010     -

    Eckart Kreitlow












    Große Not, schwere Verwüstungen und Chaos nach Erdbeben der Stärke 8,8 auf der Richterskala und dem folgenden Tsunami in chilenischer Andenrepublik

    Selbstverständlich wünscht sich niemand Naturkatastrophen, doch leider geschehen sie, ohne dass wir Menschen sie je verhindern könnten. In der südamerikanischen Andenrepublik Chile stürzte eines der schwersten Erdbeben seit über 100 Jahren das Land in Chaos, Verwüstung ganzer Landstriche und in große Not bei der betroffenen Bevölkerung. Das Epizentrum soll im Pazifik in der Nähe der Stadt Conception gelegen haben. Die Erde bebte am Samstagmorgen des 27.Februar 2010.

    Das Megabeben erreichte die Stärke von 8,8 auf der Richterskala. Dies entspricht der kaum vorstellbaren Zerstörungskraft von etwa 35000 Hiroshima-Atombomben. Von den Zerstörungen sollen etwa eine Million Chilenen betroffen sein. Über 800 Menschen starben. Etwa eine Stunde nach dem schweren Beben brachten durch die seismischen Aktivitäten ausgelöste meterhohe Tsunamiwellen in den chilenischen Küstenregionen weitere schwere Zerstörungen.


    -     Beitragserstellung:   03.03.2010     -

    Eckart Kreitlow












    Schwerstes Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala mit apokalyptischen Dimensionen im Karibikstaat Haiti - vermutlich weit über 100 000 Tote!

    Am Dienstag, dem 12.Januar 2010, hat sich gegen 16:53 Uhr Ortszeit eines der schwersten Erdbeben seit über 200 Jahren in dem Karibikstaat Haiti ereignet. Das Epizentrum soll nur etwa 15 km westlich der Hauptstadt der Inselrepublik Port-au-Prince gelegen haben. Viele Gebäude der Millionenstadt Port-au-Prince wurden völlig zerstört. Weit mehr als 100 000 Menschen sollen durch das apokalyptische Beben getötet worden sein. Die schlimmsten Befürchtungen gehen sogar von bis zu einer halben Million Toten aus. Mehr als drei Millionen Menschen seien obdachlos geworden, wird berichtet. Der Präsidentenpalast ist total zerstört, UN-Zentralgebäude sind durch die unvorstellbar schlimme Naturkatastrophe dem Erdboden gleich gemacht worden. Die ganze Infrastruktur brach zusammen. Das gigantische Ausmaß ist kaum in Worte zu fassen. Krankenhäuser wurden zerstört. Es herrschen Anarchie und Chaos. Die Menschen sind verzweifelt.


    -     Beitragserstellung:   13.01.2010     -

    Eckart Kreitlow












    Ist das hinduistische Opferfest im Süden Nepals mit Massentötungen von mehr
    als 200 000 Tieren zu Ehren der Göttin der Hindus Gadhimai religiöser Wahnsinn?


    Natürlich achten wir andere Religionen und Menschen, die diese ausüben bzw. diesen angehören, doch hat die Toleranz irgendwo selbstverständlich auch ihre Grenzen. Da gab es zum Beispiel bis etwa zum 9.Jahrhundert die Hochkultur der Maya in Mittelamerika, wo regelmäßig auf besonders grausame Weise den Göttern hunderte Menschen geopfert wurden. Es gab und gibt die Taliban in Afghanistan, die im Jahre 2001 die größten Buddha-Statuen der Welt im 2500 Meter hoch gelegenen Tal von Bamiyan im Zentrum Afghanistans, sie gehörten sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO, zerstörten.

    Alle fünf Jahre pilgern hunderttausende gläubigen Hindus zu riesigen Opferfesten nach Nepal. In diesen Tagen findet wieder ein zweitägiges riesiges Opferfest im Süden Nepals statt. Gegen die religiösen Zeremonien an sich ist eigentlich nichts einzuwenden, wären da nicht die barbarischen Massentötungen von Tieren. Diesmal sollen wieder während des Opferfestes zu Ehren der Hindu-Göttin der Macht Gadhimai über zweihunderttausend Rinder, Schafe, Ziegen, Hühner, Vögel und andere Tiere getötet werden, indem ihnen die Kehle durchgeschnitten wird. Wenn das nicht barbarisch ist, wie definiert sich dann barbarisch? Übrigens die positive Nachricht: In einigen Bundesstaaten Indiens wurden diese Zeremonien mit Massentötungen von Tieren bereits verboten!


    -     Beitragserstellung:   24.11.2009     -

    Eckart Kreitlow












    Die Schande des 21.Jahrhunderts - über eine Milliarde Menschen auf der Welt hungert - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon setzt ein Zeichen der Solidarität!

    UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fastet ab diesem Samstag, dem 14.November 2009, für 24 Stunden. Damit wolle er den weltweit mehr als eine Milliarde hungernden Menschen seine Solidarität bekunden, teilte eine Sprecherin der Vereinten Nationen in New York mit. Ban folge damit einem Aufruf der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft. Anlass für die Aktion ist der am Montag, dem 16.November 2009, in Rom beginnende Welternährungsgipfel.

    Für Deutschland wird Agrarministerin Ilse Aigner an der Konferenz teilnehmen. An hochrangigen Regierungsvertretern bzw. hochrangigen Vertretern der UNO sind für den Gipfel offenbar neben dem UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nur der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi avisiert, was natürlich ein bezeichnendes Licht darauf wirft, welche Bedeutung manche Staats- und Regierungschefs dieser dreitägigen Konferenz in der italienischen Hauptstadt beimessen.


    -     Beitragserstellung:   11.10.2009     -

    Eckart Kreitlow












    US-Präsident Barack Obamas jüngste Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis ist den Falken Amerikas, vor allem bei den Republikanern, ein Dorn im Auge

    In den Vereinigten Staaten von Amerika ist gegenwärtig eine hitzige Debatte entbrannt über die Auszeichnung des Präsidenten Barack Obama mit dem Friedensnobelpreis. Vor allem den konservativen Politikern bei den Republikanern, die zumeist dem einflussreichen militärisch-industrieellen Komplex der USA mit seinen exorbitanten Rüstungsgewinnlern nahestehen, ist diese hohe Ehrung ihres Präsidenten Barack Obama mehr als nur ein Dorn im Auge.

    Sie befürchten wahrscheinlich, dass völkerrechtswidrige Kriegsführungen gegen souveräne Staaten, wie in der Vergangenheit zum Beispiel unter den Vorgängerregierungen, angefangen bei Truman mit den Atombombenversuchen auf dem Bikini-Atoll und den Atombombenabwürfen auf die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki im Jahre 1946 über Johnson (Vietnam-Krieg von 1960/1965 bis 1975) bis Bush (Irak-Krieg seit 2003) leider Gang und Gebe waren, künftig nicht mehr führbar werden könnten, falls der Druck der Friedenskräfte in aller Welt und nicht zuletzt in Amerika selbst weiter enorm an Stärke gewinnen würde.

    So forderte unter anderem der republikanische Abgeordnete Gresham Barrett Barack Obama offen zum Überdenken seines gegenwärtigen politischen Kurses auf, der in der Tat in den ersten neun Monaten seiner Amtszeit friedensfördernd zu seien scheint, und verlangt gleichzeitig sogar vor dem Hintergrund der jüngsten Osloer Friedensnobelpreis-Auszeichnung eine Umkehr seiner Politik, die weltweit bei den Menschen, ob nun im Nahen Osten, in Europa, in Asien und in Mittel- und Südamerika, große Friedenshoffnungen geweckt hat.

    Übrigens wurde gerade vermeldet, dass die USA kurz vor der Fertigstellung einer Superbombe seien, die gegen Ziele tief unter der Erde eingesetzt werden kann. Ein potenzielles Ziel könnten die unterirdischen Atomanlagen Irans bei Buschehr am Persischen Golf sein. Hoffen wir nicht, dass US-Präsident Barack Obama dafür seinen Möchtegernkriegern im Pentagon am Potomac River im Bundesstaat Virginia grünes Licht gibt, denn jeder Krieg ist einer zuviel. Allerdings ein Krieg gegen den Iran könnte darüber hinaus noch zugleich unabsehbare Folgen für den Weltfrieden haben.


    -     Beitragserstellung:   11.10.2009     -

    Eckart Kreitlow












    EU-Untersuchungsbericht: Saakaschwili trägt Hauptverantwortung für Kaukasus-Krieg Georgiens gegen die Zivilbevölkerung von Abchasien und Südossetien!

    Nun ist es heraus! Klar und eindeutig wurde bewiesen, was Russland bereits von Anfang an erklärte: Für den blutigen Krieg im August 2008 gegen Südossetien und Abchasien trägt nicht Russland, sondern allein der amerikahörige derzeitige Präsident Georgiens Micheil Saakaschwili, der sich laut Informationen in Wikipedia von dem US-amerikanischen Politikwissenschaftler Daniel Kunin beraten lässt, die Hauptverantwortung. Kunin soll der Demokratischen Partei der USA sehr nahestehen.

    Des Weiteren trifft der damaligen Bush-Administration der USA sowie der Ukraine, Tschechien und Israel eine Mitschuld, wird im selben Dokument festgestellt. Sie rüsteten die georgische Armee in kürzester Zeit massiv mit moderner Waffentechnik auf, ohne diese Georgien niemals diesen völkerrechtswidrigen Angriff hätte beginnen können.

    Während im zivilen Bereich Georgiens die Mittel rigoros gekürzt worden waren, sollen hingegen seit dem Machtwechsel und dem Beginn der Präsidentschaft Saakaschwilis im Jahre 2004 als unmittelbarer Nachfolger von Eduard Schewardnadse (Eduard Schewardnadse war von 1985 bis 1991 bis zum Zerfall der damaligen Sowjetunion Außenminister der UdSSR) die Militärausgaben dieser Kaukasusrepublik, die früher einmal zur UdSSR bzw. der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken gehörte, von einem Prozent auf sogar sage und schreibe acht Prozent (!) des Bruttoinlandsprodukts gestiegen sein. Das stellte die internationale Expertenkommission unter der Leitung der schweizerischen Diplomatin Heidi Tagliavini in ihrem jüngsten über eintausend Seiten umfassenden Abschlussbericht, der am 30.September 2009 veröffentlicht wurde, fest.

    In den Augusttagen des vergangenen Jahres kamen hunderte Menschen in Georgien, vor allem im Grenzbereich zu Südossetien und Abchasien, um. Tausende waren während der fünftägigen Kampfhandlungen verletzt worden und Zehntausende mussten flüchten. Besonders betroffen war vor allem die südossetische Stadt Zchinwali, die von den Truppen Saakaschwilis weitgehend zerstört wurde.


    -     Beitragserstellung:   01.10.2009     -

    Eckart Kreitlow












    US-Präsident Barack Obama erklärt Verzicht auf Raketenschild

    Der 44. Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama wurde Anfang dieses Jahres mit einer großen Euphorie in sein Amt eingeführt. Dessen Administration ist natürlich bei weitem nicht zu vergleichen mit der seines unmittelbaren Vorgängers Georg Bush, der die Welt mit seiner verheerenden Politik gegenüber Russland im Kaukasus sowie im Nahen und Mittleren Osten, nicht zuletzt mit den detaillierten Plänen des Pentagons zum Angriff Irans, beinahe an den Rand eines Dritten Weltkrieges gebracht hätte. Dennoch sollte man aber auch nach dem letzten Präsidentenwechsel im Weißen Haus wachsam bleiben und Barack Obamas politische Entscheidungen stets gründlich unter die Lupe nehmen.

    Trotz der Machtfülle, die ein amerikanischer Präsident zweifellos besitzt, anders als in Deutschland, in der der Bundespräsident im Wesentlichen nur administrative Aufgaben wahrzunehmen hat, gibt es zahlreiche einflussreiche Hardliner in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, insbesondere im Militärisch-industrieellen Komplex, die zu allem bereit sind, wenn sie ihre exorbitanten Profite schwinden sehen. Denken wir nur an die bis heute nicht abschließend aufgeklärte Ermordung John Fitzgerald Kennedys 1963 in Dallas. Nach dem dieser Tage überraschend erklärten Verzicht auf das ursprünglich geplante Raketenschild in Osteuropa, konkret in Polen und Tschechien, hat er sich leider auch im Ausland nicht überall Freunde gemacht, obwohl diese Entscheidung im Sinne der Stabilisierung des Friedens positiv zu bewerten ist und keine Feindschaft verdient hätte.

    Polnische Zeitungen schreiben von Verrat und von einem Verkauf an Russland und so weiter! Auf jeden Fall ist jedoch der angekündigte Verzicht auf das Raketenschild in Osteuropa ein Schritt in die richtige Richtung und ein wichtiger Schritt hin zur weiteren Normalisierung der Beziehungen mit Russland. Dadurch könnten zugleich die in der jüngsten Vergangenheit ins Stocken geratenen Abrüstungsverhandlungen über die Nuklear- und anderen Massenvernichtungswaffen neuen Auftrieb bzw. neue wertvolle Impulse erhalten.


    -     Beitragserstellung:   18.09.2009     -

    Eckart Kreitlow












    Millionen Fans in aller Welt sind bestürzt und trauern um den King of Pop Michael Jackson, der am 25.Juni 2009 starb

    Das Ausnahmetalent der Popmusik Michael Jackson wäre am 29. August erst 51 Jahre alt geworden. Er starb vorgestern am 25.Juni 2009 im kalifornischen Westwood bei Los Angeles an Herzversagen offenbar infolge einer Überdosis Schmerztabletten. Die genaue Todesursache wird jedoch noch untersucht. Über eine Stunde versuchten die Ärzte, ihn noch wiederzubeleben, was aber leider erfolglos blieb.

    Michael Jackson konnte mit seiner Musik die Menschen auf allen Kontinenten begeistern. Mit über 750 Millionen verkauften Musikalben bzw. Tonträgern zählt der King of Pop schon jetzt zu den erfolgreichsten Musikern in der Geschichte der Popmusik. Während seiner zahlreichen Konzerte gerieten viele seiner Fans nicht selten sogar in Ekstase und Verzückung. So ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Meldung von dem plötzlichen Tod überall mit Bestürzung aufgenommen wurde.


    -     Beitragserstellung:   27.06.2009     -

    Eckart Kreitlow












    Kann es wirklich Wahlbetrug im Iran bei einem so gewaltigen Wahlvorsprung für den bisherigen Amtsinhaber sein?

    Bei den Präsidentschaftswahlen im Iran am 12.Juni 2009 soll der bisherige Amtsinhaber Präsident Mahmud Ahmadinedschad klar mit etwa 63 Prozent der Stimmen gewonnen haben. Mir Hussein Mussawi hingegen kam etwa auf 30 Prozent der Wählerstimmen. Die anderen zwei Oppositionspolitiker, vier Kandidaten waren vom so genannten Wächterrat nur zugelassen, erzielten nur einen unbedeutenden Stimmenanteil. Kann man eine Wahl so gravierend manipulieren, ohne dass sich dafür dann hinterher konkrete Beweise finden lassen?

    Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva jedenfalls glaubt nicht an einen Wahlbetrug, zumal der Abstand zwischen den Kandidaten deutlich mehr als ein oder zwei Prozent betrage. Bei einem Ergebnis von 62 zu 30 Prozent falle es ihm sehr schwer, an Betrug zu glauben, meinte Lula da Silva kürzlich in einem Interview. Lula da Silva plädierte dafür, dass die iranische Führung und die Opposition gemeinsam schnell nach einem Ausweg aus der Krise suchen sollten, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden.

    Zu den Spekulationen, die gegenwärtig im Raum stehen, ausländische Geheimdienste könnten bei den jüngsten Ereignissen im Iran die Finger im Spiel gehabt haben, was natürlich nicht auszuschließen ist, nahm Lula da Silva jedoch nicht Stellung. US-Präsident Barack Obama hat vor einigen Tagen ein neues Verhältnis in den Beziehungen gegenüber dem Iran angekündigt, während die Bush-Regierung bereits Pläne für einen militärischen Angriff des rohstoffreichen Landes im Mittleren Osten ausgearbeitet hatte.

    Dieses Szenario zurzeit im Iran im Zusammenhang mit den Wahlen und derem Ausgang wäre deshalb den Pentagonstrategen der damaligen Bush-Administration als Anlass für einen militärischen Angriff vermutlich sehr willkommen gewesen.


    -     Beitragserstellung:   24.06.2009     Ergänzungen:   26.06.2009    -

    Eckart Kreitlow












    Ist Barack Obama der Gorbatschow Amerikas? Blasen die Konservativen im eigenen Land zum Gegenangriff?

    Auf der politischen Weltbühne ist heftig Bewegung gekommen. Seit seiner bedeutsamen Kairoer Rede zum Islam, zum Nahen Osten und zu der neuen Rolle der Vereinigten Staaten in der Welt bläst dem Präsidenten der USA Barack Obama offenbar reichlich politischer Gegenwind von den Stockkonservativen ins Gesicht, denen der neue Kurs der Obama-Administration missfällt.

    Die Republikaner sprechen bereits von Verrat amerikanischer Interessen, von einer Gefahr Obamas für Amerika, von einem Kniefall vor den vermeintlichen Feinden Amerikas wie dem Iran und so weiter. Die Falken wollen keine Politik des Friedens und der Völkerverständigung. Sie schwören weiterhin auf die Politik der Stärke und der Gewalt in den internationalen Beziehungen.

    Wird sich Barack Obama mit seiner neuen Politik, die weltweit bei Millionen Menschen Zuversicht und Hoffnung weckt, am Ende gegen die Falken im eigenen Land und anderswo durchsetzen können? Wir wünschen es!


    -     Beitragserstellung:   10.06.2009     -

    Eckart Kreitlow












    Der 44. Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama - ein herausragender Mann mit Charisma, der Geschichte schreibt!

    Während sein Vorgänger Bush mit Rumsfeld, Rice und Co mit dem Irak-Krieg, vor allem aber mit der Einkreisungspolitik Russlands, der Unterstützung von Marionetten im Kaukasus und mit dem ernsthaft geplanten Angriff Irans die Welt beinahe in einen 3.Weltkrieg gestürzt hätte, ist jetzt offenbar mit Barack Obama eine Persönlichkeit in das höchste Amt der Vereinigten Staaten gewählt worden, die einen positiven Einfluß auf die Weltgeschichte ausübt.

    Diesem Präsidenten kann man nur wünschen, dass er nicht das selbe Schicksal erleidet, wie im Jahre 1963 John Fitzgerald Kennedy, der unter bis heute nicht vollständig aufgeklärten Umständen damals ums Leben kam, denn Obamas Politik scheint nicht im Sinne des nach wie vor sehr starken Militärisch-industriellen Komplexes der USA zu sein.

    Seine Rede in Kairo war so beeindruckend, so dass man sie eigentlich nicht genug loben kann. Vieles, was darin von Obama zum Ausdruck gebracht wurde, bedeutet eine völlige politische Kehrtwende! Für Palästina zum Beispiel fordern die Amerikaner jetzt eine Zwei-Staaten-Lösung und den sofortigen Stopp des israelischen Siedlungsbaus in den besetzten palästinensischen Gebieten. Offenbar sind die Vereinigten Staaten sogar zu Gesprächen mit den Hamas bereit. Unter Bush war dies absolut undenkbar!

    Auch dass er aus dem Heiligen Koran der Muslime zitierte, in dem er unter anderem daraus hervorhob: "Wenn einer einen Unschuldigen tötet, so ist es, als töte er die ganze Welt!". Ebenso so seine Wertschätzung für den Islam insgesamt, sein "Salem aleikum", sein Bestreben für ein neues Verhältnis zu den islamischen Staaten oder der Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchenwald, alles das sind absolut edle staatsmännische Worte und Handlungen, die von enormer Größe und Weisheit gekennzeichnet sind!


    -     Beitragserstellung:   06.06.2009     -

    Eckart Kreitlow












    Schreckliche Flugzeugtragödie einer Maschine der Air France Flug AF 447 mit wahrscheinlich 228 Opfern über dem Atlantik!

    Mittlerweile wurde es leider nach dem Fund diverser Wrackteile im Atlantik über einem Gebiet von etwa 300 Kilometern Ausdehnung zur traurigen Gewissheit: Eine Maschine der Air France vom Typ Airbus A330-200 mit 228 Menschen an Bord, 116 Passagiere und 12 Crewmitglieder, ist am 1.Juni 2009 gegen 4.40 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit auf dem Flug AF 447 von Rio de Janairo nach Paris vermutlich zunächst in ein schweres Unwetter bzw. in eine gewaltige Gewitterfront geraten, danach offenbar unmittelbar von Blitzen getroffen worden, wahrscheinlich nach dem totalen Elektronikausfall explodiert und in den Atlantik gestürzt.

    Die meisten Wrackteile, einige wurden geborgen, werden ebenso wie die Black Box in Tiefen von über 4000 Metern vermutet, im Bereich des Mittelatlantischen Rückens, eines schwer erreichbaren Tiefseegebirges aus Vulkangestein. Die Suche der Blackbox gestaltet sich durch die enorme Tiefe außerordentlich schwierig und ist nur mit einem Spezialtauchroboter möglich.

    Ihre tiefe Trauer und Betroffenheit brachten viele Menschen weltweit, insbesondere jedoch in Brasilien und Frankreich, zum Ausdruck, auch der französische Präsident Nicolas Sarkozy. An Bord der Unglücksmaschine seien 26 Deutsche gewesen. Sie wurden ebenso mit in den Tod gerissen, berichten Nachrichtensender.

    -     Beitragserstellung:   04.06.2009     -

    Eckart Kreitlow












    Die Weltgesundheitsorganisation WHO schlägt Alarm!

    Akute Pandemiegefahr wegen neuartigem hochansteckenden, aggressiven Schweinegrippe-Erreger H1 N1! Schon über 80 Tote allein in Mexiko! Erste Grippe-Fälle bereits in Europa!


    In Mexiko gibt es bereits mehr als 80 Grippetote und mehr als 1300 an H1 N1 Erkrankte. Auch in den USA, Kanada, Spanien, Frankreich, Israel und Neuseeland wurden an dem neuartigen Grippeerreger H1 N1 Erkrankte gemeldet. Dieser Erreger, der sowohl genetische Merkmale des Schweins als auch von Vögeln und des Menschen aufweisen soll, verbreitet sich durch die globale Vernetzung unserer Zivilisation bzw. durch den weltweiten Reiseverkehr rasend schnell und wird vor allem durch die so genannte Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen.

    Der Sprecher der Weltgesundheitsorganisation WHO Thomas Abraham äußerte sich deshalb sehr besorgt. Es bestehe eine akute Pandemiegefahr. Infolge der hohen Ansteckungsgefahr und der damit verbundenen leichten Übertragbarkeit könne sich der H1 N1 - Schweinegrippe - Erreger in kurzer Zeit über alle Kontinente verbreiten. Besorgniserregend sei besonders die relativ hohe Anzahl von Todesfällen und die Tatsache, dass noch nicht ausreichend Impfstoffe zur Verfügung stünden.

    -     Beitragserstellung:   26.04.2009     -

    Eckart Kreitlow












    Enspricht nun auch zunehmend die Barack-Obama-Wirklichkeit den millionenfachen weltweiten euphorischen Erwartungen bei der Amtseinführung Barack Obamas als 44.Präsident der USA?

    Es war schon sehr beeindruckend, mit welcher nahezu grenzenlos scheinenden Begeisterung Millionen und Abermillionen Menschen in aller Welt die Live-Übertragungen von der grandiosen Amtseinführung des 44.Präsidenten der USA am 20.Januar 2009 mitverfolgten. So eine Euphorie hatte es wohl zuvor in der nunmehr fast 233jährigen Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika seit der Erlangung der Unabhängigkeit vom Britischen Empire bzw. Britischen Imperium am 4.Juli 1776 noch nicht gegeben.

    Die Welt blickte nach Amerika, denn die Vereinigten Staaten sind (noch) eine Supermacht, deren enormer Einfluss auf das Weltgeschehen insgesamt, auf die Stabilität und den Weltfrieden nicht zu leugnen ist. Nicht zuletzt deshalb wird die Welt auch weiterhin nach Amerika blicken. Jetzt aber eher hoffnungsvoll, Enttäuschungen allerdings würden nun sicher tiefer und nachhaltiger wirken. Ist Barack Obama etwa ein Friedensengel, gar eine Lichtgestalt ähnlich einem Messias, einer, der der Welt einen Weg in eine dauerhaft friedliche Zukunft ebnet? Kann er unsere Erwartungen überhaupt erfüllen oder verfallen wir alle nur einer Illusion?

    -     Beitragserstellung:   16.04.2009     -

    Eckart Kreitlow












    Seit Tagen kämpfen Feuerwehrleute in mindestens drei Bundesstaaten im Süden Australiens nahezu bis zur völligen Erschöpfung gegen riesige Höllenfeuer und verheerende Feuerwalzen!

    Über hunderte Quadratkilometer weit haben sich vor allem in den drei australischen Bundesstaaten Victoria, New South Wales und South Australia gewaltige Buschbrände an mehreren Orten gleichzeitig ausgebreitet, gegen die die Feuerwehr fast machtlos ist, da sehr hohe Temperaturen von zum Teil über 40 Grad Celsius, lang anhaltende enorme Trockenheit durch ausbleibende Niederschläge und zur selben Zeit auftretende kräftige Windböen die Bekämpfung dieser Höllenfeuer extrem erschweren.

    Hinzu kommt leider noch, für uns alle unfassbar und unglaublich, dass einige dieser verheerenden Buschfeuer, bei denen bisher schon über 200 Menschen ums Leben gekommen sind, zahlreiche zumeist seltene Tiere qualvoll verbrannten sowie gewaltige materielle Werte, darunter mehr als 1800 Häuser und riesige Waldflächen, zerstört wurden, nach Angaben der australischen Polizei offenbar von hochgradig kriminellen und skrupellosen Brandstiftern gelegt worden sein sollen.

    Ganz Australien steht unter Schock. Der Ministerpräsident Australiens Kevin Rudd sprach auf einer Trauerfeier für die Opfer dieser jüngsten nationalen Katastrophe in Canberra von einer schlimmen Tragödie und sicherte den Betroffenen schnell und unbürokratisch Hilfe zu. Er dankte allen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Man wolle jetzt auch insbesondere das bereits seit Jahren geplante Projekt eines Frühwarnsystems beschleunigt und umfassend vorantreiben.

    Ohne Zweifel werden sich in dem Katastrophengebiet viele dramatische Szenen abgespielt haben und auch zurzeit noch abspielen, doch besonderes Aufsehen und Mitgefühl erwarb ein kleiner niedlicher Koalabär, der mit schweren Brandverletzungen an seinen Pfoten von einem australischen Feuerwehrmann gerettet worden war. Der wie ein süßer kuscheliger Teddy aussehende Koala erhielt den Namen Sam. Sein Foto ging kürzlich um die ganze Welt und eroberte sicher überall in Windeseile die Herzen der Menschen.

    -     Beitragserstellung:   15.Februar 2009     -

    Eckart Kreitlow















    Unglaublich, aber dennoch offenbar wahr: US-Nasdaq-Börsenchef soll ein 50 Milliardenbetrüger sein!

    Die Kriminalität scheint alle Dämme zu brechen. Es gibt immer mehr Superlative. In diesem Fall negative! Man hält es nicht für möglich bzw. kann es eigentlich gar nicht je für möglich halten, aber dennoch ist es leider wahr!

    Nachdem wir Anfang des Jahres 2008 von einem etwa 40 jährigen Täter hörten, der bei seinem kriminellen Coup alle Sicherheitssysteme der zweitgrößten französischen Bank Société Générale ausgetrickst hatte und einen Gesamtschaden von etwa 4,9 Milliarden Euro bei diesem Bankenriesen verursacht haben soll, der nur schwer zu kompensieren war, ist jetzt noch ein größeres El Capone-Stück an die Öffentlichkeit gelangt.

    In dieser Zeit, in der nicht nur die Finanz- und Wirtschaftssysteme, vor allem in den Vereinigten Staaten, sondern sogar eventuell weltweit das marktwirtschaftliche System als Ganzes kurz vor seinem totalen Bankrott stehen könnte, erlebt die USA darüber hinaus noch einen der größten Betrugsskandale in ihrer Geschichte. Vermutlich sind die Kontrollsysteme in einigen Staaten, allen voran in den USA, zumeist ineffizient, so dass sie keine vollkommene Wirkung entfalten und Verbrechen dieser Art und Dimension wirksam verhindern können?

    Der ehemalige Börsenchef der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq, Bernard Madoff, steht im Verdacht, Investoren um sage und schreibe mindestens 50 Milliarden (!) Dollar betrogen zu haben. Einfach unfassbar, ein 50 Milliarden Dollar-Betrug!

    Wie ein einzelner Mensch das allein fertig bringen konnte, übersteigt sicher unser Vorstellungsvermögen! Diese wie jede kriminelle Tat ist selbstverständlich ohne Wenn und Aber zu verurteilen, doch wird in diesem Fall dennoch ein Aspekt deutlich, auch wenn der zunächst wahnsinnig erscheint: Ein einziger Mensch ist, dies beweist das Beispiel, sogar durchaus in der Lage, vorausgesetzt, er ist clever, gewieft bzw. gerissen genug, im Positiven wie im Negativen sämtliche Rekorde zu brechen und überdimensionale Auswirkungen zu verursachen.

    Andererseits, ob die Leute da oben jemals zur Verantwortung gezogen werden, sei es nun dieser Megabetrüger bei der Nasdaq oder seien es die jenigen, die die Verantwortung für die Megapleiten der großen Bankenhäuser in den USA und anderswo auf der Welt tragen, darf man eher bezweifeln. Wir werden es erleben! Aber selbst wenn, die gigantischen Schäden, die die Welt erschüttern, sind irreversibel bzw. irreparabel! Es ginge dabei einzig und allein um die Gerechtigkeit!

    -     Beitragserstellung: 20.12.2008     -

    Eckart Kreitlow
















    Sind etwa die massiven Krisenerscheinungen die ersten Vorboten für den weltweiten Systemkollaps?

    Viel wird sicher davon abhängen, wie sich die künftige US-Regierung von Präsident Barack Obama verhalten wird!

    Trauer um den jungen Griechen Alexandros Grigoroupoulos - er wurde in Athen von der Polizei erschossen!



    Es geht nicht darum, was wir wünschen oder nicht wünschen, sondern um den Versuch, anhand von Fakten und unseren Erkenntnissen die Frage zu beantworten, ob wir gegenwärtig tatsächlich einen weltweiten gesellschaftlichen Systemwandel erleben oder ob es dem so genannten marktwirtschaftlichen bzw. kapitalistischen System trotz der dramatischen Zuspitzung in nahezu allen Bereichen doch noch gelingen könnte, diese tiefgreifende Systemkrise zu überwinden, um vielleicht am Ende sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Es scheint jedenfalls zumindest in diesen Wochen und Monaten so, als falle alles ähnlich wie beim Dominospiel bzw. wie ein Kartenhaus zusammen.

    Das Herzstück des marktwirtschaftlichen Systems, das global eng verflochtene Finanzsystem, ist dermaßen stark angeschlagen, dass womöglich sämtliche Rettungsversuche scheitern könnten. Alle Bemühungen vor allem innerhalb der Europäischen Union, den Interbankenhandel wieder in Gang zu setzen, misslangen bisher. Kommt der Geldfluss zum Erliegen, wäre es quasi der Supergau, denn damit käme auch die Weltwirtschaft zum Erliegen. Es gäbe weltweite Unruhen, die Arbeitslosigkeit stiege sprunghaft etc. Die Situation wäre wahrscheinlich kaum noch beherrschbar. Demokratische Regierungen könnten gestürzt werden und blutige Regime die Macht erlangen.



    IWF-Präsident Dominique Strauss-Kahn, ehemaliger Finanzminister Frankreichs, im ZDF-Interview am 18.12.2008: "Die sozialen Auswirkungen für den kleinen Mann werden 2009 verheerend sein!"




    Viel wird davon abhängen, wie sich die künftige US-Regierung verhalten wird. Setzt der künftige Präsident Barack Obama die unsägliche Politik der Stärke und der Hegemonie seiner Vorgänger fort oder nicht. Kann er sich gegenüber der Rüstungsindustrie durchsetzen? Werden die Nuklearstrategen im Pentagon an die kurze Leine genommen, was notwendiger denn je für das Überleben unserer Gattung angesichts der jetzt schon gigantisch gefüllten Arsenale mit diesen Waffen mit ungeheurer Vernichtungskraft wäre, die ohne Zweifel ausreichte, unseren Planeten gleich mehrfach zu zerstören. Oder geht der wahnsinnige Rüstungswettlauf unvermindert weiter?

    Außerdem, und dies sind ebenso keinesfalls Hirngespinste, können jederzeit Atomkriege "aus Versehen" passieren, da die hochmodernen elektronischen Systeme nicht immer fehler- bzw. störungsfrei arbeiten. So wurden von ihnen schon sogar Vogelschwärme für anfliegende gegnerische Raketen verifiziert, wie aus Nachrichtenmeldungen hervorging. Buchstäblich in letzter Minute konnte der Irrtum noch erkannt, in der Luft befindliche nuklearbestückte Abfangjäger zurückbeordert und die Alarmstufe rot aufgehoben werden.

    Was macht Amerika künftig oder was kann Amerika künftig noch machen? Führt der Machtverlust der Vereinigten Staaten zu noch mehr Aggressivität oder schwenkt die Obama-Administration in den internationalen Beziehungen künftig zu einer Politik der gegenseitigen Achtung, der Respektierung der Souveränität der Staaten, der territorialen Integrität und des Friedens um?

    Was passiert zurzeit in Griechenland? In der Hauptstadt Athen wurde der 15Jährige Schüler Alexandros Grigoroupoulos versehentlich oder mit Absicht, die genauen Umstände sind gegenwärtig noch ungeklärt, von einem Polizisten erschossen. Die daraufhin begonnenen tagelangen Unruhen mündeten bisher in einem Generalstreik, könnten aber auch zu einem Volksaufstand eskalieren. Über 10 Millionen Griechen sollen unterhalb der Armutsgrenze leben.

    Auch wer es nicht wahrhaben möchte: Wir leben in äußerst bewegten Zeiten, von denen man noch Anfang dieses Jahres kaum etwas spürte. So schnell laufen scheinbar manche gesellschaftlichen Prozesse ab, obwohl einige große Denker für sie Jahrzehnte bzw. mehrere Generationen vorhersagten. Offenbar braut sich im globalen Maßstab etwas zusammen, das weit über eine allgemeine zyklische Krise des marktwirtschaftlichen bzw. kapitalistischen Gesellschaftssystems hinausgehen wird.

    2009 wird leider, da sind sich mittlerweile fast alle ernstzunehmenden Experten der Wirtschaft einig, mit größter Wahrscheinlichkeit ein düsteres Jahr, wenngleich man lieber optimistisch wäre! Dennoch sollten wir uns gemeinsam wünschen, die Hoffnungen nicht zu verlieren und die künftigen Herausforderungen mit Verstand und einer nicht nachlassenden Willenskraft zu meistern, auch wenn es uns vielleicht nicht immer leicht fallen wird!

    -     Beitragserstellung:   15.12.2008   Ergänzungen:   18.12.2008    -

    Eckart Kreitlow
















    Indische Metropole Mumbai (bis 1995 Bombay) erlebt wie die USA am 11.September 2001 Terroranschläge schlimmsten Ausmaßes mit über 100 Toten und weit über 200 Verletzten!

    Wie verschiedenen Internetquellen bzw. Nachrichten übereinstimmend zu entnehmen ist, fanden in der mit über 20,9 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichen ehemaligen indischen Metropole Bombay, die offiziell seit dem 1.5.1995 nach der Hindu-Göttin Mumba Devi heute Mumbai genannt wird, am Mittwoch, dem 26.November 2008, an mehreren Orten der Stadt gleichzeitig verheerende Terroranschläge statt, die nach ersten Ermittlungsergebnissen von einer bisher unbekannten Gruppe islamistischer Extremisten verübt sein sollen. Dabei soll es über 180 Tote und über 240 Verletzte, darunter viele Schwerstverletzte, gegeben haben.

    Es sollen sich auch zahlreiche Geiseln in den Händen der besonders skrupellos und brutal agierenden extremistischen Gewalttäter befinden. Die Stadt gleiche zurzeit einer Festung. Polizei und Militär bemühe sich, die Lage unter ihre Kontrolle zu bekommen, wird berichtet. Die Menschen stünden unter Schock. Mindestens ein Hotel und der Bahnhof seien Ziel der brutalen und ohne Wenn und Aber zu verurteilenden verbrecherischen Anschläge, die durch nichts zu rechtfertigen sind, gewesen sein.

    Obwohl Terroraktionen niemals ein akzeptables Mittel der Politik sein sollten und sein dürfen, weil dabei insbesondere immer Unschuldige die Hauptbetroffenen sind, neigen dennoch häufig Fanatiker zu dieser Art zu verurteilender Auseinandersetzungen. Sowohl in Indien als auch im benachbarten Pakistan sollen bereits in der Vergangenheit häufig radikale Kräfte Blutbäder zwischen den verschiedenen Religionsgruppen, vor allem zwischen radikalen Hindus auf der einen Seite und radikalen Moslems auf der anderen Seite, angerichtet haben.

    -     Beitragserstellung: 27.11.2008   Ergänzungen:  28.11.2008   -

    Eckart Kreitlow


















    Kann sich der künftige Präsident der USA Barack Obama aus der gefährlichen Umklammerung des Militärisch-industrieellen Komplexes bzw. der Rüstungsindustrie der Vereinigten Staaten lösen?

    Barack Obama wurde am 4.November 2008 als 44.amerikanischer Präsident mit überwältigender Mehrheit gewählt. Er tritt am 20.Januar 2009 sein Amt an. Wird sich damit auch die Aussenpolitik der USA grundlegend ändern? Es bleibt sicher abzuwarten und wird vor allem davon abhängen, ob wie bisher die Rüstungsindustrie der USA die Oberhand behält und weiterhin die Politik der Stärke in den internationalen Beziehungen dominieren oder aber ob es gelingt, den Falken bzw. Kriegstreibern im amerikanischen Establishment Einhalt zu gebieten!

    Denn gerade in der zu Ende gehenden Ära der Bush-Administration wurde der wachsende Einfluss des militärisch-industrieellen Komplexes der USA auf die Politik der Vereinigten Staaten, vor dem übrigens damals bereits selbst der im Jahre 1961 aus dem Amt geschiedene US-Präsident Dwight D. Eisenhower schon gewarnt haben soll, besonders in jüngster Zeit am Beispiel des Irak-Krieges, an der Droh- und Sanktionspolitik gegenüber dem Iran, an den Raketenstationierungsplänen in Polen und Tschechien im Zusammenhang mit der beabsichtigten Schaffung eines so genannten Raketenabwehrschildes und der Schürung des Georgienkrieges im Kaukasus gegen Südossetien und Abchasien überdeutlich.

    -     Beitragserstellung: 06.11. 2008   -

    Eckart Kreitlow






















    In Afghanistan herrscht ein Krieg, der nach Ansicht der Experten niemals zu gewinnen ist
    und in dem immer mehr Opfer vor allem unter der Zivilbevölkerung zu beklagen sind!


    Dass es sehr traurig ist, wenn Menschen in Kriegen getötet werden, wenn Menschen überhaupt getötet werden, egal, wo dies auf der Welt geschieht und ob es Soldaten oder Zivilisten sind, steht dabei außer Frage.

    Am aller Schlimmsten ist es natürlich zu aller erst immer für die den Getöteten besonders Nahestehenden, für die Freunde, für die Kameraden und für die Angehörigen, für die Eltern, die Geschwister und die anderen nahen Verwandten.

    Allerdings darf man bei der Trauer, so schwer sie auch zweifellos ist, nicht vergessen, dass manche Schicksalsschläge schon fast vorhersehbar sind und verhindert werden könnten, wenn die Politiker andere Entscheidungen treffen würden. Denken wir nur an den Irak oder an Afghanistan.

    Wenn der Verteidigungsminister der Bundesrepublik Franz Josef Jung (CDU) jetzt plötzlich seine Wortwahl ändert und die in Afghanistan getöteten Soldaten erstmals als Gefallene bezeichnet, mag dies sicher endlich die Realität widerspiegeln, dass es sich dort um einen Krieg handelt, in dem man sich befindet. Doch einer Problemlösung kommt man alleine mit der Änderung der Wortwahl eindeutig keinen Schritt näher.

    Die Soldaten der so genannten ISAF-Schutztruppe werden von der einheimischen Bevölkerung zunehmend nur noch als Besatzer wahrgenommen, selbst wenn wir mit Gutwill unterstellen, dass die Soldaten sich in einem Einsatz für den Frieden befinden, wie es der oberste Dienstherr der Bundeswehr Franz Josef Jung kürzlich auf der Trauerfeier in Zweibrücken für die jüngst in Afghanistan bei einem Selbstmordanschlag zusammen mit 5 afghanischen Kindern getöteten beiden Bundeswehrsoldaten zum Ausdruck brachte.

    Die Frage des Vaters einer der beiden in Afghanistan getöteten bzw. gefallenen Fallschirmjäger, ob alles für die Soldaten getan werde, bejahte zwar der Verteidigungsminister am Rande der Trauerfeier. Doch wirklich alles für die Soldaten zu tun hieße, sie gar nicht erst dort hinzuschicken, in einen Krieg, der nach Meinung der Experten niemals zu gewinnen ist.

    Außerdem kann es niemals richtig sein, wie vor allem die Amerikaner dort Krieg führen, abgesehen einmal davon, dass Kriege grundsätzlich immer abzulehnen sind, mit Ausnahme vielleicht, wenn es um die Selbstverteidigung in einem Angriffsfalle geht.

    Dort wird zum Beispiel nicht selten ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung bombardiert. Verluste bei den Zivilisten werden scheinbar einfach billigend in Kauf genommen. So wurde sogar in einem Dorf eine afghanische Hochzeitsgesellschaft angegriffen und getötet, obwohl keine Talibankämpfer, denen der Angriff angeblich gegolten haben sollte, in der Nähe war.


    -     Beitragserstellung: 28. Oktober 2008   -

    Eckart Kreitlow













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Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow


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Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow


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