Der Regionalblick
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Blick aus der Gondel eines Riesenrades in 38 m Höhe auf Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow



zwischen Recknitz, Ribnitzer See und dem Fischland



Regionalblick   Archiv






„Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“

Kranzniederlegung zum 67.Jahrestag der Befreiung vom Faschismus in Ribnitz-Damgarten



Unter dem Motto „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ fand aus Anlass des 67.Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am Dienstag, dem 8.Mai 2012, um 15:00 Uhr in Ribnitz-Damgarten eine Kranzniederlegung an der Mahn- und Gedenkstätte beim Alten Friedhof in der Mühlenstraße statt.

Eckart Kreitlow vom Ribnitz-Damgartener Sprecherrat der Partei DIE LINKE erinnerte in einer kurzen Ansprache an die während der Naziherrschaft von 1933 bis 1945 begangenen unzähligen Gräueltaten der Faschisten, an die verbrecherische Rassenwahnpolitik und damit verbunden an die in den zahlreichen Konzentrations- und Vernichtungslagern über sechs Millionen ermordeten Juden sowie an die Zigtausenden ermordeten Andersdenkenden und Menschen anderer Ethnien.

Mit dem Überfall auf Polen, der Sowjetunion und weiterer Völker Europas zettelte das Hitlerregimes den verheerenden Zweiten Weltkrieg an, der mit über fünfzig Millionen Toten und gigantischen Zerstörungen unermessliches Leid brachte.

Vor allem durch die siegreiche Rote Armee, die die Hauptlast des Krieges trug, aber auch durch die Armeen der Antihitlerkoalition wurde schließlich am 8.Mai 1945 das faschistische Deutschland besiegt und der Hitlerfaschismus zerschlagen. Kreitlow forderte, dass sich eine derartige Tragödie nie wiederholen dürfe.

DIE LINKE verurteile jede Form von Faschismus, trete kompromisslos für Frieden und gegen den Krieg ein und sei für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Auf die jüngsten Ereignisse eingehend betonte der Redner, dass die schrecklichen Morde der Zwickauer Terrorzelle NSU mit über zehn Mordopfern deutlich das Gesicht des Faschismus zeige. Diese Mordtaten werden nicht nur von den Linken, sondern bundesweit von allen Demokraten schärfstens verurteilt.


-   Beitragserstellung:   8. Mai 2012    -

E. K.









    -----Ursprüngliche Mitteilung-----
    Von: Maik1612
    An: eckartkreitlow eckartkreitlow@aol.com
    Verschickt: Sa, 7 Apr 2012 12:16 am
    Betreff: Information zur Vollversammlung der Bürgerinitiative Klockenhagen


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit übersenden wir Ihnen im Auftrag von Herrn Wolfram Kiupel ein Dokument über die Vollversammlung der Bürgerinitiative Klockenhagen mit der Bitte, es in den Neuen Unabhängigen Onlinezeitungen (NUOZ) zu veröffentlichen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Bürgerinitiative Klockenhagen





    Information zur Vollversammlung der Bürgerinitiative Klockenhagen


    An den am 27.03.2012 durchgeführten Treffen der Bürgerinitiative nahmen alle Mitglieder der Initiative, deren Rechtsbeistand, der Vorsitzende des Ortsbeirates Klockenhagen und eine weitere von der Stadt verklagte Familie teil.

    Die Anwesenden wurden durch den Rechtsbeistand über den Stand der zwei zur Zeit laufenden Verfahren informiert. Es wurde die weitere Vorgehensweise erörtert und hierzu ein reger Meinungs- und Informationsaustausch geführt.

    Die einheitliche Auffassung aller Anwesenden war, dass sich am Vorgehen und Verhalten der Stadtverwaltung gegenüber unseren Mitgliedern und anderen Bürgern der Stadt nichts geändert hat.

    Es besteht somit weiterhin keine Veranlassung zu einem Vergleich. Die im Zusammenhang mit der Gerichtsverhandlung vom 06.03.12 aufgetretenen Irritationen wurden geklärt. Dass der Vertreter der Stadtverwaltung im Prozess gegenüber dem Richter falsche Angaben gemacht hat, wurde klar gestellt und kann durch Zeugenaussagen belegt werden.

    Am Ende des Treffens kam man zu dem Ergebnis, dass alle betroffenen Familien auf eine Richterliche Klärung des Sachverhaltes bestehen und einen Vergleich ablehnen. Das Ansinnen der Stadtverwaltung kann nur so zurückgewiesen werden und somit Rechtssicherheit für unsere Mitglieder und alle weiteren betroffenen Bürger der Stadt geschaffen werden.


    Sprecherrat der Bürgerinitiative Klockenhagen


    ---











    Couragierter SPD-Abgeordneter für ein Ende der Stasi-Überprüfung


    Vorpommern-Rügen.   Es verdient großen Respekt und Anerkennung, wenn sich immer mehr Menschen für ein Ende der seit über zwei Jahrzehnten in der Bundesrepublik andauernden Verfolgung und Ausgrenzung ehemaliger DDR-Bürger einsetzen und in diesem Zusammenhang ein Ende der Stasi-Überprüfung fordern wie jüngst am 26.März 2012 zum Beispiel der Abgeordnete der SPD und Schriftsteller Ulrich Frohriep auf der Sitzung des Kreistages von Vorpommern-Rügen.

    Im 22.Jahr der deutschen Einheit sollte mit der Stasihexenjagd endlich Schluss sein. Mit dem Anspruch, Unrecht aufzuarbeiten, wurde offensichtlich neues Unrecht begangen, denn schließlich sind seit 1990 viele Menschen ausgegrenzt, von vorn herein von bestimmten Funktionen ausgeschlossen, diskriminiert und schikaniert worden, verloren in der Folge ihre Jobs. Manche trieb man sogar in den Selbstmord.

    Allerdings zählt wahrscheinlich zu einem der bisherigen Negativhöhepunkte bei der Stasiverfolgung seit 1990, als der Greifswalder Maler Helmut Maletzke ausgerechnet an seinem 90.Geburtstag am 8.Oktober 2010 im NDR und in der Folge auch in weiteren Medien als vermeintlicher oder tatsächlicher IM der Stasi an den Pranger gestellt wurde, was natürlich völlig zu recht viele Bürgerinnen und Bürger derzeit als besonders geschmacklos und empörend empfanden.



    -   Beitragserstellung:   28.03.2012    -

    Eckart Kreitlow












>>>>>>   www.bürgerinitiative-klockenhagen.de   >>>>>>





    Herr W. Kiupel von der Bürgerinitiative Klockenhagen übersandte uns am 20.März 2012 folgende Email, mit der Bitte, sie in den Neuen Unabhängigen Onlinezeitungen (NUOZ) zu veröffentlichen. Dieser Bitte entsprechen wir natürlich sehr gerne.




    -----Ursprüngliche Mitteilung-----
    Von: w.kiupel w.kiupel@freenet.de
    An: eckartkreitlow eckartkreitlow@aol.com
    Verschickt: Di, 20 Mrz 2012 1:49 am
    Betreff: Bürgerinitiative-Klockenhagen.de



    Hallo, an alle, die es interessiert und an unsere Mitstreiter !

    Wir sind jetzt selbst ins Netz gegangen, weil die Resonanz zu groß war und so jeder schneller sehen kann, wie der Stand der Dinge ist. Die Seite wird fortlaufend mit neuen Informationen versorgt und jeder kann Kommentare unter den Artikeln hinterlassen. Wir sind für jede Anregung aufgeschlossen und dankbar.

    Ihr findet uns im Internet unter dem Link http://www.bürgerinitiative-klockenhagen.de/ !!!!( einfach anklicken und speichern)

    ---

    Mit freundlichen Grüßen

    Die Interessengemeinschaft gegen Abzocke in Klockenhagen






    Am Montag, dem 13.Februar 2012, erhielten wir von Frau Eva Witt aus 18311 Altheide, ehemaliges Mitglied der Gemeindevertretung Klockenhagen einen Brief mit der Bitte zur Veröffentlichung in den Neuen Unabhängigen Onlinezeitungen (NUOZ), den Frau Witt zuvor auch an die Lokalredaktion der Ostsee-Zeitung gesandt hatte. Selbstverständlich veröffentlichen wir sehr gerne den Brief von Frau Witt.

    Zu ihrem Anliegen schreibt Frau Witt in ihrem Brief zu Beginn:

    "Als ehemaliges Mitglied der Gemeindevertretung befremdet mich der Umgang der Stadt Ribnitz-Damgarten mit Bürgern der eingemeindeten Gemeinde Klockenhagen sehr. Vielleicht trägt mein Brief zur Aufhellung des Sachverhaltes und zur Beruhigung betroffener Bürger der ehemaligen Gemeinde Klockenhagen bei."



    Das unseriöse Verhalten der Stadt Ribnitz-Damgarten


    In der Ausgabe der OZ vom 14./15.01.2012 wurde über die Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Ribnitz-Damgarten zu den Grundstückskaufverträgen in der ehemaligen Gemeinde Klockenhagen berichtet. Der Hauptausschuss ist über die Sachlage offensichtlich immer noch nicht richtig und vollständig informiert.

    Was sind die Fakten? Ich war 1990/1991 Mitglied der Gemeindevertretung von Klockenhagen, die den Beschluss fasste, Acker und Gartenland an Bürger der Gemeinde für 0,60 DM/Quadratmeter und für Nichtanwohner für den 4-fachen Preis zu verkaufen.

    Die damalige Bürgermeisterin realisierte diesen Beschluss und vertrat die Gemeinde bei Abschluss der Kaufverträge vor dem Notar. Dazu war sie nach der bis 1994 geltenden Kommunalverfassung auch befugt.

    In ultimativen Briefen forderte der Liegenschaftsamtsleiter Lutz Decker nun betroffene Bürger auf, innerhalb kürzester Frist die Differenz zu dem behaupteten Verkehrswert von angeblich 10 DM/Quadratmeter – umgerechnet in Euro – zu zahlen, da anderenfalls der Kaufvertrag wegen Sittenwidrigkeit unwirksam werde.

    Erstens darf sich ein Amtsleiter nicht einfach über den Beschluss einer Gemeindevertretung, auch nicht bei späterer Eingemeindung, hinwegsetzen. Dass unser Gemeindevertreterbeschluss jemals durch einen Beschluss der Stadtvertretung aufgehoben wurde, ist mir nicht bekannt.

    Zweitens bezieht sich Herr Decker auf den Verkehrswert eines Grundstückes, das bereits als Bauplatz ausgewiesen war. Die nunmehr betroffenen Grundstücke waren zum Zeitpunkt des Verkaufes, und nur dieser Zeitpunkt ist für eine Preisbewertung maßgeblich, ausnahmslos im Kataster als Garten- oder Acker- beziehungsweise sogar als Ödland ausgewiesen.

    Für dieses Gebiet bestanden bei Vertragsabschluss weder ein Bebauungs- noch ein Flächennutzungsplan. Die damaligen Preise lagen daher völlig im Rahmen der üblichen Verkehrswerte für Grundstücke dieser Nutzungsart.

    Drittens könnten die seinerzeit geschlossenen Kaufverträge allenfalls dann unwirksam werden, wenn die Käufer – wie von Amtsleiter Decker gefordert – einen Betrag zusätzlich zum beurkundeten Kaufpreis gezahlt hätten, denn erst das hätte den beurkundeten Kaufvertrag insgesamt möglicherweise unwirksam gemacht.

    Schließlich, und das macht die unseriösen Absichten der Stadt besonders deutlich, hat die Gemeinde 1990/1991 Grundstücke veräußert, für die im Grundbuch Eigentum des Volkes, Rechtsträger der Rat der Gemeinde, eingetragen war.

    Wem dieses im Grundbuch eingetragene Volkseigentum bzw. der Verkaufserlös eines Verkaufes zusteht, wurde durch die Treuhandanstalt oder durch die Oberfinanzdirektion durch einen sogenannten Zuordnungsbescheid bestimmt.

    Der Aufforderung des von den betroffenen Bürgern beauftragten Anwaltes, sich mit solchen Bescheiden zu legitimieren, ist die Stadt nicht nachgekommen.

    Selbst den Vorschlag, zunächst in einem Musterprozess die strittigen Fragen durch das Gericht klären zu lassen, während die anderen betroffenen Bürger bis zur Rechtskraft dieser Entscheidung auf die Einrede der Verjährung verzichten, um so unnötige Kosten den Bürgern aber auch der Stadt zu ersparen, ist diese nicht gefolgt. Stattdessen beantragt die Stadt nunmehr vor dem Gericht die Rückübertragung der Grundstücke auf sich.

    Zwangsläufig musste sie nunmehr dem Gericht die geforderten Zuordnungsbescheide vorlegen und das hat sie zumindest für einige strittige Grundstücke auch getan. Warum sich die Stadt bisher mit diesen Bescheiden gegenüber den betroffenen Bürgern nicht legitimiert hat, wird dabei sehr deutlich.

    Diese bestandskräftigen Bescheide legen nämlich ausdrücklich fest, dass die Rückübertragung der Grundstücke aufgrund der zwischenzeitlichen Veräußerung ausgeschlossen ist und die Stadt lediglich einen Anspruch darauf hat, dass sie den erzielten Verkaufspreis einbehalten kann. Das ist geschehen, woraus die Stadt dennoch eine Übereignung der Grundstücke ableiten möchte, ist nicht erkennbar.

    Soweit mir bekannt ist, hat sie gegen den Zuordnungsbescheid keinen Widerspruch eingelegt, so dass ihre Rechte aus dem ehemaligen Grundstückseigentum mit den Zuordnungsbescheiden abschließend geregelt wurden.


    Eva Witt, Altheide












    Am Montag, dem 13.Februar 2012, sandten wir per Email ( lokalredaktion.ribnitz-damgarten@ostsee-zeitung.de) folgenden Beitrag an die Lokalredaktion Ribnitz-Damgarten der Ostsee-Zeitung, nachdem die Zeitung am 9.Februar 2012 detailliert bzw. sehr umfangreich über die Beschuldigungen eines Jugendtrainers vom Ribnitz-Damgartener Segel-Club über den angeblichen mehrfachen schweren sexuellen Missbrauch an Jugendlichen berichtet hatte, obwohl die Taten, und das ist dabei entscheidend, noch nicht bewiesen sind:


    Die Vorverurteilung ist absolut nicht in Ordnung!

    Obwohl die Schuld des sexuellen Missbrauchs des Jugendtrainers vom Ribnitz-Damgartener Segel-Club gegenwärtig noch keinesfalls erwiesen ist, zumal die Ermittlungen der Stralsunder Staatsanwaltschaft noch nicht abgeschlossen sind, wird der Beschuldigte bereits öffentlich an den Pranger gestellt. Das ist absolut nicht in Ordnung.

    Falls sich die schweren Vorwürfe am Ende gar nicht bestätigen sollten, was durchaus möglich ist, wäre der Ruf dieses Menschen sowie der seiner Angehörigen und des Segel-Clubs schon heute irreparabel geschädigt, denn selbst ohne die Nennung seines vollständigen Namens weiß in unserer Kleinstadt leider jeder, wer gemeint ist.

    Eckart Kreitlow











    Rote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart KreitlowRote Rosen. Foto: Eckart Kreitlow










    Kranzniederlegung sowie Worte ehrenden Gedenkens an der Mahn- und Gedenkstätte in Ribnitz-Damgarten aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Faschismus

    Unter dem Motto "Gegen Faschismus und Krieg - gemeinsam für eine bessere und friedliche Welt!" fand auf Einladung des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates der Partei Die Linke aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Faschismus am Freitag, dem 27.Januar 2012, um 14:00 Uhr eine Kranzniederlegung verbunden mit Worten ehrenden Gedenkens an der Mahn- und Gedenkstätte beim Alten Friedhof in der Ribnitz-Damgartener Mühlenstraße statt. Leider nahmen jedoch an dieser Gedenkveranstaltung in diesem Jahr nur wenige Bürgerinnen und Bürger teil.

    Um künftig wieder eine höhere Beteiligung bei Veranstaltungen dieser Art zu erreichen, halten wir es für richtig, rechtzeitig im Vorfeld verstärkt das Gespräch mit allen demokratischen Kräften der Stadt zu suchen mit dem Ziel, sie zu einer gemeinsamen Gedenkkultur zur Ehrung der Opfer des Faschismus zu bewegen. Dabei liegt es uns besonders am Herzen, auch die jungen Menschen einzubeziehen und die Gedenkstätten unserer Stadt in einen gepflegten und ansprechenden Zustand zu versetzen.

    Eckart Kreitlow








    Kranzniederlegung sowie Worte ehrenden Gedenkens an der Mahn- und Gedenkstätte in Ribnitz-Damgarten aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Faschismus. Foto: Eckart KreitlowKranzniederlegung sowie Worte ehrenden Gedenkens an der Mahn- und Gedenkstätte in Ribnitz-Damgarten aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Faschismus. Foto: Eckart Kreitlow








    Die Linke unterstützt von Anfang an die Bürgerinitiative Klockenhagen gegen die Nachzahlungsforderungen der Stadt Ribnitz-Damgarten


    Ribnitz-Damgarten. Herr Wolfram Kiupel, einer der Sprecher der Bürgerinitiative von Klockenhagen gegen die Nachzahlungsforderungen der Stadt Ribnitz-Damgarten zu den Grundstückskäufen aus dem Jahre 1991, wandte sich mit einem offenen Brief an alle Stadtvertreter von Ribnitz-Damgarten und ebenso an die Öffentlichkeit und lud in dem Zusammenhang uns vom Sprecherrat der Linken in Ribnitz-Damgarten am 10.Januar 2012 zu sich nach Hause ein, um uns über die jüngste Entwicklung in dem Rechtsstreit zu informieren. Dabei übergab er uns den offenen Brief der Bürgerinitiative und noch weitere Unterlagen, aus denen vor allem der konkrete Sachverhalt und die Rechtslage detailliert hervorgehen.

    Wir von der Partei Die Linke in Ribnitz-Damgarten haben uns von Anfang an hinter die von den skandalösen Nachzahlungsforderungen der Stadt Ribnitz-Damgarten betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Klockenhagen gestellt. Hierbei wissen wir ebenso den Landesvorsitzenden unserer Partei Die Linke von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn an unserer Seite, der dies in einem Telefongespräch am 11.Januar 2012 noch einmal bekräftigte, nachdem er auf der Regionalversammlung in Ribnitz-Damgarten am 6.Dezember 2011 bereits eindeutig Stellung bezog.


    -   Beitragserstellung:   11.Januar 2011    -

    Eckart Kreitlow










Offener Brief der Bürgerinitiative Klockenhagen








    Regionalversammlung der Partei Die Linke auf Initiative des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates mit dem Landesvorsitzenden der Partei Die Linke  von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn am 6.Dezember 2011 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowRegionalversammlung der Partei Die Linke auf Initiative des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates mit dem Landesvorsitzenden der Partei Die Linke  von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn am 6.Dezember 2011 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow
    Regionalversammlung der Partei Die Linke auf Initiative des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates mit dem Landesvorsitzenden der Partei Die Linke  von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn am 6.Dezember 2011 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowRegionalversammlung der Partei Die Linke auf Initiative des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates mit dem Landesvorsitzenden der Partei Die Linke  von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn am 6.Dezember 2011 in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow


    Regionalversammlung der Partei Die Linke mit Steffen Bockhahn in Ribnitz-Damgarten

    Am Dienstag, dem 6.Dezember 2011, fand von 17:00 Uhr bis etwa gegen 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten in der Ulmenallee 11 in Ribnitz-Damgarten eine Regionalversammlung der Linken mit dem Landesvorsitzenden der Linken von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn statt.

    Im Mittelpunkt der Zusammenkunft in Ribnitz-Damgarten auf Initiative des Ribnitz-Damgartener Sprecherrates standen die Auswertung des zweiten Parteitages in Erfurt und das mit überwältigender Mehrheit von den Delegierten angenommene Grundsatzprogramm der Partei Die Linke.

    Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen ging der Landesvorsitzende der Partei Die Linke von Mecklenburg-Vorpommern auf weitere außen- und innenpolitische Aspekte linker Politik ein. So fordere Die Linke den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Darüber hinaus trete die Partei Die Linke im europäischen Rahmen nicht nur für eine politische und eine wirtschaftliche Union ein, sondern ebenso vor allem für eine starke Sozialunion.

    Innenpolitisch auf die schreckliche Mordserie der Nazis eingehend verlangte Steffen Bockhahn ein entschiedenes Vorgehen gegen rechte Gewalt und rechtes Gedankengut. Die Partei Die Linke trete klar gegen jede Form von Faschismus und Rassenhass auf bzw. ein. Hier müssten alle Demokraten zusammenstehen. Die Mittel gegen Rechts dürften nicht gekürzt werden, doch habe er vor kurzem als Mitglied des Deutschen Bundestages bei der Verabschiedung des Bundeshaushaltes für 2012 leider das Gegenteil feststellen müssen.

    Auf die Bürgerinitiative in Klockenhagen angesprochen, die sich gründete, da in diesen Tagen vor Weihnachten durch die Stadt Ribnitz-Damgarten Grundstückskaufverträge sogar noch aus dem Jahre 1991 angefochten werden und dadurch für eine Vielzahl Klockenhagener Bürgerinnen und Bürger zum Teil beträchtliche Nachzahlungen bis zu 17.000 EURO im Raume stehen, unterstützte Steffen Bockhahn ausdrücklich, dass der Ribnitz-Damgartener Sprecherrat im Interesse der Bürgerinnen und Bürger öffentlich Stellung bezogen habe.

    Abschließend bemerkte Steffen Bockhahn noch mit Blick auf den Bundesparteitag der Partei Die Linke im kommenden Jahr, dass er sich über die Kandidatur von Dietmar Bartsch für den Bundesvorsitz der Partei Die Linke sehr freue.


    -     Beitragsfertigstellung:   7.Dezember 2011    -

    Eckart Kreitlow













    Ostsee-Zeitung vom 2.12.2011:   Stadt will in Klockenhagen Kasse machen









    Ribnitz-Damgartener Sprecherrat der Partei Die Linke unterstützt Bürgerinitiative Klockenhagen

    Gute Chancen für Klockenhagener Bürgerinitiative gegen die Nachzahlungsforderungen der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten


    Klockenhagen. Gegen die skandalösen Nachzahlungsforderungen der Stadtverwaltung von Ribnitz-Damgarten hat sich am 30.November 2011 eine Bürgerinitiative gegründet. Ansprechpartnerin dieser Bürgerinitiative ist die wie viele weitere Bürgerinnen und Bürger ebenfalls betroffene Bürgerin Frau Kathrin Prange aus Klockenhagen. Der Raum in der Klockenhagener Kindertagesstätte war bis auf den letzten Platz gefüllt. Alle verfolgten gespannt die Ausführungen des Rostocker Rechtsanwalts Heinz Hoinkis von der Anwaltskanzlei Hoinkis & Partner der Hansestadt Rostock.

    Ruhig und gelassen erläuterte Rechtsanwalt Hoinkis die Rechtslage, analysierte dabei aber auch zugleich wesentliche Details und verwies darauf, dass seine Kanzlei in ähnlichen Fällen vor Gericht bereits erfolgreich war. Er bot an, jedem, der dies wünsche, in den nächsten Tagen individuell zu beraten.

    Die Eile der Stadt bei den Nachzahlungsforderungen an die Bürgerinnen und Bürger bis zum 9.Dezember 2011 sieht Rechtsanwalt Hoinkis in der Verjährungsfrist gemäß § 196 BGB begründet. Am 1.Januar 2012, so Rechtsanwalt Hoinkis, wären die Forderungen für die Stadt Ribnitz-Damgarten verjährt.

    Alles in allem kann man als Fazit dieses Abends in Klockenhagen ziehen, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger für die erfolgreiche Beschreitung des Rechtsweges durchaus gute Chancen haben würden. Jedoch galt die Zusammenkunft am 30.November 2011 vor allem erst einmal der Information der Bürgerinnen und Bürger über die Rechtslage.

    Wenn man die Bewertung der Rechtslage einmal beiseite lässt, so scheint dieser Fall deutlich zu machen, dass die Stadt offenbar weniger das Wohl seiner Bürger im Fokus hat als vielmehr das Eintreiben von Geldern. Dabei scheint man offenbar keinerlei Skrupel zu haben. Zumindest jedoch entsteht vor diesem Hintergrund ein solcher Eindruck.

    Diese skandalöse Angelegenheit werden wir auch auf der Zusammenkunft des Sprecherrates der Partei Die Linke von Ribnitz-Damgarten mit dem Landesvorsitzenden der Partei Die Linke von Mecklenburg-Vorpommern Steffen Bockhahn am 6.Dezember 2011 in Ribnitz-Damgarten zusätzlich auf die Tagesordnung setzen.


    -   Beitragserstellung:   30.11.2011    -

    Eckart Kreitlow








    Erste Zusammenkunft betroffener Bürger am 30.November 2011 um 19:00 Uhr in Klockenhagen

    Die von dem Nachzahlungsskandal betroffenen Bürgerinnen und Bürger treffen sich, wie Frau Kathrin Prange aus der zum Amtsbereich Ribnitz-Damgarten gehörenden Gemeinde Klockenhagen informierte, am Mittwoch, dem 30.November 2011, um 19:00 Uhr in der Kindertagesstätte in der Mecklenburger Straße. Bei diesem Treff wird auch ein Rechtsanwalt zugegen sein, der die betroffenen Bürgerinnen und Bürger bei ihrem weiteren Vorgehen beraten will. Betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Zusammenkunft herzlich eingeladen.






    Nachzahlungsskandal: "Kleine Leute" werden zur Kasse gebeten!

    Haben die Geschäfte der ostdeutschen Treuhand nicht ebenfalls gegen die guten Sitten verstoßen?

    Es ist bezeichnend und zugleich in höchstem Maße skandalös, dass einerseits nach der Wende 1990 Volksvermögen der DDR in großem Stil wie das Faserplattenwerk in Ribnitz-Damgarten, viele weitere ostdeutsche Betriebe und Immobilien verschleudert wurden, teilweise noch dazu üppige Subventionen flossen.

    Andererseits werden jetzt nach über 21 Jahren staatlicher Einheit noch die „kleinen Leute“ zur Kasse gebeten wie zum Beispiel nach einem Bericht in der OZ vom 29.11. 2011 in Klockenhagen unter der Überschrift "Schöne Bescherung: Rathaus greift Hausbesitzern vor Fest tief in die Tasche" die Familie Kathrin und Detlef Prange und darüber hinaus viele weitere Bürgerinnen und Bürger im Amtsbereich Ribnitz-Damgarten.

    Sie sollen zu dem damaligen Kaufpreis nach so langer Zeit für ihre damals günstig erworbenen Flächen noch beträchtliche Gelder an die Stadt Ribnitz-Damgarten nachzahlen. Angeblich hätten die damaligen Rechtsgeschäfte nach einem Urteil des Landgerichtes Stralsund aus dem Jahre 2010 gegen die guten Sitten verstoßen, wird argumentiert, da der Kaufpreis 1991 unter sechs Prozent des damaligen Verkehrswertes gelegen habe.

    Würden die Geschäfte der ostdeutschen Treuhand mit den Glücksrittern aus dem Westen, bei denen es zumeist um Beträge von mehreren Millionen ging, dann nicht ebenfalls gegen die guten Sitten verstoßen haben? Müssten dann nicht auch diese Herrschaften Nachzahlungen leisten?


    -   Beitragserstellung:   29.11.2011    -

    Eckart Kreitlow






Bürgerinitiative Klockenhagen






    Überwältigende Mehrheit auf Kreisparteitag der Linken in Redebas für Fusion mit Kreisverband Rügen


    Redebas. Am Samstag, dem 19.November 2011, führte der Kreisverband Nordvorpommern der Partei Die Linke in Redebas seinen Kreisparteitag durch, an der auch Genossinnen und Genossen des Kreisverbandes der Partei Die Linke aus der Hansestadt Stralsund mit der Vorsitzenden des Kreisvorstandes Dr. Marianne Linke an der Spitze teilnahmen. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand der Beschlussantrag über den Zusammenschluss mit dem Kreisverband der Partei Die Linke Rügen und Hiddensee, auf den der Kreisvorsitzende der Partei Die Linke Nordvorpommerns Dr. Wolfgang Weiß in seiner Rede zu Beginn der Parteiversammlung besonders einging.

    Ob es aber als Trio zusammen mit den Stralsunder Genossinnen und Genossen vom Kreisverband der Hansestadt Stralsund zur Fusion kommt, ist zurzeit noch unklar. Die Zeichen scheinen nach den Worten von Dr. Marianne Linke zunächst eher auf Kooperation als auf Fusion zu stehen. Diese Frage wird von den Genossinnen und Genossen in Stralsund wahrscheinlich in Kürze auf einem Parteitag bzw. einer Gesamtmitgliederversammlung entschieden.

    Auf dem Kreisparteitag von Nordvorpommern in Redebas wurden außerdem die Mitglieder für den Landesausschuss, die Vertreter für den Fusionsparteitag im Februar 2012 auf Rügen und die Delegierten für den nächsten Bundesparteitag der Partei Die Linke gewählt. In der Generaldebatte sprach sich die Mehrheit der Mitglieder nahezu einhellig für eine Fusion der beiden Kreisverbände der Partei Die Linke von Nordvorpommern und Rügen/Hiddensee aus. Bei der anschließenden Abstimmung stimmten alle Genossinnen und Genossen für eine Fusion.

    Es gab keine Gegenstimme, lediglich eine Stimmenthaltung. Allerdings fiel der eine Genosse, der sich bei der Abstimmung über eine Fusion der Stimme enthielt, nachdem er sich zuvor in der Generaldebatte gegen eine Fusion ausgesprochen hatte, bei all seinen Kandidaturen als Delegierter für den Bundesparteitag, für den Landesausschuss und als Vertreter für den Fusionsparteitag prompt durch. Insofern scheinen Minderheiten innerhalb der Partei Die Linke es offenbar schwerer zu haben, in bestimmte Gremien zu gelangen oder auf die Meinungsbildung stärker Einfluss nehmen zu können, aber solange alles innerparteilich demokratisch abläuft, ist das sicher nicht zu beanstanden.

    Doch besteht dabei die reale Gefahr, dass die Meinungsvielfalt früher oder später auf der Strecke bleibt bzw. zu stark eingeschränkt werden könnte. Natürlich ist diese Meinungsvielfalt innerhalb der Partei sicher nur tolerierbar, soweit diese Meinungen mit dem jüngst in Erfurt auf dem Bundesparteitag beschlossenen Grundsatzprogramm unserer Partei Die Linke, quasi als der zur Orientierung vorgegebene Rahmen, konform gehen.

    Sollte dies nicht nur hin und wieder mal in unserer Partei Die Linke eine Ausnahme sein, sondern zur Regel werden, könnten sich am Ende gar stets eventuell nur die unkritischen, stromlinienförmig angepassten Genossinnen und Genossen durchsetzen, die zum Beispiel die Regierungspolitik brav abnicken und künftig die Richtung der Partei bestimmen. Zumindest entsteht zuweilen ein solcher Eindruck, der aber nicht unbedingt etwas mit der Realität zu tun haben muss, sondern vielleicht auch nur in der Wahrnehmung subjektiver Natur ist.

    Übrigens könnte bei diesem Punkt auch nach einer möglichen Fusion der Kreisverbände "der Hase im Pfeffer" liegen. Es könnte vermutlich dann de facto innerhalb der Partei eine so genannte Vertreterdemokratie entstehen. Zu den Vertreterversammlungen kämen vermutlich immer nur die auserwählten Genossinnen und Genossen, die voraussichtlich mit "Ja" stimmten, da andere Vertreterinnen und Vertreter gar nicht zuvor auf den Gesamtmitgliederversammlungen das Mandat bekämen.

    Man bekäme zwar Beschlüsse, die nahezu einstimmig wären, doch würden diese Beschlüsse in Wahrheit nur die Meinung und den Willen einiger Genossinnen und Genossen repräsentieren. Wenn man vor allem diesen letzten Aspekt betrachtet, hat die Kreisvorsitzende unserer Partei Die Linke der Hansestadt Stralsund Dr. Marianne Linke schon Recht, wenn sie statt für eine Fusion zunächst eher für eine Kooperation der gegenwärtig bestehenden Kreisverbände plädiert.


    -   Beitragserstellung:   20.11.2011    Ergänzungen:  21.11.2011    -


    Eckart Kreitlow








    Arzt Lothar Pick gewann im Wahlbereich 3 einen Sitz im Kreistag von Vorpommern-Rügen

    Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die uns bei den Kreistagswahlen ihre Stimme gaben!



    Bei den Wahlen zum Kreistag des neuen größeren Landkreises Vorpommern-Rügen am 4.September 2011, der aus den bisherigen Landkreisen Nordvorpommern, Rügen und der Hansestadt Stralsund gebildet wurde, erhielt unsere Partei Die Linke mit 19,5 % der Wählerstimmen von den im Landkreis Vorpommern-Rügen insgesamt 69 vergebenen Sitzen 14 Sitze.

    Die 14 Abgeordneten unserer Partei DIE LINKE, die es in den Kreistag des Landkreises Vorpommern-Rügen dank der Stimmen der Wählerinnen und Wähler geschafft haben, sind


    Kandidaten / Wahlbereich

    Badendieck, Horst 2
    Bartsch, Steffen 1
    Brüdgam-Pick, Wenke 4
    Holtz, Dieter 7
    Kähler, Andrea 8
    Kracht, Frank 7
    Latendorf , Christiane 2
    Dr. Linke, Marianne 5
    Meyer, Wolfgang 5
    Neumann, Karsten 6
    Pick, Lothar 3
    Rothmüller, Sonja 6
    Dr. Weiß, Wolfgang 1
    Zachow, Andrea 9



    Herzlichen Glückwunsch allen gewählten Kandidatinnen und Kandidaten unserer Partei Die Linke zu dem Erfolg! Wir kandidierten für die Partei Die Linke im Wahlbezirk 3, zu dem der Amtsbereich Ribnitz-Damgarten und Marlow gehörte. In Ribnitz-Damgarten erhielten wir einen Anteil von 8,7 Prozent der Stimmen der Wählerinnen und Wähler (366 Stimmen), die für unsere Partei Die Linke abgegeben wurden. Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihre Stimme gaben! Allerdings reichte es nicht für ein Abgeordnetenmandat im neuen Kreistag von Vorpommern-Rügen.

    Im Wahlbereich 3, in dem wir auf dem letzten Listenplatz kandidierten, auf den man uns gesetzt hatte, bewarben sich für unsere Partei Die Linke 11 Kandidatinnen und Kandidaten um einen Sitz im Kreistag. Den im Wahlbereich 3 Amtsbereich Ribnitz-Damgarten und Marlow entsprechend des Wählervotums zu vergebenden einen Sitz errang sehr souverän der Facharzt für Allgemeinmedizin aus Semlow Genosse Lothar Pick mit 721 Stimmen der Wählerinnen und Wähler (17,1 %) für unsere Partei DIE LINKE.

    Zusammen mit dem Ergebnis eines weiteren Wahlbezirkes, in dem er kandidierte, erhielt Genosse Lothar Pick 949 Simmen der Wählerinnen und Wähler. Herzlichen Glückwunsch! Die Wahlbeteiligung lag leider nur bei 48,3 %, was natürlich nicht gut ist und uns alle sehr nachdenklich stimmen sollte.

    Die Sitzverteilung der 69 Sitze im Kreistag Vorpommern-Rügen:

    CDU 24 Sitze (35,1 %)
    Die Linke 14 Sitze (19,5 %)
    SPD 14 Sitze (19,4 %)
    Bündnis 90/Die Grünen 4 Sitze (6,2 %)
    FDP 3 Sitze (4,7 %)
    NPD 3 Sitze (4,3 %)
    Bauernverband (BV) 2 Sitze
    Bürger für Stralsund (BfS) 2 Sitze
    Bündnis für Rügen (BfR) 2 Sitze
    Einzelbewerber Michael Adomeit 1 Sitz


    Die SPD bildete, so wie bereits schon zuvor im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, auch im Kreistag von Vorpommern-Rügen mit der CDU eine Koalition, statt mit unserer Partei Die Linke, was vom Wahlergebnis her ebenso möglich gewesen wäre.


    Bei den Kreistagswahlen gilt nicht die so genannte 5 Prozent - Hürde oder 5 %-Sperrklausel. Rechtlich und vom allgemeinen Demokratieverständnis her nicht nur in der Bundesrepublik ohnehin sehr umstritten und daher zugleich auch äußerst fraglich, wurde sie aufgrund des Landesverfassungsgerichtsurteils vom 14. Dezember 2000 in unserem Bundesland gestrichen, so dass auch Parteien, Wählervereinigungen und Einzelbewerber mit einem Stimmenanteil unterhalb von 5 Prozent eine Chance haben, in das Kommunalparlament als Abgeordnete zu gelangen bzw. dort dann vertreten sind.

    Am 4.September 2011 fanden auch Landratswahlen statt, bei denen weder die bisherige Landrätin von Rügen Kerstin Kassner (DIE LINKE) mit 35,7 % der Stimmen der Wählerinnen und Wähler noch der bisherige Landrat von Nordvorpommern Ralf Drescher (CDU) mit 42,5 % der Wählerstimmen die absolute Mehrheit erhielten.

    Deshalb wurde 14 Tage später am 18.September 2011 noch eine Stichwahl notwendig, bei der sich ganz knapp Ralf Drescher von der CDU mit 51,7 % der Wählerstimmen gegenüber Kerstin Kassner von unserer Partei DIE LINKE mit 48,3 % der Wählerstimmen durchsetzte.

    Leider nahmen an der Stichwahl mit 32,8 Prozent Wahlbeteiligung noch nicht einmal ein Drittel der Wählerinnen und Wähler an der Abstimmung teil, was nicht zuletzt sicher auch auf Desinteresse vieler Bürgerinnen und Bürger an den Wahlen hindeutet, weil sie wahrscheinlich glauben, dass sich sowieso kaum etwas ändert, egal, ob sie wählen oder nicht.

    Eckart Kreitlow













    Sommerinterview mit Dr. Gregor Gysi, DIE LINKE auf YouTube








    Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowDer Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowDer Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart Kreitlow


    Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke des Deutschen Bundestages Dr. Gregor Gysi und die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner zu Besuch in Ribnitz-Damgarten


    Ribnitz-Damgarten. Auf seiner Wahlkampftour durch Mecklenburg-Vorpommern machte der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Deutschen Bundestag Dr. Gregor Gysi am Donnerstag, dem 25.August 2011, Station in Ribnitz-Damgarten. An seiner Seite befand sich unter anderem auch die Landrätin von Rügen und Landratskandidatin der Partei Die Linke für den künftigen Großkreis Stralsund Kerstin Kassner. Am 29.August wird der Spitzenpolitiker der Partei Die Linke dann zunächst am Nachmittag in der Hansestadt Stralsund und um 18:00 Uhr im "Treffpunkt Europa" in Grimmen erwartet.

    Auf der Veranstaltung in Ribnitz-Damgarten ging es, nachdem Dr. Gysi dort das Wort ergriff, gleich zur Sache. DIE LINKE würde mehr denn je gebraucht, doch müssten wir aufhören, uns nur mit uns selbst zu beschäftigen. Es gebe eine zunehmend kapitalismuskritische Stimmung. Selbst Erzkonservative wie Charles Moore, ehemaliger Berater der früheren Premierministerin Großbritanniens Margarete Thatcher und der Börsenspekulant und Milliardär George Sorros stellen inzwischen die Systemfrage bzw. zweifelten am Kapitalismus und geben den Linken recht, was man sogar in der FAZ lesen konnte. Und die FAZ sei nun wirklich alles andere, aber bestimmt keine linke Zeitung!

    Dr. Gysi, ein ausgezeichneter Rhetoriker und der Inbegriff für Eloquenz, ließ im weiteren Verlauf seiner Ausführungen kaum ein Thema aus. Das Problem, man musste eigentlich Steno gekonnt haben, um nichts Wesentliches später im Beitrag zu vergessen. Bei der Bewältigung der Eurokrise sei die Regierung nach den Worten von Dr. Gysi wohl mit ihrem Latein am Ende. Die Linke sei zwar auch für den Euro, aber nicht so in der Form, wie man es vorhabe. Leerverkäufe und Hedgefonds müssten verboten werden.

    Es dürfe nicht sein, dass Herr Ackermann Frau Merkel sagt, was sie zu machen hat, sondern die Regierung muss bestimmen, was zu tun ist und nicht umgekehrt. Auch fordere Die Linke im europäischen Rahmen eine unabhängige öffentlich-rechtliche Ratingagentur. Es kann nicht sein, dass drei US-Ratingagenturen, die zudem noch zum Teil sogar in Privatbesitz sind, die ganze Welt bewerten dürften, von deren Ratings letztendlich das Schicksal ganzer Volkswirtschaften abhänge.

    Die Abhängigkeit der Politik von den Großbanken und den großen Energiekonzernen werde immer größer. Dies gefährde immer stärker die Demokratie. Unter anderem wäre Die Linke auch dafür, zum Beispiel die Banken zu verstaatlichen, aber bitteschön nicht so, wie bei der Hypo Real Estate (HRE), wo die Bank Milliarden Euro Kredite erhalte und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler am Ende für die Verluste einzustehen haben. Apropos stelle Die Linke im Kern immer die Eigentumsfrage, weil die schließlich entscheidend sei.

    In Berlin, so Dr. Gysi, erreichte Die Linke durch ihre Beteiligung in der Landesregierung unter anderem, dass sich beispielsweise die Berliner Sparkasse als Teil der Landesbank Berlin AG heute weiterhin im Besitz der deutschen Sparkassen befindet, was auch ein Erfolg des Wirkens linker Politik sei. Übrigens trotz der Krise sei in Deutschland das Geldvermögen gewachsen, im vergangenen Jahr sogar um 4,7 Prozent auf die kaum vorstellbare Summe von rund 5 Billionen Euro, das ist eine 5 mit 12 Nullen dahinter bzw. auf sage und schreibe fünftausend Milliarden Euro!

    Profitiert hätten aber nur die Vermögenden und die Kapitalbesitzerinnen und Kapitalbesitzer. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Rentnerinnen und Rentner, die Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger hätten sogar deutlich weniger in der Tasche als vorher. Währenddessen das Geldvermögen ständig gestiegen sei, seien die Reallöhne in Deutschland in den letzten 10 Jahren stetig gesunken.

    Beim Geldvermögen gäbe es eine gravierende Entwicklung. Die Schere zwischen Arm und Reich gehe dramatisch auseinander. Zwei Drittel der Bevölkerung würden über kein oder nur über ein sehr geringes Vermögen verfügen, wohingegen die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung über 60 Prozent, das reichste eine Prozent der Bevölkerung sogar rund ein Viertel des Gesamtvermögens besitzen würden.

    Auf dem Gebiet des Gesundheitswesens, speziell bei der gesetzlichen Krankenversicherung, plädiere Die Linke, wie Dr. Gregor Gysi während der Veranstaltung in Ribnitz-Damgarten weiter ausführte, für eine Bürgerversicherung, in die alle, auch die Bezieher höherer Einkommen, einen bestimmten Prozentsatz ihres Einkommens einzahlen müssten und bei der alle Einkommensarten berücksichtigt werden würden. Dadurch könnte der Beitragssatz für alle deutlich gesenkt werden und es müssten weder eine Praxisgebühr noch Zusatzbeiträge erhoben werden.

    Nach der furchtbaren Katastrophe von Fukushima wäre mit den Linken der Atomausstieg bereits im Jahre 2014 machbar gewesen, ohne dass es zu Energieengpässen gekommen wäre. Nach Ansicht Dr.Gysis ist hier ein Kniefall der Politik, nicht zuletzt auch von den GRÜNEN, vor den großen Energiekonzernen erkennbar, die sich mit dem Ausstieg erst im Jahre 2022 durchsetzten, nachdem sich die AKW amortisiert hätten.

    Doch dies bedeutet, dass die Bevölkerung acht Jahre länger den Gefahren der Kernkraft ausgesetzt würde, was unverantwortlich sei. Die Linke ist auch für die gesetzliche Fixierung größerer Hürden, zum Beispiel, dass mindestens eine Zweidrittelmehrheit im Deutschen Bundestag zustimmen müsste, um den Atomausstieg in Deutschland wieder rückgängig machen zu können. Neben der ökologischen müsste aber auch gleichzeitig immer die soziale und die kulturelle Frage geklärt werden. Die Energieversorger müssten gezwungen werden, auch Sozialtarife anzubieten, damit auch die Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen den Strom bezahlen könnten.

    Außenpolitisch, so hob Dr. Gysi hervor, sei Die Linke eine Partei des Friedens, eine Antikriegspartei und eine Partei des Völkerrechts. Wir fordern vehement den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Die Linke trete in allen Teilen der Welt für friedliche Lösungen ein sowie für die Einhaltung des Völkerrechts und die Durchsetzung der Charta der Vereinten Nationen. Dabei darf der Sicherheitsrat nur Beschlüsse auf der Basis der UN-Charta fassen. Man muss klar sagen, dass zum Beispiel der Irak-Krieg völkerrechtswidrig war.

    Der Militäreinsatz in Afghanistan kostet Deutschland jedes Jahr etwa eine Milliarde Euro. Und was sei seither in dem Land erreicht worden? Die Sicherheitslage habe sich seit Beginn des Militäreinsatzes enorm verschlechtert. Die Anzahl der Mohnfelder habe sich jüngsten Schätzungen zufolge um fast fünfzigtausend auf 190000 erhöht. Die Mädchen dürften in den meisten Provinzen Afghanistans immer noch nicht zur Schule gehen. Die Spirale der Gewalt habe sich dort seitdem unaufhörlich weitergedreht. Zivile Projekte kämen kaum voran. Gewalt schaffe wieder neue Gewalt.

    Zum Abschluss der sehr interessanten und inhaltsreichen Veranstaltung in Ribnitz-Damgarten wurden von Dr. Gregor Gysi noch verschiedene Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantwortet. So fragte beispielsweise einer der Veranstaltungsteilnehmer, ob alles tatsächlich in der ehemaligen DDR schlecht gewesen sei, wie es in den meisten bundesdeutschen Medien ständig zu lesen sei bzw. gebetsmühlenartig behauptet werde. Er habe zum Beispiel in Leipzig an der Karl-Marx-Universität acht Semester Journalistik studieren dürfen und sich vor allem während der Studienzeit unter anderem auch neben anderen studienspezifischen Lehr- und Lerninhalten mit dem Marxismus beschäftigt und fragte dann noch, ob die Lehren von Marx weiterhin aktuell seien, worauf er aber, wahrscheinlich aus Zeitgründen, keine Antwort erhielt.


    Beitragserstellung: 28.August 2011 / 29.August 2011


    Eckart Kreitlow










    Steffen Bockhahn: Wie schreibt man Journalismus?


    Helmut Holter schaltet sich ein - TV-Duell NUR MIT UNS!


    Der Sozialdemokrat der Linkspartei


    Fair Play Fehlanzeige - Spitzenkandidat Helmut Holter nicht eingeladen zum TV-Duell










    Der Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat der Partei Die Linke Helmut Holter zu Besuch beim Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V.



    Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart Kreitlow
    Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart KreitlowDer Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Schweriner Landtag Helmut Holter, Spitzenkandidat zu den Landtagswahlen von M-V am 4.September 2011, besuchte am 19.August 2011 den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von Bürgermeister Jürgen Borbe und Geschäftsführer Jan Berg empfangen wurde. Foto: Eckart Kreitlow


    Am Freitag, dem 19.August 2011, besuchte der Fraktionsvorsitzende der Partei DIE LINKE im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und Spitzenkandidat der Partei Die Linke Helmut Holter den Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V., wo er von dem Ribnitz-Damgartener Bürgermeister Jürgen Borbe (CDU) und dem Geschäftsführer des Vereins Jan Berg zunächst willkommen geheißen wurde. Bei einem sich dann anschließenden Rundgang informierte sich Helmut Holter über die Arbeit des Vereins, in dem Frauen und Männer vor allem auf der Basis eines Ein-Euro-Jobs zeitweilig tätig sind.

    Von Nähen von Kostümen für Tanzgruppen, Häkeln und Stricken bis zum möglichst originalgetreuem Nachbau von Gebäuden als Modell wie dem ehemaligen Gutshof des Ritters von Dechow zur 750-Jahr-Feier in dem Ribnitz-Damgartener Ortsteil Pütnitz am 13.August dieses Jahres reicht dabei die Palette der Tätigkeiten in dem gemeinnützigen Verein, der nach der so genannten Wende 1993 gegründet wurde und auch von der Stadt Ribnitz-Damgarten finanziell unterstützt wird. Den Gutshof in Pütnitz, der als Modell nachgebaut wurde, heute denkmalgeschützt, erhielt der Ritter Eckhard von Dechow damals 1261 vom Ratzeburger Domkapitel.

    Übrigens über 17 Jahre engagierte sich zuvor Dorothea Ott als Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten e.V. dort für arbeitslose Menschen, baute den Verein maßgeblich auf, bevor sie Mitte 2010 in den wohlverdienten Ruhestand ging und von ihrem Nachfolger Jan Berg schließlich abgelöst worden war.

    -   Beitragserstellung:   20.08.2011    -

    Eckart Kreitlow












    Die Baveyans aus Kühlungsborn dürfen nicht abgeschoben werden!


    Was in der bundesdeutschen Ausländerpolitik da manchmal abläuft, und das wird nicht zuletzt an der von der Abschiebung akut bedrohten Asylbewerber, der armenischen Familie Artur und Kristine Baveyan und ihrer Kinder aus Kühlungsborn besonders deutlich, ist oft in erheblichem Umfange skandalös, unmenschlich und menschenverachtend.

    Gerade diese armenische Familie Artur und Kristine Baveyan ist ein Musterbeispiel für eine gelungene Integration in Deutschland, dennoch sollen offenbar die Baveyans demnächst nach dem Willen der Ausländerbehörde abgeschoben werden. Dies darf nicht hingenommen werden!

    Bereits vor 13 Jahren kamen die Baveyans nach Deutschland, weil sie in ihrer ehemaligen Heimat Armenien massiv bedroht wurden. Deutschland sehen sie als ihre neue Heimat. Die Kinder gehen hier in den Kindergarten bzw. in die Schule und lernten seit ihrer Geburt die deutsche Sprache.

    Der Vater Artur Baveyan betreibt einen Dönerstand in Kühlungsborn. Sie werden von den Einheimischen gemocht und geachtet. Und da hat der deutsche Staat offenbar nichts Besseres zu tun, als diese Menschen abschieben zu wollen?

    Von Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister und jetzigen CDU-Landesvorsitzenden sowie CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen Lorenz Caffier verlangen wir deshalb, sich für den Verbleib der Familie Artur und Kristine Baveyan in Deutschland und ein dauerhaftes Bleiberecht für sie wirksam einzusetzen, zumal Caffier als Innenminister dazu in Einzelfällen durchaus entsprechende Befugnisse hat.

    Hinzu kommt noch, dass Mecklenburg-Vorpommerns CDU auf ihren Großplakaten "C wie Zukunft" plakatiert, was der deutschen Sprache Hohn spricht, denn Zukunft wird auch künftig mit Z geschrieben.

    Stattdessen würde C für christlich orthografisch allerdings richtig sein. Außerdem sollte sich Lorenz Caffier als Christ, der er vermutlich auch ist, an das Gebot der Nächstenliebe erinnern, dann dürfte ihm die richtige Entscheidung als Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister bestimmt nicht schwerfallen.


    -   Beitragserstellung:   16.08.2011    -

    Eckart Kreitlow

















    Ein Verein engagiert sich für den Bienenschutz


    Marlow. Seit drei Jahren agiert sich der gemeinnützige Verein „Grüne Welt & M-V Kulinaris“ e.V. in der Region des Küstenhinterlandes. Neben der Veranstaltung von öffentlichen Vorträgen zu aktuell bewegenden Themen legte der Verein im Frühjahr des Jahres 2011 selbst Hand an und schulte knapp 1000 Setzlinge des sogenannten Bienenbaumes auf.

    Diese eurasische Baumart blüht im August, einer Zeit, in der die fleißigen Honigsammler dankbar für jede Unterstützung sind. Viele Nektar spendende Blüten sind im Hochsommer eher Mangelware. Inspiriert durch einen Vortrag eines Bienenaktivisten der Region, dem Imker Hanno Löber, legten die Vereinsmitglieder selbst Hand an und sorgten dafür, dass die jungen Baumsetzlinge in 2-3 Jahren vorbereitet sind, bienenfreundliche Feldraine und Hecken mit ihrer nektarreichen Blüte zu ergänzen.

    Vom eigenen Handeln motiviert wuchs der Wunsch, auf die wichtige Funktion der Bienen in der Pflanzenwelt aufmerksam zu machen. Hier fand der Verein im Vogelpark Marlow einen Partner. Seit 2003 lässt dieser seine Besucher in einem Bienenschaustand Anteil an dem regen Treiben der Honigbiene nehmen und sorgt somit dafür, dass die Gäste sich mit diesem Thema auf anschauliche Weise beschäftigen.



    Auch das schlechte Wetter konnte am Montag, dem 4.Juli 2011, die gute Stimmung bei der Patenschaftsübernahme des gemeinnützigen Vereins Grüne Welt & M-V Kulinaris e.V. für ein Bienenvolk im Vogelpark Marlow nicht trüben. Von links nach rechts: Eckart Kreitlow, Jan Gereit und Rüdiger Balcerkiewicz. Foto: Franziska Zöger

    Auch das schlechte Wetter konnte am   Montag,   dem 4.Juli 2011,  die gute Stimmung bei der
    Patenschaftsübernahme des gemeinnützigen Vereins   "Grüne Welt & M-V Kulinaris"   e.V.  für
    ein Bienenvolk im Vogelpark Marlow nicht trüben. Eckart Kreitlow, 1.Vorsitzender, Jan Gereit,
    Vogelpark Marlow, Rüdiger Balcerkiewicz, 2.Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins "Grüne
    Welt   &  M-V  Kulinaris"   e.V.   (auf dem Bild von links nach rechts).   Foto:  Franziska Zöger






    „Nachdem wir Lebensgrundlagen für die Bienen geschaffen haben, wollen wir mit einer Patenschaft über das Schaubienenvolk im Vogelpark Marlow unseren Willen dokumentieren, dass wir aktiv an dem Erhalt unserer schönen Heimatlandschaft teilhaben und -nehmen.“, so der Vorsitzende des Vereins Eckart Kreitlow. „Ferner unterstützen wir mit unserer Patenschaft den Vogelpark Marlow, welcher sich in unseren Augen zu einem sehenswerten Hort der Erholung und Umweltbildung entwickelt hat.“

    Der Hobbyimker des Vogelparks Marlow präsentierte den Vertretern des Vereins „Grüne Welt & M-V Kulinaris“ e.V. bei der Übergabe der Patenschaftsurkunde die neuen Patenkinder des Vereins. Dabei konnten sich die Förderer überzeugen, dass ihre Patenkinder, anders als oftmals üblich, in einem Bienenhaus einquartiert sind, welches nicht nur optimale Beobachtungsmöglichkeiten bietet, sondern den Bienen so viel Platz einräumt, dass diese sich entsprechend ihres Jahreszyklus entwickeln können.

    Im anschließenden Gedankenaustausch stellten beide Partien fest, dass eine Menge Anknüpfungspunkte vorhanden sind, an denen eine weitere Zusammenarbeit entwickelt und gepflegt werden kann. Mit Sicherheit wird der Vogelpark Marlow Setzlinge des Bienenbaums im Parkgelände platzieren, damit die Patenkinder des Vereins „Grüne Welt & M-V Kulinaris“ e.V. immer einen reichlich gedeckten Tisch finden.


    -     Erstellung des Beitrages:   4.Juli 2011    -

    Jan Gereit







Die Sitzung des Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft einmal anders - eine Bootsfahrt mit dem Ribnitzer Fischer Jörg Willbrandt auf der Ribnitzer See zu den Netzen


Die Sitzung des Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft einmal anders - eine Bootsfahrt mit dem Ribnitzer Fischer Jörg Willbrandt auf der Ribnitzer See am 26.Mai 2011. Foto: Eckart KreitlowDie Sitzung des Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft einmal anders - eine Bootsfahrt mit dem Ribnitzer Fischer Jörg Willbrandt auf der Ribnitzer See am 26.Mai 2011. Foto: Eckart KreitlowDie Sitzung des Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft einmal anders - eine Bootsfahrt mit dem Ribnitzer Fischer Jörg Willbrandt auf der Ribnitzer See am 26.Mai 2011. Foto: Eckart Kreitlow
Die Sitzung des Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft einmal anders - eine Bootsfahrt mit dem Ribnitzer Fischer Jörg Willbrandt auf der Ribnitzer See am 26.Mai 2011. Foto: Eckart KreitlowDie Sitzung des Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft einmal anders - eine Bootsfahrt mit dem Ribnitzer Fischer Jörg Willbrandt auf der Ribnitzer See am 26.Mai 2011. Foto: Eckart KreitlowDie Sitzung des Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft einmal anders - eine Bootsfahrt mit dem Ribnitzer Fischer Jörg Willbrandt auf der Ribnitzer See am 26.Mai 2011. Foto: Eckart Kreitlow
Die Sitzung des Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft einmal anders - eine Bootsfahrt mit dem Ribnitzer Fischer Jörg Willbrandt auf der Ribnitzer See am 26.Mai 2011. Foto: Eckart KreitlowDie Sitzung des Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft einmal anders - eine Bootsfahrt mit dem Ribnitzer Fischer Jörg Willbrandt auf der Ribnitzer See am 26.Mai 2011. Foto: Eckart KreitlowDie Sitzung des Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft einmal anders - eine Bootsfahrt mit dem Ribnitzer Fischer Jörg Willbrandt auf der Ribnitzer See am 26.Mai 2011. Foto: Eckart Kreitlow


Die Mitglieder des Ribnitz-Damgartener Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft trafen sich am Donnerstag, dem 26.Mai 2011, diesmal um 18:00 Uhr zusammen mit dem Sachgebietsleiter für Umwelt und Abfallwirtschaft Michael Kresin im Ribnitzer Hafen bei dem Ribnitzer Fischer Jörg Willbrandt , der auch Mitglied des Stadtausschusses für Umwelt und Landwirtschaft ist, zu einer etwa zweistündigen Bootsfahrt im Bereich der Ribnitzer See, dem westlichen Teil des Saaler Boddens, der wiederum zur Darß-Zingster Boddenkette gehört. Die Darß-Zingster Boddenkette besteht aus dem zuvor erwähnten Saaler Bodden mit der Ribnitzer See, einem Teilbereich des Saaler Boddens sowie dem Bodstedter Bodden, dem Barther Bodden und dem Grabow.

Erschienen waren zu der etwas anderen Stadtausschusssitzung neben Sachgebietsleiter Michael Kresin und Jörg Willbrandt noch Reinhard Röwer, Ulrich Borchert, Wilfried Kollinger und Eckart Kreitlow. In dem etwa 7 m langen Fischerboot, in dem alle 6 Personen Platz fanden, ging es zu den Fanggebieten mit den verschiedenen Fischernetzen der Willbrandt GbR, zu denen neben Reusen auch etwa 10 Stellnetze a 30 m Länge und so genannte Kummnetze gehören.

Jörg Willbrandt betreibt das Familienunternehmen zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn, der seit 1995 damit eingestiegen ist. Jörg Willbrandt selbst ist bereits seit 1977 mit Leib und Seele Fischer. Er könnte sich gar keinen anderen Beruf vorstellen. Vor allem gefällt ihm die Arbeit in der Natur. Gelernt hatte Jörg Willbrandt Hochseefischer, arbeitete aber auch 7 Jahre im damaligen Ribnitz-Damgartener Faserplattenwerk im Hochlager, doch dort war es für ihn nur eine vorübergehende Arbeitsstelle, wie er während der Bootsfahrt erzählte.

Der Berufsalltag des Binnenfischers ist sehr abwechslungsreich und interessant, aber manchmal auch sehr schwer. Die Fischbestände in der Ribnitzer See, im Saaler Bodden und in der gesamten Darß-Zingster Boddenkette seien gut bis auf die üblichen Schwankungen. Gefangen werden vor allem Zander, Hecht, Aal, Schleie, aber auch Weißfische wie Brasse (auch Blei genannt), Güster und Rotauge(Plötz).

Zu der Graskarpfenaktion zu DDR-Zeiten befragt, antwortete Jörg Willbrandt, dass sich der Graskarpfen, auch Weißer Armur genannt, sich im Bodden nicht angesiedelt hat. Zwar wurde tausende Graskarpfen damals ausgesetzt, aber die brauchen wohl beständig höhere Wassertemperaturen von durchschnittlich 22 bis 26 Grad Celsius, die die Boddengewässer nicht aufweisen. Dennoch habe er im vergangenen Jahr einzelne gefangen, auch junge Graskarpfen sah Jörg Willbrandt im vorigen Jahr.

Wahrscheinlich konnten einige Graskarpfen aufgrund der damaligen Hitzeperiode laichen, dies ist aber nur eine Ausnahme. Zu dem Inhalt seiner Netze befragt, kann Jörg Willbrandt so einiges berichten. Neben den Speisefischen wie Zander, Hecht, Aal, Schleie und Weißfische findet sich darin hin und wieder kurioser Beifang wie zum Beispiel eine Schildkröte. Auch ein Tragflächenteil von einem Flugzeug aus dem zweiten Weltkrieg fand er angeblich schon darin. Als Jörg Willbrandt mit uns bei den Fischnetzen anlegte, sahen wir darin einen oder zwei Zander, einen Hecht und zwei kleine Weißfische, also nichts ungewöhnliches. Gegen 20:00 Uhr war die Bootsfahrt zu Ende, gerade rechtzeitig, bevor es stürmisch wurde.



-   Erstellung des Beitrages:   29.05.2011    -

Eckart Kreitlow















    Einheimische Gastronomen verdrängen wie in Zingst ist der falsche Weg!


    Gerade die Gastronomie lebt wie kaum ein anderes Gewerbe von der Vielfalt, die auch ganz bestimmt viele Touristen schätzen. Deshalb ist es mit Sicherheit keine gute Entscheidung, die langjährigen Gastronomen Hannelore und Horst Günter Kruse mit ihrem urigen "Futter-Kutter" aus dem Hafen in Ostseebad Zingst aufgrund einer verlorenen Ausschreibung zu vertreiben. Wie es aus einem Bericht in der "Ostsee-Zeitung" am 10.05.2011 unter anderem hervorgeht, soll es eine öffentliche Ausschreibung gegeben haben, bei der offenbar ein Warnemünder Unternehmer das Rennen gemacht hat.

    Im Gegensatz zu der Äußerung des Zingster Bürgermeisters Andreas Kuhn, es gäbe nichts zu verschenken, sollte nicht alles nur ausschließlich unter rein kommerziellen Gesichtspunkten betrachtet werden. Sonst könnten sich dann nämlich am Ende überall nur die finanzstarken Investoren bzw. die finanzstarken Betreiber großer zum Teil überregional agierender Restaurant- und Hotelketten durchsetzen.

    Bei diesem ungleichen Wettbewerb können natürlich die "kleinen" Gastronomen nicht mithalten, so dass sie zumeist früher oder später auf der Strecke bleiben. Gleichzeitig geht somit die von den meisten Gästen geschätzte Vielfalt im Gastgewerbe verloren. Ganz zu schweigen von all den gravierenden sozialen Folgen für die Betroffenen. So müssen offenbar auch die Kruses demnächst etliche Beschäftigte entlassen, denn der verbleibende wesentlich kleinere "Rest-Imbiss" in Zingst mit noch etwa zwölf Plätzen gibt nicht mehr her.

    -    Beitragserstellung:   10.Mai 2011    -

    Eckart Kreitlow













Ostsee-Rundschau.de


Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow


Ferienhof-Report.de







Ostseeküsten-Report


Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow


Ostseetourismus

















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